Bericht Zukunftfrauen Projekt Oktober bis Dezember 2010 v1

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Bericht Zukunftfrauen Projekt Oktober bis Dezember 2010 v1

  1. 1. BERICHT PROJEKT ZUKUNFT(S)FRAUEN Erste Seminarreihe für Bäuerinnen und Unternehmerinnen, Bezirk Zwettl Oktober bis November 2010 und Follow-up 1 VERBORGENE POTENZIALE ERSCHLIESSEN – TALENTE FÖRDERN Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  2. 2. Vorwort  Anlass für die Entscheidung dieses Konzept erstmalig im Bezirk Zwettl zu realisieren, gab eine Studie der RegioData Research GmbH vom 14/01/2009 aus der hervorging, dass neun von 25 Gemeinden des Bezirks zu den kaufkraftschwächsten Österreichs zählen.  Das Projekt Zukunft(s)frau ist eingebettet in verschiedene regionale Massnahmen, die derzeit teilweise als Konzept bestehen oder bereits in Umsetzung sind.  Frauen tragen in jeder Gesellschaftsform massgeblich zu Veränderung bei, denn sie sind die am staerksten Betroffenen, wenn es zu wirtschaftlichen und/oder sozialen Krisen kommt. Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  3. 3.  Frauen haben deshalb auch die grösste Hebelwirkung, um Veränderungsprozesse in Gang zu setzen und leisten als erste Bildungsträger enormes, um Werte und Traditionen, die Kultur ausmachen, weiterzugeben.  Diese Seminarreihe zielt darauf ab, die Frauen in ihren Rollen anzuerkennen und sie darüberhinaus zu stärken,um Führungsfunktionen in ihrem Umfeld zu übernehmen. 3 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  4. 4. Ziele der Seminarreihe  Stärkung des Potenzials der Frauen als Motor der Gesellschaft, um die Region zu stärken;  Unterstützen der Frauen, damit sie ihren persönlichen und gesellschaftlichen Anforderungen besser gerecht werden können;  Stärkung ihrer Zivilcourage  Bewusstmachen der Stärken der Regionen, ihrer Produkte und Dienstleistungen  Ermutigung zum Unternehmertum  Übernahme von Führung 4 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  5. 5. Das Konzept beruht auf den folgenden Annahmen,  dass Frauen der Motor einer Gesellschaft sind, da sie im herkömmlichen gesellschaftlichen Verständnis nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Familie mit "Nahrung" versorgen und mehr noch als der Mann, Werte und Traditionen speziell in Form von Erziehung weitergeben.  dass durch Stärkung der eigenen Persönlichkeit, durch Bewusstmachen der eigenen Bedürfnisse und  durch Zugang und Spüren des eigenen Körpers;  sowie typengerechte Ernährung;  und selbstbewusstes Auftreten Frauen konkret unterstützt werden, sich aktiv in die öffentliche Diskussion einzubringen und zwar als gleichwertige Partner mit den Männern. Ein ausführliches Konzept finden Sie anbei. 5 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  6. 6.  dass durch gemeinsames Erarbeiten mit den örtlichen Frauen auf die tatsächlichen Bedürfnisse abgezielt wurde.  Vernetzung von bestehenden und gut funktionierenden Arbeitsgemeinschaften, um neue Wege der Kooperation entstehen zu lassen (Frau in der Wirtschaft, Arbeitsgemeinschaft der Bäuerin und Gemeinderätinnen).  Methoden wie Rollenspiele; Kreierung eines Vakuums, um Neues entstehen lassen zu können durch Redekreise; Feedback geben; U-Prozess von Otto Sharmer(*) ; „Kunst des Gastgebens“ (**) ; Führung hin zur Entwicklung einer eigenen und gemeinsamen Vision. Folgende Fragen wurden immer wieder gestellt, um die Theorie unmittelbar in die Praxis umzusetzen: „ Was habe ich aus dieser Übung gelernt?“, „Was nehme ich für mich persönlich heute mit?“ „Was wären die nächsten logischen Schritte, um mein/unser Ziel zu erreichen?“ *) www.ottoscharmer.com **) www.artofhosting.org 6 Die Besonderheiten dieser Seminarreihe liegen darin, Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  7. 7. Zielgruppe und Finanzierung Zielgruppe waren Mitglieder der „Frau in der Wirtschaft“ und der „Arbeitsgemeinschaft der Bäuerin“ des Bezirks Zwettl sowie ÖVP Gemeinderätinnen und Bürgermeisterinnen. Die Zielgruppe wurden aufgrund der Faktums ausgewählt, dass diese Gruppen bereits „selbst-ständig“ im Sinne von unternehmerisch tätig sind. Sie haben deshalb bereits einen bewussteren Umgang mit Tragen von Verantwortung, mit Motivationsfaktoren und mit territorialen Ressourcen. Finanzierung: Die Seminarreihe wurde zu 100% gefördert:  80% Leaderregion Südliches Waldviertel/Nibelungengau  20% ÖVP Frauen NÖ 7 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  8. 8. Termine 07/10/2010 Persönlichkeitsentwicklung (Ganztagsseminar) 21/10/2010 Ernährung und physisches Wohlbefinden (je ein Halbtags-Seminar) 11/11/2010 Erziehung und Familie (Ganztagsseminar) 18/11/2010 Styling (Halbtagsseminar) 25/11/2010 Leadership (Ganztagsseminar) 8 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  9. 9. Prozess – die einzelnen Themen 1. Persönlichkeitsentwicklung - Trainerin: Dr. Martina Leibovici-Mühlberger, „Fit for Kids“ und Buchautorin „Wenn Kinder wieder wachsen“; Host: Silvia Weidenauer Dr. Leibovici-Mühlberger hat durch verschiedene Rollenspiele die Aufmerksamkeit der Frauen auf ihre verschiedenen Rollen gelenkt. Es war den Frauen nicht bewusst, wie viele verschiedenen Rollen sie täglich selbstverständlich innehaben. Ein Selbsteinschätzungsdiagramm wurde zu einem besonderen „Aha“-Erlebnis. Dass die Frauen neben Mutter, Ehefrau, Bäuerin/Unternehmerin/Berufstätig, Köchin, Putzfrau etc noch Frau sind, war für manche eine Entdeckung. Durch das Arbeiten miteinander und die besondere Inimität der Thematiken wurde sehr schnell das Eis zwischen den Teilnehmerinnen gebrochen und eine Gruppenzugehörigkeitsgefühl entstand. Anmerkung von Frau Dr. Martina Leibovici-Mühlberger: Ähnlich wie in vergleichbaren Settings, jedoch bei den Teilnehmerinnen dieser Seminarreihe besonders ausgeprägt, wurde deutlich, wie alltäglich Frauen Mehrfach(st) belastungen oft über Jahrzehnte tragen, ohne eine entsprechende positive Konnotation bezüglich ihres Selbstwerts in ihrem Selbstbild zu erfahren. Besonderes Augenmerk , da als Basismotivator für zukünftige Selbstentwicklung im Hinblick auf eine Umsetzungen von persönlichen Zielen zu sehen, wurde daher auf Übungen gelegt, die eine persönliche Bewusstseinsbildung und Stärkung des Selbstwerts initiieren. In einer realistischen Evaluation im Bezug auf erzielbare Selbstwertstärkung muss gleichzeitig eingeräumt werden, dass ein entsprechender Seminartag wie der vorliegende mehr einer Impulsgebung, respektive einem „Erweckungsversuch“, gleich kommt und hier, wie noch später weiter angedacht, prozessbegleitende, selbstbewusstseinsfördernde Maßnahmen mit einem kontinuierlicheren Zeithorizont von Nöten wären. 9 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  10. 10. Eindrücke des 1. Kurstages 10 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  11. 11. 2. „Gesunde Ernährung für alle Menschen“ – Trainerin: Christina Schnitzler (geb. Szalai, Autorin: „Was den Einen nährt, macht den Anderen krank“ – Ernährung, die zufrieden und glücklich macht) Christina Schnitzler arbeitet nach der Ernährungslehre der Traditionellen Chinesischen Medizin und hat sich zusätzlich auf die Stoffwechseltypen spezialisiert. Anmerkung von Frau Christina Schnitzler: Das Ernährungsbewusstsein der Teilnehmerinnen war sehr gut, wie wir schon vorab aus der  Erhebung der Erwartungshaltung wussten.  Sowohl die Bedeutung der Qualität der Nahrung für den Einzelnen, aber auch für die Region war allen bewusst. Deshalb waren auch alle gespannt, was es denn zum Thema Ernährung noch Neues geben würde. Neben viel Hintergrundinformation, warum gesunde Ernährung nicht für alle gleich ist, gab es interessante Diskussionsrunden. Die Stimmung war sehr gut. Die Frauen haben wertvolle Impulse mitgenommen, vor allem das Bewusstsein, dass individuell angepasste gesunde Ernährung die Frauen stärkt und unterstützt, ihr Potenzial zu leben.  So wird auch ihre Persönlichkeit gestärkt sowie ihre Rolle als selbstbewusste  Frau und als Motor der Region. 11 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  12. 12. 3. Körperbewusstsein – Über Bewegung Zugang zum eignen Körper/Geist/Seele bekommen: Trainerin: MMag. Iris Ehrlich Die Trainerin hat es mit Bravour geschafft, die Frauen persönlich betroffen zu machen und sie mit Spass und Freude in die Thematik eingeführt. Sie stellte die positiven Auswirkungen von regelmässigen Übungen in den Mittelpunkt. Was bewirkt Sport im Alltag. Regelmässiges Training ist ein Stimmungsaufheller, hilft als Prophylaxe gegen Stress, ist eine Prävention gegen Depression, mindert die Burn- Out Gefahr, erhöht die Toleranz für Schmerz. MMag Ehrlich gab sehr konkrete Tips wie Sport erfolgreich in den Alltag eingebaut werden kann, um einen nachhaltigen Nutzen zu ziehen (Durchhalteprinzipien!!) und Empfehlungen, wie man den « inneren Schweinehund » überwindet. Dieser Teil wurde von den Teilnehmerinnen äusserst positiv bewertet.   12 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  13. 13. 4. „Erziehung – Familie“ – Trainerin Dr. Martina Leibovici-Mühlberger Anmerkung – Frau Dr. Martina Leibovici-Mühlberger Grundsätzliche Themen rund um Erziehung, die Erfordernisse, die eine globale Gesellschaft an eine zeitgemäße Erziehung unserer jetzt heranwachsenden Generation stellt, wurden in einem Impulsreferat mit anschließender stark partizipativ gestalteten Diskussionsrunde erörtert. Stellenwert und Wandel von Familie, die demographischen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Zukunftsgesellschaft sowie das Thema intergenerationale Verbindlichkeit und Verantwortlichkeit fand breiten Raum und wurde auf Basis der Daten des laufenden Forschungsprojekts „Family Platform“ (Familienplattform) beleuchtet. Breite Resonanz auch im Sinne einer Bewusstseinsbildung bei den Teilnehmerinnen wurde naturgemäß auch dem Thema „unpaid family work“ (unbezahlte Familienarbeit) eingeräumt. Genderaspekte, paritätische Haushaltsführung und der Wandel im Sinne von Neuen Familienformen waren ein weiterer Bestandteil des Seminartags und wurden von den Teilnehmerinnen äußerst rege und von starker Emotionalität begleitet, reflektiert. Dieser sehr intensive Seminartag erreichte bei zahlreichen Teilnehmerinnen einen persönlichen Intimbereich und führte zu einem starken Zusammengehörigskeitsgefühl. Abrundung erfuhr die gemeinsame Arbeit durch die Beratung zu individuellen Erziehungsfragen und Erziehungsproblemen, die auf Grund der gewonnen Gruppenintimität sich in der Großgruppe als bereitwillig mitteilbar und erörterbar erwiesen. 13 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  14. 14. 5. Stylingberatung – Selbstbewusstes Auftreten durch Unterstreichung der eigenen Persönlichkeit, Stylistinnen: Judith Mörth und Rita Alembik, ORF Maskenbildnerinnen Dieser Seminarteil fand besonders grossen Anklang bei den Frauen. Er wurde buchstäblich überrannt, was der Qualität für die Einzelne etwas abträglich war. Die Stylistinnen haben zuerst theoretisch ueber Styling gesprochen und einige Tipps für besondere Anlässe gegeben. Sie gingen besonders auf die Frage der Brillen und Frisur, sowie verschiedene kleine Effekte mit grosser Wirkung ein, wie z.B. Strähnchen, Schmuck, Wimpern färben, etc. Das Hauptaugenmerk galt aber der individuellen Beratung der Damen. Feedback von Frau Fuchs, Vorsitzende der FiW vom 19/11/2010 (Zitat): "Styling war echt toll – die beiden Referentinnen haben alle Teilnehmerinnen – einzeln – wirklich individuell beraten und waren glücklich; ich auch, weil es sich dann schlussendlich doch noch für alle ausgegangen ist.“ Allgemeines Feedback: grundsätzlich wurde bedauert, dass die Stylistinnen zu wenig Zeit für die Beratung hatten. D.h. entweder sollte dieser Teil statt eines halben Tages, ebenfalls einen Tag umfassen oder Styling mehr in der Theorie behandelt werden, was aber das Kursziel verfehlt hätte. 14 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  15. 15. 6. „ Leadership (Führung)“ – Trainerin Dr. Martina Leibovici-Mühlberger, Host: Silvia Weidenauer Anmerkung Dr. Martina Leibovici-Mühlberger: Aufbauend auf der im Rahmen der Seminarreihe gewonnenen Arbeitsfähigkeit der Gesamtgruppe und des entstandenen „Wir - Zukunftsfrauen“ als gemeinsamen verbindenden Identitätsmerkmal wurde das Thema der „Marke Frau“ sowie Leadership ins Zentrum des Seminartags gestellt. Im Fokus stand die kritische Evaluierung des lokalen Wirtschaftraums, das Erarbeiten einer möglichen vernetzten Perspektivenentwicklung und die kreative Entwicklung neuer Ansätze im Sinne von Eigenmarketing. Erkennen des eigenen Wirtschaftspotentials, der Einschätzung von Problemfeldern wie aber auch möglichen USPs – Unique Selling Propositions (einzigartiges verkaufsförderndes Merkmal) der Region und das Einbringen der während der Seminarreihe erlebbar gewordenen gemeinsamen Stärke durch reale, von Zuverlässigkeit , wechselseitigem Respekt und Grundachtung getragenen Frauen Netzwerken stellte sich als wesentlicher Motivator heraus. Grundzüge des Marketings wurden im Spannungsfeld einer Übertragbarkeit auf die reale Situation der einzelnen Teilnehmerinnen sowie der regionalen Gegebenheiten hin erarbeitet. Deutlich wurde, dass gerade die erzielte Gruppenkohäsion und das Gefühl, gemeinsame persönliche wie auch wirtschaftliche Lebensziele mit den anderen Teilnehmerinnen zu teilen, dafür verantwortlich war, dass die Gesamtgruppe am Ende der Seminarreihe von starkem Aufbruchswunsch die regionale Entwicklung fördern zu wollen, geprägt war. 15 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  16. 16. Was haben die Frauen aus der Seminarreihe mitgenommen? Zitate der Teilnehmerinnen:  richtiges Zuhorchen/Hinhorchen  Arbeitsgemeinschaft der Bäuerin (AGB) weitertragen / 1/4 jährliche Treffen  Kooperation zwischen Bäuerinnen und Frau in der Wirtschaft (Gemeinschaft ist entstanden)  Neue Netzwerke haben sich gebildet  Anregung für Stammtisch  Gemeinde bewegen  Kraft zur Aktion  Zivilcourage  Selbstverantwortung  Gewachsen  ich bin jetzt bewusster  es muss nicht jeder einer Meinung sein  delegieren gelernt  ich gehe gestärkt aus der Seminarreihe  das Seminar gibt mir viel Kraft  mehr Mut und Selbstbewusstsein  ich habe etwas für mich gelernt  ich wünsche mir, das etwas bleibt  ich habe die Organisation der ÖVP-Frauen kennengelernt und dass sie unterstützen können 16 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  17. 17. Zitate am letzten Kurstag "Die schönsten Zeiten im Leben sind die kleinen Momente, in denen ich spüre, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin” "Es ist einfach, aber nicht immer leicht” "Nur gemeinsam sind wir stark” "Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir in der Welt wünscht” "Lebe jeden Tag so, als wäre es Dein letzter“ "Wahrhaftige Frauen mit Herz und Verstand, denen die Zukunft der Region am Herzen liegt = Zukunftsfrauen“ Was ist die Zukunftsfrau? Ein Kreisel, der durch kreiseln ein Turbulator für die Regionalentwicklung wird (wirtschaftlich, sozial, emotinell). Es braucht innere Struktur und inneren Zusammenhalt. 17 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  18. 18. Zusammenfassend: Das Pilotprojekt wurde erfolgreich umgesetzt. Die einzelnen Themen wurden professionell vermittelt und die Feedbacks am Ende der Seminarreihe sowie die Auswertung der Fragebögen zeigten, dass in den Frauen ein Veränderungsprozess in Gang gesetzt wurde. Beispiele wie: Loslassen lernen, mehr Zugang zum eigenen Ich, mehr Bewusstsein beim Einkaufen für regionale Produkte wurden in den Fragebögen angeführt. Es war bereits nach dem ersten Tag eine Gruppenbildung spürbar. Dies verhalf den Teilnehmerinnen zu einer stärkeren Vernetzung, die noch bis heute Früchte trägt (Einladungen zu Messen und Firmenveranstaltungen in diesem Zirkel). Die Anzahl der Teilnehmerinnen schwankte zwischen je nach Themengebiet zwischen 15 und 25. Es war sehr hilfreich, dass sich die Trainerinnen getroffen hatten und somit ein Leitfaden durch die Reihe zu verfolgen war. Die Trainerinnen hatten sehr positives Feedback in den Frageboegen und waren persoenlich involviert und engagiert. Aus den Teilnehmernehmerinnen bildet sich eine Kerngruppe, die sich insbesondere mit kollektiver Ideensammlung und Unterstuetzung in der praktischen Umsetzung beschaeftigt. Die Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern DI Thomas Heindl, Leaderregion südlichen Waldviertel/Nibelungengau und Mag. Dorothea Renner, Landesgeschäftsführerin der NÖ-VP Frauen war für den gesamten Prozess sehr bereichernd. Die beiden Geschäfsführer haben sich persönlich für dieses Projekt engagiert und waren direkt in den Entwicklungsprozess involviert. Die Kooperation mit der Vorsitzenden aD. Frau Hermine Fuchs, FiW und Frau Josefa Bauer, Bezirksbäuerin war sehr gut. Beide Damen waren von Anfang an in die Konzeptionierung eingebunden und waren konstruktiv in der Entwicklung und im Prozess involviert. Die anfänglichen Missverständnisse bei Einladungen und Terminabstimmungen, haben sich in Wohlgefallen aufgelöst, die es aber bei weiteren Termin zu vermeiden gälte. 18 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  19. 19. Was lernen wir aus dem Pilot-Projekt? Feedback zu einzelnen Thematiken:    Es bedarf einer kompakten, nicht veränderbaren Gruppe während der gesamten Seminarreihe.  Einladungen zeitgerecht aussenden.  Das Thema der Finanzierung muss geklärt werden (Eigenmittel).  Trägerorganistion? Kooperationen mit bestehenden Einrichtungen?  Persönlichkeitsentwicklung: Der erste Tag dient der Gruppenbildung und gleichzeitig der Persönlichkeitsentwicklung. Wünschenswert wäre hierfür mehr Zeit geben zu können, eventuell zwei Tage in Folge. 19 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  20. 20. Nächste Schritte o Welche Projektideen entstanden?  Marketingseminar geplant für Januar 2012    Seminar zu Work-Life Balance  Wellness-Tage (bereits einmal stattgefunden 24/01/2011 – Organisiert von Renate Hahn) o Welche Projektideen entstanden?  Produktverwertungskurs: Dinkel  Seminarbäuerin in Schulen  Pädagogen verinnerlichen Regionalentwicklungskonzept  Region für Frauengesundheit gemeinsam mit Lebensressort Ottenschlag 20 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  21. 21. Wunschliste der Frauen - Lernagenda o Kritisches Hinterfragen lernen o Übernahme von Eigenverantwortung o Gezielter Einsatz von "meckern und nörgeln” o Trainings o Marketing/Wie bewerbe ich, dass ich die Bevölkerung mit ins Boot bekomme? o Schmecke den Unterschied – Konzept Jamie Oliver o Immunsystem aufbauen   Generell ist eine intensivierte Zusammenarbeit aller Frauen angestrebt, um die Frauen zu motivieren und ihnen neue Perspektiven in der Region zu öffnen. 21 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  22. 22. Follow-up Treffen 4. März 2011 Wo stehen wir zur Zeit in der Region? Zitate der Teilnehmerinnen:   o Umbruch: neue Sichtweisen kommen zu Tage; es beginnt ein kritisches Hinterfragen o Es hilft ohnehin nichts, "die" tun was sie wollen ("die": Politiker, Leader, grosse Konzerne) o Marketmaker sind die Märkte und grossen Konzerne o Jeder kauft ohnehin nur das, was billig ist o Gemeindebürgeraufklärung gibt es bereits o Aufklärung in Schulen/Kindergärten (Kostproben) o Frische Küche über Spar o Gesetze für Cremes für den Hausgebrauch sind zu aufwendig, um sich kommerziell damit zu beschäftigen 22 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  23. 23. Follow-up Treffen 4. März 2011 Wie sehe ich die Region in 5 Jahren? Was könnte gemeinsam erreicht werden? Zitate der Teilnehmerinnen und Bewertung (Die Damen konnten Pkte vergeben):  5 Schaffung eines stärkeren Bewusstseins für die Stärken der Region  5 Über das Projekt "Gesunde Gemeinde" Aufklärung über Lebensmittel  4 Gesundheit wird einen höheren Stellenwert haben  4 mehr Eigenverantwortung und Verantwortungsbewusstsein für meine Mitmenschen  1 mehr Transparenz wie wirtschaftliche Prozesse ablaufen; bessere Aufklärung  1 Interesse an Information  1 Direktvermarktermesse bzw. Wirtschaftsmesse im Bezirk Zwettl 1x im Jahr  1 Region der Frauengesundheit – Lebensressort Ottenschlag  1 Pädagogen haben Regionalentwicklungskonzept verinnerlicht  1 Seminarbäuerinnen in Schulen  1 Ich bin mir selbst mehr wert 23 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  24. 24. Überlegungen / Feedback zu den von mir gestalteten Seminarteilen im Rahmen der Seminarreihe Zukunft(s)frauen – Dr. Martina Leibovici- Mühlberger) Zur grundsätzlichen Gestaltung sowie zum Ablauf der Seminarreihe ist anzumerken, dass hier von organisatorischer Seite mit enormem Einsatz und Innovationswillen, sowie einem spürbaren inneren Anliegen, Frauen der Region zu stärken, operiert wurde. Dies ist nicht nur als Feedback an Frau Weidenauer und dem „vor Ort Organisationsteam“ des jeweiligen Veranstaltungsorts zu sehen, sondern bestimmte die bereits zu Beginn der Seminarreihe bestehende positive Erwartungskultur der Teilnehmerinnen, die eine wesentliche Einstiegserleichterung in einen gerichteten Arbeitsprozess bildete. Anzumerken ist im Bezug auf das organisatorische Rahmenkonzept und seine Umsetzung lediglich, dass eine stabile Gruppenformation während der gesamten Seminarreihe sowie etwas kleinere Gruppengrößen (teilweise bis knapp an die 30 Teilnehmerinnen) für einen Arbeitsprozess, der persönliche Entwicklung und damit einen Intimbereich der Teilnehmerinnen anspricht, ein die Gruppenkohäsion fördernder Aspekt wäre. Dahingehend ist abschließend aus meiner Perspektive anzumerken, dass das generierte Potential von einsatzfreudigen und persönlich stark motivierten Frauen, die über die gemeinsame Marke „Zukunftsfrauen“ intensive Verbindlichkeit erleben, im weiteren zukünftigen Verlauf konkrete Unterstützung in den Bereichen Organisationsentwicklung, Identitätsstärkung, female leadership und Umsetzung von konkreten Projektideen erfahren sollte, um damit die angepeilte Nachhaltigkeit für die Regionsentwicklung gewährleisten zu können. Aus vergleichbaren Projekten im Ausland darf ich anmerken, dass diese assistierende Organisations-/Identitätsentwicklung durch professionelle Moderation von wesentlicher Bedeutung für die Gewährleistung des change Prozesses ist, da sie jene Pufferenergie zur Verfügung stellt, die notwendig ist, um die naturgemäß in Innovativprozessen auftretenden vorübergehenden Problem-/Lernfelder mit ihren höheren Anforderungen abfedern zu können. 24 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  25. 25. Die Zukunft(s)frau steht für  Überbrücken von Barrieren, die im Denken entstehen und die sich in der Gesellschaft manifestieren.  Persönlich, familiäre und gesellschaftliche Bereicherung.  Eine dynamischen Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaft und einer gesunden Gesellschaft des 21. Jhdts. 25 Copyright©SilviaWeidenauer.2011
  26. 26. Kontakt: Silvia Weidenauer Silvia.weidenauer@gmail.com Tel.:+32 473 69 57 57 Copyright©SilviaWeidenauer.2011

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