Planfeststellungsbeschluss
gemäß § 43 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
Aktenzeichen:
21a-70.0-009-2012
Vorhaben:
Neubau der...
Inhaltsverzeichnis
II
Inhaltsverzeichnis II
I. Planfeststellung 1
II. Planunterlagen 4
III. Nebenbestimmungen 10
III.1 All...
III
V.4.2.1 Nullvariante 64
V.4.2.2 Variante 1: Erdkabel statt Freileitung 64
V.4.2.3 Variante 2: Leitungsführung Pkt. Obe...
IV
V.4.17.3 Stadt Siegen 135
V.4.17.4 Verbandsgemeinde Betzdorf 136
V.4.17.5 Ortsgemeinde Alsdorf 139
V.4.18 Einwendungen ...
V
VI. Kosten des Verfahrens 221
VII. Rechtsbehelfsbelehrung 221
Rechtsquellenverzeichnis i
Verzeichnis der Anlagen iV
1
I. Planfeststellung
1. Auf Antrag der Firma Amprion GmbH, vertreten durch die Geschäftsführung,
Rheinlanddamm 24, 44139 ...
2
Rechtsverordnung über die Festsetzung des Wasserschutzgebietes „Birken“
vom 11.07.2005 zum Neubau des Mastes Nr. 9 der 3...
3
2. Planänderung ergeben (§§ 8 und 8a Bundesfernstraßengesetz [FStrG],
§§ 41 und 43 Landesstraßengesetz [LStrG]).
3.7 Die...
4
II. Planunterlagen
Der festgestellte Plan umfasst folgende mit dem Sichtvermerk der Struktur- und Ge-
nehmigungsdirektio...
5
Gemarkung Dauersberg, Blätter 73.2, 73.2a
Gemarkung Steineroth, Blatt 73.3a
7.2 Höchstspannungsfreileitung BI. 4219:
Gem...
6
Gemarkung Dauersberg, Seiten 1 bis 2
Gemarkung Steineroth, Seite 1
Ordner 3, Anlage 8: Eigentümernachweise (Fortsetzung)...
7
Hochspannungsfreileitung BI. 0131,
Seiten 1 bis 14
Höchstspannungsfreileitung BI. 2471,
Seiten 1 bis 14
Hochspannungsfre...
8
Ordner 5, Anlage 12: Umweltstudie (Fortsetzung, Anhänge)
Teil D:
Landschaftspflegerischer Begleitplan,
Seiten 1 bis 96 n...
9
zu O. 1, Anlage 6.1: Fundamenttabelle BI. 4319, Seiten 1 bis 2
zu O. 1, Anlage 7A: Blattschnittübersicht im Maßstab 1:25...
10
Das Vorhaben ist nach Maßgabe der vorgenannten Planunterlagen in Gestalt der 1.
und 2. Planänderung auszuführen, soweit...
11
Maschinenlärmschutzverordnung – 32. BImSchV – vom 29.08.2002 (BGBl. I
S. 3478), zuletzt geändert durch Artikel 9 des Ge...
12
Bei den Arbeiten an diesen Maststandorten sind die Auflagen und Bedingun-
gen aus den Ziffern III.2.2.1 bis III.2.2.23 ...
13
be sind nach Abschluss der Arbeiten zu beseitigen; die Grasnarbe ist ggf.
durch Ansaat wiederherzustellen.
Entstandene ...
14
verordnung einhält. Überschüssiges Bodenmaterial ist fachgerecht zu entsor-
gen.
2.2.13 Die Fundamente der Masten Nr. 9...
15
2.2.19 Für den Zeitraum der Fundamentherstellung sind die in den jeweiligen
Schutzzonen II betroffenen Gewinnungsanlage...
16
2.3 Neubau von Masten in den Schutzzonen III der Wasserschutzgebiete;
Demontage von Masten in den Schutzzonen II und II...
17
2.3.1 Für die Fundamentherstellung von Mast Nr. 8 in der Schutzzone III des WSG
Birken ist das anfallende unbelastete G...
18
2.3.8 Das Lagern von wassergefährdenden Stoffen (Öl, Benzin u. dgl.) sowie der
Umgang (Umfüllen, Betanken von Fahrzeuge...
19
Entstandene Straßen- und Wegeschäden sind nach Durchführung der Maß-
nahmen fachgerecht zu beseitigen.
2.3.13 Die in de...
20
2.3.17 Die Fundamente der unter Ziffer III.2.3 genannten neu zu errichtenden Mas-
ten dürfen ausschließlich als Platten...
21
2.3.23 Im Rahmen der Mastrückbauten sind die Arbeitsbereiche großflächig mit Pla-
nen abzudecken, um das Eindringen von...
22
2.4 Arbeiten an Oberflächengewässern:
2.4.1 Die Baustelleneinrichtungsflächen der Masten
 Nr. 500 der BI. 4319 (Gemark...
23
Das Auslaufen wassergefährdender Stoffe ist sofort unteren Wasserbehörde
der Kreisverwaltung Altenkirchen, Parkstraße 1...
24
ist eine temporäre Verrohrung der Gewässer III. Ordnung mit Anschüttung für
den Zeitraum der Bauphase zur Errichtung ei...
25
3. Natur- und Landschaftsschutz
3.1 Zur Umsetzung der im Landespflegerischen Begleitplan aufgeführten Maß-
nahmen ist f...
26
zu pflegen. Dabei sind insbesondere die Lebensraumansprüche des Hasel-
huhns zu berücksichtigen.
3.7 Die mit der 1. Pla...
27
einschlägigen Normen und Regelwerke, wie DIN EN 1997-1 und -2, DIN 1054
sowie DIN 4020, sind zu beachten. Die Ergebniss...
28
 Das Durchführen der Bodenarbeiten nur bei trockener Witterung und auf
abgetrockneten Böden.
 Das Abschieben des Ober...
29
5.5 Baumaschinen, die in Waldbereichen eingesetzt werden, dürfen nur mit um-
weltverträglichen und biologisch abbaubare...
30
7.4 Das geplante Leitungsvorhaben führt zu folgenden Kreuzungen/Längsverle-
gungen mit dem klassifizierten Straßennetz:...
31
benträgerin und dem Straßenbaulasträger (Landesbetrieb Mobilität Diez,
Goethestr. 9, 65582 Diez) abzuschließen. Den ent...
32
8. Belange der Flugsicherheit
8.1 Gemäß der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luft-
fahrthindern...
33
Die Erdseile in den vorgenannten Spannfeldern sind mit Kegelmarkern in ver-
kehrsorange oder verkehrsorange/verkehrswei...
34
9.1.3 Ist für die Bauausführung ein Betreten der Bahnanlagen notwendig, hat die
Vorhabenträgerin bei der DB Netz AG rec...
35
Baugeräte, Kräne, Gerüste und andere Baubehelfe müssen zu 15-kV-Oberlei-
tungsanlagen und deren spannungsführenden Teil...
36
der Bahnstrecke 2280 (Siegen Weidenau – Betzdorf). Mit den Erdarbeiten in
diesem Bereich darf erst begonnen werden, wen...
37
oder
Herr Günter Richter
Tel: 0160-97443838
Fehrbelliner Straße 15
58089 Hagen
E-Mail: guenter.g.richter@deutschebahn.c...
38
nachweis einschließlich Ausführungsplänen der Baubehelfe und nicht tempo-
rären Bauteile der Planfeststellungsbehörde z...
39
9.2.10 Beleuchtungseinrichtungen dürfen nur blendfrei aufgestellt werden, damit ei-
ne sichere Fahrwegbeobachtung im Gl...
40
 Ferngasleitung Nr. 409 (DN 500) mit Betriebskabel (Kabelschutzrohranla-
ge mit einliegenden Lichtwellenleiterkabeln),...
41
9.3.4 Die Einhaltung des definierten Berührungsschutz-Grenzwertes bei Dauerbe-
einflussung ist bindend:
 für den unges...
42
die Bildung von Setzungen und Spurrillen ausgeschlossen ist. Betonierte Flä-
chen sind in diesen Bereichen nicht erlaub...
43
Grid Europe GmbH abzustimmen. Mit entsprechenden Arbeiten darf erst nach
Zustimmung durch die Open Grid Europe GmbH beg...
44
9.4 Anlagen der Rheinischen Energie AG
Die 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld
(BI. 4219) kre...
45
9.6 Anlagen des Wasserbeschaffungsverbandes Birken
9.6.1 Die im Bereich des Wasserschutzgebietes „Birken“, (403 521 491...
46
V. Begründung
1. Vorhaben
Die Firma Amprion GmbH, Rheinlanddamm 24, 44139 Dortmund, plant die Errichtung
und den Betrie...
47
Die vorgezogene Realisierung des geplanten rheinland-pfälzischen Abschnitts der
380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruck...
48
 Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld
(BI. 4219) im Abschnitt Pkt. Mudersbach – La...
49
 Rückbau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Siegburg – Betzdorf (BI. 0073)
mit 1 Mast
 Rückbau der 220-kV-Höchstspan...
50
Der hier planfestzustellende Abschnitt in Rheinland-Pfalz zwischen der Landesgrenze
Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz...
51
als 15 km und einer Nennspannung von 220 Kilovolt oder mehr eine Umweltverträg-
lichkeitsprüfung durchzuführen ist.
Im ...
Planfeststellungsbeschluss Amprion-380-kV-Trasse
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Der Planfeststellungsbeschluss der SGD-Nord zum Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg für den Abschnitt Landesgrenze Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen – Dauersberg und den Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld, Abschnitt Pkt. Mudersbach – Landesgrenze Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen (BI. 4219) sowie Anpassungen bestehender Freileitungen

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Planfeststellungsbeschluss Amprion-380-kV-Trasse

  1. 1. Planfeststellungsbeschluss gemäß § 43 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) Aktenzeichen: 21a-70.0-009-2012 Vorhaben: Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg, Abschnitt Landesgrenze Rhein- land-Pfalz/Nordrhein-Westfalen – Dauersberg (BI. 4319) und Neubau der 380-kV-Höchstspannungs- freileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld, Abschnitt Pkt. Mudersbach – Landesgrenze Rheinland- Pfalz/Nordrhein-Westfalen (BI. 4219) sowie Anpassungen bestehender Freileitungen Antragstellerin und Vorhabenträgerin: Amprion GmbH Rheinlanddamm 24 44139 Dortmund Ort und Datum: Koblenz, den 26.06.2015 Planfeststellungsbehörde: Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Zentralreferat Gewerbeaufsicht Stresemannstraße 3-5 56068 Koblenz Ansprechpartner: Herr Gottschling (Tel. 0261/120-2180) Herr Liermann (Tel. 0261/120-2134)
  2. 2. Inhaltsverzeichnis II Inhaltsverzeichnis II I. Planfeststellung 1 II. Planunterlagen 4 III. Nebenbestimmungen 10 III.1 Allgemeines 10 III.2 Wasserwirtschaftliche Belange 11 III.2.1 Wasserwirtschaftlich begründete Anzeigepflichten 11 III.2.2 Neubau von Masten in den Schutzzonen II der Wasserschutzgebiete 11 III.2.3 Neubau von Masten in den Schutzzonen III der Wasserschutzgebiete; Demontage von Masten in den Schutzzonen II und III der Wasserschutzgebiete 16 III.2.4 Arbeiten an Oberflächengewässern 22 III.3 Natur- und Landschaftsschutz 25 III.4 Geologie, Bergbau und Bodenschutz 26 III.5 Forst- und Landwirtschaft 28 III.6 Denkmalpflege 29 III.7 Straßen- und verkehrsrechtliche Belange 29 III.8 Belange der Flugsicherheit 32 III.9 Anlagen Dritter 33 III.9.1 Anlagen der DB Netz AG 33 III.9.2 Anlagen der Westerwaldbahn GmbH 37 III.9.3 Anlagen der Open Grid Europe GmbH 39 III.9.4 Anlagen der Rheinischen Energie AG 44 III.9.5 Anlagen des Zweckverbandes Wasserversorgung Kreis Altenkirchen 44 III.9.6 Anlagen des Wasserbeschaffungsverbandes Birken 45 III.9.7 Anlagen der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH 45 IV. Entscheidung über Anträge und Einwendungen 45 V. Begründung 46 V.1 Vorhaben 46 V.2 Verfahrensablauf 51 V.3 Planrechtfertigung 55 V.4 Abwägungserhebliche Belange 59 V.4.1 Abschnittsbildung 59 V.4.2 Variantenprüfung 62
  3. 3. III V.4.2.1 Nullvariante 64 V.4.2.2 Variante 1: Erdkabel statt Freileitung 64 V.4.2.3 Variante 2: Leitungsführung Pkt. Oberschelden – UA Eiserfeld 66 V.4.2.4 Variante 3: Kleinräumige Verschwenkung Mudersbach/Brachbach (C2) 69 V.4.2.5 Variante 4: Südliche Umgehung Alsdorf (A2) 70 V.4.2.6 Variante 5: Verlegung Umspannwerk Eiserfeld 74 V.4.2.7 Variante 6: Umgehung Brachbach 78 V.4.2.8 Variante 7: Versetzte Leitungsführung Pkt. Oberschelden – Eiserfeld 79 V.4.3 Umweltverträglichkeitsprüfung 80 V.4.3.1 Schutzgut Mensch 81 V.4.3.2 Schutzgüter Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt 82 V.4.3.3 Schutzgut Landschaft 86 V.4.3.4 Schutzgut Boden 87 V.4.3.5 Schutzgut Wasser 87 V.4.3.6 Schutzgüter Klima und Luft 89 V.4.3.7 Schutzgüter Kultur- und sonstige Sachgüter 90 V.4.3.8 Wechselwirkungen 90 V.4.3.9 Zusammenfassende Bewertung 90 V.4.4 Raumordnerische Belange, Regionalplanung und Bauleitplanung 92 V.4.5 Wasserwirtschaftliche Belange 94 V.4.6 Natur- und Landschaftsschutz 99 V.4.7 Gebietsschutz 103 V.4.8 Artenschutz 107 V.4.9 Immissionsschutz 108 V.4.10 Forst 113 V.4.11 Landwirtschaft 115 V.4.12 Verkehr 115 V.4.13 Versorgungsleitungen und Telekommunikation 117 V.4.14 Abfall und Boden 118 V.4.15 Denkmalschutz 119 V.4.16 Bergbau und Geologie 119 V.4.17 Kommunale Belange 121 V.4.17.1 Verbandsgemeinde Kirchen/Ortsgemeinde Brachbach 121 V.4.17.2 Ortsgemeinde Mudersbach 128
  4. 4. IV V.4.17.3 Stadt Siegen 135 V.4.17.4 Verbandsgemeinde Betzdorf 136 V.4.17.5 Ortsgemeinde Alsdorf 139 V.4.18 Einwendungen 148 V.4.18.1 Einwendung A 148 V.4.18.2 Einwendung B 150 V.4.18.3 Einwendung C – Haubergsgenossenschaften Katzenbach 151 V.4.18.4 Einwendungen E, H, V, AE, AJ, AQ, AR, AZ, BB, BP, BR, BS, BT, BU, CI, DA, DB, DD und DE 153 V.4.18.5 Einwendung F 156 V.4.18.6 Einwendung G 157 V.4.18.7 Einwendungen I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, W, X, Y, Z, AA, AD, AF, AG, AH, AI, AL, AM, AN, AO, AP, AS, AT, AU, AV, AW, AY, BA, BE, BF, BG, BH, BI, BJ, BK, BL, BM, BN, BO, BW, BY, BZ, CA, CC, CD, CE, CF, CG, CH, CJ, CK, CM, CN, CT, CV, CW, CX, CZ und DC 159 V.4.18.8 Einwendungen AB – Waldinteressentenschaft Herkersdorf und AC – Haubergsge- nossenschaft Herkersdorf 166 V.4.18.9 Einwendung AK 167 V.4.18.10 Einwendungen AX1, AX2, AX3, AX4, AX5, AX6, AX7, AX8 AX9, AX10, AX11, AX12, AX13, AX14, AX15, AX16 und AX17 168 V.4.18.11 Einwendungen BD und CB 175 V.4.18.12 Einwendung BQ 176 V.4.18.13 Einwendung BV – Haubergsgenossenschaften Mudersbach 179 V.4.18.14 Einwendung BX 183 V.4.18.15 Einwendung CL – Wasserbeschaffungsverband Birken 189 V.4.18.16 Einwendung CQ 197 V.4.18.17 Einwendung CS – Haubergsgenossenschaften Alsberg und Arsberg 198 V.4.18.18 Einwendung CU 208 V.4.18.19 Einwendungen CY und DF – Waldinteressentenschaft Alsdorf 210 V.4.19 Private Belange und Zulässigkeit der Enteignung 211 V.5 Gesamtabwägung 218
  5. 5. V VI. Kosten des Verfahrens 221 VII. Rechtsbehelfsbelehrung 221 Rechtsquellenverzeichnis i Verzeichnis der Anlagen iV
  6. 6. 1 I. Planfeststellung 1. Auf Antrag der Firma Amprion GmbH, vertreten durch die Geschäftsführung, Rheinlanddamm 24, 44139 Dortmund, wird der Plan zum Neubau der [110] 1 /380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg im Abschnitt Landesgrenze Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen – Dauersberg (Bauleit- nummer [BI.] 4319) sowie zum Neubau der [110] 2 /380-kV-Höchstspannungs- freileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld im Abschnitt Pkt. Mudersbach – Lan- desgrenze Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen (BI. 4219) nebst der erforderlichen Anpassungen bestehender Freileitungen in Gestalt der 1. und 2. Planänderung gemäß § 43 Sätze 1 Nr. 1, 6 und 8 EnWG i.V.m. § 1 Abs. 1 Landesverwaltungsverfahrensgesetz Rheinland-Pfalz (LVwVfG) i.V.m. §§ 72 bis 77 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) unter den im Abschnitt III ent- haltenen Nebenbestimmungen festgestellt. 2. Die Entziehung oder die Beschränkung von Grundeigentum oder von Rechten am Grundeigentum ist gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 Satz 1 EnWG zu- lässig, soweit sie zur Durchführung des in der Ziffer I.1 planfestgestellten Vorhabens erforderlich ist. 3. Der Planfeststellungsbeschluss schließt gem. § 75 Abs. 1 Satz 1 VwVfG i.V.m. § 4 LVwVfG folgende Entscheidungen mit ein: 3.1 Die wasserrechtliche Befreiung gemäß § 5 der Rechtsverordnung über die Festsetzung des Wasserschutzgebietes „Mudersbach“ vom 18.06.1990 zum Neubau des Mastes Nr. 502 der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) sowie die wasserrechtliche Befreiung gemäß § 5 der 1 Auf dem Mastgestänge der BI. 4319 werden zwischen dem Punkt Mudersbach und der Umspannan- lage Dauersberg zwei 110-kV-Stromkreise mitgeführt, die ebenfalls Gegenstand des Planfeststel- lungsbeschlusses sind. Die BI. 4319 wird nachfolgend vereinfacht als 380-kV-Höchstspannungs- freileitung bezeichnet. 2 Auf dem Mastgestänge der BI. 4219 werden im gesamten rheinland-pfälzischen Abschnitt zwei 110- kV-Stromkreise mitgeführt, die ebenfalls Gegenstand des Planfeststellungsbeschlusses sind. Die BI. 4219 wird nachfolgend vereinfacht als 380-kV-Höchstspannungsfreileitung bezeichnet.
  7. 7. 2 Rechtsverordnung über die Festsetzung des Wasserschutzgebietes „Birken“ vom 11.07.2005 zum Neubau des Mastes Nr. 9 der 380-kV- Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld (BI. 4219). 3.2 Die wasserrechtliche Genehmigung nach § 78 Abs. 4 i.V.m. Abs. 1 Nr. 5 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) für die Baustelleneinrichtungsflächen des Mastes Nr. 500 (Gemarkung Mudersbach, Flur 11) und des Mastes Nr. 511 der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) im gesetzlichen Überschwemmungsgebiet der Sieg (Gewässer I. Ordnung) und eines Grabens (Gewässer III. Ordnung) sowie des Mastes Nr. 8 (Gemarkung Mudersbach, Flur 15) sowie für die Baustelleneinrichtungsfläche des Mastes Nr. 9 (Gemarkung Mudersbach, Flur 5) der 380-kV-Höchstspannungs- freileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld (BI. 4219) im gesetzlichen Über- schwemmungsgebiet eines Grabens (Gewässer III. Ordnung). 3.3 Die wasserrechtliche Erlaubnis gem. § 8 Abs. 1 i.V.m. § 9 Abs. 1 Nr. 5 und Abs. 2 Nr. 1 WHG für die Baugrubenwasserhaltung zum Bau des Mastes Nr. 8 nebst Ableitung des Wassers in den angrenzenden Grundseifen (Ge- wässer III. Ordnung). 3.4 Die Genehmigung gemäß § 17 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zur Zulässigkeit der Eingriffe in Natur und Landschaft nach § 14 BNatSchG sowie der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (§ 15 BNatSchG), die mit der Durchführung des Vorhabens verbunden sind, wie sie sich insbesondere aus der Umweltstudie von August 2013 (Ordner 4 – 6, Anlage 12 der Planunterla- gen) in Gestalt der 1. und 2. Planänderung ergeben. 3.5 Die naturschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung nach § 30 Abs. 3 BNatSchG für die nicht vermeidbaren Eingriffe in gesetzlich geschützte Bioto- pe (§ 30 Abs. 1 und 2 BNatSchG), wie sie sich aus der Anlage 12 der Planun- terlagen (Ordner 4 bis 6, Umweltverträglichkeitsstudie) in Gestalt der 1. und 2. Planänderung ergeben. 3.6 Die straßenrechtlichen Sondernutzungserlaubnisse zur Anlage und Änderung von Leitungskreuzungen/-längsführungen an Bundes-, Landes- und Kreis- straßen wie sie sich aus den Anlagen 7 und 9 des Plans in Gestalt der 1. und
  8. 8. 3 2. Planänderung ergeben (§§ 8 und 8a Bundesfernstraßengesetz [FStrG], §§ 41 und 43 Landesstraßengesetz [LStrG]). 3.7 Die straßenrechtliche Sondernutzungserlaubnis gemäß §§ 8 und 8a FStrG sowie gemäß §§ 41 und 43 LStrG zur Nutzung bestehender bzw. zur Anlage neuer Zufahrten zu einer Bundes-, Landes- und Kreisstraße außerhalb der Ortsdurchfahrt unter dem Vorbehalt der abschließenden Entscheidung (§ 74 Abs. 3 VwVfG). 3.8 Die luftverkehrsrechtliche Zustimmung gemäß § 15 Abs. 1 i.V.m. § 14 Abs. 1 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) für die Spannfelder, in denen die Maximalhöhe der Beseilung eine Höhe von 100 m über der Erdoberfläche überschreitet; hier für die Spannfelder zwischen Mast Nr. 503 und Mast Nr. 505, zwischen Mast Nr. 510 und Mast Nr. 511, zwischen Mast Nr. 520 und Mast Nr. 521, zwischen Mast Nr. 530 und Mast Nr. 531, zwischen Mast Nr. 532 und Mast Nr. 533 sowie zwischen Mast Nr. 535 und Mast Nr. 536 der 380-kV- Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) sowie das Spannfeld zwischen Mast Nr. 4 und Mast Nr. 5 der 380-kV- Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld (BI. 4219). 3.9 Die Genehmigung zur Rodung und Umwandlung von Wald in eine andere Bodennutzungsart nach § 14 Abs. 1 Landeswaldgesetz Rheinland-Pfalz (LWaldG) für die Errichtung von 51 Masten (umfasst alle Masten mit Aus- nahme des Mastes Nr. 508 der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) und der Maste Nr. 5, Nr. 6 und Nr. 7 der 380-kV- Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld (BI. 4219). 4. Die Kosten des Verfahrens trägt die Antragstellerin. Zur Kostenfestsetzung ergeht ein gesonderter Bescheid.
  9. 9. 4 II. Planunterlagen Der festgestellte Plan umfasst folgende mit dem Sichtvermerk der Struktur- und Ge- nehmigungsdirektion Nord versehene Antrags- und Planunterlagen: 6 Ordner Planunterlagen: Ordner 1, Anlage 1: Erläuterungsbericht, Seiten 1-73 Ordner 1, Anlage 2: Übersichtspläne (Maßstab 1:25.000), Blatt 1.2 Ordner 1, Anlage 3: Schemazeichnungen der Maste, Blätter 1 bis 23 Ordner 1, Anlage 4: Masttabellen, Anlagen 4.0 bis 4.6 Ordner 1, Anlage 5: Prinzipzeichnung der Fundamente, Blatt 1 Ordner 1, Anlage 6: Fundamenttabellen, Anlagen 6.1 bis 6.3 Ordner 1, Anlage 7: Übersichtsplan mit Blattschnitten (1:25.000) sowie folgende Lagepläne im Maßstab 1:2.000/1:1.000: 7.0 Zwischenausbau BI. 2319: Gemarkung Mudersbach, Blätter 64.3, 64.3a 7.1 Höchstspannungsfreileitung BI. 4319: Gemarkung Mudersbach, Blätter 65, 65A, 65a, 66.1 Gemarkung Brachbach, B. 3 66.2, 66.2A, 67.1, 67.1A Gemarkung Katzenbach, Blätter 67.2, 68.1 Gemarkung Offhausen, Blätter 68.2, 69.1 Ordner 2, Anlage 7: Lagepläne (Fortsetzung) 7.1 Höchstspannungsfreileitung BI. 4319 (Fortsetzung): Gemarkung Herkersdorf, B. 68.3, 69.2, 69.2A, 70.1 Gemarkung Grünebach, B. 70.2, 71.1, 71.1a, 71.1b Gemarkung Sassenroth, Blatt 71.2 Gemarkung Alsdorf, Blätter 72, 73.1, 73.1a 3 B. = Blatt/Blätter
  10. 10. 5 Gemarkung Dauersberg, Blätter 73.2, 73.2a Gemarkung Steineroth, Blatt 73.3a 7.2 Höchstspannungsfreileitung BI. 4219: Gemarkung Mudersbach, Blätter 1, 1A, 1a, 2, 2A 7.3 Hochspannungsfreileitung BI. 0071: Gemarkung Brachbach, Blätter 1, 1A 7.4 Hochspannungsfreileitung BI. 0131: Gemarkung Grünebach, Blatt 1.1 Gemarkung Offhausen, Blatt 1.2 7.5 Höchstspannungsfreileitung BI. 2319: Gemarkung Herkersdorf, Blatt 70 Gemarkung Alsdorf, Blatt 72 7.6 Höchstspannungsfreileitung BI. 2471: Gemarkung Alsdorf, Blatt 1 7.7 Hochspannungsfreileitung BI. 0813: Gemarkung Mudersbach, Blatt 1.3 Ordner 2, Anlage 8: Eigentümernachweise 8.0 Zwischenausbau BI. 2319: Gemarkung Mudersbach, Seiten 1 bis 4 8.1 Höchstspannungsfreileitung BI. 4319: Gemarkung Mudersbach, Seiten 1 bis 26 Gemarkung Brachbach, Seiten 1 bis 41 Gemarkung Katzenbach, Seiten 1 bis 8 Gemarkung Offhausen, Seite 1 Gemarkung Herkersdorf, Seite 1 bis 19 Gemarkung Grünebach, Seite 1 bis 22 Gemarkung Sassenroth, Seite 1 bis 7 Gemarkung Alsdorf, Seiten 1 bis 13
  11. 11. 6 Gemarkung Dauersberg, Seiten 1 bis 2 Gemarkung Steineroth, Seite 1 Ordner 3, Anlage 8: Eigentümernachweise (Fortsetzung) 8.2 Höchstspannungsfreileitung BI. 4219: Gemarkung Mudersbach, Seiten 1 bis 44 8.3 Hochspannungsfreileitung BI. 0071: Gemarkung Brachbach, Seiten 1 bis 6 8.4 Hochspannungsfreileitung BI. 0131: Gemarkung Grünebach, Seite 1 Gemarkung Offhausen, Seite 1 8.5 Höchstspannungsfreileitung BI. 2319: Gemarkung Herkersdorf, Seite 1 Gemarkung Alsdorf, Seiten 1 bis 12 8.6 Höchstspannungsfreileitung BI. 2471: Gemarkung Alsdorf, Seite 1 8.7 Hochspannungsfreileitung BI. 0813: Gemarkung Mudersbach, Seiten 1 bis 2 Ordner 3, Anlage 9: Kreuzungsverzeichnisse Höchstspannungsfreileitung BI. 4319, Seiten 1 bis 49 Höchstspannungsfreileitung BI. 4219, Seiten 1 bis 33 Hochspannungsfreileitung BI. 0071, Seiten 1 bis 15 Höchstspannungsfreileitung BI. 2319, Seiten 1 bis 14
  12. 12. 7 Hochspannungsfreileitung BI. 0131, Seiten 1 bis 14 Höchstspannungsfreileitung BI. 2471, Seiten 1 bis 14 Hochspannungsfreileitung BI. 0813, Seiten 1 bis 4 Ordner 3, Anlage 10: Nachweise über die Einhaltung der magnetischen und elektrischen Feldstärkewerte gem. 26. BImSchV Nachweis 1, Seiten 1 bis 5 Nachweis 2, Seiten 1 bis 5 Ordner 3, Anlage 11: Veröffentlichung zum Thema: Geräuschemission und Geräuschimmission durch Koronaentladungen, Seiten 181 bis 193 Ordner 4, Anlage 12: Umweltstudie Teil A: Projektgrundlage und Erläuterungsbericht, S. 1 bis 65 nebst Plananlagen zum Teil A; Teil B: Variantenvergleich zur Anbindung der UA Eiserfeld, Seiten 1 bis 37; Karten Teil B Variantenvergleich zur Anbindung der UA Eiserfeld Teil C: Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU), Seiten 1 bis 254; Anhang Teil C Umweltverträglich- keitsuntersuchung (UVU), Seiten 1 bis 22; Karten Teil C Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU)
  13. 13. 8 Ordner 5, Anlage 12: Umweltstudie (Fortsetzung, Anhänge) Teil D: Landschaftspflegerischer Begleitplan, Seiten 1 bis 96 nebst Anhang 1, Seiten 1 bis 36; Karten Landschaftspflegerischer Begleitplan Teil E: Art-für-Art-Prüfung, Seiten 1 bis 71 Ordner 6, Anlage 12: Umweltstudie (Fortsetzung, Anhänge) Teil E (Fortsetzung): Anhang 1 Art-für-Art-Prüfung, Seiten 1 bis 79 Karten Art-für-Art-Prüfung Teil F: NATURA 2000-Verträglichkeitsstudie, Seiten 1 bis 79 Karten NATURA 2000-Verträglichkeitsstudie Ordner 6, Anlage 13: Erklärung zu den technischen Anforderungen der Anlage, Seite 1 1 Ordner Unterlagen zur 1. Planänderung: Anlage 1: Erläuterungen, Seiten 3 - 4 Anlagen; geänderte Planfeststellungsunterlagen: zu O. 4 1, Anlage 2: Übersichtsplan im Maßstab 1:25.000, Blatt 1.2 zu O. 1, Anlage 3: Schemazeichnungen der Maste, Blätter 4, 24, 25 zu O. 1, Anlage 4.1: Masttabelle BI. 4319, Seiten 1 bis 2 4 O. = Ordner
  14. 14. 9 zu O. 1, Anlage 6.1: Fundamenttabelle BI. 4319, Seiten 1 bis 2 zu O. 1, Anlage 7A: Blattschnittübersicht im Maßstab 1:25.000, Blatt 1.2 zu O. 1, Anlage 7.0.3: Lageplan im Maßstab 1:2.000, Blatt 64.3a zu O. 1, Anlage 7.1.1: Lageplan im Maßstab 1:2.000, Blätter 65, 65A, 66.1, 66.1a zu O. 1, Anlage 7.1.2: Lageplan im Maßstab 1:2.000, Blatt 66.2 zu O. 2, Anlage 8.1.1: Leitungsrechtsregister BI 4319, Gemarkung Mu- dersbach, Blätter 1 bis 28 nebst Anhang, Seiten 1 bis 16 zu O. 3, Anlage 9.1: Kreuzungsverzeichnis BI. 4319, Seiten 1 bis 49 zu O. 4-6, Anlage 12: Umweltgutachterliche Stellungnahme, Seiten 1-18; Anhang Seiten 1-17 1 Hefter Unterlagen zur 2. Planänderung: Ergänzende Stellungnahme zu elektrischen und magnetischen Feldern unter Berücksichtigung der Anforderungen der novellierten 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV) im Plan- feststellungsverfahren zur Errichtung der 110-/380-kV-Höchstspannungs- freileitungen Kruckel – Dauersberg, Bl. 4319 und Pkt. Mudersbach – Eiserfeld, Bl. 4219 in den Abschnitten Rheinland-Pfalz, Seiten 1 bis 8 Anlagen; geänderte Planfeststellungsunterlagen: zu O. 3, Anlage 10.1: Nachweis 1 über die Einhaltung der magnetischen und elektrischen Feldstärkewerte (Bl. 4319), Blätter 1 bis 5 zu O. 3, Anlage 10.2: Nachweis 2 über die Einhaltung der magnetischen und elektrischen Feldstärkewerte (Bl. 4219), Blätter 1 bis 5
  15. 15. 10 Das Vorhaben ist nach Maßgabe der vorgenannten Planunterlagen in Gestalt der 1. und 2. Planänderung auszuführen, soweit sich nicht aus den folgenden Nebenbe- stimmungen etwas anderes ergibt. III. Nebenbestimmungen Die Planfeststellung wird unter Beachtung folgender Nebenbestimmungen er- teilt: 1. Allgemeines 1.1 Mit der Errichtung der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld, Abschnitt Pkt. Mudersbach – Landesgrenze Rheinland-Pfalz/Nord- rhein-Westfalen (BI. 4219) darf erst begonnen werden, wenn die Bezirksre- gierung Arnsberg als zuständige Planfeststellungsbehörde des Landes Nord- rhein-Westfalen die Planfeststellung für den nordrhein-westfälischen Bauabschnitt von der Landesgrenze Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen bis zur Umspannanlage Eiserfeld erteilt hat und dieser Planfeststellungsbe- schluss sofort vollziehbar ist. Die Arbeiten sind einzustellen, sofern für diesen Beschluss die aufschiebende Wirkung wiederhergestellt wird. 1.2 Der Beginn der Bauarbeiten ist der Planfeststellungsbehörde unter Angabe der ausführenden Firmen und Benennung der jeweiligen Bauleiter mindestens eine Woche vor Baubeginn bekannt zu geben. Das Ende der Bauarbeiten ist ebenfalls bei der Planfeststellungsbehörde anzuzeigen. 1.3 Während der Bauzeit ist auf der Baustelle ständig eine Kopie der Planfeststel- lung sowie der Bauunterlagen aufzubewahren und die Anwesenheit einer verantwortlichen Person sicherzustellen. 1.4 Hinweis: Während der Bauzeit hat die Vorhabenträgerin zu gewährleisten, dass die in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Bau- lärm-Geräuschemissionen festgesetzten Immissionsrichtwerte für die be- troffenen Gebiete entsprechend den Festsetzungen des Bebauungsplans o- der entsprechend ihrer tatsächlichen Art der baulichen Nutzung während der Tag- und Nachtzeit eingehalten werden. Die Vorschriften der Geräte- und
  16. 16. 11 Maschinenlärmschutzverordnung – 32. BImSchV – vom 29.08.2002 (BGBl. I S. 3478), zuletzt geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 08.11.2011 (BGBl. I S. 2178), sind einzuhalten. 1.5 Die betroffenen Grundstückseigentümer sind rechtzeitig (mindestens zwei Wochen vorher) über den Beginn und die voraussichtliche Dauer der Bauar- beiten auf ihren Grundstücken zu informieren. 2. Wasserwirtschaftliche Belange 2.1 Wasserwirtschaftlich begründete Anzeigepflichten 2.1.1 Der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Wasserwirt- schaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Montabaur, Kirchstraße 45, 56410 Montabaur, und den jeweiligen Wasserversorgungsträgern (Wasser- verband Siegen-Wittgenstein, Einheitsstraße 23, 57076 Siegen; Verein Was- serwerk Mudersbach, Koblenzer Straße 4, 57555 Mudersbach; Wasserbe- schaffungsverband Birken, In der Stroth 23A, 57555 Mudersbach) sind vor Baubeginn die jeweils verantwortlichen Bauleiter zu benennen. 2.1.2 Der Beginn und das Ende der Baumaßnahmen sind vor Baubeginn der Struk- tur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Wasserwirtschaft, Ab- fallwirtschaft, Bodenschutz und den jeweiligen Wasserversorgungsträgern (Wasserverband Siegen-Wittgenstein, Verein Wasserwerk Mudersbach, Wasserbeschaffungsverband Birken) mitzuteilen. (Anschriften siehe Zif- fer III.2.1.1) 2.2 Neubau von Masten in den Schutzzonen II der Wasserschutzgebiete Folgende Masten sollen in Schutzzone II eines Wasserschutzgebietes errich- tet werden:  Mast Nr. 502 (Neubau), Gemarkung Mudersbach, Flur 10, Flurstücke 13/57 und 17, Wasserschutzgebiet „Mudersbach“ (403 521 603)  Mast Nr. 9 (Neubau), Gemarkung Mudersbach, Flur 5, Flurstück 4/2, Wasserschutzgebiet „Birken“, (403 521 491)
  17. 17. 12 Bei den Arbeiten an diesen Maststandorten sind die Auflagen und Bedingun- gen aus den Ziffern III.2.2.1 bis III.2.2.23 zu beachten. 2.2.1 An den eingesetzten Maschinen dürfen im Wasserschutzgebiet weder Repa- raturen noch Wartungs- oder Pflegearbeiten ausgeführt werden. 2.2.2 Das Betanken von Maschinen in der Schutzzone II ist nicht zulässig. 2.2.3 Das Lagern von wassergefährdenden Stoffen (Öl, Benzin u. dgl.) sowie der Umgang (Umfüllen, Betanken von Fahrzeugen, Geräten, usw.) mit diesen Stoffen ist in den Schutzzonen II verboten. 2.2.4 Es dürfen keine Baustelleneinrichtungen (z.B. Bauwagen, Lager, Fertigungs- anlagen u. dgl.) erstellt werden; Lagerstätten für den vor Ort anfallenden Bo- denaushub sowie die Lagerung von Mastteilen sind zulässig. 2.2.5 Während der Stillstandszeiten sind die Baumaschinen auf einer Untergrundfo- lie abzustellen, damit evtl. austretende Betriebsmittel nicht ungehindert in den Boden eindringen können. Diese Folie ist zum Schutz vor Beschädigungen zu übersanden. Werden Baumaschinen nicht mehr auf den Baustellen benötigt, sind diese umgehend aus dem Wasserschutzgebiet zu entfernen. 2.2.6 Der für den jeweiligen Bauablauf erforderliche Schwerlastkran ist im Ruhezu- stand auf einer zu übersandenden Untergrundfolie abzustellen, damit evtl. austretende Betriebsmittel nicht ungehindert in den Boden eindringen können. 2.2.7 Sofern vom Bauablauf her möglich, sind die Stellflächen des Autokrans auch während der Arbeiten wasserundurchlässig herzurichten. 2.2.8 Sofern neben den vorhandenen Zufahrtswegen auch angrenzende Wald- und Wiesenflächen für Baufahrzeuge in Anspruch genommen werden müssen, sind diese Fahrwege zur Vermeidung von Schäden am sensiblen Waldboden bzw. an der durchwurzelten schützenden Deckschicht (Grasnarbe) mit Fahr- bohlen bzw. Fahrmatten abzudecken. Dies gilt auch für bevorzugte Rangier- flächen innerhalb der temporären Arbeitsflächen. Schädigungen der Grasnar-
  18. 18. 13 be sind nach Abschluss der Arbeiten zu beseitigen; die Grasnarbe ist ggf. durch Ansaat wiederherzustellen. Entstandene Straßen- und Wegeschäden sind nach Durchführung der Maß- nahmen fachgerecht zu beseitigen. 2.2.9 Im Wasserschutzgebiet eingesetzte Baumaschinen, dürfen nur mit umweltver- träglichen und biologisch abbaubaren Hydraulikfluiden (umweltverträgliche Druckflüssigkeit für fluidtechnische Anwendungen gem. ISO 15380) und Schmierstoffen (entsprechend der Vorgaben des EU-Umweltzeichens für Schmierstoffe [EU Eco Label]) betrieben werden. 2.2.10 Das Auslaufen wassergefährdender Stoffe ist sofort der unteren Wasserbe- hörde der Kreisverwaltung Altenkirchen, Parkstraße 1, 57610 Altenkirchen, Tel. 02681/81-0, und dem jeweiligen Wasserversorgungsträger (am Mast Nr. 502: Verein Wasserwerk Mudersbach, Koblenzer Straße 4, 57555 Mu- dersbach, Tel. 0172/5374679 oder 0171/6111340; am Mast Nr. 9: Wasserbe- schaffungsverband Birken, In der Stroth 23A, 57555 Mudersbach, Tel. 0271/354685) anzuzeigen. Außerhalb der Dienstzeiten der unteren Wasser- behörde ist die Polizei zu benachrichtigen. Ungeachtet dessen ist belastetes Erdreich sofort auszukoffern und in dichten Behältnissen bis zur weiteren Ent- scheidung außerhalb des Wasserschutzgebietes zwischenzulagern. Hierfür ist vom Beginn bis zum Abschluss der Erdarbeiten an beiden Maststandorten ein Behältervolumen von mindestens 5 m³ vorsorglich vorzuhalten. 2.2.11 In die Deckschichten darf nur in dem für die bauliche Abwicklung unabdingba- ren Maß eingegriffen werden. Dies gilt insbesondere für den Abtrag von Mut- terboden. Dieser darf nur im Bereich der Fundamentgrube abgetragen wer- den. 2.2.12 Die ausgehobenen Erdschichten sind getrennt zu lagern und nach Herstel- lung des Fundamentes entsprechend der vorgefundenen Schichtung wieder einzubauen. Die zuvor vorhandene umgebende Nutzung ist wiederherzustel- len. Etwaige darüber hinausgehende Verfüllungen müssen mit unbelastetem Bodenmaterial erfolgen, welches die Vorsorgewerte der Bundesbodenschutz-
  19. 19. 14 verordnung einhält. Überschüssiges Bodenmaterial ist fachgerecht zu entsor- gen. 2.2.13 Die Fundamente der Masten Nr. 9 und Nr. 502 dürfen ausschließlich als Plat- tenfundamente hergestellt werden. Die Herstellung von anderen Fundamen- ten wie z. B. Stufen- und Bohrpfahlfundamenten bedarf der vorherigen Zu- stimmung der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Montabaur. 2.2.14 Bauabfälle, Überreste, Behältnisse oder dergleichen, dürfen nicht überschüt- tet werden. Sie sind wie die übrigen Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. 2.2.15 Beim Neubau der Fundamente ist nur biologisch abbaubares Schalöl zu ver- wenden. Für den bei der Fundamentherstellung selbst benötigten Ortbeton ist chromatarmer Zement (weniger als 2 ppm wasserlösliches Chromat) zu ver- wenden. Insgesamt ist bei der Verwendung von Ortbeton darauf zu achten, dass die Zuschlagstoffe keine das Grundwasser bzw. die Trinkwasserversor- gung beeinträchtigenden oder schädigenden Inhaltsstoffe enthalten. 2.2.16 Zum Schutz des Grundwassers vor möglichen Auswirkungen des Ortbetons sowie vor mikrobiologischen Verunreinigungen sind in der Fundamentbaugru- be nach Aushub und vor Beginn weiterer Betonierarbeiten PE- oder PVC- Folien einzubringen und seitlich über die Grubenböschung bis zur natürlichen Geländeoberkante hochzuziehen. Die Folien sind unterhalb und oberhalb durch Sandlagen oder Schutzvliese (PE oder PP) vor Beschädigungen zu schützen. 2.2.17 Die anfallenden belasteten Bauwässer sind in einem Tiefpunkt der Baugrube in Form eines Pumpensumpfes zu sammeln. Diese im Pumpensumpf anfal- lenden Wässer sind in einem an die Baugrube angrenzenden Auffangbehälter zu sammeln und schadlos zu entsorgen. 2.2.18 Um die vier aus dem Erdreich ragenden Betonköpfe herum sind nach Ab- schluss der Arbeiten zur Schaffung einer durchwurzelten Bodenschicht mit ei- ner natürlichen Filterwirkung entsprechende Grasansaaten vorzunehmen.
  20. 20. 15 2.2.19 Für den Zeitraum der Fundamentherstellung sind die in den jeweiligen Schutzzonen II betroffenen Gewinnungsanlagen „Stollen Obere Hundsborn II“ und „Bohrung über Stollen Grundseifen/Grube Klara“ werktäglich auf die Pa- rameter Trübung, pH-Wert und Leitfähigkeit zu überwachen. Die Überwa- chungsergebnisse sind aufzuzeichnen und auf Verlangen vorzulegen. Die Überwachung der vorgenannten Parameter ist in enger Abstimmung mit dem Verein Wasserwerk Mudersbach vorzubereiten und durchzuführen. Sollten sich während der Bauarbeiten Beeinträchtigungen der Gewinnungsan- lagen „Stollen Obere Hundsborn II“ und „Bohrung über Stollen Grundsei- fen/Grube Klara“ ergeben, sind die Arbeiten unverzüglich einzustellen und die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz Montabaur, zu informieren. 2.2.20 Die Bauzeiten sind auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Still- standszeiten oder Arbeitsunterbrechungen sind während der Herstellung von Fundamenten und dem ungeschützten Freilegen der Deckschichten nicht länger als zusammenhängend 7 Tage zulässig. Ausgenommen hiervon ist die vierwöchige Abbindezeit des Betons. 2.2.21 Hinweis: Zur Vermeidung zukünftiger Schadstoffeinträge in den Boden ist gem. § 7 BBodSchG Vorsorge gegen das Entstehen schädlicher Bodenver- änderungen zu treffen. Bekannte Eintragsmöglichkeiten von Kontaminanten sind zu prüfen bzw. zu verhindern. 2.2.22 Hinweis: Sofern im Rahmen von Bau und Betrieb des Strommastes durch Schadstoffeinträge die Rohwasserqualität und -quantität der Trinkwasserge- winnungsanlage nachteilig verändert wird, besteht eine Schadensersatzpflicht gem. § 89 WHG. 2.2.23 Der Erlass weiterer wasserrechtlicher Auflagen, Änderungen bzw. Ergänzun- gen bleibt vorbehalten.
  21. 21. 16 2.3 Neubau von Masten in den Schutzzonen III der Wasserschutzgebiete; Demontage von Masten in den Schutzzonen II und III der Wasserschutz- gebiete Für die Arbeiten an folgenden Masten, die sich in Wasserschutzgebieten be- finden, gelten die Nebenbestimmungen der Ziffern III.2.3.1 bis III.2.3.27: Wasserschutzgebiet „Henriette“ (403 520 146), Gemarkung Mudersbach: Schutzzone II: Mast Nr. 285 (Rückbau), Flur 11, Flurstück 119 Schutzzone II: Mast Nr. 368 (Rückbau), Flur 11, Flurstück 119 Schutzzone III: Mast Nr. 497 (Neubau), Flur 11, Flurstück 119 Wasserschutzgebiet „Mudersbach“ (403 521 603), Gemarkung Mudersbach: Schutzzone III: Mast Nr. 279 (Rückbau), Flur 10, Flurstück 13/57 Schutzzone II: Mast Nr. 274 (Rückbau), Flur 10, Flurstück 13/57 Schutzzone III: Mast Nr. 278 (Rückbau), Flur 10, Flurstück 456/14 Schutzzone III: Mast Nr. 375 (Rückbau), Flur 10, Flurstück 456/14 Schutzzone III: Mast Nr. 503 (Neubau), Flur 10, Flurstück 456/14 Schutzzone II: Mast Nr. 277 (Rückbau), Flur 10, Flurstück 28/1 Schutzzone II: Mast Nr. 376 (Rückbau), Flur 10, Flurstück 28/1 Wasserschutzgebiet „Birken“ (403 521 491), Gemarkung Mudersbach: Schutzzone III: Mast Nr. 8 Nord (Rückbau), Flur 6, Flurst. 437 und 131/20 Schutzzone III: Mast Nr. 8 Süd (Rückbau), Flur 6, Flurstück 437 Schutzzone III: Mast Nr. 7 (Neubau), Flur 6, Flurstück 437 Schutzzone III: Mast Nr. 9 Nord (Rückbau), Flur 15, Flurstück 2/1 Schutzzone III: Mast Nr. 9 Süd (Rückbau), Flur 15, Flurstück 1/3 Schutzzone III: Mast Nr. 8 (Neubau), Flur 15, Flurstück 2/1 Schutzzone II: Mast Nr. 10 Nord (Rückbau), Flur 5, Flurstück 4/2 Schutzzone II: Mast Nr. 10 Süd (Rückbau), Flur 5, Flurstück 4/2 Schutzzone III: Mast Nr. 11 West (Rückbau), Flur 5, Flurstück 2/75 Schutzzone III: Mast Nr. 11 Ost (Rückbau), Flur 5, Flurstück 2/75 Schutzzone III: Mast Nr. 10 (Neubau), Flur 5, Flurstück 2/75 Schutzzone III: Mast Nr. 12 West (Rückbau), Flur 5, Flurstück 2/75 Schutzzone III: Mast Nr. 12 Ost (Rückbau), Flur 5, Flurstück 2/75 Schutzzone III: Mast Nr. 11 (Neubau), Flur 5, Flurstück 2/75
  22. 22. 17 2.3.1 Für die Fundamentherstellung von Mast Nr. 8 in der Schutzzone III des WSG Birken ist das anfallende unbelastete Grundwasser aus der Baugrubenwas- serhaltung schadlos abzuleiten. Bevorzugt ist hierbei die Ableitung über das angrenzende Wiesengelände dezentral und breitflächig und unter Ausnutzung der belebten Bodenzone vorzunehmen. 2.3.2 Bei einer Ableitung in den angrenzenden Grundseifen, Gewässer III. Ord- nung, müssen an der Einleitungsstelle folgenden Anforderungen eingehalten werden: Überwachungswerte: Abfiltrierbare Stoffe < 100 mg/l (Bestimmung nach DIN EN 872:2005-04) Absetzbare Stoffe < 0,3 ml/l (Bestimmung nach DIN 38409-H9-2, Ausgabe Juli 1980) 2.3.3 Das Einleitungsrohr darf nicht in den Gewässerquerschnitt hineinragen. Das Einleitungsrohr ist zur Vermeidung von Kolkschäden an dem der Einleitstelle gegenüber liegenden Uferrandstreifen so abzuwinkeln, dass eine tangentiale Einleitung in Fließrichtung des Gewässers erfolgt. Sollten die vorstehenden Maßnahmen zur Vermeidung von Kolkschäden nicht genügen, muss die Ein- leitstelle verlagert werden. Dennoch eingetretene Kolkschäden sind zu besei- tigen; der ursprüngliche Zustand ist wieder herzustellen. 2.3.4 Eine Einleitung von unbelastetem Grundwasser und von Wasser für die Bau- grubenwasserhaltung in die lokal vorhandene öffentliche Kanalisation ist un- zulässig. 2.3.5 Die belasteten Wässer aus der Fundamentherstellung dürfen nicht zusam- men mit den unbelasteten Wässern der Baugrubenwasserhaltung abgeleitet werden. (siehe auch Ziffer III.2.3.21) 2.3.6 An den sowohl bei Mastrückbauten als auch bei Mastneubauten eingesetzten Maschinen dürfen in Wasserschutzgebieten bzw. Gewinnungsgebieten weder Reparaturen noch Wartungs- oder Pflegearbeiten ausgeführt werden. 2.3.7 Das Betanken von Maschinen in den Schutzzonen II ist nicht zulässig.
  23. 23. 18 2.3.8 Das Lagern von wassergefährdenden Stoffen (Öl, Benzin u. dgl.) sowie der Umgang (Umfüllen, Betanken von Fahrzeugen, Geräten, usw.) mit diesen Stoffen ist verboten. 2.3.9 Es dürfen sowohl bei Mastrückbauten als auch bei Mastneubauten keine Baustelleneinrichtungen (z.B. Bauwagen, Lager, Fertigungsanlagen u. dgl.) erstellt werden; Lagerstätten für den vor Ort anfallenden Bodenaushub sowie die Lagerung von Mastteilen sind zulässig. 2.3.10 In den Schutzzonen II sind während der Stillstandszeiten von Baumaschinen diese auf einer Untergrundfolie abzustellen, damit evtl. austretende Betriebs- mittel nicht ungehindert in den Boden eindringen können. Diese Folie ist zum Schutz vor Beschädigungen zu übersanden. Werden Baumaschinen nicht mehr auf den Baustellen benötigt, sind diese umgehend aus dem jeweiligen Wasserschutzgebiet bzw. der Gewinnungszo- ne zu entfernen. 2.3.11 In den Schutzzonen II ist der für den jeweiligen Bauablauf erforderliche Schwerlastkran im Ruhezustand auf einer zu übersandenden Untergrundfolie abzustellen, damit evtl. austretende Betriebsmittel nicht ungehindert in den Boden eindringen können. Sofern vom Bauablauf her möglich, sind in den Schutzzonen II die Stellflä- chen des Autokrans auch während der Arbeiten wasserundurchlässig herzu- richten. 2.3.12 Sofern neben den vorhandenen Zufahrtswegen auch angrenzende Wald- und Wiesenflächen für Baufahrzeuge in Anspruch genommen werden müssen, sind diese Fahrwege zur Vermeidung von Schäden am sensiblen Waldboden bzw. an der durchwurzelten schützenden Deckschicht (Grasnarbe) mit Fahr- bohlen bzw. Fahrmatten abzudecken. Dies gilt auch für bevorzugte Rangier- flächen innerhalb der temporären Arbeitsflächen. Schädigungen der Grasnar- be sind nach Abschluss der Arbeiten zu beseitigen; die Grasnarbe ist gegebenenfalls durch Ansaat wiederherzustellen.
  24. 24. 19 Entstandene Straßen- und Wegeschäden sind nach Durchführung der Maß- nahmen fachgerecht zu beseitigen. 2.3.13 Die in den Wasserschutzgebieten bzw. in der Gewinnungszone eingesetzten Baumaschinen dürfen nur mit umweltverträglichen und biologisch abbaubaren Hydraulik- und Schmiermitteln (Pflanzenöle) betrieben werden. 2.3.14 Das Auslaufen wassergefährdender Stoffe ist sofort der unteren Wasserbe- hörde der Kreisverwaltung Altenkirchen, Parkstraße 1, 57610 Altenkirchen, Tel. 02681/81-0, und dem jeweiligen Wasserversorgungsträger (im Wasser- schutzgebiet „Henriette“: Wasserverband Siegen-Wittgenstein, Einheitsstra- ße 23, 57076 Siegen, Tel. 0271-7096-53; im Wasserschutzgebiet „Muders- bach“: Verein Wasserwerk Mudersbach, Koblenzer Straße 4, 57555 Mudersbach, Tel. 0172/5374679 oder 0171/6111340; im Wasserschutzgebiet „Birken“: Wasserbeschaffungsverband Birken, In der Stroth 23A, 57555 Mu- dersbach, Tel. 0271/354685) anzuzeigen. Außerhalb der Dienstzeiten der un- teren Wasserbehörde ist die Polizei zu benachrichtigen. Ungeachtet dessen ist belastetes Erdreich sofort auszukoffern und in dichten Behältnissen bis zur weiteren Entscheidung außerhalb des Wasserschutzgebietes zwischenzula- gern. Hierfür ist vom Beginn bis zum Abschluss der Erdarbeiten an den unter Ziffer III.2.3 Maststandorten ein Behältervolumen von mindestens 5 m³ vor- sorglich vorzuhalten. 2.3.15 In die Deckschichten sowohl bei Mastrückbauten als auch bei Mastneubauten darf nur in dem für die bauliche Abwicklung unabdingbare Maß eingegriffen werden. Dies gilt insbesondere für den Abtrag von Mutterboden. Dieser darf nur im Bereich der Fundamentgruben abgetragen werden. 2.3.16 Die ausgehobenen Erdschichten sind getrennt zu lagern und nach Herstel- lung bzw. Rückbau der Fundamente entsprechend der vorgefundenen Schichtung wieder einzubauen. Die zuvor vorhandene umgebende Nutzung ist wiederherzustellen. Etwaige darüber hinausgehende Verfüllungen müssen sowohl bei Mastrückbauten als auch bei Mastneubauten mit unbelastetem Erdmaterial erfolgen, welches die Vorsorgewerte der Bundesbodenschutzver- ordnung einhält. Überschüssiges Bodenmaterial ist fachgerecht zu entsorgen.
  25. 25. 20 2.3.17 Die Fundamente der unter Ziffer III.2.3 genannten neu zu errichtenden Mas- ten dürfen ausschließlich als Plattenfundamente hergestellt werden. Die Her- stellung von anderen Fundamenten wie z. B. Stufenfundamenten bedarf vor- ab einer Zustimmung der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Montabaur. 2.3.18 Bauabfälle, Überreste, Behältnisse oder dergleichen, dürfen nicht überschüt- tet werden. Sie sind wie die übrigen Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. 2.3.19 Beim Neubau der Fundamente ist nur biologisch abbaubares Schalöl zu ver- wenden. 2.3.20 Für den bei der Fundamentherstellung selbst benötigten Ortbeton ist chroma- tarmer Zement (weniger als 2 ppm wasserlösliches Chromat) zu verwenden. Insgesamt ist bei der Verwendung von Ortbeton darauf zu achten, dass die Zuschlagstoffe keine für das Grundwasser bzw. für die Trinkwasserversor- gung beeinträchtigende oder schädigende Inhaltsstoffe enthalten. 2.3.21 Zum Schutz des Grundwassers vor möglichen Auswirkungen des Ortbetons sowie vor mikrobiologischen Verunreinigungen sind in den Fundamentgruben nach Aushub und vor Beginn weiterer Betonierarbeiten PE- oder PVC-Folien einzubringen und seitlich über die Grubenböschung bis zur natürlichen GOK hochzuziehen. Die Folien sind unterhalb und oberhalb durch Sandlagen oder Schutzvliese (PE oder PP) vor Beschädigungen zu schützen. Die anfallenden belasteten Bauwässer sind in einem Tiefpunkt der Baugrube in Form eines Pumpensumpfes zu sammeln. Diese im Pumpensumpf anfal- lenden Wässer sind in einem an die Baugrube angrenzenden Auffangbehälter zu sammeln und schadlos zu entsorgen. 2.3.22 Um die vier aus dem Erdreich ragenden Betonköpfe herum sind nach Ab- schluss der Arbeiten zur Schaffung einer durchwurzelten Bodenschicht mit ei- ner natürlichen Filterwirkung entsprechende Grasansaaten vorzunehmen. Analog hierzu sind nach Rückbau von Mastfundamenten und Auffüllung der Gruben (vgl. Ziffer III.2.3.16 der Nebenbestimmungen) ebenfalls Ansaaten durchzuführen.
  26. 26. 21 2.3.23 Im Rahmen der Mastrückbauten sind die Arbeitsbereiche großflächig mit Pla- nen abzudecken, um das Eindringen von abgewitterten blei- und zinkhaltigen Korrosionsschutzanstrichen in den Untergrund zu verhindern. Dies gilt sowohl für die alten Maststandorte als auch für die Bereiche, in denen die betroffenen Maste zur Demontage abgelegt werden. 2.3.24 Bei den Mastrückbauten muss, soweit Schadstoffanreicherungen durch Blei und Zink in den Böden bestehen können bzw. im Einzelfall nachgewiesen sind, das Belastungspotential beseitigt werden. Bei Standorten, deren Masten im Fußbereich mit teerhaltigen Materialien be- handelt wurden, ist neben Blei und Zink eine mögliche Belastung auf PAK zu berücksichtigen. Gem. § 4 BBodSchG ist dem Verursacher einer schädlichen Bodenverände- rung, dem Grundstückseigentümer und dem Nutzer eine unmittelbare Ver- pflichtung zur Sanierung aufgelegt. 2.3.25 Die Bauzeiten an den jeweiligen Maststandorten sind auf das unbedingt not- wendige Maß zu beschränken. Stillstandszeiten oder Arbeitsunterbrechungen sind während der Herstellung von Fundamenten und dem ungeschützten Freilegen der Deckschichten nicht länger als zusammenhängend 7 Tage zu- lässig. Ausgenommen hiervon ist die vierwöchige Abbindezeit des Betons. 2.3.26 Hinweis: Zur Vermeidung zukünftiger Schadstoffeinträge in den Boden ist gem. § 7 BBodSchG Vorsorge gegen das Entstehen schädlicher Bodenver- änderungen zutreffen. Bekannte Eintragsmöglichkeiten von Kontaminanten sind zu prüfen bzw. zu verhindern. 2.3.27 Hinweis: Sofern im Rahmen von Bau und Betrieb der Strommaste in den je- weiligen Wasserschutzgebieten durch Schadstoffeinträge die Rohwasserqua- lität und -quantität der Trinkwassergewinnungsanlagen nachteilig verändert werden, besteht eine Schadensersatzpflicht gem. § 89 WHG.
  27. 27. 22 2.4 Arbeiten an Oberflächengewässern: 2.4.1 Die Baustelleneinrichtungsflächen der Masten  Nr. 500 der BI. 4319 (Gemarkung Mudersbach, Flur 11, Flurstück 193/150) und  Nr. 511 der BI. 4319 (Gemarkung Brachbach, Flur 4, Flurstück 2/11) sind mit einem Mindestabstand zur Uferkante der Gewässer von 5 m einzu- richten. Bei den Arbeiten an den vorgenannten Maststandorten sind die Nebenbe- stimmungen der Ziffern III.2.4.2 bis III.2.4.5 zu beachten. 2.4.2 Es dürfen keine Arbeiten im Uferbereich oder im Gewässer durchgeführt wer- den. Ausnahmen sind unter Ziffer 2.4.6 geregelt. Auffüllungen im Überschwemmungsgebiet sind grundsätzlich unzulässig. 2.4.3 In den am Gewässer eingesetzten Baumaschinen, Fahrzeugen und Aggrega- ten dürfen nur Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten verwendet werden, die das Umweltzeichen für biologisch schnell abbaubare Hydraulikflüssigkei- ten, Schmierstoffe und Schalöle tragen. Während der Bauarbeiten sind das Lagern von wassergefährdenden Stoffen (Öl, Benzin u. dgl.) sowie das Hantieren (Umfüllen, Betanken von Fahrzeugen usw.) mit diesen Stoffen nur außerhalb des Gewässerschutzbereiches (40- Meter-Bereich bei Gewässern I. und II. Ordnung, 10-Meter-Bereich bei Ge- wässern III. Ordnung) und außerhalb des Hochwasserabflussprofils der Sieg erlaubt. Sollte der Bauablauf eine Betankung unbedingt erfordern, so sind entsprechende Vorkehrungen zur Abwendung von Schäden am Gewässer und der Uferbereiche für den Havariefall zu treffen (Vorhaltung von Auffang- behältern, Folie etc.). An den beim Bau eingesetzten Maschinen dürfen im Schutzbereich weder Reparaturen noch Wartungs- oder Pflegearbeiten ausgeführt werden.
  28. 28. 23 Das Auslaufen wassergefährdender Stoffe ist sofort unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung Altenkirchen, Parkstraße 1, 57610 Altenkirchen, Tel. 02681/81-0, anzuzeigen. Außerhalb der Dienstzeiten der unteren Was- serbehörde ist die Polizei zu benachrichtigen. Ungeachtet dessen ist belaste- tes Erdreich sofort auszukoffern und in dichten Behältnissen bis zur weiteren Entscheidung außerhalb des Gewässers und seines Schutzbereiches zwi- schenzulagern. Hierfür ist an den Maststandorten, die sich in der Nähe eines Oberflächengewässers befinden, vom Beginn bis zum Abschluss der Erdar- beiten ein Behältervolumen von mindestens 5 m³ vorsorglich vorzuhalten. Während einer Stillstandzeit von mehr als 3 Tagen sind Baumaschinen aus dem Schutzbereich abzuziehen. 2.4.4 Die Baustelleneinrichtungsfläche des Mastes Nr. 511 grenzt im Norden an das ausgewiesene Überschwemmungsgebiet der Sieg. Auf dem Grundstück in der Gemarkung Brachbach, Flur 4, Flurstück 2/11 dürfen im Bereich des Überschwemmungsgebietes gemäß § 88a LWG keine Gegenstände gelagert werden, die den Wasserabfluss im Hochwasserfall behindern oder die fortge- schwemmt werden können. Der schadlose Hochwasserabfluss muss während der Bauzeit gewährleistet sein. Die Vorhabenträgerin hat keinen Anspruch auf Warnung bei Hochwas- ser und/oder Eisgang. Sie hat sich selbst rechtzeitig zu informieren und die evtl. erforderlichen Sicherungsmaßnahmen einzuleiten. 2.4.5 Nach der Bauausführung und Räumung der Baustelleneinrichtung ist der ur- sprüngliche Zustand der in Anspruch genommenen Flächen wiederherzustel- len. 2.4.6 Für die Baumaßnahmen an den Masten  Nr. 8 der BI. 4219 (Gemarkung Mudersbach, Flur 15, Flurstück 2/1),  Nr. 9 der BI. 4219 (Gemarkung Mudersbach, Flur 5, Flurstück 4/2) und  Nr. 9 (Rückbau) der BI. 0072 (Gemarkung Mudersbach, Flur 5, Flur- stück 4/2)
  29. 29. 24 ist eine temporäre Verrohrung der Gewässer III. Ordnung mit Anschüttung für den Zeitraum der Bauphase zur Errichtung einer Baustelleneinrichtungsflä- che, für den Rückbau des Schwellenfundamentes bzw. zur Herstellung der Zuwegung unter Beachtung folgender wasserwirtschaftliche Nebenbestim- mungen zulässig. (Ziffern III.2.4.6.1 bis III.2.4.6.4) 2.4.6.1 Die Anschüttungen und Einbauten im Gewässerbett der Gewässer III. Ord- nung sind ausschließlich zum Schutz des Gewässers vor Verschmutzung, der Errichtung einer der Zuwegung und zur Erhaltung eines Arbeitsraumes am Gewässerrand zulässig. Die Gewässer sind im Bereich der Anschüttungen durch den Einbau eines Vlieses zu schützen. 2.4.6.2 Der Rückbau der Anschüttungen und Einbauten in den Gewässern ein- schließlich der Uferbereiche hat ausschließlich an die Fertigstellung der Bau- maßnahme zu erfolgen. Der ursprüngliche Zustand ist wiederherzustellen. 2.4.6.3 Der schadlose Hochwasserabfluss muss während der Bauzeit gewährleistet sein. 2.4.6.4 Die unter Ziffern III.2.4.3 und III.2.4.4 der Nebenbestimmungen enthaltenen Vorgaben sind unbeschränkt einzuhalten. 2.5 Hinweis: Für Schäden, die durch den Bau oder den Betrieb der Anlage (ein- schließlich Nebenanlagen) in Gewässernähe entstehen, haftet die Vorhaben- trägerin nach den allgemeinen wasser- und zivilrechtlichen Vorschriften. Das Land Rheinland-Pfalz haftet nicht, außer bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten seiner Organe oder Beauftragten, für Schäden, die an den Anlagen (einschließlich Nebenanlagen) in Gewässernähe entstehen, et- wa durch Hochwasser, sonstige Naturereignisse oder unterlassener Gewäs- serunterhaltung.
  30. 30. 25 3. Natur- und Landschaftsschutz 3.1 Zur Umsetzung der im Landespflegerischen Begleitplan aufgeführten Maß- nahmen ist frühzeitig (i.d.R. nach Baurechtserlangung) eine Umweltbaubeglei- tung/ökologische Baubegleitung durch ein auf dem Gebiet des Naturschutzes erfahrenes Büro für die Dauer der Bauabwickung einschließlich Rückbaupha- se einzurichten. Die Umweltbaubegleitung/ökologische Baubegleitung hat si- cherzustellen, dass die im Landespflegerischen Begleitplan aufgelisteten Vermeidungs- und Schutzmaßnahmen umgesetzt werden und insbesondere die Phase der Bauastelleneinrichtung und die wegemäßige Erschließung der Baustellen zu begleiten. Das beauftragte Büro ist der oberen Naturschutzbe- hörde der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Stresemannstraße 3 - 5, 56068 Koblenz vor Baubeginn zu benennen. Eine Abschlussdokumentation über den Verlauf und die Durchführung der Maßnahmen ist zu erstellen und der oberen Naturschutzbehörde der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord nach Beendigung der Maßnahmen unaufgefordert vorzulegen. 3.2 Vor Baubeginn ist der oberen Naturschutzbehörde ein Bauzeitenplan vorzule- gen, der die Einhaltung der Schutzzeiten, insbesondere für Baumfällungen und vom Haselhuhn besiedelten Waldbeständen, nachweist. Zu erhaltende Gehölzbestände sind gemäß DIN 18920 zu schützen. 3.3 Bei der Baustellenabwicklung sind im Hinblick auf den Bodenschutz DIN 18930 und DIN 18915 zu beachten. 3.4 Der Rückbau der nicht mehr benötigten Trassenabschnitte hat im zeitlichen Zusammenhang mit der Neubaumaßnahme zu erfolgen, spätestens jedoch 6 Monate nach Abschluss der Arbeiten am jeweiligen Trassenabschnitt. 3.5 Baustraßen sind in der Regel zurückzubauen. Sofern im Einzelfall der Zu- stand einer Baustraße dauerhaft erhalten werden soll, ist der Eingriff in Natur und Landschaft durch die Umweltbaubegleitung/ökologische Baubegleitung zu bewerten und ggf. ergänzend zu bilanzieren. 3.6 Die Leitungstrasse ist in Waldgebieten dauerhaft nach Vorgabe eines Ma- nagementkonzeptes, das mit der oberen Naturschutzbehörde abgestimmt ist,
  31. 31. 26 zu pflegen. Dabei sind insbesondere die Lebensraumansprüche des Hasel- huhns zu berücksichtigen. 3.7 Die mit der 1. Planänderung durch die Schutzstreifenaufweitung verbundenen Waldverluste auf 7.620 qm Fläche sind durch die in den Antragsunterlagen beschriebene Ersatzmaßnahme des Umbaus eines Fichtenreinbestandes in Laubwald auf einer Fläche von ca. 0,9 ha im Bereich der Haubergsgenossen- schaft Wittelsbach auszugleichen. Diese Ersatzmaßnahme ist in engem zeitli- chem Zusammenhang mit dem Eingriff, aber unter Beachtung von § 39 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 BNatSchG umzusetzen. 3.8 Der Managementplan für die Trassenpflege im Abschnitt zwischen Mast Nr. 503 und Mast Nr. 505 ist in der Schutzstreifenaufweitung an den Habi- tatansprüchen des Haselhuhns auszurichten. 3.9 Für die in den Antragsunterlagen aufgeführten Kompensationsmaßnahmen ist der oberen Naturschutzbehörde spätestens 3 Monate nach Baubeginn eine Dokumentation vorzulegen. 4. Geologie, Bergbau und Bodenschutz 4.1 Bodenverändernde Maßnahmen sind auf das zwingend notwendige Maß zu beschränken, um die Bodenfunktionen nicht nachteilig zu verändern. 4.2 Bei allen Erdarbeiten sind die Vorgaben nach § 202 BauGB in Verbindung mit DIN EN 18915 und DIN EN 19731 sowie die Forderungen des Bodenschutzes (Bundes-Bodenschutzgesetz, Bundesbodenschutzverordnung und Landes- bodenschutzgesetz) zu beachten. 4.3 Für alle Masten sind vor Beginn der Erdarbeiten am jeweiligen Standort die Baugrundverhältnisse zu prüfen. Hierzu sind standortbezogene Baugrundun- tersuchungen durchzuführen, die von einem Baugrundgutachter geplant und ausgewertet werden müssen. An den Maststandorten, für die eine Beeinflus- sung durch historische Bergbautätigkeit bekannt ist oder nicht ausgeschlos- sen werden kann, ist die Prüfung des Altbergbaus in die Baugrunduntersu- chung einzubeziehen (auf die entsprechenden Dokumentationen beim Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz wird verwiesen). Die
  32. 32. 27 einschlägigen Normen und Regelwerke, wie DIN EN 1997-1 und -2, DIN 1054 sowie DIN 4020, sind zu beachten. Die Ergebnisse der Baugrunduntersu- chungen sind dem Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, Emy-Roeder-Straße 5, 55129 Mainz, mitzuteilen. Mit der Errichtung eines Mastes darf erst begonnen werden, wenn die Begut- achtung des Baugrundes ergab, dass die Bodentragfähigkeit und eine ent- sprechende Standfestigkeit des Mastes gegeben sind. Im Rahmen der bodenmechanischen und bodengeologischen Untersuchun- gen (Probebohrungen) am Maststandort Nr. 8 ist der Nachweis zu führen, dass durch eine Gründung i.V.m. dem geplanten Bau und Betrieb des Mastes Nr. 8 keinerlei Beeinträchtigungen des angrenzenden oberflächennahen Stol- lensystems zu besorgen sind. Dieser Nachweis ist fachgutachterlich durch ei- ne externe Fachdienststelle oder ein zertifiziertes unabhängiges Ingenieurbü- ro zu prüfen. 4.4 Für Betonfundamente von Masten, die im Zuge der Baumaßnahme abgebaut werden, gilt: Grundsätzlich sind die Betonfundamente bis in eine Tiefe von mindestens 1,20 m unter der natürlichen Geländeoberkante abzutragen. Ein weitergehender Rückbau hat zu erfolgen, sobald die Fundamente die recht- lich mögliche und beabsichtigte Nutzung des Grundstücks beeinträchtigen. 4.5 Hinweis: Beim Auf- und Einbringen von Materialien auf und in den Boden sind insbesondere die Vorgaben nach § 12 BBodSchV zu beachten. Danach ist der Auftrag von Fremdböden nur dann zulässig, wenn am Ort des Auftrags keine schädlichen Boden(funktions)veränderungen im Sinne des BBodSchG zu befürchten sind. Bodenfunktionen sind in diesem Zusammenhang die na- türlichen Bodenfunktionen (Lebensraumfunktion, Ausgleichskörper im Was- serkreislauf, Filter und Puffer für Schadstoffe) oder eine Flächennutzung für Siedlung, Erholung, Land- und Forstwirtschaft. 4.6 Beim Bodenauftrag müssen Verdichtungen sowie Vernässungen und sonstige nachteilige Bodenveränderungen durch geeignete Maßnahmen sowie durch Berücksichtigung der Menge und des Zeitpunktes des Aufbringens vermieden werden. Beispiele für technische Maßnahmen sind:
  33. 33. 28  Das Durchführen der Bodenarbeiten nur bei trockener Witterung und auf abgetrockneten Böden.  Das Abschieben des Oberbodens und das sofortige Begrünen der Bo- denmieten.  Die Vermeidung von Radfahrzeugen und Bevorzugung von Kettenfahr- zeugen mit großer Lauffläche.  Die Reduzierung der Anzahl der Arbeitsgänge und der Überfahrten sowie  eine generell bodenschonende Folgenutzung. 4.7 Bei Eingriffen in den Baugrund sind die einschlägigen Regelwerke zu beach- ten, z.B. DIN 4020, DIN EN 1997-1 und DIN EN 1997-2 sowie DIN 1054. 4.8 Sollten sich im Verlauf der Arbeiten Hinweise auf Schadstoffbelastungen im Boden ergeben, ist die Maßnahme umgehend einzustellen und die Regional- stelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz Montabaur der Struk- tur- und Genehmigungsdirektion Nord zur Abstimmung der weiteren Vorge- hensweise zu informieren. 5. Forst- und Landwirtschaft 5.1 Bei der Ausführung der Baumaßnahmen sind grundsätzlich die vorhandenen Waldwege zu benutzten, um die Bodenverdichtungen in und neben der Tras- se auf das unumgängliche Maß zu beschränken. 5.2 Es ist während der Bauphase sicher zu stellen, dass die forstliche Nutzung der Wege für den ordnungsgemäßen Holztransport gewährleistet ist. Nach Beendigung der Baumaßnahmen sind die benutzten Waldwege wieder in ei- nen für die ganzjährige Holzabfuhr geeigneten Zustand zu versetzen. 5.3 Vor Beginn der Bauarbeiten sind die Eigentümer der Forst-/Feldwege über die Inanspruchnahme der Wege als Bauzufahrten zu informieren. 5.4 Bei der Nutzung von Wirtschaftswegen als Bauzufahrten ist der Ausgangszu- stand der Wege nach Abschluss der Nutzung wiederherzustellen. Entstande- ne Schäden sind, wie auch solche an landwirtschaftlichen Nutzflächen, sind von der Vorhabenträgerin zu beseitigen bzw. zu entschädigen. Dies gilt auch für Baustelleneinrichtungsflächen und temporäre Lagerflächen.
  34. 34. 29 5.5 Baumaschinen, die in Waldbereichen eingesetzt werden, dürfen nur mit um- weltverträglichen und biologisch abbaubaren Hydraulikfluiden (umweltverträg- liche Druckflüssigkeit für fluidtechnische Anwendungen gem. ISO 15380) und Schmierstoffen (entsprechend der Vorgaben des EU-Umweltzeichens für Schmierstoffe [EU Eco Label]) betrieben werden. 6. Denkmalpflege 6.1 Der Beginn der Erdarbeiten ist der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direkti- on Landesarchäologie, Referat Erdgeschichte, Große Langgasse 29, 55116 Mainz, Tel. 06131/2016-400, vier Wochen vorher schriftlich anzuzeigen, damit das Umfeld der geplanten Maststandorte auf archäologische Spuren unter- sucht werden kann. 6.2 Hinweis: Zutage kommende archäologische Funde wie Mauern, Erdverfär- bungen, Knochen, Skelettteile, Gefäße, Scherben, Münzen, Eisengegenstän- de etc. sind gemäß §§ 16-21 Denkmalschutz- und -pflegegesetz Rheinland- Pfalz an die Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Landesarchäologie, Außenstelle Koblenz, Niederberger Höhe 1, 56077 Koblenz zu melden. 6.3 Die ausführenden Baufirmen sind eindringlich auf die Bestimmungen des Denkmalschutz- und -pflegegesetzes vom 23.03.1978 (GVBl. 1978 S. 159 ff.) hinzuweisen. Danach ist jeder zutage kommende archäologische Fund unver- züglich zu melden, die Fundstelle soweit als möglich unverändert zu lassen und die Gegenstände sorgfältig gegen Verlust zu sichern. 7. Straßen- und verkehrsrechtliche Belange 7.1 Der Schutz des Straßenraumes und die Sicherheit des Verkehrs während der Bauausführung müssen zu jeder Zeit sichergestellt sein. 7.2 Der Straßenverkehr darf grundsätzlich weder behindert noch gefährdet wer- den, insbesondere nicht durch das Lagern von Baumaterialien und Abstellen von Maschinen und Geräten auf Straßeneigentum. 7.3 Baubedingte Verschmutzungen der klassifizierten Straße sind unverzüglich zu beseitigen.
  35. 35. 30 7.4 Das geplante Leitungsvorhaben führt zu folgenden Kreuzungen/Längsverle- gungen mit dem klassifizierten Straßennetz:  B 62: von NK 5113254 nach NK 5113256 bei Station ca. 5,814 Gemarkung Brachbach Kreuzung zwischen Mast Nr. 508 und Mast 509  B 62: von NK 5113256 nach NK 5113259 bei Station ca. 2,056 Gemarkung Mudersbach Kreuzung zwischen Mast Nr. 4 und Mast 5  L 284: von NK 5113146 nach NK 5113156 bei Station ca. 1,976 Gemarkung Grünebach Kreuzung zwischen Mast Nr. 530 und Mast 531  L 280: von NK 5113146 nach NK 5113147 bei Station ca. 1,521 Gemarkung Alsdorf Kreuzung zwischen Mast Nr. 532 und Mast 533  K 100: von NK 5113256 nach NK 5113262 Gemarkung Brachbach Kreuzung zwischen Mast Nr. 508 und Mast 509  K 97: von NK 5113265 nach NK 5113262 bei Station ca. 4,022 Gemarkungen Katzenbach und Brachbach Kreuzung zwischen Mast Nr. 511 und Mast 512  K 97: von NK 5113262 nach NK 5113259 bei Station ca. 2,525 Gemarkung Mudersbach Kreuzung zwischen Mast Nr. 4 und Mast 5  K 101: von NK 5113269 nach NK 5113158 bei Station ca. 0,000 Gemarkung Herkersdorf Kreuzung zwischen Mast Nr. 520 und Mast 521 Für die vorgenannten Kreuzungen/Längsverlegungen sind zur Regelung der Rechtsverhältnisse vor Baubeginn Gestattungsverträge zwischen der Vorha-
  36. 36. 31 benträgerin und dem Straßenbaulasträger (Landesbetrieb Mobilität Diez, Goethestr. 9, 65582 Diez) abzuschließen. Den entsprechenden Anträgen sind aussagefähige Planunterlagen (Lageplan 1: 1000 mit Angabe der Straßenbe- zeichnung, Luftbild/Übersichtslageplan 1:5000 mit Darstellung der Leitung) über den genauen Verlauf der Leitung mit Darstellung der jeweiligen Kreu- zung beizufügen. 7.5 Die straßenrechtlichen Sondernutzungserlaubnisse zur Anlage und Änderung von Leitungskreuzungen/-längsführungen an Bundes-, Landes- und Kreis- straßen, die unter Ziffer I.3.6 in den Planfeststellungsbeschluss aufgenom- men worden sind, werden auf Widerruf erteilt. 7.6 Die abschließende Entscheidung über die straßenrechtliche Sondernutzungs- erlaubnis zur Nutzung bestehender bzw. zur Anlage neuer Zufahrten zu einer Bundes-, Landes- oder Kreisstraße außerhalb der Ortsdurchfahrt steht gemäß § 74 Abs. 3 VwVfG unter dem Vorbehalt, dass die Antragstellerin beim Lan- desbetrieb Mobilität Diez, Goethestr. 9, 65582 Diez folgende Unterlagen vor- legt:  Aufstellung aller Baustellenzufahrten (nur für die in der Bauphase erfor- derlichen Zufahrten) mit Angabe von Netzknoten und Station  Aufstellung aller Zufahrten, die für eine spätere Unterhaltung erforderlich sind mit Angabe von Netzknoten und Station  Ausbauplanung für jede Zufahrt mit Längsschnitt und Sichtflächen- darstellung gemäß RAS-L-1 und RAS-K-1 im Maßstab 1:500 Die freizuhaltenden Sichtflächen betragen vom 3-Meter-Punkt: - 200 m in beide Richtungen, bei 100 km/h - 110 m in beide Richtungen, bei 70 km/h - 70 m in beide Richtungen, bei 50 km/h  Schleppkurvennachweis für den Einmündungsbereich
  37. 37. 32 8. Belange der Flugsicherheit 8.1 Gemäß der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luft- fahrthindernissen (NFL I 143/07 vom 24.05.2007)“ ist an folgenden Masten und im Bereich folgender Spannfelder eine Tageskennzeichnung anzubrin- gen:  BI. 4219, Mast Nr. 4  BI. 4219, Mast Nr. 5  BI. 4219, Erdseil im Spannfeld zwischen Mast Nr. 4 und Mast Nr. 5  BI. 4319, Mast Nr. 503  BI. 4319, Mast Nr. 505  BI. 4319, Erdseil im Spannfeld zwischen Mast Nr. 503 und Mast Nr. 505  BI. 4319, Mast Nr. 510  BI. 4319, Mast Nr. 511  BI. 4319, Erdseil im Spannfeld zwischen Mast Nr. 510 und Mast Nr. 511  BI. 4319, Mast Nr. 520  BI. 4319, Mast Nr. 521  BI. 4319, Erdseil im Spannfeld zwischen Mast Nr. 520 und Mast Nr. 521  BI. 4319, Mast Nr. 530  BI. 4319, Mast Nr. 531  BI. 4319, Erdseil im Spannfeld zwischen Mast Nr. 530 und Mast Nr. 531  BI. 4319, Mast Nr. 532  BI. 4319, Mast Nr. 533  BI. 4319, Erdseil im Spannfeld zwischen Mast Nr. 532 und Mast Nr. 533  BI. 4319, Mast Nr. 535  BI. 4319, Mast Nr. 536  BI. 4319, Erdseil im Spannfeld zwischen Mast Nr. 535 und Nr. 536 8.2 Die Tageskennzeichnung ist wie folgt anzubringen: An den Masten ist zumindest die Mastspitze und die oberste Traverse in ver- kehrsweiß (RAL 9016) und verkehrsorange (RAL 2009) zu kennzeichnen. Al- ternativ kann die Farbe verkehrsrot (RAL 3020) in Verbindung mit grauweiß (RAL 9002), achatgrau (RAL 7038) oder lichtgrau (RAL 7035) verwendet wer- den.
  38. 38. 33 Die Erdseile in den vorgenannten Spannfeldern sind mit Kegelmarkern in ver- kehrsorange oder verkehrsorange/verkehrsweiß zu kennzeichnen. Die Marker in Form eines Doppelkegels mit einem Durchmesser von 1 m und einer Länge von 1,5 m sind im Abstand von maximal 60 m anzubringen, mindestens aber zwei Seilmarker je Spannfeld. Alternativ sind auch Kugelmarker mit einem Durchmesser von 0,6 m in den Farben verkehrsorange oder verkehrsorange/verkehrsweiß zulässig. Die Ku- gelmarker sind mit einem maximalen Abstand von 30 m anzubringen. 9. Anlagen Dritter 9.1 Anlagen der DB Netz AG 9.1.1 Bei der baulichen Realisierung und der späteren Nutzung der zu errichtenden Anlagen ist sicherzustellen, dass die Betriebssicherheit des Eisenbahnbe- triebs nicht beeinträchtigt wird. Die entsprechenden Regelungen der Verwal- tungsvorschrift über Signal-, Telekommunikations- und elektrotechnische An- lagen des Eisenbahn-Bundesamtes (VV Bau-STE) in der aktuellen Fassung und der Verwaltungsvorschrift für die Bauaufsicht im Ingenieurbau, Oberbau und Hochbau sowie maschinentechnische Anlagen des Eisenbahn- Bundesamtes (VV Bau) in der aktuellen Fassung sind zu beachten. 9.1.2 Hinweis: In den Bahn-km: ca. 113,700 - ca. 115,870 (Strecke 2880 Siegen Weidenau –Betzdorf) und Bahn-km 86,400 (Strecke 2651 Köln Messe Deutz – Gießen) sind Kreuzungen der Bahnstrecken der DB AG mit den 380-kV- Höchstspannungsfreileitungen bzw. dem Rückbau von Hochspannungsfreilei- tungen vorgesehen. Die DB Services Immobilien GmbH weist darauf hin, dass die Vorhabenträgerin mit der DB Netz AG mindestens 3 Wochen vor Baubeginn Kreuzungsverträge nach den Stromkreuzungsrichtlinien abzu- schließen habe. Hierzu seien der DB Netz AG rechtzeitig vor Baubeginn die geprüften Entwurfs- und Ausführungspläne (4-fach) zur betrieblichen und fachtechnischen Prüfung und zum Abschluss der Vereinbarung vorzulegen. Die Zustimmung zum Baubeginn werde erst mit Abschluss des Kreuzungsver- trags gegeben. Alle anfallenden Kosten gingen zu Lasten der Vorhabenträger.
  39. 39. 34 9.1.3 Ist für die Bauausführung ein Betreten der Bahnanlagen notwendig, hat die Vorhabenträgerin bei der DB Netz AG rechtzeitig einen schriftlichen Antrag zu stellen. In keinem Fall dürfen die Bahnanlagen ohne Genehmigung der DB Netz AG betreten werden. Alle hieraus entstehenden Kosten gehen zu Lasten der Vorhabenträgerin. 9.1.4 Hinweis: Die DB Services Immobilien GmbH weist darauf hin, dass wegen der geplanten Inanspruchnahme von Bahngrundstücken Kreuzungsanträge an folgende Anschrift zu richten sind: DB-Services Immobilien GmbH Niederlassung Frankfurt FRI-N-L (A) Herr Trobisch Leitungskreuzungen Camberger Straße 10 60327 Frankfurt am Main 9.1.5 Anfallendes Oberflächenwasser oder sonstige Abwässer dürfen nicht auf Bahngrund geleitet und zum versickern gebracht werden. Es dürfen keine schädlichen Wasseranreicherungen im Bahnkörper auftreten. 9.1.6 Die Vorflutverhältnisse (Bahnseitengräben) dürfen durch Baumaterialien oder Erdaushub nicht zu Ungunsten der DB AG verändert werden. 9.1.7 Der Zugang zu den Bahnanlagen; Eisenbahnüberführungen, Bahnüber- gängen und Durchlässen muss jederzeit für Prüfungen oder Instandhaltungs- maßnahmen gewährleistet sein. 9.1.8 Bei allen Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender, der Berührung zu- gänglicher Teile der Oberleitung muss von diesen Teilen auf Geräte, Werk- zeuge und Werkstücke nach allen Richtungen ein Schutzabstand von min- destens 3,50 m entsprechend VDE 0105, Teil 1, eingehalten werden. Wegen weiterer Maßnahmen zum Schutz der im Bereich der 15-kV-Oberlei- tung/Speiseleitung tätigen Personen wird auf die DB-Druckschriften DS 132 02 (UVV 2 Unfallverhütungsmaßnahmen) und DS 462 (VES) Vorschrift für den Dienst auf elektrisch betriebenen Strecken verwiesen.
  40. 40. 35 Baugeräte, Kräne, Gerüste und andere Baubehelfe müssen zu 15-kV-Oberlei- tungsanlagen und deren spannungsführenden Teilen einen Schutzabstand von mindestens 3,50 m entsprechend VDE 0105, Teil 1 aufweisen und dürfen den Eisenbahnbetrieb auf keinen Fall gefährden. Werden Baugeräte, Kräne usw. in einem Abstand von weniger als 5,00 m aufgestellt, so sind diese bahnzuerden. 9.1.9 Während der Arbeiten muss sichergestellt sein, dass durch die Bauarbeiten der Gefahrenbereich (Definition nach GUV VD33, Anlage 2) der Gleise, ein- schließlich des Luftraumes nicht berührt wird (z.B. Sicherungsgerüst, Bau- zaun). Das Baufeld ist in Gleisnähe so zu sichern, dass keine Baufahrzeuge, Personen oder Geräte unbeabsichtigt in den Gefahrenbereich gelangen kön- nen. 9.1.10 Werden Großgeräte (z.B. Turmdrehkran, Autokran) während der Baumaß- nahme eingesetzt, welche ein Schwenken in oder über den Gleisbereich er- möglichen, ist eine Kraneinweisung, mindestens 4-6 Wochen vor Baubeginn, zu beantragen. 9.1.11 Bei der Planung von Lichtzeichen und Beleuchtungsanlagen in der Nähe der Bahn (z.B. Baustellenbeleuchtung, etc.) ist darauf zu achten, dass Blen- dungen der Treibfahrzeugführer ausgeschlossen sind und Verfälschungen, Überdeckungen und Vortäuschungen von Signalbildern nicht vorkommen. 9.1.12 Auf oder im unmittelbaren Bereich der DB-Liegenschaften muss jederzeit mit dem Vorhandensein betriebsnotwendiger Kabel und Leitungen gerechnet werden. Dies ist bei der Ausführung von Erdarbeiten zu beachten. Evtl. vor- handene Kabel oder Leitungen sind auf Kosten der Vorhabenträgerin umzu- legen oder zu sichern. 9.1.13 Alle bisherigen Zufahrtswege an den in Ziffer III.9.1.2 genannten Strecken- abschnitten sind für zukünftige Inspektionen oder Maßnahmen des Rettungs- und Notfallmanagements jederzeit freizuhalten. 9.1.14 Im Leitungsabschnitt zwischen Mast 4 und Mast 5 der BI. 4219 (Gemarkung Mudersbach, Flur 16) befindet sich das Streckenfernmeldekabel F 3827 auf
  41. 41. 36 der Bahnstrecke 2280 (Siegen Weidenau – Betzdorf). Mit den Erdarbeiten in diesem Bereich darf erst begonnen werden, wenn eine örtliche Kabeleinwei- sung durch die DB Kommunikationstechnik GmbH erfolgt ist. Hinweis der DB Netz AG: Zum Schutz vor Beschädigung ist eine örtliche Ka- beleinweisung mindestens 14 Tage vor Baubeginn mit einem Mitarbeiter der DB Kommunikationstechnik GmbH zwingend erforderlich. Die hierdurch ent- stehenden Kosten gehen zu Lasten der Vorhabenträgerin. Auf die Bearbei- tungsnummern 500 807 924, 500 807 785 und 500 807 678 soll bei der Bean- tragung der Kabeleinweisung Bezug genommen werden. Ansprechpartner für die Kabeleinweisung ist die: DB Kommunikationstechnik GmbH Dokumentationsservices I.CVP 22 Fax: 069-265-57811 E-Mail: netzadministration-w@deutschebahn.com 9.1.15 Im Leitungsabschnitt zwischen Mast 530 und Mast 531 der BI. 4319 (Gemar- kung Sassenroth, Flur 3) befindet sich das Streckenfernmeldekabel F 3812 der Bahnstrecke 2651 (Köln Messe Deutz – Gießen). Mit den Erdarbeiten in diesem Bereich darf erst begonnen werden, wenn eine örtliche Kabeleinwei- sung durch die DB Netz AG erfolgt ist. Hinweis der DB Netz AG: Zum Schutz vor Beschädigung ist eine örtliche Ka- beleinweisung mindestens 14 Tage vor Baubeginn mit einem Mitarbeiter der DB Netz AG zwingend erforderlich. Die hierdurch entstehenden Kosten gehen zu Lasten der Vorhabenträgerin. Ansprechpartner für die Kabeleinweisung ist die: DB-Netz AG Regionalnetz Bergisch-Märkisches Land I.NVR-W-R BMK (1) Herr Thorsten Brink Tel: 0160-97443678 E-Mail: thorsten.brink@deutschebahn.com
  42. 42. 37 oder Herr Günter Richter Tel: 0160-97443838 Fehrbelliner Straße 15 58089 Hagen E-Mail: guenter.g.richter@deutschebahn.com 9.2 Anlagen der Westerwaldbahn GmbH 9.2.1 Die Leitungstrasse Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) kreuzt im Bereich zwi- schen den Masten Nr. 532 und Nr. 533 Grundstücke nebst Eisenbahnanlagen der Westerwaldbahn GmbH, Rosenheiner Str. 1, 57520 Steinebach- Bindweide. Bei der Inanspruchnahme dieser Grundstücke sind folgende Ne- benbestimmungen zu beachten: 9.2.2 Im Bereich der Grundstücksgrenze zur Gleisanlage können Signal- und Fernmeldekabel verlegt sein, die für die Betriebsführung notwendig sind. Die Kabelanlagen sind im Benehmen mit dem Gleisanlageneigentümer/Betreiber vor Baubeginn zu sichern. 9.2.3 Durch die Bauarbeiten darf die Sicherheit des Eisenbahnbetriebes nicht be- einträchtigt werden. Das Betreten von Gleisanlagen sowie das Lagern von Baustoffen, Bauteilen und das Abstellen von Baugeräten im Gleisbereich ist verboten. 9.2.4 Sollten im Zuge der Bauarbeiten Gleisanlagen gesperrt werden müssen, so sind die notwendigen Maßnahmen vorher mit der Westerwaldbahn GmbH ab- zustimmen. Die Westerwaldbahn GmbH weist darauf hin, dass in diesem Fal- le der Eingriff in den Eisenbahnbetrieb in einem Baudurchführungsvertrag zu regeln sei. 9.2.5 Alle Arbeitsgruben und Bauteile müssen sich außerhalb der unter 45° verlau- fenden Druckzone (gemessen von der Unterkante des Schwellenendes) be- finden. Arbeitsgruben im unmittelbaren Dammbereich sind zu vermeiden. Müssen sie ausnahmsweise innerhalb der Druckzone/des Dammbereiches angelegt werden, so ist rechtzeitig vor Baubeginn ein Standsicherheits-
  43. 43. 38 nachweis einschließlich Ausführungsplänen der Baubehelfe und nicht tempo- rären Bauteile der Planfeststellungsbehörde zur Überprüfung vorzulegen. Als Verkehrslast ist das Lastbild UIC 71 gemäß DS 804 der DB AG anzusetzen. Die Aufstellung und Prüfung sollte von zwei unabhängigen in Eisenbahnlasten erfahrenen Ingenieuren durchgeführt werden. 9.2.6 Dem Bahngelände dürfen keine Oberflächen-, Dach- oder sonstige Abwässer zugeleitet werden, damit die Entwässerung und Standsicherheit der Gleisan- lage nicht gefährdet wird. Die vorhandenen Bahnseitengräben dürfen nicht verschüttet werden. 9.2.7 Während der Arbeiten muss sichergestellt sein, dass durch die Bauarbeiten der Gefahrenbereich (Definition nach GUV VD33, Anlage 2) der Gleise, ein- schließlich des Luftraumes nicht berührt wird (z.B. Sicherungsgerüst, Bau- zaun). Das Baufeld ist in Gleisnähe so zu sichern, dass keine Baufahrzeuge, Personen oder Geräte unbeabsichtigt in den Gefahrenbereich gelangen kön- nen. 9.2.8 Sofern Baustellenverkehr direkt entlang der Gleisanlagen geplant ist, ist dies vorher mit der Westerwaldbahn GmbH abzustimmen. Die Westerwaldbahn GmbH weist darauf hin, dass ggf. zusätzliche Schutzeinrichtungen (Leitplan- ken usw.) vorzusehen sind, damit rangierende bzw. ausbrechende Fahrzeuge nicht in den Gleisbereich gelangen können und dort liegen bleiben. 9.2.9 Gehölz- und Heckenpflanzungen müssen so weit vom Gleisbereich entfernt vorgenommen werden, dass dieser Bereich auch bei Windwurf nicht beein- trächtigt wird und jederzeit die erforderliche Sicht für die Fahrwegbeobachtung gewährleistet ist. Insbesondere sind Gehölz- und Heckenanpflanzungen im Bereich von nicht technisch gesicherten Bahnübergängen entlang den Gleis- und Straßenseiten nur erlaubt, wenn die erforderlichen Sichtflächen und Sichträume auf den Bahnübergang für den Straßenverkehrsteilnehmer aus- reichen. Die freizuhaltenden Sichtflächen und Sichträume sind beim zuständi- gen Gleisanlageneigentümer/Betreiber im Einzelfall zu erfragen. Die Gehölz- und Heckenanpflanzungen sind laufend zu pflegen. Der Freiflächenplan ist entsprechend zu überprüfen.
  44. 44. 39 9.2.10 Beleuchtungseinrichtungen dürfen nur blendfrei aufgestellt werden, damit ei- ne sichere Fahrwegbeobachtung im Gleisbereich gewährleistet ist. Dies gilt auch für die Baustellenbeleuchtung. 9.2.11 Hinweis der Westerwaldbahn GmbH: Für das Verlegen von Ver- und Entsor- gungsleitungen im Bereich der nicht bundeseigenen Eisenbahnen sind die jeweiligen Kreuzungsrichtlinien zu beachten. 9.2.12 Hinweis der Westerwaldbahn GmbH: Durch die Erhaltung (Unterhaltung und Erneuerung) der Bahnanlage entstehen Emissionen (insbesondere Schall, Körperschall, Erschütterungen, Abgase und Funkenflug usw.); daraus können keine Entschädigungsansprüche oder Ansprüche auf Schutzmaßnahmen ge- genüber dem Bahnanlageneigentümer/Betreiber geltend gemacht werden. 9.2.13 Hinweis der Westerwaldbahn GmbH: Durch den laufenden Eisenbahnbetrieb (Güterzug- und Personenverkehr) entstehen Emissionen (insbesondere Schall, Körperschall, Erschütterungen, Abgase und Funkenflug usw.); daraus können keine Entschädigungsansprüche oder Ansprüche auf Schutzmaß- nahmen gegenüber dem verkehrenden Eisenbahnunternehmen geltend ge- macht werden. 9.2.14 Brennbare und explosionsgefährdete Stoffe dürfen nicht in unmittelbarer Nä- he des Gleisbereiches gelagert, umgefüllt oder sonstig behandelt werden. Es gilt die jeweilige Gefahrgutverordnung. 9.3 Anlagen der Open Grid Europe GmbH Die Nebenbestimmungen der Ziffern III.9.3.1 bis III.9.3.22 gelten für die fol- genden Anlagen der Open Grid Europe GmbH, Kallenbergstraße 5, 45141 Essen (siehe Anlage 1 zum Planfeststellungsbeschluss):  Ferngasleitung Nr. 7 (DN 500) mit Betriebskabel, Schutzstreifenbrei- te 8 m, Blätter 343, 350 und 351  Ferngasleitung Nr. 9 (DN 600) mit Betriebskabel, Schutzstreifenbreite 10 m, Blätter 267 bis 269
  45. 45. 40  Ferngasleitung Nr. 409 (DN 500) mit Betriebskabel (Kabelschutzrohranla- ge mit einliegenden Lichtwellenleiterkabeln), Schutzstreifenbreite 10 m, Blätter 170 bis 172  Ferngasleitung Nr. 11 (DN 300) mit Betriebskabel, Schutzstreifenbreite 10 m, Blatt 46  Stillgelegte Ferngasleitung Nr. 7/69 (DN 25), Schutzstreifenbreite 2 m, Blatt 1  Kathodische Korrosionsschutzanlage LA 706, Schutzstreifenbreite des Verbindungskabels 1 m, Schutzstreifenbreite des Anodenfeldes 4 m 9.3.1 Beim Bau der 380-kV-Hochspannungsfreileitungen sind die im DVGW Ar- beitsblatt GW 22 bzw. in der AfK-Empfehlung Nr. 3 und in der DIN EN 50443 geforderten Mindestabstände bei Parallelführungen und bei Kreuzungen zu beachten. 9.3.2 In Kreuzungsbereichen ist zwischen der jeweiligen Ferngasleitung und den (Mastfundament bzw. Masteckstil) der Höchstspannungsfreileitung einschließ- lich aller Erdungen ein Mindestabstand von 20 m einzuhalten. 9.3.3 Sollte die Einhaltung des Mindestabstandes aus Ziffer III.9.3.2 hinsichtlich der Masten Nr. 9 und Nr. 511 nicht möglich sein, ist eine Abstandsunterschreitung unter folgenden Voraussetzungen zulässig: Die Vorhabenträgerin hat den Nachweis zu erbringen, dass selbst bei einem Erdkurzschluss am betroffenen Mast die Erdungsspannung im Bereich der Erdgasleitung (lichter Abstand Rohrleitung - Mast – 1 m) einen Wert von 1 kV gegen Bezugserde unterschreitet, keine Bestandteile des Mastes, dessen Fundament oder dessen Erder im Rohrleitungsstreifen liegen und die Stand- sicherheit des Mastes auch bei einer vollständigen Freilegung der Rohrleitung gewährleistet ist.
  46. 46. 41 9.3.4 Die Einhaltung des definierten Berührungsschutz-Grenzwertes bei Dauerbe- einflussung ist bindend:  für den ungestörten Normalbetrieb der Hochspannungsfreileitung  für einen nicht auszuschließenden Freileitungs-(Temperatur-)Monitoring- Betrieb /z.B. FLM  bei Ausfall eines Stromkreises mit relevanter Kompensationswirkung auf das resultierende Feld sowie  auch für die Zeit der AWE-Schaltpause bei Beschränkung der Abschal- tung auf den fehlerbehafteten Außenleiter (im Falle eines einpoligen Erd- kurzschlusses auf Stromkreisen mit starrer Sternpunkterdung). 9.3.5 Die Kosten für erforderliche Schutzmaßnahmen gegen eine Wechselstrombe- einflussung entsprechend der DIN EN 50443, dem DVGW Arbeitsblatt GW 22 bzw. der AfK-Empfehlung Nr. 3 und der AfK-Empfehlung Nr. 11 sind von der Vorhabenträgerin zu tragen. 9.3.6 Unzureichend befestigte Leitungsbereiche der Gasfernleitungen dürfen ohne besondere Sicherungsmaßnahmen nicht mit Ketten- oder sonstigen Baufahr- zeugen befahren werden. Erforderliche Überfahrten sind in Abstimmung mit der Open Gride Europe GmbH festzulegen und durch geeignete Maßnahmen (Auslegen von Baggermatten, Stahlplatten u. ä.) zu sichern. 9.3.7 Hinweis der Open Grid GmbH: Die Open Grid Europe GmbH behält sich vor, nach Vorlage der endgültigen Planunterlagen über den Ausbau der Andie- nungswege die Leitungen auf zu erwartende Erd- und Verkehrslast nachrech- nen zu lassen. Aufgrund der Berechnung können umfangreiche Sicherungs- und Umlegungsmaßnahmen an den Rohrsträngen erforderlich werden. 9.3.8 Im Endausbau von Überfahrten im Schutzstreifen der Gasfernleitung darf eine Überdeckung von 1,0 m nicht unterschritten und eine Überdeckung von 2,0 m nicht überschritten werden. 9.3.9 Der Unterbau sowie die Oberflächenbefestigung der geplanten Andienungs- wege im Schutzstreifen der Gasfernleitung müssen so beschaffen sein, dass
  47. 47. 42 die Bildung von Setzungen und Spurrillen ausgeschlossen ist. Betonierte Flä- chen sind in diesen Bereichen nicht erlaubt. 9.3.10 Es ist durch entsprechende Einbauten wie z.B. Leitplanken, Zäune o. ä. zu gewährleisten, dass unbefestigte Leitungsbereiche der Gasfernleitung nicht mit Baufahrzeugen versehentlich befahren werden. Diese Einbauten sind auch insbesondere bei der Anlegung der Zufahrt in Verlängerung der Straße „In den Schinden“ in 57555 Mudersbach zu beachten. Hier befindet sich das Schutzgehäuse der kathodischen Korrosionsschutzanlage. 9.3.11 Die Andienungswege im Schutzstreifen der Gasfernleitung müssen für das zuständige Wachpersonal der Open Grid Europe GmbH frei zugänglich und für notwendig werdende Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Versor- gungsanlagen auf Verlangen des örtlichen Beauftragten der Open Grid Euro- pe GmbH jederzeit sperrbar sein. Aufgrund erforderlich werdender Sperrun- gen der im Schutzstreifen der Gasfernleitung befindlichen Andienungswege können an die Leitungsbetreiberin keine Schadenersatzansprüche gestellt werden. 9.3.12 Die im Bereich der vorgesehenen Andienungswege befindlichen Schilderpfäh- le (S-Pf/SMK) können im Bedarfsfall an einen geeigneten Standort versetzt werden. Die hierzu notwendigen Arbeiten dürfen nur durch das Fachpersonal der Open Grid Europe GmbH durchgeführt werden. 9.3.13 Baustelleneinrichtungsflächen dürfen nur außerhalb des Schutzstreifens der Gasfernleitung angelegt werden. 9.3.14 Die Zugänglichkeit der Versorgungsanlagen der Gasfernleitung muss jeder- zeit gewährleistet bleiben. 9.3.15 Trommel- und Windenplätze einschließlich der Bauverankerungen sind in den unmittelbaren Leitungsbereichen der Gasfernleitung nicht vorgesehen und darüber hinaus unzulässig. Die Trommel- und Windenplätze sind außerhalb des Schutzstreifens der Gasfernleitung anzuordnen. Sollte dies aufgrund von Zwangslagen nicht möglich sein, sind diese Maßnahmen vorher mit der Open
  48. 48. 43 Grid Europe GmbH abzustimmen. Mit entsprechenden Arbeiten darf erst nach Zustimmung durch die Open Grid Europe GmbH begonnen werden. 9.3.16 Das Aufstellen von Seilzugmaschinen ist im Schutzstreifen der Gasfernleitung nicht vorgesehen und darüber hinaus nicht erlaubt. 9.3.17 Die Versorgungsanlagen der Gasfernleitung und deren Schutzstreifen sind durch das Aufstellen von Bauzäunen gegen unzulässiges Überfahren zu si- chern. 9.3.18 Das Aufstellen von Baucontainern ist im Schutzstreifenbereich der Gasfern- leitung nicht erlaubt. Auch eine vorübergehende Lagerung von Baumaterial, Erdaushub und Maschinen ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Open Grid Europe GmbH gestattet. 9.3.19 Der Einsatz von Maschinen innerhalb der Schutzstreifenbereiche der Versor- gungsanlagen ist nur nach vorheriger Absprache und nur unter Aufsicht des Leitungsinstandhalters der Gasfernleitung erlaubt. 9.3.20 Die technische Durchführung zur Demontage der bestehenden Freileitungen im Bereich der Gasversorgungsanlagen ist mit der Open Grid Europe GmbH bzw. mit der PLEdoc GmbH, Schnieringshof 10-14, 45329 Essen, Tel. 0201/3659-324, abzustimmen. 9.3.21 Die in der Anweisung der Open Grid Europe GmbH zum Schutz von Ferngas- leitungen und zugehörigen Anlagen, Stand Mai 2014, enthaltenen Auflagen und Hinweise sind zu beachten. (siehe Anlage 2 zum Planfeststellungsbe- schluss) 9.3.22 Die Angaben der PLEdoc GmbH zu den Anlagen der Open Grid Europe GmbH, wie sie sich aus den Plänen der Anlage 1 zum Planfeststellungsbe- schluss ergeben, sind in die Bauausführungspläne der geplanten Freileitun- gen zu übernehmen.
  49. 49. 44 9.4 Anlagen der Rheinischen Energie AG Die 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld (BI. 4219) kreuzt im Bereich zwischen Mast Nr. 4 und Mast Nr. 5 Gasleitun- gen der Rheinischen Energie AG. Sofern in diesem Bereich Tiefbauarbeiten erforderlich sind, ist der Bestand der vorhandenen Gasleitungen zu sichern. 9.5 Anlagen des Zweckverbandes Wasserversorgung Kreis Altenkirchen 9.5.1 Die Fernwasserleitung DN 250 verläuft ca. 2,5 m westlich des Mastaustrittes von Mast Nr. 507 der BI. 4319. Die Lage der Fernwasserleitung ist vor Bau- beginn örtlich einzumessen und die Fundamentplanung zu prüfen. Ggf. ist ei- ne Leitungsverlegung vor dem Mastneubau erforderlich. 9.5.2 Die Wasserleitung DN 80 verläuft im Weg im Arbeitsbereich der Mastbaustel- le von Mast Nr. 502 der BI. 4319. Der Leitungsverlauf ist in den entsprechen- den Bauausführungsplänen einzutragen. Die Lage der Wasserleitung ist vor Baubeginn örtlich einzumessen und die Fundamentplanung zu prüfen. Ggf. ist eine Leitungsverlegung vor dem Mastneubau erforderlich. 9.5.3 Die Wasserleitung DN 80 verläuft im Weg der Zuwegung im Arbeitsbereich der Mastbaustelle von Mast Nr. 2 der BI. 4219. Der Leitungsverlauf ist in die entsprechenden Bauausführungsplänen einzutragen. 9.5.4 Die Wasserleitung DN 100 verläuft im Weg im Arbeitsbereich der Mastbau- stelle von Mast Nr. 502 der BI. 4319. Der Leitungsverlauf ist in die entspre- chenden Bauausführungspläne einzutragen. Die Lage der Wasserleitung ist vor Baubeginn örtlich einzumessen (5 m Abstand zum Mastaustritt) und die Fundamentplanung zu prüfen. Ggf. ist eine Leitungsverlegung vor dem Mast- neubau erforderlich. 9.5.5 Die Fernwasserleitung DN 300 verläuft im Abstand von 6 - 12 m zu den Mas- ten Nr. 533 – Nr. 536 der BI. 4319 parallel zum Arbeitsbereich. Die Lage der Fernwasserleitung ist vor Baubeginn örtlich einzumessen. Die Fernwasserlei- tung quert zudem mehrere Zufahrten.
  50. 50. 45 9.6 Anlagen des Wasserbeschaffungsverbandes Birken 9.6.1 Die im Bereich des Wasserschutzgebietes „Birken“, (403 521 491), Gemar- kung Mudersbach, zwischen den geplanten Masten Nr. 7 und Nr. 11 der BI. 4219 befindlichen Leitungen und Anlagen des Wasserbeschaffungsver- bands Birken sind in die entsprechenden Bauausführungspläne einzutragen. 9.6.2 Im Vorfeld der Baumaßnahme (Bereich der Arbeitsflächen und Zuwegungen) sind die Leitungen des Wasserbeschaffungsverbands Birken vor Ort einzu- messen und ggf. für den Bauablauf zu sichern. 9.7 Anlagen der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH 9.7.1 Die ausführenden Baufirmen sind darauf hinzuweisen, dass sich im Bereich des Mastes 408 der BI. 2319, zwischen Mast 520 und Mast 521, zwischen Mast 530 und Mast 531, zwischen Mast 532 und Mast 533 der BI. 4319 sowie im Bereich der Masten 4 bis 7 der BI. 4219 Telekommunikationsanlagen der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH befinden. Die Anlagen sind bei Erdarbeiten vor Beschädigungen zu schützen und ggf. zu sichern. Des Weiteren dürfen die Anlagen nicht durch Fundamente überbaut werden. Die vorhandene Erdüberdeckung darf nicht verringert werden. 9.7.2 Sollten zur Einhaltung der Vorgaben aus Ziffer III.9.7.1 Änderungen an den Telekommunikationsanlagen der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH erforderlich sein, hat die Vorhabenträgerin diese mit der Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH, Zumaiener Straße 175, 54292 Trier, vor Baubeginn abzustimmen. IV. Entscheidung über Anträge und Einwendungen Die im Planfeststellungsverfahren gestellten Anträge und vorgebrachten Einwendun- gen werden zurückgewiesen, soweit ihnen nicht in diesem Planfeststellungsbeschluss durch Nebenbestimmungen entsprochen wurde oder sie sich im Laufe des Verfah- rens erledigt haben.
  51. 51. 46 V. Begründung 1. Vorhaben Die Firma Amprion GmbH, Rheinlanddamm 24, 44139 Dortmund, plant die Errichtung und den Betrieb der beiden neuen 380-kV-Höchstspannungsfreileitungen Kruckel – Dauersberg (BI. 4319, Länge 113 km) und Pkt. Mudersbach – Eiserfeld (BI. 4219, Länge 4 km). Gegenstand dieses Planfeststellungsverfahrens ist die Errichtung und der Betrieb des ca. 13 km langen rheinland-pfälzische Abschnitts der geplanten 380- kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) von der Landesgren- ze Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen zur Umspannanlage (UA) Dauersberg sowie die Errichtung und der Betrieb des ca. 2,7 km langen Abschnitts der geplanten 380- kV-Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld (BI. 4219) vom Pkt. Mu- dersbach bis zur Landesgrenze Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen. Auf dem Mastgestänge der Bl. 4319 werden zwischen dem Punkt Mudersbach und der Umspannanlage Dauersberg zwei 110-kV-Stromkreise mitgeführt. Auf dem Mast- gestänge der Bl. 4219 werden im gesamten rheinland-pfälzischen Abschnitt zwei 110- kV-Stromkreise mitgeführt. Die im Zuge der Trassenbündelung mitgeführten 110-kV- Stromkreise sind ebenfalls Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens. Neben den zuvor genannten Höchstspannungsfreileitungen sind alle hiermit im Zu- sammenhang stehenden Maßnahmen in Rheinland-Pfalz (Änderung angrenzender Leitungen, Sicherung von Zuwegungen und Bauflächen, temporärer Zwischenausbau sowie Rückbaumaßnahmen im Rahmen der Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft) Gegenstand des beantragten Planfeststellungsverfahrens, die zur Errichtung, zum Betrieb und zum Unterhalt der Leitungen dienen. Weitere Änderun- gen an 110-kV-Freileitungen und mit 110 kV betriebenen 220-kV-Freileitungen der Firma Westnetz GmbH resultieren aus dem geplanten Neubau der 380-kV- Freileitungen. Nach vollständiger Inbetriebnahme der geplanten 380-kV-Freileitungen ist vorgese- hen, dass die 220-kV-Höchstspannungsfreileitung Siegburg – Dauersberg (BI. 2371) demontiert wird. Der ca. 18 km lange Rückbauabschnitt zwischen der Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz und der UA Dauersberg wird im Rahmen der für das vorliegende Verfahren erforderlichen Kompensationsmaßnahmen berücksichtigt.
  52. 52. 47 Die vorgezogene Realisierung des geplanten rheinland-pfälzischen Abschnitts der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) bedingt an der Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz einen temporären Zwischenaus- bau der Freileitungsverbindung vom bestehenden Mast Nr. 367 der BI. 2319 (in NRW) zum geplanten Mast Nr. 497 der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) in Rheinland-Pfalz. Nach Fertigstellung des angrenzenden Planfeststellungsabschnittes der geplanten 380-kV-Freileitung BI. 4319 in Nordrhein- Westfalen kann der Endzustand zwischen den geplanten Masten Nr. 496 (in Nord- rhein-Westfalen) und Nr. 497 (in Rheinland-Pfalz) hergestellt werden. Für den rund 13 km langen rheinland-pfälzischen Abschnitt der geplanten 380-kV- Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) sind 46 Maststandorte geplant (5 x 380-kV-Maste, 39 x 110-/380-kV-Maste, 2 x 110-kV-Maste). Aufgrund der beantragten 1. Planänderung vom 20.11.2014 mit dem ersatzlosen Wegfall von Mast Nr. 504 reduziert sich die Anzahl auf 45 Maststandorte. Im Gegenzug werden 46 Mas- te der zu ersetzenden 220-kV-Freileitungen BI. 2319, BI. 2371 bzw. BI. 2471 und 30 Maste der 110-kV-Freileitungen BI. 0071 und BI. 0073 entfallen. Weiterhin werden 68 Maste der 220-kV-Höchstspannungsfreileitung Siegburg – Dauersberg (BI. 2371) zwi- schen der Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz und der Umspannan- lage Dauersberg rückgebaut. Für den rd. 2,7 km langen rheinland-pfälzischen Abschnitt der geplanten 380-kV- Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld (BI. 4219) sind 10 Mast- standorte geplant (10 x 110-/380-kV-Maste). Im Gegenzug werden hier 11 Maste der zu ersetzenden 220-kV-Freileitung BI. 2320 und 11 Maste der 110-kV-Freileitung BI. 0072 entfallen. Im Einzelnen sind folgende Neubau-, Änderungs- und Rückbaumaßnahmen 5 Verfah- rensgegenstand:  Neubau der [110]/380-kV-Höchstpannungfreileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) im Abschnitt Landesgrenze RLP/NRW – Dauersberg durch Neubau von 44 Masten (1. Planänderung: Mast Nr. 504 ersatzlos entfallen) 5 Verfahrensgegenstand im Rahmen der Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft.
  53. 53. 48  Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld (BI. 4219) im Abschnitt Pkt. Mudersbach – Landesgrenze RLP/NRW durch Neubau von 10 Masten  Änderung der 220-kV-Höchstpannungsfreileitung Koepchenwerk – Kelsterbach (BI. 2319) durch temporäre Zwischenausbauverbindung an der Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz (Masten Nr. 367 bis 497 [BI. 4319])  Änderung der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Anschluss Freudenberg (BI. 0813) durch Anpassung des Leitungsabzweiges am Pkt. Oberschelden (Mast Nr. 496 [BI. 4319] bis Mast Nr. 1)  Änderung der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Betzdorf - Kreuztal (BI. 0071) durch Neubau eines 110-kV-Mastes (Mast Nr. 1271)  Änderung der 220-kV-Höchstpannungsfreileitung Koepchenwerk – Kelsterbach (BI. 2319) durch Anpassung des Leitungsabzweiges am Pkt. Betzdorf Nord (Mast Nr. 523A [BI. 4319] bis Mast Nr. 396)  Änderung der 110-kV-Hochpannungsfreileitung Betzdorf – Struthütten (BI. 0131) durch Anpassung des Leitungsabzweiges am Pkt. Grünebach (Mast Nr. 526 [BI. 4319] bis Mast Nr. 10)  Änderung der 220-kV-Höchstpannungsfreileitung Koepchenwerk – Kelsterbach (BI. 2319) durch Anpassung des Leitungsabzweiges am Pkt. Betzdorf Süd (Mast Nr. 534 [BI. 4319] bis Mast Nr. 408)  Änderung der 110/220-kV-Höchstspannungsfreileitung Dauersberg – Pkt. Betzdorf Nord (BI. 2471) durch Anpassung des Leitungsabzweiges (Mast Nr. 538 [BI. 4319] bis Mast Nr. 333)  Rückbau der 220-kV-Höchstspannungsfreileitung Koepchenwerk – Kelsterbach (BI. 2319) mit 28 Masten  Rückbau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Betzdorf – Kreuztal (BI. 0071) mit 29 Masten  Rückbau der 220-kV-Höchstspannungsfreileitung Anschluss Eiserfeld (BI. 2320) mit 11 Masten  Rückbau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Anschluss Eiserfeld (BI. 0072) mit 11 Masten  Rückbau der 110-/220-kV-Höchstspannungsfreileitung Dauersberg – Pkt. Betzdorf Nord (BI. 2471) mit 17 Masten
  54. 54. 49  Rückbau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Siegburg – Betzdorf (BI. 0073) mit 1 Mast  Rückbau der 220-kV-Höchstspannungsfreileitung Siegburg – Dauersberg (BI. 2371) mit 69 Masten Das Vorhaben befindet sich im Landkreis Altenkirchen auf dem Gebiet der Ortsge- meinde Mudersbach, der Ortsgemeinde Brachbach und der Stadt Kirchen, jeweils Verbandsgemeinde Kirchen, sowie auf dem Gebiet der Ortsgemeinden Grünebach und Alsdorf und der Stadt Betzdorf, jeweils Verbandsgemeinde Betzdorf sowie auf dem Gebiet der verbandsfreien Stadt Herdorf. Der Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) erfolgt weitestgehend in vorhandenen Trassenräumen der seit dem Jahre 1935 be- triebenen 220-kV-Freileitungen und den seit dem Jahre 1924 betriebenen, in Ab- schnitten parallel verlaufenden 110-kV-Freileitungen, die aufgrund ihres Alters zu- rückgebaut werden sollen. Die Stromkreise der 110-kV-Freileitungen werden auf dem neuen Mastgestänge mitgeführt. Damit wird den raumordnerischen Vorgaben der Trassenbündelung Rechnung getragen und der Eingriff in Natur und Landschaft mini- miert. Als Folgemaßnahme dieses Netzausbaus ist auch die Umspannanlage (UA) Eiserfeld (Stadt Siegen in Nordrhein-Westfalen) als wichtiger Einspeisepunkt vom Stromübertragungsnetz ins Stromverteilnetz mit einer 380-kV-Höchstspanungsfrei- leitung anzubinden. Hierfür soll eine neue 380-kV-Höchstspannungsfreileitung zwi- schen dem Pkt. Mudersbach (Abzweig aus der 380-kV-Freileitung BI. 4319) und der UA Eiserfeld errichtet werden. Auch der Abzweig zur Umspannanlage Eiserfeld soll im Trassenraum bestehender 110- und 220-kV-Freileitungen errichtet werden. Die 110- und 220-kV-Leitungen werden im Gegenzug demontiert. Die Planung zur 380-kV- Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – Eiserfeld sieht im gesamten rhein- land-pfälzischen Abschnitt die Mitführung zweier 110-kV-Stromkreise vor. Der Neubau beider Höchstspannungsfreileitungen dient dem Ausbau und der Ertüch- tigung des nationalen Übertragungsnetzes, da die in diesem Bereich bestehenden 220-kV-Hochspannungsleitungen hinsichtlich ihrer Übertragungskapazität an ihre Leistungsgrenzen stoßen und die auftretenden Lastflüsse zukünftig insbesondere im Hinblick auf weiter stark ansteigende überregionale Stromtransite nicht mehr sicher bewältigt werden können.
  55. 55. 50 Der hier planfestzustellende Abschnitt in Rheinland-Pfalz zwischen der Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz und der UA Dauersberg ist zudem Teil der als Vorhaben Nr. 19 („Neubau Höchstspannungsleitung Kruckel – Dauersberg, Nenn- spannung 380 kV“) im Bedarfsplan des Gesetzes zum Ausbau von Energieleitungen (Energieleitungsausbaugesetz – EnLAG) aufgeführten Höchstspannungsleitungen. Der Bundesgesetzgeber hat damit die energiewirtschaftliche Notwendigkeit und den vordringlichen Bedarf dieses Vorhabens verbindlich festgestellt. Gemäß § 43 Satz 1 Nr. 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) bedürfen die Errichtung und der Betrieb sowie die Änderung von Hochspannungsfreileitungen, ausgenommen Bahnstromfernleitungen, mit einer Nennspannung von 110 Kilovolt oder mehr der Planfeststellung durch die nach Landesrecht zuständige Behörde. Für das Planfest- stellungsverfahren gelten gemäß § 43 Satz 6 und Satz 8 EnWG i.V.m. § 1 Abs. 1 LVwVfG RLP die §§ 72 bis 77 VwVfG nach Maßgabe des Energiewirtschaftsgeset- zes. Zuständige Behörde im Sinne des § 43 EnWG ist gemäß § 1 der Landesverord- nung über die Zuständigkeit nach dem Energiewirtschaftsgesetz vom 28.08.2007 (GVBI. S. 123) die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord). Hinsichtlich der vorgesehenen Änderungen der 110-kV-Freileitungen durch Mitfüh- rung der Stromkreise auf dem Gestänge der 380-kV-Höchstspannungsleitung Kruckel – Dauersberg, im Abschnitt Pkt. Mudersbach – UA Dauersberg (BI. 4319) sowie durch Mitführung auf dem Gestänge der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Pkt. Muders- bach – Eiserfeld (BI. 4219) im Abschnitt: Pkt. Mudersbach – Landesgrenze Rhein- land-Pfalz/Nordrhein-Westfalen (BI. 4219) ist festzustellen, dass alle diese Vorhaben in einem so engen zeitlichen und räumlich-funktionalen Zusammenhang mit dem ge- planten Neubau der beiden 380-kV-Höchstspannungsfreileitungen Bl. 4319 und Bl. 4219 stehen, dass über diese Leitungsvorhaben gemäß § 5 Abs. 1 LVwVfG in die- sem Planfeststellungsverfahren nur einheitlich – wie von der Firma Amprion GmbH beantragt – entschieden werden kann. Für das beantragte Vorhaben besteht zudem eine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Gesetz über die Umweltverträglich- keitsprüfung (UVPG). Aus Ziffer 19.1.1 des Anhangs zum UVPG folgt, dass für die Errichtung und den Be- trieb einer Hochspannungsfreileitung im Sinne des EnWG mit einer Länge von mehr
  56. 56. 51 als 15 km und einer Nennspannung von 220 Kilovolt oder mehr eine Umweltverträg- lichkeitsprüfung durchzuführen ist. Im vorliegenden Fall hat der geplante Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Kruckel – Dauersberg nebst Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mudersbach – UA Eiserfeld eine Gesamtlänge von über 117 km (380-kV-Höchst- spannungsleitung BI. 4319 mit 113 km und 380-kV-Höchstspannungsleitung BI. 4219 mit 4 km). Somit ist für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzufüh- ren, welche auch die Betrachtung verschiedener alternativer Trassenführungen zu umfassen hat (vgl. hierzu in den Planunterlagen Anlage 1, S. 20 ff. und Anlage 12). Über die Zulassung des Vorhabens ist im Wege der Planfeststellung zu entscheiden. 2. Verfahrensablauf Auf Antrag der Vorhabenträgerin führte die obere Landesplanungsbehörde der Struk- tur- und Genehmigungsdirektion Nord für das oben genannte Vorhaben eine verein- fachte raumordnerische Prüfung durch. Das Verfahren wurde mit raumordnerischem Entscheid vom 20.01.2012 abgeschlossen. Die obere Landesplanungsbehörde stellte in ihrer Entscheidung fest, dass der geplante Neubau der 380-kV-Höchstspannungs- freileitung Kruckel – Dauersberg (BI. 4319) weitestgehend im vorhandenen Trassen- raum bestehender 110-kV- und 220-kV-Freileitungen grundsätzlich eine geeignete Trassenführung darstelle. Für den Bereich der wohnsiedlungsnahen Trassenführung zwischen dem Sportplatz Mudersbach und den gewerblichen Bauflächen im Siegtal (Brachbach) wurde aus raumordnerischer Sicht eine Linienmodifizierung im Sinne der Variante C2 für möglich gehalten. Für die Trassenführung bei Alsdorf biete sich aus raumordnerischer Sicht eine Linienmodifizierung im Sinne der Variante A2 an. Bezüglich des geplanten Neubaus der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Pkt. Mu- dersbach – Eiserfeld (BI. 4219) weitestgehend im vorhandenen Trassenraum beste- hender 110-kV- und 220-kV-Freileitungen, erfolgte keine abschließende raumordneri- sche Bewertung. Die obere Landesplanungsbehörde verwies vielmehr auf eine weitergehende Variantenprüfung des „Abzweigs Oberschelden – Eiserfeld in Nord- rhein-Westfalen“ (Führung der geplanten 380-kV-Freileitung BI. 4219 weitestgehend im vorhandenen Trassenraum der 110-/220-kV-Freileitung Pkt. Oberschelden – Eiser- feld [BI. 2442]).

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