LEADERSHIP
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W i r t r e t e n i n n e r h a l b u n s e ...
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DENKWERKSTATT ST. LAMBRECHT 2010 „FIKTIONEN
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AUS EXPERTENSICHT“
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buchtipps
Eingeborene haben etwas
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Der Roman zur Finanzblase
dreht die Moral-Wert...
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Grundsätzlich sei in Erinner...
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  1. 1. LEADERSHIP Verlagspostamt und Erscheinungsort 1030 Wien, P.b.b., GZ 02Z031458 M D a s M a g a z i n f ü r Ö s t e r r e i c h s F ü h r u n g s k r ä f t e 3 • 2 0 1 0 Staatsreform Krise erhöht Reformdruck: Verwaltungsreform jetzt! von Mag. Otmar Petschnig 6 Fiktionen der Wissenschaft: St. Lambrecht 2010 ruft! 20 Das pure Networking: 225 Führungskräfte im Palais 15 Führen in der Wüste und das Verhältnis der Religionen 16 Young Leaders erobern die Nachtpiste am Semmering 14 W i r t s c h a f t s f o r u m d e r F ü h r u n g s k r ä f t e Schwerpunkt WdF-Intern Service RH-Präsident Dr. Josef Moser über Dringlichkeiten und Sparpotentiale Seite 4-5 www.wdf.at
  2. 2. 3I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service ILEADERSHIP 3 • 2010 editorial Chancen und Risiken 2010 Sie als verantwortliche Füh- rungskräfte haben 2010 mit Sicherheit eine noch größere Herausforderung zu erwarten als dies noch im Vorjahr ge- golten hat. Erst wenn die ex- portorientierte industrielle Produktion wieder in dem Maß nachgefragt und Kurzarbeit aufgehoben wird, kann auch die nachfolgende Dienstleis- tungswirtschaft vermehrt mit Aufträgen rechnen. Die notwendigerweise erhöhte Staatsverschul- dung in Österreich und in anderen Ländern (nie- mand wusste ein besseres Rezept), wird durch höhere Zinsendienste eine weitere Lücke im Staatsbudget nach sich ziehen und kann nur durch höhere Steuerleistungen oder Einsparun- gen in der Verwaltung bewältigt werden! Die Vor- schläge von Rechnungshofpräsident Dr. Moser gehören endlich umgesetzt! Die Regierung wird daran gemessen werden, ob es endlich gelingt über den Finanzlastenausgleich die Bundesländer zum notwendigen Sparen zu zwingen. Politiker reagieren üblicherweise nur auf die öffentliche Meinung oder dem Diktat der lee- ren Kassen. Die Ausgabenfreudigkeit der Landes- fürsten zu Lasten aller Steuerzahler muss endlich beendet werden. Das Einstimmigkeitsprinzip der Landeshauptleute muss zumindest zu einem Mehrstimmigkeitsprinzip umgewandelt werden! Daher kann das Rezept für 2010 nur lauten: „Mehr arbeiten als bisher, dies effizienter und wenn wir Glück haben um den gleichen Ertrag“. Ihr KR Viktor Wagner stv. Bundesvorsitzender, WdF-Vorsitzender Wien Verantwortlicher für das politische Lobbying inhalt impressum & Offenlegung nach § 25 Mediengesetz Unternehmensgegenstand: die Herausgabe von Zeitungen, Zeitschriften, Büchern und sonstigen Druckwerken aller Art Für den Verein: Wirtschaftsforum der Führungskräfte, gesetzlicher Ver- treter nach außen, der Vorsitzende, Dr. Paul Jankowitsch Erklärung über die grundlegende Richtung der Zeitschrift: Informationen, Stellungnahmen und Meinungen zu aktuellen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen aus der Sicht der Führungskräfte. Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftsforum der Führungskräfte, 1030 Wien, Lothringerstraße 12, Tel.: 01/712 65 10, Fax: 01/711 35-2912 DW, e-mail: office@wdf.at Redaktion: Mag. Roland Graf Namentlich gekennzeichnete Beiträge reflektieren ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors, der auch für den Inhalt verantwortlich ist. Layout & Produktion: Breiner&Breiner Werbegrafik&Design, 2601 Maria Theresia, ulrike@breiner-grafik.com Auflage: 3.500 Exemplare Lithos & Druck: Druckerei Hans Jentzsch & Co GmbH, Scheydgasse 31, A-1210 Wien Coverfoto: © Rechnungshof schwerpunkt Wegbereiter für Reformen und Innovationen im föderalen System Dr. Josef Moser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Krise beschleunigt Reformdruck: Verwaltungsreform jetzt! Mag. Otmar Petschnig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Mitglieder-Meinung „Hinterfragen der Sollfunktionen der Verwaltung“ . . . . . . . . . . . . 8 intern Österreichs neuer EU-Kommissar ist treues WdF-Mitglied . . . . . 9 EU-Kommunikation auch Aufgabe der Manager . . . . . . . . . . . . . 11 Teilen ist menschlich – ein Plädoyer für geschenkte Zeit . . . . . . 12 Lobbying-Frühstück mit Herbert Scheibner (BZÖ) . . . . . . . . . . . . 12 Tiroler Neujahrsdinner 2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 „Die lustige Witwe“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 „Zufriedenheit lässt sich nicht delegieren“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 YLF eroberte die Nachtpiste am Semmering . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Rekord bei Wiener Neujahrsempfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Vom Führen in der Wüste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Ein Danke für Ihre Weiterempfehlung! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Top-Jobbörse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Veranstaltungen / Neue Mitglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 service Denkwerkstatt St. Lambrecht 2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18-19 Buchtipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20-21 expertenforum Manager & Recht Die Umsetzung der EU-Vergütungsempfehlung im Österreichischen Corporate Governance Kodex Dr. Hannes Füreder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2220 6 14 13 18 15
  3. 3. zu machen. Auf Basis dieser Aufgaben versteht sich der Rechnungshof als Weg- bereiter für Innovationen und Refor- men. Budgetdaten Wenn man die Budgetzahlen betrachtet, wird deutlich, dass dringender Hand- lungsbedarf gegeben ist. Die Verschul- dung des Staates stieg im Jahr 2009 um 12,7 Mrd. EUR und betrug mit 189,3 Mrd. EUR 68,2% des BIP. Damit lag die Ver- schuldung des Staates deutlich über der Maastricht-relevanten 60%-Marke. Die Nettofinanzschulden des Bundes stiegen um 10,1 Mrd. EUR und betrugen 178,1 Mrd. EUR. Die Schere zwischen Einnahmen- und Ausgabenquote klaffte 2009 2,6 Prozentpunkte auseinander. 2009 gab es erstmals einen negativen Pri- märsaldo des Gesamtstaates (nach ESVG 95). Dieser betrug -0,7% des BIP. Struk- turelle Konsolidierungsmaßnamen sind unbedingt erforderlich, um eine nachhal- tige Budgetsanierung ausgabenseitig zu erreichen. RH-Positionenpapier Verwaltungsreform Vor diesem Hintergrund hat der Rech- nungshof seine Rolle als Wegbereiter für Reformen und Innovationen wahrge- nommen und Positionenpapiere „Ver- waltungsreform“ (2007/1) und Verwal- tungsreform II (2009/1) mit auf konkreten Prüfungsfeststellungen gestützten Re- formvorschlägen für Bund, Ländern und Gemeinden veröffentlicht. Der Rech- nungshof, der niemals Ziel- sondern stets Wegekritik übt, zeigt darin sowohl quantifizierbare Einsparungspotenziale als auch Effizienz- und Qualitätsverbes- serungsmöglichkeiten auf. Die Publika- tionen beinhalten Vorschläge zur Dere- gulierung sowie zur Zusammenführung von Finanzierungs-, Ausgaben- und Auf- gabenverantwortung. Zusammen mit Vertretern von WIFO, IHS, KDZ hat der Rechnungshof auf dieser Grundlage im Rahmen der von der Re- gierung eingesetzten Arbeitsgruppe zur Verwaltungsreform Problemanalysen und Lösungsvorschläge vorgelegt. So wurden etwa zu den Themen Effizienz der Verwaltung, Förderungswesen, Bil- dung und Pensionen bereits Experten-Pa- piere erarbeitet. Zahlreiche Ineffizienzen gibt es etwa im österreichischen Schulsystem. Dieses ist durch vergleichsweise hohe Ausga- ben (Input) und durchschnittliche Erfol- ge (Output) gekennzeichnet. Die Gründe dafür liegen auch hier in der Kompetenz- zersplitterung und dem Auseinanderfal- len von Aufgaben- und Ausgabenverant- wortung etwa bei den Pflichtschulen. Vie- le Lehrer übernehmen zudem Verwal- tungstätigkeiten, die verlagert werden sollten. Erheblicher Reformbedarf besteht weiters in der Schulaufsicht sowie im Be- reich der Lehrerfortbildung. Der Rech- nungshof empfahl die Zusammenfüh- rung der Ausgaben-, Aufgaben- und Fi- 4 I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service I LEADERSHIP 3 • 2010 Dadurch entstehen Mehrkosten, die man durch die Zusammenführung von Finanzierungs-, Aufgaben- und Ausga- benverantwortung vermeiden könnte. Vermischte und verflochtene Kompetenz- bereiche bestehen vor allem im Bereich der Bildung, bei Krankenanstalten, im So- zial- und Pflegebereich, bei der Wohn- bauförderung, der Familienförderung und im Personennahverkehr. Hinzu kommt, dass das Finanzierungsge- flecht zwischen den Gebietskörperschaf- ten in den vergangenen Jahren immer komplexer geworden ist und der Steu- erverbund ausgeweitet wurde. Dadurch werden Verfahren undurchsichtiger und die Verantwortlichkeiten zunehmend unklarer, was wiederum bedeutet, dass das Risiko einer unwirtschaftlichen und unzweckmäßigen Gebarung steigt. Herausforderungen für RH-Prüfungen Gerade in Anbetracht der dargestellten Situation kommt dem Rechnungshof als föderativem Bund-Länder-Gemeinde- organ die besondere Verantwortung zu, die Aufgabenwahrnehmung und die Fi- nanzströme zwischen den Gebietskörper- schaften sichtbar zu machen. Er muss da- bei das Augenmerk auf eine vernetzte Be- trachtungsweise legen um der Verbun- denheit der Finanzwirtschaft Rechnung zu tragen. Es geht darum, öffentliche Wir- kungs- und Leistungsziele darzustellen und die Angemessenheit der Zahlungen, die zur Erreichung dieser Ziele geleistet wurden, zu beurteilen. Ziel ist, Lenkungs- und Sickerungseffek- te herauszuarbeiten, Transaktionskos- ten und Verwaltungsaufwand zu überprü- fen sowie Vorschläge zur Entflechtung der Finanzströme im öffentlichen Bereich Wegbereiter für Reformen und In Die Wahrnehmung der öffentlichen Aufgaben und deren Finan- zierung erfolgt in Österreich über ein komplexes System, das von engen Verflechtungen der einzelnen Gebietskörperschaften ge- prägt ist. Eines der wesentlichen Probleme der Verwaltung liegt darin, dass in vielen Bereichen die Verantwortung für die Auf- bringung der erforderlichen Finanzmittel, für die sachgerechte Aufgabenwahrnehmung auf der einen Seite und die für getätig- ten Ausgaben auf der anderen nicht in einer Hand liegen.Foto:Rechnungshof
  4. 4. 5I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service ILEADERSHIP 3 • 2010 nanzierungsverantwortung in einer Hand, die Steuerung auf Basis von Bil- dungszielen, Autonomie der Schulen sowie Qualitätssicherung und -kontrol- le durch permanentes übergeordnetes Monitoring. Im Gesundheitswesen machte der Rech- nungshof ebenfalls auf die Notwendig- keit einer Neuregelung der Kompetenzen aufmerksam. Eine über alle öffentlichen Träger und Financiers übergreifende Gesamtsicht ist im Gesundheitssektor unabdingbar. Er schlägt unter anderem eine Verbesserung der Struktur, eine sektorübergreifenden Planung und eine Überwindung der strikten Trennung zwi- schen niedergelassenem und (spitals-) ambulantem Bereich vor. Weiters emp- fiehlt der RH die Nutzung von Koopera- tionsmöglichkeiten und eine Leistungs- abstimmung zwischen den Krankenan- stalten. Weiterer Reformbedarf Konsequenzen von besonders zersplitter- ten Kompetenzaufteilungen wurden etwa auch bei jüngsten Querschnittsprü- fungen des Rechnungshofes evident. Kompetenzaufsplitterungen führen zu uneinheitlichem Vollzug, Benachteili- gungen einzelner Bürger, erhöhter Büro- kratie, Strukturproblemen und Doppel- gleisigkeiten. Der dadurch bedingte er- höhte Verwaltungsaufwand verhindert Effizienz und verursacht vermeidbare Mehrkosten. Beispiele hierfür sind unter anderem das Pflegegeld, mit dessen Vollzug österreichweit 23 Entscheidungs- träger befasst sind. Dies führt zu teilwei- se sehr langen Verfahrensdauern. Das Problem der Interessenskollisionen aufgrund zersplitterter Kompetenzen hat der RH-Bericht zum Schutz vor Na- turgefahren deutlich gemacht. Vier Mi- nisterien sind mit dem Schutz vor Natur- gefahren betraut, dazu kommen die Länder und die Gemeinden. Wegen In- teressenskollisionen und damit im Zu- sammenhang stehenden langen Ver- fahrensdauern wurden Schutzmaßnah- men trotz einer vorhandenen Gefähr- dung teilweise nicht getroffen. Große Unterschiede zwischen den Bun- desländern zeigen sich auch bei Be- trachtung der Beamtenpensionssysteme. Die auf Ebene des Bundes umgesetzten Reformmaßnahmen wurden in den ein- zelnen Ländern in sehr unterschiedli- chem Ausmaß umgesetzt. So sind die Reformen in Niederösterreich, Steier- mark, Vorarlberg und im Burgenland gleichwertig. Der RH zeigte ein Einsparungspotenzial von österreichweit insgesamt ca. 714 Mio. EUR für den Zeitraum 2010 bis 2049 auf. Davon wurden durch die zwischen- zeitlich vorgenommenen Reformen in den Ländern Steiermark (2008) und Vor- novationen im föderalen System Zur Person Dr. Josef Moser ist studierter Jurist. Er war Klubdirektor im Nationalrat, wechselte dann in den Vorstand der Eisen- bahn-Hochleistungsstrecken AG und wurde später Vor- stand der ÖBB Holding AG. Seit 2004 ist er Präsident des Rechnungshofes. arlberg (2009) insgesamt bereits 269 Mio. EUR umgesetzt. Resümée Der Rechnungshof zeigt das Potential und die Notwendigkeit einer umfassenden Verfassungs- und Verwaltungsreform auf. Oberstes Ziel ist, die Organisation und die Aufgabenerfüllung innerhalb der öffentlichen Verwaltung zu verbes- sern. Mit den vorgeschlagenen Reform- maßnahmen sollen Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit gesteigert werden, damit die im Interesse der Bürger ange- strebten Ziele optimal erreicht werden können. Es muss aber auch angemerkt werden, dass die Umsetzung primär vom politischen Willen abhängt. Es geht darum, das Bewusstsein zu schaffen, dass Reformen erforderlich sind. Der Rech- nungshof unterstützt als Berater und „Insider“ der Verwaltung und Staatswirt- schaft. Klare politische Vorgaben sind al- lerdings unabdingbar damit die „Verwal- tung Neu“ Realität werden kann. <<
  5. 5. Eines gleich vorweg: Hier schreibt nicht einer, der sich systematisch mit dem The- ma beschäftigt hat, sondern einer, der auf ganz unterschiedliche Weise in diversen Kommissionen, beratenden Gremien und als Interessenvertreter von Wirt- schaft und Industrie damit zu tun hatte und hat. Deshalb sind diese Ausführun- gen auch eher als Debattenbeitrag zu ver- stehen denn als profunde Analyse. Die Industriellenvereinigung hat im Jahr 2008 unter dem Titel „Herausforderung Verwaltungsreform – Best Practice Bei- spiele für eine effiziente Verwaltung“ ein Buch herausgegeben, das sehr viele Praktiker und Menschen aus dem Verwal- tungsapparat zu Wort kommen lässt. Es ging um positive Beispiele, aber auch den generellen Überblick. Was hat sich ganz grundsätzlich in den letzten Jahrzehnten getan? Darauf antworten Sektionschef Emmerich Bachmayer und Johanna Klein- fercher folgendermaßen: „Waren die Re- formkonzepte der 90er Jahre noch von Ef- fizienzsteigerung und staatlichen Aktivi- täten und Organisationen gekennzeichnet, wie der Abschaffung der Stempelmarken oder der Übergabe des Kfz-Inkassos und der Kfz-Zulassung an private Versiche- rungsgesellschaften, so wurde ab 2000 versucht, staatliche Aktivitäten und Ein- griffe als solche in Frage zu stellen.“ Letztere Strategie sei leider nie aus den An- fängen herausgekommen, bedauern die Autoren. So hätten diese Bemühungen, die Aufgabenverteilung im Staat (auch zwi- schen Bund und Ländern) zu bereinigen, leider nur Teilerfolge erzielt. Das hochran- gige Bundesstraßennetz sei zwar an die Länder übergeben worden, die verursa- chergerechte Aufteilung der Kostenzustän- digkeit bei den PflichtschullehrerInnen allerdings nicht gelöst worden. Ich erinnere mich noch gut an die Diskus- sionen in der Aufgabenreformkommis- sion, an die Aufbruchstimmung und die Hoffnungen, die wir in sie gesetzt haben. Wenig ist dabei herausgekommen, und Österreich liegt in der Hitliste der höchs- ten Verwaltungskosten immer noch auf Platz 6 im Vergleich der OECD Länder. Ein Umstand, der uns in der augenblicklichen Wirtschaftskrise, die uns nach Experten- meinung noch einige Jahre beschäftigen wird, bildlich gesprochen hart auf den Kopf fällt. Zwar stellen die zahlreichen im weitesten Sinne im Öffentlichen Be- reich beschäftigten ArbeitnehmerInnen, an denen die Krise praktisch spurlos vo- rübergeht, ein gewisses konsumstabili- sierendes Element dar, aber das ist na- türlich nur die halbe Wahrheit. Im Bundesland Kärnten sind etwa ein Drittel der zu Hochkonjunkturzeiten etwa 205.000 Erwerbstätigen im Öffentlichen Bereich tätig, von der Verwaltung über das Gesundheits- und Unterrichtswesen bis hin zu kommunalen Einrichtungen. In Krisenzeiten – derzeit halten wir bei 193.700 Beschäftigten und über 29.000 Arbeitslosen – steigt der Anteil bei gleichzeitig sinkendem Steueraufkom- men natürlich. Das Landesbudget läuft völlig aus dem Ruder. Bei jährlichen Stei- gerungen der budgetären und außerbud- getären Schulden von rund 300 Mio. Euro wächst der Schuldenstand bis zum Jahr 2014 auf 3,71 Mrd. Euro. Anders als der Bund, der aufgrund der klaren Defizit-Beschränkungen der EU schon so etwas wie einen Fahrplan hat, der davon ausgeht, dass zwischen 2011 und 2013 etwa 0,75 BIP-Prozentpunkte jährlich (kumuliert 6,5 Mrd. Euro) einge- spart werden müssen, ist man hierzulan- de ratlos. Die hohen Schulden und vor allem die enorme Dynamik in der Ent- wicklung haben schon zu Diskussionen geführt, inwieweit man nicht ganze Bun- desländer unter Kuratel stellen könne. Aufgabenreform unverzichtbar UnterverschiedenenTitelnwurdenindenletz- tenJahrenimmerwiederReformkommissio- nengebildet,meistmittatkräftigerUnterstüt- zung von Ex-Rechnungshofpräsident Franz Fiedler. Die letzte tagte übrigens 2009 unter dem Motto „Sommerakademie“. In den wesentlichenPunktenPersonalkostenderVer- waltung,ReduzierungvonSchul-undKran- kenhausstandortenistmannichtvielweiter gekommen. Jetzt versucht man es brachial mit einer ebenfalls schon von Fiedler ange- regten Nulllohnrunde für die Landesbe- diensteten. Immerhin wurde kürzlich deren PensionsmodellendlichanjenesdesBundes angeglichen.Reichenwirddasaberallesnicht. AuchKärntenwirdsichnichtumdieAufga- benreform herumdrücken können. 6 I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service I LEADERSHIP 3 • 2010 Krise beschleunigt Reformdruck: Ve Die Wirtschaftskrise erhöht den Druck auf Reformen im aufge- blähten österreichischen Ver- waltungsapparat. Hoffentlich kommt das Land noch rechtzei- tig vor ihrem Ende in die Umset- zungsphase. Foto:©Eisenhans/fotolia.com
  6. 6. 7I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service ILEADERSHIP 3 • 2010 Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um endlich Nägel mit Köpfen zu machen und den öffentlichen Aufwand auf jenes Maß zusammenzustutzen, den man sich auch in Krisenzeiten leisten kann. Im Jahr 1999 hat der damalige Gemeindereferent Georg Wurmitzer eine Studie in Auftrag gegeben, die leider immer gut verwahrt in Schubladen geblieben ist. Es ging um den Personalkostenanteil der Kommu- nen. Das überraschende Ergebnis war, dass dieser Anteil entgegen den Erwar- tungen bei kleinen Gemeinden deutlich niedriger lag als bei größeren oder gar bei den Städten im Zentralraum. Bei nä- herer Analyse zeigte sich nämlich, dass größere Verwaltungseinheiten dazu ten- dieren, weit mehr Aufgaben mit eigenem Personal zu erfüllen als kleinere. Projekt „WOLV“ Indirekt sind die Ergebnisse dieser Stu- die auch in ein einst Aufsehen erregen- des Projekt der Kärntner Landesverwal- tung eingeflossen. Parallel zu den Bemü- hungen auf Bundesebene wurde in Kärn- ten um die Jahrtausendwende das Pro- jekt WOLV (Wirkungsorientierte Lan- desverwaltung) gestartet. Neben der Einführung von betriebswirtschaftlichen Instrumenten, der Deregulierung von Rechtsvorschriften oder dem Vorantrei- ben des E-Government beschäftigte man sich auch intensiv mit dem Thema „Aufgabenreform“. Es wurde sogar ein Katalog erarbeitet, der alle Aufgaben des Landes in drei Kategorien einteilte: I in jene, wo die öffentliche Hand Ge- währleistungsverantwortung und Erfullungsverantwortung hat und die also von eigenem Personal erfüllt werden müssen, I in jene, wo zwar die Gewährleistung aber nicht die Erfüllungsverantwor- tung beim Land liegt, die man also auch extern vergeben kann und schließlich I in jene, wo das Land weder Gewähr- leistungs- noch Erfüllungsverantwor- tung hat, die also nach Kostenvergleich an den Bestbieter zu vergeben wären.*) Diese brisante Liste hat nie das Licht der Öffentlichkeit erblickt. In einem Land, in dem die Politik seit Jahrzehnten auch im- mer gleichzusetzen war mit Beschäfti- gungspolitik, in dem Parteibücher die Pforten zu Wohnungen und Arbeitsstät- ten öffneten, wäre das einer Revolution gleich gekommen. Es ist die selbe (Ur- )Angst, die jetzt im Zuge der Diskussio- nen um das so genannte Transferkonto umgeht. Steht man einmal auf der roten Liste der „bedrohten Arten“, dann ist die Privatisierung nicht mehr weit, so die landläufige Meinung. Dass das auch eine Chance sein kann, wird offenbar ignoriert. Trotzdem wird man diese un- populäre Schublade in der dramati- schen finanziellen Situation, in der sich das Land befindet, wohl öffnen müssen. Die IV Kärnten hat in einem Standortab- kommen einen „Privatisierungsbeirat“ mit der Landesregierung vereinbart. Er sollte, aufbauend auf einer oder mehreren solcher Aufgaben, die Möglichkeiten einer Privatisierung prüfen. Unternehmer soll- ten der Öffentlichen Hand mit ihren Erfah- rungen unter die Arme greifen. Getagt wurde häufig, ein geeigneter Privatisie- rungskandidat war in Form der landesei- genen Druckerei mit unter zehn Beschäf- tigten auch schnell gefunden. Aber trotz deutlich günstigerer Angebote der priva- ten Konkurrenz, die im übrigen auch eine weit größere Vielfalt an gestalterischen Möglichkeiten einräumte, passierte nichts, weil man keine andere Verwendung für die betroffenen Beschäftigten fand. Hoffent- lich ist das kein schlechtes Omen. << *) Siehe auch Kärntner Verwaltungsakademie (Hrsg.): Bildungsprotokolle Band 7 Wirkungsorien- tierte Landesverwaltung (WOLV), Klagenfurt 2001 Zur Person Mag. Otmar Petschnig ist Präsident der Industriellenvereinigung Kärnten und Geschäftsführer der Fleischmann & Petschnig Dachdek- kungs-GmbH. Er ist außerdem Vizepräsident der Wirtschaftskammer Kärnten und Honorarkonsul der Republik Frankreich in Kärnten. rwaltungsreform jetzt!
  7. 7. 8 I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service I LEADERSHIP 3 • 2010 Die Sparpotentiale durch eine umfassende Verwaltungsreform wären vermutlich nie besser zu heben als jetzt. Der Steuerzahler hat seinen Beitrag bereits geleistet, weitere Belastungen sind nicht trag- bar. „Wo würden Sie ansetzen?“, fragte „Leadership“ nach. Mitglieder-Meinung Wo halten Sie die Umsetzung von Vereinfachungen für am schnells- ten machbar? Die österreichische Staatsverschuldung hat mit 73,9% vom BIP E 2010 die definierten Maastricht-Kriterien (Anm. 60% des BIP) deutlich über- troffen. Aufgrund der bereits hohen Abgabenquote (höher als in vie- len anderen entwickelten Volkswirtschaften), kann Einnahmenseitig nur selektiv eingegriffen werden u.a.: I Rigide Massnahmen um Ausfälle bei Steuern und Sozialbeträgen zukünftig massiv zu reduzieren. Wenn man eine 40% mögliche Re- duktion der Ausfälle unterstellt, wäre dies ein Einnahmenpoten- tial von knapp 1,65 Mrd. EUR p.a. I Neufestlegung der Kapitalverkehrssteuer (Einnahmen 2008: 89 Mio. EUR vs. 89 Mio. EUR in 1995). Potential aus meiner Sicht 300 – 400 Mio. EUR p.a. I Neuregelung der Einheitswerte und der Bemessungsgrundlage zur Grundsteuer, diese hat nur 552 Mio. EUR 2008 zu den gesamten Steuereinnahmen beigesteuert. Potential aus meiner Sicht knapp 600 Mio. EUR p.a. Die darüberhinausgehende zusätzliche Deckungslücke in Höhe von knapp 6 Mrd. EUR p.a. – um mittelfristig die Staatsverschuldung wie- der unter die Maastrichtgrenze von 60% des BIP zu drücken – ist nicht durch das österreich-typische „Micky Mousing“ zu heben, sondern nur durch ein tiefgreifendes Hinterfragen der Aufgaben des Staates. Was soll der Bund tun, wo sind die Länder gefragt bei den Kompe- tenzen? Braucht es die Vielzahl an Gebietskörperschaften für ein re- lativ kleines Land in Zeiten der Europäischen Union? In Anbetracht der Tatsache, dass Österreich ein Mitgliedsstaat der EU ist und sich von wesentlichen Unternehmensbeteiligungen getrennt hat, muß diskutiert werden, welche Funktionen des Staates in Frage zu stellen sind und wie diese möglichst effizient wahrzunehmen sind: I Die Legitimation von neun Landtagen ist nicht mehr aufrechtzu- erhalten, da die Interessen der österreichischen Gemeinden im Bundesrat ausreichend Gehör finden können, ohne dass es zwi- schengeschalteter Landtage bedarf. I Die Funktionen der österreichischen Nationalbank sind massiv neu zu definieren (wesentliche Entscheidungen zur „Geldpolitik“ werden in der EZB in Frankfurt getroffen). In diesem Zusammen- hang sind u. a. sowohl die fünf österr. Zweiganstalten, als auch die Repräsentanzen in London und New York als obsolet anzusehen. Weiters sind die Funktionen der Finanzmarktaufsicht und der ÖNB zu bündeln, um Zweigleisigkeiten hintanzuhalten. I Die ÖIAG hat jegliche Daseinsberechtigung verloren (aktuell 26 Mit- arbeiter trotz der massiven Reduktion der Beteiligungsanzahl). Das Managen von drei „statischen Kernbeteiligungen“ kann getrost im BMF wahrgenommen werden. I Das Management des Gesundheitswesens muss zur ausschließ- lichen Aufgabe des Bundes werden, um Zweigleisigkeiten und aus- ufernde Kosten in den Griff zu bekommen. I Um die Transferleistungen für das Pensionssystem und dessen „Systemkosten“ deutlich zu reduzieren, bedarf es einer Zusam- menführung sämtlicher Sozialversicherungsträger zu einem So- zialversicherungsträger bei gleichzeitiger Standardisierung des Pensionsantrittsalters und der Pensionshöhen. I Die Funktionen der Bundesimmobilienagentur sind in der Bundes- beschaffungsagentur zu bündeln, da es vollkommen belanglos ist, welche Services, Produkte oder Büroraum für den Staat möglichst kostengünstig zu beschaffen sind. Weiters muss zukünftig verpflich- tend der Einkauf von Services und Produkten für die Gemeinden über die Bundesbeschaffungsagentur laufen. „Hinterfragen der Sollfunktionen der Verwaltung“ Roman Wenzl, MMBA geschäftsf. Gesellschafter, WECOS Managementberatung GmbH Marc-Aurel-Straße 2A/6/11 A-1010 Wien
  8. 8. 9I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service ILEADERSHIP 3 • 2010 Der ehemalige WdF-Generalsekretär, diese Funktion stellte damals seinen Einstieg in die Ämter-Laufbahn dar, ist heute bereits seit zwei Jahrzehnten Mit- glied. Die Verbundenheit und Wichtigkeit dieser Plattform unterstrich Dr. Hahn zu- letzt bei unserer 30 Jahr-Feier vergange- nen Juni in Linz. Dabei erinnerte er nicht nur daran, dass er durch die Arbeit des Wirtschaftsforums der Führungskräfte „einige Freunde ge- funden hat“ und sogar seine Frau kennen- lernte. Nach seinem Eintritt in die Bundes- regierung habe er auch gesehen, wie das Wirtschaftsforum der Führungskräfte „als Lobby stark sei und gehört werde". << Neu als EU-Kommissar und persönlich ein lang- jähriger WdF-Fan: Dr. Johannes Hahn. In besonderer Mission ist ein langjähriges WdF-Mitglied seit Februar dieses Jahres unterwegs: Ab der Angelobung am 9. Februar 2010 lenkt der ehemalige Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn als Österreichs EU-Kommissar das gewaltige Ressort „Regionalförde- rung“ in der Europäischen Union. Vorsitzender Dr. Paul Jankowitsch gratulierte zur neuen Funktion Österreichs neuer EU-Kommissar ist auch ein treues WdF-Mitglied Web-Tipp: Die ganze Einschätzung unseres EU- Kommissars findet sich als Video auf www.wdf.at.
  9. 9. Ein Leadership-Inserat bietet: G Top-Zielgruppen ohne Streuverlust G Branchenexklusivität G Hohe Aufmerksamkeit und Lesedauer durch Expertenbeiträge G einen äußerst attraktiven Preis G starke, neue Formate (Flappe, Beihefter, Tip on-Card) Nutzen Sie dieses treffsichere Entscheidungsmedium auch für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung und buchen Sie rasch! Für Informationen und Buchungen stehen wir Ihnen gerne unter 01/712 65 10 (DW-2420) oder r.graf@wdf.at zur Verfügung. Buchen Sie schon jetzt Ihr Inserat im WdF-Magazin „Leadership“ Erhöhen Sie 2010 Ihre Trefferquote! 4 6.4.2010 Virtuelle Führung 5 3.5.2010 Sozialkapital 6 1.6.2010 Time Management 7/8 12.7.2010 Mitarbeiter-Suche 9 1.9.2010 Corporate Governance 10 4.10.2010 Spanien 11 2.11.2010 Freude am Job 12 1.12.2010 Nachfolger aufbauen Magazin-Themen 2010 Heft Erscheinungstermin Thema
  10. 10. 11I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service ILEADERSHIP 3 • 2010 Es ist schon eigenartig: Selbst in Spanien und Portugal gibt die Be- völkerung eher an, von der EU-Er- weiterung betroffen zu sein als in Österreich (hier verneinen über 80% diese Aussage). Paradoxien wie diese zeigen, dass die Europäische Union und ihre Leistun- gen der Bevölkerung auch im Jahre 15 nach dem EU-Beitritt weitgehend fremd geblieben ist. Die Gründe dafür disku- tierte der Beirat des WdF in seinem ers- ten Treffen im neuen Jahr mit dem Lei- ter der Europäischen Kommission in Österreich, Mag. Richard Kühnel. Auch wenn die aktuelle Zustimmung der Österreicher im laufend durchgeführten Eu- robarometer wieder steige (Stichwort: Fi- nanzkrise), müsse die „wirtschaftliche Er- Beirat des WdF 15 Jahre Beitritt Österreichs zur Europäischen Union EU-Kommunikation auch Aufgabe der Manager Die WdF-Beiratsmitglieder Mag. Gerald Steger, KR Karl Javurek, KR Mag. Ernst Rosi, René Knor, Thomas Dittrich, Mag. Andreas Zakostelsky mit Gast Mag. Richard Kühnel und Dr. Hannes Füreder (v.l.n.r.). Foto: Graf folgsgeschichte sondergleichen“ hierzulan- de noch zur Herzensangelegenheit ge- macht werden. Mag. Kühnels Appell im „Jubiläumsjahr“ richtete sich daher direkt an die im Beirat anwesenden Spitzen- manager: Auch in den Betrieben die vor- handene Skepsis ernst nehmen und für die Chancen werben! <<
  11. 11. 12 I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service I LEADERSHIP 3 • 2010 Wir sind eine Interessengemeinschaft über alle Parteigrenzen hinweg und werden die immer weniger Menschen beherr- schen. Wenn wir sie uns aber weiter leis- ten wollen, benötigen wir das einzige dazu notwendige „Lebensmittel“, die Zeit. Die „geschenkte“ und „unverzweckte“ Zeit ist das Lebensmittel der Liebe. Sie mit anderen zu teilen und sich ihnen mitzu-tei- len, sei zutiefst menschlich und Vorausset- zung eines erfüllten Menschseins, so Dr. Mettnitzer. << Neueste Erkenntnise aus der Ge- hirnforschung zeigen, dass der Mensch mit einer Grundsehnsucht nach dem anderen Menschen aus- gestattet ist, dem Verlangen, von an- deren Menschen bemerkt, gesehen, geschätzt und geliebt zu werden. Vor zahlreichem Publikum führte der Theologe und Psychotherapeut Dr. Arnold Mettnitzer aus, dass uns die Entde- ckung der Spiegelneuronen bewusst ge- macht hat, dass unser Gehirn wesentlich auf soziale Interaktion angelegt ist. Fehlende zwischenmenschliche Beziehun- gen haben eine kaum zu überschätzende, gehirnphysiologisch messbare Auswir- kung auf Gruppen-Dynamik und Lebens- qualität in den kleinen und großen Gemein- schaften unserer Gesellschaft bis hin zum direkten Einfluss auf die Produktivität eines Unternehmens. Uralte biblische Forderungen erhalten da- durch aus völlig anderer Perspektive neue Aktualität. So betonen die zentralen The- men der „Bergpredigt“ Gemeinschaftssinn, Solidarität und Verantwortung füreinander als Grundkoordinaten eines erfüllten Menschseins im beruflichen Alltag ge- nauso wie im privaten Umfeld. Unser Leben jedoch ist zum Laufsteg ge- worden, auf dem wir im Wettbewerb mit anderen die Ergebnisse unserer Arbeit möglichst effizient präsentieren. Zwischen- menschliche Beziehungen bleiben ober- flächlich, Liebe ist zu einer Kunst geworden, Landesgruppe Kärnten Teilen ist menschlich – ein Plädoyer für geschenkte Zeit WdF-Kärnten Vorsitzender Dr. Peter Albrecht mit Dr. Arnold Mettnitzer und Veranstaltungspartnerin Mag. Daniela Stein vom Kärntner Business Frauen-Center (v.l.n.r.). Lobbying-Frühstück mit Herbert Scheibner (BZÖ) Foto:Graf Gesprächspartner beim Lobbying- Frühstück des WdF war zuletzt der stv. Klubobmann des BZÖ, BM a. D. Her- bert Scheibner. Die aktuelle Neupositionie- rung des Bündnisses als national- liberale politische Kraft stellte natürlich einen Schwerpunkt des Gespräches dar. Daneben wurde vor allem die Position des WdF zur Staatsreform diskutiert. Abg. Scheibner, selbst als Unternehmer tätig, nahm in der kleinen Runde auch zu den Komplexen Bildung und Steuern Stel- lung. << Lobbying-Frühstück: KR Viktor Wagner, BM a. D. Herbert Scheibner und Dr. Hannes Füreder sprachen über die wirtschaftlichen Positionen des BZÖ.
  12. 12. 13I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service ILEADERSHIP 3 • 2010 als Zentrum für Management- und Führungskompetenz in Österreich wahrgenommen. Dieses Jahr verwöhnte uns das Team vom Restaurant Burkia, in der Nähe des Flughafen in Innsbruck, auf das Feins- te. Mehr als 30 Mitglieder mit ihren Part- nerInnen sind der Einladung von Landes- vorsitzendem DI (FH) Manuel Hofer und Landesgeschäftsführer Mag. Dieter Duftner gefolgt und man unterhielt sich über das abgelaufene Jahr, die Ziele und Pläne für 2010 und über aktuelle Themen. Duftner gab nach dem Essen einen kurzen Überblick über das geplante Programm für das erste Halbjahr 2010. Es wird unter an- Landesgruppe Tirol Klassischer Start ins Jahr 2010 Dinner bei den Brüdern Burkia derem das Konzept des neu errichteten Kaufhaus Tyrol vor der offiziellen Eröffnung vorgestellt werden sowie im April nach der Wirtschaftskammerwahl wird dem WdF-Ti- rol Dr. Jürgen Bodenseer, Präsident der WK Tirol, für Fragen zur Verfügung stehen. Die Termine und Inhalte sind auf der WdF-Ho- mepage unter „Tirol“ zu finden. Ein ganz besonderer Dank an alle Gäste des Neu- jahrsdinners sowie an Elisabeth Bichler und ihren Mann, die extra aus Wien angereist sind, um bei einer Veranstaltung des WdF Tirol erstmalig dabei zu sein. << Da im Laufe des Monats Dezember immer sehr viele Termine anstehen und der eine oder andere nur noch stöhnt, wenn noch zu einem weiteren Weihnachtstreffen eingeladen wird, wurde auch dieses Jahr beim WdF- Tirol wieder zum klassischen Neujahrsdinner Mitte Jänner eingeladen. Traditionell nahm das WdF Tirol auch an der Neujahrsveranstaltung der Industriellenvereinigung teil. Hier konn- ten NR Mag. Josef Lettenbichler als IV-Geschäftsführer und Präsident Dr. Reinhard Schretter die WdF-Vorstands- mitglieder DI (FH) Manuel Hofer und Mag. Dieter Duftner (v.l.n.r.) begrüßen. Foto: IV Entspannter Auftakt des Tiroler WdF-Veranstaltungsjahres 2010 im Restaurant Burkia. Foto: Bichler „Die lustige Witwe“ Donnerstag, 8. April 2010, 18.15 Uhr Wiener Volksoper 1090 Wien, Währingerstraße 78 Vizedirektor Dr. Rainer Schubert und die Wie- ner Volksopernfreunde laden Sie, vor Beginn der Vorstellung um 18.15, zu einem Sektemp- fang im stimmungsvollen Ambiente des Pau- senraumes ein. Bei zwangloser Unterhaltung werden wir uns auf die Vorstellung mit aktu- ellen Informationen von Herrn Dr. Rainer Schubert vorbereiten und dann auf den spe- ziell reservierten Plätzen der besten Katego- rie Platz nehmen. Die Wiener Volksopernfreunde haben es in Zusammenarbeit mit der Volksoper Wien er- möglicht, dass Sie nicht nur exclusiv empfan- gen und informiert werden, sondern auch die besten Plätze zu einem einmalig günstigen Preis erhalten! Bestellen Sie bitte, bis spätestens 8. März 2010, ihre Karten direkt bei Elisabeth Bichler unter: Tel.: 01-712 6510 oder Fax: 01- 711 3529 12 oder e-mail: e.bichler@wdf.at. Werden Sie Mitglied bei den Wiener Volks- opernfreunden: Für nur Euro 30,– pro Jahr haben Sie folgen- de Vorteile: 1. Um 10% verbilligte Eintrittskarten für jeweils zwei Personen. 2. Freikarten, nach Massgabe vorhandener Plätze, zu Generalproben. 3. Zusendung unserer VOF-Zeitschriften mit in- teressanten Informationen über die Volks- oper und ihre Künstler. 4. Einladung zu speziellen Veranstaltungen, wie Konzerte im Leharschlössl, im Schloss Eckartsau, zu Künstlerstammtischen u.v.m. Foto:DimoDimov/VolksoperWien
  13. 13. 14 I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service I LEADERSHIP 3 • 2010 W i r t r e t e n i n n e r h a l b u n s e r e s N e t z w e r k e s f ü r e i n K l i m a e i n , d a s v o n „Übersehen Sie den Anspruch der persönlichen Zufriedenheit nicht“, appellierte der bekannte Radio- Jobcoach Elfriede Gerdenits gleich zu Beginn an die jungen Führungs- kräfte im WdF. Zu oft bliebe der gesunde Instinkt, dem wir als Kinder noch deutlich folgen, auf der Strecke. Vier Faktoren machen den persönlichen Z-Faktor („den können nur Sie individuell definieren!“) aus: Wirt- schaftliche Geborgenheit, körperliches Wohlbefinden, soziale Geborgenheit und eine sinnstiftende Tätigkeit. Nur bei einer entsprechenden Balance lasse sich „auf- steigen und dabei noch zufrieden sein“, so der Titel des von Ing. Hubert Riener, B.A. organisierten Business-Abends. Neben dem Mut zur individuellen Definition von Jobzufriedenheit – und ihrer klaren Kommunikation gegenüber Kollegen – lie- ferte Gerdenits (www.zufriedenheitscoach.de) in der regen Diskussion auch konkrete Tipps zur Messbarkeit des Wohlbefindens: Eine täg- liche Skala der Unlust bzw. des Glücks zei- ge etwa sehr bald wiederkehrende Muster, die sich dann vermeiden lassen. Ganz oben auf der Agenda, so ergab der Austausch der Young Leaders, steht die Vereinbarkeit von beruflichem Aufstige und Familie, insebesondere das Wiederauf- nehmen von Karrieren nach Karenz. „Eine alte Forderung von uns“, ergänzte YLF-Vor- sitzender Mag. Walter C. Huber (IBM), der zum Thema Manager und Partner-Suche bereits die nächste Veranstaltung (siehe auch „Termine“ auf Seite 17) ankün- digte. << Young Leaders Forum Elfriede Gerdenits und der Z-Faktor „Zufriedenheit lässt sich nicht delegieren“ Den persönlichen Z-Faktor optimieren: Mag. Bernhard Sahler, Ing. Hubert Riener, B.A., Mag. Walter Hubert, DI Markus Klug, Christine Wimmer, Zufriedenheitscoach Elfriede Gerdenits, DI Wolfgang Tertnig und Mag. Georg Messner (v.l.n.r.). Foto:Graf Beim mittlerweile dritten Skitag für junge Führungskräfte gab es neben der Rekordbeteiligung auch eine Premiere. Die Fans der Nachtpiste am Zauber- berg kamen aus drei Bundesländern zum Skispektakel, was die YLF-Landes- vorsitzende Mag. Toni Haiden, MBA (NÖ), DI (FH) Wolfgang Lanzer, MSc (Steiermark) und Mag. Walter C. Huber (Wien) beson- ders freute. Das ausgiebige Testen von Carvern, Cross Racern und Co. ermöglichten den 45 teil- nehmenden Young Leaders wieder die Bergbahnen und der Ski-Verleih Puschi. Unter den wind- und kälteresistenten Ski- fahrern fanden sich DI Thomas Balber (Ste- wag-Steg), Bankkaufmann Dirk Breitenstein (EP Immobilientreuhand), Florens Eblinger (Eblinger Personalberatung), DI (FH) Juli- an Englich (Opernhaus Graz), Mag. (FH) Ge- rald Ruckhofer (Alfred Kärcher), Dr. Wolfgang Tüchler (Accent) und Ronald Leder (Informa- tions-Technologie Austria). Neben dem Abfahrtsprogramm wurde gemeinsam mit dem Sportchef der NÖ Nachrichten, Rouven Ertlschweiger, auch wieder zur Ski-Verlosung gebeten: Über ein nagelneues Paar Ski freute sich Karl Heinz Leeb, die Los-Einnahmen spendeten die Jungmanager wieder für das Frauenhaus des Bezirks Neunkirchen. Dank der großzügigen Unterstützung des Hauptsponsors, VD Mag. Helge Haslinger von der Sparkasse Mitte West, klang der Abend wieder bei zünftiger Hüttenkost im Seewirtshaus aus. Diesmal mit „open end“. << Young Leaders Forum Sessellift statt Bürostühle, die dritte YLF eroberte die Nachtpiste am Semmering Wintersportliche Führungskräfte am Semmering: DI Thomas Balber, DI (FH) Wolfgang Lanzer, MSc, Mag. Michael Kuhn und DI (FH) Julian Englich. Foto:HerbertHofer
  14. 14. 15I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service ILEADERSHIP 3 • 2010 A u s t a u s c h , H i l f e s t e l l u n g , F r e u n d s c h a f t , S p a ß u n d F r e u d e g e p r ä g t i s t . In den Räumen des Wiener Rennver- eins im Palais Pallavicini trafen sich 225 Manager, um das nicht einfache Ge- schäftsjahr 2010 gemeinsam einzuläu- ten. „In diesem historischen Ambiente denkt man automatisch an Nachhaltig- keit“, gewann Bundesvorsitzender Dr. Paul Jankowitsch dem Charme der Locati- on auch Tiefsinniges ab. Doch auch ab- seits des Tagesgeschäfts ließ es sich bei Wiener Schmankerl trefflich networken, fanden Gäste wie Dr. Klaus Tritscher (Stra- bag), Mag. Andreas Zakostelsky (Vorsorge Holding AG), FH Wien-Geschäftsführer Mag. Michael Heritsch sowie café+co.- Chef Mag. Gerald Steger. Bei derartiger Dichte an Führungskräften durften natürlich die Personalisten Dr. Peter Pendl (Pendl&Piswanger), Mag. Sebastian Beinl (Axima Gebäudetechnik), Mag. Emme- rich Bachmayer (ÖBB Holding AG) und Mag. Michael Baumann (Jenewein) nicht fehlen. Weiters gesichtet: Burgenland-Touristiker KR Gerhard Gucher, Primarius Dr. Walter Ebm (Wiener Privatklinik), René Rosner (Arcotel) und Hofburg-Chefin Mag. Renate Danler. Zahlreich stieß auch die „WdF-Familie“ aus den Ländern mit den Wiener Kollegen an: Aus dem Burgenland waren KR Heinz Wikturna (Trevision) und Mag. Klaus Maras (B.net) angereist, aus Vorarlberg WdF-Vor- sitzender DI Stephan Jansen (SAM) und ver- stärkten so die Wiener WdF-Riege um Mag. Susanne Busch (Deuromedia), Mag. Walter C. Huber (IBM), Dr. Felix Josef (Triconsult) und Dr. Hannes Füreder (RA Siegl-Siemer-Füreder). Und auch die Consulter Mag. Robert Stepa- nek (Accenture), DDr. Walter Baumann (Ernst & Young), DI Peter Kurt Fromme (IBT), Dr. Hans Trinkl (Beratergruppe Sievering) und Dr. Walter Schwarz (Consent) trafen sich im Zei- chen des neuen Geschäftsjahres. << Landesgruppe Wien 225 Manager feierten Auftakt des Geschäftsjahres 2010 Rekord bei Wiener Neujahrsempfang Erwin Maier und René Rosner (beide Arcotel) mit Mitgliedermanagerin Elisabeth Bichler und Dr. Dusan Tomic (v.l.n.r.). Die Young Leaders vom „Standard“: Mag. Rainer Wimmer mit DI Markus Inzinger (Standard.at) und DI Michael Kaiser. Mag. Gerald Steger, Mag. Andreas Zakostelsky, Wiens WdF-Vorsitzender KR Viktor Wagner und ÖBB-Personalchef Mag. Emmerich Bachmayer (v.l.n.r.). Prost auf 2010! Mag. Sebastian Beinl (Axima) , Mag. Walter C. Huber (IBM) , Dr. Paul Jan- kowitsch, KR Viktor Wagner (Reiwag) und Mag. Michael Baumann (Jenewein & Partner). Drei Länder, ein WdF: Burgenland-Vorstand Mag. Klaus Maras, Mag. Susanne Busch vom Wiener und DI Stephan Jansen vom Vorarlberger WdF-Vorstand. Touristiker unter sich: Burgenland-Vermarkter KR Gerhard Gucher vom Burgenland-Tourismus und Hof- burg-Kongreßchefin Mag. Renate Danler. Fotos(6):Graf „Social Networks können persönliche Treffen eben nicht ersetzen“, freu- te sich Wiens WdF-Vorsitzender KR Viktor Wagner über Rekordbeteili- gung beim Neujahrsempfang des Wirtschaftsforums der Führungskräfte.
  15. 15. 16 I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service I LEADERSHIP 3 • 2010 W i r f o r d e r n u n d f ö r d e r n d i e E n t w i c k l u n g e i n e s e u r o p ä i s c h u n d d a r ü b e r Für einen Dialog zwischen den Re- ligionen trat der vor sieben Jahren von Islamisten entführte DI Dr. Ingo Bleckmann bei seinem Vortrag in den Räumlichkeiten der Oberbank Salzburg ein. Rund 200 geladene Gäste verfolgten die Ausführungen zum Thema „Der Islam und unsere Zukunft“ des durch die Sahara-Geiselnahme zum Islam-Exper- ten gewordenen Bleckmann. „Ich habe in Summe 250 Stunden mit radikalen Muslimen geredet“, erläutert Bleckmann sein Know-How, das er durch die Lektüre zahlreicher Fachbücher weiter vertiefte. Dr. Bleckmann schilderte als ehemaliger Ge- schäftsführer des gleichnamigen Heizele- mente-Herstellers in Lamprechtshausen (Flachgau) seine Erfahrungen als Füh- rungskraft bei der Gefangenschaft. Er stell- te stets das Wohl der entführten Gruppe vor seine eigenen Bedürfnisse. „Wenn wir von unseren Entführern das Essen beka- men, stellte ich mich immer als Letzter an“. Nach einiger Zeit wurde er so von den Is- lamisten hoch respektiert und konnte mit ihnen – auch aufgrund seiner Französisch- kenntnisse – in Dialog treten. Dies empfiehlt er auch grundsätzlich für das Zusammen- leben der verschiedenen Religionen. Der Einladung zu dem gelungenen Vor- tragsabend folgten zahlreiche interessier- te Mitglieder des WdF, u. a. GD Mag. Regi- na Ovesny-Straka (Salzburger Sparkasse), Dr. Siegfried Pranger (Salzburg AG), Wilhelm F. Kroißböck (Teekanne), KR Dr. Peter Korczak (Siemens AG), DI Johann Kranabitl (LEUBE), Dr. Andreas Windischbauer (ikp Salzburg PR & Lobbying), Manuela Hillebrand (Robert Bosch AG), Mag. Marco Huter (Schneiders Bekleidung), Claus Trilety (Geb. Trilety) und WdF-Landesvorsitzender Dr. Philipp Lettowsky (Rechtsanwalt). << Landesgruppe Salzburg Zum Verhältnis der Religionen Vom Führen in der Wüste Mag. Hannes Panzl (Vorsitzender VÖWA Salzburg) und Dr. Philipp Lettowsky (WdF-Landesvorsitzender) mit Vor- tragendem DI Dr. Ingo Bleckmann und Dr. Erwin Seeauer (Präsident Offiziersgesellschaft Salzburg; v.l.n.r.). Foto: IKP Ein Danke für Ihre Weiterempfehlung! Um in der Öffentlichkeit gehört zu werden, ist die Zahl der von uns vertretenen Mitglieder eine ganz wesentliche Größe. Top-Jobbörse Jurist (35), topqualifiziert mit langjähriger Erfahrung in internationalem Industriekonzern und um- fangreichen BWL-Kenntnissen sucht neue interessante und abwechslungsreiche Herausforderung im Management oder eine Führungsposition (in einer Rechtsabteilung). Stärken: Genauigkeit, soziale Kompetenz, Engagement, Eigeninitiative, leistungs- und zielorientiert. Bevorzugter Raum: Wien Interesse? Kontaktaufnahme unter leadership@wdf.at Gerade in Zeiten wie diesen kön- nen wir dem medialen, steuerli- chen und gesellschaftlichen Gegen- wind, der Führungskräften ins Ge- sicht bläst, entgegen treten. Ein wich- tiger Teil zum Wachstum der WdF-Fa- milie ist seit Jahren die unentgeltli- che Aktion „Mitglied wirbt Mitglied“. Jene Führungskräfte, die sich 2009 be- sonders um neue Mitglieder bemüht haben, erhielten Post: Mag. Dr. Paul Jankowitsch dankte als Bundesvorsitzen- der zu Jahresbeginn den eifrigen Bot- schaftern der WdF-Idee. Wir wollen es aber auch nicht versäumen, diese Ver- stärker unserer „Stimme der österrei- chischen Manager“ auch hier im Maga- zin vor den Vorhang zu bitten: MMag. Karin Bolesch, A-9220 Mag. Dr. Enzo de Cillia, A-9500 Mag. Verena Deutsch, A-1130 DDr. Erhard Foussek, A-8010 DI Dr. Alfred Fürst, A-8010 Ing. Mag. Alfred Gruber, A-4470 Ing. Oswald Hofmann, A-2380 Mag. Dr. Hans Hueter, A-9020 Ing. Mag. Werner Juwan, A-8020 DI Michael Kaiser, A-1190 KR Gerd Landsmann, A-1190 DI (FH) Wolfgang Lanzer, A-8010 Dr. Stefan Lausegger, A-8010 DI Andrea Maier, M.Sc., A-8010 Dr. Gottfried Maresch, A-8020 DI Dr. Mario Müller, A-8152 Mag. Dr. Petra Oberrauner, A-9500 Harald Preyer, A-1140 Gabriele Riedl, A-1030 DI Johannes Robier, A-8010 DI Dr. Michael Rotter, A-1140 Mag. Christina Schönbacher, A-8074 Mag. Michaela Steinacker, A-1020 Erwin Taurer, A-9020 Mag. Hermann Weisswasser, A-1180 Prok. Mag. Manfred Wilhelmer, A-9020
  16. 16. 17I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service ILEADERSHIP 3 • 2010 h i n a u s w e l t o f f e n o r i e n t i e r t e n S e l b s t - u n d Q u a l i t ä t s b e w u s s t s e i n s . Veranstaltungen Neue Mitglieder Gen.Dir. DI Dr. Georg Pölzl Österreichische Post Aktiengesellschaft, Wien Andreas Wimmer Chubb Insurance Company of Europe SE, Wien Mag. Josef Gudenus Perspective Global Executive Search, Wien Prok. Anita Pruckner American Express Austria Bank GmbH, Wien Mag. (FH) Simone Schieg, Wien Mag. Helene Czanba TU Career Center GmbH, Wien Werner A. Prochazka, Wien Mag. Thomas Hiebaum Hella Fahrzeugteile Austria GmbH, Wien Göran Askeljung BcEE immediate effects, Wien Hannes Gassner, Wien Ing. Siegfried Dötzlhofer ASPEKT – Bauplanung u. Projektmanagement GmbH, Wien Ing. Manfred Tauschmann ASPEKT – Bauplanung u. Projektmanagement GmbH, Wien Dr. Annette Merten Bayer Austria GmbH Prok., Wien Ing. Alfred Hums, Sommerein Dir. Dr. Wolfgang Seidl SVA der gewerblichen Wirtschaft, Graz Mag. Evelyn Poms top-jobs-europe Consulting OG, Graz Mag. (FH) Gerald Schönauer, Graz Mag. Sonja Kresch MA REMUS Innovation- Forschungs- u. Abgasanlagen Produktions- gesmbH., Bärnbach Landesgruppe Wien Montag, 8. März 2010 „Wirtschaftskrisen – von der Management- Ausbildung erzeugt, von der Management- Ausbildung bewältigt?“ Interaktiver Diskussionsabend von VIST und WdF mit: em. Univ. Prof. DDr. Helmut Detter, Österr. Gesellschaft für Technologiepolitik, ÖGTP Univ. Prof. DDr. Erich Hödl, Vizepräsident, Europ. Akademie der Wissenschaften und Künste Univ. Prof. Dr. Franz Hörmann, WU Wien Mag. Dr. Paul Jankowitsch, WdF-Vorsitzender Mag. Helmut Schüller, Vorstandsvorsitzender, Fair Trade Österreich DI Leo Steiner, Generaldirektor, IBM Österreich Moderation: Johanna Zugmann, Die Presse Großer Kuppelsaal, TU Wien, 4.Stock Karlsplatz 13, A-1040 Wien, 18.30 Uhr Donnerstag, 18. März 2010 NLP-Workshop – Die Macht der Sprache Haus der Industrie (Schöller Saal) Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien 15.00 – 19.00 Uhr Donnerstag, 8. April 2010 „Die lustige Witwe“ (siehe Kasten auf Seite 13) Wiener Volksoper, Währingerstraße 78, A-1090 Wien, 18.15 Uhr Landesgruppe Kärnten Mittwoch, 10. März 2010 Vortrag „Management von Unsicherheit" mit Univ.-Prof. Dr. Friederike Wall (Klagenfurt), Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Universitätsstraße 65-67, A-9020 Klagenfurt 18.00 Uhr Landesgruppe Steiermark Dienstag, 16. März 2010 Informationsveranstaltung „Antikorruptions- gesetz“ – Überblick und Erläuterungen zur aktu- ellen Gesetzeslage, Dr. Friedrich Kicker, Präsi- dent des Landesgericht für Strafsachen Graz Haus der IV Steiermark, Hartenaugasse 17, A-8010 Graz, 18.00 Uhr Dienstag, 23. März 2010 Betriebsbesichtigung Team Styria Werkstätten Triesterstraße 388-394B, A-8055 Graz, 17.00 Uhr Donnerstag, 29. April 2010 Top-Gespräch mit Generaldirektor KR Dkfm. Dr. Herbert Stepic, Raiffeisen International Thema: „Ist Osteuropa noch immer interessant?“ Haus der IV Steiermark, Hartenaugasse 17, A-8010 Graz, 18.00 Uhr Mittwoch, 19. Mai 2010 Betriebsbesichtigung Breitenfeld AG Breitenfeldstraße 22, A-8662 Mitterdorf/Mürztal 17.00 Uhr Young Leaders Forum Donnerstag, 18. März 2010 YLF-Top-Gespräch mit VDir. DI Friedrich Papst „Vom Mitarbeiter zur Führungskraft" Hartenaugasse 17, A-8010 Graz 19.00 Uhr Dienstag, 23. März 2010 „Sind wir zu erfolgreich für Beziehungen?" YLF-Abend mit Mag. Isabella Woldrich und Martin Dobner (Parship) Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, A-1031 Wien, 18.00 Uhr Es erwartet Sie ein spannender Abend mit zwei Fachexperten zum Thema Partnersuche und Partnerschaftspsychologie. Sie werden Fragen wie „Sind traditionelle Partnerschaftsmodelle für die heutige „Neue Welt“ noch überlebensfähig?“ oder „Wie finde ich den richtigen Partner/In ne- ben meinem 70 Stunden Job?“ thematisieren und von der soziologischen sowie individualpsy- chologischen Seite beleuchten. Im Gespräch: Martin Dobner (Country Manager der Parship GmbH Österreich und Schweiz) mit Mag. Isabella Woldrich (Klinische und Gesundheits- psychologin mit den Schwer- punkten Beziehungen, Sexua- lität und Persönlichkeitsentwicklung, Fachexper- tin bei der „Barbara Karlich Show“ (ORF)). ModeriertvonMag.AntonHaiden –YLFVorstand. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir ganz herzlich zu einem Buffet und zum weiteren Netzwerken ein! Dienstag, 23. März, 18.00 Uhr Haus der Industrie (3. Stock Neuer Saal) Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien Das YLF hat sich zum Ziel gesetzt, die ganzheit- liche Persönlichkeitsentwicklung von talentier- ten und engagierten jungen Menschen zu för- dern und zu unterstützen. Diese Veranstaltung zu diesem gesellschaftlich wichtigen Tabuthe- ma soll dazu beitragen, dass unser Netzwerk nicht nur als „Montag bis Freitag Fachnetzwerk“ sondern als ganzheitlich orientiertes „Unterstüt- zungsnetzwerk“ für junge Menschen bekannt ist. YLF-Business Evening „Sind wir zu erfolgreich für Beziehungen?“
  17. 17. 18 I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service I LEADERSHIP 3 • 2010 DENKWERKSTATT ST. LAMBRECHT 2010 „FIKTIONEN ZUKUNFT DER ALTERSVORSORGE Leitung: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal – Mittwoch, 21. April, Donnerstag, 22. April und Freitag 23. April 2010, SCHULE PRO FUTURE! FÜR EIN NEUES VERHÄLTNIS DER GENERATIONEN: Fragen der Altersvorsorge betreffen und bewegen viele Menschen. Das Alter wird als eine Lebens- phase gesehen, in der existenzielle Abhängigkeit droht. Für die Jugend und alle, die heute im Er- werbsprozess stehen, stellt sich die drängende Fra- ge nach Absicherung und Altersvorsorge. Um tragfähige Lösungen finden zu können, sind Mo- delle und Projektionen notwendig. Gesellschafts- und Naturwissenschaften sind in gleicher Weise dazu aufgerufen, wie Philosophie und Theologie. Es geht um das Lebensgefühl kommender Generationen. EIN NEUES VERHÄLTNIS DER GENERATIONEN ist erforderlich, um in der postindustriellen Gesell- schaft Vorsorgemodelle anbieten zu können, de- ren Ziel es ist, dem Menschen für das Alter Geld zur Verfügung zu stellen und ihm dadurch eine adä- quate Teilhabe und Bedarfsbefriedigung zu ermög- lichen. Diese Systeme werden im klassischen 3-Säulen-Modell abgebildet, das für ein Umlage finanziertes gesetzliches sowie ein betrieblich und ein individuell finanziertes Kapital gedecktes Vorsorgsystem steht. Die Interdependenz all dieser Mechanismen wird oft zu wenig gesehen, was problematisch ist: Wenn der Finanzbedarf im Alter auch davon ab- hängt, wie weit Lebensbedürfnisse auf andere Wei- se gedeckt sind, müssen Finanzierungs- und Leis- tungsseite der Altersvorsorge umfassender erör- tert werden als dies heute der Fall ist. Der Alltag des Politischen ist gegenüber dieser Notwendig- keit einer umfassenden Analyse immer stärker auf die Bewältigung von Detailproblemen ausgelegt, was mit dem hohen politischen Stellenwert der Altersvorsorge erklärt werden kann, jedoch unbe- friedigend bleibt. Dr. Johannes M. Martinek Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal PROGRAMM MITTWOCH, 21. April 2010 19.00 Uhr – Rekreation ZEIT RAUM 1 Get together der Vortragenden und Diskus- sionsteilnehmer mit Vorstellung des Berichts über die DENKWERKSTATT 2009 und Präsen- tation des Jahrgangsbilds 2010 DONNERSTAG, 22. April 2010 8.00-10.00 Uhr – Schule des Daseins, 1. Stock REGISTRIERUNG 10.00 Uhr – Landschaftenzimmer ZEIT DENKEN 1 Eröffnung: Vertreter des Stifts Dr. Johannes M. Martinek Gesellschaft für Zukunftssicherung und Alters- vorsorge – Denkwerkstatt St. Lambrecht „Sichere Zukunft – Herausforderung für Politik, Wissenschaft und Praxis“ Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal Institut für Arbeits- und Sozialrecht, Uni- versität Wien ZEIT DENKEN 2 Diskussion: Was soll das System der kollek- tiven Sicherheit leisten? Die Sicht der Sozialversicherung: GD Dr. Josef Kandlhofer Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger Die Sicht der Arbeiterkammern: Dr. Otto Farny Bundesarbeiterkammer Die Sicht der WKO: Dr. Martin Gleitsmann Wirtschaftskammer Österreich 12.30 Uhr – Gästespeisesaal: Mittagessen 14.00 Uhr ZEIT DENKEN 3 Grundsatzreferate Sozialpolitik versus Wirtschaftspolitik: Univ.-Prof. Dr. Manfred Prisching Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Soziologie Alter und Arbeit: Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland Universität Wien, Institut für Soziologie
  18. 18. 19I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service ILEADERSHIP 3 • 2010 DER WISSENSCHAFT AUS EXPERTENSICHT“ DES DASEINS im Benediktinerstift St. Lambrecht, Steiermark Biologie und Medizin: Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger Haus der Barmherzigkeit; Donau-Universität Krems 16.30 Uhr ZEIT DENKEN 4 Was können die einzelnen Systeme leisten? Die Sozialversicherung – die 1. Ebene der Vorsorgesystematik: GD Dr. Winfried Pinggera Pensionsversicherungsanstalt Die Sicht der Vorsorgekassen: VDir. Andreas Csurda Vorstand der BAWAG-ALLIANZ Vorsorgekasse, Vorsitzender der Plattform der Vorsorgekassen Die Zukunftssicht der Pensionskassen: VDir. Mag. Andreas Zakostelsky Vorstandsvorsitzender, Österreichische Vorsorge Holding AG Die Sicht der Versicherungen: VDir. Manfred Baumgartl Vorsitzender der Sektion Lebensversicherung des Versicherungsverbands (VVÖ); Vorstand, Allianz-Gruppe Vermögensaufbau und Vermögenssicherung (von Fonds bis Family Offices): KR Heinrich Spängler Bankhaus Spängler & Co AG 19.00 Uhr – Gästespeisesaal: Abendessen Einladung der Marktgemeinde St. Lambrecht 20.30 Uhr – Rekreation ZEIT RAUM 2 Kamingespräch Fiktionen der Wissenschaft und das Leben – der journalistische Zugang: Dr. Andreas Unterberger Publizist FREITAG, 23. April 2010 9.00 Uhr ZEIT DENKEN 5 Podium 1 Und wie lösen wir die Pflegeproblematik? Moderation: Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger Haus der Barmherzigkeit; Donau-Universität Krems Leistungsfähigkeit von Pflegeversicherungen: Dr. Thomas Url WIFO – Österreichisches Institut für Wirt- schaftsforschung Praxis: Betriebswirtin (FH) Carmen Rist Bereichsleiterin der Senioren- und Pflege- häuser der Caritas der ED Wien Kommunen: Bürgermeister Helmut Mödlhammer Präsident, Österreichischer Gemeindebund Podium 2 Sichere Zukunft für alle – Wer soll das bezahlen? Moderation: Dr. Paul Jankowitsch Vorsitzender des WdF, Vizerektor der TU Wien Öffentliche versus private Finanzierung: WP Prof. Dr. Karl Bruckner GF der BDO Austria Gmbh Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatunggesellschaft, Vorsitzender des Fachsenats für Steuerrecht der KWT Transfer- oder Sozialkonto: Mag. Nicholas Latour Unternehmensberater, Dr. Karl-Kummer-Institut ca. 13.00 Uhr Im Anschluss an die Podiumsdiskussionen werden Erfrischungen gereicht. Erstmals bieten wir im Jahr 2010 ein Begleitprogramm an. Tagungsbeitrag: €180,– (inkludiert die Teilnahme an der Denkwerk- statt, Mittag- und Abendessen, Pausenverpflegung und Unterlagen.) Anmeldung, Organisation und Tagungsbüro: Silvia Wieden Tel.: +43/1/240 10–112 s.wieden@vbv.at www.denkwerkstatt-stlambrecht.org WIE ARBEITEN WIR IN DER DENKWERKSTATT? Das Projekt ZEIT RAUM ZEIT DENKEN wurde gestartet, um die interdisziplinäre und Durch- führungsweg neutrale Diskussion aktueller Themen zu ermöglichen. Betriebliche Vorsorge und Zukunftssicherung mit allen ihren Pers- pektiven stehen dabei im Zentrum der Überle- gungen. Die heuer zum 3. Mal stattfindende Denkwerk- statt St. Lambrecht ist eine vom WdF mitgetra- gene Plattform für Gespräche, Ideen und Mo- dellentwicklung; sie ist das neutrale Forum für Wissenschaft, Praxis und an gesellschaftspoli- tischen Trends und Herausforderungen interes- sierte Gesprächspartner. Die Denkwerkstatt dient dem produktiven und nicht öffentlichen Gedankenaustausch der Teil- nehmer. Die Podiumsdiskussionen am Freitag sind öf- fentlich zugänglich. Auch Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen. Alle übrigen Diskus- sionen und Gespräche finden ausschließlich im internen Bereich statt.
  19. 19. 20 I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service I LEADERSHIP 3 • 2010 buchtipps Eingeborene haben etwas gegen Change-Prozesse Ohne Kulturwandel im Unternehmen gelingt das Umsetzen von Veränderungen langfristig nicht. Diese These von der betrieblichen Kultur als „Katalysator des Change“ verfolgt Erika Hieb- ler als Spezialistin für Kaizen und andere japa- nische Managementlehren anhand einer stark strukturierten Darstellung unterschiedlicher Firmenkulturen in ihrem Buch. Je eher Mitar- beiter sich quasi als Eingeborene in einer Kul- tur nichts anderes mehr vorstellen können, umso weniger Animo werden sie für Innovati- on entwickeln. Das leuchtet ein, auch wenn weitgehend auf Firmenbeispiele, die den theo- retischen Teil untermauern, verzichtet wird. Die Konzentration auf die hemmenden oder för- dernden Strukturen, der Verzicht auf Anekdo- ten, kostet aber auch Spannung: So finden sich die 19 Bestandteile der Unternehmenskultur und die sieben Schritte zum Wandel erst rela- tiv spät im Buch. Weitgehend bekannte Grund- lagen wie die Bedürfnispyramide nehmen zu- erst den Platz ein. Dafür liest man das Plädoy- er zum Denken in Kulturen, statt Strukturen, mit einigem Gewinn. Merke: Auch die Unterneh- menskultur folgt Strukturen, die sich oft genug als Stolperstein der Innovation erweisen! Erika Hiebler, „Unternehmenskulturwandel bei Change Management Projekten. Wie ja- panische Erfolgskonzepte gelingen“ (VDM- Verlag Dr. Müller), ISBN 978-3-639-20210-6, 118 Seiten, €59,– Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not Dein Konto Viele Gründe sprechen für flexibleren Umgang mit der Lebensarbeitszeit. Dennoch blieben die Zeitwertkonten ein recht unbekanntes Wesen, speziell auch in Österreich. Die Autoren wol- len sich damit nicht abfinden und zeigen die Vorteile des Ansparsystems, das die deutsche Gesetzgebung bereits kräftig fördert, etwa für die Lücke zwischen gesetzlichem und tat- sächlichem Pensionsantrittsalter. Vereinfacht gesagt, geht es um die steigende Flexibilität der Unternehmen, aber im Idealfall auch eine hö- here Attraktivität des Arbeitsplatzes (etwa durch „gegengerechnete“ Sabbaticals). Um eines kommen die Autoren nicht umhin – manches hört sich kompliziert an im Bereich der Zeitsouveränität: „Ein Zeitwertkonto bilanziert eine aufgeschobene Vergütung mit dem Ziel der Freistellung“ (Seite 29). Allerdings geben die vie- len Beispiele auch eine klare Orientierung, bei welcher Mitarbeiterzahl, Art der Lohnver- rechnung und Überstunden-Stand sich Zeit- wertkonten als gute Lösung anbieten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Fluktuation von Arbeitskräften ergeben sich hier etliche Anre- gungen für die HR-Verantwortlichen. Steffen Raab/Thomas Pochadt, „Zeitwertkonten. Ein unterschätztes Ar- beitszeitmodell“ (Murmann Verlag), ISBN 978-3-86774-088-3, 168 Seiten, €17,40 Kunden finden, binden und möglichst lange behalten Die Zeiten waren schon lang nicht mehr so gut für Kundenpflege, Cross-Selling und Sales Upgrading. Ungeachtet der englischen Begriff- lichkeiten ist heute klar: Der Kunde treibt die Entwicklungen. Mit Basics, die auch betriebs- wirtschaftlich den Sinn von CRM herleiten, stei- gen die beiden Autoren ein; Kundenbedarf wird als Zyklus begriffen (wie es die Finanzdienst- leiter vorleben) und als ständiger Prozess. Klassiker wie Kundenintegration, Abwande- rungs-Controlling, Verkaufstrichter und Ver- triebssteuerung folgen auf dem Fuß. Bei aller Theorielastigkeit, die sich bei Analy- se und Scoring nicht vermeiden lässt, finden sich auch scheinbare Nebenthemen der Pra- xis: Wie wird ein unangekündigter Kundenbe- such eventuell doch ein Erfolg? Was soll eine CRM-Software leisten? Als gelungen kann man ein Kompendium dann bezeichnen, wenn es auch dem Auskenner Neues bringt, nicht nur dem Anfänger den Weg weist. Dank Stichwort- verzeichnis und klarem Aufbau leistet der Band beides – der Quereinstieg wird ebenso möglich wie das Einlesen in den Fachbereich. Günter Hofbauer/Barbara Schöpfel, „Profes- sionelles Kundenmanagement. Ganzheitli- ches CRM und seine Rahmenbedingungen“ (Publicis), ISBN: 978-3-89578-331-9, 383 Seiten, €51,40 Unser Service: Bequeme Bestellung aller Titel über den „WdF-Büchertisch“ auf
  20. 20. 21I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service ILEADERSHIP 3 • 2010 Der Roman zur Finanzblase dreht die Moral-Wertung um Schon wieder ein Krisenbuch? Noch dazu ein Roman? Berechtigte Fragen, jetzt, wo man das K-Wort nicht mehr täglich hört. Allerdings: Der vorliegende Roman zur Finanzblase stammt von Paul Torday, der Kennern schon mit „Lachsfi- schen im Jemen“ (um ein derart absurdes Pro- jekt ging es auch) die Lachtränen ins Gesicht trieb. Diesmal wird es tragischer, wenn es um das Leben eines „Türöffners“ für einen Londo- ner Hedge Fonds geht. Um immer größer zu werden, muss er auch die Gelder der Taliban waschen. Kommunikation in barer Münze messbar machen Es geht nicht um heiße Luft. Der Wertbeitrag der Kommunikation zum Unternehmenserfolg lässt sich mittlerweile recht exakt bestimmen. Auch wenn die lange medienökonomische Einleitung vielleicht abschreckt, bei den folgenden Pra- xisbespielen – etwa von den Österreichern Martin Bredl (Telekom) und Ernst Primosch (Henkel) – wird es für Führungskräfte spannend. Denn der 29-köpfige Autorenpool beschränkt sich nicht auf die externe Reputation, also klas- sisches P.R.-Controlling, auch firmeninterne Pluspunkte lassen sich mit der Kommunikati- ons-Scorecard gut dokumentieren. Manager erhalten damit einen Gradmesser für Fragen wie „Sind die Mitarbeiter bereit für Change-Prozesse? Vertrauen sie der Füh- rung?“. Für größere Unternehmen zeigt sich der Sinn von Mindest-Werbewerten in den ein- zelnen Unter-Einheiten besonders, wie der lu- zide Primosch-Beitrag ausführt. Konkreter Vorteil: Dank der guten Visualisierbarkeit (z. B. im Corporate Communication Cockpit) hat nun auch der Kommunikationsverantwortliche be- eindruckenden Stoff für Budgetmeetings. Jörg Pfannenberg/Ansgar Zerfaß (Hg.), „Wertschöpfung durch Kommunikation. Kommunikations-Controlling in der Unternehmenspraxis“ (F.A.Z.-Buch), ISBN 978-3-89981-212-1, 288 Seiten, €40,50 Geschäftliche Verpartnerung hält leider auch nicht ewig Man lebt sich halt auch im Geschäftsleben aus- einander. Uneinigkeiten über den Geschäfts- gang können unter Gesellschaftern aber das ganze Unternehmen bedrohen. Realistischer Weise teilt Alexander Singer sein Buch in prä- ventive Maßnahmen (ein durchdachter Grün- dungsvertrag beispielsweise) und Gewinn- strategien für bereits eskalierte Konflikte (fina- ler Crash ist besser als schrittweise Eskalati- on). Im Laufe der praxisnahen Darstellung stehen nicht nur die Absicherungsfragen eines Start ups im Fokus, sondern explizit auch GmbH, AG und Stiftungen. Denn gerade Stimm- verhältnisse, die von den Beteiligungsver- hältnissen abweichen, bieten klassischen Zündstoff unter Partnern. Bei aller juristischen Exaktheit, die der Gesell- schaftsrechtler an den Tag legt, bezieht er auch deeskalierende Maßnahmen außerhalb der Gerichte, wie Mediation, in seine umfang- reiche Darstellung ein. Vor allem die realis- tischen Beispiele aus Unternehmen zeigen Lösungsansätze auf, Praxisbeispiele, Check- listen und Hinweise erleichtern Pessimisten die juristische Absicherung ihrer Geschäfts- gründung. Alexander Singer, „Gesellschafterstreit vermeiden oder gewinnen“ (MANZ), ISBN 978-3-214-00275-6, 298 Seiten, €48,– Doch nicht er ist der titelgebende Charlie, son- dern ein echter Verlierer, der trotz mehrfach be- wiesenem Unternehmergeist nur am Rande der LegalitäteinAuskommenhat.WiesichdieWege des Frühstücksdirektors in der City und des ver- meintlichen Gauners überschneiden, letztlich in derWeltdesGeldesmoralischgarvertauschen, macht durchaus betroffen. Am Ende siegt zwar die Liebe, doch der Trost ist gering angesichts des bösen Endes für Firmen, investierende Fa- milienundCharlieSummers.SohartanderRea- lität geschrieben, dass die fiktiven Anleger- Schicksale einem recht nahe gehen. Paul Torday, „Charlie Summers“ (Berlin Verlag), ISBN 978-3-8270-0883-1, 288 Seiten, €22,70 w w w . m a n a g e m e n t b u c h . d e / w d f
  21. 21. 22 I schwerpunkt I expertenforum I wdf-intern I service I LEADERSHIP 3 • 2010 manager & recht Grundsätzlich sei in Erinnerung gerufen, dass derÖsterreichischeCorporateGovernanceKodex (ÖCGK)einenachdrücklicheEmpfehlungfüröster- reichische Aktiengesellschaften ist, und die Um- setzung jedenfalls Voraussetzung zur Aufnahme für den Prime Market der Wiener Börse. Auch wenn es sich um eine freiwillige Selbstverpflich- tungderUnternehmenhandelt,istereinesehrwe- sentliche Richtlinie und auch eine Empfehlung für alle anderen Gesellschaften und Unternehmen in Österreich, sodass bei deren Abweichen der Er- klärungsbedarf immer massiver werden wird. Jedenfalls werden diejenigen, die Vergütungsre- gelungenerstellen,dienichtincompliancemitdem ÖCGK sind, den Gesellschaftern gegenüber, ins- besondere bei öffentlichen oder öffentlich unter- stützen Unternehmen, dem Steuerzahler gegen- über, und im Falle von Malversationen und Schä- denauchdemRichtergegenüberentsprechenden Erklärungsbedarf haben. Wesentlich sind die Än- derungen der Regeln 27, 27a, 28, 30, 31 und 43. So besagt insbesondere Regel 27, dass beim Ab- schlussvonVorstandsverträgenaufdieEinhaltung folgender Grundsätze geachtet wird: Die Vergütung des Vorstands richtet sich nach dem Umfang des Aufgabenbereiches, der Ver- antwortung und der persönlichen Leistung des Vorstandsmitglieds, sowie nach der Errei- chung der Unternehmensziele und der wirt- schaftlichen Lage des Unternehmens. Die Ver- gütung enthält fixe und variable Bestandteile. Die variablen Vergütungsteile knüpfen insbe- sondere an nachhaltige und langfristige Leis- tungskriterien an und dürfen nicht zum Einge- hen unangemessener Risken verleiten. Für variable Vergütungskomponenten sind mess- bare Leistungskriterien sowie betragliche oder als Prozentsätze der fixen Vergütungsteile be- stimmte Höchstgrenzen im Voraus festzulegen. Die variable Vergütung enthält jährlich wieder- kehrende, erfolgsabhängige Komponenten und Komponenten mit langfristiger Anreizwir- kung. Vergütungskomponenten mit langfristi- ger Anreizwirkung werden über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren bemessen und be- ziehen auch nicht-finanzielle Kriterien mit ein. Die Vergütung der einzelnen Vorstandsmit- glieder steht in einem angemessenen Ver- hältnis zueinander. Diese Grundsätze sind auch bei der Vergütung leitender Angestellter entsprechend anzuwenden (Regel 27). Regel 27a verweist darauf, dass bei Abschluss von Vorstandsverträgen darauf zu achten ist, dass Abfindungszahlungen bei vorzeitiger Been- digung der Vorstandstätigkeit mehr als zwei Jahresgesamtvergütungen nicht überschreiten und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstel- lungsvertrages abgelten. Dabei sind eben Anlass der vorzeitigen Beendigung und Umstände des Ausscheidens und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu berücksichtigen. Nach Regel 28 sind im Falle eines Stock Option Plans oder bei einer begünstigen Übertragung von Aktien ent- sprechende Vergleichsparameter, also geeigne- te Benchmarks, festzulegen. Ebenso ist ein an- gemessenes Eigeninvestment vorzuschreiben. Es sind eine Ausübungsfrist von mindestens drei Jahren und bei Aktien eine Behaltefrist von mindestens drei Jahren festzulegen. Laut ent- sprechender Berichtspflicht ist im Corporate Go- vernance Bericht zu diesen Vergütungsregeln, zur Erfüllung der Leistungskriterien und zur An- wendung der Methoden zur Feststellung der Er- füllung entsprechend zu berichten. Nach Regel 31 sind die fixen und variablen Ver- gütungen im Corporate Governance Bericht einzeln zu veröffentlichen. Aufsichtsräte mit mehr als sechs Mitgliedern haben einen Vergü- tungsausschuss einzurichten, wobei mindestens ein Mitglied des Vergütungsausschusses über besondere Erfahrungen im Bereich der Vergü- tungspolitik verfügen muss. Der Vergütungs- ausschuss kann auch einen Berater in An- spruch nehmen, dann ist aber sicher zu stellen, dass dieser nicht gleichzeitig den Vorstand in Ver- gütungsfragen berät. Der Aufsichtsratvorsit- zende, der zwingend auch Vorsitzender im Ver- gütungsausschuss ist, hat die Hauptversammlung einmal jährlich über die Grundsätze des Vergü- tungssystems zu informieren. All diese Regeln gelten für nach dem 31.12.2009 neu abgeschlossene oder verlängerte oder we- sentlich geänderte Verträge. Wesentlich ist, dass nunmehr die Nachhaltigkeit verstärkt wur- de und laut Interpretation zum ÖCGK mehrjähri- ge Leistungskriterien zumindest einen Zeitraum von zwei Jahren zu umfassen haben, für langfris- tige Verhaltensanreize ein Zeitraum von drei bis fünf Jahren aber empfohlen wird. Sonst interes- sant ist auch die Interpretation zu Regel 43, wel- che festlegt, dass über Kenntnisse und Erfahrung im Bereich der Vergütungspolitik, zum Beispiel eine Person verfügt, die in einer großen oder bör- sennotierten Gesellschaft für den Bereich Per- sonal mehrere Jahre verantwortlich war. Bei ei- nem Berater ist gefordert, dass dieser eine Er- klärung beibringt, dass er unabhängig ist und nicht gleichzeitig den Vorstand und die Gesell- schaft in Vergütungsfragen berät. Fazit ist, dass jeder Manager, der über Vergü- tungsfragen zu befinden hat, gut daran tut, sich an diesen Regeln zu orientieren. Sie gelten für österreichische Aktiengesellschaften, aber auch für nachgeschaltete Konzernunternehmen und sind auch für alle anderen Unternehmen eine Empfehlung. Diese Regeln und die im Heft 11/2009 abgedruckten WdF-Gebote für leis- tungsfördernde Manager-Entlohnung sollten der Maßstab für jede Entlohnung sein. Weiterführende Details: www.corporate-governance.at, Leadership-Magazin 11/2009 bzw. www.wdf.at Zuschriften und Meinungen an leadership@wdf.at Von Dr. Hannes Füreder SIEMER-SIEGL-FÜREDER & PARTNER RECHTSANWÄLTE www.ssfp-law.at Die Umsetzung der EU-Vergütungsempfehlung vom 30.4.2009 im Österreichischen Corporate Governance Kodex
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  23. 23. Ist Ihre Adresse aktuell? Sehr geehrtes WdF-Mitglied, um Sie mit unseren Einladungen und Informationen auf dem Laufenden zu halten, benötigen wir Ihre jeweils aktuellen Daten. Sollte sich also bei der Zustelladresse dieses Magazins, aber auch der zweiten uns genannten Anschrift (Firma/Privat) etwas geändert haben, ersuchen wir um Retournierung der Korrektur mit diesem Formular. Fax an: 01 / 711 35 – 29 12 Mit bestem Dank für Ihre Mithilfe, Ihr Wirtschaftsforum der Führungskräfte Meine korrekte Anschrift lautet (Bitte in BLOCKSCHRIFT ausfüllen!): Name/Vorname: ____________________________________________________________________________________ Titel:______________________________________________________________________________________________ Firma:_____________________________________________________________________________________________ Funktion: __________________________________________________________________________________________ Adresse: __________________________________________________________________________________________ Tel.Nr.: ____________________________________________________________________________________________ Fax: ______________________________________________________________________________________________ Mobil: ____________________________________________________________________________________________ Email:_____________________________________________________________________________________________ Privatadresse: ______________________________________________________________________________________ www.wdf.at

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