Das Product Carbon Footprint Konzept
Andrea Peiffer – Recarbon Deutschland GmbH
München, Juni 2014
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1. Das Product Carbon Footprint Konzept
2. Vorstellung verschiedener Standar...
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Warum Emissionen bilanzieren und managen?
CO2 Emissionen verursachen Kosten ...
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Product Carbon Footprint
Der Product Carbon Footprint umfasst alle Treibhaus...
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Phasen einer PCF-Studie
In Anlehnung an die ISO-Normen gliedert sich eine PC...
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Praxisbeispiel: 3-Komponenten Joghurtbecher
Am Beispiel eines Molkereiproduk...
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1. Das Product Carbon Footprint Konzept
2. Vorstellung verschiedener Standar...
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Standards und Organisationen
Für die Berechnung von Product Carbon Footprint...
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Standardisierungen und ggs. Beeinflussung
Die verschiedenen Standards bezieh...
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Unterschiede zwischen den internationalen Standards I
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PAS 2050 / GHG Protoc...
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Unterschiede zwischen den internationalen Standards II
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Dauer des
Produktleb...
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1. Das Product Carbon Footprint Konzept
2. Vorstellung verschiedener Standa...
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Phasen einer PCF-Studie
In Anlehnung an die ISO-Normen gliedert sich eine P...
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a. Bilanzgrenzen zielführend abstecken
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Eine Übersicht aller erforderlichen ...
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a. Bilanzgrenzen zielführend abstecken
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 Für den B2B-Bereich ist laut inter...
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Praxisbeispiel: Hähnchenpfanne
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Die Erstellung einer Übersicht über alle erf...
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a. Bilanzgrenzen zielführend abstecken
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 Für einige Produkte gibt es bereit...
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b. Datenerhebung
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Für die Berechnung eines PCF ist eine strukturierte und so...
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b. Datenerhebung, Genauigkeit und Transparenz
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Welche zeitlichen, personelle...
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Beispiel des Molkereiproduktes:...
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Genauigkeit der Berechnung
b. Datenerhebung, Genauigkeit und Transparenz
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b. Erforderliche Schritte für die Datenerhebung
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Die oftmals unzureichende D...
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Praxisbeispiel: Hähnchenpfanne
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Mit jeder PCF-Studie gehen individuelle Hera...
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c. Emissionsfaktoren – Was ist zu beachten?
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Bei der Verwendung geeigneter E...
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Treibhauspotenzial der einzelnen THG
Bei der Recherche nach passenden Emiss...
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c. Emissionsfaktoren & Datenbanken
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Für die Ermittlung geeigneter Sekundärda...
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Zwischenstand
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 Für eine erfolgreiche PCF-Studie ist die Vorbereitung von e...
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Agenda
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1. Das Product Carbon Footprint Konzept
2. Vorstellung verschiedener...
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Erzeugung von Strom
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Begriffsbestimmung
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• „Grünstr...
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Eigenerzeugung und -verbrauch – ISO/DIS 14067.2:2012
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Bezug von Grünstrom aus dem Netz
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 „Wenn ein Lieferant von Netzstrom ein be...
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Bezug von Grünstrom aus dem Netz
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Zwischenfazit I
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Die Verwendung eines spezifischen Emissionsfaktors für Grün...
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Fazit
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 Die Unterschiede zwischen den Standards sind überwiegend geringfügi...
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Dienstleistungsbereiche
Andrea Peiffer
Business Analyst
RECARBON Deutschland GmbH
Im Zollhafen 2-4, 50678 Köln
Telefon +49 (0)221. 580098-2609
Tel...
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Unterschiede der verschiedenen Standards - 1
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Dauer des Produktlebensweges. ...
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Emissionsfak...
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Das Product Carbon Footprint Konzept - Andrea Peiffer

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Referentin : Andrea Peiffer (Consultant - Recarbon Deutschland GmbH)
Anlass : Seminar - Product Carbon Footprint & Klimaneutralität - Stellenwert für die Industrie und praktische Hilfestellungen
30.06.2014 München

Veröffentlicht in: Präsentationen & Vorträge
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  • Lebensweg: Aufeinanderfolgende und miteinander verbundene Stufen eines Produktsystems von der Gewinnung oder Erzeugung des Rohstoffs bis zur endgültigen Beseitigung.

    Des Vierten Assessment Report des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change)
  • BSI: British Standards Institution
    ISO: Entw. Seit 2008, Normentwurf ISO/DIS 14067 wurde 2012 auf nationaler und internationaler Ebene abgelehnt und 2013 nach geringfügigen inhaltlichen Anpassungen als Technische Spezifikation verabschiedet. TS da es nicht genügend Zustimmung von den Ländern gab. Nun soll bis Mai 2016 der Standard reviewed werden.
    BMU: erwähnt GHG und PAS gar nicht. Hat Ökoinstitut beauftragt und Memorandum veröffentlicht (2009). Zudem sieht es den Blauen Engel derzeit als beste Anwendung.
  • Solange Product category rules verwendet werden, dürften sich die Ergebnisse bei Nutzung verschiedener Standards nicht unterscheiden.
  • Prozessmodul: Energieflüsse, Materialien, Dienstleistungen, welche Bestandteil des Produktes werden, zur Herstellung dienen, oder über den Lebensweg erforderlich sind.
    Jede Entscheidung für das Auslassen muss eindeutig dargelegt und die Gründe dafür sowie die Auswirkungen müssen erläutert werden.
  • Kenntnisse über die eigenen Produktionsprozesse meist sehr gut und bei installiertem Zählersystem Datensammlung überschaubar
  • GEMIS (Globales Emissions-Modell integrierter Systeme), einem frei verfügbaren Lebensweg- und Stoffstromanalyse-Modell mit integrierter Datenbank für Energie-, Stoff- und Verkehrssysteme.
    IINAS: Internationale Institut für Nachhaltigkeitsanalysen und -strategien ist eine unabhängige transdisziplinäre Forschungseinrichtung
    Ecoinvent: Preise für commercial user: 2.500€ Maintenance nur im ersten Jahr enthalten.
    Probas: Vom Umweltbundesamt und Ökoinstitut. Bibliothek für Lebenszyklusdaten
  • Ressourcen: nicht nur finanzielle sondern auch menschliche…
  • Vorgelagert: z.B. Gewinnung und Transport der Brennstoffe zum Stromerzeuger oder das Anbauen und verarbeiten der Biomasse für die Nutzung als Brennstoff
    Nachgelagert: z.B. die Behandlung von Abfällen aus dem Betrieb von Nuklearstromerzeugern oder die Behandlung der Asche aus kohlenbefeuerten Stromerzeugungsanlagen
    Aufbau, Wartung und Außerbetriebnahme des Stromversorgungssystems
  • Ressourcen: nicht nur finanzielle sondern auch menschliche…
  • Radiative Forcing Index
  • Radiative Forcing Index
  • Das Product Carbon Footprint Konzept - Andrea Peiffer

    1. 1. Das Product Carbon Footprint Konzept Andrea Peiffer – Recarbon Deutschland GmbH München, Juni 2014
    2. 2. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 2 1. Das Product Carbon Footprint Konzept 2. Vorstellung verschiedener Standards 3. 4. Herausforderungen der Bilanzierung Grünstrom richtig bilanzieren! Agenda 5. Fazit
    3. 3. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 3 Warum Emissionen bilanzieren und managen? CO2 Emissionen verursachen Kosten – sei es direkt über den Emissionshandel, indirekt über Energieverbräuche oder über mögliche Reputationsrisiken des Unternehmens. Transparenz über Emissionen und Energieverbräuche zur gezielten Kostenreduktion Kundenanforderungen entsprechen Erfüllung/Vorbereitung auf gesetzliche Anforderungen Kontinuierlicher Verbesserungs- prozess Marketing: Glaubwürdigkeit und Image Ansätze für die Produktentwicklung
    4. 4. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 4 Product Carbon Footprint Der Product Carbon Footprint umfasst alle Treibhausgas-Emissionen entlang des Lebensweges eines Produktes / einer Dienstleistung in einer definierten Anwendung. Rohstoffe & Vorfertigung Produktion Distribution & Vertrieb Nutzungs- phase Recycling & Verwertung Product Carbon Footprint Perfluorierte Kohlenwasserstoffe Kohlendioxid Schwefelhexafluorid MethanTeilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe Distickstoffoxid Alle Gase des 4. AR des IPCC
    5. 5. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 5 Phasen einer PCF-Studie In Anlehnung an die ISO-Normen gliedert sich eine PCF-Studie in vier Phasen, welche eine systematische Erfassung und Auswertung der THG-Emissionen ermöglichen. Festlegung des Ziels und Untersuchungs- rahmens Sachbilanz Wirkungs- abschätzung Auswertung Quelle: DIN/DIS 14067 & DIN EN ISO 14040
    6. 6. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 6 Praxisbeispiel: 3-Komponenten Joghurtbecher Am Beispiel eines Molkereiproduktes lassen sich die Bilanzierungsschritte verdeutlichen. Rohstoffe & Vorfertigung Produktion Distribution & Vertrieb Nutzungs- phase Recycling & Verwertung  Metallherstellung  Papierherstellung  Vorbereitung der Rohstoffe  Produkt- herstellung  Abfüllung  Verpackung  Transport  Lagerung  Kühlung  Zubereitung  Sammlung  Recycling  Entsorgung/ Energiegewinnung 85 % CO2 13 % CO2 2 % CO2 Rohstoffe & Vorfertigung Produktion Recycling & Verwertung
    7. 7. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 7 1. Das Product Carbon Footprint Konzept 2. Vorstellung verschiedener Standards – Gemeinsamkeiten und Unterschiede 3. 4. Herausforderungen der Bilanzierung Grünstrom richtig bilanzieren! Agenda 5. Fazit
    8. 8. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 8 Standards und Organisationen Für die Berechnung von Product Carbon Footprints stehen verschiedene internationale Standards zur Auswahl.
    9. 9. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 9 Standardisierungen und ggs. Beeinflussung Die verschiedenen Standards beziehen sich alle auf die ISO-Normen 14040/14044 und wurden in ihrer Entwicklung von anderen Standards beeinflusst. 2008 2011 2013 ISO 14040/14044
    10. 10. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Unterschiede zwischen den internationalen Standards I 10 PAS 2050 / GHG Protocol / ISO 14067 Speicherung von biogenem Kohlenstoff in Produkten Veränderung Kohlenstoffanteil im Boden Kommunikation des PCF Allokationsregeln Festlegung Systemgrenzen & Abschneidekriterien Indirekte Landnutzungs- änderungen Grünstrom- bilanzierung Die Harmonisierungsbemühungen im Standardisierungsprozess haben dazu geführt, dass die Unterschiede zwischen den Standards in den meisten Fällen geringfügig sind. Quelle: Hottenroth, H. et al.: Carbon Footprints für Produkte
    11. 11. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Unterschiede zwischen den internationalen Standards II 11 Dauer des Produktlebensweges. 100 Jahre ab Fertigstellung des Produktes ISO/TS 14067 Dauer des Produktlebensweges. Falls unbekannt, sollen mind. 100 Jahre betrachtet werden. GHG Protocol PAS 2050:2011 THG (quantitativ) Zeit- raum Mindestens 95% der Gesamtemissionen sind zu erfassen. Prozesse mit Emissionen <1% können vernachlässigt werden. Prozesse, die keinen signifikanten Beitrag liefern, können vernachlässigt werden. Bilanzierende Organisation legt Abschneidekriterium fest. Die Harmonisierungsbemühungen im Standardisierungsprozess haben dazu geführt, dass die Unterschiede zwischen den Standards in den meisten Fällen geringfügig sind. Quelle: Hottenroth, H. et al.: Carbon Footprints für Produkte
    12. 12. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 12 1. Das Product Carbon Footprint Konzept 2. Vorstellung verschiedener Standards 3. 4. Herausforderungen der Bilanzierung Grünstrom richtig bilanzieren! Agenda a. Bilanzgrenzen zielführend abstecken b. Datenerhebung, Genauigkeit und Transparenz c. Emissionsfaktoren und Datenbanken 5. Fazit
    13. 13. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 13 Phasen einer PCF-Studie In Anlehnung an die ISO-Normen gliedert sich eine PCF-Studie in vier Phasen, welche eine systematische Erfassung und Auswertung der THG-Emissionen ermöglichen. Festlegung des Ziels und Untersuchungs- rahmens Sachbilanz Wirkungs- abschätzung Auswertung Quelle: DIN/DIS 14067 & DIN EN ISO 14040
    14. 14. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. a. Bilanzgrenzen zielführend abstecken 14 Eine Übersicht aller erforderlichen Prozessmodule der einzelnen Abschnitte des Lebensweges ermöglichen eine bewusste Absteckung der Bilanzgrenzen. Ziel der PCF-Studie Bilanzgrenzen Kriterien zur Festlegung der Bilanzgrenzen müssen erläutert werden Rohstoffe & Vorfertigung Produktion Distribution Nutzungs- phase Recycling & Verwertung Erfassung aller Prozessmodule über den Lebensweg des Produktes 1. 2. Entscheidung über das Auslassen von Lebenswegabschnitten, Prozessen, Inputs oder Outputs. Auslassungen müssen ausführlich dargelegt werden.3. Prozessmodule können ausgeschlossen werden, wenn:  eine Datenlücke besteht, da Primär- oder Sekundärdaten nicht ermittelt werden können  die Datenlücke auch nicht mit Extrapolationen oder Schätzwerten geschlossen werden kann  eine Abschätzung eine geringe Signifikanz der Daten ergibt
    15. 15. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. a. Bilanzgrenzen zielführend abstecken 15  Für den B2B-Bereich ist laut internationaler Standards die Berechnung eines PCF nach dem „cradle to gate“ Ansatz erlaubt.  Dieser Ansatz kann insbesondere bei Zwischenprodukten, welche Bestandteile unterschiedlicher Endprodukte sein werden, sinnvoll sein. Der Betrachtungsrahmen umfasst grundsätzlich alle Abschnitte des Lebensweges eines Produktes. Im B2B-Bereich kann der Betrachtungsrahmen allerdings verkürzt werden. Distribution Nutzungs- phase Recycling & Verwertung Cradle to grave Cradle to gate Rohstoffe & Vorfertigung Produktion
    16. 16. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Praxisbeispiel: Hähnchenpfanne 16 Die Erstellung einer Übersicht über alle erforderlichen Prozessmodule stellt eine erste Herausforderung dar. Distribution Nutzungs- phase Recycling & Verwertung Rohstoffe & Vorfertigung Produktion Mastfarm SchlachthofElterntierfarm Brüterei Strom Wärme Futtermittel Abfall Strom Wärme Futtermittel Abfall Strom Wärme Futtermittel Abfall Strom Wärme Futtermittel Abfall Strom, Wärme Abfall Verpackung Gewürze Kühlmittel Sitz der Händler LKW-Typ Durchschn. Ladung Lagerung Zubereitung Entsorgung der Verpackung (Verbrennung, Recycling etc.)
    17. 17. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. a. Bilanzgrenzen zielführend abstecken 17  Für einige Produkte gibt es bereits sogenannte Product Category Rules (PCR), die zu einheitlichen Bilanzgrenzen führen sollen.  Diese beschreiben einen Satz spezifischer Regeln, Anforderungen und Richtlinien für ein oder mehrere Produktgruppen, welche die gleiche Nutzeneinheit beschreiben.  PCR stellen einen konsistenten, international anerkannten Ansatz zur Beschreibung des Produktlebenszyklus dar.  Existierende PCR finden Sie auf der folgenden Website: http://www.environdec.com/en/PCR/ International anerkannte Product Category Rules können angewendet werden und die Festlegung der Bilanzgrenzen erleichtern.
    18. 18. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. b. Datenerhebung 18 Für die Berechnung eines PCF ist eine strukturierte und sorgfältige Datenerhebung ein entscheidender Faktor. Quelle: DIN EN ISO 14044:2006, Bild 1 Festlegung des Ziels und des Untersuchungsrahmens Vorbereitung der Datenerhebung Datenerhebung Datenvalidierung Bezug der Daten auf ein Prozessmodul Bezug der Daten auf eine funktionelle Einheit Datenzusammenfassung Verbesserung der Systemgrenzen abgeschlossene Sachbilanz errechnete Sachbilanz geprüfte Daten je funktionelle Einheit geprüfte Daten je Prozessmodul geprüfte Daten Datenerhebungsblatt Allokation (Wieder- verwendung und Recycling) Überarbeitetes Datenerhebungsblatt benötigte zusätzliche Daten oder Prozess- module gesammelte Daten
    19. 19. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. b. Datenerhebung, Genauigkeit und Transparenz 19 Welche zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen stehen zur Verfügung? Was ist das Ziel der PCF-Studie? Welche Transparenz wird erwartet? Wie gut kenne ich den Lebenszyklus der Produkte (upstream & downstream)? Wie hoch ist die Komplexität der Wertschöpfungskette? Wie ist die Kooperationsbereitschaft der Beteiligten in den Phasen des Lebenszyklus? Liegt eine gute Betriebsdatenerfassung vor? Wie hoch ist der Aufwand der Primärdatenbeschaffung einzuschätzen? An welchen Stellen bin ich auf Sekundärdaten angewiesen? Wie erhalten ich diese? Bevor die gewünschte Genauigkeit der Berechnung festgelegt werden kann, sind einige Vorüberlegungen erforderlich.
    20. 20. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 20 Praxisbeispiel: 3-Komponenten Joghurtbecher Beispiel des Molkereiproduktes: die geschaffene Transparenz führte zur Identifizierung von Einsparpotenzialen. Rohstoffe & Vorfertigung Produktion Distribution & Vertrieb Nutzungs- phase Recycling & Verwertung  Metallherstellung  Papierherstellung  Vorbereitung der Rohstoffe  Produkt- herstellung  Abfüllung  Verpackung  Transport  Lagerung  Kühlung  Zubereitung  Sammlung  Recycling  Entsorgung/ Energiegewinnung 85 % CO2 13 % CO2 2 % CO2 Rohstoffe & Vorfertigung Produktion Recycling & Verwertung Durch Verpackungsrecycling können ca. 39 % der Rohstoffemissionen vermieden werden!
    21. 21. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Genauigkeit der Berechnung b. Datenerhebung, Genauigkeit und Transparenz 21 Genauigkeit Transparenz über Prozessmodule Identifikation von Einsparpotenzialen Entwicklung von Reduktionsmaßnahmen Produktentwicklung, Lieferantenbewertung, etc. Datenerhebung Sammlung von Primärdaten  Intern: Vorhandene Datengrundlage & Schließen von Datenlücken  Extern: Vorhandene Primärdaten (upstream & downstream) & Zugang zu diesen Aufwand Transparenz Mit zunehmender Genauigkeit der Daten geht eine erhöhte Transparenz über die Prozessmodule sowie ein gestiegener Aufwand bei der Datenerhebung einher.
    22. 22. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. b. Erforderliche Schritte für die Datenerhebung 22 Die oftmals unzureichende Datenbasis, unzureichender Datenzugang und Komplexität der Lieferkette erschweren die Datensammlung für den Product Carbon Footprint. Rohstoffe & Vorfertigung Produktion Distribution & Vertrieb Nutzungs- phase Recycling & Verwertung Sammlung von Primärdaten für die eigenen Produktions- prozesse Welche Transportmittel werden eingesetzt und wie? Wie erfolgt der Transport zum Kunden? Welche vorgelagerten Wertschöpfungs- stufen gibt es? Welche Daten stehen zur Verfügung? Welche Zwischenschritte erfolgen bis zum Endkunden? Wie wird das Produkt über die Lebensdauer genutzt? Wie wird das Produkt am Ende der Lebensdauer verwertet?
    23. 23. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Praxisbeispiel: Hähnchenpfanne 23 Mit jeder PCF-Studie gehen individuelle Herausforderungen bei der Datenerhebung einher, die es zu meistern gilt. Distribution Nutzungs- phase Recycling & Verwertung Rohstoffe & Vorfertigung Produktion Mastfarm SchlachthofElterntierfarm Brüterei Was war zuerst, das Huhn oder das Ei? Sind die einzelnen Lieferanten bekannt? Welche Transportmittel werden eingesetzt? Welche Informationen kann ich erhalten? Gibt es einen Emissions- faktor für ein Huhn? Handelt es sich um sensible Daten? An welcher Stelle sind Sekundärdaten erforderlich? Wie gelange ich an Sekundär- daten?
    24. 24. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. c. Emissionsfaktoren – Was ist zu beachten? 24 Bei der Verwendung geeigneter Emissionsfaktoren sind verschiedene Punkte zu beachten. Welche Schritte des Lebens- zyklus werden berücksichtigt? Rohstoffe & Vorfertigung Produktion Distribution Nutzungs- phase Verwertung Perfluorierte Kohlenwasserstoffe Kohlendioxid Schwefelhexafluorid MethanTeilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe Distickstoffoxid Alle Gase des 4. AR des IPCC Welche THG werden emittiert & zu welchen Anteilen? Welche Unsicherheit geht mit dem EF einher? Werden die Emissionen den einzelnen Phasen zugeordnet?
    25. 25. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 25 Treibhauspotenzial der einzelnen THG Bei der Recherche nach passenden Emissionsfaktoren ist darauf zu achten, dass einheitliche Treibhauspotenziale für die einzelnen THG verwendet wurden. Quelle: http://www.ghgprotocol.org/files/ghgp/tools/Global%20Warming%20Potentials.pdf
    26. 26. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. c. Emissionsfaktoren & Datenbanken 26 Für die Ermittlung geeigneter Sekundärdaten und Emissionsfaktoren stehen verschiedene Informationsquellen zur Verfügung. Kostenfreie Datenbanken (z.B. GEMIS, ProBas), Durchschnittsdaten der Verbände oder sektorspezifische Datenbanken Kostenpflichtige Datenbanken (ecoinvent, Carbon Trust etc.) Studien aus Wissenschaft, anerkannten Instituten, Bundesämtern, internationalen Organisationen etc.
    27. 27. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Zwischenstand 27  Für eine erfolgreiche PCF-Studie ist die Vorbereitung von entscheidender Bedeutung.  Das Ziel der Studie und der Untersuchungsrahmen sollte vorab genauestens festgelegt werden.  Zeitliche, finanzielle und personelle Ressourcen müssen entsprechend dem erwarteten Aufwand freigegeben werden.  In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Abteilungen sind Informationen über die vorhandenen Betriebsdaten, die Komplexität der Wertschöpfungskette und erforderlichen Sekundärdaten zu sammeln.  Mit steigender Genauigkeit der Berechnung erhöht sich die Transparenz und damit die Möglichkeiten der Analyse. Allerdings ist damit ein erhöhter Aufwand in Kauf zu nehmen.  Jede PCF-Studie birgt individuelle Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Vor Beginn der Studie sollten einige Überlegungen angestellt werden, um die Projektumsetzung zu erleichtern und die Projektziele zu erreichen.
    28. 28. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Agenda 28 1. Das Product Carbon Footprint Konzept 2. Vorstellung verschiedener Standards – Gemeinsamkeiten und Unterschiede 3. 4. Herausforderungen der Bilanzierung Grünstrom richtig bilanzieren! Agenda 5. Fazit
    29. 29. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien Begriffsbestimmung 29 • „Grünstrom“ oder „Ökostrom“ wird meist als elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen und nicht als „Graustrom“ vermarktet wird, bezeichnet. • Durch eine fehlende Präzisierung der Begriffe bestehen auf den Märkten große Unterschiede bezüglich der Qualität des vermarkteten Grünstroms. Wie und von wem wird der Grünstrom genutzt? Eine eindeutige Definition für Grünstrom gibt es nicht. Als elektrische Energie aus erneuerbaren Energiequellen kann der Strom verschiedener Herkunft sein. Eigenverbrauch Einspeisung ins Netz Entnahme aus dem Netz Wie wird Grünstrom richtig bilanziert?
    30. 30. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Eigenerzeugung und -verbrauch – ISO/DIS 14067.2:2012 30 6.4.9.3 Behandlung von Strom • Wird der Strom intern (z.B. vor Ort) erzeugt und für ein zu untersuchendes Produkt verbraucht, sind die Lebenswegdaten für den entsprechenden Strom für dieses Produkt zu verwenden. • Folgende THG-Emissionen sind zu erfassen: Bei Eigenerzeugung und –verbrauch von Strom aus erneuerbaren Energien kann ein spezifischer Emissionsfaktor verwendet werden. Quelle: ISO//DIS 14067.2:20´12, S. 36 Vorgelagerte THG-Emissionen Strom- erzeugung Übertragungs- und Verteilungsverluste Nachgelagerte THG-Emissionen Aufbau, Wartung & Außerbetriebnahme
    31. 31. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Bezug von Grünstrom aus dem Netz 31  „Wenn ein Lieferant von Netzstrom ein bestimmtes Stromprodukt mit spezifischen Lebenswegdaten bereitstellen und sicherstellen kann, dass der Stromverkauf und die zugehörigen THG-Emissionen nicht doppelt gezählt werden, sind die Lebenswegdaten … zu verwenden. Sofern der Stromlieferant keine spezifischen THG-Daten für das spezifische Stromprodukt bereitstellt, sind die THG-Emissionen anzuwenden, die mit dem nationalen Netz im Zusammenhang stehen, … . „  “As with data from other emission sources, companies should select electricity emission factors that are geographically specific to the electricity sources used in the product inventory.”  “When an electricity supplier can deliver a supplier-specific emission factor and these emissions are excluded from the regional emission factor, the supplier’s electricity data should be used. Otherwise, companies should use a regional average emission factor for electricity to avoid double counting.” Ein spezifischer Emissionsfaktor für den eingesetzten Strom soll verwendet werden, soweit die Lebenswegdaten erfasst und Doppelzählungen ausgeschlossen werden. Quellen: DIN ISO/DIS 14067; GHG Protocol Product Life Cycle Accounting and Reposting Standard
    32. 32. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Bezug von Grünstrom aus dem Netz 32  7.9.4 GHG emissions associated with renewable electricity generation  “The generation of this renewable energy does not influence the emission factor of any other process or organization using the same type of energy (e.g. renewable electricity) and is excluded from the national average emission factor.”  “Where conditions … are not met, national average energy emission factors shall be used.” Ein spezifischer Emissionsfaktor für den eingesetzten Strom soll verwendet werden, soweit die Lebenswegdaten erfasst und Doppelzählungen ausgeschlossen werden. Quelle: PAS 2050
    33. 33. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Zwischenfazit I 33 Die Verwendung eines spezifischen Emissionsfaktors für Grünstrom ist grundsätzlich möglich, in der Praxis allerdings selten umsetzbar. Direktverbrauch: Ein spezifischer Emissionsfaktor kann verwendet werden Einspeisung ins Netz: keine Berücksichtigung Bezug von Grünstrom/ anbieterspezifischen Strommix: Verwendung eines spezifischen EF unter bestimmten Voraussetzungen
    34. 34. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Zwischenfazit II 34 Handhabung laut Standards:  Die zur Verfügung stehenden internationalen Standards ermöglichen grundsätzlich die Verwendung von anbieterspezifischen Emissionsfaktoren für Grünstrom.  Allerdings sind die Voraussetzungen zur Verwendung in der Praxis selten gegeben:  Doppelzählung wird nicht ausgeschlossen  Ein Residualstrommix wird in der Regel nicht bestimmt und verwendet Handhabung in der Praxis:  In der Praxis wird die Berücksichtigung von Grünstrom sehr unterschiedlich behandelt. Oftmals wird ein anbieterspezifischer Emissionsfaktor verwendet, auch wenn die Voraussetzungen der Standards nicht erfüllt sind. Die Berücksichtigung von anbieterspezifischen Emissionsfaktoren wird durch die Standards erschwert und in der Praxis sehr unterschiedlich behandelt.
    35. 35. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 35 Beispiel für einen Residualstrommix aus der Praxis: Quelle: Stromkennzeichnung der Stadtwerke Ulm
    36. 36. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Fazit 36  Die Unterschiede zwischen den Standards sind überwiegend geringfügig und spielen bei einer reinen internen Verwendung der Ergebnisse der PCF-Studie sowie bei Anwendung von Product Category Rules eine untergeordnete Rolle.  Wird eine externe Kommunikation und Verifizierung der Ergebnisse angestrebt und keine PCR verwendet, sollte sich die Auswahl des Standards an der Zielgruppe ausrichten.  Für eine erfolgreiche PCF-Studie ist eine gründliche Vorbereitung sowie eine realistische Abschätzung des Aufwandes entscheidend.  Eine erfolgreiche PCF-Studie und Nutzung der Ergebnisse bedarf der Mitwirkung verschiedenster interner und externer Partner.  Die geschaffene Transparenz ermöglicht dafür die Identifikation von Einsparpotenzialen und damit einhergehenden Kostenreduktionen, sowie einer besseren Positionierung auf dem Markt. Die Berechnung eines PCF ist mit Herausforderungen verbunden, liefert dafür aber neue Möglichkeiten für die Produktgestaltung und Positionierung am Markt.
    37. 37. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. 37 Dienstleistungsbereiche
    38. 38. Andrea Peiffer Business Analyst RECARBON Deutschland GmbH Im Zollhafen 2-4, 50678 Köln Telefon +49 (0)221. 580098-2609 Telefax +49 (0)221. 890098-776 E-Mail a.peiffer@recarbon.com Web : www.recarbon.com Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
    39. 39. Back up
    40. 40. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Unterschiede der verschiedenen Standards - 1 40 Dauer des Produktlebensweges. 100 Jahre ab Fertigstellung des Produktes ISO/TS 14067 Dauer des Produktlebensweges. Falls unbekannt, sollen mind. 100 Jahre betrachtet werden. GHG Protocol PAS 2050:2011 THG (quant.) Recycling Allokation Zeit- raum THG- Quellen Prozesse mit vernachlässigbarem Beitrag zu Gesamtemissionen müssen nicht bilanziert werden. Mind. 95% der Gesamtemissionen sind zu erfassen. Prozesse mit Emissionen <1% können vernachlässigt werden. Prozesse, die keinen signifikanten Beitrag liefern, können vernachlässigt werden. Bilanzierende Organisation legt Abschneidekriterium fest. Emissionen aus fossilen und biogenen Quellen werden berücksichtigt und einzeln ausgewiesen. Werden berücksichtigt. Biogene können vernachlässigt werden, wenn biogenes CO2 Teil eines Produktes für menschl. oder tierischen Verzehr vorgesehen ist. „Closed-Loop-Allocation“ „Open-Loop-Allocation“: 1. Physikalische Eigenschaften, 2. ökon. Wert, 3. Umlaufzahl „Closed-Loop approximation“: Recyclingmaterial weist dieselben inhärenten Eigenschaften auf wie das Primarmaterial. Abgebende Produktsystem: Entlastung durch vermiedene Beseitigung Aufnehmendes: Entlastung durch vermiedene Primärproduktion. Emissionen aus Recycling zu 100% zugewiesen. Alle Standards basieren auf den ISO Normen 14040/14044. Durch die zusätzlichen Harmonisierungsbemühungen gibt es nur geringfügige Unterschiede.
    41. 41. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Unterschiede der verschiedenen Standards - 2 41 Keine gesonderten Emissionsfaktoren für Ökostrom Spezifischer EF, wenn: - Nur dieser Prozess den Strom nutzt - Energie nicht im durch. nat. EF erfasst wird. ISO/TS 14067 Spezifischer EF, wenn Energie nicht im regionalen EF enthalten ist. GHG Protocol PAS 2050:2011 Flug- verkehr CO2im Boden Öko- strom CO2- Speicher- ung Optionale Erfassung Keine Berücksichtigung. Falls dennoch ein RFI auf Flugemissionen angerechnet wird, sind sie zu kennzeichnen und die Ergebnisse getrennt auszuweisen. Optionale Erfassung. Bei Berücksichtigung muss RFI dargelegt werden. Bei Berechnung gesonderter Ausweis und kein Einbezug in die Bilanzierung. Berücksichtigung muss erfolgen, wenn gespeichertes CO2 innerhalb des Bilanzzeitraums von 100 Jahren nicht in Atmosphäre emittiert wird. Veränderungen sollten berücksichtigt und einzeln ausgewiesen werden. Können bei realistischer Abschätzung einbezogen werden. Alle Standards basieren auf den ISO Normen 14040/14044. Durch die zusätzlichen Harmonisierungsbemühungen gibt es nur geringfügige Unterschiede. Menge CO2, welche bei Abfallbehand- lung nicht in Atmosphäre entlassen wird, ist zu erfassen und zu berichten. Bei Cradle to Gate-Bil. die im Zwischenprodukt enthaltenen Menge. Keine Berücksichtigung bei Veränderungen aus Landnutzungs- änderungen. Bei bestehenden supplementary requirements sollten sie angewendet werden.
    42. 42. ©RecarbonDeutschlandGmbH–Allrightsreserved. Unterschiede der verschiedenen Standards - 3 42 Nicht spezifiziert Keine Berücksichtigung ISO/TS 14067 Sollten nur bei entsprechender Relevanz berücksichtigt werden. GHG Protocol PAS 2050:2011 Einkaufs- fahrt Infrastr.& Inv.-güter Unsicher- heiten Nicht spezifiziert Keine BerücksichtigungEinfach Einkaufsfahrt muss berücksichtigt werden. Quantitative und qualitative Abschätzung muss erfolgen. Keine Forderungen enthalten Alle Standards basieren auf den ISO Normen 14040/14044. Durch die zusätzlichen Harmonisierungsbemühungen gibt es nur geringfügige Unterschiede. Qualitative Aussagen über mögliche Fehlerquellen, Unsicherheiten & methodische Entscheidungen.

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