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Wie ist das Verhältnis von
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Für bestimmte Bereiche ist ein Handeln durch Bevollmächtigte ausgeschlossen.
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Für bestimmte Bereiche ist ein Handeln durch Bevollmächtigte ausgeschlossen.
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Besonderheiten für vermögensrechtliche Angelegenheiten
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Besonderheiten für persönliche Angelegenheiten
• Schriftform
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Die Vorsorgevollmacht für Unternehmer finden Sie unter: www.smartlaw.de/vorsorgevollmacht-unternehmer
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Sicherungsmöglichkeiten gegen Vollmachtsmissbrauch
• Anordnung von Gesamtvertretung
• Einsetzung eines Kontrollbe...
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Eine Patientenverfügung ist bindend, wenn
• der Verfasser Festlegungen gerade für diejenige Lebens- und Behandlun...
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Die Patientenverfügung finden Sie unter: www.smartlaw.de/patientenverfügung
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Besonderheiten für Vorsorgevollmachten bei Kapitalgesellschaften
• Vertretung des Gesellschafter unproblematisch ...
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Besonderheiten für Vorsorgevollmachten
bei Personengesellschaften
• Vertretung als Gesellschafter durch widerrufl...
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Alternativen zur Vorsorgevollmacht
• Prokuristen oder GF auf „Vorrat“ bestellen
• Generalhandlungsvollmacht gem. ...
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Das Unternehmertestament
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Gesetzliche Erbfolge des Erblassers
Die gesetzliche Erbfolge können Sie hier prüfen: www.smartlaw.de/gesetzlic...
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Gesetzliche Erb- & Pflichtteile bei Verheirateten
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Wie und was erben die Kinder?
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Besonderheiten eines Unternehmertestamentes
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Das Unternehmertestament finden Sie unter: www.smartlaw.de/unterne...
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Vorsorge für Unternehmer: Was passiert, wenn ich als Chef plötzlich ausfalle?

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Ein schwerer Unfall oder ein anderer Schicksalsschlag kann das Leben urplötzlich auf den Kopf stellen. Umso schlimmer ist es, wenn Existenzen vom eigenen Unternehmen abhängig sind und dieses dann schlagartig ohne Führung dasteht.

Mit einfachen Vorsorgemaßnahmen können Sie die Handlungsfähigkeit Ihres Unternehmens gewährleisten und lähmendes Chaos verhindern.

Veröffentlicht in: Kleinunternehmen & Unternehmertum
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Vorsorge für Unternehmer: Was passiert, wenn ich als Chef plötzlich ausfalle?

  1. 1. Vorsorge für Unternehmer: Was passiert, wenn ich als Chef plötzlich ausfalle?
  2. 2. 05.10.16 Vorsorge für Unternehmer DR. RALF-MICHAEL SCHMIDT Gründer von Smartlaw & Rechtsanwalt DR. ANSGAR BECKERVORDERSANDFORT, LL.M., EMBA Rechtsanwalt, Notar, Fachanwalt für Erbrecht, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht & Mediator 2
  3. 3. 05.10.16 Was Smartlaw bietet VERTRÄGE UND RECHTSDOKUMENTE RECHTSRADAR VERTRAGSMANAGER RECHTSTIPPSWEBINARE ANWALTSEMPFEHLUNGEN CHECKLISTEN VERTRAGSSAFE Immer auf dem neuesten Stand, in wenigen Minuten verfügbar und individuell für die individuellen persönlichen Bedürfnisse erstellt Nutzer erhalten automatisch Benachrichtigungen, wenn sie wegen Rechtsänderungen oder Fristen aktiv werden müssen Alle Infos und Dokumente zu den Vertragsverhältnissen und Rechtsbeziehungen im Überblick, und das jederzeit und überall verfügbar 3
  4. 4. 05.10.16 Bleiben Sie auf dem neuesten Stand NEWSLETTER smartlaw.de/newsletter FACEBOOK facebook.com/smartlawDE 4
  5. 5. 05.10.16 Klärung der Begrifflichkeiten • Betreuung • Vorsorgevollmacht • Betreuungsverfügung • Patientenverfügung • Generalvollmacht • Prokura • Allgemeine Handlungsvollmacht 5 Unternehmervollmachten finden Sie unter: www.smartlaw.de/unternehmervollmachten
  6. 6. 05.10.16 Wie ist das Verhältnis von Betreuung und Vorsorgevollmacht? 6
  7. 7. 05.10.16 Wann verhindert die Vorsorgevollmacht die Bestellung eines Betreuers? • Errichtung der Vollmacht im Zustand der Geschäftsfähigkeit • Kein Widerruf der Vollmacht • Generelle Geeignetheit des Bevollmächtigten • Konkrete Geeignetheit des Bevollmächtigten 7
  8. 8. 05.10.16 Für bestimmte Bereiche ist ein Handeln durch Bevollmächtigte ausgeschlossen. • Testament oder Erbvertrag kann nur persönlich errichtet werden • Bei Erb- oder Pflichtteilsverzicht kann der Erblasser nur persönlich handeln. Der Verzichtende kann sich im Gegensatz zum Erblasser beim Abschluss des Erbverzichts vertreten lassen. • Ein geschäftsunfähiger Erblasser kann bei einem Erb- oder Pflichtteilsverzicht durch den gesetzlichen Vertreter, nicht aber durch einen Bevollmächtigten vertreten werden, • Ob Entgegennahme eines Widerrufes einer wechselbezüglichen Verfügung oder der Rücktritt von einem Erbvertrag durch den Bevollmächtigten grundsätzlich möglich ist, ist umstritten. 8
  9. 9. 05.10.16 Für bestimmte Bereiche ist ein Handeln durch Bevollmächtigte ausgeschlossen. • Die Anfechtung eines Erbvertrages kann nicht durch einen Vertreter des Erblassers erfolgen. Wird der Erblasser nach Errichtung eines Erbvertrages geschäftsunfähig, ermöglicht § 2282 Abs. 2 BGB die Anfechtung durch einen Betreuer, nicht jedoch durch einen Bevollmächtigten. Der Betreuer bedarf der gerichtlichen Genehmigung. • Eidesstattliche Versicherungen können nach h. M. nicht von dem Bevollmächtigten abgegeben werden (z. B. bei Erbscheinsanträgen nach § 2356 Abs. 2 BGB). • Auch bei der Eheschließung ist die Vertretung gemäß § 1311 BGB ausgeschlossen. 9
  10. 10. 05.10.16 Ausgestaltung der Vorsorgevollmacht Besonderheiten für vermögensrechtliche Angelegenheiten • Konkrete Aufzählung der Befugnisse des Bevollmächtigten • Ausdrückliche Regelung zur Zulässigkeit von Schenkungen durch den Bevollmächtigten • Geschäftsunfähigkeit als Bedingung für die Wirksamkeit der Vollmacht • Regelung zur Befreiung von § 181 BGB • Regelung zur Wirksamkeit der Vollmacht über den Tod hinaus • Regelung zur Befugnis der Erteilung von Untervollmachten 10
  11. 11. 05.10.16 Beispiel 11 Die Vorsorgevollmacht für Unternehmer finden Sie unter: www.smartlaw.de/vorsorgevollmacht-unternehmer
  12. 12. 05.10.16 Ausgestaltung der Vorsorgevollmacht Besonderheiten für persönliche Angelegenheiten • Schriftform • ärztliche Maßnahmen • freiheitsentziehende Unterbringung • betreuungsgerichtliche Genehmigung 12
  13. 13. 05.10.16 Beispiel 13 Die Vorsorgevollmacht für Unternehmer finden Sie unter: www.smartlaw.de/vorsorgevollmacht-unternehmer
  14. 14. 05.10.16 Sicherungsmöglichkeiten gegen Vollmachtsmissbrauch • Anordnung von Gesamtvertretung • Einsetzung eines Kontrollbevollmächtigten • Sichere Verwahrung der Ausfertigung der Vollmachtsurkunde • Einsetzung eines Kontrollbetreuers gem. § 1896 Abs. 3 BGB 14
  15. 15. 05.10.16 Eine Patientenverfügung ist bindend, wenn • der Verfasser Festlegungen gerade für diejenige Lebens- und Behandlungssituation getroffen hat, die nun zu entscheiden ist, • sie nicht gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen, • sie nicht widerrufen wurden und in der vorliegenden Lebens- und Behandlungssituation noch aktuell sind und • keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Patientenverfügung durch äußeren Druck oder aufgrund eines Irrtums zustande gekommen ist. • sie schriftlich verfasst ist 15
  16. 16. 05.10.16 Beispiel 16 Die Patientenverfügung finden Sie unter: www.smartlaw.de/patientenverfügung
  17. 17. 05.10.16 Besonderheiten für Vorsorgevollmachten bei Kapitalgesellschaften • Vertretung des Gesellschafter unproblematisch möglich • Vertretung des Geschäftsführers sehr problematisch, da organersetzende bzw. organvertretende Generalvollmacht unzulässig 17
  18. 18. 05.10.16 Besonderheiten für Vorsorgevollmachten bei Personengesellschaften • Vertretung als Gesellschafter durch widerrufliche Stimmrechtsvollmachten zulässig • Gesellschafter müssen aber mit Übertragung des Stimmrechts auf einen Dritten einverstanden sein • Geschäfts- und Vertretungsbefugnis erlischt anders als bei Kapitalgesellschaften nicht sofort mit dem Eintritt der Geschäftsunfähigkeit • Auch das Prinzip der Selbstorganschaft soll nach überwiegender Ansicht der Übertragung der Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnisse auf einen Dritten nicht grundsätzlich entgegenstehen. 18
  19. 19. 05.10.16 Alternativen zur Vorsorgevollmacht • Prokuristen oder GF auf „Vorrat“ bestellen • Generalhandlungsvollmacht gem. § 54 HGB 19 Die Handlungsvollmacht finden Sie unter: www.smartlaw.de/handlungsvollmacht Die Prokura finden Sie unter: www.smartlaw.de/prokura
  20. 20. 05.10.16 Das Unternehmertestament 20
  21. 21. 05.10.16 21 Gesetzliche Erbfolge des Erblassers Die gesetzliche Erbfolge können Sie hier prüfen: www.smartlaw.de/gesetzliche-erbfolge
  22. 22. 05.10.16 Gesetzliche Erb- & Pflichtteile bei Verheirateten 22 Der Pflichtteilrechner wird hier abzurufen sein: www.smartlaw.de/pflichtteilrechner
  23. 23. 05.10.16 Wie und was erben die Kinder? 23
  24. 24. 05.10.16 Besonderheiten eines Unternehmertestamentes 24 Das Unternehmertestament finden Sie unter: www.smartlaw.de/unternehmertestament
  25. 25. 05.10.16 Informationen zu unseren Webinaren www.smartlaw.de/webinare 25

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