Ulrich Fricker
Vorsitzender der Geschäftsleitung
Bilanzmedienkonferenz
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Prämiensätze 2016
• Stabile Prämiensituation: Risikosatz und Nettoprämiensatz
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Wegfall des Prämienzuschlag von 7 %
für die Teuerungszulage
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Präsentation von Ulrich Fricker zur Bilanzmedienkonferenz der Suva 2015

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An der Bilanzmedienkonferenz vom 12. Juni 2015 präsentiert Ulrich Fricker, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Suva, ein kerngesundes Unternehmen, das einen Überschuss von 176,3 Mio. Franken erwirtschaftet hat. Für 2016 kann die Mehrheit der versicherten Betriebe mit stabilen Prämien rechnen.
Mehr dazu unter: http://www.suva.ch/KqsPm9q

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Präsentation von Ulrich Fricker zur Bilanzmedienkonferenz der Suva 2015

  1. 1. Ulrich Fricker Vorsitzender der Geschäftsleitung Bilanzmedienkonferenz 12. Juni 2015
  2. 2. Seite 2 Wichtigste Fakten auf einen Blick • Die Suva blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2014 mit einem Betriebsergebnis von CHF 105,8 Mio. (nach Rückgabe von CHF 70,5 Mio. Ausgleichsreserven an die Versicherten). • Der Prämienzuschlag für die Finanzierung der Teuerungszulagen in der Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung fällt ab 1. Januar 2016 weg. • Die Mehrheit der Betriebe kann mit stabilen Prämien rechnen per 1. Januar 2016. • UVG-Revision: Der Nationalrat ist ohne grosse Diskussionen seiner Kommission gefolgt.
  3. 3. Seite 3 Kennzahlen Finanzen in CHF 2014 2013 Prämieneinnahmen (brutto) 4,21 Mrd. 4,18 Mrd. +0,5 % Versicherungsleistungen (Heilkosten, Taggelder, Renten inklusive Teuerungszulagen, Regresseinnahmen) 4,1 Mrd. 3,9 Mrd. +4,5 % Betriebskosten davon Prävention (BUV/NBUV) 551,3 Mio. 109 Mio. 547,9 Mio. 110 Mio. +0,6 % -0,9 % Betriebsergebnis nach Abbau Ausgleichsreserven in Höhe von 105,8 Mio. 70,5 Mio. 11,5 Mio. 50,0 Mio. +817,0 % +41,0 % Kapitalanlagen (Marktwert) 46,3 Mrd. 44,0 Mrd. +5,2 % Versicherte Lohnsumme (BUV) 142,8 Mrd. 140,2 Mrd. +1,9 %
  4. 4. Seite 4 Kennzahlen Schadenfälle Schadenfälle 2014 2013 Berufsunfälle Berufskrankheiten 179 987 2 154 181 500 2 263 -0,8 % -4,8 % Nichtberufsunfälle 261 360 263 021 -0,6 % Freiwillige Unternehmerversicherung 1 146 1 233 -7,1 % Unfallversicherung für Arbeitslose 15 274 14 759 +3,5 % Total gemeldete Schadenfälle 459 921 462 776 -0,6 % Fallrisiko* 2014 2013 BUV 88,1 90,2 -2,3 % NBUV 128,4 130,8 -1,8 % * Anzahl Berufsunfälle/Berufskrankheiten je 1000 Vollbeschäftigte
  5. 5. Seite 5 Kennzahlen Schadenmanagement und Rehabilitation Renten 2014 2013 Neue Invalidenrenten 1714 1776 -3,5 % Kosten für Invalidenrenten in CHF 537,1 Mio. 491,2 Mio. +9,3 % Taggeld- und Heilkosten 2014 2013 Heilkosten 1,16 Mrd. 1,15 Mrd. +0,9 % Taggeldkosten 1,29 Mrd. 1,27 Mrd. +1,5 %
  6. 6. Seite 6 3223 2702 2327 2481 2211 2050 1978 1727 1584 1776 1714 0 500 1000 1500 2000 2500 3000 3500 Stabiles Niveau bei den Invalidenrenten
  7. 7. Seite 7 Mehr als eine Versicherung Modell Suva
  8. 8. Seite 8 Prävention Arbeitssicherheit
  9. 9. Seite 9 Prävention Arbeitssicherheit Sicherheits-Charta • Das 1000. Mitglied sagt Stopp bei Gefahr. «Vision 250 Leben» • «Lebenswichtige Regeln» sind zentrales Instrument. • «Sichere Lehrzeit»: Lernende haben höheres Unfallrisiko*. Kampf gegen Asbest • CT-Screening • Lernprogramm «Asbest erkennen – richtig handeln» • Suva als Fachexpertin am runden Tisch * Anzahl Berufsunfälle/Berufskrankheiten je 1000 Vollbeschäftigte
  10. 10. Seite 10 Prävention Freizeitsicherheit
  11. 11. Seite 11 Erfolg der Prävention Freizeitsicherheit Präventionsmassnahmen Jährliche Aufwände ø 2010 - 2013 Jährliche einge- sparte Kosten, ø 2008 - 2012 Schwerpunktprogramm Fussball 2,6 Mio. CHF 5,3 Mio. CHF Schwerpunktprogramm Schneesport 1,8 Mio. CHF 4,0 Mio. CHF Schwerpunktprogramm Velo 1,8 Mio. CHF 7,9 Mio. CHF Schwerpunktprogramm Sturzunfälle 1,3 Mio. CHF Noch nicht ausgewertet Schwerpunktprogramm Laufsport & Bewegung 1,5 Mio. CHF nicht quantifizierbar Freizeitsicherheitsberatung für Betriebe 1,6 Mio. CHF 9,8 Mio. CHF Total 10,6 Mio. CHF 27,0 Mio. CHF
  12. 12. Seite 12 Schadenmanagement und Rehabilitation
  13. 13. Seite 13 Kompetent vernetzt Rehaklinik Bellikon • 2014 wurde die Kooperation mit dem Universitätsspital Zürich ausgebaut. • Die Rehaklinik arbeitet mit dem Kantonsspital Aarau zusammen. Clinique romande de réadaptation, Rehaklinik Sion • Die Rehaklinik Sion intensiviert die Zusammenarbeit mit dem Centre hospitalier universitaire vaudois CHUV. • Dieses Jahr wird der Forschungslehrstuhl für klinisches Neuro-Engineering und Neuroprothetik der ETH Lausanne eingerichtet.
  14. 14. Seite 14 Kosten unter Kontrolle Mit Datenanalyse gegen steigende Heilkosten • 2,3 Mio. Rechnungen prüft die Suva pro Jahr. • 12 % der Rechnungen werden zurückgewiesen. • CHF 160 Mio. fälschliche Auszahlungen können so jährlich verhindert werden. Versicherungsmissbrauch • Dank neuer Informatikanwendung kann die Suva Versicherungsmissbrauch frühzeitig aufdecken. • Seit 2007 konnten mehr als CHF 104 Mio. eingespart werden. • Bei Versicherungsmissbrauch kennt die Suva «Null Toleranz».
  15. 15. Seite 15 Prämiensätze 2016 • Stabile Prämiensituation: Risikosatz und Nettoprämiensatz befinden sich im Gleichgewicht. • Mehr als 75 % der Risikogemeinschaften erfahren eine Nullrunde. • Für rund 25 % kommt es zu risikobedingten Anpassungen nach unten und oben. • Der Abbau der Ausgleichsreserven in der BUV beträgt weitere CHF 44 Mio.
  16. 16. Seite 16 Prämienentwicklung 2016 Berufsunfallversicherung (BUV) Nichtberufsunfallversicherung (NBUV) 1.264 1.193 1.127 1.108 1.080 1.005 0.986 0.975 0.991 0.981 1.639 1.615 1.512 1.450 1.434 1.325 1.308 1.287 1.298 1.305 0.50 0.75 1.00 1.25 1.50 1.75 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Durchschnittliche Prämiensätze in % Berufsunfallversicherung (BUV) Nichtberufsunfallversicherung (NBUV)
  17. 17. Seite 17 Wegfall des Prämienzuschlag von 7 % für die Teuerungszulage • Seit 2003 wird ein Prämienzuschlag für die Finanzierung der Teuerungszulagen erhoben. • Der Deckungsgrad der Suva lag per 31.12.2014 bei 134,2 %. • Aufgrund der soliden Finanzierung fällt ab 2016 der Prämienzuschlag von 7 % für die Teuerungszulage weg.

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