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Buchhandlungen und Verlageim Sog der DigitalisierungAus den Fehlern anderer gelerntSpätestens ab Mitte der neunziger Jahre...
Gründungswellen und ZuzügeAuf die Attraktivität der Metropole haben einige Verlage schonkurz nach dem Mauerfall gesetzt: I...
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Ein Ort des BuchhandelsBerlin ist als größte Stadt Deutschlands auch die selbstverständ-liche Metropole des Buchhandels. D...
Ein Ort des Sammelns und BewahrensBerlin besitzt mit der Staatsbibliothek eine der größten Bibliothe-ken der Welt. Das Kul...
Autorinnen und AutorenBerlin ist Deutschlands Hauptstadt der Autorinnen und Autoren.Nach Sichtung verschiedener seriöser Q...
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Berlin: eine Stadt für Verlage - Verlagsbroschüre 2013

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Es ist seit Jahren kein Geheimnis mehr: Berlin ist die Verlagsstadt
Nummer eins in Deutschland – durch Neugründungen, aber auch
durch Verlage aus dem In- und Ausland, die in die Hauptstadt gekommen
sind.
Dabei befindet sich auch die Verlagsbranche durch die Digitalisierung
in Umbruchzeiten, die es in dieser Wucht seit Erfindung des
Buchdrucks nicht gegeben hat. Von der Produktion bis zum Vertrieb
verändern sich die Geschäftsmodelle, neue Vertriebswege,
wie das E-Book, brechen sich Bahn.
Auf dem Weg zu neuen Zukunftsstrategien treffen die Verlage
in der Hauptstadt auf ein kreatives Umfeld, neue Netzwerke und
Geschäftsideen entstehen, Wissen und Knowhow treffen auf innovatives
Unternehmertum und Gründergeist. Die Hauptstadt wird
immer internationaler.
Wir, als Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung,
stehen mit zahlreichen Aktivitäten parat, um die sowohl
für den Wirtschafts- als auch für den Kulturbetrieb der Hauptstadt
so wichtige Verlagsbranche nach Kräften zu unterstützen.
Dazu gehören neben den Buchverlagen und dem Buchhandel auch
die Archive und die Medienunternehmen der Hauptstadt – und
nicht zu vergessen die Medien- und Kulturschaffenden.
Längst hat Berlin durch sie wieder an seine Tradition als deutsche
Verlagsmetropole angeknüpft. Jetzt geht es darum, die gewaltigen
Herausforderungen der Digitalisierung zu gestalten und bei
Standortentscheidungen und Gründungen Hilfestellung zu leisten.
Dazu wollen wir gerne unseren Beitrag leisten und stehen Ihnen als Dienstleister zur Verfügung.

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Berlin: eine Stadt für Verlage - Verlagsbroschüre 2013

  1. 1. Berlin:eineStadtfürVerlageEditorial2Eine kurze Geschichte der Verlagsstadt Berlin 3Die Chancen der Digitalisierung 4Berlin als Verlagsstadt heute und morgen 612 von mehr als 300: Verlage in Berlin 8Buchhandel, Medien und Archive 10Autoren und Festivals 14Attraktive Förderung 15Nützliche Adressen (Projekt Zukunft) 16
  2. 2. EditorialEs ist seit Jahren kein Geheimnis mehr: Berlin ist die VerlagsstadtNummer eins in Deutschland – durch Neugründungen, aber auchdurch Verlage aus dem In- und Ausland, die in die Hauptstadt ge-kommen sind.Dabei befindet sich auch die Verlagsbranche durch die Digitalisie-rung in Umbruchzeiten, die es in dieser Wucht seit Erfindung desBuchdrucks nicht gegeben hat. Von der Produktion bis zum Ver-trieb verändern sich die Geschäftsmodelle, neue Vertriebswege,wie das E-Book, brechen sich Bahn.Auf dem Weg zu neuen Zukunftsstrategien treffen die Verlagein der Hauptstadt auf ein kreatives Umfeld, neue Netzwerke undGeschäftsideen entstehen, Wissen und Knowhow treffen auf inno-vatives Unternehmertum und Gründergeist. Die Hauptstadt wirdimmer internationaler.Wir, als Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und For-schung, stehen mit zahlreichen Aktivitäten parat, um die sowohlfür den Wirtschafts- als auch für den Kulturbetrieb der Hauptstadtso wichtige Verlagsbranche nach Kräften zu unterstützen.Dazu gehören neben den Buchverlagen und dem Buchhandel auchdie Archive und die Medienunternehmen der Hauptstadt – undnicht zu vergessen die Medien- und Kulturschaffenden.Längst hat Berlin durch sie wieder an seine Tradition als deutscheVerlagsmetropole angeknüpft. Jetzt geht es darum, die gewalti-gen Herausforderungen der Digitalisierung zu gestalten und beiStandortentscheidungen und Gründungen Hilfestellung zu leisten.Dazu wollen wir gerne unseren Beitrag leisten und stehen Ihnen alsDienstleister zur Verfügung.Cornelia Yzer,Senatorin für Wirtschaft, Technologie und ForschungWieder Nummer Eins:Eine kurze Geschichte der Verlagsstadt BerlinBis zur Weimarer RepublikZu Beginn der achtziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts warLeipzig das Zentrum des deutschen Buchhandels. Dort fand diedeutsche Buchmesse statt und für Verlage gab es eine einzigarti-ge Infrastruktur verlagsspezifischer Zulieferbetriebe. Gemessen ander Zahl der Verlage, der publizierten Titel und der Umsätze warLeipzig mit weitem Abstand Deutschlands bedeutendste Verlags-stadt. Zwei umwälzende Ereignisse, die Reichsgründung 1871 unddie Proklamation Berlins zur deutschen Hauptstadt, hatten für dasVerlagswesen in Deutschland weit reichende Folgen. Die Sogwir-kung der neuen Hauptstadt war gewaltig und erstreckte sich aufalle gesellschaftlichen Gebiete. Schon 1885 hatte Berlin die tra-ditionelle Buchstadt Leipzig überholt: In diesem Jahr erschienenin Berlin 2.743 neue Bücher, Leipzig konnte nur mit 2.664 Titelnaufwarten. Spätestens in den zwanziger Jahren des letzten Jahr-hunderts stand Berlin einsam an der Spitze der Verlagsstädte inDeutschland. Doch die Blütezeit Berlins als führende Verlagsstadtwährte nur kurz – bis zum Ende der Weimarer Republik. Mit dernationalsozialistischen Herrschaft begann die beispiellose Zerstö-rung der Berliner Verlagslandschaft.Neuanfang in TrümmernNach dem Zweiten Weltkrieg befanden sich die beiden wichtigstenZentren der deutschen Verlagswirtschaft, Berlin und Leipzig, imOsten der Republik, also im Einflussbereich der kommunistischenStaaten. Viele Leipziger Verlage (bzw. deren Inhaber oder Rechts-nachfolger) flüchteten in den Westen, viele (West-)Berliner Verlagefolgten ihnen aufgrund der politisch instabilen Lage der Stadt. DieOrte der Zuflucht und somit auch die des Neuanfangs der verlege-rischen Tätigkeit im Westen wurden nicht nach standortpolitischenÜberlegungen im heutigen Sinn ausgewählt. Man suchte die Städ-te auf, in die es Verwandte und Freunde verschlagen hatte oderin denen wegen der notwendigen Lizenzerteilung entsprechendeBeziehungen bestanden oder leicht herzustellen waren. So entwi-ckelte sich die Verlagswirtschaft in der Nachkriegszeit dezentral.Eine Verlagsmetropole wie Leipzig im neunzehnten oder Berlin imfrühen zwanzigsten Jahrhundert konnte sich nach 1945 im Westender Republik nicht herausbilden. Berlin verlor in dieser Zeit Verlagevon Weltrang. Zu den bekanntesten Häusern zählten unter vielenanderen die Verlage von Samuel Fischer und Ernst Rowohlt. DerMauerbau von 1961 verstärkte die Isolation der Stadt. Danach bil-deten die großen Wissenschaftsverlage das wirtschaftliche Rück-grat der Berliner Verlagslandschaft. In den späten sechziger Jahrenund infolge der Studentenbewegung entwickelte sich Berlin zwarzur heimlichen Hauptstadt der Kleinverlage, ansonsten aber stag-nierte die Entwicklung der Verlagsstadt Berlin.Nach dem MauerfallErst der Fall der Mauer 1989 und die Ernennung Berlins zur Haupt-stadt Deutschlands 1991 eröffneten dem Verlagsstandort Berlinvöllig neue Perspektiven. Die Wiedervereinigung der Stadt und ihreneue Rolle als Hauptstadt veränderten die Stellung Berlins nichtnur unter den deutschen Städten grundlegend. Inzwischen ist Ber-lin zur größten Verlagsstadt Deutschlands aufgestiegen und mitwachsendem Erfolg auf dem Weg, an die Verlagsmetropolen derWelt und damit an seine einstige Größe Anschluss zu finden.Berlin – eine Stadt für Verlage Seite 03Ullstein Buchverlage, Foto: Torsten SeidelGrunewald, Sommer 1908, mit Gabriele Reuter, deren Tochter, Schwester undSchwager Dr. Beer. Samuel Fischer, Brigitte Fischer und Hanna Reuter auf der Terrasse.Foto: Archiv S. Fischer VerlagDenkmalgeschützte Bibliothek von De Gruyter, Foto: Mike Minen
  3. 3. Buchhandlungen und Verlageim Sog der DigitalisierungAus den Fehlern anderer gelerntSpätestens ab Mitte der neunziger Jahre hätte die Musikwirtschafterkennen müssen, dass die Digitalisierung zu gänzlich neuen Ver-triebswegen im Internet führen würde. Stattdessen beharrte sieauf der CD, verlor 50 % ihres gesamten Umsatzes und überließ esApple, mit seinem iTunes-Shop zum größten Musikhändler derWelt aufzusteigen. So vorgewarnt reagierten die Buchverlage um-gehend, als Amazon im Oktober 2007 in Amerika den ersten ernst-zunehmenden E-Book-Reader auf den Markt brachte: den Kindle.Schon einmal, bei Amazons Deutschlandstart neun Jahre zuvor,hatte man das größte digitale Warenhaus der Welt unterschätztund belächelt. Die Verlage begannen deshalb sofort nach der Ein-führung des Kindle, sich intensiv mit dem Phänomen der Digita-lisierung zu beschäftigen und neue Produktwelten und Vertriebs-möglichkeiten zu erkunden.Die Digitalisierung stellt alles auf den KopfInzwischen sind nur wenig mehr als fünf Jahre vergangen, unddennoch sieht der Buchmarkt schon ganz anders aus als vor die-sem Wendepunkt. Im Unterschied zur Musikwirtschaft hat dieDigitalisierung in der Verlagsbranche zunächst neue Vertriebska-näle geschaffen. Mit Amazon entstand der größte Einzelhändlergedruckter Bücher, aber eben als Internethändler. Erst danachentstanden mit den verschiedenen E-Book-Formaten neue, alsodigitale Produkte. Kurz darauf betraten neue Unternehmen dieBühne des Marktes, Unternehmen, deren Geschäftsmodelle vor-her nicht denkbar waren, beispielsweise Textunes. Das Start-uptrat als Dienstleister an, der einerseits Buchinhalte für Verlage inApps für iTunes transformierte, um diese Apps dann andererseitsüber iTunes als Zwischenhändler selbst zu verkaufen. Typisch fürdiese Entwicklung ist auch das junge Unternehmen Readmill, einedigitale Social-Reading-Plattform, 2011 von zwei schwedischenEnthusiasten in Berlin gegründet. Doch es entstanden bald nochganz andere Geschäftsmodelle. Beispielsweise das Vermieten vonE-Books und Hörbüchern. Neue Kommunikationsstrukturen ent-wickelten sich durch Facebook, neue Möglichkeiten der Verlags-werbung eröffneten YouTube oder die inzwischen breitflächigeNutzung von QR-Codes. Entscheidender als diese vielen techni-schen Neuerungen ist aber vermutlich die Änderung der Denkrich-tung in den Verlagen. Man geht heute nicht mehr vom gedrucktenBuch als dem primären Format aus, sondern von seinem Inhalt,der in vielen verschiedenen Formaten ausgegeben werden kann.Analog der wachsenden technischen Möglichkeiten entwickeltesich außerdem ein neues Bewusstsein der Autoren. Selfpublishingwurde zur Hoffnung für viele. Auch wenn sich hier bereits etwasErnüchterung eingestellt hat, bleibt diese Publikationsform zu-künftig mit Sicherheit eine Option. Die größte Herausforderungfür die Verlage besteht vielleicht in der neuen Geschwindigkeit,die den Markt antreibt. Die Marktentwicklung wird heute starkdurch technische Innovationen geprägt, denn neue Technologienschaffen neue Kundenbedürfnisse. Und noch eines kennzeichnetden digitalisierten Buchmarkt: Die neue Struktur des Wettbewerbs,in dem sich Regionalisten und Globalisten als Konkurrenten ge-genüberstehen. Thalia und Hugendubel beispielsweise sind zwargroße Kettenläden im deutschsprachigen Raum. Aber sie versorgeneben weitgehend nur diesen, während Amazon, Apple, Google undYouTube Bücher, Musik oder Filme auf der ganzen Welt anbieten.Dies waren nur einige Stichworte zur Entwicklung der letztenZeit, die tatsächlichen Veränderungsprozesse waren (und sind)selbstverständlich viel komplexer. Dennoch bleibt festzuhalten:Die Buchbranche hat ihren Umsatz nicht halbiert, sondern konntein den letzten Jahren trotz Digitalisierung und Wirtschaftskrisesogar noch bescheiden wachsen. Und deshalb besteht eine be-rechtigte Hoffnung, dass diese Branche eine gute Zukunft vor sichhat – wenn sie die Zeichen der Zeit richtig deutet und sich daraufeinstellt.Berlin als Labor der DigitalisierungBerlin ist allseits bekannt als europäisches Zentrum kreativerStart-up-Unternehmen. Mit der jährlich stattfindenden re:publicabeherbergt die Stadt außerdem das weltweit größte Verständi-gungsportal der digitalen Boheme. Es sind eine Reihe sehr unter-schiedlicher Faktoren, die dazu beigetragen haben, dass sich Berlinzu einem bedeutenden Laboratorium der Digitalisierung entwickelthat: die Sogwirkung der Hauptstadt auf eine internationale Szenevon jungen Kreativen aus den Bereichen Kunst, Technologie undForschung, die im Vergleich zu anderen Städten relativ hierarchie-freie Struktur des gesellschaftlichen Lebens, eine exzellente Lehr-und Forschungslandschaft, die relativ geringen Lebenshaltungs-kosten, derzeit noch bezahlbare Wohn- und Arbeitsmöglichkeitenund vieles mehr.Politik, Wirtschaft und Verbände haben sehr schnell auf diese Ent-wicklung reagiert und sie befördert.So konnte sich Berlin – um nur ein Beispiel zu nennen – als füh-rende Kongressstadt zum Thema Digitalisierung entwickeln. Nebender e:publish, dem Publishers’ Forum, dem AKEP-Tag anlässlichder Buchtage und dem APE-Kongress, die allesamt von der Verlags-branche initiiert und durchgeführt werden, existieren zahlreicheandere Kongresse der verschiedenen Branchen der Kreativwirt-schaft zu diesem Thema.Vernetzung als ZukunftsstrategieSeit geraumer Zeit wird deutlich, dass die verschiedenen Branchender Kreativwirtschaft in ihren Produkten immer mehr zusammen-wachsen. Das angereicherte („enhanced“) E-Book beispielsweiseübernimmt Content aus der Musik-, Film- und Gamewirtschaft.Die Akteure der Kreativwirtschaft sehen aber auch, dass sie mitähnlichen Problemen konfrontiert sind, die durch die Digitalisie-rung aufgeworfen werden: Man diskutiert eine Anpassung desUrheberrechts, ist auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen,setzt sich mit Piraterie auseinander, arbeitet an Möglichkeiten derStandardisierung, erprobt Lending-Modelle und sieht die Notwen-digkeit einer strategischen Personalentwicklung.Deshalb sind in jüngster Zeit verschiedene Netzwerke entstanden,an denen die unterschiedlichen Branchen der Kreativwirtschaft be-teiligt sind. In ihnen werden nicht nur Erfahrungen ausgetauscht,es wird auch versucht, gemeinsame Lösungsstrategien zu ent-wickeln. Diese Netzwerke wurden von der Senatsverwaltung fürWirtschaft, Technologie und Forschung, dem Börsenverein desDeutschen Buchhandels, der Industrie- und Handelskammer, demBITKOM und anderen Institutionen sowie einzelnen Unternehmender Kreativwirtschaft initiiert und teilweise institutionalisiert. Eini-ge der schon genannten Kongresse forcieren dieses Netzwerkden-ken, indem sie bei ihrer Programmplanung die Fragestellungen undLösungsansätze aller Branchen der Kreativwirtschaft einbeziehen.Berlin – eine Verlagsstadt erfindet ZukunftMit Sicherheit lässt sich aber sagen, dass durch die spezielle BerlinerMischung der oben genannten Akteure aus den unterschiedlichstenBereichen der Kreativwirtschaft und durch deren Vernetzung Berlinsich zu einem Ort entwickelt hat, an dem die Werkzeuge geschmie-det werden, mit denen man die Zukunft profitabel gestalten kann.Verlage sind gut beraten, sich an diesem Prozess zu beteiligen unddas vorhandene kreative Potenzial der Stadt für sich zu nutzen,um gemeinsam mit anderen zukunftsorientierte Strategien zu ent­wickeln und umzusetzen.Foto: shutterstockFoto: Leipziger Messe GmbHBerlin – eine Stadt für Verlage Seite 05Die unüberschaubare Anzahl von lieferba-ren Büchern macht es unmöglich, sie ak-tuell und gleichberechtigt in Buchhandlun-gen, auf Buchmessen oder Büchertischenzu präsentieren. Das virtuelle Regal vonvirshel ermöglicht jederzeit und an jedemOrt die Präsentation eines spezifischen undaktuellen Buchsortiments – inklusive desZugangs zum gesamten Inhalt des Buches.
  4. 4. Gründungswellen und ZuzügeAuf die Attraktivität der Metropole haben einige Verlage schonkurz nach dem Mauerfall gesetzt: In den neunziger Jahren gab eseine erste Welle von Neugründungen, angeführt von Verlagen wieCh.  Links, AvivA, Schwarzkopf Schwarzkopf, Reprodukt, BeBraoder Rowohlt Berlin. Dieser Aufbruch ging einher mit dem Zusam-menwachsen der Verlagswelten aus dem zweigeteilten Berlin desKalten Krieges. Der renommierte Aufbau Verlag gehört heute zuden innovativsten Häusern, die auf Vernetzung setzen und sichstark in der Stadt engagieren. Klaus Wagenbach, der in Berlin grün-dete, als andere Verlage flüchteten, ist einer der Opinionleaderder konzernunabhängigen Verlage: Wenn auch die Ursprünge bei-der unterschiedlich sind, gemeinsam ist ihnen und vielen anderenVerlagen, dass sie ihre Chance genutzt und den gesellschaftlichenWandel gemeistert haben.In den Nullerjahren begann die zweite Gründungswelle. Da warenes die sogenannten „Jungen Verlage“, die Berlin zu ihrem Zen-trum erkoren hatten: Berenberg, Kookbooks, Verbrecher, aber auchder aus München zugezogene Verlag Matthes Seitz gehören zudenen, die in den letzten Jahren in der Presse für Schlagzeilen undim Buchhandel für Überraschungen sorgten.Die Bedeutung des Verlagsstandortes Berlin wurde in den vergan-genen Jahren auch durch den Zuzug bedeutender Publikumsverla-ge unterstrichen: Ein eindeutiges Signal setzte die VerlagsgruppeUllstein bereits 2004 mit ihrer Rückkehr an ihren Stammsitz inBerlin. 2009 entschied sich der Suhrkamp Verlag, seinen Firmen-sitz von Frankfurt am Main nach Berlin zu verlegen. Der MünchnerHanser Verlag gründete 2012 im Herzen Kreuzbergs am Check-point Charlie das Imprint Hanser Berlin. Selbst der traditionsreicheösterreichische Verlag Ueberreuter entschied sich für einen Umzugnach Berlin und residiert seit April 2012 im renommierten AufbauHaus am Moritzplatz.Viele Verlagsneugründungen und Zuzüge haben Berlin wieder zurgrößten Verlagsstadt Deutschlands gemacht, und es ist davon aus-zugehen, dass die Hauptstadt diese Position in den kommendenJahren noch ausbauen wird.Berlin als Verlagsstadtheute und morgenBerlin ist wieder an der SpitzeGemessen an der Zahl der jährlich publizierten Buchtitel in Erst­auflagen ist Berlin auf der Überholspur und hat seit 2006 dieVerlagsstädte München, Frankfurt am Main und Stuttgart hintersich gelassen. 2011 wurden 8.622 Erstauflagen in Berlin verlegt,das entspricht knapp über 10 % der bundesweiten Produktion vonNeuerscheinungen. Auch gemessen an der Anzahl der Verlage hatsich Berlin an die Spitze gesetzt: Nach dem vom Börsenverein desDeutschen Buchhandels herausgegebenen „Buch und Buchhan-del in Zahlen 2012“ sind 180 Verlage in Berlin beheimatet. 138beherbergt München, 72 Frankfurt, 88 Stuttgart. Wenn man dasvom Landesverband Berlin-Brandenburg jährlich herausgegebene„Adressbuch des Buchhandels in Berlin und Brandenburg“ zuGrunde legt, sitzen in Berlin sogar weit über 350 Verlage mit im-merhin regelmäßiger Buchproduktion – darunter sind dann aller-dings auch sehr viele Kleinstunternehmen.Stark in Wissenschaft und BildungDie Vielfalt und Lebendigkeit der Berliner Verlagslandschaft isteinmalig. Die größten und weltweit bekanntesten sind die Wissen-schaftsverlage. Springer Science + Business Media ist nicht nur derwichtigste Berliner Wissenschaftsverlag, das Unternehmen führtauch die Liste der größten deutschen Verlage an. Auf eine über250-jährige Geschichte kann der Berliner Traditionsverlag De Gruyterzurückblicken, der durch Übernahmen deutscher und internationa-ler Unternehmen zum größten geisteswissenschaftlichen Verlag inEuropa aufgestiegen ist. In wirtschaftlicher Hinsicht sind hier un-bedingt die Schulbuchverlage zu nennen, allen voran Cornelsen,Deutschlands größtes Unternehmen in diesem Marktsegment.Das Aufbau Haus am Moritzplatz in Kreuzberg wurde vonseinem Bauherrn Matthias Koch als Ort der Kultur undKreativwirtschaft konzipiert und beherbergt die unter-schiedlichsten Gewerke der Kunst: Buchhandel und Verlag,Theater und Design, Grafik und Fotografie, Kunstgalerieund Tanz. Das gastronomische Angebot des Hauses reichtvom Café über ein Restaurant in einem Küchenladen bishin zum Nachtclub. In den Läden finden Kreative fast allerBranchen die Materialien, die sie für ihr Schaffen brauchen.So ist das Aufbau Haus auch ein Sinnbild für die aufstre-bende Berliner Kreativwirtschaft und den regen Austauschzwischen ihren Trägern, durch den sich der KreativstandortBerlin seit Jahren auszeichnet.Aufbau Haus © Anita Back aus: „Aufbau Haus. Ein Haus. Ein Konzept“, erschienen in der Edition Braus.Berlin – eine Stadt für Verlage Seite 07
  5. 5. Argon VerlagIn Berlin: seit der Gründung 1952.Programm: jährlich 80 Neuerscheinungenmit der ganzen Vielfalt des Hörbuchs:aktuelle Bestseller, ungekürzte Klassikerder Weltliteratur sowie ein anspruchs­-volles Programm ausgewählter Kinder-und Jugendhörbücher. Beteiligungen:eigenständiges Tochterunternehmen derGeorg von Holtzbrinck GmbH. Statement:„Wir sind in Berlin, weil Berlin die deutscheHörbuch-Hauptstadt ist! Nirgendwo sindso viele Sprecher, Schauspieler, Regisseure,Produktionsstätten und qualifizierteMit­arbeiter zu finden“ (Kilian Kissling).Aufbau VerlagIn Berlin: seit der Gründung 1945.Programm: jährlich 300 Neuerscheinungenmit internationalen und deutschspra-chigen Autoren in Belletristik, Sach- undKinderbuch. Beteiligungen: Zur Gruppe ge-hören neben Aufbau und Aufbau Taschen-buch: Blumenbar, Die andere Bibliothek,Rütten + Loening und Walde + Graf beiMetrolit. Statement: „Wir sind in Berlin,weil der Aufbau Verlag in Berlin gegründetwurde, mit Berlin gewachsen ist undheute aus Berlin die lebensnotwendigeVitalität und Inspiration in einer Weiseempfängt, wie es uns keine noch sointeressante andere deutsche Stadt bietenkönnte“ (René Strien).Berlin VerlagIn Berlin: seit der Gründung 1994.Programm: jährlich mehr als 200 Neu­erscheinungen. Das Profil wird bestimmtdurch ein ausgewogenes Verhältnisambitionierter literarischer wie unterhal-tender Titel und ein Sachbuch-Programm,das sich vor allem gegenwartspolitischenThemen sowie Themen der Alltagskulturwidmet. Beteiligungen: Der Berlin Verlagmit seinen Programmen Berlin Verlag,Bloomsbury Berlin und Berlin VerlagTaschenbuch ist eine eigenständigeTochter der Piper Verlag GmbH. Statement:„Wir sind in Berlin, weil wir hier unsereWurzeln haben und weil Berlin ein Kreativ-,Trend- und Inspirationspotenzial bietet,das seinesgleichen sucht“ (Birgit Schmitz).Cornelsen SchulverlageIn Berlin: seit der Gründung 1946.Programm: jährlich mehr als 1.500 Neu­erscheinungen: Schulbücher, neue Konzeptefür Schule und Unterricht, um das Lernenund Lehren zu erleichtern und den digitalenWandel an Schulen zu unterstützen. Betei-ligungen: Duden Schulbuch, OldenbourgSchulbuch, Volk und Wissen. Statement:„Wir sind in Berlin, weil die Erfolgsgeschich-te von Cornelsen in Berlin ihren Anfangnahm und hier aus dem von Franz Cor-nelsen gegründeten Kleinstverlag mit denCornelsen Schulverlagen eines der führen-den Verlagsunternehmen in Deutschlandgeworden ist“ (Wolf-Rüdiger Feldmann).De GruyterIn Berlin: seit der Gründung 1749.Programm: Der unabhängige Wissen-schaftsverlag mit langer Tradition publi-ziert jährlich über 800 Neuerscheinungenauf den Gebieten Geisteswissenschaften,Medizin, Naturwissenschaften und Rechts-wissenschaft sowie mehr als 600 Fachzeit-schriften und digitale Medien. Beteiligun-gen: De Gruyter Saur, De Gruyter Moutonund Birkhäuser. Statement: „Wir sind inBerlin, weil die Stadt schon in schwerenZeiten ein gutes Geschäftsumfeld fürDe Gruyter bot und wir heute den attrak­tiven Standort in der Mitte Europasschätzen“ (Dr. Sven Fund).Hanser BerlinIn Berlin: seit der Gründung 2012.Programm: jährlich 20 Neuerscheinun-gen mit einem zeitgemäßen wie urbanenVerlagsprogramm, in dem sich Literaturund Sachbuch die Waage halten. Nebenbedeutenden deutschen und internationa-len Autoren wie Ingo Schulze oder RichardFord bietet der Verlag ebenfalls Raumfür interessante Debütautoren wie jüngstFunny van Money oder Robert Scheer.Beteiligungen: eine Tochter des CarlHanser Verlages. Statement: „Wir sindin Berlin, weil es eine offene Stadt ist –mit Einflüssen von Ost und West, einidealer Ort, um kreativ zu arbeiten“(Elisabeth Ruge).ReproduktIn Berlin: seit der Gründung 1991.Programm: jährlich rund 30 neue Comicsund Graphic Novels, in den frühen Jahrenveröffentlichte Reprodukt vor allemdeutschsprachige Ausgaben der wegwei-senden amerikanischen Reihe „Love Rockets“. Beteiligungen: keine. Statement:„Wir sind in Berlin, weil es in den neunzigerJahren mit Comic-Läden wie Grober Unfugoder Modern Graphics und Verlagen wieJochen Enterprises ein lebendiges undspannendes Umfeld für Comics gab“(Dirk Rehm).Springer Science + Business MediaIn Berlin: seit der Gründung 1842.Programm: jährlich über 2.000 Neuerschei-nungen verlegt der international führendeWissenschaftsverlag für hochwertigeFachpublikationen. Beteiligungen:Gabler, VS Verlag für Sozialwissenschaf-ten, Deutscher Universitäts-Verlag,Heinrich Vogel, Media-Daten Verlag,Vieweg+Teubner und Verlag Dieter Zimpel,Spektrum Akademischer Verlag, Urban Vogel und Springer Gesundheits- undPharmazieverlag. Statement: „Wir sindin Berlin, weil wir die echten BerlinerSpringers sind und weil Berlin für dieForschung und Wissenschaft immerwichtiger wird“ (Eric Merkel-Sobotta).Suhrkamp / InselIn Berlin: seit 2010.Programm: jährlich 500 Neuerscheinungenunter dem programmatischen Motto „Wirverlegen keine Bücher, sondern Autoren“.Neben junger deutschsprachiger Literaturbilden Titel aus der lateinamerikanischen,spanischen und portugiesischen Literatureinen Schwerpunkt. Beteiligungen: Deut-scher Klassiker Verlag, Jüdischer Verlag,Verlag der Weltreligionen, SuhrkampTheaterverlag. Statement: „Wir sind inBerlin, weil die Stadt unter verlegerischenGesichtspunkten der beste Standort ist.Die Stadt zieht Kulturschaffende aus derganzen Welt an, in ihr verdichten sichdie wesentlichen Fragen und Debattenin der Literatur und Wissenschaft“(Dr. Jonathan Landgrebe).Verlag Carl UeberreuterIn Berlin: seit 2012.Programm: jährlich 65 Neuerscheinungen.Bilderbücher, Kinder- und Jugendbücher,Sachbücher aus den Bereichen Politik,Gesellschaft, Kultur und Gesundheit. Betei-ligungen: Lappan Verlag und Anette BetzVerlag. Statement: „Wir sind in Berlin, weilwir die lebhafte Atmosphäre der Stadt aufunser Unternehmen übertragen wollen,weil viele – auch unserer – Autor(inn)enund Illustrator(inn)en in Berlin leben undarbeiten und wir den Kontakt zu ihnenintensiv pflegen können und weil unserStandort, das Aufbau Haus in Berlin-Kreuzberg, viele Facetten kulturellerGestaltungsmöglichkeiten bietet“(Klaus Kämpfe-Burghardt).Ullstein BuchverlageIn Berlin: seit der Gründung 1903.Programm: jährlich 350 Neuerscheinun-gen in der jüngsten der großen deutschenVerlagsgruppen. Beteiligungen: Ullstein,Ullstein extra, Ullstein Taschenbuch, List,List Taschenbuch, Propyläen, Claassen,Econ, Marion von Schröder, Allegria undGraf Verlag. Ullstein gehört zum schwe-dischen Medienunternehmen Bonnier.Statement: „Wir sind seit den Anfängendes Ullstein Verlages in Berlin. Die Stadtist geprägt von unterschiedlichen Kultu-ren und Lebensweisen, von Brüchen undDissonanzen. Berlin ist eher eine Stadt derSubkulturen als des Bürgertums, ein guterOrt für einen Verlag, damals wie heute“(Dr. Siv Bublitz).Verlag Klaus WagenbachIn Berlin: seit der Gründung 1964.Programm: jährlich 60 Neuerscheinungenaus den Bereichen Literatur, Politik,Geschichte, Kunst- und Kulturgeschichte,vor allem neu entdeckte Autor(inn)en,Schwerpunkt auf den romanischen Spra-chen. Die Bücher werden aus Respekt fürLeser und Autor schön und hochwertiggestaltet. Beteiligungen: keine. State-ment: „Wir sind in Berlin, weil der Verlagkurz nach dem Bau der Mauer gegen denallgemeinen Trend als Ost-West-Verlag inBerlin gegründet wurde. In Berlin geblie-ben, weil die Stadt ein zentraler Denkortist und inzwischen auch ein internationalerSammelpunkt für Kultur und neue Ideen.Und weil Berlin immer ein hochpolitischerOrt sein wird“ (Dr. Susanne Schüssler).12von mehr als300Verlagen in berlinFrankfurter Buchmesse, Foto: Alexander HeimannBerlin – eine Stadt für Verlage Seite 09
  6. 6. Ein Ort des BuchhandelsBerlin ist als größte Stadt Deutschlands auch die selbstverständ-liche Metropole des Buchhandels. Dieser Ruf wird durch die Viel-zahl der Neugründungen bekräftigt: In den Jahren 2010 bis 2012sind in Berlin 24 Buchhandlungen an den Start gegangen, darunterviele kleine Unternehmen, aber auch branchenweit vielbeachteteStart-ups wie ocelot in Mitte oder Uslar Rai in Prenzlauer Berg.Diese Entwicklung ist deshalb so bemerkenswert, weil bundesweitdie Zahl der stationären Sortimente dramatisch sinkt. Währendin vielen Städten Deutschlands die Innenstädte zu buchhandels-freien Zonen veröden – was auch mit der Schließung zahlreicherFilialen großer Buchhandelsketten einhergeht –, erlebt Berlin ei-nen Gründerboom, und das obwohl die Stadt traditionell reich anBuchhandlungen ist. Die Berliner Mischung macht’s: Dussmanndas KulturKaufhaus findet ebenso ein begeistertes Publikum wiealteingesessene Buchhandlungen in Schmargendorf, Tegel, Mitte,Pankow oder Charlottenburg.Die Attraktivität der Berliner Buchhandelslandschaft gründet sichauch auf einem inspirierenden Nebeneinander verschiedenster Sor-timentsschwerpunkte, die in dieser thematischen Breite in keineranderen Stadt Deutschlands anzutreffen sind: Kochen und Reise,Fahrrad und Verkehrstechnik, Comic und Fantasy, Krimi, Kunst,Architektur, Film und Design, Kinder- und Jugendliteratur, Thea-ter, Musik und Medien, Seefahrt und Homosexualität, Theologie,fremdsprachige Literaturen und außereuropäische Kulturen – esgibt kaum ein nennenswertes Interessengebiet, dessen sich nochkeine Spezialbuchhandlung angenommen hat. Als „Nahversorger“knüpfen Buchhandlungen in ihrer Umgebung ein kulturelles Netz-werk, um mit eigenen Veranstaltungen oder in Kooperation mit lo-kalen Einrichtungen, wie z. B. Bibliotheken, das kulturelle Leben vorOrt zu prägen. Die Fülle von unterschiedlichen Sortimenten bietetden Kunden einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Inter-netbuchhandel: Sie können wesentlich mehr Bücher in die Handnehmen, anschauen und eine Kaufentscheidung fällen oder ver-werfen, als das woanders möglich ist. Ein Vorteil für Verlage: VieleBuchhandlungen Berlins laden ihre Kunden regelmäßig zu Lesun-gen ein, an denen Autorinnen und Autoren aus Berliner Verlagenmaßgeblich beteiligt sind. Außerdem bietet die Dichte von Buch-handlungen den Verlagen die Möglichkeit zur Vernetzung mit demHandel und die Chance, das stationäre Sortiment als Schaufensterihrer Produktion zu nutzen.Ein Ort für NachrichtenBerlin hat sich nach der Wende zu einem der führenden Medien-standorte Deutschlands entwickelt und empfiehlt sich auch unterdiesem Gesichtspunkt als interessanter Verlagsstandort. Die Wegein die Redaktionen sind kurz. Im kulturellen Leben Berlins bieten sichzahlreiche Anlässe, persönliche Kontakte zur Presse zu knüpfen.Für Verlage ist es von großer Bedeutung, dass viele Zeitungsredak-tionen oder Redaktionsbüros ihren Sitz in Berlin haben. Allein neunZeitungen erscheinen hier derzeit täglich: der Berliner Kurier, dieBerliner Morgenpost, die Berliner Zeitung, BILD Berlin, die B.Z., dasNeue Deutschland, der Tagesspiegel, die taz und Die Welt. Über 50auswärtige deutsche Zeitungen und Zeitschriften haben in BerlinRedaktionen eingerichtet, von der Süddeutschen bis zur FAZ, vomSpiegel bis zur Zeit, von der Brigitte bis zum Stern – alle relevantenPrintmedien Deutschlands sind inzwischen in der Hauptstadt vertre-ten. Das gilt selbstverständlich auch für die ausländischen Blätter,von der London Times bis zur New York Times.24 deutsche Rundfunksender und Fernsehanstalten senden ausBerlin, ARD und ZDF unterhalten ein „Hauptstadtstudio“ in der Stadt,dazu kommen noch etwa 15 ausländische Sender. Sie tragen Nach-richten und Berichte aus und über Berlin in die ganze Welt – vor Ortversorgt von allen großen deutschen und internationalen Nach-richtenagenturen. Neben der Deutschen Presse-Agentur sitzen hierReuters, Xinhua, Saudi Arabia News Agency, Agence France Pressund viele andere. Alle Neuigkeiten können so sofort auf den Tickergehen und weiter recherchiert werden.Aus Berlin senden auch zahlreiche Literatur- und Kulturportale on-line. Das bekannteste ist sicher perlentaucher.de. Das Kulturmaga-zin im Internet bietet eine Feuilletonauswertung mit Links zu einzel-nen Artikeln, Buchrezensionen, Bücherschauen etc. Die überregionalbeachtete Homepage literaturport.de bietet Autorinnen und Autorensowie allen Literaturinteressierten zahlreiche Informationen. NebenHinweisen zu Veranstaltungen, Preisen und Stipendien könnenBerliner Schriftsteller mit ihren Biographien und den Berliner Ortenihres Schaffens aufgerufen werden. Eine Besonderheit im Bereichder Lyrik bietet die lyrikline.org von der literaturWERKstatt berlin.Hier kann Lyrik aus aller Welt gelesen und in der Originalsprache ge-hört werden. Außerdem gibt es eine umfangreiche Link-Sammlungzum Thema Lyrik. Weitere Lyrikseiten aus Berlin sind die Poetry-Slam-Seite spokenwordberlin.net und die Seite lyrikkritik.de, diejungen Lyrikern und Lyrikkritikern ein Forum bietet.Buchhandel,Medien und ArchiveZDF-Hauptstadtstudio am Zollernhof, Foto: ZDF, Jürgen DetmersBuchhandlung Winter, Foto: Mike Wolff, Tagesspiegel Dussmann das KulturKaufhaus – English BookshopUslar Rai Buchhandlung ocelot BuchhandlungBerlin – eine Stadt für Verlage Seite 11
  7. 7. Ein Ort des Sammelns und BewahrensBerlin besitzt mit der Staatsbibliothek eine der größten Bibliothe-ken der Welt. Das Kulturforum beherbergt am Matthäikirchplatzdie 1867 begründete Kunstbibliothek. Neben ihrer kunstwissen-schaftlichen Abteilung beherbergt sie die Kostümbibliothek, eineOrnamentstichsammlung, Sammlungen zu Handzeichnungen, Pla-kat- und Reklamekunst, Gebrauchsgrafik, Fotografie und Buchkunst.Mit ihren rund 400.000 Bänden zählt sie zu den bedeutendstenkunstwissenschaftlichen Spezialbibliotheken in Deutschland.In der Freien Universität, der Humboldt-Universität, der Techni-schen Universität und der Universität der Künste stehen umfang-reiche Universitäts- und Fachbereichsbibliotheken zur Verfügung.Hier lassen sich zu allen Themen bedeutende Bestände finden. DieRecherche in den Beständen wird durch den gemeinsamen Katalogdes Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg (KOBV.de) im Netz unterstützt. Deutschlands größte öffentliche Bibliothekist die Berliner Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) mit ihren Stand-orten Berliner Stadtbibliothek in der Breiten Straße und AmerikaGedenk Bibliothek am Blücherplatz. Gegenwärtig führt die Stadtbib-liothek mit allen angeschlossenen Bezirks- und Stadtteilbibliothe-ken (Verbund öffentlicher Bibliotheken – VÖBB) flächendeckend dieMarkierung der Bestände mit Radiofrequenz-Identifikatoren (RFID)ein. Das erleichtert nicht nur den Bibliothekaren und Archivaren dieArbeit. Auch der Nutzer kann schneller bestellen und selbst verbu-chen. Ende 2012 waren bereits 54 Bibliotheken mit dieser neuenTechnik ausgestattet. Das Vorhaben hat ein Volumen von 10 Mio. €.Das Zentrum für Berlin-Studien verfügt über die größte SammlungBerlin-relevanter Literatur im Ribbeck-Haus, dem einzigen Gebäudeder Spätrenaissance in Berlin, das erhalten ist. Mit bis zu 10.000Ausleihen pro Tag bewältigt die ZLB die höchste Nutzungsfrequenzaller öffentlichen Bibliotheken in Deutschland.In Berlin gibt es über 100 Archive, die unter www.berliner-archive.derecherchiert werden können. Das wichtigste Archiv für die Stadtist das Landesarchiv Berlin. Mit seinen 33.000 laufenden MeternAkten und einer Million Fotos beherbergt es eine Vielzahl von Do-kumenten zur Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Jetztzeit.Die Stiftung Stadtmuseum Berlin sammelt historische Dokumentezur Geschichte der Stadt seit ihrer Gründung im 13. Jahrhundert.Im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz lagern dieDokumente der zentralen Behörden und Institutionen des branden-burgisch-preußischen Staates. Das Archiv der Berlin-Brandenbur-gischen Akademie der Wissenschaften gilt mit seiner 300-jährigenGeschichte als das älteste und reichhaltigste Wissenschaftsarchivder Welt. Unter den Berliner Kunstarchiven ist das Bertolt-Brecht-Archiv in der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg mit seinenca. 400.000 Dokumenten das bekannteste. Im Filmmuseum Ber-lin – Deutsche Kinemathek – lagern 12.000 Stumm- und Tonfilme,30.000 Drehbücher, der Nachlass von Marlene Dietrich und eineumfangreiche filmtechnische Sammlung. Das Bauhaus-Archiv imMuseum für Gestaltung nennt 500 Einzelbestände zu Lehrern undStudierenden des Bauhauses sein Eigen. Im Deutschen Musikarchivwerden Tonträger, Noten und Bücher gesammelt. Das BildarchivPreußischer Kulturbesitz verfügt über 12 Millionen Abbildungsvor-lagen. In der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum JudaicumArchiv – ist die Geschichte der jüdischen Gemeinden in Deutschlandvom 17. Jahrhundert bis 1945 dokumentiert. Auch das Zentrum fürAntisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlinunterhält ein Archiv, in dem Bücher und Dokumente zur Geschichtedes Antisemitismus in Deutschland bis heute gesammelt werden.Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Foto: Matthias Heyde, UniversitätsbibliothekFoto: Preußisches Geheimes Staatsarchiv, GStA PK, Vinia RutkowskiStaatsbibliothek zu Berlin, Foto: bpk, Jörg F. Müller
  8. 8. Autorinnen und AutorenBerlin ist Deutschlands Hauptstadt der Autorinnen und Autoren.Nach Sichtung verschiedener seriöser Quellen gelangt man zu derEinschätzung, dass über 10 % aller in Deutschland lebenden Au-torinnen und Autoren Berlin zu ihrem Lebensmittelpunkt erkorenhaben. Sie prägen das Bild der gegenwärtigen Literatur weit überdie Grenzen Deutschlands hinaus. Auffällig sind die häufigen Aus-zeichnungen von Berliner Autorinnen und Autoren mit vielbeach-teten Literaturpreisen wie dem Ingeborg-Bachmann-Preis, demGeorg-Büchner-Preis, dem Bremer Literaturpreis, dem Open Mike,ja sogar dem Nobelpreis für Literatur, worin sich ihre überregionalhohe Anerkennung widerspiegelt.Die Berliner Kulturverwaltung vergibt Arbeits- und Aufenthalts-stipendien, Projektförderungen und institutionelle Zuwendungenan die literarischen Institutionen, um die literarische Szene struk-turell zu fördern. Der Zuzug junger Autorinnen und Autoren nachBerlin hat nach dem Fall der Mauer seinen Anfang genommen undreißt noch immer nicht ab. Mit seinen Universitäten, Hochschulen,Forschungszentren und der Vielzahl und Vielfalt der hier lebendenAutorinnen und Autoren ist Berlin ein intellektuelles Zentrum, vondem aus der ästhetische Diskurs und die Themen der Zeit nicht nurin Deutschland maßgeblich geprägt werden.Darüber hinaus ist Berlin Zentrum der Literaturagenturen inDeutschland. Seit Gründung der Agentur Graf Graf im Jahr 1995ist eine große Zahl literarischer Agenturen in Berlin tätig.Literarische InstitutionenDie Berliner Kulturverwaltung hat seit der Wendezeit auch denAusbau der Infrastruktur literarischer Institutionen begünstigt, diedurch Lesungen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Kolloquien,Festivals, Stipendien und Netzwerkbildung dem literarischen LebenBerlins immer wieder neue Impulse verleihen und den Autorinnenund Autoren Anlaufstellen und Auftrittsorte bieten. Als Keimzellealler deutschsprachigen Literaturhäuser richtet sich das Litera-turhaus Berlin in Charlottenburg mit seinem vielfältigen Litera-turangebot an ein breites Publikum und wirkt damit weit über dieGrenzen der Stadt hinaus. Das Literarische Colloquium Berlin amWannsee ist Veranstaltungsforum, Gästehaus, Arbeitsstätte undTalentschmiede für Autoren und Übersetzer mit internationalerAusstrahlung. Die literaturWERKstatt berlin in der Kulturbrauereiim Bezirk Prenzlauer Berg richtet neben einem anspruchsvollenAbendprogramm jährlich das Poesiefestival Berlin, den Zebra Poe-t­ry Film Award und den Open Mike aus, den wichtigsten Förderpreisfür junge Literatur in Deutschland. Weitere wichtige Treffpunkte fürLiteraturfreunde sind das Literaturforum im Brecht-Haus, das Ber-liner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur LesArt, die Akademieder Künste, der Buchhändler-Keller, das Literaturhaus Lettrétage,das Haus der Kulturen der Welt, der DAAD, ausländische Kulturins-titute und Botschaften sowie zahlreiche literarische Salons undLesebühnen in Kneipen und Cafés und die vielen Buchhandlungen.LiteraturfestivalsDas literarische Festivaljahr startet am letzten Maiwochenende mit24 Stunden Buch, einer Veranstaltungsreihe, die in ganz Berlin undüberwiegend an eher ungewöhnlichen Orten durchgeführt wird.Gleich danach ruft der Literaturort Prenzlauer Berg zur jährlichenLiteraturwoche. Die zahlreichen Veranstaltungen finden längstnicht nur im Kollwitzkiez, sondern in der ganzen Stadt große Be-achtung. Daran schließen sich das einwöchige Berliner Poesiefesti-val und die Lange Buchnacht in Kreuzberg an. Seit 2010 findet imAugust die Neuköllner Literaturwoche Story! statt. Im September2013 feiert das literarische Berlin zum 13. Mal für zwei Wochen dasinternationale literaturfestival berlin mit zahlreichen Autorinnenund Autoren aus allen fünf Kontinenten. Die Berliner Märchentageim Herbst bieten Märchen, Geschichten und vieles mehr für Kinderund Erwachsene. Den Abschluss des literarischen Festivalreigensbildet im November der einwöchige Lesemarathon STADT LANDBUCH mit über 130 Veranstaltungen in Berlin und Brandenburg.Neben den genannten Festivals haben sich in letzter Zeit u. a. auchdas Dildile Literaturfestival, das zeitgenössische türkische Literaturpräsentiert, oder die von Kookbooks organisierten Veranstaltungs-reihen wie z. B. text-ton-label sowie das Zeitkunstfestival für NeueMusik und Gegenwartsliteratur etabliert.Die Förderung der Medienwirtschaft gehört zu den wichtigsten Zie-len der Berliner Wirtschaftspolitik. Speziell die Verlagsbranche unddie Literaturlandschaft werden durch die Wirtschafts- und Kultur-förderung des Landes als Schwerpunktbereiche unterstützt.KulturförderungDie Berliner Kulturverwaltung, andere öffentliche Berliner Zuwen-dungsgeber, Bundesinstitutionen, Stiftungen und private Initiati-ven erhalten durch ihr Engagement und ihre Förderung den hohenStandard der Literaturstadt Berlin. Mit seinen Universitäten, Hoch-schulen, Forschungszentren, den literarischen Einrichtungen undder Vielzahl und Vielfalt der hier lebenden Autorinnen und Autorenbietet Berlin ein kreatives Umfeld und intellektuelles Zentrum.Ziel der Literaturförderung der Kulturverwaltung des Berliner Se-nats ist eine künstlerisch anspruchsvolle Literaturproduktion undLiteraturvermittlung. Schwerpunkte sind die Erhaltung der literari-schen Infrastruktur Berlins, die Förderung der Lesekultur und Lite-raturvermittlung sowie die Autoren- und Übersetzerförderung. DieBerliner Kulturverwaltung vergibt Arbeits- und Aufenthaltsstipen-dien für Autorinnen und Autoren. Der Autorenlesefonds, Projekt-förderungen und institutionelle Zuwendungen an die literarischenInstitutionen tragen dazu bei, die literarische Szene und die Litera-turvermittlung strukturell zu fördern.Die vielfältige und reichhaltige Berliner Literaturlandschaft wirdvon der Kulturverwaltung des Berliner Senats mit rund 2,75 Mio. €gefördert. Davon stehen knapp 326.000 € für die individuelle Auto-ren- und Projektförderung zur Verfügung. Hinzu kommen erheblicheMittel aus der Stiftung Deutsche Klassenlotterie und des Hauptstadt-kulturfonds zur Förderung des Poesiefestivals Berlin, des internatio-nalen literaturfestivals berlin sowie der Berliner Märchentage.WirtschaftsförderungDie Wirtschafts- und Strukturpolitik Berlins bietet für Verlage her-vorragende Förderbedingungen. Unternehmen aus dem In- undAusland erhalten attraktive Zuschüsse für ihre Investitionen inBerlin. Der Zuschuss kann bis zu 35 % betragen; die Höhe des indi-viduellen Fördersatzes ist u. a. von der Größe des Unternehmens,der Lage der Betriebsstätte, der Erfüllung besonderer Strukturan-forderungen und der Höhe anderer Subventionen (insbesondereder Investitionszulage) abhängig. Darüber hinaus stehen denBerliner Unternehmen zinsgünstige Darlehen zur Verfügung.Verlage profitieren von der kreativen Power Berlins.Die Zusammenarbeit von Verlagen mit anderen Branchen wird inBerlin aktiv gefördert. So hat z. B. die Verwendung von spieleri-schen Elementen in der Wissensvermittlung zu produktiven Koope-rationen zwischen Berlin-Brandenburger Spieleunternehmen mitWissenschafts- und Schulbuchverlagen geführt.Diese Formen der Kooperation zwischen Akteuren und Unterneh-men der Kreativwirtschaft und anderen Medien- und Industrie-sektoren gelten europaweit als treibende Kraft für die Entwick-lung innovativer Produkte und Dienstleistungen. Berlin ist dabeivielbeachteter Vorreiter.In öffentlichen Diskussionen und Fachveranstaltungen wie E:Publish,dem Kongress für digitales Publizieren, erörtern Branchenvertreterund Technologie-Anbieter Chancen und Risiken der Digitalisierungfür Buch und Presse. Auch das traditionelle Lesevergnügen kommtnicht zu kurz: Mit einer Förderung der Wirtschaftsverwaltung fin-det jedes Jahr im Herbst ein Lesemarathon mit über 100 Veran­staltungen statt.Autorenund FestivalsAttraktive FörderungLesung Sommerfest LCB, 2007, Foto: Tobias BohmVon links nach rechts: Literaturhaus Berlin – Foto Stefan Thissen | Plakat literaturfestival – Hayn / Willemeit media | Cover 24 Stunden Buch 2013 | Cover Stadt Land Buch 2012 Berlin – eine Stadt für Verlage Seite 15
  9. 9. Der Regierende Bürgermeister von BerlinSenatskanzlei – Kulturelle AngelegenheitenBrunnenstraße 188 – 190, 10119 Berlinwww.berlin.de/sen/kultur/index.deStaatssekretär: André SchmitzT: 030 90228-200Referat Stipendien und Projektförderung:Christiane ZiesekeT: 030 90228-750christiane.zieseke@kultur.berlin.deSenatsverwaltung für Wirtschaft, Technologieund ForschungMartin-Luther-Straße 105, 10825 Berlinwww.berlin.de/sen/wtfSenatorin: Cornelia YzerT: 030 9013-8100Staatssekretär: Guido BeermannT: 030 9013-8170guido.beermann@senwtf.berlin.deReferat IKT, Medien, Kreativwirtschaft:Ingrid WaltherT: 030 9013-8156ingrid.walther@senwtf.berlin.deLandesinitiative Projekt Zukunftbei der Senatsverwaltung für Wirtschaft,Technologie und ForschungProjekt Zukunft ist das größte Kommunikations-und Fördernetzwerk in der Hauptstadt.Neben der Erarbeitung von Strategien fürden Standort und der Förderung der Medien-,IT- und Kreativwirtschaft werden innovativeProjekte für Wirtschaft und Gesellschaft initiiert.Senatsverwaltung für Wirtschaft,Technologie und Forschung, GeschäftsstelleProjekt Zukunft, 10820 BerlinKatrin TobiesT: 030 9013-7404, F: 030 9013-7478projektzukunft@senwtf.berlin.dewww.projektzukunft.berlin.deDesign Transfer BonusDer Design Transfer Bonus ist ein von derSenatsverwaltung für Wirtschaft, Technologieund Forschung initiiertes Förderprogramm, dasdie Zusammenarbeit zwischen Designern undDesignerinnen und innovativen kleinen undmittelständischen Unternehmen stärken soll.Beratung und Antragsannahme:Beratungs- und Service-GesellschaftUmwelt mbHSaarbrücker Straße 38 a, 10405 BerlinFrau DittnerT: 030 39042-72, F: 030 39042-31info@designtransferbonus.deBörsenverein des Deutschen BuchhandelsLandesverband Berlin-Brandenburg e. V.Lützowstraße 33, 10785 BerlinT: 030 263918-0www.berlinerbuchhandel.deVorsitzende: Christiane Schulz-Rother,Margrit StarickGeschäftsführung: Detlef Bluhmund Johanna Hahnbluhm@berlinerbuchhandel.dehahn@berlinerbuchhandel.deBerlin Partner GmbHBerlin Partner, die Wirtschaftsförderungs- undMarketinggesellschaft des Landes Berlin, bietetumfassende Unterstützung bei der AnsiedlungIhres Unternehmens: kompetent, schnell,unbürokratisch und kostenfrei.Berlin Partner GmbH, Ludwig Erhard Haus,Fasanenstraße 85, 10623 BerlinT: 030 39980-0, F: 030 39980-239www.berlin-partner.dewww.businesslocationcenter.de/printAnsprechpartnerin: Justina Siegmund-BornT: 030 39980-223justina.siegmund-born@berlin-partner.deInvestitionsbank BerlinDie Investitionsbank Berlin (IBB) ist dieFörderbank des Landes Berlin. Sie unterstütztBerliner Unternehmen mit verschiedenenFörder­programmen in allen Wirtschaftslagen.Bundesallee 210, 10719 BerlinT: 030 2125-0, F: 030 2125-2020IBB Beteiligungsgesellschaft mbHDie IBB Beteiligungsgesellschaft mbH (IBB-Bet)stellt jungen Berliner Technologieunternehmenund Unternehmen aus der KreativwirtschaftVenture-Capital zur Verfügung. Ziel des VC-FondsKreativwirtschaft Berlin ist die Stärkung derEigenkapitalbasis von kleinen und mittelstän-dischen Wachstumsunternehmen der BerlinerKreativwirtschaft durch die Bereitstellung vonBeteiligungskapital.Bundesallee 171, 10715 BerlinT: 030 2125-3201, F: 030 2125-3202venture@ibb-bet.deGeschäftsführer: Roger BendischCoaching BONUSBeim Förderprogramm Coaching BONUSerhalten bei Erfüllung der Förderkriterien· technologieorientierte kleine und mittlereUnternehmen (KMU),· KMU der Kreativwirtschaft und· andere KMU – diese nur im Zusammenhangmit Internationalisierungsprojekten –projektbezogene Zuschüsse für konkretdefinierte Coachingvorhaben.IBB Business Team GmbH Coaching BONUSBundesallee 210, 10719 BerlinAnsprechpartnerin: Ines KretschmarT: 030 467828-14, F: 030 467828-23ines.kretschmar@coachingbonus.deKontaktSenatsverwaltung für Wirtschaft,Technologie und ForschungGeschäftsstelle Projekt ZukunftMartin-Luther-Straße 105, 10825 BerlinKatrin TobiesT: 030 9013-7404, F: 030 9013-7478projektzukunft@senwtf.berlin.dewww.projektzukunft.berlin.deÖffentlichkeitsarbeit:WE DO communication GmbH GWAChausseestraße 13, 10115 BerlinT: 030 526852-0info@projektzukunft.netProjekt Zukunft wird durch den Europä-ischen Fonds für regionale Entwicklung(EFRE) kofinanziert.ImpressumRedaktion: Detlef BluhmGestaltung: WE DO communication GmbH GWAJuni 2013Nützliche Adressen (Projekt Zukunft)

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