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Snapchats Funktion auf den Punkt gebracht.
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Amnesty International:
Der Überraschungsmoment auf Tinder.
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Tweets verhindern das Verblassen der Erinnerung.
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Kampagnenkonzepte, die in den sozialen Medien wirken.
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Übersicht: Strategien und gemeisterte Herausforderungen.
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Die Idee des #UNSelfie (aus Unselfish Selfie) ist die Umkehrung des Selfie-
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Amerikanische Städte ins Rennen um d...
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„Challenges“ werden beim #GivingTuesday oft zur Aktivierung eingesetzt. D...
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Social Media for Social Good - Best Cases und Giving Tuesday

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Sonderthema anlässlich des #GivingTuesday:
Wahrhaft soziale Medien – Wie sich Facebook & Co. dafür nutzen lassen, soziales Bewusstsein und gute Taten zu verbreiten

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    https://de.wikipedia.org/wiki/ALS_Ice_Bucket_Challenge
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    https://www.salsalabs.com/get-know-us/blog/spotlighting-a-successful-givingtuesday-campaign-bmore-gives-more
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  • Social Media for Social Good - Best Cases und Giving Tuesday

    1. 1. Jede Verwertung der von Sasserath Munzinger Plus GmbH erbrachten Präsentationsleistungen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Unternehmens unzulässig. Dies gilt auch und gerade für Leistungen von Sasserath Munzinger Plus, die nicht Gegenstand besonderer gesetzlicher Rechte, insbesondere des Urheberrechts sind. Wahrhaft soziale Medien – Wie sich Facebook & Co. dafür nutzen lassen, soziales Bewusstsein und gute Taten zu verbreiten. Berlin, Oktober 2015
    2. 2. Einstellen über Ansicht > Master > Folienmaster 2 1. Die 3 zentralen Herausforderungen. 2. Die 3 Ziele, die über Social Media erreichbar sind. 3. Cases zu Ziel 1: Spendengenerierung. 4. Cases zu Ziel 2: Aufmerksamkeit & Bewusstsein. 5. Cases zu Ziel 3: For-Profit Positionierung. 6. Learnings. 7. Übersicht der Strategien. 8. #GivingTuesday: was es ist und welche bisherigen Kampagnen herausstechen. Agenda
    3. 3. 2. Drei Social Media Ziele für eine bessere Welt. 3
    4. 4. 1. Drei zentrale Herausforderungen. 4 Aus der Masse hervorstechen: Soziale Verantwortung zu übernehmen ist längst für jedes Unternehmen relevant. Die Herausforderung besteht darin, sich über Kommunikation sowie Verhalten Aufmerksamkeit zu verschaffen und sich als sozial verantwortungsvolles Unternehmen zu positionieren. Mitleid zieht nicht mehr: Themen, die mit einem guten Zweck verknüpft sind oder eine tiefere Bedeutung haben, wecken Emotionen, wenn sie richtig kommuniziert werden. Menschen teilen gerne Dinge, die sie berühren (Stichwort Shareability und Likeability). Die Schwierigkeit liegt darin, nicht auf die Mitleids-Tour zu verfallen. Niedrige Budgets: Insbesondere für Non-Profit Organisationen und NGOs ist es von Interesse, größtmögliche Reichweite und Buzz auch mit niedrigem Budget erzielen zu können. Wenn die richtigen Mechanismen aktiviert werden, ist es eher die Kreativität als das eingesetzte Budget, welche eine Kampagne erfolgreich macht.
    5. 5. 3. Ziel 1: Spendengenerierung.
    6. 6. Ice Bucket Challenge: Entertainment sorgt für Rekordspenden. 6 Aktion: Die ALS Association ist eine Non-Profit Gesundheitsorganisation, die sich dem Kampf gegen Amyotrophe Lateralsklerose verschrieben hat. Ziel der viralen Kampagne „Ice Bucket Challenge“, die im Juni 2014 in den USA startete, war es, Aufmerksamkeit für die Krankheit zu erzeugen und Spenden zu generieren. Die Kampagne fand weltweite Beachtung und wurde von vielen einflussreichen Personen aus der Unterhaltungsindustrie (z.B. Kim Kardashian, Rihanna, 50 Cent, Helen Fischer) wie auch aus Politik (z.B. Bush, Özdemir), Sport (z.B. Schweinsteiger) und Wirtschaft (z.B. Mark Zuckerberg, Bill Gates) weitergetragen. Aufgabe der Challenge war es, sich öffentlichkeitswirksam einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf zu gießen und danach drei oder mehr Personen zu nominieren, es ihnen binnen 24 Stunden gleichzutun. Pro Teilnehmer sollte darüber hinaus 10 US-Dollar bzw. Euro an die ALS Association gespendet werden. Wenn sich ein nominierter Teilnehmer gegen den Eimer entschied, musste er 100 US- Dollar bzw. Euro an die Organisation spenden. Erfolgsgeheimnis: Die Aktion wurde durch den hohen Unterhaltungswert und den Tagging-Mechanismus rasant im Social Web verbreitet. Die Viralität war der Hebel des Konzeptes. Im Ergebnis umfasste die Aktion 17 Mio. Videos und wurde damit zur zweitgrößten Facebook-Konversation aller Zeiten. Es wurden insgesamt $ 220 Mio. Spenden gesammelt, 3,6 Mio. davon alleine in Deutschland.
    7. 7. #LastSelfie: Snapchats Funktion auf den Punkt gebracht. 7 Aktion: Idee der Snapchat Kampagne #LastSelfie vom WWF aus 2014 war es, vom Aussterben bedrohten Tieren eine Bühne zu geben. Eine 10sekündige Snapchat Nachricht, die Selfies von bedrohten Arten zeigte, wurde an Follower der Umweltorganisation WWF verschickt. Diese Empfänger wurden dazu aufgefordert, einen Screenshot davon zu machen und ihn über die sozialen Medien zu verbreiten bzw. direkt per SMS für den Schutz dieser Tiere zu spenden oder sich für eine Patenschaft zu registrieren. BTW: Der Tweet von Justin Cooke (Gründer eines anderen Social Media Channels namens Tunepics) wurde von Snapchat selbst re-tweetet. Erfolgsgeheimnis: Die kreative Nutzung der noch jungen, selten für solche Zwecke genutzten Plattform Snapchat sowie des Selfie-und Tierbild-Trends im Social Web führte innerhalb einer Woche zu 40.000 generierten Tweets und dazu, dass das Spendenziel eines Monats in nur 3 Tagen erreicht wurde.
    8. 8. Rechts gegen Rechts: Die Ganze Welt in Wunsiedel. 8 Aktion: Exit Deutschland ist eine Organisationen, die Menschen aus dem rechtsextremistischen Milieu hilft, aus der Szene auszusteigen. Ziel der Aktion „Rechts gegen Rechts“ Aktion, die im November 2014 lief, war es, auf überraschende Art auf die Arbeit der Organisation aufmerksam zu machen. Die Idee bestand darin, rechtsextremistische Demonstrationen in unfreiwillige Spendenmärsche zu verwandeln Für jeden Schritt der rechtsextremen Demonstranten wurden Spenden von vorher für die Aktion registrierten privaten Menschen oder Unternehmen ausgelöst. Es stand frei, diese Aktion selbst fortzuführen und mit Hilfe einer Toolbox selber an anderen Orten durchzuführen. Über die sozialen Medien wurde die Aktion nicht nur bekannt gemacht, jeder User hatte sogar die Möglichkeit, live die Demonstration über die Microsite zu verfolgen. Nach der ersten Aktion in Wunsiedel registrierte Exit Deutschland ein Plus an Spenden von 1000% bzw. €17.000. Erfolgsgeheimnis: Social Media wird hier geschickt um offline mit online zu verknüpfen. Neben der Awareness-Steigerung durch virale Videos un Facebook Seite, wurde auch die direkte Teilnahme an der Aktion durch eine Registrierung online um ein Vielfaches erleichtert .
    9. 9. 4. Ziel 2: Aufmerksamkeit & Bewusstsein.
    10. 10. Amnesty International: Der Überraschungsmoment auf Tinder. Aktion: Amnesty International nutzte im August 2014 die App Tinder, um am International Womens’ Day Bewusstsein für Zwangsheiraten zu generieren. Dazu veröffentlichte AI Bilder von unterdrückten Frauen, die ihre Lebensumstände und ihre Partner nicht frei wählen dürfen. Die Bilder führten zu einer eigenen Website, die Besuchern im Quizformat Fragen stellte – so z.B. ob sie selbst lieber aus Liebe oder aus finanzieller Vernunft heiraten würden. Wer auf die letztere Option klickte, wurde zu einer Seite geführt, welche die elende Situation von jungen Mädchen in Pakistan beleuchtete, die heute noch aus finanziellen Gründen zur Heirat gezwungen werden. 10 Erfolgsgeheimnis: Die kreative und zielgerichtete Nutzung des beliebten Dienstes Tinder sorgte für einen besonderen Überraschungs- moment und dadurch für Aufmerksamkeit.
    11. 11. #AmpatuanMassacre: Tweets verhindern das Verblassen der Erinnerung. Aktion: Nachdem auch 5 Jahre nach dem Massaker auf den Philippinen die Verantwortlichen dafür immer noch nicht verurteilt wurden, startete die Menschenrechtsorganisation IFEX 2014 eine weltweite Bewusstseins-Kampagne in großen Metropolen. Bilder der 58 ermordeten Opfern wurden dazu auf eine Leinwand projiziert. Nach und nach verblassten diese Bilder und die Öffentlichkeit wurde dazu aufgefordert, über den Hashtag #AmpatuanMassacre diese Bilder im Social Web weiterleben zu lassen. Mit mehr als 6.000.000 Media Impressions (u.A. die TIMES, BBC, Bloomberg, Amnesty International) und einem verschämten philippinischen Präsidenten, der versprach, vor Beendigung seiner Amtszeit Gerechtigkeit walten zu lassen, hat die IFEX ihr vorläufiges Ziel erreicht. 11
    12. 12. #ShitMatesDontSay: Ein Trendformat für eine ernste Sache. Aktion: Der Cancer Council New South Wales hatte im November 2012 den zu dieser Zeit vor allem bei jungen Männern YouTube Video-Trend „Shit ... say“ für sich genutzt und mit dem ironischen Video „Shit Mates don‘t say“ große Aufmerksamkeit unter eben dieser Zielgruppe erreicht. Idee von „Shit ... say“ ist das Spiel mit Stereotypen. Die Organisation lies in ihrer Kampagne Männer über für sie eher untypische Dinge reden (z.B. über Feuchtigkeitscreme oder Lichtschutzfaktor). Das Video endete mit den Worten: „Männer sagen so etwas nicht, aber ein „gesundes“ Gespräch kann Krebs verhindern“. Zusätzlichen Buzz erfuhr die Kampagne darüber, dass sie von den beiden wichtigsten Zeitungen in Australien aufgegriffen wurde sowie in allen großen Frühstückssendungen präsent war. 12 Erfolgsgeheimnis: Der CC hat sich – für noch mehr Authentizität für eine Anpassung auf nationale Gegebenheiten entschieden. So wurde der Slang (Tone of Voice) der Sprache junger männlicher australischer Zuschauer nachempfunden. Der Entertainment-Charakter des gesamten Formates sorgt für enorme Aufmerksamkeit und hohe „Likeability und Shareability“.
    13. 13. Special Olympics: virtuelle Nähe erfolgreich genutzt. 13 Aktion: Im August 2014 postete der weltweit bekannte Fußball-Star Kevin de Bruyne ein Bild auf Facebook, Twitter und Instagram mit seinem Gesicht, das so bearbeitet wurde, dass er Menschen mit Down-Syndrom ähnelte. Titel des Bildes: “Would you still be a fan if I looked like this?”. Er tat das im Auftrag der Special Olympics - die offiziellen Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, mit dem Ziel, mehr Aufmerksamkeit und dadurch mehr Zuschauer für die anstehenden Spiele in Belgien zu gewinnen. Das Bild ging viral und sorgte für sehr viel mediale Aufmerksamkeit - € 4 Mio. in Earned Media (u.A.: Bild und Sport1) – und verbuchte 40.000 Zuschauer bei den Spielen in Belgien. Erfolgsgeheimnis: Durch die scheinbar persönliche Nähe zu einem Star, die durch soziale Medien kreiert wird, wurde die Wirkung einer solchen Kampagne verstärkt. Man kann davon ausgehen, dass die direkte Ansprache von De Bruyne an seine Fans im Social Web, das Bewusstsein für diese Menschen geschärft und Berührungsängste verkleinert hat.
    14. 14. First Post in Braille: einzigartige Nutzung der Tag-Funktion. 14 Aktion: Die Union Nacional de Ciegos del Perú (UNCP) ist die peruanische Organisation von Blinden. Um Aufmerksamkeit zu generieren, veröffentlichte sie im April 2014 im Social Web ein Bild, auf dem ein Text in Blindenschrift zu sehen war. Jedoch wurde auch für den normal sehenden Leser die Nachricht sichtbar, sobald er mit der Maus darüber fuhr und dadurch die markierten Wörter erkannte. Die UNCP generierte durch den Post ein Plus an 700 neuen Facebook Fans und 2,7 Mio Media Impressions.
    15. 15. #ShareItToEndIt: virtuelles Teilen für reale Problemminderung. 15 Erfolgsgeheimnis: Die CABCY schaffte es, auf intelligente Weise Viralität mit einer Anti-Viralität-Kampagne zu erzeugen. Der Mechanismus mit dem kürzer werdenden Film ist genial: ein fast schon interaktives Video, das die Problematik überzeugend darstellt und für Viralität nutzt. Aktion: Im April 2014 veröffentlichte die Singapore Coalition Against Bullying for Children and Youth (CABCY) einen animierten Film über die Problematik des Mobbings von Kindern und Jugendlichen und die Angst der Opfer, ihre Geschichte mit jemandem zu teilen. Die Mechanik wurde so gewählt, dass jede Verbreitung des Films dazu führte, dass dieser kürzer und kürzer wurde. Idee war also, die Geschichte im Dienste diejenigen zu erzählen, die es nicht können, um ihren Film (und somit das Problem) zu verringern. Das Video wurde etwa 73.000 Mal auf Facebook geteilt und 900.000 Mal auf Twitter erwähnt.
    16. 16. Guns with History: Die ganze Welt im Waffenladen. 16 Aktion: Ziel der Vereinigung SUPVG, die sich gegen Gewalt mit Schusswaffen in den USA einsetzt, war es, im März 2015 mit ihrer Kampagne Kunden vom Kauf eine rWaffe abzuhalten und zugleich mehr Teilnehmer für die Petition gegen den legalen Waffenbesitz von US Bürgern zu gewinnen. Die Aktion gründete auf einen physischen Store in NYC, in dem die Waffen so präsentiert wurden, dass neben ihren faktischen Attributen auch ihre Rolle in einem tragischen Unfall oder Attentat präsentiert wurden. Jeder Besucher wurde mit versteckter Kamera aufgenommen. Es entstand ein Video, das später veröffentlicht und viral verbreitet wurde. Parallel dazu wurde ebenfalls ein unechter Onlineshop mit dem gleichen Konzept ins Netz gestellt. Die Anzahl der Petitionsteilnehmer stieg um 1250% und 80% der interessierten Neukunden änderten ihre Meinung und kauften keine Waffe. Die Aktion erhielt eine sehr hohe mediale Aufmerksamkeit (online wie offline) in 179 Ländern. Erfolgsgeheimnis: Die Aktion hätte grundsätzlich auch ohne soziale Medien funktioniert. Der Wert bestand, dass es neben dem viralen Video auch einen eigenen Online Shop gab, der im Social Web gut verlinkt werden konnte und die Aktion somit für eine weltweite Zielgruppe erlebbarer machte.
    17. 17. 5. Ziel 3: For-Profit Positionierung.
    18. 18. #IwillwhatIwant: Female Empowerment durch Generierung von Klatsch. 18 Die Kampagne generierte Earned Media im Wert von $15 Mio. Gisele Bündchen sprach unter anderem bei Jimmy Fallon und ABC News über die Kampagne. Sowohl die Modewelt (z.B. Vogue) und die Wirtschaft (z.B. Bloomberg) berichteten über diese Aktion. Erfolgsgeheimnis: Negative Äuße- rungen bis hin zu anonymisierten Hetzkampagnen sind in den sozialen Medien leider Gang und Gebe. Die Marke Under Armour generierte und integrierte diese bewusst in die Kampagne, um ... Aktion: Der US amerikanische Sportswear Hersteller Under Armour, der vorrangig als männliche Marke wahrgenommen wurde, machte es sich im September 2014 zum Ziel, die Marke auch für die weibliche Zielgruppe attraktiv zu machen. Idee war es zu zeigen, wie stark Frauen trotz vieler negativer Vorurteile tatsächlich sind. Dafür wurde das weltweit bekannte Model Gisele Bündchen ohne weitere Erklärung als neues Gesicht der Marke vorgestellt. Nachdem es 2 Tage lang negativen Buzz gab, ging die eigentliche Kampagne live: Auf einer Website („willbeatsnoise.com“), die mit einer speziellen Software so programmiert wurde, das sie im Social Web nach negativen und positiven Kommentare fandete und anhand einer Sentiment Scale gegenüberstellte.
    19. 19. #MealForAMEal: Trendmotiv sorgt für Aufmerksamkeit. 19 Auch Starkoch Jamie Oliver und andere bekannte Köche twitterten mit #mealforameal und warben somit für die Aktion. Aktion: Virgin Mobile Australia ist der australische Mobilfunkdienst von Virgin, der im Sommer 2014 eine Kampagne mit dem Ziel, sich durch gute Taten als sozial verantwortlich zu positionieren, ins Leben rief. Jedes mit #mealforameal getaggte Foto von Essen trug dazu bei, dass in Australien eine Portion Essen an Bedürftige ausgeteilt wurde. Erfolgsgeheimnis: Virgin Mobile nutzte den #-Trend als PR Aktion und generierte damit 400.000 gespendete Mahlzeiten. Jeder, der sich mit der Aktion identifizierte, verhalf Virgin damit gleichzeitig über die sozialen Medien kostenlos und höchst wirksam zu positiver PR und hatte selbst dabei zumindest das Gefühl, etwas Gutes zu tun und Teil einer Bewegung zu sein.
    20. 20. #Spenden: Selbstdarstellungskultur für kostenlose PR. 20 Aktion: Vodafone ist einer der führenden Mobilfunkanbieter Deutschlands, TubeOne ein YouTube Netzwerk und betterplace.org die größte digitale Spendenplattform Deutschlands. Zusammen haben sie Anfang Dezember 2014 eine großen #Spendenaktion ins Leben gerufen: Mit einem speziellen Hashtagspenden-Mechanismus gelang es innerhalb kürzester Zeit, über die Verbreitung der Hashtags #spendenarche/#spendenkms/#spendenkisz User dazu zu motivieren, insgesamt €100.000 allein innerhalb der ersten 24 Std. der Aktion zu spenden. Erfolgsgeheimnis: Vodafone und TubeOne nutzen den #-Trend als PR Aktion für sich und einen guten Zweck. Mit der Aktivierung der Zielgruppe über Social Media konnten rasant schnell wichtige Gelder für einen guten Zweck gesammelt werden.
    21. 21. 6. Learnings aus den Cases.
    22. 22. Kampagnenkonzepte, die in den sozialen Medien wirken. Die sozialen Netzwerke sind eine Fabrik von kreativen Trends. Schaut genau hin und nutzt aktuelle angesagte Hashtags (z.B. #ThrowbackThursday #OOTD (Outfit of the day) oder Formate (z.B. „Shit Girls Say“, „Hauls“ oder „Challenges“ auch für eure eigene Contentproduktion und Kommunikation. Trends und Trend Formate aufgreifen Facebook, YouTube, Twitter und Instagram sind bisher noch die am meisten genutzten Plattformen für Online Kampagnen von Marken und Unternehmen. Neue Dienste, wie Snapchat und Tinder weisen zwar noch Einschränkungen bzgl. der direkten Zielgruppenansprache und Kommunikationsmöglichkeiten auf, können aber intelligent genutzt werden, um Aufmerksamkeit zu erregen. spezifische Nutzung außergewöhnlicher Medien/Funktionen In den sozialen Medien geht es viel um Selbstdarstellung einerseits und Zugehörigkeit zu einer Community andererseits. Kreative Aktionen – gerade im Dienste der Guten Taten – die auf Teilen/Posten von Videos oder Hashtags setzen, sorgen für Viralität in kürzester Zeit. Macht euch den Wunsch vieler Menschen zunutze, Teil einer positiven Bewegung sein zu wollen und gleichzeitig als Gutmenschen zu erkennen zu geben. Viralität im Kern des Konzepts Das Social Web erzeugt virtuelle Nähe. Diese Nähe ist dann besonders dienlich, wenn es sich um die Instrumentalisierung einer berühmten Persönlichkeit handelt, die viel Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit bei ihren Fans erreicht. Findet eine zu eurer Marke passende Spokesperson und lasst sie für euch sprechen. virtuelle Nähe nutzen Das Verblassen von Bildern als Symbol für das Vergessen oder das Aussterben ist sehr wirksam. Die Kürzung eines Videos als Metapher für Problembegrenzung ein kreativer Schachzug. Diese Beispiele zeigen nur einen Bruchteil an Möglichkeiten auf, wie man Problematiken und Handlungsauswirkungen effektiv in den sozialen Medien aufgreifen und eindrücklich für sich nutzen kann. Verbildlichung des Problems Bei Aktionen, die vor allem offline stattfinden, stellen viele Unternehmen erst hinterher lediglich einen Zusammenschnitt online und hoffen auf wundersame Verbreitung. Besser ist es, die eigene Zielgruppe digital live daran teilhaben zu lassen. Denkt in Verbindungen und arbeitet daran, Offline-Erlebnisse auch online zu verknüpfen. Allein schon deshalb, um mehr Menschen mit einer lokal gebundenen Aktion erreichen zu können. eigens erstellte Online Kanäle
    23. 23. Übersicht: Strategien und gemeisterte Herausforderungen. Ziel 1: Spendengenerierung Ziel 2: Aufmerksamkeit & Bewusstsein Ziel 3: For-Profit Positionierung AL S WW F Exit Deutschlan d AI IFEX CC Special Olympic s UNC P CABCY SUPGV Under Armou r Virgin Australi a Vodafone Strategie Trendformat x x x spezifische Nutzung außergewöhnlicher Medien/Funktionen x x x Viralität im Kern des Konzepts x x x x x virtuelle Nähe x x x Verbildlichung des Problems x x x x x x eigens erstellte Onlinekanäle x x x Herausforderun g Niedrige Budgets x x x x x x x Aus der Masse hervorstechen x x x x x x x x x x x Mitleid zieht nicht mehr x x x x x x 23
    24. 24. 7. #GivingTuesday > Die globale Bewegung des #GivingTuesdays wurde 2012 von New Yorks 92nd Street Y in Partnerschaft mit der United Nations Foundation gegründet. > In Kooperation mit Influencern und Gründungspartnern werden Menschen und Organisationen dazu aufgefordert, etwas Gutes am ersten Dienstag im Dezember zu tun. > Alles ist erlaubt: Es gibt keinen festgelegten Rahmen; jeder kann selbst entscheiden, was er tut und von der Organisation zur Verfügung gestellte Tools für seine Aktion nutzen und unter dem Hashtag #GivingTuesday für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. > 30.000 Firmen haben sich bereits zum #GivingTuesday bekannt. 24
    25. 25. #GivingTuesday: #UNSelfie 25 Die Idee des #UNSelfie (aus Unselfish Selfie) ist die Umkehrung des Selfie- Trends: Die Öffentlichkeit ist aufgefordert, entweder ein Selfie von sich und einem Schild, auf dem eine gute Aktion steht, oder ein Foto von der guten Aktion ohne das eigene Konterfei zu posten und damit auf Spendenorganisationen aufmerksam zu machen. Zahlreiche Prominente haben bereits ein #UNSelfie gepostet, darunter Arnold Schwarzenegger, Heidi Klum, Sir Anthony Hopkins oder Queen Latifah.
    26. 26. #GivingTuesday: Baltimore - #MostGenerousCityInUSA 26 #GivingTuesday schickte 2013 US Amerikanische Städte ins Rennen um den Titel #MostGenerousCityinUSA . Es ging darum, innerhalb von 24 Stunden als Stadt die höchsten Spendeneinnahmen zu registrieren. Innerhalb kürzester Zeit schaffte es Baltimore mit seiner eigens aufgesetzten Kampagne „Bmore Gives More“ 5,6 Mio US$ einzusammeln und gewann somit den Titel. Das „Team“ bestand aus 300 Non-Profit Organisationen und 200 Firmen und zahlreichen Aktionen.
    27. 27. #GivingTuesday: Give Up Your Coffee Challenge 27 „Challenges“ werden beim #GivingTuesday oft zur Aktivierung eingesetzt. Diesen Mechanismus nutzte auch die PDS Foundation, die kostenlose Zahnbehandlungen für Bedürftige anbietet. Im Dezember 2014 sammelte sie einen Tag lang Geld dafür, indem die Follower dazu aufgefordert wurden, am #GivingTuesday auf ihre tägliche Ration Kaffee zu verzichten und statt dessen 5 Dollar an die Foundation zu spenden. Die Aktion war mit mehr als $9.000 ein Erfolg auf ganzer Linie.
    28. 28. Wer hat spannende Markenerlebnisse gesehen? Vorschläge sind jederzeit willkommen! Wem interessante und erfolgreiche Kampagnen begegnen, kann gerne einen Link oder eine Beschreibung an uns senden: MarkenerlebnisQuarterly@sasserathmunzingerplus.com 28
    29. 29. Sasserath Munzinger Plus GmbH Gesellschaft für umsetzungsorientierte Markenberatung und Markenentwicklung Rosenstraße 18 D-10178 Berlin T +49 30.7790777-70 F +49 30.7790777-99 hello@sasserathmunzingerplus.com www.sasserathmunzingerplus.com Jede Verwertung der von Sasserath Munzinger Plus GmbH erbrachten Präsentationsleistungen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Unternehmens unzulässig. Dies gilt auch und gerade für Leistungen von Sasserath Munzinger Plus, die nicht Gegenstand besonderer gesetzlicher Rechte, insbesondere des Urheberrechts sind.

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