Perspektiven jenseits der Geldlogik

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Vortrag und Diskussion beim Kongress Solidarische Ökonomie in Wien, 22.-24.2.2013.

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Perspektiven jenseits der Geldlogik

  1. 1. Perspektiven jenseits der Geldlogik Kongress Solidarische Ökonomie, Wien 22.2.2013 Stefan Meretz, Berlin keimform.de No rights reserved. Do what you want.
  2. 2. AusgangsfrageWie kann eine Gesellschaftohne Geld funktionieren?
  3. 3. Ansatzpunkt: Elementarform Eine Elementarform ist die soziale Mikroform, die die gesellschaftliche Makroform erzeugt – und umgekehrt.Dabei geht es um den Zusammenhang von● Individuum und Gesellschaft● Produktion und Reproduktion Vermittlung● Mikro-Handlungen und Makro-KohärenzKapitalistische Elementarform: Ware● Getrennte Privatproduktion, Tausch auf Märkten● Spaltung in Produkt und Wert● Tausch auf Märkten, Vermittlung über Wert/Geld● Kapital als endloser Verwertung von Wert
  4. 4. Historische Entwicklung der Elementarformen Commons Subsistenz: Traditionelle Commons-Nutzung Subsistenz Getrennte Produkt Wert Privatproduktion von Waren Vernetzte Peer-Commons Peer-Commons- ReProduktion
  5. 5. Historische Entwicklung der Elementarformen Commons Du hast gesagt, die Zerstörung der Subsistenz: Subsistenz-Strukturen war wichtig für Traditionelle den Kapitalismus. Ich würde sagen: Das ist wichtig für den Kapitalismus. Commons-Nutzung Subsistenz Das ist ein Prozess, der den Kapitalismus immer begleitet, in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen. Getrennte Produkt Wert Privatproduktion von Waren Vernetzte Peer-Commons Peer-Commons- ReProduktion
  6. 6. Historische Entwicklung der Elementarformen Commons Subsistenz: Traditionelle Commons-Nutzung Subsistenz Getrennte Produkt Wert Privatproduktion von Waren Vernetzte Peer-Commons Peer-Commons- ReProduktion
  7. 7. Historische Entwicklung der Elementarformen Commons Subsistenz: Traditionelle Ich würde noch gerne etwas zum linken Commons-Nutzung Bild fragen. Du hast dir bestimmt was Subsistenz dabei gedacht, dass bei den Produkten manche verknüpft sind und manche nicht. Kannst du dazu etwas sagen? Getrennte Produkt Wert Privatproduktion von Waren Vernetzte Peer-Commons Peer-Commons- ReProduktion
  8. 8. Historische Entwicklung der Elementarformen Commons Subsistenz: Traditionelle Commons-Nutzung Subsistenz Getrennte Produkt Wert Privatproduktion von Waren Vernetzte Peer-Commons Peer-Commons- ReProduktion
  9. 9. Peer-Commons Elementarform der commonistischen Vermittlung auf ihrer eigenen Grundlage Commoning Traditionell: Erhalt/ Pflege v. Commons Neu: HerstellungNaturgüter neuer Commons CommonsRessourcen Produkte
  10. 10. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse werden im ● Bedürfnisse werden Nachhinein bestätigt vorher vermittelt● Zielkonflikte werden ● Zielkonflikte werden intern externalisiert verhandelt● Produktion für einen ● Produktion die je eigenen fremden Zweck Zwecke (=Selbstzweck)● Ziel ist eindimensional: ● Ziele bilden eine multi- Wert verwerten (=Profit) dimensionale Pluralität● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  11. 11. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse werden im dass ● Bedürfnisse werden Wir sehen doch auch heute, untersucht wird, welche potenziellen Nachhinein es geben kann, und Bedürfnisse bestätigt vorher vermittelt dann wird produziert. Das heißt,● Zielkonflikte werden ermittelt. ● Zielkonflikte werden intern Bedürfnisse werden vorher externalisiert In der kapitalistischen Gesellschaft verhandelt● Produktion das auch statt. findet für einen ● Produktion die je eigenen fremden Zweck Zwecke (=Selbstzweck)● Ziel ist eindimensional: ● Ziele bilden eine multi- Wert verwerten (=Profit) dimensionale Pluralität● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  12. 12. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse werden im ● Bedürfnisse werden Nachhinein bestätigt vorher vermittelt● Zielkonflikte werden ● Zielkonflikte werden intern externalisiert verhandelt● Produktion für einen ● Produktion die je eigenen fremden Zweck Zwecke (=Selbstzweck)● Ziel ist eindimensional: ● Ziele bilden eine multi- Wert verwerten (=Profit) dimensionale Pluralität● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  13. 13. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse gibt nicht nures auch Leute, die Im Es werden imden Selbstzweck. auf Commoning gibt ● Bedürfnisse werden Nachhinein bestätigt sind. Ich habe auch vermittelt mich angewiesen vorher● Zielkonflikte werden dasgegenüber Zielkonflikte werden intern ein Commitment Leuten. Durch ● anderen Commitment kommt externalisiert verhandelt ein Zwang rein, weil ich Leuten zusagen● muss: Ihr verhungert nicht, wenn ich Produktion für einen ● Produktion die je eigenen euer Bauer bin. Das führt zum Zwang, fremden Zweckirgendeiner Art und Weise. in Zwecke (=Selbstzweck)● Ziel ist eindimensional: ● Ziele bilden eine multi- Wert verwerten (=Profit) dimensionale Pluralität● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  14. 14. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse werden im ● Bedürfnisse werden Nachhinein bestätigt vorher vermittelt● Zielkonflikte werden ● Zielkonflikte werden intern externalisiert verhandelt● Produktion für einen ● Produktion die je eigenen fremden Zweck Zwecke (=Selbstzweck)● Ziel ist eindimensional: ● Ziele bilden eine multi- Wert verwerten (=Profit) dimensionale Pluralität● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  15. 15. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse werden im ● Bedürfnisse werden Nachhinein bestätigt glaube schon,vorher ein Ich dass es vermittelt● Zielkonflikte werden Zielkonflikte werden intern menschliches●Bedürfnis ist, externalisiert sinnvoll tätig zu sein, und dass verhandelt das ein Antrieb sein kann,● Produktion für einen etwas beizutragen. ● Produktion die je eigenen fremden Zweck Zwecke (=Selbstzweck)● Ziel ist eindimensional: ● Ziele bilden eine multi- Wert verwerten (=Profit) dimensionale Pluralität● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  16. 16. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse werden im ● Bedürfnisse werden Nachhinein bestätigt glaube schon,vorher ein Ich dass es vermittelt● Zielkonflikte werden Zielkonflikte werden intern menschliches●Bedürfnis ist, externalisiert sinnvoll tätig zu sein, und dass verhandelt das ein Antrieb sein kann,● Produktion für einen etwas beizutragen. ● Produktion die je eigenen fremden Zweck Zwecke (=Selbstzweck)● Ziel… und über die Anerkennung! ist eindimensional: ● Ziele bilden eine multi- Wert verwerten (=Profit) dimensionale Pluralität● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  17. 17. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse werden im ● Bedürfnisse werden Noch eine Frage bestätigt Nachhinein zu den Commons. vorher vermittelt Die Commons sind so, wie sie● Zielkonflikte oder so wie sie allgemein sind, werden ● Zielkonflikte werden intern externalisiert sein sollen? verhandelt● Produktion für einen ● Produktion die je eigenen fremden Zweck Zwecke (=Selbstzweck)● Ziel ist eindimensional: ● Ziele bilden eine multi- Wert verwerten (=Profit) dimensionale Pluralität● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  18. 18. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse werden im ● Bedürfnisse werden Noch eine Frage bestätigt Nachhinein zu den Commons. vorher vermittelt Die Commons sind so, wie sie● Zielkonflikte oder so wie sie allgemein sind, werden ● Zielkonflikte werden intern externalisiert sein sollen? verhandelt● Produktion für einen ● Produktion die je eigenen fremden Zweck Zielkonflikte: Es hat zum Beispiel schon Zwecke (=Selbstzweck) in der Steinzeit Umweltzerstörung● Ziel ist eindimensional: gegeben, so dass siebilden eine multi- ● Ziele aus dem Gebiet Wert verwerten (=Profit) auswandern mussten. Pluralität dimensionale● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  19. 19. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse werden im ● Bedürfnisse werden Nachhinein bestätigt mit dem Beschäftigen Sie sich vorher vermittelt● Thema Rationalisierung und Zielkonflikte werden ● Zielkonflikte werden intern Rationalisierungsgewinne? externalisiert verhandelt● Produktion für einen ● Produktion die je eigenen fremden Zweck Zwecke (=Selbstzweck)● Ziel ist eindimensional: ● Ziele bilden eine multi- Wert verwerten (=Profit) dimensionale Pluralität● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  20. 20. Die Mikro-Logiken im Vergleich (1) Ware und Commons► Die Logik der Exklusion: ► Die Logik der Inklusion:● Bedürfnisse werden im ● Bedürfnisse werden Nachhinein bestätigt vorher vermittelt● Zielkonflikte werden ● Zielkonflikte werden intern externalisiert verhandelt● Produktion für einen ● Produktion die je eigenen fremden Zweck Zwecke (=Selbstzweck)● Ziel ist eindimensional: ● Ziele bilden eine multi- Wert verwerten (=Profit) dimensionale Pluralität● Zeiteinsparung ist un- ● Zeitverausgabung ist abwendbarer Zwang Lebensqualität● Erzeugung von Spaltung ● Erzeugung von positiver und Ausschluss Reziprozität● Konkurrenzlogik ● Kooperationslogik
  21. 21. Die Mikro-Logiken im Vergleich (2) Ware und Commons● Homo oeconomicus: ● Mensch: abstrakte Gleichheit konkrete Besonderheit formale Gerechtigkeit empfundene Fairness● Strukturelle ● Strukturelle Vereinzelung Gemeinschaftlichkeit● Strukturelle ● Strukturelle Verantwortungslosigkeit Verantwortungsfähigkeit● Spaltung von Produktion ● Einheit von Produktion und und Reproduktion Reproduktion● Reproduktion für die ● Produktion für die Produktion Reproduktion● individuelle Entwicklung ● freie Entwicklung eines geht zu Lasten der jeden ist Bedingung für die Entwicklung anderer freie Entwicklung aller
  22. 22. Die Mikro-Logiken im Vergleich (2) Ware und Commons● Homo oeconomicus: ● Mensch: abstrakte Gleichheit konkrete Besonderheit formale Gerechtigkeit empfundene Fairness Was ist mit der ●● Strukturelle Verantwortungsbereitschaft? Strukturelle Vereinzelung Gemeinschaftlichkeit● Strukturelle ● Strukturelle Verantwortungslosigkeit Verantwortungsfähigkeit● Spaltung von Produktion ● Einheit von Produktion und und Reproduktion Reproduktion● Reproduktion für die ● Produktion für die Produktion Reproduktion● individuelle Entwicklung ● freie Entwicklung eines geht zu Lasten der jeden ist Bedingung für die Entwicklung anderer freie Entwicklung aller
  23. 23. Die Mikro-Logiken im Vergleich (2) Ware und Commons● Homo oeconomicus: ● Mensch: abstrakte Gleichheit konkrete Besonderheit formale Gerechtigkeit empfundene Fairness● Strukturelle ● Strukturelle Vereinzelung Gemeinschaftlichkeit● Strukturelle ● Strukturelle Verantwortungslosigkeit Verantwortungsfähigkeit● Spaltung von Produktion ● Einheit von Produktion und und Reproduktion Reproduktion● Reproduktion für die ● Produktion für die Produktion Reproduktion● individuelle Entwicklung ● freie Entwicklung eines geht zu Lasten der jeden ist Bedingung für die Entwicklung anderer freie Entwicklung aller
  24. 24. Die Frage in drei Varianten Kann man mit Commons eine ganze Gesellschaft machen?Kann die Mikroform der Commons die Makroform einer neuen Gesellschaft erzeugen? Sind die Commons die Keimform des Commonismus?
  25. 25. Handlungsgrundlagen● Vollständige Transparenz aller Informationen● Einsicht in den Gesamtzusammenhang● Gesellschaftliche Aufgabenteilung● Freiwilligkeit der Tätigkeiten und Beiträge● Selbstentfaltung und Selbstorganisation● Tätigkeitsfokus ● Reflexion der Zwecke (statt: Produktion der Mittel) ● Gestaltung der gesellschaftlichen Ziele ● Entfaltung der re-produktiven Bedürfnisse ● Umgang mit Begrenzungen (Ressourcen) und Konflikten● Dominantes Vermittlungsprinzip: Stigmergie
  26. 26. Handlungsgrundlagen● Vollständige Transparenz aller Informationen● Einsicht in den Gesamtzusammenhang Begrenzungen fehlt etwas Bei den ganz wichtiges, und das ist die● Gesellschaftliche Aufgabenteilung absolute Destruktivität der heutigen Gesellschaft. Wir haben eine● Freiwilligkeit der Tätigkeiten und Beiträge massive Begrenzung durch den● Selbstentfaltung und Selbstorganisation mit dem Müll und den Umgang Zerstörungen, die wir reparieren● Tätigkeitsfokus müssen. ● Reflexion der Zwecke (statt: Produktion der Mittel) ● Gestaltung der gesellschaftlichen Ziele ● Entfaltung der re-produktiven Bedürfnisse ● Umgang mit Begrenzungen (Ressourcen) und Konflikten● Dominantes Vermittlungsprinzip: Stigmergie
  27. 27. Handlungsgrundlagen ● Vollständige Transparenz aller Informationen ● Einsicht in den GesamtzusammenhangThema Freiwilligkeit: Es geht Aufgabenteilung Gesellschaftliche um das ● Freiwilligkeit der Tätigkeiten und Beiträge Gefühl der erlebten Fairness. Was ●ist, wenn ich nix machen will, werdendie●anderen das als Fairnessund Selbstorganisation Selbstentfaltung erleben? ● Tätigkeitsfokus ● Reflexion der Zwecke (statt: Produktion der Mittel) ● Gestaltung der gesellschaftlichen Ziele ● Entfaltung der re-produktiven Bedürfnisse ● Umgang mit Begrenzungen (Ressourcen) und Konflikten ● Dominantes Vermittlungsprinzip: Stigmergie
  28. 28. Handlungsgrundlagen ● Vollständige Transparenz aller Ich glaube, das ist eine ziemlich hohe Informationen Anforderung, die man lernen muss. Die ● Einsicht in den Gesamtzusammenhang Situation dann ja anders. Derjenige, der jemanden nichts machen sieht, ist ● Gesellschaftliche Aufgabenteilung Situation sagen zu dürfen: IchThema Freiwilligkeit: Es geht um das in der ● Freiwilligkeit der Tätigkeiten und Beiträge nicht. Das erfordert Gefühl der erlebten Fairness. Was möchte aber auchist, wenn ich nix machen will, werden Ehrlichkeit und die Kompetenz, diedie anderen das als Fairnessund Selbstorganisation ● Selbstentfaltung erleben? eigenen Grenzen zu benennen und ● Tätigkeitsfokus danach zu handeln. ● Reflexion der Zwecke (statt: Produktion der Mittel) ● Gestaltung der gesellschaftlichen Ziele ● Entfaltung der re-produktiven Bedürfnisse ● Umgang mit Begrenzungen (Ressourcen) und Konflikten ● Dominantes Vermittlungsprinzip: Stigmergie
  29. 29. Handlungsgrundlagen ● Vollständige Transparenz aller Ich glaube, das ist eine ziemlich hohe Informationen Anforderung, die man lernen muss. Die ● Einsicht in den Gesamtzusammenhang Situation dann ja anders. Derjenige, der jemanden nichts machen sieht, ist ● Gesellschaftliche Aufgabenteilung Situation sagen zu dürfen: IchThema Freiwilligkeit: Es geht um das in der ● Freiwilligkeit der Tätigkeiten und Beiträge nicht. Das erfordert Gefühl der erlebten Fairness. Was möchte aber auchist, wenn ich nix machen will, werden Ehrlichkeit und die Kompetenz, diedie anderen das als Fairnessund Selbstorganisation ● Selbstentfaltung erleben? eigenen Grenzen zu benennen und ● Tätigkeitsfokus danach zu handeln. ● Reflexion der Zwecke (statt: Produktion der Mittel) Die Geschichte, das Arbeiten keiner machen will, das ● Gestaltung der gesellschaftlichen Ziele kennen wir ja schon, in der Familie zum Beispiel. Als meine Mutter meine zwei Schwestern bekommen hat, ● Entfaltung der re-produktiven Bedürfnisse musste ich die Windeln aufhängen, und das ist auch ● Umgang mit Begrenzungen (Ressourcen) und Aber es war nicht immer demokratisch gelöst worden. uns allen klar, dass das erledigt werden muss. Konflikten ● Dominantes Vermittlungsprinzip: Stigmergie
  30. 30. Gesellschaftliche Vermittlung mit CommonsFunktionale Differenzierung (Beispiele) ● Projekt-Commons (►Details) ● Meta-Commons (►Details) ● Infrastruktur-Commons (►Details) ● Commons-Institutionen (►Details)Aufgaben aller Commons ● Planung: Aufwände, Ressourcen, Informationen ● Organisation: operative Umsetzung ● Vernetzung: Pull-Prinzip + Transparenz aller InformationenVermittlungsform ● stigmergische polyzentrische Selbstorganisation (►Details)
  31. 31. Polyzentrische Selbstorganisation InstitutionenNur für die ProjekteFantasie! Infrastruktur Meta Stigmergische Vermittlung
  32. 32. Polyzentrische Selbstorganisation InstitutionenNur für die Projekt-Commons: »Doing«Fantasie! Umsetzen der selbst bestimmten ReProduktionsziele Analogie heute: Betrieb Beispiele: ● Güter-Produktion: Nahrung, Häuser, Maschinen, Produktionsmittel, Infrastruktur Möbel, Kleidung ● Ressourcen-Reproduktion: Wasser, Boden, Rohstoffe, Atmosphäre ● Soziale Dienste: Gesundheit, Kinder, Meta Bildung, Pflege, Notdienste, Kultur ● Wissenschaft/Forschung Stigmergische Vermittlung
  33. 33. Polyzentrische Selbstorganisation InstitutionenNur für die ProjekteFantasie! Meta-Commons: »Koordination« Schaffen der Voraussetzungen für und Koordination der Aktivitäten der Projekte Nur bei großen Commons, sonst Teil der Infrastruktur Projekte Analogie heute: Management, Planungsstab Beispiele: ● Sektorale Commons: Energie, Wasser, Wärme, Nahrung etc. ● Globale Commons: Atmosphäre, Meere, Rohstoffe etc. Stigmergische Vermittlung
  34. 34. Polyzentrische Selbstorganisation InstitutionenNur für die ProjekteFantasie! Infrastruktur-Commons: »Vernetzung« Herstellen der Infrastrukturen zur Vernetzung der Infrastruktur Projekt- und Meta-Commons Analogie heute: Netzmanagement (Strom, Wasser, Gas, Internet, Frequenzspektrum etc.) Meta Beispiele: ● Organisation der Daten- und Stoffflüsse ● Organisation von Verteilungspools Stigmergische Vermittlung
  35. 35. Polyzentrische Selbstorganisation InstitutionenCommons-Institutionen:»Dauerhaftigkeit«Bereitstellen kontinuierlichergesellschaftlicher DiensteAnalogie heute: Gemeindeverwaltung InfrastrukturBeispiele: ● Lokale bis globale Assoziationen (vgl. Siefkes 2008) Stigmergische Vermittlung
  36. 36. Polyzentrische Selbstorganisation InstitutionenNur für die ProjekteFantasie! Infrastruktur Meta Und was ist das? Stigmergische Vermittlung
  37. 37. Stigmergie nach Wikipedia (EN)»Stigmergie ist ein Mechanismus indirekter Koordination zwischen Beteiligten oder Aktivitäten. Das Prinzip ist, dass eine in einer Umgebung gelegte Spur die Ausführung der nächsten Aktivität anregt — durch gleiche oder andere Beteiligte. Auf diese Weise tendieren die jeweils nachfolgenden Aktivitäten dazu, sich zu verstärken und aufeinander aufzubauen, was zu einer spontanen Emergenz kohärenter und offensichtlich systematischer Aktivitäten führt. Stigmergie ist eine Form der Selbstorganisation. Sie erzeugt komplexe, sichtlich intelligente Strukturen ohne jeglichen Bedarf nach Planung, Kontrolle oder auch direkter Kommunikation zwischen den Beteiligten.« (eigene Übers.)
  38. 38. Stigmergie● Begriff aus der Verhaltensforschung mit Termiten (Pierre- Paul Grassé 1959)● Anwendung auf Peer-Produktion durch Francis Heylighen (2007)● Kurzfassung: Koordination in großen dezentralen Systemen durch lokale Informationen (»Zeichen«)● C. Siefkes: »Hinweisbasierte Aufgabenverteilung«● Ziel: Übergreifende kohärente Organisation lokaler Handlungen● Alternativsysteme mit gleichem Ziel: ● Marktvermittlung ● Zentralplanung
  39. 39. Stigmergie: Funktionsweise● Direkte Stigmergie: Der Prozess (der Produktion, Entwicklung, Erhaltung, Regeneration etc.) liefert Hinweise, wo Beiträge gefragt sind ● »Beim Tragen helfen«, »Rote Links« (Wikipedia)● Indirekte Stigmergie: Informationen über gefragte Beiträge sind zusätzlich zum Prozess verfügbar ● »Do-To-Liste«, »Meist gewollte Artikel« (Wikipedia) ● Analogie: Nachfrage auf dem Markt● Jede/r entscheidet selbst, wo er/sie Beiträge leisten möchte (nach Bedürfnis)● Vertrauen und Verantwortung resultieren aus Aner- kennung und Befriedigung produktiver Bedürfnisse● Stigmergie für Personen und Commons
  40. 40. Stigmergie: SelbstauswahlHierarchisches System Stigmergie Konsens-Hierarchie
  41. 41. Stigmergie: SelbstauswahlHierarchisches System Stigmergie Ich hätte gerne das Konsensprinzip eingebracht, wo es darum geht, dass alle mit dem was ist leben können – nicht im Sinne der Begeisterung, sondern wo es erlaubt ist, dagegen zu sein, und wo verstanden wird, dass der Widerstand eine Chance ist zu einer Lösung zu kommen, die noch besser ist. Konsens-Hierarchie
  42. 42. Stigmergie: SelbstauswahlHierarchisches System Stigmergie Konsens-Hierarchie
  43. 43. Stigmergie: Selbstauswahl Klar ist Stigmergie spannend, wenn wir nichts zusammen entscheiden müssen, sondern ich das machen kann, was mir Spaß macht. Aber es gibtHierarchisches System wo wir kollektive Entscheidungen genug Fragen, Stigmergie treffen müssen. Etwa bei der Rohstoff-Allokation: Wer nutzt welche Rohstoffe wofür? Das muss ich überlegen – potenziell als gesamte Menschheit – wie wir damit umgehen. Ich nehme mir das, weil ich es gerade brauche, funktioniert da nicht. Theoretisch muss sich die Menschheit an einen Tisch setzen und überlegen: Wie machen wir das und wofür wollen wir das einsetzen. Konsens ist für mich sinnvoll, wenn ich kollektive Entscheidungen treffen muss, weil das von der Sache her so angelegt ist. Konsens-Hierarchie
  44. 44. Stigmergie: Selbstauswahl Wir haben doch jetzt unserer Situation auch ein hierarchisches System, aber wir haben unsHierarchisches System Vortragsraum. Deswegen meine in diesem dazu entschieden. – Ich Stigmergie ist die Hierarchie jetzt nicht schlecht. Konsens-Hierarchie
  45. 45. Stigmergie: Selbstauswahl Wir haben doch jetzt unserer Situation auch ein hierarchisches System, aber wir haben uns Hierarchisches System Vortragsraum. Deswegen meine in diesem dazu entschieden. – Ich Stigmergie ist die Hierarchie jetzt nicht schlecht.Auch bei der Stigmergie kannst du beides machen. Du kannst in die Gruppe obenlinks gehen, die mit Konsens arbeitet. Es ist einfach flexibler. Du kannst auch hierarchisch arbeiten. Konsens-Hierarchie
  46. 46. Stigmergie: SelbstauswahlHierarchisches System Stigmergie Eine Notwendigkeit kann auch sein, die Führung zu übernehmen. Aber das muss dann keine starre Hierarchie sein, sondern wenn es eine dienende Führungsrolle ist, dann würde man die auch wieder abgeben, wenn die Situation sich verändert und man nicht mehr gebraucht wird oder jemand anderes das besser kann. Konsens-Hierarchie
  47. 47. Stigmergie: Eigenschaften● Selbstverstärkende Rückkopplung (Netzwerkeffekt)● Bedürfnisgetriebene Auswahl, Modifikation und Rekombination von Aufgaben● Vermittlung unterschiedlicher Bedürfnisse, Ressourcen, Begrenzungen und Ziele● Keine Trennung von Entscheidung und Umsetzung (»knechtende Arbeitsteilung« – Marx)● Hohe Effektivität durch Bedürfnisantrieb● Hohe Effizienz durch geringen Overhead (fast keine Transaktionsaufwände – im Gegensatz zur Geldlogik)● Multidimensionale und qualitative Signale über die Nachfrage (Geld: eindimensional-quantitativ)● Stigmergic Law: »Given enough people you will find a nerd for every task which has to be done.«● Skaliert gut für große und komplexe Systeme
  48. 48. Stigmergie: Eigenschaften Erfordert das nicht eingewisses Maß von Planung? Rückkopplung ● Selbstverstärkende (Netzwerkeffekt) ● Bedürfnisgetriebene Auswahl, Modifikation und Rekombination von Aufgaben ● Vermittlung unterschiedlicher Bedürfnisse, Ressourcen, Begrenzungen und Ziele ● Keine Trennung von Entscheidung und Umsetzung (»knechtende Arbeitsteilung« – Marx) ● Hohe Effektivität durch Bedürfnisantrieb ● Hohe Effizienz durch geringen Overhead (fast keine Transaktionsaufwände – im Gegensatz zur Geldlogik) ● Multidimensionale und qualitative Signale über die Nachfrage (Geld: eindimensional-quantitativ) ● Stigmergic Law: »Given enough people you will find a nerd for every task which has to be done.« ● Skaliert gut für große und komplexe Systeme
  49. 49. Stigmergie: Eigenschaften Erfordert das nicht eingewisses Maß von Planung? Rückkopplung ● Selbstverstärkende (Netzwerkeffekt) ● Bedürfnisgetriebene...und gesamtgesellschaftlich Auswahl, Modifikation und Rekombination von Aufgaben ist das ausgeschlossen? ● Vermittlung unterschiedlicher Bedürfnisse, Ressourcen, Begrenzungen und Ziele ● Keine Trennung von Entscheidung und Umsetzung (»knechtende Arbeitsteilung« – Marx) ● Hohe Effektivität durch Bedürfnisantrieb ● Hohe Effizienz durch geringen Overhead (fast keine Transaktionsaufwände – im Gegensatz zur Geldlogik) ● Multidimensionale und qualitative Signale über die Nachfrage (Geld: eindimensional-quantitativ) ● Stigmergic Law: »Given enough people you will find a nerd for every task which has to be done.« ● Skaliert gut für große und komplexe Systeme
  50. 50. Vergleich Markt Plan StigmergiePlanung Getrennt Zentral DezentralZweck Profit Planerfüllung Bedürfnisbefried.Motivation Verwertg+Ideologie Ideologie+Verwertg. SelbstentfaltungDaten/Infos Geheim Politisch OffenLogik Exklusionslogik Statische Inklusion InklusionslogikReziprozität Negativ dynamisch Statisch Positiv dynamischZwang Sachzwang Sach/Staatl. Zwang – (Freiwilligkeit)Entscheidg. Getrennt Top-down Verteilt/vernetztGrenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt SelbstgesetztVermittlung Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamischFolgen Externalisiert Externalisiert InternalisiertZeitform Abstrakt Abstrakt KonkretZeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  51. 51. Vergleich Markt Plan Stigmergie Planung Getrennt Zentral Dezentral Zweck Profit Planerfüllung Noch eine naive Frage: Wie erfährt man von Bedürfnisbefried. den Bedürfnissen? Wenn ein Commons Motivation Verwertg+Ideologie Ideologie+Verwertg. SelbstentfaltungNahrungsmittel produziert, wird das Commons Daten/Infos Geheim Politischnicht nur für sich selbst produzieren, sondern Offen Logik für andere. Dann wird es nicht nur für auch Exklusionslogik Statische Inklusion Inklusionslogik sich selbst entscheiden, was das Commons Reziprozität Negativ dynamisch Statischbraucht, sondern gesamtgesellschaftlich: Wo Positiv dynamisch Zwang Sachzwang Sach/Staatl. Zwang wird was benötigt, damit die Nahrungsmittel- – (Freiwilligkeit) Versorgung gewährleistet ist. Top-down Entscheidg. Getrennt Verteilt/vernetzt Grenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt Selbstgesetzt Vermittlung Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamisch Folgen Externalisiert Externalisiert Internalisiert Zeitform Abstrakt Abstrakt Konkret Zeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  52. 52. Vergleich Markt Plan StigmergiePlanung Getrennt Zentral DezentralZweck Profit Planerfüllung Bedürfnisbefried.Motivation Verwertg+Ideologie Ideologie+Verwertg. SelbstentfaltungDaten/Infos Geheim Politisch OffenLogik Exklusionslogik Statische Inklusion InklusionslogikReziprozität Negativ dynamisch Statisch Positiv dynamischZwang Sachzwang Sach/Staatl. Zwang – (Freiwilligkeit)Entscheidg. Getrennt Top-down Verteilt/vernetztGrenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt SelbstgesetztVermittlung Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamischFolgen Externalisiert Externalisiert InternalisiertZeitform Abstrakt Abstrakt KonkretZeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  53. 53. Vergleich Markt Plan Stigmergie Wenn das eine Commons die Stahlproduktion Planung Getrennt Zentral regelt und du hast 100 Tonnen Stahl, und es Dezentral wollen aber fünf Commons jeweils 30 Tonnen Zweck Profit Planerfüllung Bedürfnisbefried. Stahl: Wie kann dann die Abstimmung sein? Wenn ein Commons die Abstimmung fürIdeologie+Verwertg. Motivation Verwertg+Ideologie alle Selbstentfaltung übernimmt, dann wird das superkompliziert. Daten/Infos Geheim Politisch Offen Vor allem die Kommunikation der Bedürfnisse Logik Exklusionslogik Statische Inklusion ist schwierig, etwa die Einschätzung, welche Inklusionslogik Reziprozität Negativ dynamisch StatischBedürfnisse jetzt wichtiger sind. Ist es wichtiger, Positiv dynamischdass der Kindergarten in dem Common entsteht Zwang Sachzwang Sach/Staatl. Zwang – (Freiwilligkeit) oder das Krankenhaus in dem. Entscheidg. Getrennt Top-down Verteilt/vernetzt Grenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt Selbstgesetzt Vermittlung Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamisch Folgen Externalisiert Externalisiert Internalisiert Zeitform Abstrakt Abstrakt Konkret Zeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  54. 54. Vergleich Markt Plan Stigmergie Ich habe Sorge, dass ein Commons Wenn das eine Commons die Stahlproduktion Planung Getrennt Zentral dann sagt: MirDezentral regelt und du hast 100 Tonnen Stahl, und es ist der Kindergarten einfach wichtiger und dann schaue wollen aber fünf Commons jeweils 30 Tonnen Zweck Profit Planerfüllung dass ich die 30 Tonnen Stahl Bedürfnisbefried. ich, Stahl: Wie kann dann die Abstimmung sein? kriege. Wenn Menschen über einen Wenn ein Commons die Abstimmung fürIdeologie+Verwertg. Selbstentfaltung Motivation Verwertg+Ideologie alle bestimmten Bereich von Menschen übernimmt, dann wird das superkompliziert. Daten/Infos Geheim Politisch hinausdenken, kannst du dann die Offen Vor allem die Kommunikation der Bedürfnisse Logik Exklusionslogik Statische Inklusion Inklusionslogik zum ist schwierig, etwa die Einschätzung, welche zentrale Fähigkeit zur Empathie, Reziprozität Negativ dynamisch Statisch Finden von Bedürfnissen bei anderen, Positiv dynamischBedürfnisse jetzt wichtiger sind. Ist es wichtiger, nicht mehr anwenden. Es wird danndass der Kindergarten in dem Common entsteht Zwang Sachzwang Sach/Staatl. kompliziert, die Bedürfnisse Zwang – (Freiwilligkeit) oder das Krankenhaus in dem. Entscheidg. Getrennt Top-down abzustimmen. Verteilt/vernetzt Grenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt Selbstgesetzt Vermittlung Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamisch Folgen Externalisiert Externalisiert Internalisiert Zeitform Abstrakt Abstrakt Konkret Zeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  55. 55. Vergleich Markt Plan StigmergieIch würde es so machen, dass man den Commons Bescheid sagt: Ich habe nur soundsoviel zur Verfügung, ich kann euch allen nur Dezentral Planung Getrennt Zentral10 Tonnen weniger geben. Diskutiert untereinander, wie ihr da am geschicktesten verfahrt. Ob ihr zum Beispiel andere Baustoffe Bedürfnisbefried. Zweck Profit Planerfüllung Motivation könnt oder so. Muss es unbedingt Stahl sein? verwenden Verwertg+Ideologie Ideologie+Verwertg. Selbstentfaltung Daten/Infos Geheim Politisch Offen Logik Exklusionslogik Statische Inklusion Inklusionslogik Reziprozität Negativ dynamisch Statisch Positiv dynamisch Zwang Sachzwang Sach/Staatl. Zwang – (Freiwilligkeit) Entscheidg. Getrennt Top-down Verteilt/vernetzt Grenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt Selbstgesetzt Vermittlung Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamisch Folgen Externalisiert Externalisiert Internalisiert Zeitform Abstrakt Abstrakt Konkret Zeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  56. 56. Vergleich Markt Plan StigmergieIch würde es so machen, dass man den Commons Bescheid sagt: Ich habe nur soundsoviel zur Verfügung, ich kann euch allen nur Dezentral Planung Getrennt Zentral10 Tonnen weniger geben. Diskutiert untereinander, wie ihr da am geschicktesten verfahrt. Ob ihr zum Beispiel andere Baustoffe Bedürfnisbefried. Zweck Profit Planerfüllung Motivation könnt oder so. Muss es unbedingt Stahl sein? verwenden Verwertg+Ideologie Ideologie+Verwertg. Selbstentfaltung Daten/Infos Geheim Politisch Offen Logik Exklusionslogik Problem sein, dass ich ein bestimmtes Vorhaben Es kann auch das Statische Inklusion Inklusionslogik nur mit einer bestimmten Menge Stahl umsetzen kann und dass es Reziprozität Negativ dynamisch wir das gerecht aufteilen und alle dynamisch mir nicht hilft, wenn Statisch Positiv 10 Tonnen Zwang Sachzwang Sach/Staatl. Zwang – (Freiwilligkeit) weniger bekommen. Dann ich es vielleicht gar nicht mehr machen. Entscheidg. Man muss sich immer alle Vorhaben anschauen und bei einem Getrennt Top-down Verteilt/vernetzt Engpass sich für eines entscheiden und ein anderes fallen lassen. Grenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt Selbstgesetzt Vermittlung Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamisch Folgen Externalisiert Externalisiert Internalisiert Zeitform Abstrakt Abstrakt Konkret Zeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  57. 57. Vergleich Markt Plan StigmergieIch würde es so machen, dass man den Commons Bescheid sagt: Ich habe nur soundsoviel zur Verfügung, ich kann euch allen nur Dezentral Planung Getrennt Zentral10 Tonnen weniger geben. Diskutiert untereinander, wie ihr da am geschicktesten verfahrt. Ob ihr zum Beispiel andere Baustoffe Bedürfnisbefried. Zweck Profit Planerfüllung Motivation könnt oder so. Muss es unbedingt Stahl sein? verwenden Verwertg+Ideologie Ideologie+Verwertg. Selbstentfaltung Daten/Infos Geheim Politisch Offen Logik Exklusionslogik Problem sein, dass ich ein bestimmtes Vorhaben Es kann auch das Statische Inklusion Inklusionslogik nur mit einer bestimmten Menge Stahl umsetzen kann und dass es Reziprozität Negativ dynamisch wir das gerecht aufteilen und alle dynamisch mir nicht hilft, wenn Statisch Positiv 10 Tonnen Zwang Sachzwang Sach/Staatl. Zwang – (Freiwilligkeit) weniger bekommen. Dann ich es vielleicht gar nicht mehr machen. Entscheidg. GetrenntMan muss sich immer alle Vorhaben anschauen und bei einem Top-down Verteilt/vernetzt Engpass sich für eines entscheiden und ein anderes fallen lassen. Grenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt Selbstgesetzt Vermittlung Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamischGrundsätzlich ist das eine Frage der Entscheidungsfindung. Da kommenwirFolgen Strukturen, die uns geläufig sind, nicht zurecht, ob Hierarchie mit den Externalisiert Externalisiert Internalisiertoder Konsens. Da muss man mit neuen Verfahren experimentieren,Konkret Zeitform Abstrakt Abstrakt ob die bei konflikthaften Entscheidungen dann eine neue Möglichkeit sind. Zeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  58. 58. Vergleich Markt Diese Art der Plan Stigmergie Organisation ist eine Bottom-up Bewegung, wie bei diesen emergenten Phänomenen, im Vergleich zu einem Top-Down, etwa bei einer Zentralwirtschaft. Das istPlanung Getrennt ein kontraintuitiver Punkt in dem Ganzen, dass man sich Zentral DezentralZweck Profit Planerfüllung Bedürfnisbefried. das nicht vorstellen kann.Motivation Verwertg+Ideologie Ideologie+Verwertg. SelbstentfaltungDaten/Infos Geheim Politisch OffenLogik Exklusionslogik Statische Inklusion InklusionslogikReziprozität Negativ dynamisch Statisch Positiv dynamischZwang Sachzwang Sach/Staatl. Zwang – (Freiwilligkeit)Entscheidg. Getrennt Top-down Verteilt/vernetztGrenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt SelbstgesetztVermittlung Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamischFolgen Externalisiert Externalisiert InternalisiertZeitform Abstrakt Abstrakt KonkretZeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  59. 59. Vergleich Markt Diese Art der Plan Stigmergie Organisation ist eine Bottom-up Bewegung, wie bei diesen emergenten Phänomenen, im Vergleich zu einem Top-Down, etwa bei einer Zentralwirtschaft. Das ist Planung Getrennt ein kontraintuitiver Punkt in dem Ganzen, dass man sich Zentral Dezentral Zweck Profit Planerfüllung Bedürfnisbefried. das nicht vorstellen kann. Motivation Verwertg+Ideologie Ideologie+Verwertg. Selbstentfaltung Daten/Infos wird nicht gehen ohne einen Prozess der Ich denke, es Geheim Politisch Offen Veränderung der Bewusstseinsstrukturen, so dass Inklusion Logik Exklusionslogik Statische Werte Inklusionslogik andere Werte werden. Wir haben jetzt das kapitalistische Reziprozität Negativ dynamisch StatischDenken im Kopf und können uns Bestimmtes gar nicht mehr Positiv dynamisch Zwang Sachzwang Sach/Staatl. Zwang oder noch nicht vorstellen. Das wird sich im Laufe des – (Freiwilligkeit) Entscheidg. verändern, ohne das wird’s nicht gehen. Prozesses Getrennt Top-down Verteilt/vernetzt Grenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt Selbstgesetzt Vermittlung Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamisch Folgen Externalisiert Externalisiert Internalisiert Zeitform Abstrakt Abstrakt Konkret Zeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  60. 60. Vergleich Markt Diese Art der Plan Stigmergie Organisation ist eine Bottom-up Bewegung, wie bei diesen emergenten Phänomenen, im Vergleich zu einem Top-Down, etwa bei einer Zentralwirtschaft. Das ist Planung Getrennt ein kontraintuitiver Punkt in dem Ganzen, dass man sich Zentral Dezentral Zweck Profit Planerfüllung Bedürfnisbefried. das nicht vorstellen kann. Motivation Verwertg+Ideologie Ideologie+Verwertg. Selbstentfaltung Daten/Infos wird nicht gehen ohne einen Prozess der Ich denke, es Geheim Politisch Offen Veränderung der Bewusstseinsstrukturen, so dass Inklusion Logik Exklusionslogik Statische Werte Inklusionslogik andere Werte werden. Wir haben jetzt das kapitalistische Reziprozität Negativ dynamisch StatischDenken im Kopf und können uns Bestimmtes gar nicht mehr Positiv dynamisch Zwang Sachzwang Sach/Staatl. Zwang – (Freiwilligkeit) oder noch nicht vorstellen. Das wird sich im Laufe des Entscheidg. verändern, ohne das wird’s nicht gehen. Prozesses Getrennt Top-down Verteilt/vernetzt Grenzen Fremdgesetzt Fremdgesetzt Selbstgesetzt Vermittlung Wenn ich dich richtig verstanden habe, verstehst du unter Commons Ex-post dynamisch Ex-ante statisch Ex-ante dynamisch sich mehr oder minder spontan bildende Communities, die sich um eine Folgen Zielsetzung oder Aufgabenstellung formen. So wieInternalisiert Externalisiert Externalisiert ich es verstanden Zeitform Abstrakt Abstrakt Konkret habe, kann Commons auch als Synonym für Allmende verstanden Zeitlogik Einsparung zum Beispiel für einen Wald oder eine Wiese. werden, Einsparung Verausgabung
  61. 61. Vergleich Markt Plan StigmergiePlanung Wir tun uns da sehr schwer als Menschen dieser Gesellschaft. Getrennt Zentral DezentralZweck Wir hängen uns da am KonfliktPlanerfüllung sind wir gewohnt. Profit auf, denn das Bedürfnisbefried. Wir wissen: Der andere ist prinzipiell jemand, der was will, wasMotivation vielleicht auch will, und da kanns irgendwelche Bröseln ich Verwertg+Ideologie Ideologie+Verwertg. SelbstentfaltungDaten/Infos und um das geht’s die ganze Zeit. – In der Bibel im Exodus geben, Geheim Politisch Offen müssen die Israeliten beim Auszug aus Ägypten 40 Jahre durchLogik Exklusionslogik Statische Inklusion Inklusionslogik die Wüste irren, bis sie die „Fleischtöpfe“ Ägyptens und dieReziprozität Negativ dynamisch Statisch Dann sind siePositiv dynamisch „Freuden“ der Sklaverei vergessen haben. imstandeZwang in das gelobte Land einzuziehen. – Wir müssen ja eigentlich erst Sachzwang Sach/Staatl. Zwang – (Freiwilligkeit) lernen, in sowas zu denken wie einem „wir“. Ich schau wen anEntscheidg. Getrennt will, ist das sowas, wie wenn ich was Verteilt/vernetzt und wenn der was Top-down will. AlsoGrenzen unterhalten wir uns darüber, wie wir auf was kommen, Selbstgesetzt Fremdgesetzt Fremdgesetzt was für beide irgendwo erfreulich ist – und nicht gerade noch tragbar.Vermittlung Ex-post dynamisch ziemliche Zeit dauern. Allerdings dynamisch Diese Umkehrung wird eine Ex-ante statisch Ex-anteFolgen muss ich sagen, so wie ich jetzt die Diskussion in den zwei Externalisiert Externalisiert Internalisiert Workshops erlebt habe, ist das schon ein kleines Stückerl inZeitform Abstrakt diese Richtung gegangen. Abstrakt KonkretZeitlogik Einsparung Einsparung Verausgabung
  62. 62. ZusammenfassungBausteine des Neuen● Individuell: Selbstentfaltung● Gemeinschaftlich: Commons● Gesellschaftlich: Polyzentrische Selbstorganisation● Vermittlung: StigmergieUnd wie kommen wir dahin? Das ist ein neues Thema...Mehr dazu auf dem Blog keimform.de DANKE! ☺ No rights reserved. Do what you want.

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