Wiedereingliederung von Verunfallten – Suva – SuvaCare

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http://www.suva.ch/53sPm9q - Die optimale Eingliederung von Verunfallten lohnt sich!

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  • Version 16.07.2012

  • Je rascher Mitarbeitende nach einem Unfall wieder in den Alltag integriert werden, desto besser ist dies für alle Beteiligten in gesundheitlicher, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht.

    5% der Unfälle verursachen 70% aller Kosten in der Unfallversicherung. Die Suva setzt mit ihrem Case Management genau bei diesen 5% an. Die Verunfallten werden verstärkt betreut und so schnell wie möglich wieder in den Arbeitsprozess integriert. Mit diesem Engagement hilft die Suva einerseits den Verunfallten bei ihrer Genesung, andererseits spart sie Kosten ein. Diese Einsparungen kommen letztlich wieder unseren Versicherten zugute.
  • Die Dauer bis zur Integration kann entscheidend verkürzt werden, wenn die Betreuung des Verunfallten frühzeitig, umfassend und intensiv erfolgt.

    Der Case Manager der Suva betreut den Verunfallten so früh wie möglich. Unterstützt wird er dabei von Kreisärzten, Haftpflichtfachleuten und anderen Spezialisten. Dank der umfassenden Begleitung durch die Case Manager können allfällige Reintegrations-Probleme eines Verunfallten schnell erkannt und gelöst werden.
  • Arbeitgeber: Positive Signale setzen
    Patient: Integration als Unterstützung für die Genesung sehen
    Persönliches Umfeld: Verunfallten nicht alleine lassen
    Arzt: Bei Arbeitsfähigkeit Arbeitsplatzsituation mit einbeziehen, mit Arbeit-geber kommunizieren
    Suva: Alle Beteiligten unterstützen, Massnahmen koordinieren und bei Problemen vermitteln
  • Nehmen Sie mit dem Verunfallten so rasch wie möglich Kontakt auf und lassen Sie ihn spüren, dass Sie ihn bei der Wiedereingliederung unterstützen. Binden Sie auch das kollegiale und familiäre Umfeld des Betroffenen in die Wiedereingliederung an den Arbeitsplatz ein.

    Falls der Patient damit einverstanden ist, kontaktieren Sie den behandelnden Arzt und zeigen Sie ihm das Jobprofil des Patienten auf. Zusammen können Sie den künftigen Einsatz im Unternehmen besprechen und dem Patienten eine Beschäftigung anbieten, die seinem Gesundheitszustand entspricht.
  • Betrieben, die viele Unfälle zu verzeichnen haben, stellt die Suva für die Schadenmeldung SunetPlus zur Verfügung. Damit können Unfallmeldungen einfach und rasch erfasst, bewirtschaftet und elektronisch der Suva übermittelt werden.

    SuvaPro unterstützt Sie mit diversen Angeboten im Absenzenmanagement - Verweis auf Homepage.
  • Die Broschüre «Wiedereingliederung von Verunfallten» enthält für Arbeitgeber hilfreiche Informationen zur Betreuung und Reintegration von Verunfallten.
  • Wiedereingliederung von Verunfallten – Suva – SuvaCare

    1. 1. Wiedereingliederung von Verunfallten Die optimale Eingliederung von Verunfallten lohnt sich!
    2. 2. Seite 2 Was ist das Ziel vom Case Management der Suva? • die Genesung des Verunfallten fördern • Ausgrenzungen vermeiden und Ängsten vorbeugen • Absenzen am Arbeitsplatz möglichst kurz halten • Kosten senken
    3. 3. Seite 3 Betreuung bei schweren Unfällen • frühzeitige und intensive Betreuung • Unterstützung von Kreisarzt, Haftpflichtfachleuten und anderen Spezialisten • schnelles Erkennen von Reintegrations-Problemen
    4. 4. Seite 4 Zusammenwirken aller Beteiligten Arbeitgeber Persönliches Umfeld Arzt Patient Suva
    5. 5. Seite 5 So können Sie als Arbeitgeber die Reintegration fördern • mit dem Verunfallten Kontakt aufnehmen • Familie und Kollegen einbinden • Gemeinsam mit den Betroffenen die Etappen der Wiedereingliederung festlegen • Job-Profil für den behandelnden Arzt erstellen • mit dem behandelnden Arzt Kontakt aufnehmen • Einsatzmöglichkeiten besprechen (teilzeit, Schonarbeitsplätze etc.)
    6. 6. Seite 6 Unterstützung durch die Suva • persönliche Begleitung und Beratung durch Case Manager der Suva • diverse Infomittel • Software Sunetplus www.schadenmeldung.ch • Absenzenmanagement www.suva.ch/absenzen- management
    7. 7. Seite 7 Broschüren Wiedereingliederung von Verunfallten Absenzen vermindern. Renten verhindern. Informationen und Tipps für Arbeitgeber (Bestellnummer 2834.d) Absenzenmanagement für KMU Neun Werkzeuge aus der Praxis für die Praxis (Bestellnummer 2791.d) Sunetplus macht Ihnen die Unfallmeldung noch leichter Unfälle und Absenzen einfach per Mausklick verwalten (Bestellnummer 2808.d)
    8. 8. Seite 8 Erfolgstory «Ich will Profi-Rollstuhlbasketballer werden». Dank der Freude am Leben und Motivation erfolgreich zu sein fand Samuel Kasper nach einem Unfall schnell wieder zurück.
    9. 9. Seite 9 Erfolgstroy Ein Sprung mit dem Snowboard veränderte das Leben vom damals 17-jährigen Samuel Kasper schlagartig: Seither ist er querschnittsgelähmt. Die Lehre als Zimmermann musste er aufgeben. Ehrgeiz und Motivation liess er sich aber nicht nehmen: Heute ist er im 1. Lehrjahr als kaufmännischer Angestellter bei der Swisscom und Rollstuhlbasketballer in der Schweizer National- mannschaft Rollstuhlbasketball. Während sechs Monaten absolvierte er zuvor ein Praktikum. Im August 2011 begann Samuel Kasper eine 4-jährige «KV-Lehre Sportklasse» bei der Swisscom in Bern. «Wir sind mit dieser Lösung sehr zufrieden. Samuel zeigt einen tollen Einsatz und arbeitet sehr motiviert. Dank seiner sauberen Planung von Arbeit, Schule und Sport bringt er problemlos alles unter einen Hut», sagt sein Lernbegleiter Adrian Burkhalter.
    10. 10. Seite 10 Erfolgsstory «Ich wollte wieder in dieselbe Bude zurück». Mit Durchhaltewille und Training schaffte Franz Walker nach einem Motorradunfall die Rückkehr an den Arbeitsplatz.
    11. 11. Seite 11 Erfolgsstory Nach einem Motorradunfall mit einem schweren Schädelhirntrauma und körperlichen Verletzungen musste Franz Walker einfachste Tätigkeiten neu erlernen. Dank seinem Durchhaltewillen, intensivem Training und der vorbildlichen Unterstützung seines Arbeitgebers kann er heute wieder einer geregelten Arbeit nachgehen. Sein Arbeitgeber wurde von Anfang an in den Rehabilitationsprozess miteinbezogen. Franz Walkers Vorgesetzter nahm an diversen Sitzungen in der Rehaklinik teil. Franz Walker war ein langjähriger Mitarbeiter der RWM Schweiz AG mit viel Fachwissen. Der Arbeitgeber wollte ihn unbedingt behalten und schuf kurzerhand eine neue und für ihn angepasste Stelle als «Verantwortlicher Werkzeug- unterhalt».

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