Facebook & Co.
Social-Media-Marketing im Umfeld von Planetarien und
Sternwarten
Stefan Gotthold
Astronomie-Blogger, Astrof...
Facebook & Co.
Was ist Social-Media?
• Als Social Media werden alle Plattformen
verstanden, die den Nutzer über digitale K...
Facebook & Co.
Ziele im Social-Media-Marketing
• Steigerung der Präsenz
• Interaktion mit den Nutzern (Besucher, Kunden,
I...
Ziele von Planetarien und Sternwarten:
• Vermittlung astronomischen und wissenschaftl.
Wissens
• Bildungsauftrag (Schulen,...
Zielgruppen
Was man über seine Zielgruppe wissen muss
• Wo hält sich Ihre Zielgruppe auf und wie ist das
Verhaltensmuster ...
Facebook & Co.
• Fülle an Plattformen und Netzwerken –
unmöglich, alle zu kennen und zu benutzen
• Wichtig bei der Zielgru...
Facebook & Co.
Ist es nicht nur eine „Mode-Erscheinung“?
Stefan Gotthold / clearskyblog.de
Facebook & Co.
4 wichtige Plattformen
Stand 2015: 1,44 Milliarden Benutzer
Deutschland: 28 Millionen
Stand 2015: 288 Milli...
Facebook & Co.
Warum sollten Sternwarten & Planetarien
Facebook & Co. Nutzen?
• Der Dialog steht im Vordergrund
• Geändert...
Facebook & Co.
Wie funktioniert das ganze nun?
• Strategie und Planung
• Beispiel „Facebook“
• Beispiel „Twitter“
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Strategie und Planung
• Strategie festlegen: Was möchte man
erreichen?
– Ziele definieren
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Strategie und Planung
Strategie an die Besucherbedürfnisse anpassen:
Webseite/Print/TV
Informationen
~10% (?)
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Social-Media
Netzwerk
Strategie und Planung
Strategie an die Besucherbedürfnisse anpassen:
Webseite/Print/TV
Informationen...
Planung
• Macht doch mal einen „Redaktionsplan“
– Wer postet was und nach welchen Regeln
– „Du“ oder „Sie“ (Tonalität)
– D...
Planung
• Beispiel „Redaktionsplan“
Beispiele zu Redaktionspläne finden sich im Internet
Stefan Gotthold / clearskyblog.de
Beispiel „Facebook“
• Unterschied zwischen Profil und Seiten
Persönliches Profil
„Freunde“
Planetariums- oder Blogseite
„G...
Beispiel „Facebook“
• Ein Planetarium ist keine „Person“ sondern ein
Unternehmen,
Organisation oder
Institution
• Ein Plan...
Beispiel „Facebook“
Pflichten einer FB-Seite
• Impressumspflicht!
• Gewinnspielrichtlinien beachten (2015)
• Informieren ü...
Beispiel „Facebook“
Fragestellungen vor dem Start:
• Wer soll die FB-Seite langfristig pflegen und
betreuen?
• Welche Inha...
Beispiel „Facebook“
Nach dem Start:
• FB-Seite auch Offline bekannt machen (Programm,
Webseite, Visitenkarten …)
• Freunde...
Beispiel „Facebook“
Facebook verstehen: Der „EdgeRank“
• Facebook Filter für die Benutzer die Beitrage
nach Relevanz
– Stä...
Beispiel „Facebook“
Facebook verstehen: Statistik nutzen
• Fans vs. Reichweite
– Viele Fans sind toll – aber ohne Interakt...
Beispiel „Facebook“
Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Seite:
• Reden ist Gold – Schweigen ist Mist! (Kommunikation is...
Beispiel „Facebook“
Fehler die man vermeiden kann:
• Keinen persönlichen Stil entwickeln
• Zu werbliche Beiträge schreiben...
FB-Tipps für Planetarien
Arbeitet doch einfach ZUSAMMEN:
• astronomische Ereignisse (SoFi)
gelten für allen in D, A, CH,
•...
Beispiel „Twitter“
Profil bei Twitter:
ACHTUNG: Impressumspflicht!
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Beispiel „Twitter“
Was ist eigentlich dieses Twitter?:
• Kurznachrichten (140 Zeichen müssen reichen)
• Bilder, Videos per...
Beispiel „Twitter“
Unterschiede zu anderen SM-Netzwerken:
• Twitter ist der Ferrari unter den Netzwerken
• Viele Infos lau...
Beispiel „Twitter“
Twitter nutzen, aber wofür?
• Mensch-zu-Mensch-Kommunikation
• Veranstaltungshinweise
• Webseiten oder ...
Beispiel „Twitter“
Tipps und Tricks für Twitter
• Zeiten für Tweets kennen
(Mo-Do: 9:00 Uhr bis 15 Uhr)
• Folge den wichti...
Social-Media-Marketing
Social-Media auch Offline nutzen
• TweetUps, FB-Veranstaltungen, FlashMobs
• Influencer kennen und ...
Fazit
Social-Media-Marketing:
• Wir machen keine Werbung, wir machen
Öffentlichkeitsarbeit ;-)
• Ziele des Planetariums um...
Abschluss
Bild by Ranga Yogeshwar
Zitat aus der Zeitschrift Entertain (Telekom) auf die Frage:
„Wie wichtig sind soziale M...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
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Facebook & Co im Umfeld von Planetarien und Sternwarten

  1. 1. Facebook & Co. Social-Media-Marketing im Umfeld von Planetarien und Sternwarten Stefan Gotthold Astronomie-Blogger, Astrofotograf, Social-Media-Manager www.clearskyblog.de Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  2. 2. Facebook & Co. Was ist Social-Media? • Als Social Media werden alle Plattformen verstanden, die den Nutzer über digitale Kanäle in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Informationen unterstützt • Damit Unterscheiden sie sich von den Massenmedien wie z.B. – Print (Zeitung, Magazine) – Film, TV und Radio Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  3. 3. Facebook & Co. Ziele im Social-Media-Marketing • Steigerung der Präsenz • Interaktion mit den Nutzern (Besucher, Kunden, Interessenten) • Erwähnung durch andere • Positive Beeinflussung des Images • Aufbau von Beziehungen (Kooperationen, Geschäftsbeziehungen) • Erhöhung der Besucher auf Webseiten, Planetarien oder Sternwarten Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  4. 4. Ziele von Planetarien und Sternwarten: • Vermittlung astronomischen und wissenschaftl. Wissens • Bildungsauftrag (Schulen, andere Einrichtungen) • Info‘s zu astronomische Ereignissen (SoFi, MoFi etc.) • Kultureller Standort Kann Social-Media-Marketing das Erreichen der Ziele unterstützen? Facebook & Co. Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  5. 5. Zielgruppen Was man über seine Zielgruppe wissen muss • Wo hält sich Ihre Zielgruppe auf und wie ist das Verhaltensmuster im Kontext der sozialen Medien? • Wie und über welche Kanäle möchten diese Menschen mit Ihnen interagieren? • Auf welchen Informationen basierend bilden diese Menschen sich Ihre Meinung? • An wen tragen Sie ihre Meinung weiter und wie relevant wird diese beim Empfänger gewichtet? Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  6. 6. Facebook & Co. • Fülle an Plattformen und Netzwerken – unmöglich, alle zu kennen und zu benutzen • Wichtig bei der Zielgruppen-Analyse und beim Social Media Wahl: – übergreifende Themenbereiche kennen (wo sind die anderen?) – wichtige Plattformen kennen und bewerten • Viel „Eigeninitiative“ und „Ausprobieren“! Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  7. 7. Facebook & Co. Ist es nicht nur eine „Mode-Erscheinung“? Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  8. 8. Facebook & Co. 4 wichtige Plattformen Stand 2015: 1,44 Milliarden Benutzer Deutschland: 28 Millionen Stand 2015: 288 Millionen Benutzer Deutschland: 1-2,3 Millionen Stand Dez. 2014: 15 Millionen Benutzer > 8 Millionen im deutschsprachigen Raum Stand Febr. 2014: 359 Millionen Benutzer Deutschland: 3,1 Millionen *Bei allen Zahlen: ACHTUNG! Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  9. 9. Facebook & Co. Warum sollten Sternwarten & Planetarien Facebook & Co. Nutzen? • Der Dialog steht im Vordergrund • Geänderte Kommunikationskultur • Wir sollten dort sein wo die Menschen sind • Unsere Ziele passen ideal auf die Plattformen • „Weil es alle machen!“ – Nein, aber weil viele schon dort sind Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  10. 10. Facebook & Co. Wie funktioniert das ganze nun? • Strategie und Planung • Beispiel „Facebook“ • Beispiel „Twitter“ Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  11. 11. Strategie und Planung • Strategie festlegen: Was möchte man erreichen? – Ziele definieren • Wo sollen die Besucher der SM-Präsenz landen? • Was soll die Besucher erwarten? • Was erwarte ich von der Präsenz? • … • Planung – Erstellen Sie einen Redaktionsplan für jedes Netzwerk Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  12. 12. Strategie und Planung Strategie an die Besucherbedürfnisse anpassen: Webseite/Print/TV Informationen ~10% (?) Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  13. 13. Social-Media Netzwerk Strategie und Planung Strategie an die Besucherbedürfnisse anpassen: Webseite/Print/TV Informationen ~ 10 % (?) Liken Teilen Information + Kommunikation + ~ 10 % (?) Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  14. 14. Planung • Macht doch mal einen „Redaktionsplan“ – Wer postet was und nach welchen Regeln – „Du“ oder „Sie“ (Tonalität) – Dynamische Inhalte – Reaktion auf Ereignisse – Wiederkehrende Inhalte – Veranstaltungen rechtzeitig ankündigen – Nichts vergessen Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  15. 15. Planung • Beispiel „Redaktionsplan“ Beispiele zu Redaktionspläne finden sich im Internet Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  16. 16. Beispiel „Facebook“ • Unterschied zwischen Profil und Seiten Persönliches Profil „Freunde“ Planetariums- oder Blogseite „Gefällt mir“ Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  17. 17. Beispiel „Facebook“ • Ein Planetarium ist keine „Person“ sondern ein Unternehmen, Organisation oder Institution • Ein Planetarium ist auch keine „FB-Gruppe“ Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  18. 18. Beispiel „Facebook“ Pflichten einer FB-Seite • Impressumspflicht! • Gewinnspielrichtlinien beachten (2015) • Informieren über Copyright-Rechte (Bildveröffentlichungen) • Kontaktdaten (E-Mail, Telefon, Fax?, Webseite) Informationen für die Seite • Adresse • Öffnungszeiten • Eintrittspreise • „Vanity“-URL wählen (nur 1mal änderbar!) Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  19. 19. Beispiel „Facebook“ Fragestellungen vor dem Start: • Wer soll die FB-Seite langfristig pflegen und betreuen? • Welche Inhalte sollen auf FB erscheinen? (Redaktionsplan) • In welcher Form sollen diese Inhalte erscheinen? („Du“ vs. „Sie“ vs. „gar nichts“) • Wie regelmäßig kann ich Inhalte liefern? Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  20. 20. Beispiel „Facebook“ Nach dem Start: • FB-Seite auch Offline bekannt machen (Programm, Webseite, Visitenkarten …) • Freundeskreis einladen • Verlinken mit anderen Seiten + Personen • Kooperationspartner auf die neue Seite hinweisen • Zusammenarbeit im direkten Umfeld definieren (Vereine, Organisationen, etc.) • FB-Gruppen (lokale Gruppen, Themengruppen informieren) Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  21. 21. Beispiel „Facebook“ Facebook verstehen: Der „EdgeRank“ • Facebook Filter für die Benutzer die Beitrage nach Relevanz – Stärke der Beziehung zwischen Absender und Empfänger – Gewichtung des Inhaltes (Interaktionen) – Vergangene Zeit der Beiträge • Der „EdgeRank“-Algorithmus sichert FB das überleben Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  22. 22. Beispiel „Facebook“ Facebook verstehen: Statistik nutzen • Fans vs. Reichweite – Viele Fans sind toll – aber ohne Interaktion nichts Wert (keine Fans kaufen) – Reichweite der Beiträge beachten (Video vor Foto vor Text) – Interaktion kann man pushen (Unterhaltungen anregen und reagieren) – Besucherstatistik nutzen (woher kommen die Besucher) Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  23. 23. Beispiel „Facebook“ Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Seite: • Reden ist Gold – Schweigen ist Mist! (Kommunikation ist gewollt) • Empfehlen und empfohlen werden – wer bestimmte Seiten empfiehlt, wird auch empfohlen (Entstehung für Offline- Kontakte) • Lokale Gruppen nutzen (persönliches Profil!) – auf zu viel Werbung achten) • Auf die besten Zeiten achten! Wann ist wer Online! (FB: Mittwoch zwischen 13:00 – 16:00 Uhr!) • Veranstaltungen nutzen, aber bitte mit Einladungen! • Andere Personen markieren (bedeutet Aufmerksamkeit) Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  24. 24. Beispiel „Facebook“ Fehler die man vermeiden kann: • Keinen persönlichen Stil entwickeln • Zu werbliche Beiträge schreiben • Gar keine werblichen Beiträge schreiben • Mehr als ein Link pro Beitrag verwenden • Verlinkung (FB-Links fangen mit @ an) vergessen • Freunde und Fans kaufen • Kein Feedback auf Kommentare (positiv wie negativ) geben • Unvorsichtige Statusmeldungen posten (Ärgern, Politik, Religion …) • Schlechtes Timing (24 Uhr) Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  25. 25. FB-Tipps für Planetarien Arbeitet doch einfach ZUSAMMEN: • astronomische Ereignisse (SoFi) gelten für allen in D, A, CH, • Ihr bekommt Fans auch aus anderen Städten • Verlinkt Euch • Gemeinsame Projekte (#30AstroFacts) Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  26. 26. Beispiel „Twitter“ Profil bei Twitter: ACHTUNG: Impressumspflicht! Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  27. 27. Beispiel „Twitter“ Was ist eigentlich dieses Twitter?: • Kurznachrichten (140 Zeichen müssen reichen) • Bilder, Videos per Link posten • Timeline – Anzeige • Hashtags nutzen (#) • Listen nutzen (Überblick, Interessantes) • Tweets (Nchricht), Retweets (Share) und Favorisierungen („Gefällt mir“) Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  28. 28. Beispiel „Twitter“ Unterschiede zu anderen SM-Netzwerken: • Twitter ist der Ferrari unter den Netzwerken • Viele Infos laufen an einem vorbei • Follower statt Fans/Freunde • Es gibt keinen Filter (EdgeRank) Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  29. 29. Beispiel „Twitter“ Twitter nutzen, aber wofür? • Mensch-zu-Mensch-Kommunikation • Veranstaltungshinweise • Webseiten oder FB-Seiten-Links • Veranstaltungsbegleitungen • Aktive Kommunikation mit Followern • Zeitintensiver als andere Netzwerke Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  30. 30. Beispiel „Twitter“ Tipps und Tricks für Twitter • Zeiten für Tweets kennen (Mo-Do: 9:00 Uhr bis 15 Uhr) • Folge den wichtigen Leuten und sprich Sie an (@) • Nutze HashTags für Zusammenfassungen • Keine Scheu vor doppeltem Content • Thematisch festlegen • Listen nutzen Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  31. 31. Social-Media-Marketing Social-Media auch Offline nutzen • TweetUps, FB-Veranstaltungen, FlashMobs • Influencer kennen und nutzen • Vernetzungen besser ausnutzen • Medien (Zeitungen, Fernsehen) erreichen Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  32. 32. Fazit Social-Media-Marketing: • Wir machen keine Werbung, wir machen Öffentlichkeitsarbeit ;-) • Ziele des Planetariums umsetzen mit SMM • Volksbildung dort fördern wo das Volk ist Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  33. 33. Abschluss Bild by Ranga Yogeshwar Zitat aus der Zeitschrift Entertain (Telekom) auf die Frage: „Wie wichtig sind soziale Medien wie Facebook und Twitter für Sie?“ Sie werden immer wichtiger. Auf meiner Facebook-Seite bin ich zum Beispiel immer wieder von den guten Ideen der Menschen überrascht. Mich fasziniert dabei die direkte Kommunikation und die großartige Kreativität der „vielen“. Manchmal entsteht sogar ein Wir-Gefühl. Facebook-Seite von Ranga Yogeshwar: 51.030 Gefällt-mir Stefan Gotthold / clearskyblog.de
  34. 34. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Stefan Gotthold / clearskyblog.de

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