Die erste große RollerumfrageErgebnisse einer Onlinebefragung 2012 Kontakt: info@rollerstop.at Copyright by ROLLERSTOP ® w...
InhaltKurzfassung ...........................................................................................................
KurzfassungZiel der Umfrage war es, Bedürfnisse und Sichtweisen sowohl von RollerfahrerInnen, als auchvon Unbeteiligten zu...
EinleitungEs ist historisch kaum eindeutig feststellbar, wann und wo erstmals ein Tretroller entwickeltwurde. Fest steht n...
ErgebnisseTeilnehmeranzahl, Statistische Auswertung der Aufrufe am BlogInsgesamt nahmen 85 Personen an der Umfrage teil. E...
Wo stellen Sie Ihre Roller beim Einkaufen/Schule/Uni ab?Ein Viertel (26%) der UmfrageteilnehmerInnen sagt: „Ich fahr nicht...
Ist Ihnen schon einmal ein wild gelagerter Roller aufgefallen?Rund ein Drittel (34%) hat noch nie einen wild gelagerten Ro...
Was ich schon immer zum Thema "Roller" sagen wollteIn diesem freien Feld konnten UmfrageteilnehmerInnen ihre Sorgen und Wü...
DiskussionAls Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder für Kurzstrecken scheint sich derTretroller einen festen Plat...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Ergebnisse der ersten großen Rollerumfrage

1.109 Aufrufe

Veröffentlicht am

Veröffentlicht in: Business
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.109
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
716
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
3
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Ergebnisse der ersten großen Rollerumfrage

  1. 1. Die erste große RollerumfrageErgebnisse einer Onlinebefragung 2012 Kontakt: info@rollerstop.at Copyright by ROLLERSTOP ® www.rollerstop.at
  2. 2. InhaltKurzfassung ................................................................................................................................................ 3Einleitung .................................................................................................................................................... 4Ziele ............................................................................................................................................................ 4Methode ..................................................................................................................................................... 4Ergebnisse .................................................................................................................................................. 5 Teilnehmeranzahl, Statistische Auswertung der Aufrufe am Blog........................................................ 5 Die Ergebnisse im Detail ......................................................................................................................... 5 Wann und wo ist der Roller besonders praktisch? ............................................................................ 5 Wo stellen Sie Ihre Roller beim Einkaufen/Schule/Uni ab? ............................................................... 6 Ist Ihnen schon einmal ein wild gelagerter Roller aufgefallen? ......................................................... 7 Was ich schon immer zum Thema "Roller" sagen wollte ................................................................... 8 Ich bin ..., ich habe ... .......................................................................................................................... 8 Ihr Alter? ............................................................................................................................................. 8Diskussion ................................................................................................................................................... 9Fazit ............................................................................................................................................................ 9 Kontakt: info@rollerstop.at Copyright by ROLLERSTOP ® www.rollerstop.at
  3. 3. KurzfassungZiel der Umfrage war es, Bedürfnisse und Sichtweisen sowohl von RollerfahrerInnen, als auchvon Unbeteiligten zu erfahren. Die Umfrage wurde Online durchgeführt und sowohl Onlineals auch Offline verbreitet. Insgesamt nahmen 85 Personen an der Umfrage teil.Es zeigte sich, dass Roller oft als Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln (52%) und fürKurzstrecken in Wohn-oder Büroumgebung, z.B. Jause holen, Amtsweg, schnelle Besorgung(45%) verwendet werden.Ein Viertel (26%) der UmfrageteilnehmerInnen äußert sich zu Abstellmöglichkeiten für Rollerso : „Ich fahr nicht Roller, aber wenn ich ihn parken könnte, würde ich mir das überlegen“.Knapp ein Viertel (22%) nehmen ihren Roller überall hin mit, sowie hängen ihn mit derFahrradkette irgendwo an. Neun Prozent lassen den Roller vor der Schule oder Geschäftliegen, während sechs Prozent gleich gar nicht mit dem Roller fahren wenn sie ihn nichtabstellen können.Rund ein Drittel (34%) hat noch nie einen wild gelagerten Roller wahrgenommen. Aberebenfalls ein Drittel sagt, dass Sie einen Roller in oder vor der Schule/Arbeit (33%) , einViertel vor dem Supermarkt (26%) und ein Fünftel im Stiegenhaus (20%) gesehen haben.Der Tretroller hat sich als willkommenes Kurzstreckengerät durchgesetzt und wird imöffentlichen Raum sowohl von den RollerfahrerInnen als auch von Nichtrollerfahrendenwahrgenommen. Verbesserungsmöglichkeiten und Potential sind für diesesFortbewegungsmittel durchaus gegeben. Kontakt: info@rollerstop.at Copyright by ROLLERSTOP ® www.rollerstop.at
  4. 4. EinleitungEs ist historisch kaum eindeutig feststellbar, wann und wo erstmals ein Tretroller entwickeltwurde. Fest steht nur, dass dem die Erfindung des Rades vorausgegangen ist. Noch bis weitins 20. Jahrhundert wurden Tretroller aus Holz gebaut. Erst nach dem zweiten Weltkrieghaben sich Modelle mit einem Metallgestänge verbreitet, üblicherweise zumFreizeitvergnügen und/oder als Kinderspielzeug genutzt.Ende des 2. Jahrtausends hat sich dann ein Tüftler intensiver mit dem Thema beschäftigt,um das ideale Fortbewegungsmittel für Kurzstrecken zu (er)finden und dann den Mini-Tretroller in Leichtbauweise, mit sehr kleinen Rädern und zusammenklappbarherausgebracht. Wenn auch von einem Erwachsenen für Erwachsene gedacht, haben diekleinen Metallflitzer Kinder und Jugendliche im Sturm erobert.Nach einem anfänglichen Hype sind die kompakten Tretroller nun fixer Bestandteil desVerkehrsgeschehens geworden. Bald haben Modelle mit etwas größeren Rädern dieProduktpalette ergänzt und somit auch Erwachsene intensiver angesprochen.Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)* in Österreichdefiniert Micro-Scooter so:„Micro-Scooter bestehen aus einem Trittbrett, einer Lenkstange und zwei Rädern. DieseGeräte sind als Kleinfahrzeug zur Verwendung außerhalb der Fahrbahn einzustufen, dasFahren ist auf Gehwegen und Gehsteigen aber auch auf kombinierten Geh- und Radwegen,Wohn- und Spielstraßen erlaubt, sofern der Fußgängerverkehr nicht übermäßig behindertwird.“* http://www.bmvit.gv.at/verkehr/ohnemotor/sicherheit/boards.htmlZieleDiese Umfrage wurde gestartet, um Bedürfnisse und Sichtweisen sowohl vonRollerfahrerInnen, als auch von Unbeteiligten zu eruieren.MethodeDie Umfrage wurde Online erstellt und über die Kanäle Email, Newsletter, Twitter und ameigenen Blog verbreitet. Der Aufruf zur Umfrage erfolgte mehrmals innerhalb desUmfragezeitraumes. Die Umfrage wurde auch ausgedruckt und lag bei der Kommunalmesseim September 2012 auf den Ständen ROLLERSTOP und klima:aktiv auf, sowie in Kooperationmit dem Prometus Verlag auch auf einer ärztlichen Fachtagung im November 2012. Dergesamte Umfragezeitraum war von Mai bis Dezember 2012.Die Umfrage stand allen offen, ob selbst rollerfahrend oder nicht. Kontakt: info@rollerstop.at Copyright by ROLLERSTOP ® www.rollerstop.at
  5. 5. ErgebnisseTeilnehmeranzahl, Statistische Auswertung der Aufrufe am BlogInsgesamt nahmen 85 Personen an der Umfrage teil. Eindeutige Seitenbesucher am Blog: 70Länderverteilung: Die meisten Besucher kamen aus Österreich, dann aus Deutschland undaus der Schweiz. Die höchste Verbreitung und Response war über Newsletter und direkte E-Mails zu erreichen. Die meisten Zugriffe gab es kurz nach Aussendung (Mai/Juni) undverstärkter Aktivität (Messe September).Die Ergebnisse im DetailAlle Angaben in Prozent, n=85, außer Detailanalyse. Bei allen Fragen war mehr als eineAntwort möglich.Wann und wo ist der Roller besonders praktisch?Es zeigte sich, dass Roller oft als Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln (52%) und fürKurzstrecken in Wohn-oder Büroumgebung, z.B. Jause holen, Amtsweg, schnelle Besorgung(45%) verwendet werden. 60 50 40 30 20 10 0 Als Ergänzung zu den Öffis für die Kurzstrecke in Wohn- oder Büroumgebung, zb. Jause holen, Amtsweg, schnelle Besorgung in der Fussgängerzone / Innenstadt für den Schulweg/zur Uni für mein Kind, wenn ich es zu Fuß in den Kindergarten/Volksschule bringe (optimales Geschwindikeitsverhältnis) Fährt immer im Kofferraum mit zb. falls ich mal keinen Parkplatz in der Zielnähe finde wenn ich meine kleinen Kinder auf ihren ersten Fahrradwegen begleite Other- Innerhalb der Siedlung, im Park Other Kontakt: info@rollerstop.at Copyright by ROLLERSTOP ® www.rollerstop.at
  6. 6. Wo stellen Sie Ihre Roller beim Einkaufen/Schule/Uni ab?Ein Viertel (26%) der UmfrageteilnehmerInnen sagt: „Ich fahr nicht Roller, aber wenn ich ihnparken könnte, würde ich mir das überlegen“. Knapp ein Viertel (22%) nehmen ihren Rollerüberall hin mit, sowie hängen ihn mit der Fahrradkette irgendwo an. Neun Prozent lassenden Roller vor der Schule oder Geschäft liegen, während sechs Prozent gleich gar nicht mitdem Roller fahren wenn sie ihn nicht abstellen können. 30 25 20 15 10 5 0ich fahr nicht Roller, aber wenn ich ihn parken könnte, würde ich mir das überlegenOtherich hänge ihn mit einer Fahrradkette irgendwo an (zb. Zaun)ich lass ihn vorm Geschäft/Schule/Uni liegenweil ich ihn nicht abstellen kann, verwende ich ihn nicht (mehr)gar nicht, ich nehm ihn überall mithabe keinen Roller mehr - er wurde mir gestohlen Kontakt: info@rollerstop.at Copyright by ROLLERSTOP ® www.rollerstop.at
  7. 7. Ist Ihnen schon einmal ein wild gelagerter Roller aufgefallen?Rund ein Drittel (34%) hat noch nie einen wild gelagerten Roller wahrgenommen. Aberebenfalls ein Drittel sagt, dass Sie einen Roller in oder vor der Schule/Arbeit (33%), einViertel vor dem Supermarkt (26%) und ein Fünftel im Stiegenhaus (20%) gesehen haben. 40 35 30 25 20 15 10 5 0neinin oder vor der Schule/Arbeitja, bei meinem Supermarktja, (bei mir) im Stiegenhausin den Öffisja, in der Bank/ auf dem (Post)Amtja, vorm EissalonOtherOther - vor der OrdiEine Detailanalyse (n=39) zeigte, dass rollerfahrenden Personen eher ein wild gelagerterRoller auffällt (44%) als nichtrollerfahrenden Personen (18%). Kontakt: info@rollerstop.at Copyright by ROLLERSTOP ® www.rollerstop.at
  8. 8. Was ich schon immer zum Thema "Roller" sagen wollteIn diesem freien Feld konnten UmfrageteilnehmerInnen ihre Sorgen und Wünsche loswerden.Die Antworten:„nettes Hobby, aber nichts für mich, gehe sehr gerne zu Fuss“„nehme sie nur gelegentlich wahr - hauptsächlich dann, wenn die Fahrer das Spielgerätnicht beherrschen und dennoch am Straßenverkehr teilnehmen oder schneller fahren alsdenken; habe auch nicht vor, mir noch ein Stück zum Mitnehmen aufzuhalsen und mich umdessen Erhalt, Diebstahlschutz, Abstellplatz, etc. zu kümmern - was den Zeitgewinn widerzunichte macht“„Volksschulkinder sollten ohne Erwachsene zur Schule "rollern" dürfen“„Roller sind toll!“„Roller über 120 kg“„Erlaubnis für Kinder auch unter 10 Jahren alleine Roller zu fahren“„Jede Alternative zum Auto ist super, vor allem wenn kein CO² ausgestossen wird“„nichts besonderes „„super Ergänzung“Ich bin ..., ich habe ... KollegInnen, die… ein Kind/ Kinder mit… kein(e) RollerfahrerIn RollerfahrerIn Other 0 20 40 60 80 100Ihr Alter? 2 7 über 60 40 - 60 36 46 20 - 40 10-20 Kontakt: info@rollerstop.at Copyright by ROLLERSTOP ® www.rollerstop.at
  9. 9. DiskussionAls Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder für Kurzstrecken scheint sich derTretroller einen festen Platz erobert zu haben. Die Wahrnehmung der Roller im öffentlichenRaum scheint jedoch stark von der eigenen Nutzung oder Nutzung durch eigene Kinderbeeinflusst zu sein, denn immerhin 44% der rollerfahrenden Personen nehmen diese auchwahr, wenn auch als wildgelagertes Hindernis. Im Gegensatz dazu fallen 18%nichtrollerfahrenden Personen Roller hier gar nicht auf. Aber Roller werden auch dannregistriert, wenn sie negativ auffallen, wie in diesem Kommentar angedeutet: „..nehme sienur gelegentlich wahr - hauptsächlich dann, wenn die Fahrer das Spielgerät nichtbeherrschen“. Hier scheint der Roller auch das Image eines Spielgerätes oder Hobbys zuhaben.Der Umweltgedanke scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen, wurde zumindest von einerPerson angedeutet und sogar als Alternative zum Auto genannt.Die Umfrage wurde größtenteils von Personen über 20 Jahren beantwortet, die durchausauch Roller fahren würden, wenn Sie Abstellmöglichkeiten hätten. Dies weist aufungenutztes Potential hin, Roller verstärkt auch als Erwachsenenfahrgerät zu nutzen. „Habeauch nicht vor, mir noch ein Stück zum Mitnehmen aufzuhalsen und mich um dessen Erhalt,Diebstahlschutz, Abstellplatz, etc. zu kümmern - was den Zeitgewinn wieder zunichtemacht“Gleich zwei Kommentare gehen auf die Altersbegrenzungen beim Rollerfahren ein:„Volksschulkinder sollten ohne Erwachsene zur Schule "rollern" dürfen“„Erlaubnis für Kinder auch unter 10 Jahren alleine Roller zu fahren“Die aktuelle Gesetzeslage dazu: In Österreich gibt es dafür keine eigene Regelung. Zurzeitwird daher die Altersbegrenzung fürs Rad fahren im Straßenverkehr herangezogen, das heißtab 12 Jahren darf man alleine, ab 10 Jahren nach Radfahrerprüfung fahren. Davor nur inBegleitung durch eine mindestens 16jährige Person. Allerdings darf der Roller nur amGehsteig gefahren werden. Die Verantwortung liegt bei den Eltern/Erziehungsberechtigten.Die Schweiz hat eine eigene Regelung für “FäG” Fahrzeugähnliche Geräte, darunter auchMiniroller und in Deutschland sind laut StVO Rollerfahrer Fußgängern gleichgestellt.FazitDer Tretroller hat sich als willkommenes Kurzstreckengerät durchgesetzt und wird imöffentlichen Raum sowohl von den RollerfahrerInnen als auch von Nichtrollerfahrendenwahrgenommen. Verbesserungsmöglichkeiten und Potential sind für diesesFortbewegungsmittel durchaus gegeben. Kontakt: info@rollerstop.at Copyright by ROLLERSTOP ® www.rollerstop.at

×