3. SHARE -Hauptziele
Hauptziele - SHARE <ul><ul><ul><li>Das Projekt beabsichtigt ein System zur Entscheidungsunterstützung zu entwickeln, zu te...
Der methodische “Kern” des Projektes besteht aus der Anpassung und Anwendung der  MULTICRITERIA ANALYSIS   ( MCA ). Die  M...
Multi Criteria Analysis (MCA) & SHARE <ul><li>Die MCA erlaubt es ein Problem mittels  3 entscheidender Fragen  anzugehen :...
Multi Criteria Analysis (MCA) & SHARE <ul><li>Zerlegung des Problems in handhabbare Bestandteile, Bestimmung von  Kriterie...
MCA: Wie funktioniert das? <ul><ul><ul><li>Identifizierung der Ziele der  MCA  und der betroffenen  Akteure   </li></ul></...
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<ul><li>WER sind die  potentiellen Akteure  ? </li></ul><ul><ul><ul><li>Öffentliche Verwaltung </li></ul></ul></ul><ul><ul...
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<ul><li>Mögliche  SHARE ALTERNATIVEN   : </li></ul><ul><ul><ul><li>Keine Entnahme </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Entn...
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<ul><li>Mögliche  Kausalitätsfaktoren  für jede  SHARE-ALTERNATIVE  sind : </li></ul><ul><ul><ul><li>Mittlerer Wasserstand...
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3. Bestimmung von Kriterien und Indikatoren <ul><li>Welche  Kriterien  sind für  SHARE  wichtig? </li></ul><ul><ul><ul><li...
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4. Bestimmung der Nutzenfunktion <ul><li>Indikatoren  können bzgl. Enheit, Art und Mass sehr unterschiedlich sein. </li></...
4. Bestimmung der Nutzenfunktion – Datenaufbereitung <ul><ul><ul><li>Beispiel: “ Benthic Macroinvertebrates ” – als Indika...
4. Bestimmung der Nutzenfunktion  – Klassifizierung <ul><ul><ul><li>Das Resultat der Anwendung des IBE ist ein indizierter...
4. Bestimmung der Nutzenfunktion  – Normalisierung für MCA <ul><ul><ul><li>Die  Utilitätsfunktion  “f “  gibt die Klassifi...
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7. Sensitivitätsanalyse <ul><li>Das ermittelte Resultat könnte durch konzeptionelle oder Messfehler  unsicher  oder  inexa...
7.  Sensitivitätsanalyse <ul><li>Für die  SHARE MCA  bestehen zwei Arten von Sensitivitätsanalysen:  </li></ul><ul><ul><ul...
Vorteile der Multi-Criteria-Analysis für das Projekt SHARE <ul><ul><ul><li>AGGREGATION : Zusammenfassung komplexer Informa...
Schwierigkeiten bei der Anwendung der MCA <ul><ul><ul><li>Technische Komplexität : Die Methodik zur Ausarbeitung der Alter...
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  1. 1. 3. SHARE -Hauptziele
  2. 2. Hauptziele - SHARE <ul><ul><ul><li>Das Projekt beabsichtigt ein System zur Entscheidungsunterstützung zu entwickeln, zu testen und seine Anwendung zu fördern, damit die Belange des Schutzes von Flussökosystemen und der Energiewirtschaft unvoreingenommen gegen- und untereinander abgewogen werden können . </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Dieser Ansatz wird unter Bezugnahme auf bestehende wissenschaftlich anerkannte Verfahren durchgeführt, die an die jeweiligen transnationalen, nationalen und lokalen Bestimmungen angepasst werden </li></ul></ul></ul>
  3. 3. Der methodische “Kern” des Projektes besteht aus der Anpassung und Anwendung der MULTICRITERIA ANALYSIS ( MCA ). Die MCA erlaubt es Konflikte zum Flussraummanagement mittels verschiedener Kriterien, die durch eine oder mehere Indikatoren beschrieben werden in Alternativen zusammenzufasen und untereinander abzuwägen . Hauptziele - SHARE
  4. 4. Multi Criteria Analysis (MCA) & SHARE <ul><li>Die MCA erlaubt es ein Problem mittels 3 entscheidender Fragen anzugehen : </li></ul><ul><ul><ul><li>GEGENSTAND der Bewertung? – verschiedene Managementalternativen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>ART der Bewertung ? – mittels KRITERIEN, INDIKATOREN und ENTSCHEIDUNGSFAKTOREN </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>WER ist betroffen? – AKTEURE </li></ul></ul></ul>
  5. 5. Multi Criteria Analysis (MCA) & SHARE <ul><li>Zerlegung des Problems in handhabbare Bestandteile, Bestimmung von Kriterien und Indikatoren, die die Problemlage vollständig beschreiben. </li></ul><ul><li>Entwicklung verschiedener Alternativen aus unterschiedlichen Handlungsoptionen und Bestimmung lihrer Zielerreichung bzgl. der festgelegten Kriterien und Indikatoren. </li></ul><ul><li>“ MCA UNTERSTÜTZT DIE ENTSCHEIDUNGSFINDUNG OHNE DIE ENTSCHEIDUNG SELBST ZU FÄLLEN ” </li></ul>
  6. 6. MCA: Wie funktioniert das? <ul><ul><ul><li>Identifizierung der Ziele der MCA und der betroffenen Akteure </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Bestimmung aussagekräftiger Alternativen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Bestimmung geeigneter Kriterien und Indikatoren </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Anwendung der Indikatoren und Bestimmung der Nutzenfunktion (Hard- & Softinformationen) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Wichtung der Kriterien (unter Einbeziehung der Akteure) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Bestimmung der Zielerreichung jeder Alternative </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Sensitivitätsanalyse (Bestimmung des Einflusses der Unsicherheiten der ermitelten Werte) </li></ul></ul></ul>
  7. 7. page Graz - Austria, 9th April 2010 z.B. neue Anlage Konkrete Fallbeschreibung PROBLEMDEFINITION 1. Bestimmung der Ziele und der betroffenen Akteure <ul><li>Welches Problem soll mittels MCA gelöst werden ? </li></ul>
  8. 8. <ul><li>WER sind die potentiellen Akteure ? </li></ul><ul><ul><ul><li>Öffentliche Verwaltung </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Energieversorgung </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Landwirtschaft, Fischerei </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Tourismus </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Gemeindeverwaltungen, Verbände </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>… </li></ul></ul></ul>1. Bestimmung der Ziele und der betroffenen Akteure
  9. 9. page Graz - Austria, 9th April 2010 z.B. neue Anlage Keine Entnahme Wasserentnahme wie beantragt Wasserentnahme auf 80% begrenzt Konkrete Fallbeschreibung Identifizierung unterschiedlicher Handlungsalternativen ALTERNATIVEN PROBLEMDEFINITION 2. Alternativenbestimmungen (politischer Prozess!) <ul><li>ALTERNATIVEN sind Handlungsoptionen unter Einbeziehung von experimenteller Lösungen </li></ul><ul><li>Alternativen können politische Ziele umsetzen. </li></ul><ul><li>Alternativen stehen nicht von vornherein fest - sie müssen festgelegt werden </li></ul>
  10. 10. <ul><li>Mögliche SHARE ALTERNATIVEN : </li></ul><ul><ul><ul><li>Keine Entnahme </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Entnahme (oder Erweiterung der bestehenden Anlage ) </li></ul></ul></ul><ul><li>Entnahme (oder Erweiterung der bestehenden Anlage ) ABER : </li></ul><ul><li>Verlegung der Anlage </li></ul><ul><li>beschränkt auf % der Entnahme von “ Q req ” (beantragt) </li></ul><ul><li>mit festgelegten MIF </li></ul><ul><li>mit unterirdischen Verrohrungen … </li></ul><ul><li>mit einem Sediment-Management -Plan </li></ul><ul><li>… </li></ul>2. Alternativenbestimmung
  11. 11. page Graz - Austria, 9th April 2010 z.B. neue Anlage Keine Entnahme Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses Wasserentnahme wie beantragt Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses Wasserentnahme auf 80% begrenzt Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses Konkrete Fallbeschreibung Die Alternativen werden durch Kausalitätsfaktoren präzisiert Identifizierung unterschiedlicher Handlungsalternativen Wirkungsanalyse ALTERNATIVEN PROBLEMDEFINITION 2. Alternativenbestimmung <ul><li>Jede ALTERNATIVE wird mittels einer oder mehrerer Kausalitätsfaktoren präzisiert. Diese entsprechen Indikatoren , die die Einwirkungen der Alternativen auf die Ausgangslage beschreiben. </li></ul>
  12. 12. <ul><li>Mögliche Kausalitätsfaktoren für jede SHARE-ALTERNATIVE sind : </li></ul><ul><ul><ul><li>Mittlerer Wasserstand vor Entnahme (“river stage”) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Landschaftsbild </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Mesohabitat </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Veranschlagte Q max </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Veranschlagte Q med </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Stärkung der örtlichen Wirtschaftsstruktur </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>… </li></ul></ul></ul>2. Alternativenbestimmung
  13. 13. page Graz - Austria, 9th April 2010 z.B. neue Anlage WASSERKRAFT ANDERE KRITERIEN FLIESSGEWÄSERSCHUTZ Keine Entnahme Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses Wasserentnahme wie beantragt Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses Wasserentnahme auf 80% begrenzt Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses Konkrete Fallbeschreibung Fallbeschreibung mittels KRITERIEN Alternativen werden durch Kausalitätsfaktoren beschrieben Identifizierung unterschiedlicher Handlungsalternativen WIRKUNGSANALYSE ALTERNATIVEN SYSTEMBESCHREIBUNG PROBLEMDEFINITION 3. Bestimmung von Kriterien und Indikatoren <ul><li>Die Kriterien richten sich nach den zu beteiligenden Interessen </li></ul>
  14. 14. 3. Bestimmung von Kriterien und Indikatoren <ul><li>Welche Kriterien sind für SHARE wichtig? </li></ul><ul><ul><ul><li>Gewässerschutz </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Energieproduktion </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Wasserversorgung </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Einnahmen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Hochwasserschutz </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Landschaft </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Tourismus </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>… </li></ul></ul></ul>
  15. 15. page Graz - Austria, 9th April 2010 z.B. neue Anlage WASSERKRAFT ANDERE FLIESSGEWÄSERSCHUTZ JÄHRL. ENERGIEPRODUKTION LIM Fischbestand/ Fauna INDIkATOR x INDIKATOR y IBE MACROPHYTEN Keine Entnahme AVERAGE RESIDUAL INSTREAM FLOW RIVER LENGTH Wasserentnahme wie beantragt AVERAGE RESIDUAL INSTREAM FLOW RIVER LENGTH Wasserentnahme auf 80% begrenzt AVERAGE RESIDUAL INSTREAM FLOW RIVER LENGTH LEISTUNG Konkrete Fallbeschreibung Fallbeschreibung mittels KRITERIEN KRITERIENBESCHREIBUNG mittels INDIKATOREN Alternativen werden durch Kausalitätsfaktoren beschrieben Identifizierung unterschiedlicher Handlungsalternativen Wirkungsanalyse ALTERNATIVEN SYSTEMBESCHREIBUNG PROBLEMDEFINITION 3. Bestimmung von Kriterien und Indikatoren (politischer Prozess ) <ul><li>Die Kriterien sollen die Gegebenheiten vor Ort wiedergeben. Die betroffenen Akteure müssen eingebunden werden. </li></ul><ul><li>Jedes Kriterium wird durch die entsprechenden Indikatoren definiert . </li></ul><ul><li>Ein Kompromiss zwischen Anzahl und Nutzen der Indikatoren muss gefunden werden . </li></ul><ul><li>Kriterien und Indikatoren bauen sich zu einem Entscheidungsbaum hierarchisch auf </li></ul>
  16. 16. 4. Bestimmung der Nutzenfunktion <ul><li>Indikatoren können bzgl. Enheit, Art und Mass sehr unterschiedlich sein. </li></ul><ul><li>Wie kann man Äpfel mit Birnen vergleichen ? </li></ul><ul><li>Die NORMALISIERUNG homogenisiert und operationalisiert die Daten. Die Indikatoren werden in einem Stufensystem eingeordnet. Ihr absoluter Wert wird zu einem relativen. Sie sind untereinander vergleichbar . </li></ul><ul><li>Diese Einordnung wird mittels einer Nutzenfunktion vorgenommen . </li></ul><ul><li>Bei der Nutzenfunktion handelt es sich um eine Kurve, die jedem Indikator einen relativen Wert zwischen 0 und 1 zuweist. </li></ul>
  17. 17. 4. Bestimmung der Nutzenfunktion – Datenaufbereitung <ul><ul><ul><li>Beispiel: “ Benthic Macroinvertebrates ” – als Indikator durch den IBE - Indice Biotico Esteso – (Ghetti, 1997) gemessen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Die Bestandteile des IBE sind folgende </li></ul></ul></ul>VORKOMMEN VON GEFÄHRDETEN SYSTEMATISCHEN EINHEITEN (US) = steht für das Vorhandensein von einer oder mehreren Einheiten GESAMTANZAHL DER SYSTEMATISCHEN EINHEITEN der benthischen Makroinvertebraten
  18. 18. 4. Bestimmung der Nutzenfunktion – Klassifizierung <ul><ul><ul><li>Das Resultat der Anwendung des IBE ist ein indizierter numerischer Wert, der in fünf Stufen der biologischen Wasserqualität ausgedrückt werden kann. </li></ul></ul></ul>IBE Quality Ranks <ul><ul><ul><li>Der dargestellte Zustand des IBE entspricht der Beschreibung durch “ Level 1 ” </li></ul></ul></ul>LEVEL 1 LEVEL 2 LEVEL 3 LEVEL 4 LEVEL 5 I.B.E. (score) > 10 8 – 9 6 – 7 4 – 5 1, 2, 3 INDIKATOR AUSPRÄGUNG DES INDIKATORS Beschreibung IBE < 3,5 BAD IBE 3,5 - 5,5 SUBSTANDARD IBE 5,5 - 7,5 SUFFICIENT IBE 7,5 - 9,5 GOOD IBE > 9,5 HIGH
  19. 19. 4. Bestimmung der Nutzenfunktion – Normalisierung für MCA <ul><ul><ul><li>Die Utilitätsfunktion “f “ gibt die Klassifizierung gemäss der Formel la </li></ul></ul></ul><ul><li>f = v(a) wieder </li></ul><ul><ul><li>a = IBE Mittelwert </li></ul></ul>Ausprägung des Indikators Maximaler Wert INDIKATOR AUSPRÄGUNG NORMALISIERUNG BESCHREIBUNG IBE < 3,5 0 BAD IBE 3,5-5,5 0,25 SUBSTANDARD IBE 5,5-7,5 0,50 SUFFICIENT IBE 7,5-9,5 0,75 GOOD IBE >9,5 1 HIGH
  20. 20. page z.B. neue Anlage WASSERKRAFT ANDERE FLIESSGEWÄSERSCHUTZ JÄHRL. ENERGIEPRODUKTION LIM Fischbestand/ Fauna INDIKATOR x INDIKATOR y IBE MAKROPHYTEN NO WATER ABSTRACTION AVERAGE RESIDUAL INSTREAM FLOW RIVER LENGTH WATER ABSTRACTION as required from HP project AVERAGE RESIDUAL INSTREAM FLOW RIVER LENGTH WATER ABSTRACTION limited to 80% of amount required from HP project AVERAGE RESIDUAL INSTREAM FLOW RIVER LENGTH 0,1 0,1 0,3 0,5 0,8 0,7 0,3 0,2 LEISTUNG 0,4 0,4 0,2 Konkrete Fallbeschreibung Fallbeschreibung mittels KRITERIEN KRITERIENBESCHREIBUNG mittels INDIKATOREN WICHTUNG DER INDIKATOREN / KRITERIEN Alternatives are detailed by one or more CAUSAL FACTORS Identify different possible management ALTERNATIVES RELATIVES GEWICHT Wirkungsanalyse ALTERNATIVEN SYSTEMBESCHREIBUNG PROBLEMDEFINIION 5. Wichtung der Kriterien <ul><li>Die Kriterien unterscheiden sich i.A. in ihrer Wichtigkeit </li></ul><ul><li>Hierauf kann durch unterschiedliche Gewichte bei der Zusammenfassung der Indikatoren und Kriterien eingegangen werden . </li></ul><ul><li>Die Wichtung kann vorhandene Prioritäten aus politischen Programmen und Entscheidungen aufnehmen. </li></ul><ul><ul><ul><li>Das Gewicht ist ein relativer Wert, der einem bestimmten Kriterium/Indikator im Verhältnis zu den anderen zugewiesen wird. </li></ul></ul></ul>
  21. 21. (0.66*0.50) + (0.33*0.75)=0.577 CRITERION STATUS INDICATORS SUB-NDICATORS weight indicator value weight indicator value
  22. 22. page z.B. neue Anlage WASSERKRAFT OTHER CRITERION FLIESSGEWÄSERSCHUTZ JÄHRL. ENERGIEPRODUKTION LIM Fischbestand/ Fauna INDICATOR x INDICATOR y IBE MAKROPHYTEN Keine Entnahme Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses Wasserentnahme wie beantragt Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses Wasserentnahme auf 80% begrenztt Eingangs-Wassermenge RIVER LENGTH 0,1 0,1 0,3 0,5 0,8 0,7 0,3 0,2 LEISTUNG 0,4 0,4 0,2 Konkrete Fallbeschreibung Fallbeschreibung mittels KRITERIEN KRITERIENBESCHREIBUNG mittels INDIKATOREN WICHTUNG DER INDIKATOREN / KRITERIEN Zielerreichung jeder Alternative Alternativen werden durch Kausalitätsfaktoren beschrieben Identifizierung unterschiedlicher Handlungsalternativen RELATIVES GEWICHT Wirkungsanalyse ALTERNATIVEN SYSTEMBESCHREIBUNG PROBLEMDEFINIION 6. Bewertung der Zielerreichung jeder Alternative <ul><li>In diesem Schritt werden die Gesamtauswirkungen jeder Alternative bestimmt </li></ul>
  23. 23. page z.B. neue Anlage WASSERKRAFT ANDERE FLIESSGEWÄSERSCHUTZ JÄHRL. ENERGIEPRODUKTION LIM Fischbestand/ Fauna INDICATOR x INDICATOR y IBE MAKROPHYTEN Keine Entnahme Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses Wasserentnahme wie beantragt Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses Wasserentnahme auf 80% begrenztt Eingangs-Wassermenge Länge des Flusses 0,1 0,1 0,3 0,5 0,8 0,7 0,3 0,2 LEISTUNG 0,4 0,4 0,2 Konkrete Fallbeschreibung Fallbeschreibung mittels KRITERIEN KRITERIENBESCHREIBUNG mittels INDIKATOREN WICHTUNG DER INDIKATOREN / KRITERIEN Zielerreichung jeder Alternative Alternativen werden durch Kausalitätsfaktoren beschrieben Identifizierung unterschiedlicher Handlungsalternativen RELATIVES GEWICHT Wirkungsanalyse ALTERNATIVEN SYSTEMBESCHREIBUNG PROBLEMDEFINIION Zusammenfassung
  24. 24. 7. Sensitivitätsanalyse <ul><li>Das ermittelte Resultat könnte durch konzeptionelle oder Messfehler unsicher oder inexakt sein. </li></ul><ul><li>Die Sensitivitätsanalyse ist eine Art Rückwärtsanalyse , um festzustellen wie und in welchem Masse eventuelle Fehler einen Einfluss auf die Gesamtbewertung haben können. </li></ul><ul><li>Die Sensitivitätsanalyse untersucht die Tragfähigkeit der Alternativenreihung gemäss ihrer Annäherung bei der Nutzenfunktion , den Ergebnissen und vor allem bei der Gewichtung . </li></ul>
  25. 25. 7. Sensitivitätsanalyse <ul><li>Für die SHARE MCA bestehen zwei Arten von Sensitivitätsanalysen: </li></ul><ul><ul><ul><li>Bezogen auf die Kiterien : Entscheidungskriterien werden hinzugefügt oder weggenommen. So kann das Vorhandensein von entscheidungsrelevanten Kriterien geklärt werden. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Bezogen auf die Wichtung : Die Gewichte der einzelnen Indikatoren werden verändert. So kann der Einfluss jedes einzelnen Indikatore auf das Resultat festgestellt werden. Die Sensitivität der Wichtung ist von grosser Bedeutung, um die Rückbeziehung auf politische Handlungsvorgaben durch politische Entscheidugnsträger zu gewährleisten. </li></ul></ul></ul>
  26. 26. Vorteile der Multi-Criteria-Analysis für das Projekt SHARE <ul><ul><ul><li>AGGREGATION : Zusammenfassung komplexer Informationen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>LOGISCHER AUFBAU : Daten können strukturiert werden </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>PARTIZIPATION : Diskussion der verschiedenen Parameter mit Beteiligten möglich </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>ALTERNATIVPLANUNG : Betrachtung und Bewertung verschiedener Handlungsalternativen möglich </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>TRANSPARENZ : Gewichtungen werden offengelegt </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>FLEXIBILITÄT : Alternativen, Kriterien, Indikatoren und Wichtungen lassen sich den jeweiligen Bedingungen anpassen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>WIEDERHOLBARKEIT : Die einzelnen Schritte eines MCA-Prozesse lassen sich zurückverfolgen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>FREI VERFÜGBAR : Die Software für die MCA-Anwendung ist kostenfrei </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>KOMPATIBILITÄT MIT PLANUNGSVERFAHREN </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>EX-ANTE & EX-POST : MCA lässt sich für Planung und Management verwenden </li></ul></ul></ul>
  27. 27. Schwierigkeiten bei der Anwendung der MCA <ul><ul><ul><li>Technische Komplexität : Die Methodik zur Ausarbeitung der Alternativen, der Normalisierung der Daten, der Wichtung verlangen fachliche Kenntnis und müssen sorgsam angewandt werden. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>OPERATIONALISIERUNG DER DATEN: Eine grosse Anzahl unterschiedlicher Daten aus verschiedenen Bereichen muss aufbereitet werden. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>SCHNITTSTELLEN ZUR POLITIK : Die Schnittstellen zu den politischen Entscheidungsträgern müssen beachtet werden, um ein technisch-bürokratisches Vorgehen zu vermeiden. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>SONSTIGE? </li></ul></ul></ul>

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