Jam Methods & Instructions 2015

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Methods & Instructions for the ServiceDesign Jam Linz 2015 – part of the Global Service Jam

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Jam Methods & Instructions 2015

  1. 1. 27.02. – 01.03. 2015 servicedesign-linz.at Just 48 hours to ange e world. Me󿿨ods and instructions
  2. 2. Freitag, 27. Februar 2015 16:30 Doors Open: Herzli󿿪 Willkommen! 17:00 Kennenlernen 17:30 Keynote: Service Design 18:20 Vorhang auf: Thema 2015 19:30 DEFINITION: Brainstorming und Abendessen (on location) 21:00 Group Pit󿿪es 21:30 Doors closed Samstag, 28. Februar 2015 08:30 Gemeinsames Frühstü󿿩 (on location) 09:00 Input: Design Thinking & Exploration 09:30 EXPLORATION: Vormi󿿷ags Session 12:30 Status 13:00 Mi󿿷agessen (on location) 14:00 Input: Prototyping 14:30 KREATION <-> PROTOTYPE: Na󿿪mi󿿷ags Session 18:30 Status 19:30 Input: Creative Commons 20:00 Abendessen im U.HOF (optional/extern) Agenda Sonntag 01. März 2015 09:00 Gemeinsames Frühstü󿿩 (on location) 09:30 Finalisierung Prototypen 13:00 Mi󿿷agessen (on location) 15:00 Upload Prototypen 15:30 Team Präsentationen 17:00 Let's Party :)
  3. 3. WLAN WLAN: AxisGuest Vou󿿪er: 3630742811 Kontakt Rainer rainer@kargel.at 0664/23 23 222 Iris iris.mayr@axis-linz.at 0650/22 43 828 Happy jamming! Info
  4. 4. GETTING STARTED
  5. 5. GETTING STARTED Ziel !!Kennenlernen der Teammitglieder !!Verteilen der Rollen !!Gegenseitiges Verständnis des „Global Themes“ Ergebnis !!Teammitglieder kennen sich untereinander !!Rollen sind vergeben !!Gemeinsames Verständnis über Thema
  6. 6. GETTING STARTED Ablauf 1.!2er Teams bilden 2.!Gegenseitig vorstellen !! Wer bin ich? !! Warum bin ich beim Jam? !! Austausch über Thema 3.!In der Gruppe jeweils seinen Teampartner vorstellen 4.!Rollen verteilen 30min Team kennenlernen Getting started
  7. 7. ROLLEN Team kennenlernen Getting started Bitte folgenden Rollen fix im Team vergeben: Quelle: The Noun Project LESERATTE TIMEMASTER PAPARAZZI IT NERD Als Leseratte bist du dafür zuständig, dass die Anleitungen zur jeweiligen Phase von allen gelesen werden und ein gemeinsames Verständnis besteht. Als Timemaster bist du dafür zuständig, dass du den Timer verfolgst und euer Team die Zeit nicht aus den Augen verliert. Als Paparazzi bist du dafür zuständig, dass du den Prozess und die Ergebnisse eures Teams dokumentierst. Als IT Nerd bist du dafür zuständig, dass euer Team auf der GlobalSite präsent ist und fleißig postet und twittert.
  8. 8. IDEATE
  9. 9. IDEATE Überblick In dieser Phase geht es darum gemeinsame Sichtweisen und Ideen zum globalen Thema zu entwickeln. Dazu entwickelt das Projektteam zunächst einen möglichst breit gefächerten Katalog von Dienstleistungsideen. Eine offene, motivierende Atmosphäre und ein hoher Grad an Interaktivität sind dabei die besten Voraussetzungen für eine große Anzahl guter Ideen. Ziel der Phase !!Eigene Assoziationen mit dem Thema bilden !!Ideen für mögliche Dienstleistungen sammeln Ergebnis !!Zahlreiche Service Ideen !!Top Idee auswählen !!Gewählte Idee vor allen JammerInnen präsentieren Quelle: vglthinking.designismakingsense.de, 2014
  10. 10. IDEATE PROZESS Objektbasiertes Brainstorming Ideengenerierung 60min Selektion 30min Präsentation 2min 6-3-5 Methode Affinity Diagram Dotmocracy Pitch und/oder und
  11. 11. Ideate Ideation Tipps Tipps !!Jede Idee ist willkommen !!Es gibt keine Kritik !!Alles sagen! – Quantität vor Qualität !!Ideen sind dazu da, um auf ihnen aufzubauen und sich gegenseitig zu befruchten !!Nur eine Idee je Post-It – groß schreiben oder besser skizzieren
  12. 12. Icebreaker: Einstimmen in das Thema 30minIdeate Objektbasiertes Brainstorming1/2 Überblick Objektbasiertes Brainstorming kann als Einstimmung in die Ideation Phase angewendet werden. Durch taktile Anregungen können so in kurzer Zeit Ideen zum globalen Thema entwickelt werden. Ziel Über 3 Objekte verschiedene Ideen und Assoziationen zum globalen Thema zu finden. Die Objekte helfen dabei in verschiedene Richtungen zu denken und die so gesammelten Ideen können als Basis für die weitere Ideation Phase verwendet werden.
  13. 13. Ideate Objektbasiertes Brainstorming 2/2 Ablauf 1.!Erste Runde. 5min ein Objekt wird aus dem Jam Glas geholt, jeder schreibt alle Assoziationen (Adjektive, Stimmung!) zwischen dem Objekt und dem globalem Thema auf. 2min 2.!Zweite Runde. Zweites Objekt. 5min 3.!Dritte Runde. Drittes Objekt. 5min 4.!Jeder Teilnehmer wählt seine Top 3 Assoziationen aus &schreibt diese 3 auf je ein Post-It 5.!Klebt diese auf eine Wand und erklärt diese kurz Tipps von Adam Lawrence The Theme is not a puzzle. There is no "right interpretation". It is designed to spark ideas, focus discussion, challenge existing ideas and level the playing field. The Theme means whatever your think it means. Play with it. Every year, Jammers discover meanings for the Theme which we had not thought of. That is great! Material Stifte, Post-It‘s
  14. 14. Möglichst viele Ideen in kurzer Zeit zu generieren 30minIdeate 6-3-5 1/2 Überblick Die Methode 6-3-5 ist wie das Brainwriting eine intuitive Methode zur schriftlichen Ideenäußerung bzw. ergänzenden Ideenfindung in der Gruppe auf der Basis der Kombination von Ideen von 6 Teilnehmern. Während der Ideengenerierung erfolgt mehrfach ein Sicht- bzw. Standpunktwechsel der Problembetrachtung. In mehreren Runden verfeinert jeder Teilnehmer die Vorschläge der anderen Teilnehmer. Ziel Ziel der 6-3-5 Methode ist es, auf der Gedanken der anderen Teammitglieder aufzubauen und diese assoziativ zu kreativen Dienstleistungsideen weiterzuentwickeln. Quelle: vgl. www.inventtool.com, 2014
  15. 15. Ideate 6-3-52/2 Ablauf 1.!Jeder Teilnehmer bekommt eine Vorlage 2.!Jeder schreiben drei Ideen auf die Vorlage und reicht sie weiter (ca. 5min, Zyklen werden kürzer) 3.!Die/der Nachbarn/in trägt wiederum drei Ideen ein und die Vorlage weiter usw. 4.!Jede Vorlage wird entsprechend der Anzahl der Teammitglieder weitergereicht 5.!So kommen bei 6 Teammitgliedern in 30Minuten rund 108 Ideen zusammen Tipps zum Ablauf https://www.youtube.com/watch?v=5ZpfvKSL2XY Material Stifte, Vorlage
  16. 16. Sortieren von Ideen und Themen 20minSort Affinity Diagram Ablauf !!Alle in der Post-It‘s mit Ideen werden gescreent nach Gemeinsamkeiten und Zusammenhängen !!Post-It‘s mit Gemeinsamkeiten werden gruppiert und mit einem Thema versehen !!So lange bis es keine einsamen Post-It‘s mehr gibt und alle einer Gruppe zugeordnet wurden
  17. 17. Auswahl von Ideen 10minSelect Dot-mocracy Ablauf !!Alle Post-It‘s der Vormethode werden an die Wand geklebt !!Jeder erhält 5 Stimmen (in Form von Klebepunkten) !!Jeder überlegt 2 Minuten !!Auf-die-Plätze-fertig-los: Alle kleben möglichst gleichzeitig ihre Punkte auf die Ideen !!Je Teilnehmer pro Idee max. 2 Punkte !!Am Ende werden die besten 3 Ideen ausgewählt !!Gemeinsames Bild über die 3 Top Ideen bilden !!Überlegen welche davon als Pitch den anderen Jammern vorgestellt wird
  18. 18. Kurz- präsentation 2minPresent PITCH Ablauf !!Ziel des Pitches ist es dem Plenum in max. 2Minuten die Dienstleistungsidee anhand eines Idea Poster zu präsentieren !!IDEA Poster (siehe Vorlage) •! Spannender Name •! Visualisierung der Idee •! Vorteile & Risiken der Idee •! Nächste Schritte
  19. 19. EXPLORE
  20. 20. EXPLORE PROZESS Kontextuelles Interview Nutzer verstehen 120min Reflektieren 60min Präsentation 10min Service Safari Stakeholder Map Personas Question Set-Up und/oder und/ oder
  21. 21. EXPLORE Überblick In der Explorationsphase geht es darum, die Problemstellung umfassend zu untersuchen und vor allem aus der Nutzerperspektive zu verstehen. Hierzu werden das Service-System, alle bekannten Einflussfaktoren, Akteure, Prozesse und Beziehungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Ziel der Phase !!Untersuchen der Problemstellung !!Verstehen der Dienstleistung aus der Nutzerperspektive Ergebnis !!Verständnis über potentielle Nutzer !!Grundlage zum Verfeinern und Weiterentwickeln der Ideen Quelle: vgl. http://thinking.designismakingsense.de, 2014
  22. 22. Direkter Einblick ins Nutzerverhalten 120minExplore Kontextuelles Interview 1/2 Überblick Kontextuelle Interviews werden in unmittelbarer Service Umgebung mit Kunden, Mitarbeitern und anderen Stakeholdern geführt, um servicespezifische Einsichten zu gewinnen. Ziel Servicebezogene Interviews helfen ein besseres Verständnis des sozialen Umfelds und der körperlichen Einschränkungen des Interviewpartners zu entwickeln, wodurch Probleme und Chancen aufgedeckt werden können.
  23. 23. Explore Kontextuelles Interview 2/2 Ablauf 1.!Überlegen wo Stakeholder im realen Nutzungskontext gefunden werden können 2.!Was wollen wir beobachten? Welche Fragen wollen wir stellen? 3.!>> GET OUT OF THE BUILDING 4.!Beobachten der Aktionen und direktes Nachfragen zum besseren Verständnis vor Ort 5.!Feedback der Nutzer zusammen mit ihren Beobachtungen fest 6.!Abschließend Verbesserungspotentiale und/oder Ideen festhalten Tipps siehe nächste Seite Material Stifte, Papier, Kamera
  24. 24. Source: http://www.dieproduktmacher.com Tipps für das kontextuelle Interview Wer sind meine Stakeholder? Kennen sie die Situation? Haben sie ein Bedürfnis? Wie gehen sie aktuell mit dem Problem um? Was wünscht er sich eigentlich in der Situation? Achtet bei der Befragung darauf nicht suggestiv zu fragen. Ihr solltet ein Gespräch aufbauen, bei dem das gegenüber mehr spricht – wir wollen zuhören und lernen. Versucht innerhalb 1 Stunde 10 Interviews mit Menschen zu führen, die das Problem haben. Am besten befragen immer zwei 2er-Teams und treffen sich nach Ablauf der Stunde (= 20 erfolgreiche Interviews). Dann wertet ihr die Ergebnisse gemeinsam aus und überlegt, was ihr noch lernen möchtet. Anschließend adaptiert ihr eure Fragen entsprechend und führt innerhalb von einer Stunde noch einmal 10 Interviews pro Team. Oh nein! Keiner kennt das Problem Es kann sein, dass sich im Laufe der Interviews herauskristallisiert, dass die Interviewpartner das angesprochene Problem nicht haben. Dann gibt es regulär zwei Möglichkeiten. •!Wir haben mit den falschen Personen gesprochen oder das Bedürfnis ist nicht relevant genug. •!Stakeholder kennen das beschriebene Problem, ein anderes ist aber wichtiger.
  25. 25. Besseres Ver- ständnis von bestehenden Services 90minExplore Service Safari 1/2 Überblick Während einer Service Safari erforscht man die Dienstleistung anderer Unternehmen und bewertet sie. Sämtliche Eindrücke werden notiert. Ziel Dadurch, dass man den fremden Service in Anspruch nimmt, schlüpft man in die Schuhe des Kunden. Man muss den gesamten Service genau betrachten, um die Kundenbedürfnisse, Wünsche und Probleme besser zu verstehen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen euch eure Dienstleistungen zu entwickeln oder auf Dienstleistungsinnovationen zu kommen. Quelle: vgl. ServiceDeseignGuide, J.Richter, 2012
  26. 26. Explore Service Safari 2/2 Ablauf 1.!Identifizieren von relevanten Services für die eigene Idee 2.!Sich selbst am Service beteiligen, d.h. durchführen, dokumentieren, beobachten etc. 3.!In Form von Bilder, Skizzen oder Notizen festhalten Tipps !!Vermerkt auch Dinge, die ihr vor oder nach der Service Inanspruchnahme wahrgenommen haben, wie z.B. einen besonders benutzerfreundlichen Buchungsvorgang . !!Das Erleben branchenferner Services, kann sehr anregend sein. Fragt euch, welcher Service hat euch besonders gut gefallen? !!Startet in Teams. Gemeinsam kommt man auf mehr Ideen und es macht mehr Spaß. Material Stifte, Papier, Kamera Quelle: vgl. ServiceDeseignGuide, J.Richter, 2012
  27. 27. Identifizieren von Stakeholdern 30minExplore Stakeholder Map 1/2 Überblick Jeder Service beeinflusst Personen (gruppen) oder wird von den Stakeholder Personen (gruppen) beeinflusst; diese werden Stakeholder Map genannt. Eine Stakeholder Map ist eine graphische Darstellung aller Personen( gruppen) sowie ihrer Beziehung zum Service und untereinander. Ziel Die einzelnen Stakeholder sind je nach Funktion, Einfluss, Motivation und Ziel zusammenzufassen, um gruppenspezifische Probleme aufzudecken und Geschäftsbeziehungen auf ihre Bedeutung zu untersuchen. Quelle: vgl. ServiceDeseignGuide, J.Richter, 2012
  28. 28. Material Stifte, Papier, Vorlage, Post It‘s Explore Stakeholder Map 2/2 Ablauf 1.!Liste aller am Service beteiligten Personen/ Gruppen aufschreiben !! Direkt beteiligte Personen/Gruppen dann ins Zentrum der Vorlage schreiben !! Indirekt beteiligte weiter weg vom Zentrum positionieren 2.!Interessen und Bedürfnisse der einzelnen Personen/Gruppen diskutieren + notieren 3.!Beziehungsgeflecht sichtbar machen: Personen/ Gruppen die miteinander in Verbindung stehen mit Linien verbinden 4.!Vorlage gut sichtbar aufhängen, um immer wieder darauf zurück greifen zu können Tipps Verschiedene Pfeilmuster nutzen: Einseitige Beziehungen können durch Anfangs- oder Endpfeile beschrieben werden. Dicke Pfeile können für langjährige, feste Beziehungen stehen. Gestrichelte Pfeile für indirekte Beziehungen, bei denen das Service über Dritte abläuft. Quelle: vgl. ServiceDeseignGuide, J.Richter, 2012
  29. 29. Gemeinsames Nutzerverständis aufbauen 30minExplore Persona 1/2 Überblick Personas sind erfundene Charaktere, die entwickelt werden, um eine spezielle Gruppe mit gleichen Interessen zu präsentieren. Weg von abstrakten demographischen Daten hin zu real existierenden Bedürfnissen. Auch wenn sie fiktiv sind, so sind ihre Motivationen und Reaktionen ganz real. Ziel Einen (ohne mehrere) Charakter stellvertretend für eine Kundengruppe eures Zielmarkts zu formen. Die Erkenntnisse der kontextuellen Interviews oder Service Safaris fließen hier ein. Die detaillierte Ausarbeitung hilft euch, sich in die Personen einzufühlen und Ihren Service aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Quelle: vgl. ServiceDeseignGuide, J.Richter, 2012
  30. 30. Explore Persona 2/2 Ablauf 1.!Fiktive Person(en) überlegen, die stellvertretend für das zukünftige Nutzersegment steht 2.!Eigenschaften auf die Vorlage eintragen (Foto/ Skizze; Name/ Alter/ Geschlecht; Interessen; Erfahrungen; Ziele und Motivation; Verhalten in bestimmten Situationen) 3.!Vorlage gut sichtbar aufhängen, um wieder darauf zurück greifen zu können Tipps from Adam Lawrence > give them a realistic name (no "standard" names like John Smith, or Li Wei, or Hans Musterman etc) > give them a defining quote - something that they would really say, not an empty motto > give them a photo - not one of someone you know or a famous person (this is tricky as most magazines only have pictures of young, pretty people. Facebook search can be helpful.) And I would add: > modify or expand your persona to fit the project. Yes, it is nice to have hobbies and pets - but for an educational service, for example, you also need to know learning type, study habits etc. Material Stifte, Papier oder Vorlage
  31. 31. Kurz- präsentation 2minPresent Question Set Up Ablauf Jedes Team wählt einen Sprecher aus um einen Status Report zu geben (2min) 1.!Was haben wir bisher erreicht? 2.!Was war die größte Überraschung? 3.!Was war das größte Problem? 4.!Wir brauchen! (Hilfe von einem Designer, Programmierer etc!)
  32. 32. PROTOTYPE
  33. 33. PROTOTYPE PROZESS Ideate Prototype & Test 7h Präsentieren 15min Methoden siehe Ideate Phase (Anwendung je nach Bedarf des Teams) Mock Up Desktop Walktrough Dragon’s Den (Samstag) und/ oder Quelle: vgl. http://thinking.designismakingsense.de, 2014 Customer Journey und/ oder Service Staging und/ oder und Final Presentation (Sonntag)
  34. 34. PROTOTYPE Überblick In dieser Phase werden die gewonnen Erkenntnisse aus der Explorationsphase in mögliche Lösungen übersetzt und die entwickelten Konzepte auf ihre Umsetzbarkeit, Rentabilität und Attraktivität für den Kunden geprüft. Frühes und schnelles Testen mit Hilfe einfacher und kostengünstiger Prototyping-Techniken macht Einschränkungen und Verbesserungs-Potentiale schnell erkennbar. Hierfür werden die Konzepte in kleinem, aber möglichst realistischen Rahmen umgesetzt, bewertet und nach Bedarf verfeinert. Ziel der Phase !!Entwicklung und Testen von Prototypen Ergebnis !!Prototypen, Prototypen und Prototypen !!Von visuelle Darstellungen bis hin zu angreifbaren Prototypen
  35. 35. PROTOTYPE Tipps von Adam Lawrence What prototypes you build will depend on the service you are designing - but I would expect you will prototype: 1. tangible things (tickets, devices, environments, software/apps using paper prototyping, cardboard mock-ups, desktop walkthroughs, clickable prototypes), 2. processes (customer journeys, service blueprints, walkthroughs, employee scripts or handbooks and other simulations) and, 3. the business side ( draft contracts, draft budgets, business models e.g. using the Business Model Canvas). Build these things, test them in the room or on the street, break them and build them again. Keep testing, throwing away and rebuilding until you run out of time... do as many iterations as you can.
  36. 36. Source: Jam Organisers‘ Handbook Why do we prototype?
  37. 37. Source: Jam Organisers‘ Handbook
  38. 38. Prototyp erstellen 90minPrototype MockUp Überblick Als MockUp wird ein nicht voll funktionsfähiger Prototyp bzw. ein Modell eines Produkts oder einer Dienstleistung bezeichnet. MockUps helfen in der frühen Phase die vorhanden Ideen zu veranschaulichen und an- bzw. begreifbar zu machen. Ziel siehe „Why do we prototype“ Ablauf Idividuell je nach Art des MockUp
  39. 39. Serviceablauf besser verstehen 90minPrototype Desktop Walkthrough 1/2 Überblick Durchführen der Dienstleistung auf Lego Level! Desktop Walkthroughs sind eine einfache Übung um eine Dienstleistungserlebnis vorzustellen. Ein typischer Desktop Walkthrough bezieht einen Kunden, einen Mitarbeiter, die Umwelt und einige Touchpoints mit ein. Man spaziert dabei buchstäblich durch das Service, macht Fotos und stellt sich vor was die Akteure tun, sagen und fühlen. Die Methode kann mit verschiedenen Personas unter Vorstellungen von verschiedenen Szenen durchgespielt werden. Ziel Ein besseres Verständis über den geplanten Serviceablauf zu erhalten und Einblicke in bislang nicht berücksichtige Momente zu bekommen. Zusätzlich hilt ein Walktrough um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzer im Service-Kontext besser zu verstehen und mehr Empathie aufzubauen.
  40. 40. Prototype Desktop Walkthrough 2/2 Ablauf 1.!Überlegen ob die ganze Dienstleistung oder nur Szenen daraus nachgespielt werden sollen 2.!Storyboard überlegen 3.!Material zusammen stellen 4.!Umfeld und Personas basteln 5.!Service nachspielen Tipps !!https://www.youtube.com/watch?v=7eh_hzAWaRM !!Viele Fotos machen, diese können in Storyboards oder für Präsentationen verwendet werden Material Stifte, Karton, Kamera,!
  41. 41. Visuelle Darstellung der Service Prozesses 40min Customer Journey 1/2 Überblick Alle Interaktionen zwischen Kunde und Service werden in eine Graphik eingetragen. So können Kontaktpunkte lebhaft, aber strukturiert visualisiert werden. Ziel Die Kundenreise vermittelt einen Überblick der Faktoren, die das Kundenerlebnis beeinflussen. Indem man den gesamten Ablauf aus Kundensicht betrachtet und die Erlebnisse der Kontaktpunkte analysiert, werden servicespezifische Probleme aufgedeckt. In einem letzten Schritt entwickelt man problemspezifische Ideen. Quelle: vgl. ServiceDeseignGuide, J.Richter, 2012 Prototype
  42. 42. Customer Journey 2/2 Ablauf 1.!Wählt eine Persona aus. 2.!Identifiziert Kontaktpunkte zwischen Personal und Kunde (z.B. Telefonat), Maschine (z.B. Webseite) & Kunde und Maschine und Maschine (z.B. Smartphone & Computer). 3.!Ordnet jedem Kontaktpunkt kundenbezogene Handlungen, Fragen, Motive und Gedanken zu. 4.!Verwendet die Angaben aus den Interviews oder Service Safaris 5.!Tragt die interessanten Kontaktpunkte in eure Vorlage ein und vermerkt auf der Emotionsskala, die Un- / Zufriedenheit eurer Kunden. 6.!Fragen euch, ob die identifizierten Problempunkte die Probleme sind oder ob etwas anderes, tieferliegendes dafür verantwortlich ist. 7.!Entwickelt mit Hilfe der gewonnenen Einsichten möglichst viele aufbauende Ideen. Tipps !!Verseht bestimmte Situationen mit Fotos und persönlichen Kommentaren !!Vorlage gut sichtbar aufhängen, um immer wieder darauf zurück greifen zu können Quelle: vgl. ServiceDeseignGuide, J.Richter, 2012 Material Stifte, Vorlage Prototype
  43. 43. Abtesten der Service Idee 60minPrototype Service Staging 1/2 Überblick „Service Staging“ bezeichnet das prototypische Nachstellen von Service-Szenarien mit Praktiken und Methoden aus dem Theater. Ziel ”Service Staging” wird unter anderem eingesetzt, um Service-Konzepte zu testen, weiter zu entwickeln oder auch um Servicepersonal in neuen Service-Abläufen zu schulen. Das realitätsnahe Erproben des Serviceprozesses ermöglicht es den Beteiligten, sich besser in die Position der Serviceanbieter/-nutzer zu versetzen und deren Situation spielerisch zu erproben. Dabei können eigentliche Bedürfnisse und die ausgeführte Gesten am eigenen Leib erfahren werden. Quelle: vgl. http://thinking.designismakingsense.de, 2014
  44. 44. Prototype Service Staging 2/2 Ablauf 1.!Skizzieren eines kurzen Storyboards der Service Idee 2.!Zunächst spielt ein Teil des Projetkteams eine zu analysierende Service-Szene kurz vor. Die Serviceumgebung kann dabei mit einfachen bzw. prototypischen Requisiten nachgestellt werden. 3.!Im Anschluss wird eine Szene detaillierter durchgespielt. Die restlichen Teammitglieder beobachten, analysieren und kommentieren den Handlungsablauf. Die einzelnen Beiträge sollten dabei schriftlich festgehalten werden. 4.!Dieser Prozess wird wiederholt. Um Verbesserungsvorschläge einzubringen, kann bei den folgenden Vorführungen jeder Zeit der Ablauf, mittels einer fiktiven "Fernbedienung" vom Publikum angehalten werden um Kommentare zu äußern. 5.!Die Vorschläge werden bei weiteren Wiederholungen in den Szenen berücksichtigt. Tipps Je nach Umfang und Aufwand können Teammitglieder sowohl ”schauspielern” als auch ”beobachten”, also immer wieder in verschiedene Rollen schlüpfen Material Stifte, Karton, Kamera, etc. Quelle: vgl. http://thinking.designismakingsense.de, 2014
  45. 45. Kurz- präsentation 15min Dragon‘s Den Ablauf Am Samstag Nachmittag gibt es einen Timeslot für jedes Team um direktes Feedback von den Mentoren zu erhalten. Dabei soll das gesamte Team die bisherige Arbeit kurz (5min) vorstellen. Im Anschluss folgt eine Diskussion und Feedback von den Mentoren. Present
  46. 46. servicedesign-linz.at
  47. 47. servicedesign-linz.at

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