DieUmsatzsteuer  im Außenhandel
Umsatzsteuer im Außenhandel    Erwerbsteuer    Einfuhrumsatzsteuer
Gebiets-Begriffe               DRITTLANDSGEBIET                       ÜBRIGES              GEMEINSCHAFTSGEBIET            ...
Erwerbsteuer   innergemeinschaftlicher Erwerb   Unternehmen der EU   nicht für sonstige Dienstleistungen    (z. B. Zeit...
Erwerbsteuer   für Lieferungen an Endverbraucher gilt das    Ursprungslandprinzip (deutsche Umsatzsteuer)    – Ausnahmen ...
Intrahandelsstatistik   gesonderte monatliche Meldung (Intrastat-Meldung)   an das Statistische Bundesamt   Eingänge au...
Einfuhrumsatzsteuer   Einfuhr aus einem Drittland (z. B. USA, Schweiz)   Ausfuhrlieferungen an Drittländer sind    umsat...
Einfuhrumsatzsteuer   Ware wird im Ausfuhrland von der Umsatzsteuer entlastet   jedoch mit der Einfuhrumsatzsteuer des E...
Vorsteuerabzug   Zweck: die volle Umsatzsteuer wird durch den    Endverbraucher getragen   nur Unternehmen berechtigt  ...
Rechtsgrundlagen für die Erhebung der EUSt in der BRD Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung  (U...
EUSt-Einnahmen in Deutschland            2011        51 Mrd. €
Einfuhrumsatzsteuersätze    in der BRD voller Satz (19 %) ermäßigter Steuersatz (7%)    – für bestimmte Lebensmittel wie...
Einfuhrumsatzsteuer in der    Europäischen Gemeinschaft   Einfuhrumsatzsteuer unterliegt ständigen    Harmonisierungsbemü...
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Kleinbetragsregelung   aus Vereinfachungsgründen wird von der    Festsetzung der Einfuhrumsatzsteuer in    Bagatellfällen...
Steuerbefreiungen    bei der Einfuhr   Steuersatz von 0 %   für bestimmte Waren, deren Lieferung auch im Inland keiner  ...
Bemessungsgrundlage für die EUSt   Zielwert des eingeführten Gegenstandes   folgende Beträge sind hinzuzurechnen:    – A...
Berechnung der EUSt                             Zollwert  Warenwert                           + Zollschuld- evtl. Skontoab...
Umsatzsteueridentifikationsnr.   Abkürzung: USt-IdNr.   Gesetzliche Grundlage: § 27 a Umsatzsteuergesetz (UStG)   einde...
Beantragung der USt-IdNr. beim Bundesamt für Finanzen        Dienstsitz Saarlouis schriftlicher Antrag (keine bestimmte ...
Gültigkeit der USt-IdNr.   Beginn: Datum des Bekanntgabeschreibens vom            Bundesamt für Finanzen   Ende: Unterne...
Zusammenfassende Meldung alle Unternehmer innerhalb der EG Zusammenfassung aller getätigten  Lieferungen oder Erwerbe f...
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Die Umsatzsteuer im Außenhandel

  1. 1. DieUmsatzsteuer im Außenhandel
  2. 2. Umsatzsteuer im Außenhandel  Erwerbsteuer  Einfuhrumsatzsteuer
  3. 3. Gebiets-Begriffe DRITTLANDSGEBIET ÜBRIGES GEMEINSCHAFTSGEBIET (= andere EU-Mitgliedstaaten) AUSLAND INLAND Innergem. Lieferung (BRD) Einfuhr Innergem. Erwerb Ausfuhr
  4. 4. Erwerbsteuer innergemeinschaftlicher Erwerb Unternehmen der EU nicht für sonstige Dienstleistungen (z. B. Zeitungsinserate) Steuerschuldner = Erwerber des Gegenstandes Leistung wird in dem Land besteuert, für das sie bestimmt ist (Bestimmungslandprinzip) in den EU-Ländern, aus denen die Gegenstände kommen, werden sie als innergemeinschaftliche Lieferung von der Umsatzsteuer befreit – Voraussetzung: Umsatzsteueridentifikationsnr. Höhe entspricht der Mehrwertsteuer
  5. 5. Erwerbsteuer für Lieferungen an Endverbraucher gilt das Ursprungslandprinzip (deutsche Umsatzsteuer) – Ausnahmen beim innergemeinschaftlichen Erwerb neuer Fahrzeuge Voraussetzung für steuerfreie Lieferung: – gültige USt-IdNr. vom Erwerber – Ware wurde tatsächlich befördert Erhebung durch die Finanzämter Unternehmer kann die Erwerbsteuer als Vorsteuer abziehen ab einer bestimmten Größenordnung ist eine Intrastat- Meldung notwendig
  6. 6. Intrahandelsstatistik gesonderte monatliche Meldung (Intrastat-Meldung) an das Statistische Bundesamt Eingänge aus Mitgliedsstaaten im Vorjahr 300.000 Euro überschritten wird diese Schwelle im laufenden Kalenderjahr erreicht, beginnt die Meldepflicht in dem Monat, in dem die Schwelle überschritten wird Zweck: aktuelle Daten über den innergemeinschaftlichen Handel
  7. 7. Einfuhrumsatzsteuer Einfuhr aus einem Drittland (z. B. USA, Schweiz) Ausfuhrlieferungen an Drittländer sind umsatzsteuerfrei (Vorsteuerüberhang bei exportintensiven Unternehmen) Erhebung durch die Zollbehörden besondere Erhebungsform der Mehrwertsteuer Regelsteuersatz entspricht dem der Mehrwertsteuer
  8. 8. Einfuhrumsatzsteuer Ware wird im Ausfuhrland von der Umsatzsteuer entlastet jedoch mit der Einfuhrumsatzsteuer des Einfuhrlandes belastet durch diese Einfuhrbesteuerung soll verhindert werden, dass die eingeführten Waren ohne Umsatzsteuer an den Endverbraucher gelangen erfolgt die Wareneinfuhr aus gewerblichen Gründen kann der einführende Unternehmer die von ihm gezahlte Einfuhrumsatzsteuer bei einem Wiederverkauf gegenüber dem Finanzamt als Vorsteuer absetzen Einfuhrumsatzsteuer als durchlaufender Posten bei einführenden Unternehmen Belastung trägt der Verbraucher
  9. 9. Vorsteuerabzug Zweck: die volle Umsatzsteuer wird durch den Endverbraucher getragen nur Unternehmen berechtigt der abgeführte Steuerbetrag bedeutet für das Unternehmen lediglich einen durchlaufenden Posten (kein Kostenfaktor) wirtschaftlich getragen wird der Steuerbetrag vom Endverbraucher Die Vorsteuer wird (im Normalfall) von der Umsatzsteuer des betreffenden Monats abgezogen. An das Finanzamt ist nur der Unterschiedsbetrag (Zahllast) zu entrichten.
  10. 10. Rechtsgrundlagen für die Erhebung der EUSt in der BRD Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV) Einfuhrumsatzsteuer-Befreiungsverordnung (EUStBV)
  11. 11. EUSt-Einnahmen in Deutschland 2011 51 Mrd. €
  12. 12. Einfuhrumsatzsteuersätze in der BRD voller Satz (19 %) ermäßigter Steuersatz (7%) – für bestimmte Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milch, Gemüse und Früchte, Kaffee, Tee, Getreide – Blumen – Bücher – Zeitungen – Rollstühle, orthopädische Apparate und Vorrichtungen – Kunstgegenstände – Sammlungsstücke
  13. 13. Einfuhrumsatzsteuer in der Europäischen Gemeinschaft Einfuhrumsatzsteuer unterliegt ständigen Harmonisierungsbemühungen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft zum Zeitpunkt der Einführung des Binnenmarktes (01. Januar 1993) konnten sich die Mitgliedsstaaten nicht auf eine völlige Angleichung der Steuersätze einigen Kompromiss: Einführung von Mindeststeuersätzen Mindest-Normalsatz: 15 % Höchstsatz: 25 % ermäßigter Steuersatz: mindestens 5 % Deutschland: Regelsteuersatz 19 %, ermäßigt 7 %
  14. 14. Ste ue rsa tz 10 15 20 25 30 0 5 Luxemburg Zypern Spanien Vereinigtes Königreich Estland Lettland Litauen Malta Deutschland Griechenland Niederlande Rumänien Slowakische RepublikMitgliedstaat Tschechische Republik Frankreich Bulgarien Normalsteuersätze Italien Österreich Slowenien Ungarn Belgien Irland Portugal Finnland Polen Dänemark Schweden Einfuhrumsatzsteuersätze in der EU
  15. 15. Kleinbetragsregelung aus Vereinfachungsgründen wird von der Festsetzung der Einfuhrumsatzsteuer in Bagatellfällen abgesehen Voraussetzungen: - Gegenstände unterliegen bei der Einfuhr nur der Einfuhrumsatzsteuer - festzusetzende Einfuhrumsatzsteuerbetrag beträgt weniger als 10 EUR und - Steuerbetrag kann in voller Höhe als Vorsteuer abgezogen werden
  16. 16. Steuerbefreiungen bei der Einfuhr Steuersatz von 0 % für bestimmte Waren, deren Lieferung auch im Inland keiner Umsatzsteuer unterliegt: Aktien menschliche Organe menschliches Blut besondere Hochseewasserfahrzeuge, z. B. Fischereifahrzeuge oder Schlepper gesetzliche Zahlungsmittel bestimmte Luftfahrzeuge für den internationalen Luftverkehr
  17. 17. Bemessungsgrundlage für die EUSt Zielwert des eingeführten Gegenstandes folgende Beträge sind hinzuzurechnen: – Ausländische Einfuhrabgaben, Steuern und sonstige Abgaben – Zoll einschl. Verbrauchsteuern und Monopolabgaben – Nebenkosten, wie Beförderungs-, Versicherungs- Verpackungskosten, Provisionen und Maklerhöhe bis zum ersten Bestimmungsort im Gemeinschaftsgebiet
  18. 18. Berechnung der EUSt Zollwert Warenwert + Zollschuld- evtl. Skontoabzug + Verbrauchssteuern+ Verpackungskosten + Beförderungskosten+ Transportkosten (Inlandsanteil bis zum (Auslandsanteil)____ __1. Bestimmungsort)______= Zollwert = Bemessungsgrundlage (= Bezugspreis bis zur EUSt deutschen Grenze) * Steuersatz* Zollsatz____________ (= entspricht dem üblichen= Zollschuld Umsatzsteuersatz)____ = Einfuhrumsatzsteuer
  19. 19. Umsatzsteueridentifikationsnr. Abkürzung: USt-IdNr. Gesetzliche Grundlage: § 27 a Umsatzsteuergesetz (UStG) eindeutige Kennzeichnung eines Umsatzsteuerpflichtigen Schlüssel für die Teilnahme am EU-Binnenmarkt steuerfrei in einen anderen EU-Mitgliedsstaat liefern, wenn auch der Erwerber eine gültige USt-IdNr.besitzt Aufbau der USt-IdNr.: zwei Großbuchstaben (Länderkürzel/ Sitz des Unternehmens) + max. 12 weitere alphanumerische Zeichen Deutschland: Ländercode DE + neunstellige Nummer dient innerhalb des Europäischen Binnenmarktes zur Abrechnung der Umsatzsteuer durch die Finanzämter Überprüfung der Ust-IdNr. des Geschäftspartners bei jedem innergemeinschaftlichen Geschäft Privatpersonen erhalten keine USt-IdNr.
  20. 20. Beantragung der USt-IdNr. beim Bundesamt für Finanzen Dienstsitz Saarlouis schriftlicher Antrag (keine bestimmte Form vorgeschrieben) vollautomatisierte Beantragung (online Internet-Formular) Online-Dienst von 5.00 Uhr –23.00 Uhr Angaben: - Name und Anschrift des Antragstellers - bei Einzelunternehmen auch Geburtsdatum des Unternehmensinhabers - nationale Umsatzsteuernummer - Finanzamt, das für die Umsatzbesteuerung zuständig ist
  21. 21. Gültigkeit der USt-IdNr. Beginn: Datum des Bekanntgabeschreibens vom Bundesamt für Finanzen Ende: Unternehmer kann jederzeit die Beendigung der USt-IdNr. beim BfF in Saarlouis beantragen Endet die umsatzsteuerliche Führung, wird die USt-IdNr. ebenfalls beendet.
  22. 22. Zusammenfassende Meldung alle Unternehmer innerhalb der EG Zusammenfassung aller getätigten Lieferungen oder Erwerbe für jedes abgelaufene Kalendervierteljahr an das Bundesamt für Finanzen in Saarlouis
  23. 23. Vielen Dankfür die Aufmerksamkeit !

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