Beyond Silicon Valley 
Studygroup Düsseldorf 
„How to build a Startup Metropole in Düsseldorf“ 
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Agenda 
(1) Beratungsansatz der Stadtsparkasse Düsseldorf 
(2) Definition und Vergleich von Eigen- und Fremdkapitalfinanzi...
Seite 3 
1. Beratungsansatz der Stadtsparkasse Düsseldorf 
• Begleitung von Existenzgründungsfinanzierungen 
und Unternehm...
2. Definition und Vergleich von Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung 
l wird von den Eigentümern zur Finanzierung (i. d. R...
2. Definition und Vergleich von Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung 
Vorteile von Eigenkapital Vorteile von Fremdkapital 
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3. Phasen von Existenzgründungen und ihre Finanzierung 
Seed-Phase Start-up-Phase Laterstage 
Vorgründungsphase Unternehme...
4. Finanzierungsvoraussetzungen / Gründerpersönlichkeit 
• Gründerperson 
• Wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens 
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4. Finanzierungsvoraussetzungen / Gründerpersönlichkeit 
Risikofreude 
Nutzen neuer Techniken und Verfahren (Innovation) 
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5.1 Einbindung öffentlicher Kreditprogramme - Allgemeines 
Mit den öffentlichen Kreditprogrammen für Existenzgründer werde...
5.2 Einbindung öffentlicher Kreditprogramme - Vorteile 
Für den Gründer: 
• geringer Zins aufgrund subventionierter EU-Mit...
november 28, 2014 Philip Wittkamp 
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6. Vorstellung ausgewählter öffentlicher Kreditprogramme 
ERP Gründerkredit 
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Zweck: Bürgschaft soll fehlende Sicherheiten ersetzen 
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7. Bürgschaftsbank NRW...
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8. Ablauf einer Finanzierung (Hausbankverfahren) 
Antragsteller 
Businessplan...
Ein Team von drei Gründern möchte sich mit 3D Visualisierungen selbstständig machen. Für die 
Betriebs- und Geschäftsausst...
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9. Finanzierungsbeispiel 
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Philip Wittkamp, Stadtsparkasse - Beyond silicon valley - Session IV

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Philip Wittkamp, Stadtsparkasse shows in session 4 of #bsvdus „Beyond Silicon Valley“ - Access to capital - Part II, how entrepreneurs can get capital from a local instituition.

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Philip Wittkamp, Stadtsparkasse - Beyond silicon valley - Session IV

  1. 1. Beyond Silicon Valley Studygroup Düsseldorf „How to build a Startup Metropole in Düsseldorf“ „access to capital - Finanzierungsinstrumente für Gründungen “ 27. November 2014 Philip Wittkamp Firmenkundenbetreuer Abteilung Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge
  2. 2. Agenda (1) Beratungsansatz der Stadtsparkasse Düsseldorf (2) Definition und Vergleich von Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung (3) Phasen von Existenzgründungen und ihre Finanzierung (4) Finanzierungsvoraussetzung / Gründerpersönlichkeit (5) Einbindung öffentlicher Kreditprogramme (1) Allgemeines (2) Vorteile (6) Vorstellung ausgewählter öffentlicher Kreditprogramme (7) Bürgschaftsbank NRW (8) Ablauf einer Finanzierung (9) Finanzierungsbeispiel
  3. 3. Seite 3 1. Beratungsansatz der Stadtsparkasse Düsseldorf • Begleitung von Existenzgründungsfinanzierungen und Unternehmensnachfolgen • Einschätzung von Business- und Investitionsplänen • Persönlich zugeschnittene Finanzierungslösungen • Ganzheitliche Betreuung in den ersten 4 Jahren • Kurze und schnelle Entscheidungswege vor Ort • Einsatz von öffentlichen Förderprogrammen 27. November 2014 Philip Wittkamp
  4. 4. 2. Definition und Vergleich von Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung l wird von den Eigentümern zur Finanzierung (i. d. R. unbefristet/langfristig) aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen l ist der Teil eines Vermögens, der nach Abzug sämtlicher Schulden übrig bleibt l Haftungsgrundlage gegenüber den Gläubigern l durch Schuldenaufnahme finanziertes (befristetes) Kapital; wobei der Kapitalgeber i. d. R. nicht beteiligt, sondern Gläubiger ist l damit einher geht das Recht auf Verzinsung und Tilgung Definition Eigenkapital Fremdkapital november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 4
  5. 5. 2. Definition und Vergleich von Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung Vorteile von Eigenkapital Vorteile von Fremdkapital l Verbesserung der Eigenkapital-Quote (Eigenkapitalanteil vom Gesamtkapital) und damit Verbesserung der Kreditwürdigkeit (Rating bei der Bank oder Sparkasse) l Gefahr der Überschuldung wird reduziert l das EK steht dem Unternehmen langfristig zur Verfügung, dadurch Erhöhung der Liquidität (kein feste Fälligkeit oder sehr lange Laufzeiten) l häufig müssen keine oder geringere Sicherheiten gestellt werden • keine Beteiligung durch Dritte, kein Verlust von Stimmrechten/Einfluss l keine Beteiligung am Gewinn l i. d. R. günstiger als Eigenkapital (vor allem bei dem aktuellen Zinsniveau) l mögliche Tilgungsfreijahre erleichtern die Anlaufphase der Existenzgründung l Zinsaufwand kann steuerlich geltend gemacht werden november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 5
  6. 6. 3. Phasen von Existenzgründungen und ihre Finanzierung Seed-Phase Start-up-Phase Laterstage Vorgründungsphase Unternehmensgründung & Markteinführung § Eigenmittel § Business Angels § öffentliche Kredit-programme (z. B. über die KfW oder NRW.Bank) § Venture Capital (z. B. Tengelmann Ventures GmbH) § Eigenmittel § Pre- und Seedfonds (z. B. HHU Pre-Seed Gründerfonds, Sirius Seedfonds, KfW High- Tech Gründerfonds) § Staatliche Fördermittel (u. a. EXIST-Gründerstipendium) Expansionsphase Wachstumsphase § Business Angels § Venture Capital § klassisches Fremdkapital Endphase mit evtl. Umstrukturierung oder neuer Produkte bzw. Märkte § erwirtschaftete Eigenmittel § Fremdkapital § Beteiligungs-gesellschaften § Exit von Investoren z. B. über einen Börsengang (IPO) november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 6
  7. 7. 4. Finanzierungsvoraussetzungen / Gründerpersönlichkeit • Gründerperson • Wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens • Eigenmitteleinsatz/Sicherheiten • Positive Bonität/Rating des Gründers/Unternehmens november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 7
  8. 8. 4. Finanzierungsvoraussetzungen / Gründerpersönlichkeit Risikofreude Nutzen neuer Techniken und Verfahren (Innovation) Rückendeckung durch den Partner gute fachliche und kaufmännische Qualifikation gesicherte Finanzierung des Vorhabens (Investitionen & Betriebsmittel) und eine überzeugende Planung Die wichtigsten Merkmale von Existenzgründern mit überdurchschnittlichem Umsatzwachstum november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 8
  9. 9. 5.1 Einbindung öffentlicher Kreditprogramme - Allgemeines Mit den öffentlichen Kreditprogrammen für Existenzgründer werden gefördert: • Gründer und • junge Unternehmen in den ersten drei bzw. fünf Jahren • Kauf oder maßgebliche Beteiligung eines Unternehmens, wenn der Käufer ein Existenzgründer ist november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 9
  10. 10. 5.2 Einbindung öffentlicher Kreditprogramme - Vorteile Für den Gründer: • geringer Zins aufgrund subventionierter EU-Mittel • Schonung der Liquidität durch tilgungsfreie Anlaufjahre • keine Erbringung von Sicherheiten • Finanzierung sowohl von Investitionen als auch Betriebsmitteln Für die Hausbank: • anteilige Haftungsfreistellung durch Förderinstitut (Sicherheit) november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 10
  11. 11. november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 11 6. Vorstellung ausgewählter öffentlicher Kreditprogramme ERP Gründerkredit Startgeld (KfW) • Klassisches Fremdkapitaldarlehen bis 100.000 € • Keine Eigenmittel notwendig • Nicht kombinierbar mit anderen Programmen ERP Kapital für Gründung (KfW) • Langfristiges Nachrangdarlehen bis 500.000 € • wirtschaftliches Eigenkapital • Ausbau von vorhandenen Eigenmitteln Mikromezzaninfonds Deutschland (Kapitalbeteiligungs-gesellschaft NRW) • Stille Beteiligung bis 50.000 € • wirtschaftliches Eigenkapital • keine Eigenmittel notwendig • Kein Verlust von Stimmrechten • Zinssubventionen Ø ERP-Sondervermögen • ERP = European Recovery Programm • Zinssubventionen Ø ERP-Sonder-vermögen Ø Europäischen Sozialfonds
  12. 12. Zweck: Bürgschaft soll fehlende Sicherheiten ersetzen november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 12 7. Bürgschaftsbank NRW in Neuss • Ausfallbürgschaft bis zu 80% des Kreditbetrags möglich (Bürgschaftshöchstbetrag 1 Mio.€) • Verwendungszweck: Existenzgründungen, Beteiligungen, Investitionen für Betriebserweiterungen und Betriebsmittelfinanzierungen • durch die gestellte Bürgschaft verbessert sich die Kreditkondition (Preisklasse) gerade bei den öffentlichen Kreditprogrammen
  13. 13. november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 13 8. Ablauf einer Finanzierung (Hausbankverfahren) Antragsteller Businessplan Sparkasse Vorhabens-prüfung Finanzierungs-beratung Antrag vor Vorhabensbeginn NRW.Bank bzw. KfW Entscheidung über Förder-antrag Antrag Zusage u. Auszahlung Zusage
  14. 14. Ein Team von drei Gründern möchte sich mit 3D Visualisierungen selbstständig machen. Für die Betriebs- und Geschäftsausstattung, für Hard- und Software sowie für die kalkulierten Anlaufkosten wird insgesamt ein Kapital i. H. v. 75.000 Euro benötigt. november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 14 9. Finanzierungsbeispiel Investitionsplan: Finanzierungsplan: BGA (Schreibtische, Schränke etc.) 6.000€ Eigenkapital der Gründer 25.000€ Hard- und Software 30.000€ Betriebsmittel 39.000€ ERP-Gründerkredit 50.000€ (u. a. Anlaufverluste, Beratung, Werbung und Notar- und Gerichtskosten) Gesamtinvestitionen 75.000€ Gesamtfinanzierung 75.000€
  15. 15. november 28, 2014 Philip Wittkamp Seite 15 9. Finanzierungsbeispiel Einige Monate vor der Gründung beantragt das Team den ERP-Gründerkredit – StartGeld bei der Stadtsparkasse Düsseldorf i. H. v. 50.000 Euro. Nach vier Wochen erhält das Gründerteam die Finanzierungszusage der KfW und zusammen mit den Eigenmitteln verfügen die Gründer über ein Startkapital i. H. v. 75.000 Euro. Zudem erhält das Team für die Vorgründungs- und Anlaufphase ein EXIST-Gründerstipendium vom BMWi i. H. v. 10.000 Euro für ein Jahr. Die Konditionen des ERP-Gründerkredits StartGeld: 10 Jahre Laufzeit, 2 tilgungsfreie Jahre, Zinsbindung über die gesamte Laufzeit, Effektivzinssatz von z. Z. 2,63% p. a.
  16. 16. Fragen?!
  17. 17. Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit Stadtsparkasse Düsseldorf Geschäftsbereich Mittelstand Abteilung Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge Philip Wittkamp Steinstr. 15 40212 Düsseldorf Telefon: 0211- 878 5982 Fax: 0211- 878 5979 E-Mail: philip.wittkamp@sskduesseldorf.de 28/11/2014 17

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