Sascha Dinse, Dipl.- Soziologe
Soziale Netzwerke als Kommunikationskanal
Funktionsweise, Einsatzmöglichkeiten, Chancen & R...
Wer bin ich überhaupt?
• Jahrgang 1978
• Diplom-Soziologe (Medien- und Kultursoziologie, 

Anthropologie, Geschlechterfors...
Womit beschäftigen wir uns?
Inhalt
❖ Web2.0 und Social Media
❖ Nutzertypen
❖ Aktuelle Netzwerke im
Überblick/Einsatzbereic...
Ich blogge, also bin ich
www.sozialvernetzer.de
Infoblog rund um Social Media-Themen,
Computerspiele, Datenschutz und mehr.
Web2.0 und Social Media
Was ist das eigentlich?
Was ist Web2.0? Was heißt Social Media?
Der Begriff »Web2.0« beschreibt eine veränderte
Wahrnehmung und Nutzung des Intern...
Was ist Web2.0? Was heißt Social Media?
»Social Media« ist ein Sammelbegriff für Online-Dienste,
auf denen Menschen quasi ...
Was ist Web2.0? Was heißt Social Media?
Paradebeispiel für eine Web2.0-Anwendung ist Wikipedia.
Jede/r (!) Internetnutzer/...
Vernetzung
Alle Sozialen Netzwerke lassen sich mit einander verbinden. Auch
Websites und Blogs lassen sich mit fast allen ...
Web2.0 - Das Internet der Nutzer
Social Media-Anwendungen sind dazu gedacht, Nutzer in
Kommunikation zu bringen und Inform...
Aktuelle Zahlen Deutschland
• 79 % aller Deutschen sind »online«
• das entspricht 55,6 Millionen Menschen
• facebook nutze...
Wie nutzen Nutzer_innen ihre Netzwerke?
• die Mehrheit der aktiven User (69 %, bei facebook sogar 76 %, bei Twitter nur 54...
Nutzertypen
6 Typen von Nutzern
Aktuell werden 6 Gruppen von Nutzertypen im Netz unterschieden:
• Außenstehende Skeptiker
• Häusliche ...
6 Typen von Nutzern
Aufgabe: 

Schätzen Sie die Anteile dieser Nutzergruppen an der Gesamtheit der „Onliner“ in
Deutschlan...
http://www.cio.de/public-ict/communication/2913976/index4.html
6 Typen von Nutzern
Außenstehende Skeptiker
• machen ca. 28,9 % der Nutzer aus
• durchschnittlich 63 Jahre alt, damit älte...
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Häusliche Gelegenheitsnutzer
• machen ca. 27,9 % der Nutzer aus
• durchschnittlich 44 Jahre alt
• über...
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Vorsichtige Pragmatiker
• machen ca. 9,5 % der Nutzer aus
• durchschnittlich 43 Jahre alt
• überwiegen...
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Reflektierte Profis
• machen ca. 15,4 % der Nutzer aus
• durchschnittlich 41 Jahre alt
• überwiegend män...
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Passionierte Onliner
• machen ca. 15 % der Nutzer aus
• durchschnittlich 37 Jahre alt
• überwiegend mä...
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Smarte Mobilisten
• machen ca. 3 % der Nutzer aus
• durchschnittlich 32 Jahre alt
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6 Typen von Nutzern
Aus soziologischer Sicht ist interessant, dass die Verteilung der Nutzergruppen
regionale Schwankungen...
6 Typen von Nutzern
Internetnutzer lassen sich nicht immer exakt nur einem dieser Bereiche zuordnen.
Es ist vielmehr anzun...
Aktuelle Netzwerke im Überblick
facebook
• dominierendes Netzwerk in Deutschland (ca.
27 Millionen Nutzer)
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Direktnachrichte...
facebook
• »Seiten« erlauben es
Unternehmen, Parteien,
Vereinen, in offiziellem Namen
zu sprechen
• anders als bei den »Pro...
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allfacebook.de - Daten von 2013
Demografie der facebook Nutzer_innen
• facebook hat in Deutschland den Zenit seiner Nutzerzahlen erreicht, es ist
nur noch ...
Werbung auf Facebook
• »Targeting« erlaubt es, sehr präzise Werbung an
bestimmte Zielgruppen auszuspielen
• Werbung wird d...
Zusammenfassung Facebook
• sehr gut geeignet, um Inhalte viral (direkt von Mensch zu Mensch) zu verbreiten
• Einbindungen ...
Twitter
• weltweit ca. 220 Millionen aktive
Nutzer, in Deutschland etwas über 1
Million

• Inhalte von Twitter sind öffentl...
Twitter
Hashtags
• jeder Begriff in einem »Tweet« kann mittels #-Symbol (Hash) in
einen klickbaren Suchbegriff verwandelt ...
Twitter
Mentions
• mittels @-Zeichen können auf Twitter, facebook und
instagram, pinterest und anderen Netzwerken Nutzer
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Twitter
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• Follower können thematisch oder anderweitig in Listen
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Twitter
Tweetdeck
• für den professionellen Einsatz von Twitter sind Tools wie
Tweetdeck empfehlenswert
• Tweetdeck erlaub...
Tweetdeck - Ordnung im Chaos
Twitter
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Wofür lässt sich Twitter einsetzen?
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Deutschland (gehört zu facebook)
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Alles so schön bunt hier …
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pinterest
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hochwertigen Inhalten (im
Gegensatz zur »Selfie«-Kultur bei
instagram)
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Einsatzmöglichkeiten
Was lassen sich instagram & Co. einsetzen?
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Blogs
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(Web+Log=Blog)
• die »Blogosphäre« unterteilt sich in
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Corporate Blogs
• »Corporate Blogs« sind keine
Firmenblogs im engeren Sinne
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Corporate Blogs
• Corporate Blogs benötigen
Autoren (klingt trivial, ist es aber
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Vernetzung von Blogs
• Blogger können sich z.B. bei
Wordpress sehr einfach
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Vernetzungsfunktionen (Beispiel Wordpress)
xing & linkedin
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Soziale Netzwerke eignen sich …
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Social Media Monitoring, Crowdfunding, Fundraising
Warum überhaupt Social Media Monitoring?
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Shitstorms & Co.
Risiken beim Einsatz von Social Media
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Risiken beim Einsatz von Social Media
Was ist eigentlich ein „Shitstorm“?
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Konzeption von Social Media Projekten
Von der Idee zum eigenen Projekt
Fragen, die Sie konkret beantworten müssen:
• Warum Social Media? Was leisten facebook & ...
Von der Idee zum eigenen Projekt
Fragen, die Sie konkret beantworten müssen:
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Von der Idee zum eigenen Projekt
Kampagnen eignen sich gut, um Themenschwerpunkte mit begrenzten
Laufzeiten aufzugreifen.
...
Von der Idee zum eigenen Projekt
Setzen Sie sich schaffbare Ziele.
Beziehen Sie Plattformen wie Blogs, youtube, instagram,...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Sascha Dinse
Diplom-Soziologe
www.sozialvernetzer.de
sascha@sozialvernetzer.de
Einführung in Soziale Netzwerke von Sascha Dinse, Sozialvernetzer (freiberuflicher Dozent)
Einführung in Soziale Netzwerke von Sascha Dinse, Sozialvernetzer (freiberuflicher Dozent)
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Einführung in Soziale Netzwerke von Sascha Dinse, Sozialvernetzer (freiberuflicher Dozent)

  1. 1. Sascha Dinse, Dipl.- Soziologe Soziale Netzwerke als Kommunikationskanal Funktionsweise, Einsatzmöglichkeiten, Chancen & Risiken
  2. 2. Wer bin ich überhaupt? • Jahrgang 1978 • Diplom-Soziologe (Medien- und Kultursoziologie, 
 Anthropologie, Geschlechterforschung, Subkulturen) • freiberuflicher Dozent für Medienkompetenz, 
 hauptsächlich im NGO-Bereich aktiv • mehr als 20 Jahre Netzerfahrung, beginnend mit analogen Modems und 286er-Rechnern, Amiga 500 & Co. • enge Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen, Wohlfahrtsverbänden, Beratungsstellen • Schriftsteller, Musiker, Blogger, Gamer. Sonst aber ganz nett.
  3. 3. Womit beschäftigen wir uns? Inhalt ❖ Web2.0 und Social Media ❖ Nutzertypen ❖ Aktuelle Netzwerke im Überblick/Einsatzbereiche ❖ Social Media Monitoring, Crowdfunding, Fundraising ❖ Shitstorms & Co. ❖ Konzeption von Social Media Projekten
  4. 4. Ich blogge, also bin ich www.sozialvernetzer.de Infoblog rund um Social Media-Themen, Computerspiele, Datenschutz und mehr.
  5. 5. Web2.0 und Social Media Was ist das eigentlich?
  6. 6. Was ist Web2.0? Was heißt Social Media? Der Begriff »Web2.0« beschreibt eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Internets. Social Media ist eine Ausprägung des Web2.0. Jeder Internetnutzer kann im Web2.0 selbst Produzent von Informationen sein, sei es über eine eigene Website, ein Blog, Soziale Netzwerke, Bilder- oder Videoplattformen oder Kurznachrichtendienste wie Twitter. Nie war es so einfach wie heute, die eigene Meinung millionenfach im Netz zu verteilen.
  7. 7. Was ist Web2.0? Was heißt Social Media? »Social Media« ist ein Sammelbegriff für Online-Dienste, auf denen Menschen quasi auf Augenhöhe miteinander kommunizieren. Netzwerke wie facebook, Twitter oder Google Plus funktionieren nur dadurch, dass ihre Nutzer untereinander Informationen austauschen. Social Media steht damit im Gegensatz zum klassischen Modell »Produzent => Konsument«.
  8. 8. Was ist Web2.0? Was heißt Social Media? Paradebeispiel für eine Web2.0-Anwendung ist Wikipedia. Jede/r (!) Internetnutzer/in kann ohne Anmeldung direkt beginnen, eigene Artikel zu schreiben, oder bestehende zur verändern. Die Wikipedia besteht ausschließlich aus Inhalten, die ihre Nutzer dort ablegen. http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite
  9. 9. Vernetzung Alle Sozialen Netzwerke lassen sich mit einander verbinden. Auch Websites und Blogs lassen sich mit fast allen Diensten koppeln. Beispiel: Verlinkung meiner Netzwerke
  10. 10. Web2.0 - Das Internet der Nutzer Social Media-Anwendungen sind dazu gedacht, Nutzer in Kommunikation zu bringen und Informationen zu teilen Sie eignen sich, um Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, gezielt bestimmte Zielgruppen anzusprechen, Spenden einzuwerben, Personalakquise zu betreiben oder Werbung für Produkte zu machen Sie verfügen alle über typische Funktionen wie „teilen“, „kommentieren“, „bewerten“ oder „melden“
  11. 11. Aktuelle Zahlen Deutschland • 79 % aller Deutschen sind »online« • das entspricht 55,6 Millionen Menschen • facebook nutzen ca. 27 Millionen Menschen, d.h. etwa die Hälfte derer, die überhaupt regelmäßig »on« sind • nur der Messengerdienst WhatsApp hat mit ca. 30 Millionen Nutzern noch höhere Zahlen vorzuweisen • alle weiteren Netzwerke (Google Plus, instagram, Twitter, xing …) folgen mit großem Abstand http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/http://buggisch.wordpress.com/2014/01/07/social-media-und- soziale-netzwerke-nutzerzahlen-in-deutschland-2014/
  12. 12. Wie nutzen Nutzer_innen ihre Netzwerke? • die Mehrheit der aktiven User (69 %, bei facebook sogar 76 %, bei Twitter nur 54 %) besucht ihre Netzwerke täglich • 89 % der „Digital Natives“ (14 bis 29 Jahre) sind täglich in ihren Netzwerken aktiv • Soziale Netzwerke werden am häufigsten für private Kontakte eingesetzt, danach folgt allgemeine Information, dann erst berufliche Themen • Frauen nutzen Soziale Netzwerke häufiger, um mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben, als Männer • Jüngere Nutzer (14 bis 29 Jahre) nutzen Soziale Netzwerke deutlich häufiger als ältere, um ihre privaten Aktivitäten zu planen und zu koordinieren • insgesamt werden private Nachrichten und Messenger-Funktionen am häufigsten (77 %) eingesetzt http://www.bitkom.org/files/documents/SozialeNetzwerke_2013.pdf
  13. 13. Nutzertypen
  14. 14. 6 Typen von Nutzern Aktuell werden 6 Gruppen von Nutzertypen im Netz unterschieden: • Außenstehende Skeptiker • Häusliche Gelegenheitsnutzer • Vorsichtige Pragmatiker • Reflektierte Profis • Passionierte Onliner • Smarte Mobilisten http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-studie-digitale-gesellschaft-zeigt-sechs-neue-nutzertypen-im- vergleich-289-prozent-zahlen-zu-den-ausenstehenden-skeptikern/
  15. 15. 6 Typen von Nutzern Aufgabe: 
 Schätzen Sie die Anteile dieser Nutzergruppen an der Gesamtheit der „Onliner“ in Deutschland. • Außenstehende Skeptiker • Häusliche Gelegenheitsnutzer • Vorsichtige Pragmatiker • Reflektierte Profis • Passionierte Onliner • Smarte Mobilisten http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-studie-digitale-gesellschaft-zeigt-sechs-neue-nutzertypen-im-vergleich-289- prozent-zahlen-zu-den-ausenstehenden-skeptikern/
  16. 16. http://www.cio.de/public-ict/communication/2913976/index4.html
  17. 17. 6 Typen von Nutzern Außenstehende Skeptiker • machen ca. 28,9 % der Nutzer aus • durchschnittlich 63 Jahre alt, damit ältester Nutzertyp in der D21-Untersuchung • überwiegend weiblich • vergleichsweise niedrige formale Bildung • ca. 70 Prozent der Mitglieder dieser Gruppe sind nicht mehr berufstätig • vergleichsweise geringes Einkommen • schlechte Ausstattung mit Endgeräten • Ausnahme: 80 % besitzen einfache Mobiltelefone http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-studie-digitale-gesellschaft-zeigt-sechs-neue-nutzertypen-im-vergleich-289-prozent- zahlen-zu-den-ausenstehenden-skeptikern/
  18. 18. 6 Typen von Nutzern Häusliche Gelegenheitsnutzer • machen ca. 27,9 % der Nutzer aus • durchschnittlich 44 Jahre alt • überwiegend weiblich • niedrige bis mittlere formale Bildung • ca. 50 Prozent der Mitglieder dieser Gruppe sind derzeit nicht berufstätig • trotz intensiver Internetnutzung eher geringe Medienkompetenz, wenig Erfahrung mit Technologie • häufigste Online-Aktivität: Internetrecherche, ansonsten wird Fernsehen bevorzugt http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-studie-digitale-gesellschaft-zeigt-sechs-neue-nutzertypen-im-vergleich-289-prozent- zahlen-zu-den-ausenstehenden-skeptikern/
  19. 19. 6 Typen von Nutzern Vorsichtige Pragmatiker • machen ca. 9,5 % der Nutzer aus • durchschnittlich 43 Jahre alt • überwiegend weiblich • ca. 80 Prozent der Mitglieder dieser Gruppe sind derzeit berufstätig • Einkommen mittel bis niedrig • sehr vorsichtiger, datenschutzbewusster Nutzertyp, bevorzugt Tageszeitungen vor Internetangeboten • tatsächliche Kompetenz im Umgang mit eigenen Daten ist fraglich (wurde im Rahmen der Studie nicht erhoben)
 http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-studie-digitale-gesellschaft-zeigt-sechs-neue-nutzertypen-im-vergleich-289-prozent- zahlen-zu-den-ausenstehenden-skeptikern/
  20. 20. 6 Typen von Nutzern Reflektierte Profis • machen ca. 15,4 % der Nutzer aus • durchschnittlich 41 Jahre alt • überwiegend männlich • mobiles Internet ist ein wichtiges Thema für diese Gruppe, proaktive Nutzung vor allem über Notebooks • Einkommen meist hoch • typischer Online-Shopper, der z.B. Preisvergleichsseiten intensiv nutzt http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-studie-digitale-gesellschaft-zeigt-sechs-neue-nutzertypen-im- vergleich-289-prozent-zahlen-zu-den-ausenstehenden-skeptikern/
  21. 21. 6 Typen von Nutzern Passionierte Onliner • machen ca. 15 % der Nutzer aus • durchschnittlich 37 Jahre alt • überwiegend männlich • gut gebildet, beruflich engagiert, technikaffin • Netznutzung privat und beruflich von gleich hoher Bedeutung (höchster Anteil an Breitbandnutzern) • sehr interessiert an neuer Technologie und neuen Produkten • nutzt Blogs, Foren, Online-Banking und weitere Dienste http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-studie-digitale-gesellschaft-zeigt-sechs-neue-nutzertypen-im-vergleich-289-prozent- zahlen-zu-den-ausenstehenden-skeptikern/
  22. 22. 6 Typen von Nutzern Smarte Mobilisten • machen ca. 3 % der Nutzer aus • durchschnittlich 32 Jahre alt • überwiegend männlich • 80 % sind berufstätig, aber hoher Anteil von Schülern (13 %) • äußerst Smartphone-affin, durchschnittliche Nutzungsdauer täglich 16 Stunden, höchster Anteil an mobiler Internetnutzung • Soziale Netzwerke werden als Selbstverständlichkeit angesehen http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-studie-digitale-gesellschaft-zeigt-sechs-neue-nutzertypen-im- vergleich-289-prozent-zahlen-zu-den-ausenstehenden-skeptikern/
  23. 23. 6 Typen von Nutzern Aus soziologischer Sicht ist interessant, dass die Verteilung der Nutzergruppen regionale Schwankungen aufweist. So zeigen sich in Bayern und im Saarland z.B. die höchsten Werte für „Außenstehende Skeptiker“ und gleichzeitig hohe Werte für „Reflektierte Profis“. Es ist also relevant, die sozio-kulturellen Umfeldfaktoren zu kennen, die nicht nur alter-, geschlechts- und bildungsspezifisch sind, sondern auch regional schwanken. Zusätzlich sind die 6 Nutzertypen nur Archetypen, die nicht einzelne Menschen, sondern statistische Modelle beschreiben. Sie sollten als Anhaltspunkt dienen, aber nicht buchstabengetreu übernommen werden. http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-studie-digitale-gesellschaft-zeigt-sechs-neue-nutzertypen-im- vergleich-289-prozent-zahlen-zu-den-ausenstehenden-skeptikern/
  24. 24. 6 Typen von Nutzern Internetnutzer lassen sich nicht immer exakt nur einem dieser Bereiche zuordnen. Es ist vielmehr anzunehmen, dass bestimmte Facetten der Nutzertypen-Modelle in bestimmten Kontexten Anwendung finden. Beispiel: Ich nutze intensiv und täglich facebook, twitter, tumblr, instagram, um mich privat und beruflich auszutauschen. Gleichzeitig lehne ich WhatsApp aus Datenschutzgründen ab, betrachte die VDS sehr skeptisch, nutze mein Smartphone sehr intensiv, bin leidenschaftlicher Online-Gamer usw. … Was bin ich? Das lässt sich so absolut nicht sagen. Es kommt daher auf den Kontext an. 
 Genau wie in sozialen Situationen haben wir ggf. auch mehrere „Online-Ichs“, die sich unterschiedlich verhalten.
  25. 25. Aktuelle Netzwerke im Überblick
  26. 26. facebook • dominierendes Netzwerk in Deutschland (ca. 27 Millionen Nutzer) • »private« Kommunikation über Direktnachrichten und die »Messenger-App« möglich • »Profile« erlauben umfangreiche Selbstdarstellung (Privatsphäre-Einstellungen sind wichtig) • gut geeignet, um Kontakt aufzubauen und zu halten • Datenschutz unzureichend, alle Informationen werden in den USA vorgehalten, keine Verschlüsselung • auch »private« Nachrichten werden von Facebook mitgelesen
  27. 27. facebook • »Seiten« erlauben es Unternehmen, Parteien, Vereinen, in offiziellem Namen zu sprechen • anders als bei den »Profilen« ist der Schöpfer einer »Seite« nicht unbedingt klar erkennbar • »Seiten« sammeln Fans über »gefällt mir«-Klicks, »Profile« haben hingegen Freunde
  28. 28. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/70189/umfrage/nutzer-von-facebook-in-deutschland-seit-2009/
  29. 29. allfacebook.de - Daten von 2013
  30. 30. Demografie der facebook Nutzer_innen • facebook hat in Deutschland den Zenit seiner Nutzerzahlen erreicht, es ist nur noch mit minimalem Wachstum zu rechnen • 34 % aller deutschen facebook-Nutzer sind zwischen 35 und 44 Jahren alt • 56 % der Internetnutzer in Deutschland nutzen Facebook • minimal mehr Frauen als Männer (59% zu 55 %) nutzen facebook aktiv • trotz hoher Zuwachsraten in der Nutzergeneration 50+ ist facebook in Deutschland noch immer auch ein Netzwerk für jüngere Menschen http://www.futurebiz.de/artikel/demografie-sozialer-netzwerke-50-der-nutzer-sind-zwischen-25-44-jahren-alt/ http://istrategylabs.com/2014/01/3-million-teens-leave-facebook-in-3-years-the-2014-facebook-demographic-report/ http://www.bitkom.org/files/documents/SozialeNetzwerke_2013.pdf
  31. 31. Werbung auf Facebook • »Targeting« erlaubt es, sehr präzise Werbung an bestimmte Zielgruppen auszuspielen • Werbung wird direkt im »Newsfeed« der Nutzer angezeigt • Budget, Laufzeit und Zielgruppen können exakt festgelegt werden • »Seiten« können mittels »Angeboten« direkt Dienstleistungen anbieten
  32. 32. Zusammenfassung Facebook • sehr gut geeignet, um Inhalte viral (direkt von Mensch zu Mensch) zu verbreiten • Einbindungen von Fremdinhalten möglich (Bilder, Videos, Artikel) • kostenfrei nutzbar • facebook lässt sich sehr gut einsetzen, um das eigene Unternehmen, den 
 eigenen Verband usw. im Sozialen Netz zu positionieren • als „Seite“ kann man sich gut mit anderen „Seiten“ vernetzen • Datenschutz ist nicht gewährleistet (Datenspeicherung im Nicht-EU-Ausland) • Nutzungsrechte für Inhalte werden facebook übertragen! • nur gut gemischte und topaktuelle Inhalte sind erfolgreich => 
 hoher Vernetzungs- und Rechercheaufwand • Interaktion muss stetig am Laufen gehalten werden • Gefahr von »Shitstorms« und anderen negativen Interaktionen
  33. 33. Twitter • weltweit ca. 220 Millionen aktive Nutzer, in Deutschland etwas über 1 Million • Inhalte von Twitter sind öffentlich sichtbar und verteilen sich binnen Sekunden weltweit • strukturell extrem reduziert, ein „Tweet“ fasst nur 140 Zeichen • optimiert für mobile Nutzung • sehr flexibel mit anderen Diensten koppelbar
  34. 34. Twitter Hashtags • jeder Begriff in einem »Tweet« kann mittels #-Symbol (Hash) in einen klickbaren Suchbegriff verwandelt werden • Hashtags sind elementar wichtig, um sich auf Twitter in thematische Diskussionen einzumischen • Hashtags funktionieren auch in facebook, instagram, pinterest und vielen weiteren Netzwerken auf genau dieselbe Art und Weise • Hashtags lassen sich gezielt zur Etablierung von Markeninhalten einsetzen (#umparkenimkopf)
  35. 35. Twitter Mentions • mittels @-Zeichen können auf Twitter, facebook und instagram, pinterest und anderen Netzwerken Nutzer direkt angesprochen werden • dieses »Erwähnen« erlaubt ein Kommunizieren auf Augenhöhe, selbst mit Stars oder Politikern • gezielt eingesetzt, kann den eigenen Inhalten eine extrem hohe Reichweite vermittelt werden
  36. 36. Twitter Listen • Follower können thematisch oder anderweitig in Listen einsortiert werden • Listen ermöglichen es, die Informationsflut auf Twitter einzudämmen. Es ist möglich, sich nur Tweets von Mitgliedern einer Liste anzeigen zu lassen. • Listen könnten z.B. nach »Kunden«, »Zulieferern« oder »Mitarbeitern« getrennt sein
  37. 37. Twitter Tweetdeck • für den professionellen Einsatz von Twitter sind Tools wie Tweetdeck empfehlenswert • Tweetdeck erlaubt das Verwalten mehrerer Accounts, das zeitversetzte Twittern und ist sowohl als Web-App als auch als Client für Mac und Windows zu haben • Tweetdeck ist ein Filter, der nur das durchlässt, was von Interesse ist => sehr, sehr, sehr nützlich! • Tweetdeck gehört Twitter und ist kostenlos nutzbar
  38. 38. Tweetdeck - Ordnung im Chaos
  39. 39. Twitter • zehn Prozent der Nutzer von Twitter verursachen 90 % des Datenvolumens bei Twitter (Deutschland: ca. 1 Million Nutzer) • Twitter muss verstanden werden, mehr als das bei z.B. facebook der Fall ist, um effizient eingesetzt werden zu können. Der Dienst ist sehr flexibel einsetzbar (Werbung, ÖA, PR, Support …), aber auch abstrakt. • zunehmend wird Twitter auch hierzulande von Fernsehformaten eingesetzt (#hartaberfair) und zum Sprachrohr von Promis (Becker & Co.), aber noch längst nicht in dem Maße wie in den USA • von 100 deutschen Twitter-Accounts werden 45 von Männern, 9 von Frauen und der Rest von Unternehmen, Medien & Co. betrieben
 http://t3n.de/news/twitter-in-deutschland-481600/ http://www.robertbasic.de/2011/04/twitter-frauen-nicht-in-der-ersten-reihe/
  40. 40. Wofür lässt sich Twitter einsetzen? • schnellstes Online-Medium • sehr gut geeignet, um sich an aktuellen Diskussionen zu beteiligen • sehr flexibel in die eigene Website einbindbar • Versenden von Links, Bildern, Videos etc. einfach möglich • sehr gute Mobilunterstützung • gut geeignet für politische Aktionen und Vernetzung, Werbung,
 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit • Kommunikation ist sehr viel abstrakter als z.B. bei facebook • Einsatz von „Hashtags“ (#medienkompetenz), „Mentions“ (@sozialvernetzer)
 und anderen Spezialitäten muss verstanden werden • Twitter ist nur nutzbringend, wenn man sehr schnell reagiert • sehr junge Zielgruppen sind mit dem Medium eher nicht zu erreichen
  41. 41. instagram • Foto- und Kurzvideonetzwerk mit ca. 3 Millionen Nutzern in Deutschland (gehört zu facebook) • wird sehr häufig zur Selbstdarstellung verwendet (z.B. mittels »Selfies«) • einfache Interaktion, Kommentar- und »Like«-Funktion • setzt zwingend ein Smartphone voraus
  42. 42. http://instagram.com/nike
  43. 43. http://instagram.com/deutschebahn
  44. 44. http://www.trendsderzukunft.de/instagram-top-10-der-beliebtesten-instagram-profile/2013/10/26/
  45. 45. Alles so schön bunt hier … instagram • Nutzer müssen mindestens 13 Jahre alt sein • jugendgefährdende Inhalte sind verboten • Hashtags sind populär, anders als bei Facebook • Upload ist auch nicht über Dienste wie
 webstagram möglich • durch nicht vorhandene Pinnwände recht eingeschränkt • Impressumpflicht bei gewerblicher Nutzung http://instagram.com/about/legal/terms/ http://help.instagram.com/477434105621119/ http://blog.digitalreach.de/tag/instagram/
  46. 46. pinterest • Bildergalerien-Netzwerk mit sehr hochwertigen Inhalten (im Gegensatz zur »Selfie«-Kultur bei instagram) • erlaubt die Erstellung thematisch sortierter Pinnwände • kaum Selbstdarstellung, allenfalls über die eigenen Pinnwände • vergleichsweise guter Jugendschutz, kaum problematische Inhalte
  47. 47. http://blog.wiwo.de/look-at-it/2012/02/24/pinterest-internet-startup/
  48. 48. Alles so schön bunt hier … pinterest • richtet sich an Nutzer ab 13+ Jahre • rechtlich schwierig, wg. ggf. „unerlaubter Zugänglichmachung“ (sofern dafür jedoch offizielle Funktionen angeboten werden, sinkt das Risiko) • sammelt und verarbeitet Informationen über den „pin it“-Button (analog facebook) • bietet Möglichkeit, die Datensammlung zu unterbinden (via Cookie) • durchschnittlicher Nutzer ist weiblich (68 %) und zwischen 18 und 34 Jahren alt • ohne Angabe weiterer persönlicher Daten nutzbar • Impressumpflicht greift auch hier, sofern gewerblich genutzt • es gibt Regeln für das Durchführen von Gewinnspielen etc. https://de.about.pinterest.com/privacy/ http://rechtsanwalt-schwenke.de/pinterest-und-die-rechtlichen-grenzen-beim-teilen-und-verlinken/ https://help.pinterest.com/entries/25010303-How-does-Pinterest-use-data-about-other-websites-I-visit- http://www.verdure.de/blog/social-media-marketing/10-dinge-die-sie-uber-pinterest-wissen-sollten/ http://business.pinterest.com/brand-guidelines/
  49. 49. Einsatzmöglichkeiten Was lassen sich instagram & Co. einsetzen? • als Verweis zu eigenen Leistungen oder Produkten • als emotionale Werbung • als Direktverbindung in einen Online-Shop (mittels pinterests $-Tag!) • als Quelle für Inhalte, die auf anderen Plattformen verwendet werden • als Dokumentation eigener Aktivitäten • für Produktpräsentationen (kurze Videos etc.) • zur Stärkung der eigenen Marke …
 
 http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/digitale-pinnwand-der-rasende- aufstieg-des-fotodienstes-pinterest-12631844.html
  50. 50. Blogs • Blogs sind Webtagebücher 
 (Web+Log=Blog) • die »Blogosphäre« unterteilt sich in unzählige Nischen (Tech-Blogs, Politik-Blogs, Mode-Blogs …) • Blogs ermöglichen komplexere Artikel als die meisten anderen Sozialen Netzwerke • Blogs lassen sich sehr gut mit anderen Diensten verknüpfen • Bloggen ist z.B. über Wordpress kostenfrei möglich
  51. 51. Corporate Blogs • »Corporate Blogs« sind keine Firmenblogs im engeren Sinne • sie werden zwar von der Firma finanziert, aber von Mitarbeitern mit »privaten« Inhalten gefüllt • Ziel: dem Unternehmen ein menschliches, attraktives Antlitz verleihen
  52. 52. Corporate Blogs • Corporate Blogs benötigen Autoren (klingt trivial, ist es aber nicht) • es sollten »Guidelines« ausgegeben werden, welche Inhalte auf dem Blog kommuniziert werden • Corporate Blogs sollten nicht werblich gestaltet sein • in Deutschland spielen Corporate Blogs derzeit kaum eine Rolle
  53. 53. Vernetzung von Blogs • Blogger können sich z.B. bei Wordpress sehr einfach untereinander vernetzen • Funktionen zum automatischen »Teilen« von Artikeln in Soziale Netzwerke sind in den meisten Blog-CMS integriert • per RSS-Feed können Artikel auch in andere Netzwerke ausgespielt werden (RSS- Graffiti bei facebook, oder Import in xing)
  54. 54. Vernetzungsfunktionen (Beispiel Wordpress)
  55. 55. xing & linkedin • xing hat Mitte 2013 weltweit etwas mehr als 13 Millionen Mitglieder • linkedin hat weltweit Mitte 2013 277 Millionen Mitglieder • im DACH-Raum hat linkedin ca. 4 Millionen Mitglieder • xing und linkedin bieten kostenpflichtige Firmenprofile • bei linkedin stellt sich die Geschlechterverteilung (März 2013) als 62 % männlich und 38 % weiblich dar • linkedin hat einen viel stärkeren internationalen Fokus http://de.statista.com/statistik/daten/studie/13587/umfrage/anzahl-der- mitglieder-des-social-network-xing-seit-2006/ http://blogs.faz.net/netzwirtschaft-blog/2013/09/12/linkedin-hat-vier-millionen- nutzer-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz-3541/
 http://www.iqm.de/fileadmin/user_upload/Medien/Online/LinkedIn/ Downloads/Mediadaten_LinkedIn_2013.pdf
  56. 56. Google + • Google + hat sich noch immer nicht wirklich etabliert • weltweit hat das Netzwerk ca. 300 Millionen aktive Stream-Nutzer, in Deutschland ca. neun Millionen • Google + wächst zwar rasanter als andere Netzwerke, ist aber gemessen an der Größe des Konzerns dahinter und im Vergleich zu WhatsApp oder instagram kein Big Player • 70 % männliche Nutzer, 30 % Frauen • vergleichsweise gut gebildete Nutzer, eher „nerdiges“ Netzwerk (was wohl auch eines der Probleme sein dürfte) • attraktiv für Firmen (wegen Integration von Maps und anderen Google-Diensten) http://www.socialmediastatistik.de/300-millionen-nutzer-im-stream- google-macht-grossen-sprung/ http://netzwertig.com/2013/09/16/google-zwei-jahre-spaeter-und- noch-immer-ein-flop/ http://aboutgoogleplus.de/2011/08/neue-statistiken-rund-um-google- plus/
  57. 57. Aggregationsdienste • »rebelmouse« ermöglicht ein schnelles und einfaches Zusammenstellen aller eigenen Inhalte aus dem Web2.0 • es lassen sich Twitter, facebook, Blogs, RSS-Feed, instagram, pinterest und mehr sammeln • gut geeignet, um Partner über die eigenen Aktivitäten zu informieren • kostenfrei nutzbar https://www.rebelmouse.com/Crennas/
  58. 58. Aggregationsdienste • »paper.li« erlaubt das Zusammenstellen einer eigenen Online-Zeitung, in der neben eigenen auch fremde Inhalte ausgegeben werden können • sehr gut geeignet, um sich einen tagesaktuellen Überblick über Inhalte zu bestimmten Themen zu verschaffen • kann per Twitter oder facebook versandt werden, kann abonniert werden • kostenfrei nutzbar https://paper.li/SozialVernetzer/1368124694
  59. 59. Soziale Netzwerke als Kommunikationsform Soziale Netzwerke eignen sich … … als Informationskanal für Werbung, Marketing, ÖA … … zur Teilhabe am gesellschaftlichen Geschehen … … zum Austausch mit Partnern, Kunden etc. … … zur Außendarstellung eines Unternehmens … … als Supportkanal und Verkaufsplattform … zur Akquise von Personal oder Spenden uvm.
  60. 60. Social Media Monitoring, Crowdfunding, Fundraising
  61. 61. Warum überhaupt Social Media Monitoring? Was ist eigentlich Social Media Monitoring? Social Media Monitoring beschreibt eine zielgerichtete Untersuchung verschiedener Netzwerke auf Inhalte, die als relevant angesehen werden. Dabei werden die strukturellen Besonderheiten verschiedener Plattformen berücksichtigt. Kurz gesagt: 
 Mit SMM können Sie herausfinden, was das Soziale Netz über bestimmte Dinge sagt, ob Ihre Markenbotschaft auch wirklich Zielgruppen erreicht und wie das Feedback innerhalb der Community ist. http://www.infospeed.de/bvdw-richtlinie.htm http://www.trafficmaxx.de/blog/analyse-controlling/wissen-was-gesagt-wird-tutorial-social-media-monitoring-mit- netvibes
  62. 62. Warum überhaupt Social Media Monitoring? Was ist eigentlich Social Media Monitoring? Social Media Monitoring ist Zuhören und Ernstnehmen. Es geht darum, herauszufinden, ob und wie die eigene Botschaft ankommt. Besonders wichtig ist SMM während laufender Kampagnen. Hier kann ggf. rechtzeitig gegengesteuert werden, sollten die Ergebnisse nicht wie beabsichtigt ausfallen. Ohne SMM ist es kaum möglich, z.B. festzustellen, ob Claims verstanden werden, ob die richtigen Zielgruppen erreicht werden und ob eine Markenbotschaft ankommt.
 Beispiele: „for you. vor ort“, „come in and find out“ oder „powered by emotion“ - ein Großteil der englischen Claims wird nicht korrekt verstanden.
  63. 63. Warum überhaupt Social Media Monitoring? Wofür wird Social Media Monitoring eingesetzt? Soziale Netzwerke bieten eine Nähe zu potentiellen Kunden, die mit konventionellen Kommunikationsformen kaum herstellbar war. Gleichzeitig erfordert Social Media Kommunikation eine filigrane Ausrichtung der eigene Strategie auf die unterschiedlichen Zielgruppen und muss im Haifischbecken Web2.0 mit Mitbewerbern konkurrieren. Um feststellen zu können, wie effektiv eigene Kommunikationsmaßnahmen (und die der Konkurrenz!!) sind, wird Social Media Monitoring eingesetzt. Daneben lassen sich damit Trends, aktuelle Entwicklungen und Strömungen erkennen … idealerweise, bevor Mitbewerber dies tun.
  64. 64. Einfache Werkzeuge http://www.youtube.com/watch?v=_S_igz0hpY4 Google Alerts „Google Alerts“ Mittels Google Alerts können beliebige Begriffe definiert werden, bei deren Auftauchen in Google der Nutzer informiert wird.
  65. 65. Einfache Werkzeuge http://www.youtube.com/watch?v=Xbkl0-QQ9ws Mention
 https://de.alert.io/
 „Mention“ Mention erlaubt es, auch Soziale Netzwerke nach bestimmten Begriffserwähnungen durchsuchen zu lassen.
  66. 66. Social Media Dashboard und SMM-Tool Hootsuite als SMM- Werkzeug Kenngrößen verschiedener Sozialer Netzwerke sowie verkürzte Links lassen sich komfortabel in Hootsuite messen.
  67. 67. Komplexe Werkzeuge Talkwalker
 http://www.talkwalker.com/de/home/
 „Talkwalker“ Eher komplexes Werkzeug, um verschiedene Messgrößen zu erfassen, aufzubreiten und auszuwerten. 
 https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=954O3DlKAPw
  68. 68. Komplexe Werkzeuge Radarly
 http://linkfluence.com/de/produkte/radarly/
 „Radarly“ Dieser Dienst versteht sich als ganzheitliches Werkzeug, die Preise sind entsprechend hoch …
  69. 69. Crowdfunding Was ist eigentlich »Crowdfunding«? Mit diesem Begriff wird beschrieben, wenn Projekte mit Hilfe der »Crowd«, also der Menschen da draußen, finanziert werden. Produkte wie die 3D-Brille »Oculus Rift« (wurde unlängst von facebook gekauft) wurden über Kickstarter finanziert. Crowdfunding könnte zu einem sehr viel stärkeren Einfluss der Konsumenten führen. Besonders in der Computerspielbranche ist Crowdfunding derzeit sehr angesagt (Beispiel: Star Citizen). Über Soziale Netzwerke werden »Backer« gesucht, die die Projekte unterstützen.
  70. 70. Fundraising im Web2.0 Fundraising - Spenden sammeln in Sozialen Netzwerken Besonders für Verbände und Vereine sind Spenden ein wichtiger Teil der eigenen Finanzierung. Über Plattformen wie betterplace.org und Soziale Netzwerke lassen sich schnell und einfach (und vor allem: kostenfrei!) potentielle Spender finden. betterplace.org bietet z.B. eine eigene App für die Integration in Facebook an, über die direkt Spenden gesammelt werden können.
  71. 71. Shitstorms & Co.
  72. 72. Risiken beim Einsatz von Social Media • keine komplette Kontrolle über die Verteilung veröffentlichter Inhalte: „Was einmal im Sozialen Netz ist, bleibt auch dort“ • Feedbackkanäle (Kommentare, Replies etc.) können für kritische Äußerungen genutzt werden • das Netz reagiert schnell (twitter => binnen Sekunden ist ein „Tweet“ weltweit abrufbar) durch automatische Vernetzung pflanzen sich fehlerhafte Inhalte sehr schnell fort • Imageprobleme entwickeln sich bei falscher Behandlung schnell zum sogenannten „Shitstorm“ weiter
  73. 73. Risiken beim Einsatz von Social Media Soziale Medien sind keine sinnvolle Lösung, wenn … … Sie sehr lange Zeiträume zum Freigeben redaktioneller Inhalte einhalten müssen … Sie sichergehen möchten, dass nur eine eng umrissene Klientel Ihre Informationen sehen soll … Sie in irgend einer Form mit personenbezogenen Daten umgehen (Online-Beratung etc. sollte auf keinen Fall in facebook erfolgen) … Sie nur sehr wenige redaktionelle Inhalte haben oder nur wenig Zeit für die Arbeit im Web2.0 aufwenden wollen/können … Ihre Websites oder andere Präsenzen nur selten aktualisiert werden
  74. 74. Risiken beim Einsatz von Social Media Was ist eigentlich ein „Shitstorm“? • Sehr hohe Anzahl negativer Meinungsäußerungen von Nutzer_innen Sozialer Netzwerke auf einer Fanseite • Aus meist einem einzelnen Beitrag entwickelt sich lawinenartig ein Sturm des Protests, der Entrüstung und der Wut im Netz. • Prominente Beispiele: 
 Mc Donald’s – Beschwerde über Preiserhöhung Cheeseburger von 1 € auf 1,39 € ING Diba – Beschwerde über Fernsehspot mit Metzgerei und Dirk Nowitzki Zalando – Beschwerde über Arbeitsbedingungen nach TV-Reportage 
 Vodafone – aus Kundenbeschwerde erwächst Massenprotest und so weiter... • Shitstorms lassen sich auch als PR-Werkzeug instrumentalisieren! Nicht immer ist die Empörung zwangsläufig echt.
  75. 75. Was muss beachtet werden? WICHTIG: Alles, was zu facebook direkt hochgeladen wird, darf von facebook zur Eigenwerbung (und ggf. auch von Kunden!) benutzt werden! Jede facebook-Seite benötigt ein Impressum. Seit neustem gibt es dafür ein eigenes Feld. Auch „geheime“ Gruppen bieten keine Privatsphäre! Beim Veranstalten von Gewinnspielen oder beim Bewerben eigener Inhalte muss auf die Vorschriften von Facebook geachtet werden und auf das deutsche Wettbewerbsrecht. So verstößt z.B. das „Kaufen“ von Fans u.a. gegen deutsches Recht. http://allfacebook.de/policy/update-nach-designaenderungen-anleitung-zum-sicheren-facebook-impressum http://rechtsanwalt-schwenke.de/jubel-aus-der-portokasse-ist-der-kauf-von-facebook-fans-erlaubt/
  76. 76. Konzeption von Social Media Projekten
  77. 77. Von der Idee zum eigenen Projekt Fragen, die Sie konkret beantworten müssen: • Warum Social Media? Was leisten facebook & Co. für uns, das über klassische Kommunikation nicht möglich ist? • Welche Zielgruppe(n) sprechen wir an? Wie setzen sich diese sozio- demografisch und von den Nutzungsgewohnheiten her zusammen? • Welche konkreten, messbaren (!) Ziel möchten wir erreichen? • Welche Netzwerke sind für die Zielgruppen relevant? http://www.sozialvernetzer.de/gute-planung-ist-alles-auch-bei-social-media/
  78. 78. Von der Idee zum eigenen Projekt Fragen, die Sie konkret beantworten müssen: • Welche Inhalte möchten wir kommunizieren? Welche Netzwerke eignen sich für welche Inhalte? • Verfügen wir über genügend personelle Ressourcen? • Haben wir ein klares redaktionelles Konzept für die nächsten 12 Monate? • Gibt es externe Quellen von Content, die wir anzapfen können? • Welche unternehmerischen Risiken drohen, falls das Projekt fehlschlägt? http://www.sozialvernetzer.de/gute-planung-ist-alles-auch-bei-social-media/
  79. 79. Von der Idee zum eigenen Projekt Kampagnen eignen sich gut, um Themenschwerpunkte mit begrenzten Laufzeiten aufzugreifen. Automatisierte Befüllung der Social Media Präsenzen ist effektiv, sollte aber auf keinen Fall übertrieben werden. Individuelle Inhalte für die einzelnen Netzwerke sind Pflicht! Schaffen Sie Mehrwert für Ihre Präsenzen. Nutzer sollen animiert werden, Ihre Seite öfter zu besuchen. Bieten Sie exklusive Inhalte z.B. auf der facebook-Seite. Interaktion ist das Zauberwort! Alles, was Sie in Social Media machen, sollte als Ziel Interaktion mit den Nutzern haben. Nur das bringt Ihr Projekt langfristig voran. http://www.sozialvernetzer.de/social-media-ist-ein-fortlaufender-prozess/ http://www.sozialvernetzer.de/interaktion-das-facebook-zauberwort/
  80. 80. Von der Idee zum eigenen Projekt Setzen Sie sich schaffbare Ziele. Beziehen Sie Plattformen wie Blogs, youtube, instagram, tumblr, pinterest usw. mit in die Konzeption ein. Sich nur auf facebook zu konzentrieren, wird langfristig nicht ausreichen. Formulieren Sie „Social Media Guidelines“ für Mitarbeiter. Social Media ist Kommunikation auf Augenhöhe. Es wird Feedback geben. Positives und negatives. Freuen Sie sich darüber! Es gibt Ihnen die Möglichkeit zur direkten Kommunikation mit Ihren Zielgruppen.
  81. 81. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Sascha Dinse Diplom-Soziologe www.sozialvernetzer.de sascha@sozialvernetzer.de

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