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Erfolgreich international verkaufen - Die vier wichtigsten Punkte für die Internationalisierung Ihres B2C-Shops

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Der B2C-Handel in Deutschland ist hochgradig abmahngefährdet. Und wird das Liefergebiet auf das europäische Ausland oder darüber hinaus ausgeweitet, wird es nicht einfacher.
Es reicht nicht, einen Onlineshop nach deutschem Recht zu konzipieren und die Texte einfach nur zu übersetzen, da in anderen Ländern ggf. andere, zwingende Regelungen bestehen.

Der Vortrag wurde am 17.11.2015 auf der ecommerce conference in Hamburg gehalten und gibt einen Überblick über die vier wichtigsten Tipps, die B2C-Onlinehändler beim internationalen Onlinehandel zu beachten haben.

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Erfolgreich international verkaufen - Die vier wichtigsten Punkte für die Internationalisierung Ihres B2C-Shops

  1. 1. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Erfolgreich international verkaufen Die vier wichtigsten Punkte für die Internationalisierung Ihres B2C-Shops ecommerce conference Hamburg, 17.11.2015
  2. 2. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Zuerst die gute Nachricht: 2 vadymvdrobot-Fotolia Die Umsätze im internationalen Onlinehandel steigen! Verbraucherrechterichtlinie (VRRLi) seit 13.06.2015 macht innerhalb der EU vieles einfacher!
  3. 3. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Jetzt die schlechte Nachricht: Mit der Nutzung von Standard-AGB, der Übersetzung der Texte und der Angabe der Versandkosten in andere Länder ist es nicht getan! Es kommt Arbeit auf Sie zu! 3 DDRockstar-Fotolia
  4. 4. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Die Firma Beispiel GmbH möchte mit ihrem Onlineshop ins Ausland verkaufen…. 4 4Tipps, was aus rechtlicher Sicht besonders beachtet werden muss! ©levdolgachov@fotolia
  5. 5. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz B2C-Geschäft international 5 Tipp 2: Passen Sie Ihren Onlineshop technisch an das jeweilige Verbraucherrecht Ihrer Lieferländer an! Tipp 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern der jeweiligen Lieferländer zusammen! Tipp 1: Passen Sie die AGB auf Ihre jeweiligen Lieferländer an! Tipp 3: Überlegen Sie, ob und was Sie an Verbraucher in anderen EU-Staaten verkaufen wollen!
  6. 6. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz TIPP 1: Passen Sie die AGB auf Ihre jeweiligen Lieferländer an! 6 „Wir liefern in die Staaten der EU und in die Schweiz.“ „Verbraucher haben ein 14-tägiges Widerrufsrecht…“ „Es gilt deutsches Recht.“ ©nickolya-Fotolia.com
  7. 7. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz / Die Rechtsordnung darf in AGB auch mit Verbrauchern (B2C) vereinbart werden. „Es gilt deutsches Recht.“ / Aber: Verbrauchern darf das Schutzniveau ihres Heimatlandes nicht entzogen werden (ROM I). / FRAGE: Kennen Sie das Schutzniveau im Schuldrecht, Gewährleistungsrecht und Datenschutzrecht usw. in den einzelnen Lieferländern? ? TIPP 1: Passen Sie die AGB auf Ihre jeweiligen Lieferländer an! 7
  8. 8. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz TIPP 1: Passen Sie die AGB auf Ihre jeweiligen Lieferländer an! 8 Lösung - Beispiel Schweiz: Schließen Sie das Schutzniveau des deutschen Verbraucherrechts für Kunden außerhalb der EU (hier: Schweiz) soweit wie möglich aus (Bsp.: Widerrufsrecht) ©somartin–Fotolia.com
  9. 9. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz / Übersicht: Wie kann der Onlineshop technisch gestaltet werden, um die unterschiedlichen rechtlichen Regelungen der Lieferländer abzubilden? TIPP 1: Passen Sie die AGB auf Ihre jeweiligen Lieferländer an! 9 Separate Shops Einheitlicher Shop Rechtstexte für jedes einzelnes Land Deutsche AGB mit einigen Anpassungen für einzelne Lieferländer z. B. Verkauf in die EU und/oder weltweit z. B. bei Verkauf in D – A - CH
  10. 10. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Checkliste 10 TIPP 1: Passen Sie die AGB auf Ihre jeweiligen Lieferländer an! / Entscheiden Sie, in welche Länder Sie liefern möchten. / Prüfen Sie, welche rechtlichen Besonderheiten in den Ländern des Liefergebietes gelten. / Bei der Lieferung in einzelne, weinige Länder können Ihre bestehende AGB ggf. an den Auslandsverkauf angepasst werden. / Bei der Lieferung ins weitere Ausland nutzen Sie speziell angepasste, separate AGB für jedes einzelne Lieferland.
  11. 11. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz B2C-Geschäft international 11 Tipp 2: Passen Sie Ihren Onlineshop technisch an das jeweilige Verbraucherrecht Ihrer Lieferländer an! Tipp 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern der jeweiligen Lieferländer zusammen! Tipp 1: Passen Sie die AGB auf Ihre jeweiligen Lieferländer an! Tipp 3: Überlegen Sie, ob und was Sie an Verbraucher in anderen EU-Staaten verkaufen wollen!
  12. 12. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz TIPP 2: Passen Sie Ihren Onlineshop technisch an das jeweilige Verbraucherrecht Ihrer Lieferländer an! 12 ©jpgon-Fotolia.comEinkaufswagen,©somartin–Fotolia.comFlagge ©Sashkin–Fotolia.comWaschmaschine,©DanielErnst–Fotolia.comPreis
  13. 13. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz TIPP 2: Passen Sie Ihren Onlineshop technisch an das jeweilige Verbraucherrecht Ihrer Lieferländer an! 13 Beispiel aus Frankreich: Warenangebote in Webshops sind als Angebot im rechtlichen Sinne zu verstehen, das durch den Kunden lediglich angenommen werden muss (vgl. Art. 1369-4 C. Civil) ©somartin–Fotolia.com
  14. 14. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz TIPP 2: Passen Sie Ihren Onlineshop technisch an das jeweilige Verbraucherrecht Ihrer Lieferländer an! 14 Beispiel aus den Niederlanden: Verbot der 100 %-Vorauszahlung, Beschränkung auf höchstens 50 %, vgl. Art. 7:26 Abs. 2 Satz 2 nBGB; Haben Sie das bei den angebotenen Zahlungsarten bedacht? ©somartin–Fotolia.com
  15. 15. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Checkliste 15 TIPP 2: Passen Sie Ihren Onlineshop technisch an das jeweilige Verbraucherrecht Ihrer Lieferländer an! / Prüfen Sie, welche zwingenden, rechtlichen Besonderheiten in den Ländern des Liefergebietes gelten: / Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr / Vertragsschluss / Versandkosten, Zahlungsabwicklung / Datenschutz / […]
  16. 16. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz B2C-Geschäft international 16 Tipp 2: Passen Sie Ihren Onlineshop technisch an das jeweilige Verbraucherrecht Ihrer Lieferländer an! Tipp 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern der jeweiligen Lieferländer zusammen! Tipp 1: Passen Sie die AGB auf Ihre jeweiligen Lieferländer an! Tipp 3: Überlegen Sie, ob und was Sie an Verbraucher in anderen EU-Staaten verkaufen wollen!
  17. 17. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz TIPP 3: Risiko Kunde - Überlegen Sie, ob und was Sie an Verbraucher in anderen EU-Staaten verkaufen wollen! 17 ©bazzier-Fotolia.com
  18. 18. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Frage: 18 TIPP 3: Risiko Kunde - Überlegen Sie, ob und was Sie an Verbraucher in anderen EU-Staaten verkaufen wollen! / Ein deutscher Händler liefert in alle Staaten der EU. In den AGB hat er folgende Klausel aufgenommen: „Gerichtsstand ist Hamburg.“ Zulässig oder unzulässig?
  19. 19. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Art. 16 EuGVVO: Beim „gezielten Vertrieb“ in andere Länder ist der Gerichtsstand des Verbrauchers immer an seinem Heimatort: / Angabe von Versandkosten für das Ausland / Angabe “Wir liefern weltweit!” oder ähnlich / Unterschiedliche Sprachen (Vorsicht: Englisch ist Weltsprache!) / Betreiben des Shops unter einer ausländischen TLD (de, at, ch…) / Angabe unterschiedlicher Währungen in der Preisauszeichnung / Umfassende Länderauswahl im Bestellformular bei der Adresseingabe / Angabe einer ausländischen Bankverbindung / Angabe einer +49-Telefonnummer / Angabe von ausländischen Zweigstellen/Standorten Tipp 3: Risiko Kunde - Überlegen Sie, ob und was Sie an Verbraucher in anderen EU-Staaten verkaufen wollen! 19
  20. 20. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Checkliste 20 TIPP 3: Risiko Kunde - Überlegen Sie, ob und was Sie an Verbraucher in anderen EU-Staaten verkaufen wollen! / Prüfen Sie, ob Sie ggf. das Risiko einer gerichtlichen Auseinandersetzung im Ausland eingehen wollen – das ist meist Entscheidung des Verbrauchers, der klagt. / Verkaufen Sie Waren im niedrigen Preissegment ? Dann ist „Nachgeben“ meist billiger. / Verkaufen Sie Waren im höheren Preissegment? Kalkulieren Sie das Risiko von gerichtlichen Streitigkeiten ein.
  21. 21. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz B2C-Geschäft international 21 Tipp 2: Passen Sie Ihren Onlineshop technisch an das jeweilige Verbraucherrecht Ihrer Lieferländer an! Tipp 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern der jeweiligen Lieferländer zusammen! Tipp 1: Passen Sie die AGB auf Ihre jeweiligen Lieferländer an! Tipp 3: Überlegen Sie, ob und was Sie an Verbraucher in anderen EU-Staaten verkaufen wollen!
  22. 22. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz TIPP 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern zusammen! 22 Kriegen Sie das mit der Umsatzsteuer hin?
  23. 23. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz TIPP 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern zusammen! 23 So geht das mit der Umsatzsteuer beim Warenverkauf u. a. an Verbraucher innerhalb der EU:
  24. 24. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz / Lieferschwellen: die Lieferungen von Deutschland in den betreffenden anderen EU-Mitgliedstaat dürfen im vorangegangenen oder im laufenden Kalenderjahr einen bestimmten Umfang nicht überschreiten. / In allen europäischen Ländern gilt ein jährlicher Grenzwert für den Fernabsatz. Dieser Grenzwert liegt je nach Land bei entweder 35.000 Euro oder 100.000 Euro bzw. dem jeweils entsprechenden Wert in der lokalen Währung. / Beispiele für Abweichungen: TIPP 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern zusammen! 24 Polen 40.923 EUR Rumänien 28.012 EUR Schweden 36.232 EUR Tschechien 46.570 EUR Ungarn 32.257 EUR Vereinigtes Königreich 81.843 EUR
  25. 25. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz / Wie hoch sind die Lieferschwellen in den EU-Staaten? Informationen der Europäischen Kommission zu den Lieferschwellen der EU-Mitgliedstaaten (Stand: April 2015): http://ow.ly/RJCcD / Wie hoch sind die Mehrwertsteuersätze in den EU-Staaten? Informationen dazu (Stand: 01.01.2015): http://ow.ly/RE5EL TIPP 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern zusammen! 25
  26. 26. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Lieferschwellen TIPP 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern zusammen! 26 BIS Erreichen BEI Überschreiten Umsatzsteuer in Deutschland nach dem deutschen Umsatz- steuersatz, Abrechnung und Abführen in Deutschland -> Preisauszeichnung wie im deutschen Shop Umsatzsteuer in dem jeweiligen EU-Land umsatzsteuerliche Registrierung in dem jeweiligen EU-Empfängerland, dort Abrechnung und Abführen der Umsatzsteuer -> Preisauszeichnung mit den Mwst.- Sätzen des jeweiligen Landes.
  27. 27. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Überschreiten der Lieferschwellen – was ist noch zu beachten? / Check-Out + Rechnungsstellung: Deutsche Lieferanten müssen ihren Kunden die Umsatzsteuer dieses jeweiligen EU-Staates in Rechnung stellen; es ist also nicht die deutsche Umsatzsteuer, sondern die des Empfangslandes auszuweisen. / Preise im Onlineshop: Ggf. Anpassung der (Brutto-) Preise, um so die Unterschiede in den Umsatzsteuersätzen zu berücksichtigen, wenn technisch möglich ODER: Ländershop einrichten! / Umsatzsteuerpflicht in einem anderen Mitgliedstaat: Umsatzsteuer ist an das zuständige Finanzamt des betreffenden EU-Staates zahlen. Dazu Registrierungspflicht und Pflicht zur Abgabe entsprechender Steuermeldungen-/Erklärungen abzugeben. Hilfe leisten die jeweiligen deutschen Auslandshandelskammern vor Ort. TIPP 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern zusammen! 27
  28. 28. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Abgrenzung Waren und elektronische Dienstleistungen TIPP 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern zusammen! 28 Verkauf von Waren Verkauf von elektronischen Dienstleistungen Versteuerung mit deutscher USt. am Ort des Versenders; Ausn.: Überschreitung der Schwellenwerte Versteuerung mit ausl. USt. am Ort des Empfängers ab dem ersten EURO Ausn.: MOSS
  29. 29. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz TIPP 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern zusammen! 29 So geht das mit der Umsatzsteuer beim Warenverkauf u. a. an Verbraucher in Drittländer:
  30. 30. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Voraussetzungen für die Steuerbefreiung beim Verkauf in Drittländer: / Versendet/befördert der Lieferant die Ware ins Drittland, / muss der Gegenstand ins Drittland gelangt sein / + Nachweis / Versendet/befördert (abholt) der Abnehmer die Ware, / muss der Gegenstand ins Drittland gelangt sein / + und der Abnehmer seinen Sitz im Ausland haben (EU-Ausland oder Drittland-Ausland) / + Nachweis TIPP 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern zusammen! 30
  31. 31. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz Checkliste 31 TIPP 4: Arbeiten Sie mit guten Steuerberatern und den Auslandshandelskammern zusammen! / Prüfen Sie, ob Sie mit Ihren Umsätzen die Schwellenwerte in EU-Lieferländern überschreiten. / Richten Sie die Prozesse und Abläufe auf die beleg- und buchmäßigen Nachweispflichten ein. / Bei digitalen Leistungen nehmen Sie am MOSS teil.
  32. 32. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz 32 Kostenloses Booklet zum Download http://www.res-media.net/booklets http://www.res-media.net/app FAQ zur Umsatzsteuer im internationalen Handel Was Onlinehändler in Cross Border Shops steuerrechtlich beachten müssen September 2015, Format 12 x 12 cm, 42 Seiten, pdf-Datei, 2,0 MB
  33. 33. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz 33 / Das Fernabsatzrecht ist seit dem 13.06.2014 innerhalb der EU weitgehend angeglichen durch die Verbraucherrechterichtlinie (VRRLi): z.B. Belehrung über das Widerrufsrecht! / Das Verbraucherschutzrecht ist aber auch innerhalb der EU noch nicht gleich. / Es reicht nicht, einen Onlineshop nach deutschem Recht zu konzipieren, da in anderen Ländern ggf. andere, zwingende Regelungen bestehen. / Das Verbraucherschutzniveau ist in anderen Ländern oft niedriger, so dass die Klausel „Es gilt deutsches Recht.“ nachteilig für deutsche Händler ist. / Empfehlung: Spezielle AGB für jedes Lieferland oder für Ländergruppen. / Technisch zukunftsfähiges Shopsystem, das unterschiedliche AGB, unterschiedliche Preisausauszeichnung, Zahlungsarten etc. verwalten kann. FAZIT
  34. 34. Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Fachanwältin für Informationstechnologierecht Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz 34 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! http://de.slideshare.net/RESMEDIA

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