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Die GdP von Klaus HolzkampVorläuferarbeiten: ● Klaus Holzkamp, Sinnliche Erkenntnis, 1973 ● Ute Osterkamp, Grundlagen der ...
Struktur der GdP               1                                   6.1               Fragestellung und Herangehen         ...
Vier theoretische Bezugsebenen           Einzel-          theorien      Kategorialanalyse     Gesellschaftstheorie  Philos...
Der methodische Fünfschritt
Die drei Fünfschritte der GdP
Der vorpsychische LebensprozessVier Kriterien für »Leben«:Population: Strukturidentische Selbstreproduktion durch ● Vermeh...
Der erste Fünfschritt:Herausbildung der Psychischen
Drei Formen der Orientierung
Orientierung und Ausführung●   Orientierung: auf die Ausführung hinführenden Aktivitäten●   Ausführung: Aktivitäten zur Er...
Bedeutung und Bedarf●   Bedeutung:    Aktivitätsrelevanz●   Bedarf:    Innerer Zustand●   Emotionalität:    Aktivitätsbere...
Zweiter Fünfschritt:Lern- und Entwicklungsfähigkeit
Holzkamp zum Differenzierungslernen:   »Die Fähigkeit zum Differenzierungslernen ist die individuelle ... Fähigkeit zur   ...
Holzkamp zum autarken Signallernen:  »In diesem ›Signallernen‹ liegt ... eine neue Stufe des ›Auf­den­Begriff­Kommens‹ des...
Der Dominanzwechsel zur Lernfähigkeit ist vollzogen, wenn   »das Tier ohne den individuellen Entwicklungsprozeß wesentlich...
Zentrale Begriffe im ersten Teil●   Psychisches: Signalvermittelte Lebenstätigkeit●   Ausführung: Bewegung, Nahrungsaufnah...
Alle Inhalte finden sich in diesem Buch:                        ●   152 Seiten                        ●   14 Kapitel      ...
GdP-Kurs 1: Von der Sensibilität zur Lernfähigkeit
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Vortrag auf der Ferienuni Kritische Psychologie (11.-15.9.2012) in Berlin. Erster von vier Teilen zur Einführung in das Grundlagenwerk »Grundlegung der Psychologie« (GdP) von Klaus Holzkamp.

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GdP-Kurs 1: Von der Sensibilität zur Lernfähigkeit

  1. 1. Einführung in die »Grundlegung der Psychologie« Teil 1:»Von der Sensibilität zur Lernfähigkeit« Ferienuni Kritische Psychologie 11.–15. September 2012 Stefan Meretz grundlegung.de
  2. 2. Die GdP von Klaus HolzkampVorläuferarbeiten: ● Klaus Holzkamp, Sinnliche Erkenntnis, 1973 ● Ute Osterkamp, Grundlagen der psychologischen Motivationsforschung, Band 1: 1975, Band 2: 1976 ● Volker Schurig, Naturgeschichte des Psychischen, Bd. 1 & 2: 1975; Entstehung des Bewußtseins, 1976 ● Rainer Seidel, Denken, 1976Ab 1977 Integration, 1983 Veröffentlichung der GdP► Paradigmatischer Anspruch, »die gesamte Psychologie … auf eine neue wissenschaftliche Basis zu stellen« (19)
  3. 3. Struktur der GdP 1 6.1 Fragestellung und Herangehen 6.2 2.1-2.4 Bedeutungen und Bedürfnisse Grundform des Psychischen 6.3 2.5 Bedeutungen und Bedürfnisse3 Stränge: Methodischer Fünfschritt 7.1 3.1 7.2 Methode 3.2-3.4 Wahrnehmung, Emotion, Motivation Differenzierung des Psychischen 7.3.1Phylogenese 4.1 7.3.ff 4.2-4.4 Wahrnehmung, Emotion, MotivationGesellschaft Lern- und Entwicklungsfähigkeit 7.4 5.1 Subjektive Handlungsgründe 5.2 7.5 Hominini-Entwicklung Handlungsfähigkeit im Kapitalismus 5.3 8 Wechsel der Analyseebene Ontogenese 5.4 9 Methodologische Konsequenzen Aktualempirie
  4. 4. Vier theoretische Bezugsebenen Einzel- theorien Kategorialanalyse Gesellschaftstheorie Philosophische Grundlagen
  5. 5. Der methodische Fünfschritt
  6. 6. Die drei Fünfschritte der GdP
  7. 7. Der vorpsychische LebensprozessVier Kriterien für »Leben«:Population: Strukturidentische Selbstreproduktion durch ● Vermehrung ● MutagenitätOrganismus: Erhaltung der Strukturidentität durch● Stoffwechsel● Reizbarkeit► Entwicklung und Erhaltung im gleichen Prozess► Organismus im Organismus-Umwelt-Zusammenhang► Nicht Ursache→Wirkung, sondern funktionale Widerspiegelung► Historisch-empirische Methode: funktional-historische Analyse
  8. 8. Der erste Fünfschritt:Herausbildung der Psychischen
  9. 9. Drei Formen der Orientierung
  10. 10. Orientierung und Ausführung● Orientierung: auf die Ausführung hinführenden Aktivitäten● Ausführung: Aktivitäten zur Erhaltung des Individuums und der Art – Fortpflanzung (Arterhaltung) – Existenzsicherung (Selbsterhaltung)
  11. 11. Bedeutung und Bedarf● Bedeutung: Aktivitätsrelevanz● Bedarf: Innerer Zustand● Emotionalität: AktivitätsbereitschaftEin Umweltding ist füreinen Organismus dannbedeutsam (1), wenn einBedarf (2) vorhanden ist,und die kognitiv erfassteBedeutung am Maßstabdes Bedarfs emotional (3)positiv bewertet wird, sodass es zu Aktivität (4)kommt.
  12. 12. Zweiter Fünfschritt:Lern- und Entwicklungsfähigkeit
  13. 13. Holzkamp zum Differenzierungslernen: »Die Fähigkeit zum Differenzierungslernen ist die individuelle ... Fähigkeit zur  Unterscheidung (Diskrimination) von Bedeutungseinheiten in der Orientierungs­ aktivität. (…) Die … globalen artspezifischen Bedeutungstypen werden dabei …  durch Lernen ›individualisiert‹. Aus diese Weise individualisiert sich das jeweilige  Tier selbst« (134)
  14. 14. Holzkamp zum autarken Signallernen: »In diesem ›Signallernen‹ liegt ... eine neue Stufe des ›Auf­den­Begriff­Kommens‹ des  Psychischen selbst, indem die Signalvermitteltheit der Aktivität als zentrale  Bestimmung des Psychischen hier nicht mehr nur objektiv in phylogenetisch  festgelegten Bedeutungen sich quasi ›hinter dem Rücken‹ des Tieres durchsetzt,  sondern … vom Tier selbst durch Lernen hergestellt werden muß …« (142)
  15. 15. Der Dominanzwechsel zur Lernfähigkeit ist vollzogen, wenn »das Tier ohne den individuellen Entwicklungsprozeß wesentliche Bestimmungen  seiner artspezifischen Aktivitätsmöglichkeit nicht mehr zu realisieren vermag. (…)  Einzeltiere können … ohne die ›erfolgreiche‹ Hineinentwicklung in den  Sozialverband ihre individuelle Existenz nicht mehr sichern, da sie in ihren  artspezifischen Fähigkeiten verkümmern und ›lebensunfähig‹ werden (›ein  isolierter Affe ist kein Affe‹)« (157)
  16. 16. Zentrale Begriffe im ersten Teil● Psychisches: Signalvermittelte Lebenstätigkeit● Ausführung: Bewegung, Nahrungsaufnahme, Fortpflanzung● Orientierung: Aktivität, die zur Ausführung hinführt – Gradientenorientierung: Bewegung = Orientierung – Aussonderung/Identifizierung: Distanzbewegung = Orientierung – Diskrimination/Gliederung: Distanzorientierung● Bedeutung: Aktivitätsrelevanz● Bedarf: Innerer Zustand● Emotionalität: Aktivitätsbereitschaft● Subsidiäres Lernen: Lernen mit Dominanz der Festgelegtheit● Autarkes Lernen: Lernen mit Dominanz der Lernfähigkeit● Kontrollbedarf: Grundlage des Neugier-/Explorationsverhaltens● Motivation: Gelernte Wertungsantizipation● Sozialverband: Strukturebene zwischen Population und Individuum zur Absicherung des Lernens
  17. 17. Alle Inhalte finden sich in diesem Buch: ● 152 Seiten ● 14 Kapitel ● 83 Abschnitte ● 36 meistens farbige Abbildungen ● 252 Glossar-Einträge Weitere Infos: grundlegung.de/buch

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