SportamtErwachsenensport 2011Bewegen und Begegnen
2    In Bewegung bleiben
3     Inhalt 4   Vorwort: Peter Bär 5   Bestimmung Sporttyp10   Erlebnisberichte19   Gripspfad20   Pro Senectute22   Versc...
4                                                            Spass? Wo und mit wem fühlen Sie sich wohl?                  ...
5Warum treiben Sie Sport?Warum würden Sie Sport treiben?Bewerten Sie bitte alle folgenden Motive auf einerSkala von 1 = tr...
6    Welcher Sport    für wen?    Mit dieser Frage beschäftigt sich ein von der           – Welche Erkrankungen haben die ...
7zeigt sich für das Motiv Ablenkung, das im Laufe des    richten zu müssen, ist es sinnvoll, Sporttypen mitmittleren Erwac...
8    Nachstehend zeigen wir Ihnen die verschiede-              Für Frauen    nen Sporttypen auf.                          ...
9• Prävention der gesundheitlichen Risikofaktoren     Die erholungssuchenden Sportler(innen)  Übergewicht, Hypertonie und ...
10     Bewegen und Erleben
11Die Bikerboys an                                       Der die Gruppe begleitende Betreuer mit seinem                   ...
12     Tennis neu entdeckt     Weit über hundert Senioren haben im                       schätzt das Zusammensein mit Glei...
13Crawlen lernen                                                                   Er lernte Volleyballmit 65 Jahren      ...
14     "Schwimmen                                                 "Das Vereinsleben     tut mir gut"                      ...
15Sport bedeutet mehrLebensqualität"Gesunde sollten, Menschen mit Behinderung           eben nicht nur Kraft, Ausdauer und...
16     Die stolze                                                    Dorfverein ist     Schwimmerin                       ...
17Thurgauer                                                geholfen, eine mir nie gekannte Ausgeglichenheit               ...
18     Gemeinsam statt einsam
19Gripspfad –Das bewegte GehirnHirntraining gehört heute zum Alltag wie                 Der Gripspfad stimuliertFitnesstra...
20     Pro Senectute Thurgau –     das Kompetenz-     zentrum für     Menschen ab 55     Alltagshilfen        Hilfen im un...
21Bewegung tut gut!                                       Engagierte SportleiterInnen für diverseMit Sport und Bewegung er...
22     Seniorensportangebote im Thurgau Thurgauer Armbrustschützenverband         Rudolf Schütter                         ...
23Seniorensport-gruppen im Thurgau(Thurgauer Turnverband)In folgenden Orten finden Sie Damengruppen:Aadorf                ...
24     Übung für Zuhause
25VitalgymnastikÜbungen mit dem Handtuch• Übungen mit einem Handtuch                            Übung 2• Übungen zur Vital...
26     Übung 4                                                Übung 5     Kräftigung                                      ...
27Übung 7                                                Übung 9Lockern                                                Bew...
28     Fit dabei
29Vom Essen undÄlterwerden –für alle ab 50Gesunde Ernährung für Menschenab 50 – mit MenüvorschlägenIm Alter gesund und    ...
30     Polysportiver     Seniorensport –     Fortbildungskurs 2011     14. Thurgauer Seniorensport     FK Polysport     Wa...
31KontaktadressenSportamt ThurgauZürcherstrasse 1778510 FrauenfeldTelefon: 052 724 25 21Vereinigung Thurgauer Sportverbänd...
Sportamt Thurgau    Zürcherstrasse 177       8510 FrauenfeldTelefon 052 724 25 21
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Erwachsenensport 2011

  1. 1. SportamtErwachsenensport 2011Bewegen und Begegnen
  2. 2. 2 In Bewegung bleiben
  3. 3. 3 Inhalt 4 Vorwort: Peter Bär 5 Bestimmung Sporttyp10 Erlebnisberichte19 Gripspfad20 Pro Senectute22 Verschiedene Sportangebote für Erwachsene25 Übungen – Vitalgymnastik29 Essen und Älterwerden30 Seniorensport Fortbildungskurs 201131 Kontaktadressen IMPRESSUM Erwachsenensport 2011 Herausgeber Kanton Thurgau Sportamt Auskünfte Sportamt Thurgau Telefon: 052 724 25 21 Auflage 4200 Ex. Gestaltung GUT WERBUNG 8280 Kreuzlingen, www.gut-werbung.ch Urheberrecht Layout und Grafiken sowie der Inhalt sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck Mit Quellenangabe erwünscht.
  4. 4. 4 Spass? Wo und mit wem fühlen Sie sich wohl? Haben Sie einfach Freude an der Bewegung oder wollen Sie gewinnen, sich auf einer Rangliste wieder finden? Geniessen Sie die Natur oder wollen Sie Ihre Grenzen erkunden? Trainieren Sie gezielt auf einen Event oder ist Ihnen das gesellige Beisammensein nach dem Sport mindestens so wichtig? Und wann haben Sie zuletzt etwas Neues ausprobiert? Liebe Leserin Lieber Leser Auf den folgenden Seiten zeigen Ihnen die Herren Conzelmann und Sudeck Möglichkeiten auf, wie Sie Schön, dass Sie unsere Broschüre zur Hand genom- zum richtigen Angebot finden. Ein neuer Denkansatz men haben und hier zu lesen beginnen. Wir haben für den es sich lohnt, sich aktiv damit auseinanderzu- Ihnen einige interessante Themen bereitgestellt. setzen. Beantworten Sie die nachfolgenden Fragen Wenn Sie sich jetzt noch ein paar Minuten Zeit neh- um zu erkennen, welcher Bewegungstyp Sie sind. men, ist dies Ihr nächster Schritt in eine bewegtere Am besten geschieht dies über das Internet. Falls Sie Zukunft. über keine Internet-Erfahrung verfügen, wird Ihnen Ihre Tochter/Ihr Sohn oder Ihre Enkelin/Ihr Enkel Sie kennen das doch, im Sport will vorerst niemand gerne behilflich sein. als Senior oder Seniorin bezeichnet werden. Seltsam eigentlich, denn noch nie waren Seniorinnen und Weiter hinten zeigen wir Ihnen, was im Erwach- Senioren so fit wie heute. Viele Anbieter von senensport alles geboten wird. Dieses Mal lassen Sportangeboten haben deshalb das Wort Senior wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgiebig ausgeblendet. In unzähligen Kommissionen und an zu Wort kommen. Schön, wenn Sie sich davon inspi- zahlreichen Sitzungen wurde und wird über eine rieren lassen. neue Bezeichnung diskutiert. Kürzel kommen in Mode: Ü60, 65+, 55+, 50+, 45+, 35plus, aktiv plus. Die kreative Vielfalt der Verbände und der kommer- Peter Bär ziellen Anbieter kommt voll zur Geltung. Nur – eine Amtschef, Sportamt Thurgau Lösung für das wirkliche Problem lässt sich damit nicht finden. Wir möchten Ihnen deshalb einen neuen Lösungs- ansatz anbieten. Er orientiert sich weniger am kalen- darischen Alter, als vielmehr am gefühlten Alter. Um das für sich selber passende Sport- oder Bewe- gungsangebot zu finden, lohnt es sich, seine eigene Sportbiographie zu reflektieren. Was macht Ihnen
  5. 5. 5Warum treiben Sie Sport?Warum würden Sie Sport treiben?Bewerten Sie bitte alle folgenden Motive auf einerSkala von 1 = trifft nicht zu bis 5 = trifft sehr zu. trifft nicht zu trifft sehr zu1) vor allem aus gesundheitlichen Gründen     2) um dabei Freunde/Bekannte zu treffen     3) weil ich mich so von anderen Problemen ablenke     4) vor allem um Beschwerden und Krankheiten vorzubeugen     5) um neue Energie zu tanken     6) wegen des Nervenkitzels     7) wegen meiner Figur     8) weil Sport mir die Möglichkeit für schöne Bewegungen bietet     9) vor allem um fit zu sein     10) um etwas in einer Gruppe zu unternehmen     11) um Stress abzubauen     12) um mich mit anderen zu messen     13) um abzunehmen     14) um dadurch Menschen kennen zu lernen     15) um Sport in der Natur zu treiben     16) vor allem um meinen Gesundheitszustand zu verbessern     17) weil es mir Freude bereitet, die Schönheit der menschlichen      Bewegung im Sport zu erleben18) um mich in körperlich guter Verfassung zu halten     19) weil ich im Wettkampf aufblühe     20) um Ärger und Gereiztheit abzubauen     21) vor allem um etwas für meine körperliche Fitness zu tun     22) vor allem aus Freude an der Bewegung     23) um mit anderen gesellig zusammen zu sein     24) um mich zu entspannen     25) um mein Gewicht zu regulieren     26) um sportliche Ziele zu erreichen     27) um meine Gedanken im Kopf zu ordnen     28) um durch den Sport neue Freunde zu gewinnen     29) um körperlichen Beschwerden entgegenzuwirken     30) um an der frischen Luft zu sein     Die Auswertungen finden Sie unter www.ispw.unibe.ch/sporttypen
  6. 6. 6 Welcher Sport für wen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein von der – Welche Erkrankungen haben die Teilnehmenden in Eidgenössischen Sportkommission ESK in ihrem Leben bislang durchgemacht, und wie stellt den Jahren 2008 bis 2010 gefördertes Projekt sich der aktuelle Gesundheitszustand dar? des Instituts für Sportwissenschaft der – Welcher soziodemografische Status liegt bei den Universität Bern. zu Beratenden vor: Geschlecht, Alter, ökonomi- sche, familiäre und berufliche Situation, Bildungs- Das Erwachsenenalter zeichnet sich durch zwei niveau? Besonderheiten aus: Erstens bestehen aufgrund der Länge des Erwachsenenalters, das sich etwa über Da nicht alle Fragen gleichzeitig beantwortet und für 60 Jahre erstreckt, grosse Unterschiede zwischen die Konzeption von Sportprogrammen berücksichtigt Menschen in unterschiedlichen Lebensabschnitten. werden können, bietet es sich an, zunächst die Zweitens – und das wird häufig übersehen – gibt es Beweggründe, weshalb eine sportliche Aktivität auf- im Erwachsenenalter sehr grosse Unterschiede zwi- gesucht wird, in den Vordergrund zu stellen. Es ist schen Gleichaltrigen. Besonders für Empfehlungen sinnvoll, Erwachsenensporttreibende nach diesem im Erwachsenensport gilt daher: Keiner wie der Kriterium zu unterscheiden. Andere bzw. Keine wie die Andere. Motivbasierte Sporttypen Differenzielle Sportberatung Entgegen der häufig geäusserten Meinung, dass Aus diesem Grund macht es weniger Sinn, Sport- Erwachsenensport identisch sei mit Gesundheits- angebote zu konzipieren, die sich an alle Erwach- sport, lässt sich bei der Befragung von Erwachsenen senen oder allein an eine bestimmte Altersgruppe feststellen, dass eine breite Palette von Beweg- (z.B. "Sport 50+", "Altersturnen") richten und keine gründen für die Annahme oder Fortführung einer weiteren Differenzierungen der Zielgruppe machen. sportlichen Aktivität genannt werden. Eine Eignung Eine an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der des Erwachsenensports auf gesundheitliche Aspek- oder des Einzelnen orientierte differenzielle Sport- te greift also eindeutig zu kurz. beratung berücksichtigt ein Bündel verschiedener Während des gesamten Erwachsenenalters ist – Merkmale. Um herauszufinden, welcher Sport für die durchschnittlich gesehen – die körperliche Gesund- oder den Einzelnen am geeignetsten ist, sind folgen- heit/Fitness zwar der wichtigste Beweggrund, aber de Fragen zu beantworten: auch Bewegungsfreude und positive Erholung sind wichtige Beweggründe. Mittlere Bedeutung haben – Welches sind die Beweggründe (Motive), aus denen Ästhetik (Freude an schönen sportlichen Bewegun- heraus die zu beratenden Personen sportlich aktiv gen), Ablenkung und Figur/Aussehen. Die geringste sind beziehungsweise sportlich aktiv werden wollen? Bedeutung haben die Motive Kontakt und insbeson- – Wie sieht die sportliche Vorgeschichte und das dere Wettkampf/Leistung. aktuelle Sport- und Bewegungsverhalten der Erwartungsgemäss wird das Motiv Gesundheit/ Teilnehmenden aus? Fitness während des mittleren Erwachsenenalters – Welches körperlich-motorische Fähigkeits- und immer bedeutsamer, während Wettkampf etwas an Fertigkeitsniveau weisen die Teilnehmenden auf? Wichtigkeit verliert. Die deutlichste Veränderung
  7. 7. 7zeigt sich für das Motiv Ablenkung, das im Laufe des richten zu müssen, ist es sinnvoll, Sporttypen mitmittleren Erwachsenenalters zunehmend an Bedeu- ähnlichem Motivprofil zu bestimmen. Im freizeit- undtung einbüsst. gesundheitsorientierten Erwachsenensport könnenInsgesamt kann aber von relativ geringen Verände- neun Sporttypen unterschieden werden.rungen in sportbezogenen Motivausprägungen wäh-rend des Erwachsenenalters ausgegangen werden. Massgeschneiderte ProgrammeDies bedeutet keinesfalls, dass die Motivstruktur bei Aus den Sporttypenbeschreibungen lassen sichallen Erwachsenen gleich ist. Vielmehr liegen grosse jeweils verschiedene Angebotsziele ableiten. Auf derUnterschiede zwischen Personen vor, die allerdings Grundlage des gesammelten Wissens über einenweniger mit dem Alter als mit der jeweiligen Persön- Sporttypus wurden im Projekt "Welcher Sport fürlichkeit zu tun haben. wen?" fünf massgeschneiderte Sportangebote kon- zipiert, welche ausführlich getestet wurden. DieJede Person weist so – unabhängig vom Alter – ein Ergebnisse weisen auf eine beachtliche Stimmungs-einzigartiges Motivprofil, also eine spezifische verbesserung der Teilnehmenden hin, und sie zeigen,Ausprägung der unterschiedlichen Beweggründe, dass eine systematische Erhebung individuellerauf. Aus Gründen der praktischen Umsetzbarkeit ist Voraussetzungen und eine darauf basierende Mass-es nun nicht möglich, für jede Person ein bestimmtes schneiderung der Sportangebote gerade im Er-Sportangebot zu konzipieren. Um einerseits nicht alle wachsenenalter einen grossen Gewinn für dieErwachsenen "über einen Kamm zu scheren" und Teilnehmenden darstellen.andererseits Sportprogramme nicht individuell aus- (Quelle: Achim Conzelmann, Gorden Sudeck)
  8. 8. 8 Nachstehend zeigen wir Ihnen die verschiede- Für Frauen nen Sporttypen auf. • tänzerisch-rhythmische Elemente. Unter www.ispw.unibe.ch/sporttypen können • Wechselspiel zwischen Körper, Psyche und Sie Ihren Sporttyp ganz genau bestimmen Bewegung. lassen. • Schöne, sanfte Bewegungen erfahren, gerne auch mit Musik. Im Kästchen sind zudem die Angebotsziele aufgeli- stet, welche dem jeweiligen Sporttypen entsprechen. Die Gesundheits- und Figurorientierten • Durch Sport zu mehr Gesundheit, Fitness und Die kontaktfreudigen Sportler(innen) weniger Gewicht • bei grosser Bewegungsfreude vor allem Gesellig- • eher unterdurchschnittliche Ausdauer keit und Wettkampf wichtig • wenig oder keinen regelmässigen Sport, selten • neue Energie tanken und entspannen wettkampforientiert • Häufig bereits als Kinder und Jugendliche sportlich • durchschnittlich aktiv im Bereich Bewegung • Figur/Aussehen nicht zentral, überwiegend (Treppensteigen, zu Fuss gehen etc.) Normalgewicht • Meist im Gesundheitssport (z.B. Rückentraining) • Überdurchschnittlich gute Fitness zu finden • Mittelmässig sportlich aktiv bei eher schweisstrei- benden Freizeitaktivitäten • Fitnesssteigerung in Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. • Fitnesssteigerung in der Ausdauer. • Positive Gruppenerlebnisse. • Wettkampf- und Leistungsbedürfnisse befriedigen. • Prävention gesundheitlicher Risikofaktoren (v.a. • Aktivierung/Freude. Gewichtsregulation), kardiovaskulärer • Erholung durch Ablenkung und Verausgaben. Risikofaktoren und von Rückenschmerzen. • Positive Gruppenerlebnisse. • Verinnerlichung der Beweggründe. Die "zweckfrei“ Sportbegeisterten Die figurorientierten Stressregulierer(innen) • Ästhetik ja bitte, Figur/Aussehen nein danke, da • treibt Sport aus Figur- und Gewichtsgründen überwiegend Normalgewicht • Eher erhöhtes Körpergewicht • Geselligkeit gross geschrieben • Abstand vom Alltag gewinnen • Des Sports selbst wegen aktiv und nicht primär • Sport aus funktionellen Gründen andere Zwecke (z.B. Gesundheitsförderung) • Fitness überwiegend okay • Immer schön beweglich bleiben • Mittelmässig sportlich aktiv, selten wettkampf- • Körperlich-sportlicher Lebensstil orientiert • Meist im Gesundheitssport (z.B. Rückentraining) Für Männer zu finden • Fitnesssteigerung in der Ausdauer. • Wettkampf- und Leistungsbedürfnisse befriedigen. • Erholung durch Abklenkung und Verausgaben. • Aktivierung/Freude. • Spannungsreduktion. • Erholung durch Ablenkung und Verausgaben. • Fitnesssteigerung in Ausdauer, Kraft und • Positive Gruppenerlebnisse. Koordination.
  9. 9. 9• Prävention der gesundheitlichen Risikofaktoren Die erholungssuchenden Sportler(innen) Übergewicht, Hypertonie und Rückenschmerzen • Wunsch nach Aktivierung und Entspannung• Verinnerlichung der Beweggründe. • Stress abbauen, abschalten • Körpergewicht im Normalbereich, Figur und Aussehen kein zentrales BedürfnisDie Aktiv-Erholer(innen) • Gute Ausdauer• neue Energie tanken, angestauten Ärger abbauen • Mittleres Sportengagement• nicht unbedingt perfekte Bewegungsausführung• Figur/Aussehen kein zentrales Anliegen • Fitnesssteigerung in der Ausdauer.• Insgesamt sehr gute Fitness, vor allem im • Wettkampf- und Leistungsbedürfnisse befriedigen. Ausdauer-Bereich • Aktivierung/Freude. • Erholung durch Ablenkung und Verausgaben. Aktive Personen • Positive Gruppenerlebnisse.• Fitnesssteigerung in der Ausdauer.• Wettkampf- und Leistungsbedürfnisse befriedigen.• Aktivierung/Freude. Die figurbewussten Ästhet(inn)en• Erholung durch Ablenkung und Verausgaben. • ästhetische Aspekte verbunden mit dem• Positive Gruppenerlebnisse. Bedürfnis, dabei auch etwas für die Figur zu tun • hauptsächlich Frauen Weniger aktive Personen • gute Beweglichkeit• Fitnessorientiertes Angebot vermischt mit bewe- • oft kompositorisch-gestalterische gungsaktiver Entspannung. Sportaktivitäten• Aktiv-Angebot durch Ausdauermöglichkeiten, wenn möglich im Freien. • tänzerisch-rhythmische Elemente. • Wechselspiel zwischen Körper, Psyche und Bewegung.Die figurbewussten Geselligen • Schöne, sanfte Bewegungen erfahren, gerne• Geselligkeit steht ganz oben, selten wettkampf- auch mit Musik. orientiert• Nebeneffekt Gewichtskontrolle und Gesundheitsförderung erwünscht Die erholungssuchenden Fitnessorientierten• Überdurchschnittliche Fitness • Erholung ein Muss – Kontakt nicht zwingend• Meist im Gesundheitssport (z.B. Rückentraining) notwendig zu finden • Durchschnittliche Fitness • Hauptsächlich Frauen• Fitnesssteigerung in Kraft, Ausdauer und • Sehr unterschiedliches Aktivitätsniveau Beweglichkeit. (geringe bis ausgesprochen aktive Personen)• Positive Gruppenerlebnisse.• Prävention gesundheitlicher Risikofaktoren • Fitnessorientiertes Angebot vermischt mit be- (v.a. Gewichtsregulation), kardiovaskulärer wegungsaktiver Entspannung. Risikofaktoren und von Rückenschmerzen. • Aktiv-Angebot durch Ausdauermöglichkeiten,• Verinnerlichung der Beweggründe. wenn möglich im Freien.
  10. 10. 10 Bewegen und Erleben
  11. 11. 11Die Bikerboys an Der die Gruppe begleitende Betreuer mit seinem Kleinbus bemühte sich in vorbildlicher Weise umder Donau und das Wohl der ihm anvertrauten Mannen. Das im Bus mitgeführte Gepäck war bei der Ankunft immerim Altmühltal schon im Hotelzimmer deponiert und auch bei der Abreise mussten sich die Männer nicht mit dem Herumschleppen von Koffern abmühen. Auch dieSeit über einem Jahrzehnt besteht in Betreuung während der Tour klappte bestens, derEschlikon eine Velogruppe für Senioren, wel- Begleiter war stets mit Wasser, Luftpumpe undche hie und da auch eine mehrtägige Kartenmaterial in Rufweite.Radtour ins nahe Ausland unternimmt. An den Übernachtungsorten wurde das kamerad-Gegen Ende Juni dieses Jahres war es wie- schaftliche Beisammensein hochgehalten. Nachder einmal soweit. Eine Gruppe aktiver den gemeinschaftlichen Nachtessen gab es meistVelofahrer – alles Männer, welche sich auch längere Ausgangsrunden durch den Etappenort,im Rentenalter gerne bewegen – versammel- irgendwo blieb man dann sitzen, um bei fröhlicherten sich beim Bahnhof Eschlikon. Plauderei und Erinnerungen an das Tagesge- schehen etwas zu trinken.Leichter Regen begleitete die Busfahrt nach Ulm Weiter führte die Radtour durch das Tal der Altmühl,und manch einer sah sich schon im regennassen welche hier äusserst träge durch die abwechs-Outfit durch Wasserpfützen radeln. Etwa eine lungsreiche Landschaft fliesst. Vorbei an waldrei-Velostunde vor Ulm hiess es die Räder ausladen, chen Abhängen auf deren Anhöhen immer wiedersich entsprechend anzuziehen, um dann die folgen- Burgen und Schlösser zu sehen sind, erreichte dieden Tage auf dem mehr oder weniger bequemen Velogruppe bei der Stadt Beilngries den Main-Velosattel zu verbringen. Bereits auf dem Münster- Donau-Kanal. Bald darauf trafen die nimmermüdenplatz in Ulm liess der Regen nach und fortan beglei- Pedaleure in Kehlheim ein, wo sie ein letztes Maltete schönes warmes Sommerwetter die Senioren- übernachteten.radfahrer. Die ersten beiden Tage radelte die froh- Der letzte Tag begann mit einem Höhepunkt dergelaunte Schar der Donau entlang nach Günzburg Tour, nämlich einer Schifffahrt durch den Donau-einem historisch reizvollen Städtchen und dann durchbruch von Kehlheim nach Weltenburg. Beimweiter nach Donauwörth, die bayerisch-schwäbi- ältesten Kloster Bayerns, in Weltenburg, verliessensche Donauperle an der Romantischen Strasse. die Passagiere das Schiff und stiegen ein letztesImmer noch frisch und munter, wie sich das für gut Mal auf die Räder, um den kurzen Abschnitt nachtrainierte Senioren gehört, verliessen die Radler Vohburg zu fahren. Hier wurden die Bikes in denkurz vor Neuburg das Donautal, um Richtung Anhänger des Kleinbusses verladen und nachAltmühltal, Deutschlands zweitgrösstem Naturpark einem geschmackvollen Mittagessen mit deutscherabzuzweigen. In unendlichen Schleifen und Bögen Hausmannskost erreichten die Biker Boys auswindet sich die Altmühl durch das breite Tal, vorbei Eschlikon am Abend wieder heimatliche Gefilde.an blühenden Wiesen und Feldern, Weideland mitSchafen und Pferden. Schmucke Dörfer luden zum Fazit: Wenn Senioren sich bewegen, Kamerad-Rasten ein, was die Velofahrer jeweils zum schaft pflegen, miteinander etwas unternehmenKaffeehalt und einem Mittagessen auch taten. und dabei noch Lebensfreude versprühen, dann istDie barocke Universitätsstadt Eichstätt war das Ziel das alt werden beinahe Nebensache.der dritten Etappe. Ruedi Kobi, Eschlikon
  12. 12. 12 Tennis neu entdeckt Weit über hundert Senioren haben im schätzt das Zusammensein mit Gleichgesinnten, Thurgau in den letzten Jahren die Sportart während auch Annemarie Konzett aus Frauenfeld Tennis neu entdeckt. das Gesellschaftliche und den Spass am Spiel in den Mittelpunkt stellt. Im Tenniszentrum von Frauenfeld trafen sich zahlrei- che Seniorinnen und Senioren anlässlich eines der Es wirkt motivierend, diesen Senioren zuzuschauen 16 Senioren-Spielnachmittage dieses Sommers. Sie und ihre Begeisterung zu spüren. Tennis ist keine haben in lockerer Atmosphäre und losgelöst von Kraftsportart, und deshalb ist die einseitige einem eigentlichen Leistungsdruck das Tennis- Belastung relativ gering. Natürlich wird empfohlen, spielen erst kürzlich erlernt oder wieder aufgefrischt. sich jeweils gut aufzuwärmen und auch auszulaufen. In der Schweiz gibt es schätzungsweise 250000 Ernst Ege aus Kreuzlingen schätzt diese dem Alter Tennisspielerinnen und -spieler. Etwa 40000 davon angepasste Bewegung und ist überzeugt: "Hier kann sind über 55 Jahre alt. ich auch meinen Frust abbauen." Für den Frauenfelder Urs Knup ist Tennisspielen in erster Zusammenfassend darf man sagen, dass es keine Linie gesund und beeinflusst die Moral positiv. "Man Altersgrenze gibt und deshalb Tennis als grosse bleibt fit und der Tag, an dem wir Tennisspielen wird Seniorensportart betrachtet werden kann. Man spielt von uns hochgehalten", lachen Irene Scheurmann so lange wie man Lust hat und sich körperlich noch aus Kreuzlingen und Willi Schwarz aus Felben- fit fühlt. Wellhausen. Die Gachnangerin Elsbeth Bhend Werner Lenzin & Wino Biedermann
  13. 13. 13Crawlen lernen Er lernte Volleyballmit 65 Jahren kennen und lieben Immer noch habe ich beim Schwimmen das Gefühl, jemand habe mich hinterrücks ins kalte Was- ser geschmissen. Dabei stimmt das nicht ganz, ich bin selbst ins Wasser gestiegen. Nicht wirklich freiwillig, eher aus Not- wehr.Das Schwimmen wird ja gerühmt, es wird schon fast als Jungbrunnen Werner Giger (55) geht schon seit längerergepriesen. Davon wollte ich eigentlich nichts hören, ist doch Wasser ein- Zeit seinem aufregenden Hobby nach. Durchfach zu kalt und zu nass. gemischtes Turnen mit den Frauen lernte erVor einigen Jahren begann meine Schulter heftig zu schmerzen und zu die technische Sportart Volleyball kennen undstreiken. Das hat mich so erschreckt, dass sogar ich ein offenes Ohr für lieben.das Schwimmen entwickelte. Die Schulter hat sehr schnell gut auf dieseBewegungsart angesprochen. Drei Mal pro Woche gehe ich jetzt Das unermüdliche Streben nach perfekter Ball-schwimmen. Um mich herum wird jeweils auch eifrig geschwommen. behandlung, die Schnelligkeit des Spiels sowie dieAm besten gefallen mir die Schwimmer, die nicht gegen das Wasser unbedingte Notwendigkeit des Teamworks machenkämpfen, sondern damit arbeiten. für ihn die Faszination dieses Sportes aus. Einmal inCrawl ist schön und scheint auch schrecklich schwierig. Trotzdem habe der Woche trainiert er mit einer Plauschmannschaft.ich mir ein Herz gefasst und eine Schwimmlehrerin angefragt, ob das Neben vielen sportlichen Aktivitäten wird dort auchmit mir und meinen 65 Jahren und dem Crawl noch etwas werden die Geselligkeit geschätzt. Zusätzlich leitet er einmalkönnte. Sie sagte zu und so bin ich jetzt bei ihr im Schwimmunterricht. in der Woche das Training einer Frauenmannschaft.Ich schlucke Wasser und huste, die Lehrerin sagt dazu, dass ich es gutmache. Mich und meine Schulter freut es, und wir sind sehr zufrieden. Werner meint: Christian Bertogg, Tuttwil "Volleyball ist sicher nicht die richtige Sportart, um sich in meinem Alter fit zu halten, aber ich will das machen, woran ich echte Freude habe; auch wenn es manchmal weh tut…" Werner Giger, Volleyball
  14. 14. 14 "Schwimmen "Das Vereinsleben tut mir gut" bedeutet mir sehr viel" Ich gehe wöchentlich Bader Caroline (41) mindestens zwei Mal Frauenturnverein Müllheim ins Wasser. Durch das regelmässige Schwim- Hobbys: Turnen, Berner men haben sich meine Sennenhund Rückenschmerzen auf ein Minimum redu- ziert. Im Wasser ist der Körper in einem Zustand der Was bedeutet dir der Verein? Schwerelosigkeit, die ganze Muskulatur des Rücken-, Das Vereinsleben bedeutet mir sehr viel! Kameradschaft, gemeinsam Hals- und Schulterbereichs lockert sich. So ergibt turnen, trainieren, freuen und wenn nötig – für einander da sein. sich ein Wechselspiel zwischen Spannung und Eigentlich bieten die turnenden Vereine Müllheim wie überall für alle Entspannung. Die Bewegungen im Wasser sind Altersstufen etwas an. Es sollte nur besser genutzt werden. Ich wün- leichter und schonen dadurch die Gelenke. Diese sche mir mehr Frauen ab 35 in meinem Verein. positiven Wirkungen ergeben sich aber erst beim Schwimmen in verschiedenen Schwimmarten und Was hat dich veranlasst, am Event 35+ in Berg auch nur, wenn diese richtig ausgeführt werden. als Mix-Gruppe zu starten? Es war 2010 der einzige Wettkampf im Thurgau für 35+. Wenn Frauen Ich habe das Glück, eine gute Schwimmlehrerin im und Männer zusammen trainieren, spornt das automatisch an. Mit dem Hintergrund zu haben. So kann ich mich immer wie- Training kommt man automatisch etwas in "Eifer" – obwohl es anfäng- der mal für eine Schwimmstunde anmelden, wenn lich überhaupt nicht das Ziel war, möglichst gut zu sein. ich das Gefühl habe, dass ich die Bewegungen ungenau ausführe. Schwimmen macht mir jetzt rich- Wie hast du den Wettkampf erlebt? tig Freude. Eigentlich gut. Zum Teil waren die Disziplinen sehr anstrengend. Heidi Bachmann-Johner, Frauenfeld Etwas, das alle machen oder evt. auslassen können wäre vorteilhaft. Springseilen ist etwas für die Aktiven, die meisten ü40 haben es ja bekanntlich bereits in den Knien. Würdet du beim Angebot 35+ wieder mitmachen? Mann/Frau muss etwas machen. Ohne Angebot kein Trainingsziel. Ich mache gerne jedes Jahr an einem Wettkampf mit. Wie wichtig war euch die Rangierung? Sehr wichtig – haha! Du willst ein Resultat sehen – und dieses nächstes Jahr zumindest bestätigen.
  15. 15. 15Sport bedeutet mehrLebensqualität"Gesunde sollten, Menschen mit Behinderung eben nicht nur Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit,müssen regelmässig Sport betreiben". Die sondern auch das Selbstwertgefühl gefördert.Motivation, sich immer wieder der gezieltenkörperlichen Betätigung zu stellen, besteht Die Seniorinnen und Senioren sind dabei ein fester,für Sportlerinnen und Sportler mit einem wichtiger Bestandteil der Sportgruppen und werdenHandicap darin, die vorhandenen Fähigkeiten in ihrem Bedürfnis, sportlich integriert zu bleiben,durch vernünftige Trainings zu stärken. bestens unterstützt. Jede und jeder bringt sich mit den eigenen Fähigkeiten ein. Grenzen werden durchDer Behindertensport, im Kanton Thurgau durch die die Freude am Sport positiv verschoben.Vereine des Verbandes PLUSPORT in Amriswil, Christian Lohr, KreuzlingenFrauenfeld, Kreuzlingen, Romanshorn und Weinfel-den sowie durch den Rollstuhlclub angeboten, ver-mag vieles zu bewirken. So bedeutet der Sport mitGymnastik, Schwimmen und Spielen in derGemeinschaft oder individuell ausgeübt ein deutli-ches Mehr an Lebensqualität. Durch den Sport wird
  16. 16. 16 Die stolze Dorfverein ist Schwimmerin sehr wichtig Heeb Rolf (45) MTV Thundorf Hobbys: Turnen, Biken, Skifahren, Feuerwehr Ich benütze das Frauenfelder Schwimmbad zwei Mal Was bedeutet dir der Verein? wöchentlich. Die Bewegungen im Wasser schätze ich Mitmachen im Dorfverein ist sehr wichtig. Ich arbeite auswärts und sehr. Sie helfen mir, länger fit zu bleiben. Ich schwim- sehe dadurch die Leute nicht mehr. me, mache Gymnastikübungen und als "Dessert" erhole ich mich im Sprudelbecken. Oft besuche ich Was hat dich veranlasst, am Event 35+ am Freitag- und Samstagmorgen früh Lektionen im in Berg im Einzelwettkampf zu starten? Wasserturnen. Ich habe häufig Mühe, so früh aus Das Training – sich miteinander Messen im Wettkampf. Obwohl – die dem Bett zu steigen. Wenn ich dann aber im Wasser Leistung ist nicht mehr so wichtig wie auch schon. bin, freue ich mich und beim Heimgehen klopfe ich Gemeinsames Training, Spass und Kameradschaft gewinnen an mir auf die Schulter und sage "Bravo". Stellenwert. Ida Dudler, Frauenfeld Wie hast du den Wettkampf erlebt? Grundsätzlich sind die Disziplinen gut – nicht anstrengend. Am liebsten hätte ich zwei Disziplinen mehr – mit Streichresultat und weglassen einer Disziplin, so kann ich mehr Teilnehmer motivieren zum mitmachen (Oberturner). Dem einen liegt dies, dem anderen jenes besser. Würdest du beim Angebot 35+ wieder mitmachen? Idealerweise im Zusammenhang mit einem Turnfest. Das bringt mehr Stimmung, man sieht und erlebt die ganze Turnerschar. Ideal ist dies sicher in Jahren ohne Turnfest. Wie wichtig ist euch die Rangierung? Wichtig! Es ist ein Messen mit anderen Turnenden und eine Be- stätigung der eigenen Leistung.
  17. 17. 17Thurgauer geholfen, eine mir nie gekannte Ausgeglichenheit und Harmonie im täglichen Leben zu entwickeln" soKarateverband der Karate 40 plus Instruktor Remo Keusch. "Das Wort Harmonie habe ich früher eher belächelt und in Zusammenhang mit einem Kinderchor benutzt. HeuteVon Bewegung ein Leben lang profitieren bin ich derjenige, der nach Harmonie strebt, und als beinahe 56-Jähriger anfange zu verstehen. Mittler-"Wir alle brauchen Bewegung", so Eveline Danubio, weile habe ich dank der Unterstützung meinesKarate Lehrerin. "Sportliche Aktivitäten fördern nicht Lehrers den Schwarzgurt erreicht und fungiere innur Kraft und Ausdauer", fährt sie fort, "man lernt meiner Schule als Karate 40 plus Instruktor. Der Wegauch, Regeln zu akzeptieren und soziale Kontakte zu des Karate beschäftigt mich nun täglich, auf die eineknüpfen". Das zeitgemäße Karatetraining bildet ver- oder andere Art und Weise, psychisch und mental. Erschiedenste Fähigkeiten aus. Leider gibt es heute lässt mich nicht mehr los, begleitet mich überall hin.immer weniger natürliche Spiel- und Bewegungs- Da ich im beruflichen Leben eine leitende Positionräume für junge Erwachsene. Folgen davon sind, dass habe, ist es für mich wie eine nie versiegende Quelle,sich diese Zielgruppen mehr statisch passiv sitzend aus der ich Kraft schöpfen kann und dafür bin ichmit den multimedialen Angeboten einer Spiel- und dankbar."Informationstechnologie beschäftigen. Dies kann sichim weiteren Entwicklungsverlauf in Lernstörungen in Karate ist eine der bekanntestender Schule, Haltungsstörungen sowie Verhaltens- japanischen Kampfkünste.störungen manifestieren. Im Karate erwirbt man die Karate ist eine Kampfkunst, dessen Ursprünge bisGrundlage für Motorik, Geschicklichkeit und etwa 500 Jahre n. Chr. zurückreichen. ChinesischeBeweglichkeit. Praktische Übungen, welche die Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickel-Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit erhöhen, ten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeitverbessern nicht nur das Selbstvertrauen und eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung.-bewusstsein, sondern helfen auch die Ausdauer und Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbst-Dynamik zu stärken. Die positiven psychischen und findung und Selbsterfahrung. Erst Anfang diesesmotorischen Entwicklungen äussern sich in einer Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellenstark verbesserten Konzentrationsfähigkeit und Kampfkunst ein Kampfsport, der heute von Men-Balance, einer Stärkung des Vertrauens in die eige- schen aller Altersklassen betrieben wird.nen Fähigkeiten. Das heisst mehr Selbstsicherheit In Asien besagt fortgeschrittenes Alter etwasund merklich präsenteres Auftreten. Wertvolles und beinhaltet viel Lebenserfahrung, Weisheit und Achtung. So begegnet man dort dieserPersönlichkeitsentfaltung durch Karate Altersgruppe mit grossem Respekt. Karate ist eine"Ich betreibe seit über vier Jahren Karate“ so Gabi Kampfkunst, die diese Werte achtet und auch nochMerk aus Weinfelden. "Mein Körpergefühl hat sich jenseits einer für den Leistungssport benötigtendrastisch verbessert und ich bin viel ausgeglichener" Jugend von allen Erwachsenen praktiziert werdenso die sympathische 28-jährige. Nach dem Training kann. Sportliche Betätigung bis ins hohe Alter hatfühle ich mich stets motiviert und zufrieden. wichtige, die Gesundheit stabilisierende Aspekte. Die Alltagsleistungsfähigkeit wird mit all ihren konditionel-Karate – eine Kampfkunst für Körper und Geist len und koordinativen Fähigkeiten, wie zum Beispiel"Die ernsthafte Auseinandersetzung mit der Tradition Kraft, Ausdauer und Gleichgewicht geschult.und den eigentlichen Werten des Karate haben mir Roberto Danubio, Weinfelden
  18. 18. 18 Gemeinsam statt einsam
  19. 19. 19Gripspfad –Das bewegte GehirnHirntraining gehört heute zum Alltag wie Der Gripspfad stimuliertFitnesstraining. Mit dem Gripfspfad gibt es • die Lernfähigkeiteine wundervolle Möglichkeit, das Gehirn an • die Konzentration und die Denkleistungder frischen Luft mit Spass zu aktivieren und • das Sehen und Hörenzu trainieren. Bald werden Sie merken, wie • die Koordination und das Gleichgewichtdie Konzentrationsfähigkeit steigt, das • die emotionale AusgeglichenheitGedächtnis verbessert wird oder der Alltag • das Gedächtnisleichter von der Hand geht.11 Übungen für mehr Fitness im KopfAusgehend von den Erkenntnissen der Gehirn- Informationen und Broschüren:forschung werden auf dem Gripspfad, ähnlich demVitaparcours, elf verschiedene Körperübungen ver-mittelt, um die geistige Fitness bis ins hohe Alter Monika Königanzuregen und zu erhalten. Diese Übungen stimulie- Burggrabenstrasse 18bren das Gehirn, Augen und Ohren, Lernblockaden 8280 Kreuzlingenund Konzentrationsprobleme können abgebaut wer- info@gripspfad.chden und die Plastizität des Gehirns wird angeregt. www.gripspfad.chGripspfade im Kanton ThurgauOrt Start Eröffnung KontaktWeinfelden Waldschulzimmer 03.09.2008 Monika König Vis-à-vis Aldi 071 620 23 21Frauenfeld Parkplatz Talacker/Badi 05.05.2010 Tourismus Regio Frauenfeld 052 721 31 28Kradolf- Brunnen vor 12.06.2009 GemeindeverwaltungSchönenberg Rest. Grüntal in Schönenberg 071 644 90 30Wängi Weidlistrasse 15.08.2010 Gemeindeverwaltung 052 369 77 77Kreuzlingen bis Juli 2011: Schulzentrum Bernegg 26.08.2010 Schule Kreuzlingen ab August 2011: Schulzentrum Schreiber 071 670 04 06
  20. 20. 20 Pro Senectute Thurgau – das Kompetenz- zentrum für Menschen ab 55 Alltagshilfen Hilfen im und ums Haus Individuelle Hilfe, Besuchs- und Integrationsdienst Unterstützung und Steuererklärungs- und Begleitung Treuhanddienst Bildung Computer, Multimedia, Gesundheit, Förderung der geistigen Kultur, Lebensgestaltung, und körperlichen Sprachen, Pensionierungsvorbereitung Gesundheit Freiwilligenarbeit Individuell in jeder Gemeinde: Erstkontakte, Basisarbeit, Geburtstagsbesuche, Singgruppe, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben Spielnachmittag, Ausflüge, Mittagstisch Sicherung von Existenz und Lebensqualität Soziales Unentgeltliche Beratung: Sicherung von Existenz Wohnen, Finanzen, Gesundheit, Recht, und Lebensqualität Alltagsfragen, Gesprächsgruppen Finanzielle Unterstützung: Eigen- und Fremdhilfe Gemeinwesenarbeit: Fachliche Unterstützung/Vorträge, Projektmitarbeit Sport und Bewegung Aqua-Fitness, Fit/Gym-Turnen, Körperliche Fitness: Nordic-Walking, Segeln, Tanz, Tennis, Training von Ausdauer, Beweglichkeit, Krafttraining, Velo fahren, Wandern Gleichgewicht, Kraft, Reaktion und Entspannung
  21. 21. 21Bewegung tut gut! Engagierte SportleiterInnen für diverseMit Sport und Bewegung erhalten oder verbessern Sportarten gesucht:Sie Ihre Gesundheit bis ins hohe Alter. Wir bieten bereits ausgebildeten Erwachsenen-Das vielseitige Sport- und Bewegungsangebot der sportleiter sowie an der Ausbildung zum Erwach-Pro Senectute Thurgau eignet sich hervorragend für senensportleiter interessierten Menschen eine erfül-Menschen ab dem 60. Lebensjahr. Unser Angebot lende und gesundheitsfördernde Tätigkeit.richtet sich an Anfängerinnen und Anfänger sowie anFortgeschrittene. Gefördert werden Ausdauer, Bei Interesse melden Sie sich bei:Beweglichkeit, Gleichgewicht, Kraft, Reaktion und Pro Senectute Thurgau, WeinfeldenEntspannung. Es ist nie zu spät, mit dem Training zu Telefon: 071 626 10 87beginnen.Bewegen Sie sich in einer unserer über 100 Sport-gruppen, verteilt im gesamten Kanton Thurgau. Wirbieten fortlaufende Angebote wie auch Treffs in denSportarten Aqua-Fitness, Fit/Gym-Turnen, NordicWalking, Tanz, Tourenangebote in den BereichenVelo fahren und Wandern sowie Bewegungs-angebote im Heim. Der Einstieg ist jederzeit möglich.Gerne laden wir Sie zu einer unverbindlichen Schnup-perlektion ein. Abonnieren Sie "aktiv" das kostenloseIn unseren Sportkursen können Sie neue Sportarten Magazin von Pro Senectute Thurgauentdecken wie beispielsweise Segeln oder Tennis. unter Telefon: 071 626 10 83Unsere Sportstunden werden alle durch speziell imSeniorenbereich geschulte Erwachsenensportleiter Besuchen Sie unsere Homepage:geführt. www.tg.pro-senectute.ch
  22. 22. 22 Seniorensportangebote im Thurgau Thurgauer Armbrustschützenverband Rudolf Schütter 071 636 13 20 Thurgauer Badmintonverband Sekretariat 071 223 57 38 Zusammenschluss TG Basketballer Wolfgang Wagenleiter box3@wirpr.at PluSport Behinderten Sport Paul Leuthard 071 680 06 08 SAC Bodan Fridolin Schnyder 071 622 25 92 SAC Sektion Thurgau Richard Tuchschmid 052 720 71 85 Thurgauischer Curling-Verband Ruedi Siegfried 071 622 21 28 Thurgauer Eishockeyverband Rainer Schalch 041 460 14 10 Thurgauer Eislaufverband (TGEV) Fabienne Baier 071 688 44 10 Eisstockclub Frauenfeld Werner Alder 052 720 81 67 Fechtklub Frauenfeld Georges Stalder 079 636 32 23 Thurgauer Fussballverband (TFV) Veteranen IG Handball Sport-Toto Thurgau Meier Martin 071 463 11 83 Eidg. Sektion Hornusserverband TG Ulrich Buchser 052 722 16 06 Gemeinschaft TG Judo/Jiu-Jitsu Club Adolf Signer 071 660 05 37 Kanuvereinigung Thurgau Walter Diethelm 071 463 37 27 Thurgauer Karateverband Peter Glarner 052 720 39 70 Thurgauischer Leichtathletikverband Andreas Robel 052 723 21 44 Schw. Rad- und Motorradfahrerbund Hansruedi Wenger 052 657 23 80 Orientierungslaufverband Nordostschw. Heini Guhl 052 721 96 79 Verb. Ostschw. Kavallerie-/Reitvereine Paul Stern 071 648 25 44 Thurgauer Matchschützenvereinigung Walter Pupikofer 071 669 15 79 Thurgauer Kantonalschützenverband Hubert Müller 071 664 37 18 IG TG Schwimmvereine – Aquafit Adelheid Meier 071 460 05 11 Vereinigung TG SLRG Sektionen Christian Gruber 052 670 10 91 Segelfluggruppe CUMULUS Bruno Rüegger 071 911 01 72 Swiss Sailing Region Bodensee/Rhein Ruedi Schellenberg 071 463 41 48 Zusammenschluss TG Seilzieher Christian Müller 071 633 29 56 Regionalverband Thurgau Tennis Herbert Liebig 071 688 47 53 Tischtennisverband Kanton Thurgau Egon Hänsch 044 932 17 04 Kant. Triathlon-/Duathlonverband TG Markus Hubli 052 747 17 83 Nationalturnerverband Thurgau Sepp Meyer 071 642 31 76 Frauensportverband TG (SVKT) Brigitte Rüegg 052 720 60 64 Satus Thurgau Gottfried Lanz 071 672 54 52 Thurgauer Turnverband (TGTV) Doris Kläusler 071 461 20 06 Thurgauer Turnverband (TGTV) Frank Gerschwiler 071 923 63 29 Thurgauer Kunstturnverband (TKV) Christoph Schümperli 052 770 09 52 Sport Union Ostschweiz René Trost 071 433 18 62 Unihockey-Verband (Floorball) Lorenz Kreis 071 477 26 07 Thurgauer Volleyball Vereinigung Peter Pfister 071 446 46 28 Wandern Kurt Hollenstein 052 378 18 47 Pro Senectute Sport Thurgau , Corina Sogno 071 626 10 80 Thurgauer Rudervereinigung Ruedi Bärtschi
  23. 23. 23Seniorensport-gruppen im Thurgau(Thurgauer Turnverband)In folgenden Orten finden Sie Damengruppen:Aadorf Diessenhofen Matzingen SalensteinAltnau Dussnang-Oberwangen Mettendorf SalmsachAlterswilen Eggethof Müllheim SonterswilAmriswil Ermatingen Münchwilen SulgenArbon Eschenz Eschlikon Neukirch an der Thur TobelBalterswil Ettenhausen Neukirch-Egnach WängiBerg Frauenfeld Oberaach WeinfeldenBischofszell Güttingen Oberhofen-Illighausen WigoltingenBürglen Kreuzlingen Pfyn Wilen bei WilBussnang Lommis Rickenbach ZihlschlachtBusswil Märstetten RoggwilDozwil-Hefenhofen Märwil RomanshornIn folgenden Orten finden Sie Herrenriegen:Aadorf Ermatingen RomanshornAltnau Eschlikon SalensteinAmriswil Ettenhausen Schönenberg-KradolfArbon Frauenfeld SonterswilBalterswil Kreuzlingen TägerwilenBerg Märstetten ThundorfBettwiesen Märwil UttwilBischofszell Mettendorf WängiBottighofen Münchwilen WigoltingenDussnang-Oberwangen Rickenbach ZihlschlachtWarth-Weiningen bietet eine gemischte Seniorenriege an.Kontakt Damen Kontakt HerrenIrene Brüschweiler Heinz BommerFliederweg 3 Dorfstrasse 118583 Sulgen 8512 ThundorfTelefon: 071 642 26 78 Telefon: 052 376 32 38
  24. 24. 24 Übung für Zuhause
  25. 25. 25VitalgymnastikÜbungen mit dem Handtuch• Übungen mit einem Handtuch Übung 2• Übungen zur Vitalisierung des ganzen Gleichgewicht und Kräftigung Körpers Hüftbreiter Stand, die Handtuch-Enden zwischen• Übungen zur Anregung der Durchblutung, beiden Händen fassen und mit beiden Armen weit Kräftigung, Dehnung und nach oben strecken. Dabei spannen sich automa- Gleichgewichtsschulung tisch die Bauch- und Rückenmuskeln an. Nun beide Füsse einige Male rechts-, dann links herumkreisen lassen. Dabei nicht mit dem Handtuch nach vorneÜbung 1 ausweichen.Anregung des Stoffwechsels undGleichgewichtsschulung Steigerung: Während der Übung auf einem luftge-Grätschstand, das Handtuch der Länge nach einrollen füllten Ballkissen stehen.und schulterbreit fassen. Mit dem Handtuch ganz gros-se Kreise vor dem Körper beschreiben. Im Wechseleinige Male rechts-, dann linksherum. Beim Nach- Übung 3oben-Kreisen die Arme weit nach oben strecken. Atemschulung Den rechten Fuss auf einen Hocker stellen. DasSteigerung 1: Wie vorher, aber gleichzeitig mit den zusammengerollte Handtuch weit nach oben anhe-Füssen auf der Stelle gehen. ben und dabei durch die Nase einatmen. Anschliessend die Luft langsam durch den MundSteigerung 2: Während der Übung auf einem luftge- ausblasen, beide Arme senken und das Handtuchfüllten Ballkissen gehen. um das rechte Knie legen. So lange wie möglich aus- atmen; erst dann wieder die Arme anheben und ein- atmen. 3- bis 4-mal wiederholen. Danach den Fuss wech- seln.
  26. 26. 26 Übung 4 Übung 5 Kräftigung Anregung des Kreislaufs und Kräftigung der a) Hüftbreiter Stand und die Knie leicht beugen. Das Rückenmuskeln zusammengerollte Handtuch hüftbreit vor dem a) Das Handtuch etwa hüftbreit hinter dem Rücken Bauch halten. Anschliessend das Handtuch so kräf- halten. Dann auf der Stelle gehen und dabei das tig wie möglich auseinanderziehen; die Spannung ca. Handtuch hinter dem Rücken kräftig auseinanderzie- 10 bis 15 Sekunden halten und dabei locker weite- hen, ca. 10 bis 15 Sekunden, danach locker lassen, ratmen. Darauf achten, dass die Schultern nicht nach aber weiter gehen. 4- bis 6-mal wiederholen. oben gezogen werden. Danach die Spannung einen Darauf achten, dass die Schultern nicht hochgezogen Moment lösen. 4- bis 6-mal wiederholen. werden und die Wirbelsäule gerade und aufgerichtet ist. b) Wie vorher, aber nun das Handtuch vor dem b) Wie vorher, aber diesmal das Handtuch hinter dem Brustkorb halten, wobei die Ellenbogen waagrecht Kopf etwa schulterbreit halten und ebenfalls kräftig angehoben sind. Dann das Handtuch kräftig ausein- auseinander ziehen und wieder locker lassen. anderziehen und wieder locker lassen. Steigerung: Bei den Übungen auf einem Sitzkissen gehen. Übung 6 Kräftigung der Rücken- und Nackenmuskeln Hüftbreiter Stand. Die Knie beugen und den Oberkörper mit gerader Wirbelsäule aus den c) Das Handtuch vor dem Rumpf schräg auseinan- Hüftgelenken vorbeugen. Die Wirbelsäule bildet bis derziehen. Einmal das obere Ende des Handtuchs zum Hinterkopf eine Linie. Den Po leicht nach hinten mit der rechten Hand in Schulterhöhe und das unte- strecken und den Bauch etwas anspannen. Beide re Ende mit der linken Hand in Hüfthöhe halten, dann Hände liegen mit dem Handtuch auf den Knien. Das umgekehrt. Handtuch langsam an den Oberschenkeln entlang nach oben bis zum Bauch ziehen, wobei die Ellenbogen nach oben angewinkelt werden. Der Nacken bleibt stabil. Das Handtuch 10- bis 15-mal langsam auf- und abwärts bewegen. Abb. 6
  27. 27. 27Übung 7 Übung 9Lockern Bewegung für die Beinea) Hüftbreiter Stand. Das Handtuch mit der rechten Auf der Vorderkante eines Stuhles aufrecht sitzen.Hand in der Mitte fassen und die Enden herunter- Die Füsse stehen eben auf dem Boden und sind sohängen lassen. Das Handtuch locker vor- und wie die Knie hüftbreit positioniert. Das Handtuch mitzurückschwingen und jedes Mal vor dem Körper in beiden Händen schulterbreit fassen und im Wechseldie andere Hand übergeben. mit dem Handtuch das rechte und linke Knie hoch- ziehen und wieder absetzen. Zuerst langsam, dannWichtig ist dabei, dass der ganze Körper nicht starr etwas schneller werden. Nach ca. 30 Sekunden kurzund steif wird, sondern die Bewegung locker mit- ausruhen. 3 bis 4 Durchgänge.macht. Auch die Knie dabei locker ein wenig beugenund strecken.b) Wie vorher, aber das Handtuch jedes Mal hinterdem Körper in die andere Hand übergeben.Übung 8Dehnung für die seitliche RumpfmuskulaturAufrechter Sitz auf einem Stuhl und mit beiden Übung 10Händen die Handtuchenden fassen. Das Handtuch Venen und Füsseweit nach oben strecken und den Rücken dabei ganz Das Handtuch auf dem Boden ausbreiten. Dann,gerade machen. Der Kopf befindet sich zwischen möglichst ohne Socken, das Handtuch mit denbeiden Armen. Dann das Handtuch auseinanderzie- Zehen des rechten Fusses greifen üben. Mit jedemhen und den Rumpf zur rechten Seite neigen. In der Fuss 4- bis 6.mal wiederholen.Dehnung ca. 20 bis 30 Sekunden aushalten unddabei den Atem in die Dehnung fliessen lassen.Danach den Oberkörper zurückbewegen und dieHände auf den Schoss ablegen. Dann zur anderen Quelle: turnen und sportSeite üben. Jede Seite 2- bis 4-mal. Text: Heike Höfler, Zeichnungen: Scott Krausen
  28. 28. 28 Fit dabei
  29. 29. 29Vom Essen undÄlterwerden –für alle ab 50Gesunde Ernährung für Menschenab 50 – mit MenüvorschlägenIm Alter gesund und Hirnfunktion an. Auch hier gibt das Buch Ideen undvital zu bleiben wünscht Vorschläge, wie sportliche Aktivität im Alter machbarsich jeder. Eine ausge- und mit Spass im Alltag umgesetzt werden kann.wogene Ernährung und Dass dadurch Lebensfreude und Unabhängigkeitausreichend Bewegung bis ins hohe Alter erhalten bleiben, ist lediglich eintragen dazu bei. Der willkommener Nebeneffekt! Auch kleine Schritteneue Ratgeber "Vom führen zum Ziel; der neue Ratgeber hilft, dieseEssen und Älterwerden umzusetzen.– für alle ab 50" der Schweizerischen Gesell-schaft für Ernährung SGE gibt hilfreicheTipps. Vom Essen und Älterwerden – für alle ab 50 Format A5, vierfarbig, illustriert,Mit zunehmendem Alter verändern sich die 96 SeitenErnährungsbedürfnisse des Körpers. So bewirkt 2. Auflage 2010zum Beispiel die altersbedingte Abnahme der Autoren: Monika Cremer, Prof. Reto W. KressigMuskelmasse, dass der tägliche Kalorienbedarf Kosten: Fr. 24.—sinkt. Der tägliche Bedarf an Proteinen und Bestellung: Tel. 031 919 13 06, hop@sge-ssn.chVitaminen bleibt jedoch gleich oder steigt sogarleicht an. Die Neuauflage des Buches "Vom Essenund Älterwerden" erläutert anschaulich, wie den ver-ändernden Bedürfnissen entsprochen werden kann.Praxisnahe und wertvolle Informationen helfen, diePrinzipien einer ausgewogenen Ernährung im Alterzu verstehen und in den Alltag zu übertragen.Das volle Potential für eine gute Gesundheit,Lebensqualität und Selbstständigkeit wird genutzt,wenn eine ausgewogene Ernährung mit regelmässi-ger körperlicher Aktivität kombiniert wird. Regel-mässige Bewegung hilft nicht nur, dem Muskel-abbau entgegenzuwirken und Herz und Kreislauf,Muskeln und Knochen zu stärken, sondern regt beigewissen sportlichen Betätigungen auch die
  30. 30. 30 Polysportiver Seniorensport – Fortbildungskurs 2011 14. Thurgauer Seniorensport FK Polysport Wann Samstag, 28. Mai 2011 Programm 13.15–13.30 Begrüssung, aktuelle Informationen Thema Line Dance, Kräftigung und 13.30 –14.00 Gemeinsamer Einstieg in der Halle Mobilisierung im Alter 14.05 –15.15 Thema 1: Line Dance Teilnehmende Seniorensportleiterinnen und -leiter Thema 2: aus Verbänden, Pro Senectute und Kräftigung und Mobilisierung freien Riegen. im Alter 15.15–15.35 Pause Kursort Turnhalle Grünau, Sirnach 15.35–16.45 Thema 1 und 2 im Wechsel 17.00 –17.45 Bewegtes Wasser Kursdauer Beginn: 13.1 5 Uhr in der Turnhalle 18.00 Verabschiedung / Kursende Ende: 18.00 Uhr im Hallenbad Kursleitung Seniorensport-Kommission Kurskosten werden vom Sportamt übernommen Versicherung ist Sache der Teilnehmenden Ausrüstung Sportausrüstung für die Halle, Badehose, Frottiertuch, evtl. Leiterausweis Anmeldung bis Ende April 2011 an: Sportamt Thurgau, Postfach 8510 Frauenfeld E-Mail: sportamt@tg.ch Anmeldeformular auf rechter Seite
  31. 31. 31KontaktadressenSportamt ThurgauZürcherstrasse 1778510 FrauenfeldTelefon: 052 724 25 21Vereinigung Thurgauer SportverbändeRolf SondereggerIn der Au 13B8547 GachnangTelefon: 052 375 19 07Pro Senectute ThurgauCorina SognoRathausstrasse 178570 WeinfeldenTelefon: 071 626 10 80Thurgauer Turnverband (TGTV) AnmeldungHeinz BommerDorfstrasse 11 Seniorensport FK Polysport8512 Thundorf vom 28. Mai 2011Telefon: 052 376 32 38 Name:Irene BrüschweilerFliederweg 3 Vorname:8583 SulgenTelefon: 071 642 26 78 Strasse:Bundesamt für Sport (BASPO) PLZ / Ort:Andreas SchneiderHauptstrasse 243 Telefon:2532 MagglingenTelefon: 032 327 61 11 E-Mail: Jahrgang: Anmeldung bis Ende April 2011 senden an: Sportamt Thurgau, Zürcherstrasse 177, 8510 Frauenfeld
  32. 32. Sportamt Thurgau Zürcherstrasse 177 8510 FrauenfeldTelefon 052 724 25 21

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