Gedanken zu Commons-
Netzwerken
Silke Helfrich; Commons-Sommerschule 2013
Basierend auf Impulsen von Wolfgang Höschele
sow...
Eine ganze Menge...!
Eine ganze Menge
Emanzipationspotential!
Trotzdem fühlen sich alle isoliert.
Denn... dazwischen sind Zentren der
Macht: “scarcity creating institutions”
(W. Höschele)
… diese sind gut vernetzt.
Sie kanalisieren Energie-/Geld-/
Aufmerksamkeitsflüsse und mehr.
Sich überlappende Netzwerke + Panoptikum
→ Punkte fühlen sich machtlos.
Jede/r findet alles im blauen Quadrat.
Garantiert! Und jede/r findet seinen Weg
dorthin. Charmant, oder?
Das Problem:
Man sieht die Welt durch die Verbindungen,
die man knüpft.
Zentren der Macht verbinden besser,
schneller und ...
Blaue Quadrate = Leichte Rente
(Strickmuster Rentenökonomie)
nach Dirk Löhr
“schlecht organisierte Gruppen” hier: Commoners
… orange Punkte sind “irrelevant”
oder gar unsichtbar → machtlos.
Können sich die Punkte vernetzen
→ ermächtigen?
… geht schon, aber eher lokal.
Wie verbindet sich 5 und 6?
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Neue, lokale Zentren, aber ...
...verteilt nicht dezentral.
Was ist der Unterschied?
VERTEILT
NICHT DEZENTRAL
Der Unterschied zwischen
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zentral und dezentral ist
graduell.
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prinzipiell.
In wenigen Schritten kann jeder Punkt mit jedem
anderen verbunden werden. Weg über lokale Zentren
ist nicht zwingend. Viel...
So könnten wir mit den blauen
Quadraten mithalten.
… obwohl sie noch da sind, aber sie verlieren
an Relevanz und sind schwerfällig wie Tanker.
Ihr Netzwerk (ihre Macht) wird
schwächer.
Quellen:
● Wolfgang Höschele: Why we need CAN
(Commons Abundance Network;
http://commonsabundance.net/); Präsentation Okto...
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Warum brauchen Commons verteilte Netzwerke und keine dezentralen Strukturen?
Was hat das mit Macht zu tun?
tags: p2p, netzwerke, commons

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Gedanken zu Commons Netzwerken

  1. 1. Gedanken zu Commons- Netzwerken Silke Helfrich; Commons-Sommerschule 2013 Basierend auf Impulsen von Wolfgang Höschele sowie der P2P Foundation
  2. 2. Eine ganze Menge...!
  3. 3. Eine ganze Menge Emanzipationspotential!
  4. 4. Trotzdem fühlen sich alle isoliert.
  5. 5. Denn... dazwischen sind Zentren der Macht: “scarcity creating institutions” (W. Höschele)
  6. 6. … diese sind gut vernetzt. Sie kanalisieren Energie-/Geld-/ Aufmerksamkeitsflüsse und mehr.
  7. 7. Sich überlappende Netzwerke + Panoptikum → Punkte fühlen sich machtlos.
  8. 8. Jede/r findet alles im blauen Quadrat. Garantiert! Und jede/r findet seinen Weg dorthin. Charmant, oder?
  9. 9. Das Problem: Man sieht die Welt durch die Verbindungen, die man knüpft. Zentren der Macht verbinden besser, schneller und globaler → Einfachheit → Reproduktion desselben Musters Organisationsvorteil verleiht Macht, befördert Rentenökonomie.
  10. 10. Blaue Quadrate = Leichte Rente (Strickmuster Rentenökonomie)
  11. 11. nach Dirk Löhr “schlecht organisierte Gruppen” hier: Commoners
  12. 12. … orange Punkte sind “irrelevant” oder gar unsichtbar → machtlos.
  13. 13. Können sich die Punkte vernetzen → ermächtigen?
  14. 14. … geht schon, aber eher lokal. Wie verbindet sich 5 und 6? 6 5
  15. 15. Neue, lokale Zentren, aber ...
  16. 16. ...verteilt nicht dezentral.
  17. 17. Was ist der Unterschied?
  18. 18. VERTEILT
  19. 19. NICHT DEZENTRAL
  20. 20. Der Unterschied zwischen ➔ zentral und dezentral ist graduell. ➔ de-/zentral und verteilt prinzipiell.
  21. 21. In wenigen Schritten kann jeder Punkt mit jedem anderen verbunden werden. Weg über lokale Zentren ist nicht zwingend. Viele neue Verbindungen tun sich auf und kein Punkt bleibt außen vor.
  22. 22. So könnten wir mit den blauen Quadraten mithalten.
  23. 23. … obwohl sie noch da sind, aber sie verlieren an Relevanz und sind schwerfällig wie Tanker.
  24. 24. Ihr Netzwerk (ihre Macht) wird schwächer.
  25. 25. Quellen: ● Wolfgang Höschele: Why we need CAN (Commons Abundance Network; http://commonsabundance.net/); Präsentation Oktober 2012. ● Defining Peer to Peer as the relational dynamics of distributed networks: http://p2pfoundation.net/Defining_P2P_as_the_relational_dyn amic_of_distributed_networks ● Dirk Löhr: Die Grundfesten des Kapitalismus. Beispiel Boden und Patente; Umweltcampus Birkenfeld; Präsentation in Jena März 2013

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