Kampagne "Stolpern" - Suva - SuvaLiv

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http://www.suva.ch/XnRPm9q - Stolpern und Stürzen ist in der Schweiz die häufigste Unfallursache. Für Unternehmen, die eine Aktion gegen Stolper- und Sturzunfälle durchführen möchten, hat die Suva Instrumente für die Planung und Umsetzung erarbeitet.

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Kampagne "Stolpern" - Suva - SuvaLiv

  1. 1. Kampagne «stolpern.ch» Raphael Ammann Kampagnenleiter «stolpern.ch» Mai 2016
  2. 2. Seite 2 Anteil der Stolper- und Sturzunfälle am gesamten Unfallgeschehen Versicherungszweig Anzahl Unfälle total1 Anzahl Stolperunfälle1 Anteil Stolperunfälle an allen Unfällen Berufs- und Freizeitunfallversicherung 579 154 176 185 30 % Berufsunfallversicherung 255 695 63 050 25 % Freizeitunfallversicherung 323 459 113 135 35 % Jeder vierte Berufsunfall und fast jeder zweite Freizeitunfall ist ein Stolper- oder Sturzunfall. Quelle: UVG-Statistik NBUV & UVAL, 2010 – 2014; Hochrechnung aus Stichprobe 1 ohne Sportunfälle
  3. 3. Seite 3 Kosten der Stolper- und Sturzunfälle Stolper- und Sturzunfälle sind im Durchschnitt teure Unfälle und verursachen beim Unternehmen zudem hohe indirekte Kosten. Quelle: UVG-Statistik NBUV & UVAL, 2010 – 2014; Hochrechnung aus Stichprobe 1 ohne Sportunfälle * Registrierungsjahre 2006-2010 Stand +4 Jahre Versicherungszweig Anzahl Stolperunfälle1 Jährlich laufende Kosten eines Stolperunfalls1 Kosten pro Stolperunfall 1 * Berufs- und Freizeit- unfallversicherung 176 185 1 160.9 Mio. CHF 5 564 CHF Berufsunfallversicherung 63 050 507.4 Mio. CHF 6 628 CHF Freizeitunfallversicherung 113 135 653.5 Mio. CHF 4 985 CHF
  4. 4. Seite 4 Wichtig zu wissen • 70 % der Unfälle ereignen sich auf gleicher Ebene. • 30 % der Unfälle ereignen sich auf den Treppen. • In den Wintermonaten (November bis Februar) ist die Anzahl Sturzunfälle besonders hoch. • Mit dem Alter nimmt das Risiko für einen Unfall nicht explizit zu. Jedoch sind die Kosten, welcher der Unfall verursacht, bedeutend höher als bei jüngeren Erwerbstätigen. • Mit wenig Aufwand können viele Unfälle verhindert werden.
  5. 5. Seite 5 Häufigste Unfallursachen • Technische Mängel: defekte Böden, glatte Böden kombiniert mit ungeeigneten Schuhen, fehlende oder schlechte Beleuchtung usw. • Organisatorische Ursachen: fehlende Sensibilisierung, Stolperfallen werden nicht erkannt, mangelhafte Ordnung • Persönliches Verhalten: Liegenlassen von Gegenständen Unordnung, fehlende Aufmerksamkeit, Telefonieren und Schreiben von SMS während des Gehens usw. • Fehlende Fitness und altersbedingtes Nachlassen von Kraft und Bewegungskoordination können das Sturzrisiko ebenfalls erhöhen
  6. 6. Seite 6 Ziel der Kampagne für das Suva- versicherte Kollektiv • Das Risiko für Stolper- und Sturz- unfälle innerhalb fünf Jahren um mindestens zwei Unfälle pro 1000 Vollbeschäftigte senken. • Die Einsparungen kommen in Form von vergünstigten Prämien den Suva-versicherten Unternehmen zugute.
  7. 7. Seite 7 Die Kampagne soll… • Führungsverantwortlichen den Handlungsbedarf aufzeigen und sie in die Verantwortung einbinden, denn Stolper- und Sturzunfälle werden oft bagatellisiert. • die Sicherheitsbeauftragten mit praxisnahen Instrumenten in ihrer Präventionsarbeit unterstützen. • die Arbeitnehmenden sensibilisieren und auf eine Bewusst- seinsänderung hinwirken, damit sie Stolper- und Sturz- unfälle verhindern können: in der Freizeit und am Arbeitsplatz.
  8. 8. Seite 8 Die Kampagne wirkt auf drei Ebenen und will… Günstige Verhältnisse schaffen Günstiges Verhalten schaffen Optimale körperliche Voraussetzungen schaffen • Optimale Beleuchtung • Rutschfeste Böden • Wirksamer Winterdienst • Ordnung schaffen • Regeln definieren und befolgen • Aufmerksamkeit steigern • Gleichgewicht verbessern • Kraft trainieren • Koordination stärken
  9. 9. Seite 9 Kampagnenzyklus mit sechs Modulen Vorbereitung 0-6 Monate 7-12 Monate 13-18 Monate
  10. 10. Seite 10 Die Präventionsmodule: das umfassende Angebot erzielt Wirkung Wir unterstützen die Betriebe mit attraktiven Präventions- modulen zu den Kampagnenthemen Stolpern und Stürzen, Fussball, Schneesport, sicher Velofahren, Bewegung und Gesundheit, Haus und Garten. Für die Kampagne «stolpern.ch» haben wir aktuell sechs erlebnisorientierte Module aufbereitet. Damit können die Mitarbeitenden über eine bestimmte Zeit mit verschiedenen Einsatzmitteln und Massnahmen sensibilisiert werden.
  11. 11. Seite 11 Module anschauen – entscheiden – bestellen Alle Module finden Sie auf www.suva.ch/praeventionsmodule Die Module können mit oder ohne Unterstützung einer Suva-Fachperson bestellt werden. Die Module werden mit einem Film oder einer Kurzpräsentation vorgestellt. Factsheets fassen die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Modulen zusammen (Einsatzmittel, Kosten etc.). Ein Klick genügt, um das gewünschte Modul zu bestellen.
  12. 12. Seite 12 Die Präventionsmodule «stolpern.ch» kurz vorgestellt
  13. 13. Seite 13 Starterkit Mit dem «Starterkit» lassen sich Führungsverantwortliche und Mitarbeitende für das Thema «Stolper- und Sturzunfälle» sensibilisieren. Das Modul bildet eine wichtige Basis für alle weiteren Aktionen rund um das Thema «Stolpern und Stürzen» und sollte auf jeden Fall als Auftakt zur Kampagne stolpern.ch genutzt werden.
  14. 14. Seite 14 Stolperparcours Mit dem erlebnisorientierten Modul «Stolperparcours» erfahren die Mitarbeitenden, welche Situationen zu Sturzunfällen führen. Der «Stolperparcours» ist ein Ausleih-Modul, das von der Suva angeliefert und auch wieder abgeholt wird.
  15. 15. Seite 15 Stolperfallensafari Mit dem spielerischen Modul «Stolperfallensafari» gehen die Mitarbeitenden im Betrieb auf die Suche nach Stolperfallen. Die Veranstaltung sensibilisiert die Mitarbeitenden und regt sie dazu an, zu Hause und am Arbeitsplatz Stolperfallen zu beseitigen.
  16. 16. Seite 16 Etwa ein Drittel aller Stolper- und Sturzunfälle ereignet sich auf Treppen und haben oft schwerwiegende Folgen. Das Modul «Tatort Treppe» sensibilisiert die Mitarbeitenden für die Sturzgefahr auf Treppen und fordert diese auf, den Handlauf zu benutzen. Tatort Treppen
  17. 17. Seite 17 Sturzunfälle im Winter Im Winter passieren deutlich mehr Sturzunfälle als im Sommer. Grund dafür sind vereiste Strassen, falsches Schuhwerk und Unaufmerksamkeit. Das Modul «Sturzunfälle im Winter» macht die Mitarbeitenden auf das richtige Verhalten im Winter aufmerksam. Hausdienstverantwortliche finden in einem Merkblatt wertvolle Hinweise für die Planung und Umsetzung eines wirksamen Winterdienstes.
  18. 18. Seite 18 Gleichgewichtsprogramm Das Modul beinhaltet zwei Schwerpunkte: • Im theoretischen Teil erfahren die Teilnehmenden, dass Kraft und Gleichgewicht einen wesentlichen Einfluss auf das Sturzrisiko haben. • Im Praxisteil werden Kraft- und Gleichgewichtsübungen gezeigt und geübt.
  19. 19. Seite 19 Voraussetzungen für ein gutes Gelingen Der Erfolg – weniger Stolper- und Sturzunfälle bei der Arbeit und in der Freizeit – hängt in erster Linie davon ab, ob die Präventionsaktivitäten langfristig angelegt sind.
  20. 20. Seite 20 Weitere Informationen Raphael Ammann Kampagnenleiter «stolpern.ch» Telefon: 041 419 50 77 E-Mail: raphael.ammann@suva.ch
  21. 21. Seite 21 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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