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Playbook Online Texten   1.   Veränderte LesebedingungenLesen am Bildschirm ist anstrengend, User wollen Informationen sch...
Playbook Online TextenFolgende Regeln unterstützen das Lesen am Bildschirm oder mobilen Display:   A. Texte sollten angete...
Playbook Online Texten   C. Wenn ihr Zusatzmaterial habt, verwendet diese gut sichtbarBilder, Videos, Präsentationen oder ...
Playbook Online Texten   E. Schlüsselwörter bzw. -phrasen hervorhebenDas Sparen von Formalia bedeutet allerdings nicht, da...
Playbook Online Texten   G. Subheads vewendenBei Subheads, also Unterüberschriften, geht es um eine Ankündigung der folgen...
Playbook Online Texten   2. Schreiben für die SuchmaschineWenn bestimmte Regeln bei Online-Texten beachtet werden, indexie...
Playbook Online Texten   B. Die Headline / SubheadDie Headline / Subhead ist ein Spagat zwischen Leseanreiz undSuchmaschin...
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Scout24 Playbook Online-Texte - für eine gute Schreibe im Internet

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In Scout24 Playbook Online-Texte gibt es Tipps, auf was bei der Erstellung von Online-Texten besonders zu achten ist.

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Scout24 Playbook Online-Texte - für eine gute Schreibe im Internet

  1. 1. Playbook Online TextenDas Informationsverhalten hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Immer mehrMenschen suchen sich ihre Informationen im Internet. Die Zahl der Angebote im Netzsteigt ständig. Die Konkurrenz zwischen den Webseiten ist groß. Das Verfassen vonOnline-Texten wird immer mehr zum Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser.Es reicht nicht mehr, wenn Texte stilistisch gut und dramaturgisch linear aufgebautgeschrieben werden, um die Leser an sie zu fesseln. Autoren benötigen Strategien, damitihre Inhalte überhaupt gefunden werden (z.B. über Google) bzw. um die Leser aufder eigenen Internetseite zu behalten. Denn das Leseverhalten unterscheidet sichstark zwischen Print und Online – genauso wie die Erwartung an die Texte.Online-Texte müssen sich deshalb an völlig anderen Qualitätskriterien ausrichten alsPrint-Texte, um erfolgreich zu sein. Das folgende Playbook gibt eine Übersicht über diewichtigsten Kriterien, die beim Verfassen von Online-Texten beachtet werden sollten.Online-Texte bewegen sich in einem Spannungsfeld von drei Bereichen:  Veränderte Lesebedingungen  Suchmaschine  Sprachregeln
  2. 2. Playbook Online Texten 1. Veränderte LesebedingungenLesen am Bildschirm ist anstrengend, User wollen Informationen schnell finden. Siesind oft nicht bereit, viel Zeit ins Lesen zu investieren. Oft entscheiden die erstenSekunden, ob der User auf der Website bleibt.Durch die multimediale Aufbereitung von Online-Texten kann ein höherer Erlebniswertfür die Leser geschaffen bzw. eine große Informationstiefe erreicht werden. Nebeneinseitiger monologischer Kommunikation (also dem Bereitstellen von Informationen)kann Online-Kommunikation auch einen Dialog mit Bezugsgruppen herstellen bzw.unterstützen.Zudem verändert sich das Leseverhalten. Die User SCANNEN oder SKIMMEN die Texte,bevor sie sich intensiv damit auseinandersetzen. Deshalb müssen Online-Texte auf dieseveränderten Lesebedingungen angepasst werden, um die Informationsaufnahme zuerleichtern.Skimmen: Beim Skimmen überfliegen die Leser die Texte. Sie nehmen nur knapp 10 –20 Prozent des Textes war. Prägnante Überschriften, auffällige Bilder oder Buttonswerden wahrgenommen.Scannen: Beim Scannen nehmen Leser rund die Hälfte des Textes war. Je mehrStrukturierungshilfen (Teaser, Listen, Tabellen etc.) ein Text hat, desto mehrInformationen nehmen die Leser auf. Illustration des Scan-Prozesses
  3. 3. Playbook Online TextenFolgende Regeln unterstützen das Lesen am Bildschirm oder mobilen Display: A. Texte sollten angeteasert werdenDer Online-Teaser ist nicht mit dem Lead eines Zeitungsartikels zu verwechseln. Es gehtnicht um eine reine Zusammenfassung, sondern um ein Hineinlocken in den Artikel.Er soll Lust auf Mehr machen. In ihm wird das Wichtigste umrissen, aber nicht allesverraten – der Leser soll neugierig werden.Der Teaser ist in der Regel zwischen 200 und 300 Zeichen lang. Er überschreitetmeistens zwei, höchstens drei kurze Sätze nicht. B. Verwendet kurze SatzabschnitteDie Leser bleiben länger bei euren Texten, wenn ihr Absätze macht und den Text sooptisch unterbrecht. Lange „Textwüsten“ schrecken die User ab – kurze Textabschnitteregen dagegen eher zum Lesen an.
  4. 4. Playbook Online Texten C. Wenn ihr Zusatzmaterial habt, verwendet diese gut sichtbarBilder, Videos, Präsentationen oder Audiodateien werten eure Texte auf. Wenn ihralso Zusatzmaterial habt bzw. leicht erstellen könnt, integriert diese gut sichtbar. DasNutzungserlebnis wird so für die Leser deutlich gesteigert. D. Sparsam sein mit FormaliaWeniger ist mehr. Je dezenter ihr Schriftgrößen, Fettungen und unterschiedliche Farbenin Texten einsetzt, desto lesefreundlicher werden sie.
  5. 5. Playbook Online Texten E. Schlüsselwörter bzw. -phrasen hervorhebenDas Sparen von Formalia bedeutet allerdings nicht, dass Schlüsselwörter nichthervorzuheben sind. Hervorhebungen strukturieren einen Text und gebenInteressierten gleich eine zuverlässige Orientierungshilfe. F. Mit Strukturierungshilfen arbeitenBulletpoints, Listen, Tabellen und ähnliches helfen, den Text übersichtlicher zumachen und die Informationsgewinnung zu erleichtern
  6. 6. Playbook Online Texten G. Subheads vewendenBei Subheads, also Unterüberschriften, geht es um eine Ankündigung der folgendenInhalte. Allerdings sollten Subheads sparsam angewendet werden. Pro inhaltlichenBaustein genügt eine Subhead. Sie sollten auch ohne Lesen des Fließtexts Sinn ergebenund eine Länge von 60 bis 100 Zeichen nicht überschreiten.
  7. 7. Playbook Online Texten 2. Schreiben für die SuchmaschineWenn bestimmte Regeln bei Online-Texten beachtet werden, indexieren Suchmaschinendiese besser. Allerdings sollten die Inhalte nicht auf Biegen und Brechen optimiertwerden. Denn, was nützt es, wenn User die Seite zwar finden, die Qualität der Textejedoch so schlecht ist, dass sie nicht weiterlesen.Trotzdem gibt es nützliche Hinweise, um die Texte für Suchmaschinen attraktiver zumachen: A. Keywords identifizierenUm relevante Keywords für den Text zu finden, sollte dem Autor bewusst sein, überwelche Suchanfrage der Text bei Suchmaschinen überhaupt gefunden werden soll.Wichtig dabei sind sowohl einzelne Wörter als auch Suchphrasen. Um diese zu finden,könnt ihr Google Adwords nutzen. Dort können Autoren sehen, wie groß dasSuchaufkommen für bestimmte Keywords und der derzeitige Wettbewerb darum ist:Zudem werden semantisch ähnliche Suchphrasen angeboten:
  8. 8. Playbook Online Texten B. Die Headline / SubheadDie Headline / Subhead ist ein Spagat zwischen Leseanreiz undSuchmaschinenoptimierung. Eine Überschrift muss für sich selbst stehen können. Jeblumiger und ausgefallener eine Headline ist, desto geringer sind die Aussichtengefunden zu werden. Deswegen sollten wichtige Keywords bzw. Inhalte bereits in dieÜberschrift integriert werden. Zudem sollte sie so kurz wie möglich und so lang wie nötigsein. 60 bis 100 Zeichen gelten als gute Orientierungshilfe. C. Keyworddichte im TextDie Keyworddichte bezeichnet die Häufigkeit eines Wortes in einem Text. Sie wird inProzent angegeben. Je höher die Anzahl des Keywords in einem Text, desto höher istdessen Keyworddichte. Je höher die Dichte, desto besser wird der Text dem optimiertenKeyword zugeordnet und die Seite erscheint in den Suchergebnissen von Google weiteroben. Liegt der Wert jedoch höher als fünf Prozent erweckt sie bei den SuchmaschinenSpamverdacht. Zudem schrecken reine „SEO-Texte“ (für Suchmaschinen optimierteTexte) vom Lesen ab. D. URLs – auf „sprechende Adressen“ achtenEinfluss auf das Ranking bei Google hat auch die URL. „Sprechende URLs“ sind besserals zufällig generierte Adressen. Wenn die URL aus mehreren Wörtern besteht, unterdenen ein wichtiges Keyword ist, sollten die Wörter mit Bindestrichen getrennt werden.Gut: http://blog.scout24.com/2012/09/autoscout24-werkstattportal-ist-jetzt-auch-deutschlandweit-verfuegbar/Schlecht: http://blog.scout24.com/xbgsjkeebni46_ds
  9. 9. Playbook Online Texten E. Description – Kurztexte zur Klick-MotivationDie Description wird von Suchmaschinen als Beschreibung des Treffers angezeigt.Autoren sollten deshalb ein bis zwei aussagekräftige Sätze (ca. 150 Zeichen), die denInhalt der Website beschreiben und so den Besucher neugierig machen.Wichtig ist, dass jede Unterseite eine individuelle Description bekommt. Auch hier solltenKeywords – wenn möglich – integriert werden. F. Richtiges VerlinkenInnerhalb der Texte sollte immer und häufig verlinkt werden – wenn es passt. Dabei istes zum einen wichtig sog. Deep-Links zu setzen – also Links auf Unterseiten und nichtnur auf die Hauptseite –, zum anderen müssen die verlinkten Begriffe genaubeschreiben, wo der Link hinführt:Schlecht: Informationen zur Mobile-Strategie der Scout24-Gruppe finden Sie hier.Gut: Informationen zur Mobile-Strategie der Scout24-GruppeUm Inhalte für Suchmaschinen attraktiver zu machen, gibt es über die eben besprochenFaktoren, zahlreiche weitere Einflussgrößen – bspw. Layout, Linkbuilding, grafischeElemente, Navigation etc. Diese sind allerdings nicht Gegenstand dieses Playbooks. 3. Sprachregeln für ein besseres Textverständnis„Kraftvolle Sprache ist kurz und bündig. Ein Satz darf kein unnötiges Wort enthalten, einAbsatz keinen unnötigen Satz – aus demselben Grund, aus dem eine Zeichnung keineunnötigen Linien und eine Maschine keine unnötigen Teile enthält. Das erfordert nicht,dass der Schreiber nur kurze Sätze bildet oder Einzelheiten weglässt oder seinenGegenstand nur in Umrissen darstellt – sondern dass jedes Wort etwas zu sagen hat.“ William Strunk: The Elements of Style
  10. 10. Playbook Online Texten A. Texte müssen verständlich sein. Bitte geht nie von Experten als Leser aus.Zu viele Fremdwörter und Fachbegriffe machen den Text unleserlich. Je einfacher ihrschreibt, desto schneller versteht der Leser den Sinn. Bitte erklärt auch Abkürzungen. B. Je kürzer ein Wort ist, desto verständlicher ist es. Mit der Kürze wächst die Anschaulichkeit und die Kraft.Ein Informationsdefizit ist eine Wissenslücke, ein Gefährdungspotenzial ein Risiko.Vermeidet lange Wörter und überflüssige Zusätze (rot markiert): Absinken;Problemstellung, Sitzgelegenheit. C. Vermeidet Passivkonstruktionen.Wenn ihr aktiv schreibt, werden eure Texte lebendiger, kürzer und konkreter.Passivkonstruktionen machen Texte lang und kompliziert. D. Geht sparsam um mit Füllwörtern, Adjektiven und Adverbien.Das klingt auf den ersten Blick unlogisch. Aber bei Online-Texten geht es darum, schnellInforationen zu finden. Zu blumige Texte hindern die Leser meist an der schnellenInformationsaufnahme. Im Gegensatz zu prosaischen Texten schwächen zu vieleFüllwörter (dann, gar, nun, also etc.), Adjektive oder Adverbien die Kernaussage ab. Eswird unkonkret. E. Wenn ihr für ein Substantiv ein Verb benutzen könnt, dann macht das.Substantivierungen führen dazu, viele Inhalte in einen Satz zu stecken. Das behindertden Lesefluss. Zudem wirkt es oft unverständlich und altmodisch. F. Schreibt positiv.Das Unterbewusstsein kann keine Negativität verarbeiten.Viel Spaß beim Texten!

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