10 Gründe um mit Internet-Porno aufzuhören

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Die Studie "Porno im Web 2.0" zum Thema Internetpornographie stellt uns vor erschreckende Tatsachen: 45,4% der Jugendlichen zw. sechzehn - neunzehn Jahren konsumieren einmal im Monat Pornos, 9,9% davon täglich. 32,6% nutzen pornographische Inhalte weniger als einmal im Monat und 22,1% nie. Der Erstkontakt liegt bei 50% im Alter zwischen zwölf und vierzehn Jahren.

„Nicht erwartet haben wir, dass alle männlichen Jugendlichen unserer Fokusgruppe pornographische Inhalte im Netz rezipieren und ihre Grundhaltung lautet: ‚Pornos sind normal und Bestandteil des alltäglichen Medienkonsums.’“ Auch alle befragten Mädchen haben Inhalte gesehen, die sie als pornographisch einstufen würden. Internetseiten, die rein pornographische Inhalte zeigen, sind den Mädchen vom Hörensagen und teilweise aus eigener Erfahrung bekannt.

Der Erstkontakt fand allerdings weder bei den Jungen noch bei den Mädchen immer freiwillig oder auf eigene Initiative hin satt. So bekamen die Jugendlichen in sozialen Netzwerken oder in Mails Links von Unbekannten zugeschickt, die auf sexualisierte Inhalte, bzw. Pornos hingewiesen haben. Dieser ungewollte Kontakt traf einige Mädchen der Studie sehr früh und völlig unvorbereitet. Manche von ihnen waren noch im Vorschulalter, dementsprechend reagierten sie mit einem „Gefühl des Schocks oder der Verstörung“. Fragen über Sexualität wurden aufgeworfen (‚Macht der Mann der Frau weh?’) und gleichzeitig empfanden die Kinder Scham über das, was sie gesehen hatten. Einig waren sich die Jugendlichen darin, dass pornographische Inhalte nichts für Kinder unter zwölf Jahren sind.

Veröffentlicht in: Seele & Geist
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10 Gründe um mit Internet-Porno aufzuhören

  1. 1. 10 GRÜNDE, mit dem Internetpornogucken aufzuhören (Anmerkung: Ich weiß, es gibt mehr als ein paar Kerle auf der Arbeit, die diesen Blog geöffnet haben, den Titel dieses Postings gesehen haben, extrem verlegen wurden und den Browser so schnell wie möglich wieder geschlossen haben. Tut mir leid, Leute, aber manchmal müsst ihr ein bisschen Shit fressen. Wenn jemand aus der Personalabteilung vorbeikommt, um mit euch zu reden, können ihr dem Teufel ins Auge blicken und sehen, wem ihr eure Seele verkauft habt.) Wir könnten politisch korrekt sein und so tun, als gäbe es Masturbieren und Internetporno nicht, aber beides existiert. Und mit Internetpornografie gibt es ein sehr großes Problem. Internetpornografie ist eine Sukkubushure aus der Hölle, die es darauf anlegt, dir deinen vitalen Samen zu entziehen, dein Testosteron, deine Energie und deinen Wunsch, erfolgreich zu sein und zu erobern. Oder, vorsichtiger gesagt, wer zu Internetpornos masturbiert, tut dem Körper nichts Gutes. Internetporno ist wie Drogensucht. Der Zugang zu endlosen Varianten von Pornografie sorgt dafür, dass du beständig auf der Suche nach der »perfekten« Szene bist. Dies führt zu massiver Überstimulierung des Gehirns, die Überstimulierung verursacht eine Dopamin(Dope)-Freisetzung in das Gehirn (das ist dein fix ??). Nachdem du einen Orgasmus hast, ist es wie der Kater nach einem Drogentrip. Nach all dieser Aufregung, dieser endlosen Stimulierung des Gehirns, schießt dein Körper einfach los und du verwandelst dich in ein faules Stück Scheiße. Wie oft warst du gerade dabei, etwas zu tun, und hast dann stattdessen entschieden, schnell noch einen »Quicky« im Internet zu machen, und letztendlich hattest du 30 Minuten später keine Motivation, noch irgendwas zu tun? Ich kenne die Antwort bereits: sehr oft. Hier sind 10 Gründe, um mit dem Masturbieren zu Internetpornos aufzuhören: 1) Internetpornografie beraubt dich kostbarer Energie – wenn du Pornos aufgibst und diese endlosen Masturbationssitzungen, hast du viel mehr Energie und Aktivität. Du möchtest dann rausgehen und etwas Reales tun. Du möchtest Geld verdienen, du möchtest dich körperlich betätigen und du möchtest losgehen und mit der süßen kleinen Blondine im Müsliladen reden – und vielleicht hast du wirklich genügend harte Eier (umgangssprachlich: Eier in der Hose), es wirklich zu tun. 2) Internetpornografie kann zu Erektionsstörungen führen – bleib dabei und schließ die Tür zu, nur noch von Internetpornografie erregt werden. Gerade jetzt gibt es Jungs
  2. 2. in ihren Zwanzigern und sogar Teenager, die Probleme haben, ohne Pornografie steif zu werden. Sie müssen immer ekligere und ausgefallenere Pornografieszenen suchen, um ihren Hunger zu befriedigen. Schließlich hilft nichts mehr, als ein nackter schwarzer Mann, der einen Hund von hinten fickt. Das ist eine ernste Sache. Bleib bei der Pornografie, und es wird auch dir widerfahren. 3) Internetpornografie führt dazu, dass du keine Lust mehr auf Sex hast – warum, um Sex kümmern, wenn du jede denkbare Fantasie mit einer deiner Hände verfügbar hast? Japan ist ein notorisch pornofreundliches Land. Japan ist überflutet mit Pornografie. In Japan gibt es eine ganze Kultur von jungen Männern, die sich »Herbivoren« nennen. Diese Herbivoren haben keinen Wunsch nach Sex. All diese Pornografie und jetzt wollen die Jungs keine Mädchen mehr, sie wollen nur noch Sex mit ihrer Hand oder Sex mit Robotern oder gar nicht. Japan hat jetzt die niedrigste Geburtenrate der Welt. Erkennst du den Zusammenhang? 4) Nachdem du aufgehört hast, zu Internetpornografie zu masturbieren, wird vielleicht deine Stimme tiefer – jedenfalls behaupten das Männer, die aufgehört haben mit Masturbieren, dass das geschieht. 5) Nachdem du aufgehört hast, zu Internetpornografie zu masturbieren, wirst du mehr Selbstkontrolle und Willenskraft haben – ich sage dir das aus persönlicher Erfahrung, du wirst dich einfach besser fühlen und stärker und männlicher. Nach Masturbation zu Internetpornografie und Masturbation fühlst du dich genau entgegengesetzt. 6) Nachdem du aufgehört hast, zu Internetpornografie zu masturbieren, wird dein Testosteronspiegel steigen – nach diesen Artikeln, wird das Testosteron leicht höher, wenn man sich des Orgasmus‘ enthält. Und der Spiegel steigt auch während sexueller Aktivität leicht – bevor er auf den normalen Level zurückfällt. Wenn du Sex hast mit einem echten Mädchen, steigt dein Testosteronspiegel. Wenn du Sex mit deiner Hand hast, und vor einem Computer sitzt und fünf verschiedene Seiten offen hast, sinkt der Spiegel. Ich brauche keinen wissenschaftlichen Artikel, um dir das zu sagen, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es wahr ist. 7) Nachdem du aufgehört hast, zu Internetpornografie zu masturbieren, wirst du ruhiger, rationaler und weniger ängstlich werden – wiederum lauten so die Erfahrungsberichte. Prüft den Link unten, um all die positiven Ergebnisse zu lesen über die Männer, die aufgehört haben, berichten. 8) Du wirst attraktiver für Frauen -- schauen wir uns Situation einmal an. Was glaubst du, wen finden Frauen attraktiver? A) Kerle, die ihre Zeit im Dunkeln verbringen und endlose zu endlosen Pornoströmen abspritzen, nach ungefähr einer Stunde fertig sind, ein Nickerchen machen, es schließlich endlich raus in die Sonne schaffen (oder nicht) und ihnen nicht einmal in die Augen schauen können. Oder B) Kerle, die ihre Zeit eben nicht damit verbringen, stundenlang mit sich selbst zu
  3. 3. spielen, voller Testosteron sind, ihren kostbaren Samen an diesem Tag nicht schon zwei Mal verschleudert haben, eine tiefere Stimme haben und die Fähigkeit besitzen, ihnen in die Augen zu sehen. Die Antwort ist leicht. 9) Du kannst dafür sorgen, dass du keine Viren auf deinen Computer kriegst – Viren sind eine Plage, und manchmal dauert es Tage, um damit fertig zu werden. Die meisten Computerviren kommen von Pornoseiten. Lösche die Quelle aus und damit bist du auch die Viren los. 10) Wenn du mir nicht glauben kannst, dann nimm das Wort dieser Herren, die ihre Sucht nach Internetpornografie besiegt haben und die Früchte davon ernten -- es gibt 90 Seiten über die positiven Ergebnisse. Ich habe nur aus den ersten paar Seiten zitiert: ● »Ich mag es wirklich, wo ich jetzt bin. Ich bin so viel ruhiger. Ich verliere meinen Zorn und meine Wut, und darüber freue ich mich. Ich habe herausgefunden, dass meine Temperamentsausbrüche mit dieser Sucht zusammenhingen.« ● »Meine soziale Ängstlichkeit war das Problem, mit dem ich seit meiner Kindheit zu kämpfen hatte (ich war zu sehr an Wissenschaft interessiert, anders als normale Kinder, also hatte ich immer das Gefühl, ich würde »nicht dazugehören«). Ich habe riesige Verbesserungen in meinem Selbstvertrauen und meinem Selbstwertgefühl festgestellt, seit ich auf Porno verzichte. Ich habe jetzt mehr Energie und ich trainiere täglich (habe ich vorher nie gemacht). Ich nehme mich jetzt als selbstsicheren, erfolgreichen Mann wahr und nicht mehr als introvertierten Spinner.« ● »Tägliches Training und Pornoabstinenz scheinen wirklich zu helfen. Ich genieße meinen neuen Lebensstil jetzt. Im Gegensatz dazu, nachdem ich angefangen hatte Pornos zu gucken, wurde meine soziale Ängstlichkeit viel schlimmer.« ● »Ich habe festgestellt: je länger ich von Pornos wegbleibe, umso leichter ist es mit ihnen [Frauen] zu sprechen, zu flirten und Gespräche zu beginnen.« ● »Eine Woche nachdem ich mit Pornografie und Masturbation aufgehört hatte, habe ich ein neues Mädchen kennen gelernt, was noch vor einem Monat unvorstellbar für mich gewesen wäre.« ● »Eine andere Sache ist die besondere Aufmerksamkeit, die ich vom anderen Geschlecht erhalte. Ich hatte nie wirklich ein Problem mit Mädchen zu reden, und sie haben natürlich auch in der Vergangenheit mit mir gesprochen, aber es ist unglaublich, wie oft Mädchen »zufällige« Gespräche mit mir anfangen! Bei einer Hochzeit, auf der ich neulich war, zum Beispiel, gab es ein paar Leute auf der Tanzfläche und ich habe beschlossen aufzustehen, um mit meinen Tanten zu tanzen. Dann plötzlich war ich umgeben von Frauen, die alle nach mir griffen und mit mir tanzen wollten! Ich bin ehrlich: Es war ein Supergefühl, diese Aufmerksamkeit zu haben!« ● »Es ist erstaunlich, wie viel Unterschiede es gibt. Ich bin viel weniger nervös, zusammenhängender, vertrauensvoller, alles. Es fühlt sich an, als würde jetzt meine wirkliche Persönlichkeit herauskommen können.« ● »Die positive Wirkung auf mein Gesellschaftsleben hält an. Ich stelle fest, dass es wirklich leicht ist mit Menschen zu reden, speziell mit Frauen. Man hat mir vorgestern bei meiner Salsa-Tanzgruppe einen Kommentar dazu gemacht. Etwas wie: »Du sprichst gerne mit den
  4. 4. Damen, oder?« Es ist mir nicht einmal aufgefallen, dass ich so viel Spaß hatte, aber wenn ich darüber nachdenke, hatte er recht.« ● »[Später] begann ich mit einigen der Jungs auf der Arbeit Liegestützen zu machen. Als ich begann war ich bei ungefähr 15 Liegestützen, und war am kämpfen. Heute ist das erste Mal, wo ich das mit diesen Jungs mithalten konnte, nachdem ich 60 Tage mit nur ganz wenigen Orgasmen »Ejakulationen« verlebt habe. Sie waren geschockt, wie viele Liegestützen ich machen konnte. Sie alle kommentierten, dass sie noch nie gesehen hatten, wie jemand sich von dort, wo ich vor zwei Monaten war, so verbessern konnte, wie dorthin, wo ich heute bin. Heute habe ich 200 (nicht alle hintereinander) gemacht. Vielleicht nicht Supermann, aber eine große Verbesserung in wenigen Monaten.« ● »Das andere ist die Art, wie ich mich halte. Ich gehe mit mehr Selbstvertrauen. Ich fühle mich besser mit mir. Ich fühle nicht, dass ich mich so viel isoliere, wie ich es früher getan habe. Je länger ich ohne Pornografie lebe, umso mehr steigt mein Wunsch, mit einer Frau zusammen zu sein.« ● »[Später] Heute ist Tag 50 ohne Pornografie. Mein Körper hat sehr viel geheilt. Keine Erektionsprobleme oder schwache Ejakulationen, wie ich sie noch vor wenigen Monaten hatte. Also indem ich Pornografie und Fantasien aufgegeben habe und (meist) ohne Orgasmus gehe, nur für diese Zeitspanne habe ich sehr große Schritte bei der Heilung des Schadens gemacht, den ich mir selbst angetan habe. Ich habe auch gelernt, dass ich weit genug gegangen bin, sodass ich meinen inneren Frieden ein bisschen leichter nach einer Ejakulation wiederfinde.« ● »Wenn ich meinen Samen für zwei Wochen zurückhalte, bemerke ich diese Vorteile: 1) Mein Gesicht schaut strahlend und energetisch aus (ich ernte gelegentliche Hingucker von Mädchen im Einkaufszentrum oder auf der Straße). 2) mein Gesichtsausdruck ist sorgenfrei (nicht im Kampf um mehr Energie, ohne Sorgen über negatives Zeug). Ich habe mehr natürliches Selbstvertrauen ohne meine Gedanken korrigieren zu müssen. 3) Meine Stimme wird tiefer und charmanter (dies führt merkwürdigerweise dazu, dass sowohl Männer als auch Frauen gerne mit dir reden wollen). 4) Mehr positive Gedanken (die negativen Gedanken, die mich belästigt haben, wirken so unbedeutend und irrelevant – ich kann Probleme leichter überwinden«). 5) Ich bin emotional ruhiger und es ist leichter, mich selbst zu kontrollieren. 6) Exponentieller Anstieg von Ausdauer und physischer Energie/Stärke. Das klingt, als ob die Kerle, die oben zitiert wurden, noch andere soziale Probleme hatten, zusätzlich zur Pornosucht, aber selbst für den Durchschnittsmann hat es wirkliche Vorteile, mit Pornogucken und Masturbieren aufzuhören. Behalte deinen kostbaren Samen für dich. Gib ihn nicht alle paar Stunden weg, während du dir die Droge der Internetpornografie reinziehst. Lass das Selbstvertrauen und Testosteron sich in dir aufbauen, anstatt es jeden Tag zu verschleudern. Und wenn du es weggibst, dann gib es einem Mädchen und nicht einem Kleenextuch. Gewinner verbringen ihre Zeit nicht mit Abspritzen. Da bin ich sicher. Versuch es 30 Tage lang und schau selbst. Vielleicht magst du die Ergebnisse. Ich weiß, dass ich sie mag. Weitere Quellen: http://yourbrainonporn.com/understanding_porn_addiction
  5. 5. Wissenschaftler: Unsere Gehirne sind unge- eignet für Konsum von Internet-Pornos Alexander Benesch Niemand konsumiert mehr Pornos als die Deutschen. Ist das ein Zeichen von hoher Virilität oder von ungesundem Suchtverhalten? Wissenschaftler argumentieren zunehmend: Unser Gehirne sind evolutionär ungeeignet für die digitale Überstimulation und es werden tatsächlich wichtige Verschaltungen verändert. Früher wurde moralisch und religiös argumentiert, Pornografie schlicht verboten (in Deutschland bis 1975). Nach einer sexuellen “Revolution” mauserte sich das schäbige Untergrundbusiness zu einer weltweiten Unterhaltungsindustrie mit 45 Milliarden $ Umsatz pro Jahr und wird nun Opfer einer noch größeren Revolution: Die Umsätze brechen weg, weil heute niemand mehr überhaupt bezahlen muss, um unendliche Massen an Pornographie auf den Bildschirm zu bekommen. Selbst Amateure verdienen per Webcam und Internet Geld mit Sex oder vergleichen sich einfach nur mit anderen. Die BILD-Zeitung versucht sich aktuell an dem Thema und besuchte extra den größten Kongress der Sexualforscher. Man erfuhr, dass 12,5% aller Internetseiten, die die Deutschen aufrufen, pornographisch sind. Die Experten erklären, dass Pärchen zusammen Pornos gucken sollen, um in Gang zu kommen, einsames Pornogucken aber die Liebe beeinträchtigt. Gähn. Interessanter ist da schon das Projekt YourBrainOnPorn, das durch den TED TALK von Gary Wilson und Artikel in Fachmagazinen gewaltig an Aufmerksamkeit erlangte. Gestützt von Erfahrungsberichten und wissenschaftlichen Studien wird argumentiert, dass das
  6. 6. menschliche Gehirn evolutionär nie dafür ausgerichtet war, mit der Hyperstimulation durch endlosen Online-Sex fertig zu werden. Unzählige Besucher von YourBrainOnPorn berichten von einer deutlichen Steigerung der Lebens- und Liebesqualität, seitdem sie ihren jahrelangen Pornokonsum eingestellt haben. Ähnlich wie bei den Anonymen Alkoholikern bildeten sich “NoFap”-Selbsthilfegruppen, deren Mitglieder sich gegenseitig bestätigen und motivieren. Sobald gewöhnliche Pornos langweilig werden, merkt der Konsument, dass sein sexueller Geschmack in verblüffendem Maße veränderlich ist. Wenn jemandes Cyberporno-Genre plötzlich nicht mehr stimulierend ist, denkt derjenige dann “Oh, das ist ein Zeichen dafür dass mein Gehirn eine Auszeit braucht um zu einer normalen Reizempfindlichkeit zurückzukehren, also mache ich eine Pornopause”? Nein. Er tut ohne Nachzudenken, was keiner von unseren Vorfahren tun konnte. Weg mit dem Alten, her mit dem Neuen – denn Neuheiten lösen den Schub an Dopamin aus, den er braucht um erregt zu werden. Er klickt im Netz herum bis er etwas findet das seinen Penis steif macht.” Dopamin ist einer der wichtigsten Botenstoffe im Gehirn, er soll uns dazu antreiben, Neues zu versuchen, zu erobern, Risiken einzugehen. Man geht davon aus, dass Drogen und Internetpornos den ganzen Dopamin-Mechanismus manipulieren können. Darin unterscheiden sich Pornos erheblich von anderen angenehmen Aktivitäten wie etwa Golfspielen. Anthony ist ein typischer Fall: Vor fünf Jahren habe ich angefangen, regelmäßig Pornos anzusehen. Zuerst waren es schöne Frauen, dann Hardcore-Pornos, dann bizarre Objekte [die vaginal oder anal eingeführt werden], dann Transvestiten, dann Tiere, dann Zwitter, dann Teen-Pornos, dann die jüngeren Models und nun erwartet mich Knast. Ryan bemerkte, wie die Sucht nach Neuem und Anderem seine sexuelle Präferenzen durcheinanderbrachte: Ich dachte im Ernst ich werde schwul. Ich war so deprimiert. Ich wusste ich liebe Frauen und könnte nie einen anderen Typen lieben, aber warum hatte ich Erektionsprobleme? Warum brauchte ich jetzt transsexuelles/homosexuelles Material um einen Orgasmus zu haben? Echte Homosexuelle sind sich nur dann unklar über ihre Orientierung, wenn gesellschaftliche und religiöse Tabu-Normen zum Tragen kommen. Internet-Pornos können auch die Präferenzen von Homosexuellen durcheinanderbringem. Yourbrainonporn listet Erfahrungsberichte, wo schwule Pornokonsumenten irgendwann bei Filmen von simulierten Hetero-Vergewaltigungen landeten. Wissenschaftler können ohne Probleme im Laborversuch männliche Hetero-Ratten mit Extraladungen Dopamin und Gewöhnung dazu bringen, männliche Partner zu bevorzugen. Lässt man die Ratte normalisieren, kommt sie zu ihrer Hetero-Präferenz zurück. Wissenschaftler nennen Internet-Pornografie einen übernormalen Stimulus, dem unser Gehirn nicht gewachsen ist. Wenn Raubtiere Beute erlegen, fressen sie bis sie fast platzen, weil sie instinktiv wissen, dass die nächste Mahlzeit vielleicht auf sich warten lässt. Der Körper kann überschüssige Kalorien in Fettpolstern für schlechtere Zeiten lagern. Man kann aber nur eine begrenzte Menge essen. Bei Internet-Pornografie fällt eine solche Begrenzung weg. Ein paar weitere
  7. 7. Klicks und der nächste, noch größere Stimulus ist da. Kurz: Man sieht mehr Pussy in einem Jahr als unsere evolutionären Vorfahren in ihrem gesamten Leben zu Gesicht bekommen haben. Mehr Pussy und mehr Variabilität als selbst irgendwelche Gottherrscher der Antike hatten. Dabei handelt es sich nur um Pixel auf einem Monitor. Das Gehirn lässt sich täuschen, aber mit Konsequenzen. Dies ist Physiologie, nicht Moral oder Sexualpolitik. Wenn Dopamin-ausschickende Nervenzellen immer weiter Dopamin raushauen, dann halten sich die empfangenen Zellen irgendwann die “Ohren” zu indem Dopamin(D2)-Rezeptoren verringert werden. Deshalb ist es nichts Ungewöhnliches, wenn der Weg eines Pornokonsumenten beginnt mit dem sexy Hintern einer Prominenten und derjenige Monate später “fortgeschritten” ist hin zu Mädchen mit Ziegen oder Vergewaltigungsszenen. Das Ganze ist ein Teufelskreis: Pornokonsumenten fühlen sich unsicherer beim Flirten, haben weniger Erfolg beim Erobern, holen sich ihren Ersatz vor dem Bildschirm. Irgendwann ist auch die Begeisterung weg, echte Partner zu erobern. Notwendig sind auch weitere Untersuchungen im Hinblick auf Pädophilie. Klassisch ist die Pornosammlung des Pädophilen, mit der er sich die Nächte um die Ohren schlägt. Sie sei angeblich nur ein harmloses Feld, seine Orientierung auszuleben ohne ein echtes Kind anzufassen, das Verlangen zu befriedigen. In Therapien schämen sich die erwischten oder besorgten Konsumenten dann, dass sie von softerem Material übergegangen sind zu Vergewaltigungsvideos. Irgendwann reichen die Pixel dann nicht mehr. “Pädophilenkarrieren” gleichen sich oft aufs Haar. Sozial isolierte Menschen rutschen früh in die Dauer-Porno-Routine hinein und isolieren sich dann noch mehr. Die Fantasie, über einen Menschen sexuelle Kontrolle auszuüben, wächst. Dieser Mensch muss natürlich möglichst klein sein. Auf dem Bildschirm lassen sich die Videos immer wieder abspielen, der Computer gehorcht und die Kinder demnach auch. Die Wissenschaft versucht einerseits nachzuweisen, ob es eine echte pädophile Sex-Orientierung überhaupt gibt und andererseits, welche psychischen Störungen mit dem Verlangen nach Kindern zusammenhängen. Wieviel gewöhnliche Pornosucht steckt also in der Sucht nach Kinderpornos? Bisher hat nur eine Studie die Gehirne von Ponosüchtigen untersucht. Die Cambridge University fand an Hirnscans heraus, dass die Veränderungen denen von Alkoholsüchtigen und Drogensüchtigen gleichen. Aber auch diejenigen, die noch nicht tief in der Abhängigkeit stecken, können folgende Symptome erleben: • Besorgnis über Eskalation hin zu extremerer Pornographie • Keine oder eingeschränkte Orgasmusfähigkeit beim Sex mit einem Partner • Häufige Masturbation, wenig Befriedigung • Unsicherheit in sozialen Kontakten, wenig Selbstvertrauen • Erektionsprobleme, auch bei extremer Pornographie • Verzerrung der sexuellen Orientierung • Konzentrationsschwierigkeiten, Ruhelosigkeit • Depression, Angstgefühle, Stumpfheit Das Rezept: Einstellen des Pornokonsums.
  8. 8. Fry23 ( 25/04/2014 ) Reply Vielen Dank Alex für diesen Artikel! Pornos sind nichts anderes als virtuelle Drogen … Dämpfungsmittel um die Leute unten zu halten. Die Seite http://yourbrainonporn.com/ ist voll mit authentischen Erfahrungsberichten, wie sich das Leben ohne Pornos/Drogen VERBESSERT….die Sinne KLÄREN. klarer Verstand = Feind eines unterjochenden Systems. Warum schauen wohl gerade die Deutschen die meisten Pornos. Ich denke aber nicht, dass es deswegen verboten gehört, nur es wird so dermaßen gefeiert und sogar die Leute auf der Straße kleiden sich wie Pornostars, überall nur Porno. Das Ganze sickert langsam in alle Köpfe und wir haben bald eine, dem Film “Idiocracy” ähnliche Welt, nur eben mit Massenpornos inklusive. Es gehört nicht verboten, sondern ent- hyped und entdramatisiert, Pornostars werden ja schon lange als Stars gefeiert, immer im fernsehen zu sehen, es wird normalisiert … darin seh ich das Problem… Wir können zu oft nicht zwischen Virtualität und Realität unterscheiden, es verschwimmt ineinander und schon laufen 12jährige rum wie Gina Wild. So Roboter wie Hanna Montana alias Miley sirius cyrus sind ja auch nur Aufwärmer für 12Jährige Gina Wilds^^ Lassen wir uns überraschen. Ich find unsre Zeit sehr spannend, werte libertäre Zeitgenossen. Kopf oben halten! Schlemihl ( 23/04/2014 ) Reply Die Pornoschwemme ist in der Welt. Ob sie sich durch Prohibition entfernen läßt, das ist die Frage. Front- Experimentierfeld für repressives Social-Engeneering, Großbritannien, macht bei der Prohibition aktuell schon die Vorhut. Das könnte die Neurotisierung und die Gier der Angefixten noch verstärken, was im Sinne der NWO- Elitisten wäre. Interessant der Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”-Titel, Ausgabe 15 vom 7. April 2014, welcher interessanterweise Pro-Porno ausfällt, bzw. vor “King Porn” kapituliert. Dieses Stück propagandistischen Social Engineerings unserer geheimdienstlich akkreditierten Gehirnwäscher und MeinungsManipulatoren sollte man gelesen haben – schon wegen des Spins. Porno ist ein Mittel der NewWorldOrder-Tavistock-Elitisten, ihre Gesellschafts-Umgestaltungs-Ziele zu erreichen. Das kann man auch im besagten “Spiegel”-Titel zwischen den Zeilen herauslesen. Man glaubt jetzt offenbar auf Seiten des Mainstreams, uns diese Top-Secret-Agenda ungefiltert auftischen zu können. Das ist wahrlich eine neue Qualität! Wer adäquat tief in die Problematik einsteigen möchte, dem sei die herausragende Studie von Gabriele Kuby “Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit” ans Herz gelegt. Sie arbeitet gut heraus, daß es sich hier um einen Baustein der globalen Eugenik-Agenda des Geld-Adels handelt. Was der Leser bei der Lektüre ertragen muß: Den moralinsauren, betulichen Tenor einer, immerhin aus freien Stücken, zum Katholizismus konvertierten. Diesen Monat ist Karlheinz Deschner verstorben, der Autor des zehnbändigen Monumentalwerkes “Kriminalgeschichte des Christentums”. Auch dieses Opus hat seine Berechtigung im humanistischen Kanon. Die Porno-Schwemme ist in der Welt – frei nach Goethes Faust: “Er liebt sich allzuoft die unbedingte Ruh, drum füg ich ihm einen Gesellen zu, der wirkt und reizt und muß als Teufel schaffen”. Wer den aktuellen Porn-Impact im zeitgenössischen gesellschaftlichen Kontext begreifen möchte, dem sei auch die Einschätzung der US-Fernseh- Serie “Sex in the City” von M.A. Verick in der Publikation “Das Medienmonopol” anempfohlen, kostenlos herunterladbar hier: https://archive.org/details/DasMedienmonopol Wer auch nur annähernd begreifen möchte, wie weit die psychisch-intern und Sowjet-extern repräsentierten Geschlechterbeziehungen durch die linken Gender-Faschisten bereits zerstört sind, profitiert von der Kenntnisnahme folgender Websites: http://wikimannia.org http://manndat.de http://www.das-maennermagazin.com Für den schweigenden, abgeklärten Genießer, die Bücher: Lodovico Satana, “Lob des Sexismus” und die Klassikerin “Esther Vilar”, DTV-Trilogie “Der dressierte Mann – Das polygame Geschlecht – Das Ende der Dressur”. Und ach, wer von einer mutmaßlichen SexSucht wegkommen möchte … Nunja, die wichtigsten Dinge im Leben funktionieren nicht – zumindest nicht ausschließlich – über den Intellekt… ein sanfter Weg: http://www.sahajayoga.de ein harter Weg: http://www.dhamma.org Wer schon immer Kontrolle
  9. 9. durch Sektengurus im innersten Herzen gesucht hat, wird hier garantiert – verdientermaßen – versklavt. Wer gute Werkzeuge sucht, ansonsten aber frei bleiben möchte, nimmt sich mit, was er braucht und weist Übergriffiges zurück. Literatur: Joel Kramer, Diana Alstad, “Masken der Macht. Die Guru Papers. Warum Menschen bereit sind, sich einem Guru zu unterwerfen” (Zweitausendeins-Verlag, vergriffen, nur noch antiquarisch erhältlich). Niko ( 22/04/2014 ) Reply Hey Alex , lustgierweiße hab ich echt schon darüber nachgedacht dich auf das Thema aufmerksam zu machen weil es gut in das Konzept der Seite passt. Leider fehlen da ein paar Links: http://www.yourbrainrebalanced.com/ ist das größte Forum zu dem Thema , allein die Storys die man da liest zeigen einem das es kein feministisches Hirngespinst ist. http://yourbrainonporn.com/faq-thread-yourbrainrebalancedcom ist das größte Informationsportal zu dem Thema. Ich persönlich kann sagen das ich so mittelmäßig betroffen war , mich schon dabei erwischt habe das in Zeiten wo das Leben irgendwie langweilig und schwierig war öfter Pornos geschaut habe als sonst und das es mir tatsächlich viel besser geht seit ich es komplett lasse (halbes Jahr jetzt) obwohl ich vorher nicht gemerkt hab das es mir schadet. Da ist der Knackpunkt , fast jeder macht es , deshalb bemerkt niemand die Folgen die es hinterlässt (bei mir deutlich unsicherer Umgang mit Frauen als jetzt und generell niedrigerer Energiespiegel und weniger Motivation -> Dopamin). Wer ein gutes populärwissenschaftliches Buch über Dopamin lesen möchte , dem sei “The Willpower Instinct” von Kelly McGonigal Ph.D. empfohlen , gehört hier eigentlich in den Shop.
  10. 10. Online-Sex-Sucht: Unterschätzt und gefährlich Die geheime Pandemie (Teil I) von Hellmut Lumpi, Dienstag, 11. August 2009 Bei Pandemie denken die meisten derzeit an Masken für den Mund und Bürokratie an Flughäfen. Doch still und leise breitet sich eine für die Gesellschaft nicht minder gefährliche Seuche aus: die Sucht nach Internet-Pornographie, auch bekannt als Online- Sex-Sucht. Eine Online-Internetsexsuchthilfeplattform spricht von über 60 Millionen Betroffenen Online-Sex-Süchtigen allein in den USA. Betroffen, das heißt, dass regelmäßig Zeit auf Online-Sex-Seiten verbracht und masturbiert wird. Die sozialen Auswirkungen sind enorm und zeigen sich mit fortschreitenden Dauer der Abhängigkeit immer stärker. Die häufigsten sind, dass die Betroffen deutliche Bewusstseinsveränderungen erleben. Leicht irritierbare und depressive Gemütszustände treffen beinahe auf alle zu. Ein weiteres Symptom ist die Isolation von der Mitwelt. Das stundenlange Alleinsein vor dem Computer, beschäftigt mit einer virtuellen Welt, führt für viele zur Unfähigkeit, mit der realen Umwelt in Kontakt zu treten. Dazu kommt, dass in den Augen der betroffenen – fast immer Männer – Frauen auf ihre Geschlechtsteile reduziert werden. Ein Anstieg sexueller Übergriffe gehört ebenso zu den dramatischen Folgen wie die Vernachlässigung der realen Umgebung und wichtiger Lebensbereiche. Erkenntnisse von Gehirnforschern zeigen: Online-Sex-Süchtige haben ein handfestes Suchtproblem. Eine weitere Gemeinsamkeit Internetpornosüchtiger sind schwere Beziehungsprobleme. Eine Studie der American Academy of Matrimonial Lawyers (Verband der US-Scheidungsanwälte) ergab 2002, dass weit über 50 Prozent der Scheidungen im engen Zusammenhang mit exzessivem Pornokonsum stehen. Noch acht Jahre davor spielte Pornographie überhaupt keine Rolle.
  11. 11. Das Internet als Katalysator Der große Unterschied zwischen Porno-Magazinen und Online-Pornographie sind die berühmten vier A´s des Internets: Affordable, Agressive, Anonymous und Accessible. Zu deutsch: billig, aggressiv, anonym und leicht zugänglich. Während man früher für Pornos in schmuddelige Läden gehen und viel Geld ausgeben musste, lauern heute die Pornoproduzenten im Internet auf ihre Opfer. Kaum ein Emailaccount, der nicht zugespamt wird, kaum eine größere Plattform, die einen nicht irgendwie zu einer frei zugänglichen Pornoseite führt. In dem im Jahre 2007 erschienen Buch „The Drug of the New Millenium, The Science behind Internet Pornography Use“ schreibt Mark Kastleman, dass es 4,2 Millionen Internetpornoseiten gibt, und 2.500 neue jede Woche online gehen. Pornokonsum ist Drogenkonsum Gehirnwissenschaftler haben herausgefunden, dass pornographische Bilder, vor allem im Zusammenhang mit Masturbation, einen chemisch indizierten Rauschzustand auslösen, der nur mit schwerstem Drogenkonsum vergleichbar ist. Ja, richtig gelesen, Pornokonsum ist Drogenkonsum. Die Neurowissenschaftlerin Judith Reisman erklärt in ihrem Buch „The Psychopharmacology of Pictorial Pornography“, dass Pornobilder, die durch die Augen das Gehirn erreichen, die körpereigene Drogenproduktionsstätte anwerfen. Welche körpereigenen Drogen werden dabei produziert? Randy Hyde führt auf „Candeo“ (Online-Portal, das über Pornographie aufklärt) aus, das seien im wesentlichen Dopamin, Noradrenalin, Testosteron, Oxytocin und Serotonin. Die Mischung der Hormone erzeugt ein High, das das beim normalen Sex bei weitem übertrifft und einen extrem berauschenden Effekt mit sich bringt. Ein Klick – und alle guten Vorsätze sind vergessen... (fd/flickr.com) Es werden Emotionen, Gefühle und Erinnerungen zusammengekleistert, die so nicht zusammengehören. Das führt zu einer chemischen Unordnung im Gehirn des „Patienten“ – wie die Wissenschaftler sagen. So wird etwa das Hormon Oxytocin normalerweise von einer Mutter beim Stillen ihres Kindes oder eben beim Geschlechtsverkehr mit ihrem Partner ausgeschüttet. Der von Gott oder der Natur gegebene Effekt soll dabei ein tiefes emotionales Familienband sein. Im Zusammenhang mit Pornographie bewirkt Oxytocin eine starke Bindung zu einem Liebesgefühl, das auf die Darstellungen projiziert wird. Das erklärt, warum viele Männer ihre Augen nicht vom Kleiderausschnitt von Frauen wenden können. Sie haben ihr Gehirn darauf trainiert und können, gleich einer Liebesbeziehung, ihren Blick nicht abwenden. Oder das Noradrenalin, das in einer Liebesbeziehung bewirkt, dass man sich an kleine
  12. 12. Details des Zusammenseins erinnern kann. Im Zusammenhang mit Pornokonsum bewirkt es, dass optische Bilder genauestens aus der Erinnerung abgerufen werden können. Diese können jedoch nicht nur aktiv abgerufen werden, sie kommen auch ständig unwillkürlich aus dem optischen Gedächtnis ins Bewusstsein. Dopamin wird für gewöhnlich in einer dauerhaften Beziehung ausgeschüttet, um die positiven Eigenschaften des Partners verstärkt wahrzunehmen, gleichzeitig die negativen etwas milder zu beurteilen. Beim Pornokonsum bewirkt dieses Glückshormon, dass die Bilder im Zusammenhang mit einer Art Glückszustand wahrgenommen werden. Das nebenbei mitgelieferte Serotonin lässt die Trübsal des Lebens vergessen. Zusammen bewirken diese Chemikalien eine süchtig machende, sich ständig verstärkende und ergänzende Mischung. Eine normale Suchtlaufbahn Für gewöhnlich haben junge Männer in ihren frühen Teenagerjahren die ersten Kontakte mit Soft-Pornographie. Die ersten Erfahrungen mit sexueller Erregung, die ein Lustgefühl mit sich bringt, werden mit optischen Anreizen gemacht. Da diese Erlebnisse als positiv wahrgenommen werden, werden sie im Laufe des Lebens immer und immer wieder wiederholt. Die Bilder werden „härter“. Die Art und Weise, wie Pornographie im Gehirn funktioniert, sorgt dafür, dass sie immer weiter benutzt wird. Die großen Mengen an Dopamin, die bei einer „Session“ ausgeschüttet werden, bedürfen immer stärkerer Anreize. Die Themen, die geschaut werden, müssen immer deutlicher und aggressiver werden, um das gewünschte High zu erreichen. Irgendwann ist das Gehirn nicht mehr in der Lage, in einer normalen Lebenumgebung genug Dopamin zu produzieren. Man braucht „Pornostimulierung“, um nicht schlecht gelaunt zu sein. Damit sind alle Zutaten für eine handfeste Sucht gegeben. Der Pornokonsument erlebt eine starke endogen produzierte Highwelle, die jederzeit und beinahe gratis erhältlich ist. Sehr oft wird das meist unbewusst als Selbstmedikation eingesetzt. Sobald Emotionen wie Ärger, Stress, Langeweile oder Müdigkeit auftreten, wird mittels Pornokonsum abgeholfen. Durch jahrelanges ständiges Wiederholen brennt sich diese billige und wirkungsvolle Selbstmedikation im Gehirn ein. So wie man das Radfahren nicht verlernt, verlernt das Gehirn, das auf Effizienz aus ist, diese chemische Abhilfe gegen unangenehme Gefühle nicht mehr. Dr. Jekill und Mr. Hyde Zeigen sich die sozialen Auswirkungen wie Eheprobleme, soziale Isolation und Depressionen dann offensichtlich, und der Pornokonsument erkennt, dass seine Probleme mit Pornographie in Zusammenhang stehen, wird der Entschluss gefasst, damit aufzuhören. Dieser Entschluss ist jedoch nicht so einfach in die Tat umzusetzen. Tritt ein sogenannter „Trigger“, ein Anlass für eine Internetpornosession, die ja wirklich nur einen Mausklick entfernt ist, auf, sind alle Entschlüsse im Nu vergessen. Stunden später, wenn das Ganze wieder vorbei ist, findet sich der Rückfällige völlig verzweifelt wieder. Ein neuer Entschluss wird gefasst, die Automatik zum Computer wird mit aller Gewalt unterdrückt, bis der innere Druck so groß geworden ist, dass nachgegeben wird. Diese Phasen der Kontrolle und des Freigebens wiederholen sich in mehr und weniger langen Zyklen wieder und immer wieder. Es hat sich eine, wie die Psychologen sagen, Zwangshandlung entwickelt.
  13. 13. Es funktioniert so: Sobald ein Trigger (Langeweile, Einsamkeit, Wut, Stress oder Müdigkeit) oder physisch (Anblick einer knapp bekleideten Frau, reizvolle Werbung etc.) auftritt, kommt das limbische System im Gehirn, das Suchtzentrum, in Fahrt. Das Prekäre daran ist, dass dabei gleichzeitig die frontalen Gehirnlappen, wo die Logik und das Bewusstsein für Konsequenzen und Willensstärke liegen, außer Betrieb gesetzt werden. In diesem Zustand, der sich plötzlich oder auch allmählich entwickeln kann, ist der Süchtige gar nicht mehr in der Lage, vernünftig zu entscheiden. Das limbische System hat die Kontrolle übernommen, und je mehr sich darauf eingelassen wird, desto enger wird das Bewusstsein, gleich dem Schacht in einer Eieruhr. Wenn der Drogenrausch zu Ende ist, typischerweise nach dem Orgasmus, zieht sich das limbische System wieder zurück, das normale Denken setzt ein, und voller Selbstzweifel steht der Geplagte da und versteht nicht, wie es wieder so weit kommen konnte. Gleich der Geschichte von Dr. Jekill und Mr. Hyde hat der Pornosüchtige wenig Chancen, aus diesem Teufelskreis wieder herauszukommen. Es folgt der Artikel: Tipps für den Ausstieg aus der Online-Sex-Sucht Erschienen in The Epoch Times Deutschland Nr. 30/09 Wenn die Gehirn-Chemie entgleist: Beim Süchtigen übernimmt das limbische System die Oberhand. Folge: Das logische Denken ist wie ausgeblendet. (andrewjthomas/flickr.com)
  14. 14. Der Ausstieg aus der Online-Sex-Sucht Die geheime Pandemie (Teil II) von Hellmut Lumpi, Dienstag, 18. August 2009 Der Pornokonsument erlebt eine starke endogen (im Körper) produzierte Highwelle, die jederzeit und beinahe gratis erhältlich ist. Sobald Emotionen wie Ärger, Stress, Langeweile oder Müdigkeit auftreten, wird mittels Pornokonsum abgeholfen. Durch jahrelanges ständiges Wiederholen brennt sich diese billige und wirkungsvolle Selbstmedikation im Gehirn ein. So wie man das Radfahren nicht verlernt, verlernt jedoch das Gehirn, das auf Effizienz aus ist, auch diese chemische Abhilfe gegen unangenehme Gefühle nicht mehr. Der Ausstieg Sobald – oft wirklich erst nach Jahren – dieser Kreislauf identifiziert wurde, setzen bei vielen Betroffenen ernsthafte Depressionen ein, die auch im Suizid enden können. Diese Zwangshandlungen und die Zwangsgedanken sind jedoch therapierbar. Im Folgenden beschreiben wir, wie man selbst wieder frei werden kann von dieser Sucht. Jedoch muss man bedenken, dass ein Therapievorgang seine Zeit braucht und es Rückfälle geben kann. Darüber hinaus sollte niemand sich scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der erste Schritt auf dem Weg aus der Online-Sexsucht ist es, ein starkes eigenes Motiv zu identifizieren, warum Sie frei von Pornos leben wollen. Es reicht bei weitem nicht, nur eine ungefähre Ahnung zu haben, dass das Leben dann besser sein würde. Nein, Sie müssen schriftlich, am besten mit Fotos, Zeichnungen, Zitaten, Liedertextern, spirituellen Motiven usw. festhalten, wie Ihr Leben sein wird, wenn Sie frei sein werden von der Pornosucht. „Ich genieße es, mein Leben wieder im Griff zu haben. Ich treffe gute Entscheidungen für mich und damit für meine Mitwelt. Ich sehe Frauen in ihrer Gesamtheit, und schätze sie wie meine Schwestern und Töchter. Ich bin erfolgreich und sozial anerkannt.“ Je deutlicher und klarer Sie sich sehen als freien Menschen, desto einfacher und schneller wird Ihr Genesungsprozess gehen.
  15. 15. Diese auf Papier, oder besser Poster, gebrachte selbsterfüllende Prophezeiung müssen Sie täglich anschauen und im Kopf behalten. Gleichzeitig sollten Sie ein Szenario niederschreiben, was passieren würde, wenn Sie weiterhin ihrer Sucht frönten. Je dunkler und abschreckender Sie dieses Bild malen, desto besser. „Ich bin arbeits- und mittellos. Ich habe keine Freunde, weil die mich abstoßend finden. Frauen verachten mich. Für meine Eltern bin ich die größte Enttäuschung“, usw. Face it - replace it Wenn Sie ihre Motive klar identifiziert und internalisiert haben, kommt der nächste Schritt: „Was Sie da reingeholt hat, bringt Sie auch wieder heraus“. Wie oben beschrieben, haben die meisten Pornokonsumenten in frühen Pubertätstagen mit der Selbststimulation in Pornobegleitung begonnen und diese im Laufe der Jahre hunderte- ja tausendemale wiederholt. Damit hat sich ein Verhalten im Gehirn gebildet, das immer wieder automatisch zum Vorschein kommen wird. Sie müssen also ganz bewusst dieses Verhalten nicht mehr ausführen. Diese Technik heißt: „Face it – replace it“. Wenn Sie von einem Trigger gefasst werden, ist es das falsche Rezept, den Gedanken zur glückversprechenden Selbststimulation in Pornobegleitung zu unterdrücken. Dieses Gedankenmuster lässt sich eben nicht unterdrücken, oder zumindest nicht lange. Der richtige Weg ist, den Gedanken passieren zu lassen (face it), und ganz aktiv auf ihn zugehen um ihn dann umzulenken (replace it). Ihn umzulenken bedeutet, die Konsequenz des Triggers neu zu definieren. Sprechen Sie mit dem Wunsch, eine XXX Seite zu öffnen laut: „Ich weiß, was du mit mir vorhast. Ich will das nicht mehr machen. Ich treffe jetzt eine neue, eine gesunde Entscheidung. Ich bin langfristig so viel glücklicher. Ich will meinen Motiven entsprechend handeln“. Danach bringen Sie sich dazu, mit dieser Entscheidung glücklich zu sein. Oder, Sie gehen im Sommer auf der Straße und sehen eine im Minirock bekleidete hübsche Frau. Schauen Sie sie direkt an und sprechen sie zu sich: „Ich betrachte diese Frau auf eine richtige Art und Weise. Ich hoffe, sie ist ein glücklicher Mensch. Wenn sie meine Hilfe braucht, bin ich für sie da, wie für eine Verwandte“. Programmieren Sie ihr Denken neu. Definieren Sie die Welt um sich gesund und frei von pornographischem Einfluss. Bedenken Sie, dass Sie während der vergangenen Jahre Ihr Denken durch den Pornoeinfluss völlig falsch gefüllt haben, also wird es eine Zeit dauern, bis Sie wieder ganz gesund sind. 100-mal müssen sie aktiv face it - replace it anwenden, beim 101. Mal geschieht es automatisch. Sie müssen sich aus dem Problem hinaus denken. Aber machen Sie sich keine Illusionen. Dieser Prozess kann sehr schmerzhaft sein. Ihr Gehirn hat durch die jahrelangen endogenen Drogenausschüttungen verbunden mit unnatürlichen und illusorischen Bilder einen völlig verwirrten Chemiehaushalt. Ein plötzliches Aufhören mit dieser Selbstmedikation kann einhergehen mit starken Entzugserscheinungen und Depressionen. Deshalb sollten Sie ein ganz starkes Motiv herausarbeiten. Dieses Motiv ist alles und dient als Motor. Das ständige face it – replace it Üben, das
  16. 16. übrigens auch „trocken“, also ohne externen Trigger, so oft wie möglich gemacht werden soll, garantiert Ihnen den Langzeiterfolg. Ohne ständiges Üben haben Sie keine Chance. Bedenken Sie, immerhin hat Sie jahrelanges Üben auch erst in die jetzige Situation hineingebracht. Eine Warnung sei noch erwähnt. Durch die extremen Sinneseindrücke unserer jetzigen Zeit (vom interaktiven Handyscreen bis zum Facebookwecker) geht Ihr überladenes Gehirn gern auf Autopilot. Das heißt, dass man sich seiner eigenen Gedanken oft gar nicht bewusst ist. Ehe man sich versieht, ist man schon wieder ganz tief mit den Gedanken in einer lustvollen Szene, das limbische System wird aktiv und Sie schleudern wehrlos in eine Handlung, aus der dann wieder ein böses Erwachen kommen muss. Sollten Sie zu den Betroffenen gehören, helfen Ihnen diese Einsichten und Techniken bestimmt ein gutes Stück weiter. Es gibt natürlich noch viele weitere Techniken, um der Droge „Internetpornosucht“ Herr zu werden. Eine zum Abschluss: Erzählen Sie einer Vertrauensperson von ihrem Problem. Auch Ihrer Partnerin. Wahrscheinlich stoßen Sie anfangs auf Unverständnis und Bestürzung, aber wenn Sie Ihren Pornokonsum als das erklären, was er ist, nämlich als Sucht, wird Ihr Partner bestimmt Verständnis zeigen und Ihnen zur Seite stehen. Durch das Aussprechen Ihrer kleinen Geheimnisse werden auch viele negative Nebeneffekte aufgelöst. Zum Abschluss nehmen Sie bitte diesen Gedanken mit: Sie sind in die Pornofalle völlig unvorbereitet und ungewarnt gestolpert, weil dies ein Tabuthema in unserer Gesellschaft ist. Wenn Sie dieses Problem allerdings erkannt haben und sich daraus befreien konnten, werden Sie als noch stärkerer Mensch, moralisch gestärkt, empor steigen. Vielleicht werden Sie dann die Kraft schöpfen können und vielen ihrer Mitmenschen ebenfalls helfen, da herauszukommen.
  17. 17. Was Pornos dir weismachen wollen… . 1. Frauen tragen im Bett hohe Absätze. 2. Männer sind stets hart und allzeit bereit. 3. 10 Sekunden Cunnilingus sind mehr als ausreichend. 4. Wenn eine Frau beim Masturbieren von einem Fremden erwischt wird, wird sie nicht etwa verschämt aufschreien, sondern auf zügellosem Sex bestehen. 5. Eine Frau lächelt entzückt, wenn ein Mann ihr Gesicht mit Sperma vollkleckert. 6. Frauen haben gerne Sex mit hässlichen, älteren Männern. 7. Frauen stöhnen unkontrolliert, wenn sie jemandem einen blasen. 8. Frauen kommen immer zur gleichen Zeit wie die Männer. 9. Mit Fellatio können Frauen Strafzettel mit Sicherheit vermeiden. 10. Alle Frauen sind beim Vögeln laut. 11.In den 70ern konnte man nicht pimpern, ohne dass im Hintergrund wilde Beatmusik spielte. 12.Die Titten sind echt. 13.Eine übliche und sehr vergnügliche Sexualpraktik besteht darin, seinen halb eregierten Penis wiederholt gegen einen Frauenpo zu klatschen. 14.Männer stöhnen immer “Oh ja!”, wenn sie kommen. 15.Wenn zwei Männer anwesend sind, geben sie sich “high five” (und die Frau ist nicht im geringsten davon angewidert!) 16.Doppelte Penetration zaubert ein Lächeln auf das Gesicht einer Frau. 17.Asiatische Männer gibt es nicht. 18.Wenn du ein Pärchen beim Vögeln im Busch erwischst, hat der Typ nicht das kleinste Problem damit, dass du seiner Freundin deinen Penis in den Mund schiebst. 19.Es gibt eine Handlung. 20.In der Hündchenstellung kann der Mann die Erregung der Frau steigern, indem er ihr auf den Hintern klatscht. 21.Krankenschwestern lutschen Patientenschwänze. 22.Männer ziehen immer vorher raus.
  18. 18. 23.Wenn deine Freundin dich dabei erwischt, wie du von ihrer besten Freundin einen geblasen bekommst, wird sie nur kurz sauer sein und euch dann beide ficken. 24.Frauen haben nie Kopfschmerzen… oder Perioden. 25.Wenn eine Frau den Schwanz eines Mannes lutscht, ist es extrem wichtig für ihn, sie zu erinnern: “Lutsch ihn!” 26.Arschlöcher sind sauber. 27.Auf den Hintern einer Frau zu ejakulieren ist ein befriedigendes Ergebnis für alle beteiligten Parteien. 28.Frauen sehen immer angenehm überrascht aus, wenn sie die Hose eines Mannes öffnen und dort einen Penis vorfinden. 29.Männer müssen nicht drum betteln. 30.Falls ein Mann steht, während sie ihm einen bläst, wird er immer eine Hand auf dem Hinterkopf der Frau platzieren und die andere Hand stolz auf seine Hüfte legen. 31.Jeder Typ hat einen Schwanz, der so groß ist wie Klopfers. 32.Alle Frauen sind totalrasiert. 33.Frauen haben nichts dagegen, von der Straße aufgelesen und in einem fahrenden Kleinbus genagelt zu werden. 34.Jedes Mädchen mit Zöpfen ist ein Teenager. 35.Alle anderen Mädchen sind MILFs. (MILF = Moms I’d Like to Fuck, also scharfe Mütter)
  19. 19. Shelley Lubben «Ich verkaufte mein Herz an die Pornoindustrie» Shelley Lubben heute. Aus Verzweifelung ging Shelley Lubben in die Prostitution. Später drehte sie Pornofilme, auch harte. Nur über Alkohol und Drogen sei sie dazu fähig gewesen. Not und Frust führten dazu, daß Shelley Lubben in die Prostitution glitt. Mit 18 wurde sie von daheim rausgeworfen; in der Pornoindustrie fand sie eine neue Familie. «Aber der Preis, den ich dafür bezahlte, war mein Leben. Ich verkaufte mein Herz, mein Denken und meine Weiblichkeit.» Als Wrack fand sie zu Jesus Christus, der sie neumachte. Wir sprachen mit Shelley Lubben über ihr früheres Leben. Livenet.ch: Shelley Lubben, haben Sie Angst vor dem Siegeszug, den die Pornographie schon seit Jahren fährt? Shelley Lubben: Ich fürchte mich vor gar nichts, aber ich sehe, dass die Pornographie immer mehr um sich greift und jährlich Tausende Leben zerstört. Seit ich diese Industrie verlassen habe, ist sie um das 20fache gewachsen. Die meisten Konsumenten hat sie unter den 12- bis 17jährigen Teenagern. Die Statistiken zeigen: Pornographie überrollt die Welt. Shelley als Pornodarstellerin auf verschiedenen Videos.
  20. 20. Ist der Glaube, dass Frauen Spass am Drehen haben, zu vergleichen mit dem, dass der Storch die Babys bringt? Frauen sind nicht glücklich, wenn sie Pornofilme drehen. Die meisten haben eine traumatische Vergangenheit hinter sich, wurden als Kinder missbraucht, von den Eltern vernachlässigt oder haben andere Traumata erlebt. Es ist nicht schwer, mehr über den persönlichen Hintergrund von Pornostars herauszufinden, zum Beispiel über ihre tragische Kindheit. Nehmen wir Pornostar Nummer 1, Jenna Jameson: Ihre Mutter starb, als sie noch klein war, ihr Vater war Alkoholiker, als Teenager wurde sie vergewaltigt. Und so ging das weiter. Sie sagen, Pornographie sei eine grosse Lüge. Warum machen dann so viele Frauen mit? Sie fühlen sich zur Pornoindustrie hingezogen, weil sie dort ihren eigenen Kindsmissbrauch noch mal durchleben können und sogar dafür bezahlt werden. Hier haben Frauen, die vom Leben überwältigt wurden, endlich Macht. Es ist unsere Art, hinter dem Mann herzusein, der uns so arge Schmerzen zugefügt hat. Wir wollen dir den letzten Dollar abknüpfen und dein Leben ruinieren, weil wir die Männer hassen. Die Pornoindustrie weiss genau, wie sie junge Mädchen rumkriegt. Zuerst nehmen sie sie als Models, dann für Nacktaufnahmen, dann drehen sie Sex-Szenen zwischen Mädchen und dann mit Jungs und zuletzt Hardcore-Sex. Die Drahtzieher wissen genau, was sie tun, und manipulieren junge Mädchen, die ein Trauma haben und einfach hören wollen: «Du bist etwas ganz Besonderes.» Sie sehnen sich so sehr nach Aufmerksamkeit, dass sie alles dafür hingeben. Heute engagiert sich Shelley für Frauen, die in der Pornoindustrie arbeiten. Die meisten Pornokonsumenten sind Männer. Sie hätten Grund genug, jeden Mann zu hassen … Ja, ich hab damals die Männer abgrundtief gehasst. Aber nach zwölf Jahren innerer Heilung habe ich ihnen alles vergeben und hasse sie jetzt nicht mehr. Im Gegenteil: die Liebe Gottes und das Mitleid mit den Männern brachten mich dazu, den Pornosüchtigen übers Internet zu helfen. Die Männer sind genauso Geplagte wie die Darstellerinnen. Ich hab viele gesehen, die alles verloren haben. Darum erklär ich ihnen die Illusion der Pornographie und wie sie sich davor retten können. Wenn ich das konnte, dann kann es auch jeder andere. Was empfinden die männlichen Darsteller? Für die Männer kann ich nicht sprechen. Offenbar aber anders als die Frauen. Sie haben Gefallen am Hardcore-Sex, während wir Frauen in unsichtbarem Schmerz niedergehen.
  21. 21. Wie offen sind weibliche Darsteller für Jesus? Sehr offen, denn sie verabscheuen das, was sie tun. Jeder weibliche Pornostar, mit dem ich sprach, sagte, sie wolle Mutter werden und eine Familie haben. Ich sagte ihnen, dass das nur Jesus Christus zusammen möglich sei. Dann wollten sie, daß ich für sie bete und mehr von Gott erzähle. Shelley 1993 und 1994 als «Roxy». Aber der Druck zum Weiterzumachen ist sehr gross. Sie stecken fest drin in diesem Teufelskreis. Ihre Fans und die Industriemultis machen es ihnen schwer, da wieder rauszufinden. Die meisten sind abhängig von Drogen oder Alkohol. Am besten kann man den Frauen dadurch helfen, daß man die Last von ihren Schultern wegnimmt. Wenn die Leute keine mehr Pornos schauen, dann ist diese Last wirklich weg, und sie haben keine Arbeit mehr. Darum bemühe ich mich auch sehr darum, Pornosüchtigen zu helfen. Man hilft damit auch den Darstellerinnen. Shelley Lubben heute. Shelley Lubben drehte Pornos. Weil sie sich zutiefst nach Anerkennung sehnte. Die angebliche Lust hinter der Kamera sei jedoch nichts als Phantasie, sagt sie. Elend sei die Realität. Darum hilft Shelley Lubben heute den Opfern der Sex-Traumfabrik. In ihrer Kindheit wurde Shelley Lubben von den Eltern abgelehnt und mit 18 aus dem Haus geschmissen. Vielen Mädchen in der Sexindustrie gehe es ähnlich: «Sie fühlen sich zur Pornoindustrie hingezogen, weil sie dort ihren eigenen Kindsmissbrauch noch mal durchleben können.» Hier hätten sie als Frauen die Macht, die ihnen sonst fehlt. Shelley: «Es ist unsere Art, hinter dem Mann herzusein, der uns so arge Schmerzen zugefügt hat.» Hinter der vermeintlichen Lust verberge sich das pure Elend. Die meisten Frauen seien psychische Wracks, erzählt Shelley aus eigener Erfahrung.
  22. 22. «Die Drahtzieher wissen genau, was sie tun, und manipulieren junge Mädchen, die einfach hören wollen: „Du bist etwas ganz Besonderes.“ Die sehnen sich so sehr nach Aufmerksamkeit, dass sie alles dafür hingeben.» Shelley in einem Pornofilm als «Roxy». Diesen Mädchen will Shelley helfen. Denn sie weiss, wie sie sich fühlen. Und sie bietet ihnen die Lösung an, die ihr selbst geholfen hat: Jesus Christus. Aber auch die christlichen Gemeinden dürften nicht untätig bleiben, fordert sie. Livenet.ch: Shelley Lubben, wie können Christen Pornodarstellerinnen erreichen? Shelley Lubben: Am besten dadurch, dass sie selber keine Pornos anschauen und anderen vom Konsum abraten. Sie können auch eine Gruppe bilden für Leute aus dem Sexgewerbe. Mädchen, die rausgefunden haben, haben Material für so eine Arbeit. Am meisten Kraft liegt in den entsprechenden Lebensgeschichten. Wenn wir solche Geschichten wie meine verbreiten, dann sehen diese Mädchen, dass es wirklich einen Ausweg gibt. Menschen, die die Sexindustrie durchlebt haben, finden sich manchmal auch in einer christlichen Gemeinde. Aber sie haben Angst, darüber zu reden. Ein Pastor muss seiner Gemeinde sagen, dass er diese Personen nicht anklagt, sondern dass man sie unterstützen und ihnen Hoffnung geben soll durch die Liebe von Jesus Christus. Die Kirche wird ja als eine Art Klinik angeschaut, in der man Hilfe kriegt. Jede Gemeinde sollte eine Gruppe haben für Menschen aus dem Sexgewerbe und auch für Pornosüchtige. Wenn die Gemeinden das tun, werden sich ganze Länder verändern und die Welt heiler werden. Die Menschen leben dann weniger verletzt. Sexsucht führt in die Kriminalität. Wenn man sie stoppt, wird auch die Kriminalität gebremst. Welche Fehler machen die Christen? Mit Alkohol und Drogen betäubte Shelley ihre Seele, die nach Leben dürstete. Sie verurteilen andere, ohne selber bei ihnen gewesen zu sein. Sie sind zu bequem, um über den eigenen Zaun zu schauen und zu sich überlegen, wie man den Menschen in der
  23. 23. Sexindustrie helfen kann. Auf der ganzen Welt gibt es Prostituierte, die unsere Hilfe brauchen. Pornostars leben oft direkt in unserer Nachbarschaft. Denn viele Mädchen drehen ihre Filme daheim. Es ist an der Zeit, dass wir unserer Gesellschaft sagen, wie sehr die Frauen in dieser Industrie leiden. Man kann versuchen, die eigene Stadt aufzuwecken und den Menschen klarmachen, was Pornografie anrichtet, wie man das stoppen kann und wie man Kinder vor Internetpornos schützt. Die Porno-Produzenten sind hinter den Kindern her, damit sie mehr Konsumenten zu kriegen – und damit auch mehr Geld. Im Fragebogen dieser Website gibt Shelley Lubben einen Einblick in ihr Leben: Eine Schwäche, die Sie durch den Glauben besser in den Griff bekommen haben ... Ich war schnell beleidigt; die Erfahrung vom Abgelehntwerden war tief in mir verwurzelt. Ich dachte, meine Eltern lehnen mich ab, Gott liebt mich nicht, und jeder will mich nur ausnützen. Wenn mir jemand etwas Derbes an den Kopf schmiss, war ich sehr beleidigt. Aber der Herr befreite mich von diesem Muster und pflanzte einen wunderschönen Lebensbaum mitten in mein Herz. Ich weiss heute, dass ich angenommen bin: vom höchsten Gott. Eine andere Anerkennung brauch ich nicht mehr. Eine Stärke, die Sie durch den Glauben gewonnen haben ... Shelley Lubben – frank und frei und trocken. Ich lernte, Gott zu vertrauen und auszuharren – ganz egal, wie dunkel es ist. Ich trank viel Alkohol, als ich in der Pornoindustrie war. Und auch danach noch. Gott sagte mir, ich solle mich nicht aufgeben: «Nimm mein Wort und lass mich dich heilen.» Ich sass also da, mit einer Flasche Wodka in der einen Hand und der Bibel in der anderen, und liess sein Wort in mich hineinströmen, bis es diese ganzen Lügen ausgespült hatte. Im April 2000 wurde ich ganz trocken, also frei von der Alkoholsucht. Um nichts auf der Welt geb ich das mehr auf. Mit Gott sind alle Dinge möglich. Welche Eigenschaft von Gott verstehen Sie nicht? Da gibt es schon eine: Ich verstehe nicht, warum er mich so sehr liebt. Und ich merke, wie er Menschen zu gewinnen sucht. Sie kennen ihn nicht und lehnen ihn ab, aber er klopft immer wieder an ihre Herzenstür und besucht sie. Sie lehnen ihn immer noch ab, aber er versucht weiter, sie zu gewinnen. Mehr zum Thema: Shelley im Web: www.shelleylubben.com Shelley Lubben: „Gott holte mich aus meinem Leben als Pornostar“ Für Leute, die von Pornos loskommen wollen Dossier Internet(sex)sucht

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