Unfallprävention Freizeit - Suva - SuvaLiv

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http://www.suva.ch/prRPm9q - Aktive Freizeitgestaltung gehört heute zu unserem Leben. SuvaLiv motiviert zu sicherheitsbewusstem Verhalten in der Freizeit: mit breitangelegten Kampagnen sowie individueller Beratung und Schulung.

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    1. 1. SuvaLiv: Unfallprävention Susan Huber-Brun Mai 2016
    2. 2. Seite 2 Sicherheit in der Freizeit - eine Aufgabe für die Unternehmen? Freizeit bedeutet Erholung, Vergnügen, Familie, Sport und vieles mehr. Eine aktive und erfüllte Freizeit fördert auch Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit bei der Arbeit. Allerdings nur, wenn die Mitarbeitenden unverletzt und gesund an den Arbeitsplatz zurückkehren. Denn wer in der Freizeit verunfallt, fehlt nachher auch am Arbeitsplatz. Das Angebot «Freizeitsicherheit» unterstützt Suva-versicherte Unternehmen, die ihre Belegschaft für ein bewusstes und sicheres Verhalten in der Freizeit sensibilisieren wollen.
    3. 3. Seite 3 Unfälle in der Freizeit Sport und Spiel 36% Aufenthalt in Häusern und auf privatem Grund; 27% Nebenbeschäftigung; 7% Auf dem Arbeitsweg; 4% Andere oder unbekannte Tätigkeiten; 3% Rauferei, Streit, Überfall, kriminelle Handlung; 2% Versammlungen, Volksfeste; 1% Ausgehen, Spazieren, Wandern, Reisen, Erholung; 21% Quelle: UVG-Statistik NBUV & UVAL, 2010 – 2014; Hochrechnung aus Stichprobe * exkl. BK Durchschnittlich 501 201 Freizeitunfälle pro Jahr
    4. 4. Seite 4 SuvaLiv - das bieten wir: • individuelle Beratung von Betrieben ab 100 Mitarbeitenden • pfannenfertige Präventionsmodule für KMU und Grossunternehmen • Kampagnen zu den häufigsten Arten von Freizeitunfällen • Aktionen zur Bewegungsförderung
    5. 5. Seite 5 Beratung «Freizeitsicherheit»
    6. 6. Seite 6 Das Beratungsangebot umfasst folgende Dienstleistungen: • Pfannenfertige Präventions- aktionen zur Reduktion der häufigsten Freizeitunfälle und • individuelle Beratung von Betrieben ab 100 Mitarbeitenden. Kosten für Suva-versicherte Unternehmen: • CHF 800.- pro Beratungshalbtag • CHF 1200.- pro Beratungstag
    7. 7. Seite 7 Präventionsmodule für KMU und Grossunternehmen Mit attraktiven Präventionsmodulen können Sie die Mitarbeitenden für die häufigsten Unfallursachen in der Freizeit sensibilisieren. Einzelne Module dienen auch der Gesundheitsförderung. Die Module lassen sich mit oder ohne Unterstützung einer Fachperson der Suva einsetzen - ganz nach Wunsch des Unternehmens. Die Präventionsmodule eignen sich für KMU wie für Grossunternehmen.
    8. 8. Seite 8 Präventionsmodule – das Angebot Präventionsmodule gibt es zu folgenden Themen: • Stolpern und Stürzen • Fussball • Schneesport • Sicher Velo fahren • Bewegung • Haus und Garten • Gesundheit Pro Thema stehen verschiedene Module bereit. Inhalt der Module: • Erlebnismodule, Plakate • Workshops, Schulungen • Anleitungen
    9. 9. Seite 9 Module anschauen – entscheiden – bestellen Alle Module finden Sie auf www.suva.ch/praeventionsmodule Die Module werden mit einem Film oder einer Kurzpräsentation vorgestellt. Factsheets fassen die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Modulen zusammen (Einsatzmittel, Kosten usw.). Ein Klick genügt, um das gewünschte Modul zu bestellen.
    10. 10. Seite 10 Weitere Informationen Ursula Zehnder Projektassistenz Beratung Betriebe Freizeitsicherheit Tel.: 041 419 59 24 E-Mail: ursula.zehnder@suva.ch
    11. 11. Seite 11 Aktuelle Kampagnen • Schneesport • Fussball • Stolpern/Stürzen • Velo • Bewegung und Laufsport
    12. 12. Seite 12 Was nützen Kampagnen? Mit den Kampagnen will die Suva folgende Ziele erreichen: • Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit. • Durch erlebnisorientierte Informationsvermittlung Aufmerksamkeit für das Kampagnenthema erreichen. • Handlungsorientierte Kommunikation, damit die Zielgruppen erkennen, wie sie ihr Verhalten ändern bzw. anpassen sollen. Diese Kommunikation findet am besten dort statt, wo die Menschen ihren Sport oder ihre Tätigkeit ausüben (auf der Skipiste, dem Fussballplatz, im Betrieb usw.).
    13. 13. Seite 13 Kampagne «stolpern.ch»
    14. 14. Seite 14 Versicherungszweig Anzahl Unfälle total1 Anzahl Stolperunfälle1 Anteil Stolperunfälle an allen Unfällen Berufs- und Freizeit- unfallversicherung 579 154 176 185 30 % Berufsunfallversicherung 255 695 63 050 25 % Freizeitunfallversicherung 323 459 113 135 35 % Jeder vierte Berufsunfall und fast jeder zweite Freizeitunfall ist ein Stolper- oder Sturzunfall. Quelle: UVG-Statistik NBUV & UVAL, 2010 – 2014; Hochrechnung aus Stichprobe 1 ohne Sportunfälle
    15. 15. Seite 15 Kosten der Stolper- und Sturzunfälle Stolper- und Sturzunfälle sind im Durchschnitt teure Unfälle und verursachen beim Unternehmen zudem hohe indirekte Kosten. Quelle: UVG-Statistik NBUV & UVAL, 2010 – 2014; Hochrechnung aus Stichprobe 1 ohne Sportunfälle * Registrierungsjahre 2006-2010 Stand +4 Jahre Versicherungszweig Anzahl Stolperunfälle1 Jährlich laufende Kosten eines Stolperunfalls1 Kosten pro Stolperunfall 1 * Berufs- und Freizeit- unfallversicherung 176 185 1 160.9 Mio. CHF 5 564 CHF Berufsunfallversicherung 63 050 507.4 Mio. CHF 6 628 CHF Freizeitunfallversicherung 113 135 653.5 Mio. CHF 4 985 CHF
    16. 16. Seite 16 Multifaktorielle Ursachen für Stolper- und Sturzunfälle Ungünstige Verhältnisse Ungünstiges Verhalten Mangelnde körperliche Voraussetzungen • Beleuchtung • Defekte Böden • Witterung • Unordnung • Regeln ignorieren • Unachtsamkeit • Gleichgewicht • Kraft • Koordination
    17. 17. Seite 17 Einsatzmittel und aktuelle Themen Einsatzmittel: • DVD «Unten» • Checklisten und Faltprospekte • Plakate und TV-Spot • Präventionsmodule Aktuelle Themen: • Witterung • Stürze auf Treppen • Gleichgewichtsprogramm
    18. 18. Seite 18 Fragen? Raphael Ammann Kampagnenleiter stolpern.ch Tel.: 041 419 50 77 E-Mail: raphael.ammann@suva.ch
    19. 19. Seite 19 Fussball-Kampagne
    20. 20. Seite 20 Unfallstatistik Ballsport Durchschnittlich 45 361 Fussballunfälle pro Jahr Fussball 75.9% Handball 4.7% Basketball 4.8% Volleyball 8.1% Unihockey 6.6% Quelle: UVG-Statistik NBUV & UVAL, 2010 – 2014; Hochrechnung aus Stichprobe
    21. 21. Seite 21 Massnahmen • Online-Fussballtest (www.suva.ch/fussballtest) • Aktion «Sicherheit an Grümpelturnieren- und Firmenturnieren» • Fairplay-Trophy • Präventionsmodule «Fussball»
    22. 22. Seite 22 Weitere Informationen Philippe Gassmann Bereichsleiter Kampagnen SuvaLiv Tel.: 041 419 65 64 E-Mail: philippe.gassmann@suva.ch
    23. 23. Seite 23 Schneesport-Kampagne
    24. 24. Seite 24 Aufteilung der Wintersportunfälle Durchschnittlich 47 365 Wintersportunfälle pro Jahr, davon 33 728 beim Ski- und Snowboardfahren Ski 55% Snowboard 16% übrige Wintersportarten 29% Quelle: UVG-Statistik NBUV & UVAL, 2010 – 2014; Hochrechnung aus Stichprobe
    25. 25. Seite 25 Massnahmen • Trainingsprogramm • App «Slope Track» • Lawinen Unfallprävention «White Risk» • TV-Spot, Plakate, Social media • Präventionsmodule «Schneesport»
    26. 26. Seite 26 Weitere Informationen Samuli Aegerter Kampagnenleiter Schneesport Tel.: 041 419 63 34 E-Mail: samuli.aegerter@suva.ch
    27. 27. Seite 27 Velo-Kampagne
    28. 28. Seite 28 Strassenverkehrsunfälle 2010-2014 Personenwagen; 39% Fahrrad*; 32% Mountainbike & Radrennsport; 1% Motorrad; 13% Roller; 9% Motorfahrrad, Kleinmotorrad; 2% zu Fuss; 3% Andere; 1% Durchschnittlich 51 914 Strassenverkehrsunfälle pro Jahr Quelle: UVG-Statistik NBUV & UVAL, 2010 – 2014; Hochrechnung aus Stichprobe Ohne Mountainbike und Radrennsport
    29. 29. Seite 29 Massnahmen Sicheres Fahrverhalten • Gemeinschaftskampagne: «Vorsicht beim Vortritt - du weisst nie was kommt!» • Kreiselfahren «Ab durch die Mitte» Events: Mit der «Suva-City» an 9 slowUp Suva-Velohelme • Sonderaktionen im Frühling Präventionsmodule «Sicher Velo fahren»
    30. 30. Seite 30 Weitere Informationen Esther Hess Kampagnenleiterin Velo Tel.: 041 419 50 90 E-Mail: esther.hess@suva.ch
    31. 31. Seite 31 Bewegung und Laufsport
    32. 32. Seite 32 Bewegung und Unfallprävention • Für körperlich Inaktive ist jeder Schritt hin zu mehr Bewegung wichtig und verspricht ersten gesundheitlichen Nutzen. • Auch langdauerndes Sitzen sollte öfters unterbrochen werden. • Bereits Aktive können mit einem zusätzlichen Training von Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit noch mehr für ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit tun. Quelle: Martin-Diener E, Brügger O, Martin B., 2012, Bewegungsförderung und Unfallprävention: Eine Gesamtbetrachtung
    33. 33. Seite 33 Massnahmen • Bewegungsprogramm mit der Minirolle: Kleine Rolle grosse Wirkung • Laufcoaching, Bewegungscoaching • Teilnahme an diversen Laufevents • Partnerschaft mit Verbänden und Organisatoren von Lauf- und Bewegungsevents • Präventionsmodule «Bewegung»
    34. 34. Seite 34 Weitere Informationen Corinne Decurtins Projektleiterin «Bewegung und Laufsport» Tel.: 041 419 64 32 E-Mail: corinne.decurtins@suva.ch

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