Unternehmenspräsentation der Suva

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http://www.suva.ch/VosPm9q - Die Suva ist mehr als eine Versicherung. Sie vereint Versicherung, Prävention und Rehabilitation. Die wichtigsten Fakten zur Suva in attraktive Infografiken und starke Bilder verpackt.

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  • Notizen

    Zum Einstieg möchte ich Ihnen die Kurzfassung des Unternehmensfilms der Suva zeigen (Filmdauer 4:00).
     
    Der Film ermöglicht einen eher emotionalen Zugang zur Suva. Losgelöst von Zahlen und Fakten zeigt er, in welcher Welt sich die Suva bewegt, wie sie ihre Versicherten im Leben begleiten will. Der Film will Mut machen, Entscheidungen zu treffen. Denn wer sich sicher fühlt, hat den Mut, Entscheidungen zu treffen. Und diese Sicherheit vermittelt die Suva – immer im Wissen, dass dieser Mut nicht in Übermut umschlagen darf.
  • Notizen

    Zunächst einmal ist die Suva natürlich auch eine gut funktionierende Versicherung:
    Grundsätzlich sind alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden, Lehrlinge, Praktikanten, Volontäre, mitarbeitende Familienmitglieder (sofern sie einen Barlohn beziehen oder AHV-pflichtig sind) sowie nebenerwerblich tätige Personen obligatorisch gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert.
     
    Bei der Suva versichert sind alle Arbeitnehmenden, die in einem Betrieb tätig sind, der im Versicherungsbereich der Suva liegt. Dieser Tätigkeitsbereich ist im Unfallversicherungsgesetz definiert (UVG Art. 66). Es handelt sich vor allem um Betriebe aus Industrie und Gewerbe sowie Teile der öffentlichen Verwaltung. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. 
     
    Die Suva ist die wichtigste Trägerin der obligatorischen Unfallversicherung. Sie versichert rund die Hälfte aller Berufstätigen in der Schweiz und gut einen Fünftel aller Betriebe (rund 2 Mio. Versicherte und 120 000 Unternehmen) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten.
     
    Und wer ist in der Nichtberufsunfallversicherung versichert?
    Gegen Unfälle in der Freizeit sind nur die Arbeitnehmenden obligatorisch versichert, die mehr als acht Stunden pro Woche beim selben Arbeitgeber arbeiten. Teilzeitbeschäftigte mit weniger Wochenstunden sind nur gegen Berufsunfälle, Berufskrankheiten und Unfälle auf dem direkten Arbeitsweg versichert.  
  • Notizen

    Schauen wir uns einmal näher an, welche Branchen bei der Suva versichert sind:
    Nach dem Unfallversicherungsgesetz (UVG, Art. 66) sind dies Betriebe aus Industrie und Gewerbe, eingeteilt in ca. 70 Prämienklassen. Die folgenden sind diejenigen mit der grössten Anzahl Vollbeschäftigten:
    1 Informations- und Mikrotechnik, Uhren und Schmuck, Medizinal- und Zahntechnik, Elektrotechnik (15D)
    2 Betriebe, die Arbeiten des Bauhauptgewerbes ausführen (41A)
    3 Handels- und Lagerbetriebe (52A)
    4 Maschinen- und Anlagenbau (13B), 140 000 VB
    5 Öffentliche Verwaltungen (40M), 110 000 VB
    6 Architektur- und Ingenieurbüros (62B), 100 000 VB
    7 Personalverleih (70C), 80 000 VB
    8 Reparaturwerkstätten für Strassenfahrzeuge, Landwirtschafts- und Baumaschinen (13D), 80 000 VB
    9 Herstellung von Grund- und Feinchemikalien sowie von pharmazeutischen und kosmetischen Produkten (32A), 80 000 VB
    10 Allgemeine Bundesverwaltung, Postbetriebe (61A), 70 000 VB
    11 Strassentransportbetriebe (49A), 70 000 VB
    12 Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik; Bauspengler; Kaminfeger (45G), 60 000 VB
    13 Elektroinstallationen, Elektronetzbau (55D), 50 000 VB
    14 Schreinereien (18S), 40 000 VB

    (Die Zahlen basieren auf einer Vollbeschäftigungschätzung)
  • Notizen

    Als gut aufgestellte Versicherung steht die Suva ihren Versicherten bei einem Schaden mit umfassender Beratung und schneller Schadenabwicklung zur Seite:
    In 18 Agenturen direkt vor Ort und am Hauptsitz in Luzern werden die Versicherten von unseren mehr als 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rundum betreut.
  • Notizen

    Hier zum Beispiel die Agentur St. Gallen.

    Hinweis für die Referenten

    Sie können diese Folie mit den Kennzahlen Ihrer eigenen Agentur beschreiben. Im Beschreibungsmodus einfach Unzutreffendes anklicken, löschen und überschreiben. Eine Folie mit dem Hintergrundbild Ihrer Agentur können Sie bei Luciano Pangari (52 55) anfordern.

    (In diesen Agentur-Kennzahlen sind die Zahlen der Militärversicherung nicht eingeschlossen. Zur Militärversicherung s. Folie 46 ff.)
  • Notizen

    Soweit ist die Suva also eine gut funktionierende Versicherung. Hier noch einmal die Kennzahlen der Suva auf einen Blick.
  • Notizen

    Nun zum «Mehr» als eine Versicherung: Das Besondere an der Suva beginnt bereits mit ihrer Geschichte:

    Die Geschichte der Suva beginnt Ende des 19. Jahrhunderts mit der zunehmenden Industrialisierung der Schweiz. Zahlreiche Firmen wurden gegründet. Die Arbeitsbedingungen waren schlecht, einen Versicherungsschutz für Arbeitnehmende gab es kaum. So konnte ein Unfall eine ganze Familie ins Unglück stürzen.
    1877 brachte das eidgenössische Fabrikgesetz die ersten Vorschriften zur Arbeitssicherheit. Das Gesetz führte die obligatorische Haftpflicht des Fabrikanten bei Arbeitsunfällen ein. Angesichts des hohen Unfallrisikos in gewissen Industriezweigen beschloss der schweizerische Gesetzgeber, die besonders gefährdeten Arbeitnehmenden in Industrie und Gewerbe durch eine obligatorische Unfallversicherung zu schützen.
    1918 nahm die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva als öffentlich-rechtliches Unternehmen des Bundes ihren Betrieb auf. Der Bund beauftragte sie mit der Durchführung der obligatorischen Unfallversicherung und mit der Aufsicht über die Arbeitssicherheit in den Betrieben.
    1984 erfolgte mit dem neuen Unfallversicherungsgesetz (UVG) ein weiterer wichtiger Schritt in der Geschichte der Suva. Die Unfallversicherungspflicht wird auf alle Arbeitnehmenden ausgedehnt. Neu werden auch private Unfallversicherer zugelassen. Die Suva behält den Auftrag, die bereits bei ihr versicherten Berufszweige weiter zu versichern.
    Mit dem Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft nimmt der Marktanteil der Suva jährlich um durchschnittlich 0,6 Prozent ab, weil mehrheitlich Betriebe aus Industrie und Gewerbe bei der Suva versichert sind. Die Suva braucht deshalb einen gewissen unternehmerischen Freiraum, um die bei ihr versicherten Branchen mit hohen Unfall- bzw. Berufskrankheitsrisiko weiterhin zu fairen Prämien versichern zu können. So sollen der Suva z.B. die Unfallbearbeitung für Dritte ermöglicht werden. Diese Nebentätigkeiten will die Suva neu im Unfallversicherungsgesetz verankern. Nach einem ersten Anlauf 2008, der im Frühjahr 2011 scheiterte, hat das Parlament ab Herbst 2014 die Beratungen über die neue, abgespeckte Revisionsvorlage wieder aufgenommen.

  • Notizen

    Heute geniesst die Suva einen breiten Rückhalt in der Schweiz. Nicht zuletzt, weil sie – auch das eine Besonderheit – von ihren Versicherten bzw. von deren Vertretern geführt wird.

    Der Verwaltungsrat der Suva ist mit je 16 Vertretern der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer sowie 8 Vertretern des Bundes paritätisch zusammengesetzt. Diese ausgewogene Zusammensetzung garantiert, dass die Interessen der Sozialpartner gewahrt werden und Entscheide auf breiter Basis abgestützt sind.
    Als Aufsichtsorgan der Suva entscheidet der Verwaltungsrat u.a. über die Prämientarife.
     
    Präsident des Verwaltungsrats ist seit Anfang 2014 Markus Dürr, ehemaliger Gesundheitsdirektor des Kantons Luzern.
  • Notizen

    Der Geschäftsleitung obliegt die operative Leitung der Suva und sie vertritt die Suva nach aussen. Die Geschäftsleitung bereitet die Geschäfte des Verwaltungsrates sowie die seiner Ausschüsse und Kommissionen vor und setzt deren Beschlüsse um.
     
    Die Geschäftsleitung der Suva besteht aus vier Mitgliedern:
    Ulrich Fricker, seit 1999 Vorsitzender der Geschäftsleitung
    Felix Weber: Departement Versicherungsleistungen und Rehabilitation
    Edouard Currat: Departement Gesundheitsschutz
    Ernst Mäder: Departement Finanzen
     
    Mit Bezug auf die Corporate Governance hat die Suva gemäss einem Auftrag des Verwaltungsausschusses die Reglemente des Verwaltungsrates grundlegend erneuert und nach einer einheitlichen Struktur und Planung aufgebaut. Im November 2013 trat die neue Geschäftsordnung des Verwaltungsrates in Kraft. 2014 folgten die Reglemente seiner Gremien.
  • Notizen

    Der Film erklärt das Modell Suva (Filmdauer 3:21).

    Die Suva ist aber vor allem deshalb mehr als eine Versicherung, weil sie auch mehr tut, als ihre Kunden nur zu versichern:

    Mit mehrjährigen Präventionsprogrammen setzt die Suva alles daran, dass es möglichst gar nicht erst zu Unfällen und Berufskrankheiten kommt.
    Und wenn es dennoch zu einem Unfall kommt, greifen ein effizientes Schadenmanagement sowie umfassende Versicherungsleistungen.
    Und schliesslich begleiten wir die Betroffenen mit gezielter Rehabilitation in unseren eigenen Kliniken in Bellikon und Sion sowie bewussten Wiedereingliederungsmassnahmen, bis sie ihren Platz im Leben und Beruf wiedergefunden haben.
    Jeder Unfall, der durch Prävention verhindert werden kann, verhindert menschliches Leid und senkt die Versicherungskosten und damit die Prämien.
    Ganzheitliche Rehabilitation und Wiedereingliederung unterstützt die Menschen nach einem Unfall darin, ihren Platz im Leben und in der Berufswelt wiederzufinden – und senkt gleichzeitig die Rentenkosten und damit wiederum die Prämien.
     
    All dies macht die Suva zu einem einzigartigen Modell, das funktioniert.

    Die drei Kerngeschäfte Prävention, Versicherung und Rehabilitation kommuniziert die Suva mit den Marken SuvaPro (Arbeitssicherheit), SuvaLiv (Freizeitsicherheit), SuvaRisk (Prämien und Kapitalanlagen) und SuvaCare (Schadenmanagement und Rehabilitation).
  • Notizen

    Weshalb kommen gezielte Prävention und ganzheitliches Schadenmanagement, Rehabilitation und Wiedereingliederung auch den versicherten Betrieben zugute?

    Die Suva steht finanziell vollkommen auf eigenen Füssen und erhält keinerlei Subventionen. Sie finanziert sich ausschliesslich aus den Prämien der versicherten Betriebe sowie den Kapital- und Regresserträgen.
     
    Und vor allem: Sie arbeitet nicht gewinnorientiert und gibt Ertragsüberschüsse in Form tieferer Prämien an ihre Versicherten zurück.
    Somit tragen auch die gezielte Prävention in den Betrieben und eine rasche Wiedereingliederung mit dazu bei, die Prämien niedrig zu halten.
  • Notizen

    Das ist Marc Gloor. Zum Zeitpunkt des Unfalls arbeitet er als Forstwart. Am verhängnisvollen Tag haben er und zwei weitere Kollegen den Auftrag, eine 40 Meter lange Rottanne zu fällen. Diese fällt in die gewünschte Richtung, schlägt jedoch so am Boden auf, dass der Stamm weit gegen rechts ausschlägt. Marc Gloor wird am rechten Unterschenkel getroffen und fortgeschleudert. Er bleibt verletzt liegen und wird bis zum Eintreffen der Ambulanz von seinen Arbeitskollegen betreut. Dann verliert er das Bewusstsein.
  • Notizen

    Marc Gloor ist leider kein Einzelfall.

    In den letzten 10 Jahren ereigneten sich in den Suva-versicherten Betrieben durchschnittlich 180 000 Berufsunfälle pro Jahr. Bei rund 22 Prozent aller Berufsunfälle wurden Personen von etwas getroffen oder verschüttet.
    Die Unfallhäufigkeit in den Suva-versicherten Betrieben nimmt zwar erfreulicherweise kontinuierlich ab. Trotzdem enden ca. 80 Berufsunfälle pro Jahr tödlich. In den Hochrisikobranchen verunfallt noch immer jeder 5. Bauarbeiter, jeder 4. Gerüstbauer und jeder 3. Forstarbeiter am Arbeitsplatz.
     
    Zudem werden jährlich rund 2500 Berufskrankheiten anerkannt.
  • Notizen

    Die Suva setzt alles daran, um Berufsunfälle wie den von Marc Gloor zu verhindern.

    Durch gezielte Prävention will die Suva Unfälle und menschliches Leid vermeiden. Sie erfüllt damit einen gesetzlichen Auftrag. Gleichzeitig will sie die Unfallkosten und damit die Versicherungsprämien für die Betriebe tief halten. Ein Vorteil des Modells Suva ist, dass Erkenntnisse aus dem konkreten Unfallgeschehen direkt in die Präventionsarbeit einfliessen. Die Suva setzt in der Prävention auf die folgenden drei Säulen: 
    Kommunikation
    Schulung
    Kontrolle und Beratung
     
    Vorteile für die Betriebe:
    Auch die Betriebe profitieren unmittelbar von wirkungsvoller Präventionsarbeit:
    gesunde und leistungsfähige Mitarbeitende
    weniger Ausfallstunden und Produktionsausfälle
    tiefere Kosten und Prämien
    gesetzliche Vorgaben einhalten
  • Notizen

    Der Film zeigt, wie die Suva die Betriebe für die Gefahren an den Arbeitsplätzen sensibilisiert (Filmdauer 2:44).
    (Das 45 Sekunden dauernde Intro über die allgemeine Präventionsarbeit der Suva kann übersprungen werden. Sehen Sie den gesamten Film zum Präventionsangebot der Suva auf der Homepage.)

    Zur Kommunikation gehört die Sensibilisierung für Gefahren, die an den Arbeitsplätzen auftreten und die Vermittlung von Fachwissen. Mit der Erfahrung und dem Fachwissen der Spezialisten erarbeitet die Suva themenbezogene Informationsmittel und Lernprogramme für die unterschiedlichsten Branchen und Betriebe. Diese Informationsmittel sind für die Betriebe eine echte Hilfe zur Selbsthilfe. Sie können damit die Regeln der Technik direkt umsetzen.
     
    Ein aktueller Schwerpunkt ist das Präventionsprogramm «Vision 250 Leben»: Zwischen 2010 und 2020 will die Suva 250 Berufsunfälle mit Todesfolge und ebenso viele schwere Invaliditätsfälle vermeiden. Das entspricht einer Halbierung der Anzahl Todesfälle innerhalb von 10 Jahren. Um dies zu erreichen, werden für die Branchen und Tätigkeiten mit hohen Risiken lebenswichtige Regeln erstellt und über verschiedene Kanäle verbreitet. Was das Einhalten dieser Regeln betrifft, gilt Null-Toleranz. Das bedeutet, wenn Gefahr für Leben und Gesundheit droht, heisst es STOPP, die Arbeiten unterbrechen und die gefährliche Situation beseitigen. Weiter sensibilisiert die Suva im Rahmen von Kampagnen wie «Sichere Lehrzeit» oder «Asbest», mit Fachartikeln, TV-Spots usw. für spezifische Gefahren und den richtigen Umgang damit.
  • Notizen

    Der Film zeigt, wie die Suva mit Schulungskursen die Sicherheit an den Arbeitsplätzen erhöht (Filmdauer 2:39).
    (Das 45 Sekunden dauernde Intro über die allgemeine Präventionsarbeit der Suva kann übersprungen werden. Sehen Sie den gesamten Film zum Präventionsangebot der Suva auf der Homepage.)

    Das grosse Angebot an Kursen und Ausbildungen richtet sich an Sicherheitsbeauftragte in den Betrieben, Vorgesetzte, Konstrukteure, Arbeitgeber und weitere Multiplikatoren. Die Kurse beinhalten methodische und allgemeine Themen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes sowie Spezialthemen. Im Zentrum steht die Ausbildung von Sicherheitsassistenten und Spezialisten der Arbeitssicherheit (Sicherheitsfachleute und Sicherheitsingenieure). Die Referentinnen und Referenten der Suva leisten mit ihrer grossen Erfahrung aus der Praxis einen konkreten Beitrag zur Förderung der Sicherheitskultur in den Betrieben.
    Neben dem eigenen Kursangebot unterstützt die Suva ein Schulungsnetzwerk verschiedener Partner wie auch Ausbildungsprogramme anderer Institutionen.
  • 20
  • Notizen

    Der Film erklärt das Anliegen der Charta (Filmdauer 3:10).

    In der Schweiz ereignen sich jede Stunde über 100 Arbeitsunfälle. Mit der konsequenten Ausrichtung auf die Risikoschwerpunkte will die Suva innerhalb von 10 Jahren die Anzahl Berufsunfälle mit Todesfolge und ebenso viele schwere Invaliditätsfälle halbieren. Im Zentrum dieser «Vision 250 Leben» stehen die Sicherheits-Charta und die lebenswichtigen Regeln. Mit der Unterzeichnung der Sicherheits-Charta bekennt sich ein Betrieb zum Grundprinzip: STOPP bei Gefahr, Gefahr beheben und erst dann weiterarbeiten.

     
  • Notizen

    Der Film sensibilisiert für die Asbest-Problematik (Filmdauer 1:45).

    Bei der Prävention von Berufskrankheiten ist Asbest das Hauptthema. Seit dem Jahr 1990 ist die Verwendung von Asbest verboten. Dieser heimtückische Werkstoff ist aber in Gebäuden, die vor 1990 gebaut wurden, nach wie vor häufig anzutreffen. Die Herausforderung besteht also darin, die heutigen Arbeitnehmenden bei Umbau-, Unterhalts- und Renovationsarbeiten vor freigesetzten Asbestfasern und somit vor den tödlichen Folgen zu schützen, die erst in 30 bis 40 Jahren einsetzen.
    Von der Asbestgefahr sind Arbeitnehmende unterschiedlicher Branchen betroffen. Deshalb hat die Suva gemeinsam mit verschiedenen Branchenverbänden Publikationen erarbeitet, die den korrekten Umgang mit Asbest aufzeigen.
  • Notizen

    Im Gegensatz zu den Berufsunfällen hat die Zahl der Freizeitunfälle in den letzten Jahren sogar zugenommen. Auf drei Berufsunfälle oder Berufskrankheiten kommen heute vier Freizeitunfälle. Das hat unter anderem mit dem veränderten Freizeitverhalten und mit mehr Freizeitaktivitäten grundsätzlich zu tun.
    Deshalb unternimmt die Suva gemeinsam mit ihren Partnern (z.B. der bfu) auch hier grosse Anstrengungen, die Prävention im Freizeitbereich zu verstärken.
  • Notizen
    In den letzten 10 Jahren ereigneten sich in den Suva-versicherten Betrieben durchschnittlich rund 250 000 Nichtberufsunfälle pro Jahr, also Unfälle, die sich in der Freizeit ereigneten. Die Folgen treffen alle Beteiligten: Neben Schmerz und Leid der Verunfallten führen lange Ausfallzeiten, Heil- und Therapiekosten zu erheblichen Kosten und Aufwänden für Arbeitgeber und Versicherer.
     
    Ca. 60 Prozent aller Unfälle passieren in der Freizeit. Diese lassen sich wiederum in Drittel aufteilen: bei Sport und Spiel, in Haus und Garten und rund 20 Prozent beim Wandern, Spazieren, auf Reisen, im Ausgang oder beim Erholen.
  • Notizen

    Mit verschiedenen Präventionskampagnen geht die Suva seit Jahren konsequent gegen Unfallrisiken in der Freizeit vor. Dabei will die Suva auch die Betriebe dafür gewinnen, selbst präventiv gegen Unfälle ihrer Mitarbeitenden in der Freizeit aktiv zu werden – damit können im eigenen Unternehmen Ausfallzeiten, Kosten und Aufwände verhindert werden.
     
    Mit gezielten Präventionsmassnahmen lässt sich das Risiko von Freizeitunfällen um jährlich bis zu neun Prozent senken! Der Erfolg – weniger Unfälle in der Freizeit, am Arbeitsplatz und auch weniger Arbeitsausfälle – hängt in erster Linie davon ab, ob die Präventionsaktivitäten langfristig angelegt sind.
     
    Unser Angebot:
    Individuelle Beratung für Betriebe mit mehr als 100 Mitarbeitenden: Die Suva hilft den Unternehmen, ein langfristiges Präventionskonzept zu erarbeiten und umzusetzen. In der Regel dauert die Zusammenarbeit drei bis vier Jahre.
    Kampagnen zu den häufigsten Arten von Freizeitunfällen
    pfannenfertige Präventionsmodule für KMU und Grossunternehmen
    Aktionen zur Bewegungsförderung
  • Notizen

    Aktive Freizeitgestaltung gehört heute zu unserem Leben. Mit den Sensibilisierungskampagnen will die Suva auf die häufigsten Risiken in der Freizeit aufmerksam machen und die Menschen zu sicherheitsbewusstem Verhalten motivieren.
     
    Fussballprävention: Fussballerinnen und Fussballer haben ein besonders hohes Unfallrisiko. Die Suva bekämpft dieses hohe Risiko seit Jahren mit verschiedenen Massnahmen. Im Zentrum der aktuellen Kampagne steht ein neu entwickelter Fussballtest. Mit dem Test lässt sich herausfinden, in welchen Bereichen ein Spieler Verbesserungspotenzial hat und wie er sein Verletzungsrisiko reduzieren kann. Der Test besteht aus 50 Fragen zu sieben verschiedenen Themen wie zum Beispiel Verletzungen, Lebensstil, Training, Spielniveau und Ausrüstung.
    Ihre Schneesport-Kampagne setzt die Suva mit neuen Schwerpunkt-Aktivitäten fort.
    Die Kampagne «stolpern.ch» wird in den nächsten drei Jahren mit langfristig geplanten Aktionen in den Suva-versicherten Betrieben weitergeführt. Basis bilden die bestehenden fünf Präventionsmodule.
    Gemeinschaftskampagne «Vorsicht beim Vortritt»: Mit der Botschaft «Vorsicht beim Vortritt. Du weisst nie, was kommt!» werden Velo- und Autofahrende sensibilisiert, sich an die Verkehrsregeln zu halten und bei Vortrittsituationen stets den Kontrollblick zu machen sowie vorausschauend zu fahren. Denn die Missachtung des Vortrittsrechts ist die häufigste Ursache für Kollisionen mit Velofahrenden.
    Bewegungsangebote: Wer sich regelmässig bewegt, hat ein geringeres Risiko für weit verbreitete Krankheiten und Unfälle. Daher engagiert sich die Suva mit zahlreichen Massnahmen für gesunde Bewegung. Zum Beispiel mit dem Präventionsmodul «Täglich 10 000 Schritte», einem Laufcoaching-Angebot und mit der Teilnahme an diversen Laufevents (warm-up).
  • Notizen

    Der Film erklärt die Idee und den Einsatz der Präventionsmodule (Filmdauer 3:25).

    Zu den meisten Kampagnen-Themen gibt es für KMU und Grossunternehmen attraktive Präventionsmodule. Diese beinhalten konkrete Massnahmen und Einsatzmittel. Damit können die Betriebe die Mitarbeitenden für die häufigsten Unfallursachen in der Freizeit sensibilisieren. Die Module lassen sich mit oder ohne Unterstützung einer Fachperson der Suva einsetzen. Es gibt auch Module zu Themen der Gesundheitsförderung (Stress, gesunde Ergonomie usw.).
     
    Pro Thema stehen verschiedene Module bereit mit
    attraktiven Einsatzmitteln, Erlebnismodulen
    Workshops, Schulungen, Anleitungen
  • Notizen

    Marc Gloor wacht zwei Wochen nach seinem schweren Unfall aus dem künstlichen Koma auf. Er wird mehrfach operiert und es wird alles getan, um sein Bein zu retten. Schliesslich muss es dennoch amputiert werden. Sobald der Zustand von Marc Gloor stabil ist, wird er per Krankentransport in die Rehaklinik nach Bellikon verlegt.
    In der schwierigen Zeit der Rehabilitation und Wiedereingliederung erfährt Marc Gloor grosse Unterstützung und Zuwendung von seiner Familie, Freunden und dem Arbeitgeber. Dies hilft ihm, sich relativ schnell in seiner neuen Situation zurechtzufinden. Während dieser Zeit steht ihm auch ein Case Manager der Suva zur Seite. Daniel Büttiker, Case Manager bei der Agentur Aarau, begleitet und unterstützt Marc Gloor, koordiniert Leistungen mit den anderen Versicherungen, hilft ihm bei der Stellensuche und schliesslich bei der schrittweisen Wiederaufnahme der Arbeit.
  • Notizen

    Die Suva betreut und berät schwer Verunfallte wie Marc Gloor auch bezüglich beruflicher Wiedereingliederung. Relativ schnell wird für Marc Gloor klar, dass er seine frühere Tätigkeit als Forstwart mit einer Beinprothese nicht mehr in befriedigender Weise wird ausführen können.
     
    Die Suva gehört zu den national führenden Anbietern für das Management von Personenschäden. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Managements ist der Erfolg bei der Wiedereingliederung. Besonders bei komplexen Fällen sind für eine erfolgreiche Wiedereingliederung vier Faktoren entscheidend:
    medizinischer Befund
    Persönlichkeitsstruktur der/des Betroffenen
    soziales Umfeld
    berufliches Umfeld
     
    In einfachen Fällen ist für die Wiedereingliederung in der Regel einzig der medizinische Befund entscheidend. So heilt zum Beispiel im Normalfall ein einfacher Armbruch schnell. Ist die Situation komplexer und dauert die Arbeitsunfähigkeit länger, werden die weichen Faktoren wie das soziale und berufliche Umfeld immer wichtiger für die Wiedereingliederung und das Gesamtresultat.
    Das Schadenmanagement der Suva orientiert sich an der Komplexität des einzelnen Falls und den damit zusammenhängenden Kosten. Die einzelnen Dossiers werden je nach Schwere des Falls unterschiedlich intensiv betreut.
  • 31
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  • Notizen

    Die Rehakliniken der Suva im aargauischen Bellikon und in Sion gehören zu den führenden Kliniken für Unfall-Rehabilitation der Schweiz. Sie sind auf die umfassende Behandlung und Wiedereingliederung von Unfallopfern spezialisiert.
    Die Suva bietet als einzige Unfallversicherung eigene Therapiezentren an, die nicht nur die körperlichen, sondern auch die psychischen, sozialen und beruflichen Aspekte eines Unfalls berücksichtigen. Diese ganzheitliche Wiedereingliederung trägt zu einer rascheren Genesung sowie zur sozialen und beruflichen Reintegration der Verunfallten bei – und damit zu neuer Lebensqualität. Sie senkt zudem die Kosten für Arbeitgeber und Versicherer.


  • Notizen

    Rehabilitationsklinik Bellikon (RKB) Als renommierte Spezialklinik für traumatologische Akutrehabilitation, berufliche Integration und medizinische Expertisen behandelt die Rehaklinik Bellikon Patienten nach einem schwerem Unfall oder einer Krankheit ambulant oder stationär. Dank modernster Infrastruktur wie einer Überwachungsstation und Spezialzimmern kann die Klinik unter anderem Patienten mit Brandverletzungen oder Amputationen eine umfassende Rehabilitation im 24-Stunden-Betrieb auf einem Top-Level anbieten. Die klar formulierten Rehabilitationsziele führen in Verbindung mit optimal koordinierten, intensiven Behandlungen durch interdisziplinäre Teams zu bestmöglichen Ergebnissen.
     
    Rehabilitationsklinik Westschweiz (CRR) Mit ihrem Angebot ist die Clinique romande de réadaption (CRR) auf den Gebieten der Rehabilitation und der physikalischen Medizin führend in der Westschweiz.
    Neben den traditionellen Fachrichtungen neurologische Rehabilitation und Rehabilitation des Bewegungsapparats bietet die CRR spezifische Angebote zur Rehabilitation von Para- und Tetraplegikern, Brandverletzten und amputierten Patienten an und erbringt Leistungen in den Bereichen technische Orthopädie, berufliche Wiedereingliederung und Sportmedizin. Weiter verfügt die Klinik über ein Evaluations- und Konsultationszentrum.
    Die Forschungstätigkeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (ETHL) im gemeinsamen Forschungszentrum in Sion.
  • Notizen

    Das ist Felix Holenstein, der heutige Arbeitgeber von Marc Gloor. Er ist Geschäftsführer der Silva GmbH, einem Büro für forstliche Planungen im Kanton Aargau mit 6 Arbeitnehmenden. Als Kleinunternehmen mit vorwiegend Büro- und Beratungstätigkeit bezahlt sein Betrieb eine Basisprämie, die für diese Branche berechnet wird. Dieses Prämienmodell bedeutet, dass alle Unternehmen dieser Branche von sinkenden Prämien profitieren, wenn sich weniger Unfälle ereignen, zum Beispiel dank Investitionen in die Prävention.
  • Notizen

    Die Suva teilt die bei ihr versicherten Betriebe aufgrund ihrer Tätigkeiten in Gruppen, sogenannte Klassen ein. In diesen Klassen sind Betriebe mit gleichen oder ähnlichen Tätigkeiten und mit vergleichbaren Risiken zusammengefasst. So bezahlen zum Beispiel Planungs- und Architekturbüros eine tiefere Prämie als Forst- und Baubetriebe, die ja auch mehr Versicherungsleistungen beziehen.
     
  • Notizen

    Der Film erklärt das Basissatzmodell und das Bonus-Malus-System (Filmdauer 2:00).

    Die Suva kennt drei Prämiensysteme: die Basisprämie, das Bonus-Malus-System und die Erfahrungstarifierung. Der Grundsatz der Prämiensysteme lautet, dass jedes Unternehmen ein auf seine Grösse abgestimmtes Prämiensystem erhält.

    Basissatzmodell
    Das Unfallrisiko ist je nach Branche sehr unterschiedlich. Darum sind bei der Suva alle versicherten Betriebe in Gruppen (Kollektive) mit gleichen oder zumindest ähnlichen Unternehmen eingeteilt. Jeder Betrieb bezahlt die für seine Branche errechnete Prämie für die Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung. Diese sogenannte Basisprämie gilt für knapp drei Viertel aller Suva-versicherten Betriebe. Es sind Kleinunternehmen, die pro Jahr nicht mehr als 5000 Franken Prämien (BUV oder NBUV) bezahlen müssen.
    Dieses Prämienmodell bedeutet, dass alle Unternehmen dieser Branche profitieren, wenn sich weniger Unfälle ereignen, zum Beispiel dank technischer Fortschritte oder wegen strengerer Sicherheitsvorschriften. Dies, weil dank weniger Unfällen und tieferen Kosten die Basisprämie über die Jahre sinkt.

    Bonus-Malus-System (BMS)
    Unternehmen mit BUV-Beiträgen ab jährlich 5000 Franken sind bei der Suva im Bonus-Malus-System versichert. Dabei werden Betriebe derselben Branche in Kollektiven miteinander verglichen. Für jede dieser Gruppen wird das Risiko errechnet, einen Berufs- oder Nichtberufsunfall zu erleiden. Dieser Durchschnittswert dient danach zur Berechnung der Prämien jedes einzelnen Betriebs. Weist ein Unternehmen weniger Unfallkosten (Heilkosten, Taggelder, Renten) als der Durchschnitt seiner Branche auf, erhält es einen Bonus. Die Prämie, die es zu bezahlen gilt, sinkt. Solche Betriebe werden also belohnt.
    Fallen bei einem Betrieb höhere Kosten durch Unfälle an, wird auf die oben erwähnte Basisprämie ein Malus hinzugerechnet, die Prämie steigt. Beim Bonus-Malus-System, das für gut ein Viertel aller Suva-versicherten Betriebe gilt, werden die Versicherungsleistungen der letzten sechs Unfalljahre beigezogen. Jeder Betrieb kann somit seine Prämien mitbeeinflussen: Betreibt er Prävention und vermeidet er schwere Unfälle, sinken die Ausgaben. Dies kommt sowohl der Firma als auch den Mitarbeitenden zugute.

    Erfahrungstarifierung (ET 03)
    Für Grossbetriebe die jährlich mehr als 300 000 Franken Prämien für die Berufs- oder Nichtberufsunfallversicherung bezahlen, gilt bei der Suva die Erfahrungstarifierung. Knapp 2 Prozent aller Suva-versicherten Betriebe gehören dazu. Bei der Erfahrungstarifierung werden in jedem einzelnen Betrieb die Kosten der letzten 15 Jahre berücksichtigt. Dazu zählen Heilkosten, Taggelder, Rentenkapitalwerte sowie verschiedene Rückstellungen. Aus diesen Unfallkosten der Vergangenheit werden danach die Versicherungsprämien fürs nächste Jahr abgeleitet.
    Auch mit der Erfahrungstarifierung wird die Unfallprävention konkret gefördert. Sensibilisiert ein Betrieb seine Mitarbeitenden und schützt sie vor Unfällen, hat dies einen direkten Einfluss auf die Prämien für die Unfallversicherung.
  • Notizen

    Die Gründe, die für die freiwillige Unternehmerversicherung der Suva sprechen, zeigt der folgende Film (Filmdauer 3:00).
     
    Vorteile der Unternehmerversicherung der Suva (FUV)
    Umfassender Schutz: Die FUV bietet umfassendere Leistungen als private Versicherer oder Krankenkassen.
    100 Prozent Kostenübernahme: Bei den Heilungskosten kennt die FUV weder Jahresfranchise noch Selbstbehalt.
    Keine Versicherungslücke: Taggeld wird bezahlt bis zur vollen Arbeitsfähigkeit, bis zum Beginn der Invalidenrente oder bis zum Tod.
    Faire Renten: Renten werden periodisch der Teuerung angepasst.
    Rabatt: Bis zu 40 Prozent Rabatt bei Taggeldaufschub
    Unbegrenzt: Rückfälle und Spätfolgen werden zeitlich unbegrenzt übernommen, auch wenn Sie nicht mehr über eine FUV versichert sind.
    Rund um die Uhr: 24-Stunden-Helpline bei Unfällen im In- und Ausland
    Betreuung: Das Schadenmanagement der Suva fördert die rasche Wiedereingliederung ins Erwerbsleben.
    Unbürokratisch: Heilungskosten bezahlt die Suva direkt. Taggelder werden umgehend ausbezahlt.
    Schnell: Unfälle können der Suva per Internet gemeldet werden – schnell und einfach.
     
    Wer kann sich versichern?
    Inhaber von Einzelfirmen, Kollektiv- und Kommanditgesellschaften aus Berufszweigen, die in den Tätigkeitsbereich der Suva fallen (Art. 66 UVG )
    ohne Lohn mitarbeitende Ehe- oder Konkubinatspartner und weitere Familienmitglieder
    Personen, die teilweise selbstständig und gleichzeitig Arbeitnehmende sind
    Grenzgänger, die in der Schweiz selbstständig erwerbend sind und in einem EU-Staat wohnen, sofern sie schon einmal dem schweizerischen Sozialversicherungsrecht unterstellt waren

  • Notizen

    Swissdec vereinfacht den Datenaustausch zwischen Unternehmen und den bei Swissdec angeschlossenen Empfängern.
    Swissdec zertifiziert Lohnbuchhaltungen.
    Der Verein Swissdec ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer unabhängiger Partner. Träger sind die Suva, der Schweizerische Versicherungsverband (SVV), das Bundesamt für Statistik (BFS), AHV/IV und die Schweizerische Steuerkonferenz.

    Vorteile eines Swissdec-zertifizierten Lohnbuchhaltungssystems Der administrative Aufwand reduziert sich markant, denn das Ausfüllen der Lohnmeldeformulare für die Suva oder andere UVG-Versicherer, für AHV, BFS, BVG und möglicherweise sogar für die Steuerverwaltung entfällt.
  • Notizen

    Rentendeckungskapital Trotz grosser Anstrengungen in der Prävention von Berufs- und Freizeitunfällen ereignen sich dennoch über 2000 Unfälle pro Jahr, die zu Invalidität oder Tod führen. In diesen Fällen erhalten die Verunfallten eine Invalidenrente. Die Hinterlassenen erhalten eine Witwen- oder Waisenrente. Insgesamt beziehen rund 100 000 Menschen eine Rente der Suva. Die Mittel, die für diese Rentenzahlungen notwendig sind - das sogenannte Rentendeckungskapital - werden zum Zeitpunkt der Rentensprechung als Rückstellungen zurückgelegt. Dieses Rentendeckungskapital bildet den grössten Teil des Anlagevermögens der Suva, das per Ende 2013 insgesamt 44 Milliarden Franken betrug. Den restlichen Teil des Anlagevermögens bilden Reserven für kurzfristige Leistungen wie Heilkosten und Taggelder sowie allgemeine Reserven.

    Verwendung der Vermögenserträge Das Gesetz regelt, wie die Vermögenserträge verwendet werden: Diese fliessen grösstenteils direkt wieder zurück in das Rentendeckungskapital in Form der technischen Verzinsung (2,75 Prozent für den grössten Teil des Kapitals). Ferner werden daraus die Teuerungszulagen finanziert. Denn die Suva passt die Renten periodisch der Teuerung an, um die Kaufkraft zu erhalten. Auch zum Ausgleich von Wertschwankungen bildet die Suva Rückstellungen.
  • Notizen

    Bis zu seinem Unfall hat Marc Gloor seine Dienstzeit als Panzersoldat und Fahrer fast fertig absolviert. Im Dienst war er bei der Militärversicherung versichert.

    Die Suva führt seit 2005 im Auftrag und auf Rechnung des Bundes die Militärversicherung (MV) als eigenständige Sozialversicherung.

    Die Militärversicherung haftet für Krankheiten und Unfälle, die während der Dienstzeit auftreten. Entschädigt werden in erster Linie die Heilbehandlung und die unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen daraus.
    Die Schadenerledigung erfolgt durch die Schaden- und die Serviceteams der Militärversicherung in den Suva-Agenturen Bellinzona, Bern, Genf und St. Gallen. Der «Hauptsitz» der Militärversicherung ist in Bern.
    Der Verfassungsauftrag der Militärversicherung lautet: Versicherungsschutz bei Einsätzen in Sicherheits- und Friedensdiensten.

    Das erste Militärversicherungsgesetz stammt aus dem Jahr 1901. Heute sind die Aufgaben und Leistungen der Militärversicherung im Bundesgesetz für Militärversicherung (MVG) und in der Verordnung über die Militärversicherung (MVV) geregelt.
  • Notizen

    Versichert ist, wer in bestimmten Diensten steht:
    Im obligatorischen oder freiwilligen Militär-, Zivilschutz- oder Zivildienst.
    Wer an Einsätzen des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe oder an friedenserhaltenden Aktionen des Bundes im Ausland teilnimmt usw.
    Bundesangestellte in bestimmten militärischen Funktionen: Berufsmilitärs (Instruktoren) und Zeitmilitärs (befristete Armeeangestellte) sind bei der MV durchgehend kranken- und unfallversichert. Für den Versicherungsschutz zahlen sie der MV Prämien.
  • Notizen

    Versicherungsschutz:
    Versichert ist die ganze Dauer des Dienstes oder des Einsatzes, alle Schädigungen der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit (Krankheit und Unfall) und deren wirtschaftliche Folgen.
     
    Leistungen:
    Heilbehandlung: Die MV zahlt direkt und ohne Franchise und Selbstbehalt die Behandlung und die Medikamente. Sie übernimmt bei Spitalaufenthalten die Kosten der allgemeinen Abteilung.
    Hilflosen-, Pflegezulagen: Die MV vergütet bei Hilflosigkeit oder Hauspflege die konkreten Mehrkosten.
    Hilfsmittel: Die MV vergütet Hilfsmittel für die Besserung und für die berufliche und soziale Eingliederung. Keine Listenbeschränkung.
    Taggelder: Taggeldberechtigt sind Selbstständig- und Unselbstständigerwerbende, Hausfrauen und Hausmänner, Arbeitslose, Studenten. Das Taggeld entspricht 80 Prozent des entgehenden Verdienstes.
    Eingliederungsmassnahmen, Berufsberatung, Kapitalhilfe, Umschulung, Nachfürsorge: Versicherte besitzen einen Anspruch auf Massnahmen zum Erhalt oder zur Verbesserung der verbleibenden Erwerbsfähigkeit und der sozialen Integration.
    Invalidenrente/Altersrente: Bei voller Invalidität und bei voller Haftung der MV entspricht die Rente 80 Prozent des versicherten Verdienstes. Nach Erreichen des Rentenalters wird die Invalidenrente als Altersrente auf der Hälfte des Jahresverdienstes ausgerichtet.
    Hinterlassenenleistungen: Wer einen Versorgerschaden erleidet, erhält eine Hinterlassenenrente, sofern der Tod mit der versicherten Schädigung zusammenhängt.
    Integritätsschadenrente, Genugtuung: Bei einer dauerhaften, therapieresistenten und erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität spricht die MV eine Rente (z. B. bei Gehörverlust). Diese wird nach den konkreten Umständen des Einzelfalles bemessen. Bei erheblicher Körperverletzung kann dem Versicherten, im Todesfall den Angehörigen des Getöteten eine angemessene Geldsumme als Genugtuung zugesprochen werden.
    Reise- und Bergungskosten: Notwendige Reise-, Transport-, Such- und Rettungskosten werden vergütet.
    Bestattungsentschädigungen: Stirbt der Versicherte infolge der versicherten Gesundheitsschädigung, so wird eine Bestattungsentschädigung im Umfang eines Zehntels des höchstversicherten Jahresverdienstes ausgerichtet.
    Übernahme von Sachschäden: Die Militärversicherung vergütet Schäden von Gegenständen, die auf dem Körper getragen werden und mit der Gesundheitsschädigung in unmittelbarem Zusammenhang stehen (z.B. Schäden an Kleidern, Brillen, Prothesen oder Uhren).
    Entschädigung für Berufsbildungskosten: Unter gewissen Voraussetzungen kann die Militärversicherung den Eltern eines getöteten Versicherten eine angemessene Entschädigung an die Berufsbildungskosten ausrichten.
  • Notizen

    Diese Darstellung gibt einen Überblick über Versicherungsbestand, Fälle und Kosten der Militärversicherung.

    Ausgaben: Die Versicherungsleistungen machen 196 Mio. Franken aus. Diese Kosten setzen sich wie folgt zusammen: 102 Mio. Franken Rentenleistungen (finanziert im Umlageverfahren), 66 Mio. Franken Behandlungskosten und 28 Mio. Franken Taggeld (inkl. Eingliederung).
    Hinzu kommen die Verwaltungskosten in der Höhe von 21 Mio. Franken, gesamthaft also 217 Mio. Franken.

    Einnahmen: Den Versicherungsleistungen stehen Ausgaben von total 217 Mio. Franken gegenüber, bestehend aus 199 Mio. Franken Bundesgeldern und 18 Mio. Franken Regress- und Prämieneinnahmen. Beruflich Versicherte, Zeitsoldaten und freiwillig Versicherte bezahlen für den Versicherungsschutz Prämien. Berufliche Versicherte können sich ab Pensionierung freiwillig weiterhin bei der Militärversicherung versichern. Der Bund ist Träger der Militärversicherung.
    Aktuell versichert die Militärversicherung 9,7 Mio. Diensttage.
    Rund 39 000 neue Fälle von rund 55 000 laufenden Fällen sind jährlich zu verzeichnen.
    Zwei Drittel aller Fälle sind Krankheitsfälle. Die Militärversicherung ist also nicht nur eine Unfallversicherung, sondern auch eine Krankenkasse.
  • Notizen

    Nun kennen Sie einige der Gründe, weshalb die Suva mehr ist als eine Versicherung.

    Mit wirksamer Prävention setzt sie alles daran, dass Unfälle und Berufskrankheiten gar nicht erst eintreten.
    Mit einem effizienten Schadenmanagement und umfassenden Versicherungsleistungen begleitet sie Betroffene. Mit einer gezielten Rehabilitation in eigenen Kliniken sowie aktiver Wiedereingliederung unterstützt die Suva Verunfallte auf ihrem Weg zurück in Leben und Beruf. Dieses Modell Suva funktioniert – ohne Subventionen und mit breitem Rückhalt bei den Sozialpartnern.
    Am Beispiel von Marc Gloor haben wir gesehen, wie das Modell Suva nach einem schweren Unfall effizient ineinander greift und wie die Suva Verunfallte auf ihrem Weg umfassend begleitet.
  • Unternehmenspräsentation der Suva

    1. 1. Der Name des Referenten, der Ort und das Datum der Präsentation werden hier platziert Die Suva – mehr als eine Versicherung Unternehmenspräsentation
    2. 2. Seite 2 Die Suva − mehr als eine Versicherung Prävention Schadenmanagement Rehabilitationskliniken Versicherung und Finanzierung Militärversicherung
    3. 3. Seite 3 Die Suva − mehr als eine Versicherung Prävention Schadenmanagement Rehabilitationskliniken Versicherung und Finanzierung Militärversicherung Inhaltsübersicht
    4. 4. Seite 4 Das Leben braucht Mut Unternehmensfilm Auf Youtube ansehen
    5. 5. Seite 5 Wer ist bei der Suva versichert? Die Hälfte aller Berufstätigen Quelle: Suva, 2014
    6. 6. Seite 6 Wer ist bei der Suva versichert? Versicherte Klassen 2013 Quelle: Statistik der UVG, 2014
    7. 7. Seite 7 Täglich für Sie im Einsatz 4100 Mitarbeitende
    8. 8. Seite 8 Die Suva in Ihrer Nähe St. Gallen 100 8500 115 000 34 000 ca. 2500 30 Quelle: Suva, 2014
    9. 9. Seite 9 Die Suva auf einen Blick Kennzahlen 2014 Quelle: Suva, 2014
    10. 10. Seite 10 Von Anfang an zum Schutz der Menschen Geschichte der Suva
    11. 11. Seite 11 Breiter Rückhalt in der Bevölkerung Verwaltungsrat Markus Dürr VR-Präsident «Ich möchte die Suva der breiten Öffentlichkeit näherbringen.»
    12. 12. Seite 12 Moderne Corporate Governance Geschäftsleitung Edouard Currat Gesundheitsschutz Felix Weber Versicherungsleistungen und Rehabilitation Ernst Mäder Finanzen Ulrich Fricker Vorsitzender der Geschäftsleitung «Wir können mithelfen, Leid zu verhindern und Leid zu lindern.»
    13. 13. Seite 13 Mehr als eine Versicherung Modell Suva Auf Youtube ansehen
    14. 14. Seite 14 Mehr als eine Versicherung Gewinne fliessen zurück an Versicherte
    15. 15. Seite 15 Vorteile für die Prämienentwicklung Produktemix 70% 80% 90% 100% 110% 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 2018 Aufwand pro Fall: +0,1% / Jahr Risikosatz: -1,5% / Jahr Unfallhäufigkeit: -1,6% / Jahr
    16. 16. Seite 16 Prävention
    17. 17. Seite 17 Prävention verhindert menschliches Leid Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Marc Gloor Verunfallter «Seit ein Baum zu weit ausschlug und mein Bein unter sich begrub, trage ich eine Beinprothese. Ich erzähle Ihnen meine Geschichte, weil ich mithelfen will, solche Unfälle zu vermeiden.»
    18. 18. Seite 18 Rund 180 000 Berufsunfälle pro Jahr Unfallgeschehen Quelle: Unfallstatistik UVG, 2014
    19. 19. Seite 19 Gemeinsam mit den Betrieben Prävention am Arbeitsplatz Kommunikation Schulung Kontrolle und Beratung
    20. 20. Seite 20 Betroffene sensibilisieren Kommunikation Auf Youtube ansehen
    21. 21. Seite 21 Verantwortliche befähigen Schulung Auf Youtube ansehen
    22. 22. Seite 22 Umsetzung kontrollieren Kontrolle und Beratung Auf Youtube ansehen
    23. 23. Seite 23 Ein Manifest für sichere Arbeitsplätze Charta und lebenswichtige Regeln Auf Youtube ansehen
    24. 24. Seite 24 Schutz vor Berufskrankheiten Asbest-Gefahr Auf Youtube ansehen
    25. 25. Seite 25 0 50 100 150 200 250 300 350 1916 1926 1936 1946 1956 1966 1976 1986 1996 2006 2016 pro 1000 Vollbeschäftigte Berufsunfälle Nichtberufsunfälle Prävention in der Freizeit Mehr Freizeitunfälle als Berufsunfälle Quelle: Suva
    26. 26. Seite 26 Rund eine Viertelmillion Freizeitunfälle Unfallgeschehen Quelle: Suva, 2014
    27. 27. Seite 27 Gemeinsam gegen Freizeitunfälle Präventionsangebote für Betriebe
    28. 28. Seite 28 In der Freizeit sicher unterwegs Kampagnen der Freizeitsicherheit
    29. 29. Seite 29 Hautnah sensibilisieren Präventionsmodule der Suva Auf Youtube ansehen
    30. 30. Seite 30 Schadenmanagement
    31. 31. Seite 31 Eng begleitet Schadenmanagement der Suva Marc Gloor mit seinem Case Manager Daniel Büttiker (links) «Ohne den Rückhalt von Familie, Freundin und Freunden sowie der Unterstützung durch die Suva wäre es für mich sehr schwierig gewesen, den Weg zurück in den beruflichen Alltag so schnell wiederzufinden.»
    32. 32. Seite 32 Neuanfang Verunfallte wieder eingliedern
    33. 33. Seite 33 Heilkosten managen Kosten nach einem Unfall Auf Youtube ansehen
    34. 34. Seite 34 Umfassend geschützt Versicherungsleistungen Auf Youtube ansehen
    35. 35. Seite 35 Versicherungsmissbrauch bekämpfen Weniger Prämien für Versicherte Auf Youtube ansehen
    36. 36. Seite 36 Rehabilitationskliniken
    37. 37. Seite 37 Der Weg zurück ins Leben Rehabilitation in eigenen Kliniken «An meine Beinprothese habe ich mich inzwischen gewöhnt. Von Zeit zu Zeit komme ich noch in die Rehaklinik Bellikon, um die Prothese justieren zu lassen.» Marc Gloor
    38. 38. Seite 38 Die Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion Quelle: Suva, 2014
    39. 39. Seite 39 Mit klaren Zielen zurück ins Leben Medizinische Schwerpunkte
    40. 40. Seite 40 Versicherung und Finanzierung
    41. 41. Seite 41 Solide Finanzen Versicherung und Finanzierung «Bei der Suva bezahlen wir eine gerechte Prämie, die auf die Risiken in unserem Betrieb zugeschnitten ist. Damit sind wir sehr zufrieden.» Felix Holenstein, heutiger Vorgesetzter von Marc Gloor, Silva Waldmanagement GmbH
    42. 42. Seite 42 Risikogerechte Prämien So legt die Suva die Prämien fest
    43. 43. Seite 43 Wie berechnet die Suva die Prämien? Prämiensysteme Auf Youtube ansehen
    44. 44. Seite 44 Schutz für Selbstständigerwerbende Freiwillige Unternehmerversicherung Auf Youtube ansehen
    45. 45. Seite 45 Einfacher Austausch von Lohndaten Swissdec
    46. 46. Seite 46 Wie sichert die Suva die Renten? Rentendeckungskapitel
    47. 47. Seite 47 Wie legt die Suva ihr Geld an? Verantwortungsvolle Anlagestrategie Quelle: Suva, 2014
    48. 48. Seite 48 Militärversicherung
    49. 49. Seite 49 Im Dienst gut versichert Militärversicherung «Ich habe meine ganze Dienstzeit als Fahrer unfallfrei absolviert. Es war aber gut zu wissen, dass bei einem Unfall die umfassenden Leistungen der Militärversicherung zum Zug kommen.» Marc Gloor
    50. 50. Seite 50 Im Dienst gut versichert Wer ist bei der Militärversicherung? Militärdienst Zivildienst Friedenserhaltende Aktionen/Einsätze des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe Zivilschutz
    51. 51. Seite 51 Umfassender Versicherungsschutz Leistungen der Militärversicherung
    52. 52. Seite 52 Die Militärversicherung auf einen Blick Kennzahlen 2014 Quelle: Militärversicherung, 2014
    53. 53. Seite 53 Mehr als eine Versicherung Modell Suva

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