Gefahr im Griff - Suva - SuvaPro

3.261 Aufrufe

Veröffentlicht am

http://www.suva.ch/MrRPm9q - Viele Unfälle passieren bei einfachen Tätigkeiten: Beim Gehen, Treppensteigen oder Lastentragen. Dabei wird das Risiko gerne unterschätzt. Wir denken: «Mir wird schon nichts passieren.»

Veröffentlicht in: Bildung
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
3.261
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
10
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
25
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Gefahr im Griff - Suva - SuvaPro

  1. 1. Gefahr im GriffDas Wichtigstefür Ihre Sicherheit
  2. 2. 2 «Mir wird schon nichts passieren.»Viele Unfälle passieren bei einfachen Tätigkeiten:beim Gehen, Treppensteigen oder Lastentragen.Dabei wird das Risiko gerne unterschätzt.Wir denken: «Mir wird schon nichts passieren.»Die Unfallstatistik zeigt aber, dass jährlich jede/rSuva-Versicherte einen Arbeitsunfall erleidet. DieseUnfälle sind nicht einfach «Schicksal». Vielmehr könnenSie aktiv etwas für Ihre Sicherheit und den Schutz IhrerGesundheit tun. Wichtige Tipps dazu finden Sie indieser Broschüre, die sich an Arbeitnehmerinnen undArbeitnehmer in Industrie und Gewerbe richtet.Testen Sie als Erstes Ihr Wissen über Arbeitssicherheitim folgenden Quiz.
  3. 3. Sicherheitsquiz 31 Ein Drittel der Unfälle sind...? Unfälle mit Chemikalien Unfälle mit elektrischem Strom Sturzunfälle2 Wie entfernt man am besten verschüttetes Öl? mit Ölbindemittel gar nicht, das macht die Putzequipe mit Wasser3 Wie stellt man den Bildschirm optimal auf? vor dem Fenster gegenüber dem Fenster seitlich, so dass die Schulter zum Fenster schaut4 Bei wie viel Prozent der Arbeitsunfälle spielt bei unter 5 % Alkohol eine Rolle? bei 10 – 20 % bei über 40 %5 Was ist zum Staplerfahren notwendig? Fahrausweis für Personenwagen Instruktion spezielle Staplerfahrer-Ausbildung6 Darf Ihr Chef Sie von Gesetzes wegen dazu ver- ja pflichten, persönliche Schutzausrüstungen (Helm, ja, aber nur während der Arbeitszeit Handschuhe, Schutzschuhe usw.) zu tragen? nein, das schränkt meine persönliche Freiheit ein Auswertung auf Seite 33
  4. 4. 4 Zu dieser BroschüreDiese Broschüre informiert über Grundregeln der InhaltArbeitssicherheit und richtet sich an Arbeitnehmerinnen Einleitung 2und Arbeitnehmer in Industrie und Gewerbe. Sie wird Sicherheitsquiz 3 Einweisen von Lkw 21idealerweise in Zusammenhang mit einer betrieblichen Gefahren erkennen 5 Ergonomie 22Instruktion oder einer Schulung abgegeben. Ausgleiten, Stolpern, Stürzen 6 Bildschirmarbeit 23Die Broschüre ist auch in Französisch, Italienisch, Zeitdruck 8 Instandhaltung 24Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Serbisch, Albanisch Instruktion 9 Chemische Produkte 26und Türkisch erhältlich. Leitern 10 Hautschutz 27 Arbeitskleidung 13 Handwerkzeuge 28Für die Beschäftigten im Bauhauptgewerbe empfehlen Persönliche Schutzausrüstung 14 Elektrizität 29wir die branchenspezifische Publikation «Sicherheit Hunger und Durst 15 Explosionsgefahr 30und Gesundheitsschutz auf der Baustelle» Lastentransport von Hand 16 Brandschutz 31(Suva-Bestell-Nr. 88217). Richtig heben 17 Notfälle 32 Stapler mit Fahrersitz 18 Auswertung des Quiz 33Weitere Informationsmittel finden Sie unter Deichselstapler 19 Rechte und Pflichten 34www.suva.ch /waswo. Hängende Lasten 20 Impressum 36
  5. 5. Gefahren erkennen! 5Unfälle sind keine Zufälle. Überprüfen Sie bei Arbeits- beginn die Sicherheit von Werkzeugen, Materialien, Wegen und Lagerorten.1 Gehen Sie keine Risiken ein und beseitigen Sie Gefahren sofort. Wenn dies nicht geht: dem Chef melden, damit er für die Behebung der Gefahr sorgt. 1
  6. 6. 6 Lueg uf e Wäg. Rund ein Drittel aller Unfälle sind Sturzunfälle. Was können Sie tun? 1 Gefahrenstellen markieren oder abschranken. 2 Rutschige Stellen sofort mit 1 geeignetem Mittel reinigen, z. B. mit Reinigungs- oder Ölbindemittel *. Stolperfallen vermeiden bzw. wegräumen (Ordnung). * Ölbindemittel nach Gebrauch in ver- schliessbaren Blechbehälter füllen 2 (wegen Brandgefahr) und umweltgerecht entsorgen.
  7. 7. 7So schützen Sie sich vor Stürzen:1 Auf Treppen immer den Hand- lauf benützen.2 Fest am Fuss sitzende Schuhe mit rutschfesten Sohlen tragen. Für gute Sicht sorgen (Licht anzünden). 1 2
  8. 8. 8 Wenn’s pressiert passiert’s. Zeitdruck und Bequemlichkeit verführen zum Improvisieren. Dabei bleibt oft die Sicherheit auf der Strecke. Benutzen Sie zum Beispiel keine behelfsmässigen Auf- stiege. Stellen Sie sich vor, Sie fallen wegen eines Unfalls aus. Wie viel mehr Zeit geht dann ver- loren, als wenn Sie sich die nötige Zeit genommen hätten.
  9. 9. Fragen ist keine Schande. 9 Verlangen Sie eine Instruktion und fragen Sie, wenn Sie un- sicher sind. Arbeiten Sie nur mit Werk- zeugen und Maschinen, die Sie sicher bedienen können.
  10. 10. 10 Leitern haben ihre Tücken. Jährlich verunfallen rund 6’000 Berufsleute mit Leitern. 3 Achten Sie vor allem auf folgende Punkte. 1 Leiter vor Gebrauch prüfen. Verwenden Sie keine defekten Leitern. 1 Beim Auf- und Absteigen Hände frei haben zum Fest- halten an den Sprossen. 2 Fest am Fuss sitzende Schuhe tragen. 3 Das obere Ende gegen Weg- rutschen sichern. Es muss 1 m über die Austrittsstelle hinausragen. 2 Nie auf die drei obersten Sprossen stehen.
  11. 11. 11Für Anstellleitern gilt ausserdem:1 Auf den richtigen Anstellwinkel achten (Ellenbogenprobe). Die Holmenden rutschsicher platzieren. 1 Läng e=L ¼L
  12. 12. 12 Leitern Bockleitern kippen leicht seitlich um. Sie sollten nur eingesetzt werden, wenn die Leiter frei im Raum stehen muss. 1 Benutzen Sie eine Anstellleiter oder einen Dreitritt, wenn Hori- zontalkräfte wirken (z. B. bei 1 Bohrarbeiten). Verwenden Sie für schwere und längere Arbeiten keine Leiter, sondern ein Rollgerüst. Nie auf den drei obersten Sprossen stehen.
  13. 13. «Unverfängliche» Kleidung 13Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht 2hängen bleiben, insbesonderebeim Arbeiten an Maschinen mitrotierenden Teilen. 11 Eng anliegende Ärmel.2 Keine offenen Haare. Keine weiten Pullover, flattern- den Kittel oder Schals. Kein Schmuck. Keine Handschuhe in der Nähe von drehenden Teilen, z. B. Fräsern, Bohrern oder Walzen.
  14. 14. 14 Profis schützen sich. Ihr Chef stellt Ihnen die erfor- derliche persönliche Schutz- ausrüstung zur Verfügung. Und Sie sind Profi genug, diese zu tragen. Wichtig: Defekte Schutz- ausrüstungen ersetzen.
  15. 15. Hunger und Durst 15 Nehmen Sie Mahlzeiten nur in den dafür vorgesehenen Räumen ein. Sonst finden Sie plötzlich Spuren des Arbeits- platzes in Ihrem Sandwich. Bei 10 bis 20 Prozent der Arbeitsunfälle ist Alkohol im Spiel. Verzichten Sie vor und während der Arbeit auf Alkohol und andere Suchtmittel.
  16. 16. 16 STOP – Hirne bim Lüpfe. 1 Verwenden Sie für den Trans- port von Lasten wenn immer möglich geeignete Hilfsmittel. Mit einer Last gerät man leicht ins Stolpern. Achten Sie auf gute Sicht und freie Transport- wege. Einklemmgefahr für Hände und Füsse: Bereiten Sie einen sicheren Abstellplatz vor. 1
  17. 17. Heben wie ein Gewichtheber. 171 Aus sicherem Stand.2 Aus der Hocke (aber nur so tief gehen wie nötig).3 Rücken gerade. Last nahe am Körper. 3 Nie ruckartig. Nie Oberkörper verdrehen. 2 1
  18. 18. 18 Stapler mit Fahrersitz 1 Stapler mit Fahrersitz dürfen nur von ausgebildeten Stapler- fahrern bedient werden. Immer Schutzschuhe tragen. 2 Benützen Sie immer den Sitz- gurt – auch bei Kurzeinsätzen. Nur Stapler mit Rückhalteein- richtungen verwenden (Sitzgurt, 1 Kabine oder Bügeltüren). Das Hochheben von Personen mit dem Stapler ist nur in Aus- nahmefällen und mit einer Bewilligung der Suva sowie einem sicherheitskonformen Arbeitskorb erlaubt. 2
  19. 19. Deichselstapler 191 Seitlich versetzt vor dem Gerät gehen.2 Immer Schutzschuhe tragen.3 Das Transportieren und Hoch- heben von Personen mit Deichselstaplern ist verboten. 1 3 2
  20. 20. 20 Gefahr durch hängende Lasten. 1 Nie unter einer hängenden Last stehen oder durchgehen! Dies gilt für Kranführer und Anbinder ebenso wie für Drittpersonen. Halten Sie immer genügend seitlichen Abstand! Damit verringern Sie die Gefahr, eingeklemmt oder von der pendelnden Last getroffen zu werden. 1 Wichtig: Keine defekten An- bindemittel (Gurten) benutzen.
  21. 21. Einweiser leben gefährlich. 21Immer wieder werden Einweiser 1von rückwärts fahrenden Last-wagen angefahren und erdrückt.Beachten Sie als Einweiser fol-gende Regeln:1 Mit dem Chauffeur durch das offene Fenster Sicht- und Sprechkontakt halten. 2 Dafür sorgen, dass sich hinter dem Lastwagen keine Person befindet.2 Zum Erteilen des Signals «Rückwärtsfahren» seitlich versetzt vom Fahrzeug stehen. Nie im Fahrbereich des Last- wagens stehen.
  22. 22. 22 Arbeitsplatz körpergerecht einrichten. Jeder Mensch ist anders. Richten Sie Ihren Arbeitsplatz so ein, dass er Ihnen entspricht. 2 Achten Sie darauf, dass Sie 1 1 mit geradem Rücken arbeiten können 2 nicht mit hochgezogenen Schultern, gedrehtem Kopf oder verdrehtem Oberkörper arbeiten müssen beim Sitzen genügend Platz für die Beine haben.
  23. 23. Bildschirmarbeit 23 Vermeiden Sie störende Licht- reflexionen und Blendungen, indem Sie den Bildschirm richtig aufstellen (in der Regel Blickrichtung zum Bildschirm parallel zur Fensterfront). Achten Sie auf die richtige Höhe von Sitz, Arbeitsfläche und Bildschirm (siehe Bild). Distanz zwischen Augen und Bildschirm: 60 bis 80 cm (bei CAD-Bildschirmarbeiten etwas mehr).
  24. 24. 24 Sicheres Instandhalten Ein Fünftel aller tödlichen Arbeits- unfälle ereignet sich bei Instand- haltungsarbeiten und beim Behe- ben von Störungen. 5 Grundregeln sorgen für Ihre Sicherheit: 1. Planen: Anleitungen für die Instandhaltung studieren, sich mit der Produktion absprechen, koordinieren. 1 2. Sichern, d. h. ungewolltes Ingangsetzen der Anlage/ Maschine verhindern. Dritte und sich selber schützen. 1
  25. 25. 25 3. Geeignete Arbeitsmittel verwenden (inklusive persön- liche Schutzausrüstung!).1 4. Arbeiten wie geplant aus- führen – nicht improvisieren! 5. Schlusskontrolle (inklusive Funktionsprüfung der Schutz- 1 einrichtungen, Dokumentation der Arbeiten). Anlage/Maschine in sicherem und betriebsberei- tem Zustand der Produktion übergeben. Grundsatz: Instandhaltungsarbeiten sind von Fachpersonen vorzuneh- men.
  26. 26. 26 Kennen Sie die Gefahren der Produkte? 1 Kennzeichnung, Hinweise auf der Etikette und Sicherheits- datenblätter beachten. 2 Chemische Produkte in Origi- nalverpackung aufbewahren – nie in Getränkeflaschen umfüllen. 1 Arbeitsbereiche ausreichend lüften. Sich zweckmässig schützen (Schutzbrille, Handschuhe, Atemschutz). 2
  27. 27. Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut? 27Hautkrankheiten wie allergischeEkzeme sind für die Betroffenenäusserst unangenehm. Oft wirdsogar ein Berufswechsel not-wendig. Wichtig sind drei Dinge: 1. Schützen: Direkten Hautkon- takt mit schädlichen Produkten vermeiden. Geeignete Hand- schuhe, Arbeitskleider, Haut- schutzcremen verwenden. 2. Reinigen: Bei jedem Arbeits- unterbruch und bei Arbeits- schluss. Für das Reinigen keine Lösemittel und möglichst keine scheuernden Produkte verwenden. 3. Pflegen: Hände nach der Arbeit eincremen.
  28. 28. 28 Handwerkzeuge Kontrollieren Sie den Zustand der Handwerkzeuge regel- mässig (Schärfe der Schneid- werkzeuge, Zustand von Stielen, Griffen usw.). Verwenden Sie immer das 1 geeignete Handwerkzeug: Schraubenschlüssel sind keine Schlagwerkzeuge. 1 Spitze und scharfe Werkzeuge müssen geschützt sein, wenn man sie herumträgt.
  29. 29. Elektrizität! 29Häufige Ursache für Elektro-unfälle ist der sorglose Umgangmit Strom. Hier die wichtigstenTipps:1 FI-Schalter verwenden, insbe- sondere in feuchten Räumen, auf Baustellen, im Freien. Stecker, Kabel und Elektro- handwerkzeuge vor Gebrauch auf mögliche Schäden kon- trollieren. Defekte Geräte nur von Fach- person reparieren lassen. 1
  30. 30. 30 Achtung, Explosionsgefahr! Lösemittel wie Aceton, Benzin und Verdünner bilden mit der Luft explosionsfähige Gemische. Sicherheitsmassnahmen: 1 Arbeitsumfeld künstlich ent- lüften (z. B. Absaugen an der Entstehungsstelle). 1 Zündquellen vermeiden, z. B. keine offenen Flammen. 2 Explosionsgeschützte elektrische Geräte verwenden. 2 Beim Umfüllen von leicht- brennbaren Flüssigkeiten alle leitfähigen Teile miteinander verbinden und erden.
  31. 31. Fluchtwege freihalten. 31 Halten Sie die Fluchtwege frei. Im Brandfall können auch kleine Hindernisse wegen der Rauchentwicklung zu tödlichen Fallen werden. Blockieren Sie niemals Notausgänge.
  32. 32. 32 Alarmierung und Erste Hilfe. 1 Wissen Sie, an wen Sie sich im Notfall wenden müssen? 1 Hängen Sie die Notfallnummern gut sichtbar auf oder halten Sie diese griffbereit. Verunglückte nicht bewegen oder transportieren, ausser wenn akute Gefahr besteht. Bei Unfällen mit ätzenden Flüssigkeiten: Augen, Haut sofort mit viel Wasser während 10 –15 Minuten spülen. Anschliessend Arzt aufsuchen.
  33. 33. Auswertung des Quiz 33Richtige Antworten Auswertung1 Sturzunfälle. 0 – 2 Fragen richtig: Sie leben gefährlich. Wir empfehlen Ihnen dringend,2 Ölflecken sofort mit Ölbindemittel aufnehmen. die Tipps in dieser Broschüre zu studieren.3 Bildschirm seitlich zum Fenster aufstellen, so dass die 3 – 4 Fragen richtig: Schulter zum Fenster schaut. So gibt es weniger störende Sie sind auf dem richtigen Weg. Die Broschüre hilft Spiegelungen auf dem Bildschirm. Ihnen, vorhandene Informationslücken zu schliessen.4 Bei 10 bis 20 Prozent der Arbeitsunfälle ist Alkohol im Spiel. 5 – 6 Fragen richtig: Bravo ! Sie sind Spitze. Studieren Sie die Broschüre5 Spezielle Staplerfahrer-Ausbildung. trotzdem. Vielleicht können selbst Sie noch etwas für Ihre Sicherheit lernen.6 Ja, Ihr Chef darf Sie dazu verpflichten, während der Arbeitszeit die erforderliche persönliche Schutzausrüstung zu tragen.
  34. 34. 34 Kennen Sie Ihre Rechte? Gemäss Unfallversicherungsgesetz (UVG) und der dazugehörigen Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (VUV) muss Ihr Arbeitgeber Sie über die auftretenden Gefahren informieren und bezüglich der Sicherheitsmassnahmen anleiten (dies gilt auch für Temporärarbeitende, die der Arbeitgeber von einem andern Betrieb ausleiht) Ihnen wenn nötig eine zumutbare persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung stellen (Schutzbrille, Gehörschutz, Schutzkleidung usw.) in seinem Unternehmen die zur Verhütung von Unfällen und Gesundheitsschäden notwendigen Massnahmen treffen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern oder deren Vertretung in allen Fragen der Arbeitssicherheit ein Mitspracherecht gewähren.
  35. 35. Und das sind Ihre wichtigsten Pflichten. 35Sie müssen die Weisungen des Arbeitgebers in Bezug auf die Arbeitssicherheit befolgen die allgemein anerkannten und die betrieblichen Sicherheitsregeln berücksichtigen die Sicherheitseinrichtungen richtig gebrauchen die persönliche Schutzausrüstung benützen einen Mangel, der die Arbeitssicherheit beeinträchtigt, sogleich beseitigen oder – wenn dies nicht möglich ist – dem Arbeitgeber melden.Es ist Ihnen untersagt, die Wirksamkeit der Sicherheitseinrichtungen zu beeinträchtigen sich in einen Zustand zu versetzen, in dem Sie sich selbst oder andere gefährden (Alkohol, Drogen usw.).
  36. 36. SuvaGesundheitsschutzPostfach, 6002 LuzernAuskünfteTel. 041 419 58 51Bestellungenwww.suva.ch/waswoFax 041 419 59 17Tel. 041 419 58 51Gefahr im GriffDas Wichtigste für Ihre SicherheitRedaktionRobert Hartmann, SuvaGestaltungKunz und Partner, BaselAbdruck – ausser für kommerzielle Nutzung – mit Quellenangabe gestattet.1. Auflage – Juni 2002Letzte Überarbeitung – Januar 200612. Auflage – April 2011 – 330 000 bis 340 000 ExemplareBestellnummer88154.d

×