Sönke Stanschus
Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen
Clinical Research
using the VFS
Service of Karlsbad
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(Therapeutische) Videofluoroskopie =
Modified Barium S...
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Karlsbader VFS-Algorhythmus: Entscheidungsfindung währ...
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Standardisierte Videoanalyse
Karlsbad Videofluoroscopi...
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Bolusverabreichung durch eine Sprachtherapeutin bei de...
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Ø  Schweregradbes&mmung	
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VFS associated Research

  1. 1. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Clinical Research using the VFS Service of Karlsbad Swallowing Center 1994 - 2012
  2. 2. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen (Therapeutische) Videofluoroskopie = Modified Barium Swallow Videofluoroscopy
  3. 3. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Karlsbader VFS-Algorhythmus: Entscheidungsfindung während der Untersuchung – Fokus auf Landmarken und Schlüsselsymptomen Kontrastmittel Implementierung des Karlsbader Videofluoroskopie Standards zwecks Beschleunigung der Behandlungspfade
  4. 4. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Standardisierte Videoanalyse Karlsbad Videofluoroscopie Index (KVI): Standardisiertes (nicht- validiertes) VFS-Protokoll generiert die Basis für standardisierte Berichterstattung  Innova&on  
  5. 5. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen
  6. 6. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Bolusverabreichung durch eine Sprachtherapeutin bei der Durchführung des sprachtherapeutischen Aufgabenteiles einer Therapeutischen Videofluoroskopie
  7. 7. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ø  Schweregradbes&mmung   einer   Schluckstörung     durch  Skalierung  schluckrelevanter  Parameter     Ø  Vergleichbarkeit   von   Untersuchungen   über   standardisierte  Auswertungen   Ø  autonome   Weiterentwicklung   des   VFS-­‐Protokolls   des  St.Joseph‘s  Hospital  Atlanta  (Georgia,  USA)  1994   (Autorin:  Bonnie  Mar&n-­‐Harris)       KVI  (Stanschus,  2002)  
  8. 8. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ø  D u r c h f ü h r u n g   d e r   U n t e r s u c h u n g   n a c h   standardisiertem  Ablaufschema     Ø  B e u r t e i l u n g   d e r   V i d e o a u f n a h m e n   i n   Normalgeschwindigkeit,   Zeitlupe   und   Bild-­‐für-­‐Bild-­‐ Modus         KVI  (Stanschus,  2002)  
  9. 9. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ø   5  Parameter  für  orale  Phase  (6  bei  fester  Kost)   Ø  12  Parameter  für  pharyngeale  Phase           KVI  (Stanschus,  2002)  
  10. 10. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ø   Beispiel  Halteposi&on   Punktwert  0     Untersuchungsmaterial   kann   gut   kontrolliert   werden   und   Schüsselform  der  Zunge  ist  erkennbar         KVI  (Stanschus,  2002)  
  11. 11. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ø   Beispiel  Halteposi&on   Punktwert  1     Untersuchungsmaterial   kann   zwar   stabil   in   Posi&on   gehalten   werden,  aber  keine  Schüsselform  erkennbar         KVI  (Stanschus,  2002)  
  12. 12. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ø   Beispiel  Halteposi&on   Punktwert  2     Untersuchungsmaterial   verteilt   sich   im   vorderen   Munddri[el   u n d / o d e r   M a t e r i a l   k a n n   n u r   d u r c h   l e i c h t e   Ausgleichsbewegungen  der  Zunge  in  Posi&on  gehalten  werden         KVI  (Stanschus,  2002)  
  13. 13. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ø   Beispiel  Halteposi&on   Punktwert  3     Untersuchungsmaterial   verteilt   sich   in   hinteren   2/3   des   Mundes   und/oder   Material   kann   nur   durch   erhebliche   Ausgleichsbewegungen  der  Zunge  in  Posi&on  gehalten  werden         KVI  (Stanschus,  2002)  
  14. 14. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ø   Penetra&ons-­‐  und  Aspira&onsbeurteilung   Erfolgt   auf   der   Grundlage   der   Penetra&ons-­‐Aspira&onsskala   (PAS)  nach  Rosenbek           KVI  (Stanschus,  2002)  
  15. 15. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ø   Beispiel  Halteposi&on   Punktwert  3     Untersuchungsmaterial   verteilt   sich   in   hinteren   2/3   des   Mundes   und/oder   Material   kann   nur   durch   erhebliche   Ausgleichsbewegungen  der  Zunge  in  Posi&on  gehalten  werden         KVI  (Stanschus,  2002)  
  16. 16. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ø    Klassifika&on   des   Gesamtscores   (KVI)   in   Schweregrade   einer   Schluckstörung     KVI  (Stanschus,  2002)   KVI-­‐Wert   Schweregrad   X  <  5   Normal   5  <  X  <  20   Leicht   20  <  X  <  40   Mi[elschwer   40  <  X   Schwer  
  17. 17. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen     Annabel   Lösche:   Überprüfung   der   Interrater-­‐Reliabilität   des   Karlsbader-­‐Videofluoroskopie-­‐Index  (KVI)   in:   Hofmayer   A,   Pluschinski   P   &   Wasilesku   (Hrsg.)   (2011):   Studien   in   der   Klinischen   Dysphagiologie.   Reihe   Dysphagieforum:  Schulz-­‐Kirchner  Verlag,  Idstein       Reliabilitätsstudie  Lösche  
  18. 18. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ä&ologie-­‐  und  Schweregradverteilung  Pa&enten   Reliabilitätsstudie  Lösche   Schwere   Insult   Bltg   HWS   SHT   PD   MS   Tumor   Sonst   n   Keine   1   1   1   2   5   Leicht   1   1   2   1   5   Mi[el   3   1   2   1   7   Schwer   2   1   2   1   1   7   N   7     2   4   3   2   3   1   2   24   %   29,2   8,3   16,6   12,5   8,3   12,5   4,2   8,3     Ø  Analoge  Videos  und  Befunde  aus  VFS  Archiv  des  SRH  Klinikum  Karlsbad   Ø  Nur  5ml  Schlucke   Ø  Videos  digitalisiert  und  auf  DVD  gebrannt  
  19. 19. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ra&ng   Reliabilitätsstudie  Lösche     Ø  Rater  über  Empfehlung  bzw.  Internetrecherche  ermi[elt   Ø  Ausgeschlossen   waren   Rater   mit   KVI-­‐Erfahrung   bzw.   bei   Nicht-­‐Erfüllung   Anforderungs-­‐  und  Kenntnisprofil  ASHA   Ø  Fragebogen  erfasste  Daten  zu  Ratern   Ø  Versand   von   Videoaufnahmen   (ohne   Ton   wg.   Datenschutz)   per   Post   (nach   Wahl  analog  oder  DVD)   Ø  1,5  Monate  Zeit  für  Beurteilung     Ø  Rater  erhielten  zudem  Spiralhen  mit  Protokollbögen,  Bewertungsschema  KVI   incl.  Anleitung  und  fik&vem  Rechenbeispiel  (Stanschus,  2002)   Ø  Rater  erhielten  keine  Infos  zu  Pa&enten  
  20. 20. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Rater   Reliabilitätsstudie  Lösche   Ausbildung   Akadem.  ST   Logo   Ergo   13   1   1  
  21. 21. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Rater   Reliabilitätsstudie  Lösche   VFS  Analyse  nach  einem  Bewertungsschema   n   ja   4   nein   13  
  22. 22. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Rater   Reliabilitätsstudie  Lösche   PAS  Verwendung  in  VFS  Analyse   n   ja   10   nein   7  
  23. 23. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse:  Orale  Parameter   Reliabilitätsstudie  Lösche   Para-­‐ meter   Anzahl   ICC   Cronb   Min   Max   Mi[l.Urteil   Pat.   Rater   Einz.U.   Mit.U.   α   Je  Pat   (15  Rat)   KKL   Mund   22   13   0,23   0,79   0,81   0,05   0,64   0,29   0,13   Halten   24   15   0,48   0,93   0,94   0,67   1,67   1,12   0,58   Abschl.   24   15   0,43   0,92   0,93   0,17   1,54   0,93   0,71   Trans.   24   15   0,65   0,97   0,97   0,79   1,42   1,19   0,75   Resid.   24   15   0,50   0,94   0,95   0,42   1,42   0,94   0,54  
  24. 24. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse:  Pharygeale  Parameter  1   Reliabilitätsstudie  Lösche   Para-­‐ meter   Anzahl   ICC   Cronb   Min   Max   Mi[l.Urteil   Pat.   Rater   Einz.U.   Mit.U.   α   Je  Pat   (15  Rat)   KKL   Velum   24   15   0,37   0,90   0,92   0,13   1,33   0,68   0,38   BOT-­‐ PPW   24   15   0,19   0,78   0,84   0,21   2,33   0,91   0,75   Delay   24   15   0,65   0,97   0,97   0,63   1,58   1,22   1,17   HyoLar   24   15   0,42   0,92   0,93   0,21   1,75   0,73   0,67   LVC   24   15   0,39   0,91   0,93   0,29   2,00   0,91   0,96  
  25. 25. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse:  Pharygeale  Parameter  2   Reliabilitätsstudie  Lösche   Para-­‐ meter   Anzahl   ICC   Cronb   Min   Max   Mi[l.Urteil   Pat.   Rater   Einz.U.   Mit.U.   α   Je  Pat   (15  Rat)   KKL   UESop   24   15   0,47   0,93   0,95   0,21   1,47   0,69   0,58   ResBT   24   15   0,45   0,92   0,93   0,04   0,75   0,50   0,46   ResPW   24   14   0,33   0,87   0,88   0,04   0,54   0,28   0,21   ResVal   24   15   0,62   0,96   0,96   0,42   1,08   0,79   0,54   ResAry   24   14   0,51   0,94   0,94   0,04   0,88   0,38   0,38   ResPiri   24   15   0,53   0,94   0,95   0,08   1,08   0,58   0,63  
  26. 26. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse:  Parameter  PA-­‐Score,  KVI  &  Schwere     Reliabilitätsstudie  Lösche   Para-­‐ meter   Anzahl   ICC   Cronb   Min   Max   Mi[l.Urteil   Pat.   Rater   Einz.U.   Mit.U.   α   Je  Pat   (15  Rat)   KKL   P/A   24   15   0,82   0,99   0,99   0,75   1,92   1,36   1,63   KVI   24   15   0,85   0,99   0,99   23,67   44,5   33,43   29,83   Schwer   24   15   0,75   0,98   0,98   1,25   2,29   1,69   1,54  
  27. 27. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse   Reliabilitätsstudie  Lösche     Ø  Hohe  Übereins&mmungswerte  zu   Ø  Penetra&on-­‐Aspira&on  nach  PAS   Ø  KVI  Gesamtscore   Ø  KVI  Schweregrad  
  28. 28. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse   Reliabilitätsstudie  Lösche     Ø  Niedrige  Übereins&mmungswerte  zu   Ø  Kontakt  Zungenbasis  –  obere  Pharynxhinterwand   Ø  Bolusreste  in  den  Vallecuallae   Ø  Bolusreste  im  Pharynx  
  29. 29. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ä&ologie-­‐  und  Schweregradverteilung  (KVI)  Pa&enten   Schwere   Insult   &   Bltg.   SHT   Hypoxie   KHT   ALS   V.a.   Sonst   n   Keine   -­‐   -­‐   -­‐   -­‐   1   -­‐   1   2   Leicht   1   -­‐   -­‐   1   -­‐   1   4   7   Mi[el   4   -­‐   -­‐   2   -­‐   2   3   10   Schwer   2   2   1   4   -­‐   -­‐   -­‐   9   N   7     2   1   7   1   3   8   29   %   24,2   6,9   3,5   24,1   3,5   10,3   27,5   Masterstudie  Hofmann  (BIKA)  
  30. 30. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse     Ø  Unterschiede  Empfehlungen  KSU  vs.  VFS:  abhaengige  Variablen   Ø  Art  der  Nahrungsaufnahme   Ø  Diaetempfehlung   Ø  Empfehlung  von  Kompensa&onsstrategien   Masterstudie  Hofmann  (BIKA)  
  31. 31. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse   Masterstudie  Hofmann  (BIKA)     Ø  Unterschiede  Empfehlungen  KSU  vs.  VFS   Ø  55,2%  der  Pa&enten  aspirierten   Ø  In  87,1%  wurde  mind.  eine  abhaengige  Variable  veraendert   Ø  Veraenderung  der  diaete&schen  Empfehlung  fuer  42,9%   Ø  Bei  52,4%  aller  Pa&enten  keine  Aenderung  des  FOIS-­‐Scores   Ø  Bei  47,6%  aller  Pa&enten  Aenderung  des  FOIS-­‐Scores,  bei  67%  kam  es  zu   einer   Verbesserung   des   Wertes,   bei   33%   zu   einer   Verschlechterung   des   Wertes   Ø  54,2%  aller  zuvor  NPO  empfohlenen  Pa&enten  konnten  nach  VFS  oralisiert   werden   Ø  33,3%   aller   Pa&enten,   die   zuvor   Fluessigkeiten   uneingeschraenkt   getrunken  ha[en,  erhielten  nach  VFS  Einschraenkungen  empfohlen    
  32. 32. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse   Masterstudie  Hofmann  (BIKA)     Ø  Prae  VFS  Tipp  vs.  Post  VFS  Vorabprotokoll:  bei  60%  der  Pa&enten  gaben   die   SLTs   bzgl.   der   prognos&zierten   Veraenderung   des   FOIS-­‐Scores   einen   falschen  Tipp  ab   Ø  In  87,1%  wurde  mind.  eine  abhaengige  Variable  veraendert   Ø  Veraenderung  der  diaete&schen  Empfehlung  fuer  42,9%   Ø  Bei  55,8%  aller  Pa&enten  keine  Aenderung  des  FOIS-­‐Scores   Ø  Bei   44,2%   aller   Pa&enten   Aenderung   des   FOIS-­‐Scores,   davon   kam   es   bei   57%   zu   einer   Verbesserung   des   Wertes,   und   bei   43%   zu   einer   Verschlechterung  des  Wertes   Ø  54,2%  aller  zuvor  NPO  empfohlenen  Pa&enten  konnten  nach  VFS  oralisiert   werden   Ø  33,3%   aller   Pa&enten,   die   zuvor   Fluessigkeiten   uneingeschraenkt   getrunken  ha[en,  erhielten  nach  VFS  Einschraenkungen  empfohlen    
  33. 33. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen KVI-­‐Auswertungslatenz  (fuer  19  aus  29)  Pa&enten   Zeitraum  KVI  Auswertung  nach  VFS   Untersuchung  (=  Latenz)   Haeufigkeit   Prozent   1  Woche   2   10,5   2  Wochen   1   5,3   3  Wochen   1   5,3   1  Monat   3   15,8   2  Monate   2   10,5   4  Monate   3   15,8   6  Monate   4   21,1   Mehr  als  6  Monate   3   15,8   Masterstudie  Hofmann  (BIKA)  
  34. 34. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse   Masterstudie  Hofmann  (BIKA)     Ø  Nur  10%  der  VFS-­‐Berichte  waren  binnen  einer  Woche  KVI-­‐ausgewertet   Ø  KVI   Repor&erung   selbst   in   der   Referenzeinrichtung   (KKL)   mit   hohem   Trainingsgrad  nicht  klinisch  prak&kabel   Ø  Empfehlung:     Ø  Überarbeitung  des  KVI  notwendig   Ø  KVI   kann   in   der   vorliegenden   Version   nicht   zum   klinischen   Einsatz   empfohlen  werden   Ø  Ggf.   dennoch   zum   VFS-­‐Training   in   sprachtherapeu&schen   Ausbildungen  geeignet  (Training-­‐to-­‐criteria)  
  35. 35. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen S&chprobe  (N  =  117)   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)   Ambulante  Untersuchungen   39   Sta&onäre  Untersuchungen   78  
  36. 36. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen S&chprobe  (N  =  117)   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)   “Aufwändige”  Untersuchungen   39   “Nicht  aufwändige”  Untersuchungen   71   “Nicht  klassifizierte”  Untersuchungen   7  
  37. 37. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen S&chprobe  (N  =  117)   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)   G1:  Unklare  Genese   11   G2:  Zentral  vaskuläre  Erkrankungen   37   G3:  Zentral  nicht-­‐vaskuläre  Erkrankungen   33   G4:  Kopf-­‐Hals-­‐Tumoren/HWS-­‐Erkrankungen   36  
  38. 38. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen S&chprobe  (N  =  117)   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)   Untersucher  A   19   Untersucher  B   28   Untersucher  C   27   Untersucher  (D,  E,  F,  G,  H,  I)  mit  N  <  19   43  
  39. 39. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse  des  Vergleichs  ambulanter  vs.  sta&onärer  Untersuchungen   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)   Teilprozesse  in   Minuten   Ambulante   Untersuchungen   N  =  78   Sta&onäre   Untersuchungen     N  =  39   Signifikanz  p  <  0,05   Vorbereitungszeit   17,19   15,25   0,191   Untersuchungszeit   12,49   10,2   0,071   Nachbereitungszeit   26,08   14,35   0,001  
  40. 40. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse  des  Vergleichs  aufwändiger  vs.  nicht-­‐aufwändiger  Untersuchungen   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)   Teilprozesse  in   Minuten   Aufwändige   Untersuchungen   N  =  39   Nicht  aufwändige   Untersuchungen     N  =  71   Signifikanz  p  <  0,05   Vorbereitungszeit   20,11   14,36   0,001   Untersuchungszeit   13,87   10,68   0,001   Nachbereitungszeit   22,61   21,81   0,726  
  41. 41. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse  des  Vergleichs  aufwändiger  vs.  nicht-­‐aufwändiger  Untersuchungen   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)   Aufwändige   Untersuchungen   N  =  39   Nicht  aufwändige   Untersuchungen     N  =  71   Signifikanz  p  <  0,05   Durchleuchtungsdauer   3,27min   2,59min   0,056   Strahlendosis   0,91  Gy/cm2   0,65  Gy/cm2   0,016  
  42. 42. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse  des  Vergleichs  Untersuchungszeit  im  Ä&ologienvergleich   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)   Untersuchungszeit  in   min   Signifikanz  p  <  0,05   Vergleich  G1  vs.  G2,   G3,  G4   G1:  Unklare  Genese   8,82   -­‐   G2:  Zentral  vaskuläre  Erkrankungen   12,08   0,041   G3:  Zentral  nicht-­‐vaskuläre  Erkrankungen   12,42   0,024   G4:  Kopf-­‐Hals-­‐Tumoren/HWS-­‐ Erkrankungen   12,00   0,050  
  43. 43. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Strahlendauer  und  Strahlendosis  im  Vergleich   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)   Autoren   Durchschni[liche   Strahlendauer   Durchschni[liche   Strahlendosis  (Gy  cm2  /   mSv)   Wright  et  al.  (1998)   4,77  (range  0,32-­‐8,28)   4  (range  0,28  –  9,74)/0,4   (range  0,027  –  1,1)   Zammit-­‐Maempel  et  al.  (2007)   2,85  (range  0,18  –  9,4)   1,6  (range  0,05-­‐10)/0,2   (range  0,01-­‐1,4)   Chau  &  Kung  (2009)   4,23  +/-­‐  1,80  (mean  &   SD)   9,62  +/-­‐  5,01/1,23  +/-­‐  0,64   (mean  &  SD)   Bonhila  et  al.  (2012)   2,9  (95%  CI:  2,8  –  3,0)   /   Diese  Studie   3,11  +/-­‐  1,46  (mean  &   SD)  (range  0,16  –  8,08)   0,74  +/-­‐  0,48  (mean  &  SD)   (range  0,05-­‐2,66)/  ca.1mSV  
  44. 44. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)     Ø  Durchschni[liche  Dauer  einer  VFS  lag  bei  50,03  Minuten   Ø  Mi[elwert  der  Untersuchungszeit  (ohne  Vor-­‐  und  Nachbereitungszeit)  lag   bei  12,32  Minuten   Ø  Mi[elwert  der  Vorbereitungszeit  lag  bei  16,39  Minuten   Ø  Mi[elwert  der  Nachbereitungszeit  lag  bei  22,34  Minuten   Ø  Mi[elwert  der  Durchleuchtungszeit  lag  bei  3,22  Minuten   Ø  Mi[elwert  der  Strahlendosis  lag  bei  0,74  Gy  cm2  
  45. 45. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Ergebnisse   Masterstudie  Wosnitza  (BIKA)     Ø  Der  von  den  Untersuchern  bewertete  Aufwand  der  VFSen  korrelierte  mit   der  Höhe  der  Strahlenexposi&on  und  Durchleuchtungszeit   Ø  Mi[elwert  der  Untersuchungszeit  (ohne  Vor-­‐  und  Nachbereitungszeit)  lag   bei  12,32  Minuten   Ø  Mi[elwert  der  Vorbereitungszeit  lag  bei  16,39  Minuten   Ø  Mi[elwert  der  Nachbereitungszeit  lag  bei  22,34  Minuten   Ø  Mi[elwert  der  Durchleuchtungszeit  lag  bei  3,22  Minuten   Ø  Mi[elwert  der  Strahlendosis  lag  bei  0,74  Gy  cm2  
  46. 46. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen S&chprobe   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL   Aspiration ( + ) Aspiration ( - ) Signifikanz Geschlecht männlich 10 (52.6) 16 (64) p = 0.653 weiblich 9 (47.4) 9 (36) Alter ( Jahre ) 74,26 (± 11,93) 76,48 (± 8,35) p = 0.472 Gesamt ( N ) 19 (43.2) 25 (56.8)
  47. 47. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen 1) Gibt  es  bei  Schlaganfallpa]enten   zeitliche  Parameter,  die  zwischen   Kortex-­‐  und  Hirnstammläsionen   unterscheiden?     Wenn  es  solche  Parameter  gibt,  um  welche   handelt  es  sich?   Kortex Hirnstamm Läsionsort Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL   S&chprobe  
  48. 48. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen 1) Es  gibt  einige  pathologische   Parameter,  die  häufiger  in  der   Hirnstammgruppe  aubreten  und   umgekehrt.   Kortex Hirnstamm Läsionsort Hypothese   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  49. 49. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen ü  Frühere  Studien  berichten  über  klare  Trennung  von  Kortex-­‐  und  Hirnstammbeteiligung  am   Schlucken   ü  pharyngeale  (rigide,  automa]siert)  è  Hirnstamm     ü  orale  (bewusst)  è  Kortex  (Miller,1982)     ü  Aktuelle  Studien  mit  bildgebenden  Verfahren  sprechen  für  Einflussnahme  des  Kortex  auch   auf  die  automa]sierte  Schluckphase  (Hamdy  et  al.,  1996;  Mar]n  et  al.  2001;  Dziewas,  2005)   ü  ABER:  aktuelle  Läsionstudien  bestärken  die  tradi]onelle  Sicht  (UES-­‐Funk]onsstörungen   verstärkt  bei  Medulla-­‐Läsionen)  (Han  et  al.  ,  2005;  Steinhagen  et  al.,  2009)   Hypothese   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  50. 50. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen ü  Berechnung einer Logistischen Regression §  Berechnet die Vorhersage für ein bestimmtes Merkmal (hier Hirnstamm) ü  Vorhersagekraft: 68,2 %, Sensitivität: 64,71 Spezifität: 70,37, kein Ausreißer ü  Die Mediane der Prädiktoren unterscheiden sich kaum voneinander Prädiktor Signifikanz LCD ,114  LE  ,143  onsetBOTretr ,120 Pop ,210 RP ,347 OTT ,331 BV ,325 Konstante , 308 Ergebnisse  zu  Frage  1   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  51. 51. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen ü  Es gibt unter den Parametern keine, die den Läsionsort vorhersagen können. ü  Wenn es keine zeitlichen Messunterschiede zwischen den Läsionsorten gibt, dann könnte man vermuten, dass keiner der beiden Läsionsorte, eine bestimmte Symptomatik hervorruft (HS vs. Kortex). ü  Das spricht eher dafür, dass der Kortex ebenso auf automatisierte Aspekte des Schluckens Einfluss nehmen kann. ü  Gleichzeitig zeigen unsere Ergebnisse, dass die orale Phase auch bei Hirnstammpatienten betroffen ist. Das spricht für dessen Beteiligung an der oralen Phase. Diskussion  zu  Frage  1   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  52. 52. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen 2a) Gibt es zeitliche Parameter, die zwischen Aspiratoren und Nicht-Aspiratoren unterscheiden? Falls es solche Parameter gibt, um welche handelt es sich? Aspiration Aspiration Keine Aspiration Beide Läsionsgruppen Fragestellung   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  53. 53. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen 2. Es gibt Parameter, die eine Aspiration vorhersagen können. Aspiration Aspiration Keine Aspiration }  Power et al. (2009) fanden bereits solche Parameter }  die Vorhersagekraft lag bei 72.64% }  vielleicht haben die Parameter weiterer Autoren eine stärkere Vorhersagekraft Beide Läsionsgruppen Hypothese   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  54. 54. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Prädiktor Signifikanz BV ,267 LE ,033  LCD ,013 Konstante ,004 ü  Vorhersagekran:  79,5%,  Sensi&vität:  85,71,  Spezifität:  76,67,  kein  Ausreißerwert   Prädiktor Nicht-Aspiratoren (N=25) Median Aspiratoren (N=19) Median LCD ,52 ,84 LE ,36 ,48 BV ,36 ,64 Ergebnisse  zu  Frage  2a   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  55. 55. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen ü  Ergebnisse  zeigen,  dass  es  aspira&onssensi&ve  Parameter  in  unserer     S&chprobe  gibt.     ü  LCD  ist  der  einzige  Parameter  von  Power  et  al.  (2009)  der  in  unserer   S&chprobe  aspira&onssensi&v  geworden  ist     §  SRT  ha[e  schlechte  Signifikanzwerte  im  Modell   §  PTT  korrelierte  mit  SRT,  daher  ausgeschlossen   Diskussion  zu  Frage  2a   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  56. 56. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen ü  anders  als  es  die  Werte  bei  Power  et  al.  (2009)  &  Park  et  al.(2010)  sind  die  LCD-­‐ Werte  bei  unseren  Aspiratoren  tendenziell  größer  als  diejenigen  von  Nicht-­‐ Aspiratoren  und  Gesunden   §  wenn  man  die  berichteten  Werte  vergleicht   LCD  bei   unterschiedlichenAut oren   Aspira&on  (-­‐)   MW  [SD]   Aspira&on  (+)   MW  [SD]     Power  et  al.  (2009)   0.9  [0.15]   0.77  [0.06]     nur  hemisphärische   Infarkte,  nur  stroke   Park  et  al.  (2010)     0.47  [0.14]   0.44  [0.10]   10  vs.  10  Vps/  nur   stroke   unsere  Pa&enten     0,55  [0,13]   Median:  0,52     1,01  [0,76]   Median:  0,84   19  vs.  25  Vps   Diskussion  zu  Frage  2a   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  57. 57. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen ü  Park  et  al.  (2010)  und  Power  (2006)  berichten  über  verzögertes  Einsetzen  der   Larynxeleva&on  bei  Pa&enten  mit  Aspira&on     ü  der  Parameter  LE  war  laut  Modell  signifikant  beeinflussend     ü  Allerdings  misst  dieser  nicht  den  Beginn  des  Larynxschutzes,  sondern  die  Zeit,  bis   der  UES  öffnet,  nachdem  die  Larynxeleva&on  einsetzt!     §  hohe  LE-­‐UES-­‐Werte  könnten  dafür  sprechen,  dass  eine  Öffnungsdysfunk&on   des  OÖS  vorliegt  und  Pa&enten  durch  Überlaufen  der  Recessi  pyriformis   aspirieren     Diskussion  zu  Frage  2a   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  58. 58. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Läsionsort 2b)     Wenn  es  zeitliche  Parameter  gibt,    die  zwischen   Aspiratoren  und  Nicht-­‐Aspiratoren  unterscheiden,   sind  ihre  Vorhersagen  für  Aspira]onen  in  beiden   Läsionsgruppen  gleich  gut?       Aspiration Kortex Hirnstamm Läsionsort Fragestellung   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  59. 59. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen 2b)     Es  gibt  Aspira]onsprädiktoren,  die   läsionsortspezifisch   sind.   Daher   wird   die   Vorhersagekrab   des   Modells   weniger   gut   sein,   wenn   man   die   Läsionsorte  getrennt  voneinander  betrachtet.   }  unterschiedliche  Dysfunk]onen  können  zu  einer   Aspira]on  führen  (Logemann,  1988)   }  Es  gibt  Hinweise  darauf,  dass  Hirnstamm  und   Kortex  unterschiedliche  Dysfunk]onen   hervorrufen.  (s.  Hypothese  1)       Läsionsort Aspiration Kortex Hirnstamm Hypothese   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL   Läsionsort
  60. 60. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Prädiktor Signifikanz BV ,092 LE ,244 LCD ,115 Konstante ,058 Berechnung  des  in  2a)  erminelten  Modells  für  Kortexpa]enten   ü  Vorhersagekrab:  80%,  Sensi]vität:  87,5,  Spezifität:  76,47,  ein  Ausreißerwert   Ergebnisse  zu  Frage  2b   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  61. 61. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Prädiktor Signifikanz BV ,641 LE ,064 LCD ,052 Konstante ,033 Berechnung  des  in  2a)  erminelten  Modells  für  Hirnstammpa]enten   ü  Vorhersagekrab:  89,5%,  Sensi]vität:  100,  Spezifität:  84,62,  ein  Ausreißerwert   Ergebnisse  zu  Frage  2b   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  62. 62. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen ü  das  Modell  kann  in  beiden  Läsionsgruppen  Aspiratoren  gut  vorhersagen.     ü  die  Annahme,  dass  unterschiedliche  Parameter  die  Aspira]on  einer   bes]mmten  Läsionsgruppe  vorhersagen    ist  nicht  signifikant  bestä]gt,   aber  es  gibt  Tendenzen   §  Kortex:  bei  Aspira]onen  hat  BV  den  stärksten  Einfluss   §  Hirnstamm:  bei  Aspira]on  beeinflussen  LCD  und  LE  stärker   ü  ABER:  Widerspruch  zu  den  Ergebnissen  in  Frage  1)  ?   ü  die  S]chproben  von  Kortex-­‐  und  Hirnstammpa]enten  unterscheiden  sich   in  der  Größe  (25  vs.  19)   §  eventuell  rühren  die  Unterschiede  daher   §  zu  kleine  S]chprobe  für  das  Modell   Diskussion  zu  Frage  2b   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  
  63. 63. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Diskussion   Masterstudie  Bright  &  Justus  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL     Ø  Höchste   LCD-­‐Werte   waren   bei   Pa&enten   mit   postdeglu&ver   Aspira&on   festzustellen     Ø  die  hohen  LCD-­‐Werte  könnten  in  diesem  Fall  so  interpre&ert  werden,  dass   sie  spontankompensatorisch  die  drohende  Aspira&on  verhindern  sollten   Ø  dem   könnte   ein   ähnlicher   spontankompensatorischer   Mechanismus   zugrundeliegen   wie   der   verlängerten   LCD   beim   Schlucken   grösserer   Bolusvolumina  bei  Gesunden  (Logemann,  Pauloski,  Rademaker  &  Kahrilas,   2002;   Power   et   al.,   2007)   oder   wie   bei   der   verlängerten   LCD   im   Altersschluck  (Wilmskö[er  &  Stanschus,  2012)   Ø  mi[els   erhöhter   LCD-­‐Werte   bei   1   TL   FL   können   Pa&enten   mit   erhöhtem   Aspira&onsrisiko  klinisch  iden&fiziert  werden,  auch  wenn  sie  während  der   VFS  mangels  Ermüdung  noch  nicht  aspirieren    
  64. 64. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL     Ø  Schlucksystem  passt  sich  an  Konsistenz-­‐  und  Volumenunterschiede  an   Ø  Schlucksystem  kann  altersphysiologische  Veränderungen  akkomodieren    
  65. 65. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL     Ø  Passt   sich   das   Schlucksystem   mi[els   Spontankompensa&onen   pathophysiologischen  Veränderungen  an?    
  66. 66. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL     Ø  Digitalisierte  Aufnahmen  aus  BIKA  Masterstudie  Bright  &  Justus  (2012)   Ø  45   Aufnahmen   des   1.   TL   Fluessigkeitsschluckes   nach   KVI   von    Schlaganfallpa&enten  des  SRH  KKL  VFS-­‐Archives   Ø   VFS  durchgeführt  binnen  6  Wochen  post-­‐stroke   Ø  zu   klassifizierende   Modifika&onsmuster:   Kopf-­‐Flexion,   -­‐Protak&on   und   –  Extension  sowie  Kieferöffnung   Ø  Ra&ng   (=   Klassifika&on   der)   Modifika&onen   durch   erfahrene   VFS-­‐  Auswerter  (JW  &  SSt)     S&chprobe  
  67. 67. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL     Ø  Auswertbar  waren  42  von  45  Aufnahmen   Ø   16  Frauen  und  26  Männer   Ø  Alter  zwischen  49-­‐91  Jahren  (Durchschni[salter  75  Jahre)   Ø  31   von   42   (=74%)   Pa&enten   führten   mindestens   eine   der   4   Modifiak&onsmuster  durch   Ø  15   Pa&enten   führten   singuläre   Modifika&onen,   11   Pa&enten   eine   Kombina&on  von  2  Modifika&onen,  und  5  Pa&enten  eine  Kombina&on  von   3  Modifika&onen  durch   S&chprobe  
  68. 68. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL       Ø  31   von   42   (=74%)   Pa&enten   führten   mindestens   eine   der   4   Modifiak&onsmuster  durch   Ø  15   Pa&enten   führten   singuläre   Modifika&onen,   11   Pa&enten   eine   Kombina&on  von  2  Modifika&onen,  und  5  Pa&enten  eine  Kombina&on  von   3  Modifika&onen  durch   Ø  Flexion  und  Protak&on  waren  am  Häufigsten   Ø  Extension  kam  um  die  Hälne  weniger  vor,  und  war  nur  in  Kombina&onen   feststellbar   Ø  Die  Kieferöffnung  trat  nur  selten  und  als  einzelne  Modifika&on  auf   Ø  In   kombinierten   Modifika&onen   ist   am   ehesten   die   Flexion   die   erste   Modi~a&on,  die  Protak&on  am  ehesten  die  zweite  Modifika&on   Ergebnisse  
  69. 69. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL       Ø  Zeitliche  Beziehung  der  Modifika&onen  zu  folgenden  Messvariablen  nach   Kendall  et  al.:   Ø  Bolusposi&onen   Ø  Akunn  Vallecuallae   Ø  Ankunn  OÖS   Ø  Verlassen  OÖS   Analyse  
  70. 70. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL       Ø  Zeitliche   Beziehung   der   Modifika&onen   (Beginn;   Maximum;   Ende)   zu   folgenden  Messvariablen  nach  Kendall  et  al.:   Ø  Schluckgesten   Ø  Velumeleva&on   Ø  Hyoidverlagerung   Ø  Larynxverschliessung   Ø  Öffnung  des  oberen  Ösophagussphinkters   Ø  Maximale  Pharynxkonstrik&on   Analyse  
  71. 71. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL       Ø  Zeitliche  Beziehung  der  Modifika&onen  zu  Messvariablen  nach  Kendall  et   al.:   Ø  Modifika&onen  überdauern  in  der  Regel  mehrere  Schluckgesten   Ø  Modifika&onen   beginnen   in   der   Regel,   nachdem   der   Boluskopf   die   Vallecullae   passiert,   und   noch   bevor   der   Boluskopf   am   oberen   Ösophagussphinkter  ankommt   Ø  Modifika&onen  setzen  in  der  Regel  vor  dem  Beginn  der  Verlagerung   des  hyolaryngealen  Komplexes  und  vor  dem  Beginn  der  Öffnung  des   oberen  Ösophagussphinkters  ein   Ergebnisse  
  72. 72. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL       Ø  Zeitliche  Beziehung  der  Modifika&onen  zu  Messvariablen  nach  Kendall  et   al.:     Ø  direkt   nach   dem   Einsetzen   der   ersten   Modifika&on   erfolgen   die   Eleva&on   des   weichen   Gaumens   und   das   Einsetzen   der   Verlagerung   des  hyolaryngealen  Komplexes   Ø  Modifika&onen   enden,   nachdem   der   obere   Ösophagussphinkter   wieder  verschlossen  ist,  und  sich  der  hyolaryngeale  Komplex  wieder  in   Ausgangsstellung  befindet   Ergebnisse  
  73. 73. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL       Ø  Zeitliche  Beziehung  der  Modifika&onen  zu  Messvariablen  nach  Kendall  et   al.:     Ø  Bei   zweifachen   Kombina&onen   erfolgen   die   Modifika&onen   zeitlich   stark  überlappend   Ø  die   erste   Modifika&on   setzt   ein,   bevor   die   Hebung   des   weichen   Gaumens,   die   Verlagerung   des   hyolaryngealen   Komplexes,   die   Larynxverschliessung  und  die  OÖS-­‐Öffnung  einsetzen   Ergebnisse  
  74. 74. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL       Ø  Zeitliche  Beziehung  der  Modifika&onen  zu  Messvariablen  nach  Kendall  et   al.:     Ø  die   zweite   Modifika&on   beginnt   erst,   nachdem   die   hyolaryngeale   Verlagerung   einsetzt   und   der   Boluskopf   bereits   am   Sphinkter   angelangt   ist.   Sie   überdauert   den   Larynxverschluss   und   die   OÖS-­‐ Öffnung     Ergebnisse  
  75. 75. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Analyse  spontaner  Modifika&on  dysphag.  Schluckablauf  bei  Stroke   Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL       Ø  Zeitliche  Beziehung  der  Modifika&onen  zu  Messvariablen  nach  Kendall  et   al.:     Ø  Modifika&onen   beginnen   im   Mi[el   0,65sec   vor   dem   Einsetzen   der   Larynxverschliessung,  und  dauern  im  Mi[el  1,5sec,  womit  sie  immer   die  Dauer  der  Larynxverschliessung  überlagern     Ergebnisse  
  76. 76. Sönke Stanschus Leiter Abt. Logopädie & Dysphagiezentrum Reutlingen Masterstudie  Mende  (BIKA)  –  Nutzung  VFS-­‐Archiv  SRH  KKL  

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