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	 6 	 Philosophie
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	6	 Zielgruppe
	 7 	 Abschluss
	8	 Studienplan
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Vorwort
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Abschluss
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Studienplan
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Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht
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Liechtensteinisches Gesellschaftsrecht I Gru...
Modulbeschreibungen
Studienbeginn
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Alternativ steht den Studierenden der Besuch eines beliebig wählbaren Moduls der
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Executive Master of Laws (LL. M.)
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Dr. Alexandra Butterstein, LL.M.
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Dr. Florian Marxer, LL.M.
Rechtsanwalt und Partner, Marxer & Partner
Rechts­anwälte, Vaduz
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Erweiterte
Studienangebote
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Allgemeine Informationen
Organisation
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Wissenschaftliche Studienleitung
Prof. Dr. Francesco A. Schurr
Telefon + 423 265 11 76
Fax + 423 265 11 12
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Institut für Finanzdienstleistungen
Das Institut für Finanzdienstleistungen der Universität Liechten­stein bildet den...
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Studieren in Liechtenstein
Liechtenstein
Das Fürstentum Liechtenstein liegt im Herzen Europas im Alpen­rheintal, umge...
Zürich
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Chur
45km
255km
235km
Vaduz
München
Mailand
Universität Liechtenstein
Innsbruck
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Universität Liechtenste...
© 	 01.2016 Universität Liechtenstein. Änderungen vorbehalten. 1000 Exemplare.
	 Gestaltung : Leone Ming, Intensive Brand,...
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  1. 1. EXECUTIVE MASTER OF LAWS IM Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht LL.M. (Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht) www.uni.li
  2. 2. uni.li/llm-gesellschaftsrecht
  3. 3. Inhalt 5 Vorwort 6 Philosophie 6 Ausbildungsziel 6 Zielgruppe 7 Abschluss 8 Studienplan 8 Modulübersicht 10 Modulbeschreibungen 14 Referentinnen und Referenten 16 Studienkalender 17 Erweiterte Studienangebote 19 Allgemeine Informationen 23 Institut für Finanzdienstleistungen 23 Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht 25 Studieren in Liechtenstein 26 Universität Liechtenstein im Zentrum Europas
  4. 4. 54 Vorwort Als  EWR-Staat und bedeutender Finanzplatz im Herzen Europas ist das Fürstentum Liech- tenstein derzeit im Prozess der nachhaltigen gesellschaftsrechtlichen Neupositionierung im Wettbewerb der europäischen Rechtsordnungen begriffen. Aufgrund des Beitritts zum EWR und der damit Wirkung entfaltenden Kapitalverkehrs- und Niederlassungsfreiheit stehen die innovativen liechtensteinischen Gesellschaftsformen in ungehindertem Wett- bewerb mit denen anderer EWR-Staaten. Aus den neuesten Entwicklungen im Liechtensteinischen Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht ergeben sich enorme Chancen für die Beratungs- und Gestaltungspraxis. Den ersten und wichtigsten Meilenstein für den tiefgreifenden Wandel im Liechtensteinischen Gesellschaftsrecht hat der Gesetzgeber bereits mit der Totalrevision des Stiftungsrechts gesetzt. Weitere Schritte, wie punktuelle Reformen des Treuhand-, Trust- und Anstalts- rechts, werden folgen und befinden sich bereits in Planung. Bei den Berufsgruppen im Bereich der Vermögensnachfolgeplanung führen die beschrie- benen Änderungen auf nationaler und europäischer Ebene vielfach zu Verunsicherung, obgleich sie ein enormes Potenzial für die Neuausrichtung des Finanzplatzes mit sich bringen. Die Universität Liechtenstein möchte mit dem aktualisierten Programm des berufsbegleitenden Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht den Teilnehmenden das Rüstzeug dafür bieten, dieses Potenzial für sich zu erkennen und es entsprechend auszuschöpfen. Die internationale Ausrichtung des Programms zeigt sich auf vielfache Weise: Zunächst wird neben der liechtensteinischen Stiftung parallel das Stiftungsrecht von Österreich, Schweiz und Deutschland ausführlich thematisiert. Ebenso spielt das Unikum der liech- tensteinischen Anstalt eine Rolle. Weiters wird das traditionsreiche Liechtensteinische Trustrecht den Teilnehmenden spiegelbildlich zum Angloamerikanischen Trustrecht ver- mittelt. Das Kapitalgesellschaftsrecht wird nicht nur auf liechtensteinischer, sondern auch auf europäischer und internationaler Ebene gelehrt und vertieft. Die modulare Struktur des Studiums ermöglicht es, dass auch die in der Rechtsberatung essenziellen Bezüge zu einschlägigen Querschnittsmaterien adäquate Berücksichtigung erfahren. So werden bei- spielsweise die Bezüge des Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrechts zum Erb- und Ehegü- terrecht, zum internationalen Insolvenzrecht sowie zur justiziellen Zusammenarbeit in Zivil- und Strafsachen in Theorie und Praxis hergestellt. Dem stetig wachsenden Erfordernis der fachübergreifenden Qualifikation wird im neuen Executive-Masterstudiengang in zweifacher Hinsicht Rechnung getragen: Zum einen haben die Teilnehmenden des LL.M.-Studiengangs die Möglichkeit, einzelne Module aus den Executive-Masterstudiengängen International Taxation, Banking and Securities Law sowie dem EMBA in International Asset Management kostenlos zu besuchen und damit ihren fachlichen Horizont zusätzlich und gezielt zu erweitern. Zum anderen ist am Ende des Pro- gramms ein interdisziplinäres Modul vorgesehen, bei dem mit den Teilnehmenden dieser Executive-Masterstudiengänge (International Taxation, Banking and Securities Law sowie International Asset Management) kooperiert wird. Hierbei werden konkrete Fragestellun- gen aus den Fachbereichen aller vier Executive-Masterstudiengänge praxisbezogen und fächerübergreifend in Form von Case Studies beantwortet. Wir möchten Sie herzlich zum Besuch dieses wohl einzigartigen Programms einladen. Prof. Dr. Francesco A. Schurr Inhaber des Lehrstuhls für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht, Universität Liechtenstein « Angesichts der Transformation des Finanzplatzes ist es überaus wichtig, auf eine qualifizierte Personalres- source zurückgreifen zu können. Der LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht vermittelt unseren Mitar- beitern von morgen die notwendigen theoretischen wie praktischen Kennt- nisse. » Dr. Johannes Gasser, LL.M., Rechtsanwalt & Partner der Kanzlei Batliner Gasser Rechtsanwälte, Vaduz
  5. 5. Executive Master of Laws (LL. M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht « Der konkrete Nutzen liegt auf der Hand: praxisorientierte Kenntnisse mit solidem theoretischem Hinter­grund werden geliefert. Was man sich sonst in Jahren erarbei- ten muss, wird hier zur Verfügung gestellt. » « Weiterbildung war, ist und bleibt in allen Bereichen, in denen Know-how gefragt ist, die Voraussetzung für den Erfolg. » Dr. Mario Frick, alt Regierungschef, Partner in der Advocatur Seeger, Frick & Partner AG, Schaan, sowie Verwaltungsratspräsident der Bank Frick & Co AG, Balzers Philosophie Die neuen Rahmenbedingungen des Gesellschaftsrechts erfordern eine juristische Spe- zialausbildung, die neben den liechtensteinischen Besonderheiten des Gesellschafts- rechts auch europarechtliches und rechtsvergleichendes Grundlagenwissen umfas- sen muss. Das Augenmerk wird hier in besonderer Weise auf die Rechtsordnungen der Nachbarländer Österreich und Schweiz sowie auf den angloamerikanischen Rechts- kreis gerichtet. Der Zugang zum Rechtsberatungsmarkt in Liechtenstein und in anderen Finanzplätzen Europas erfordert ein spezifisches Wissen, das über die nationalen Gren- zen einer Rechtsordnung hinausgeht. Durch die Vermittlung der europarechtlichen und rechtsvergleichenden Grundlagenkenntnisse werden die Teilnehmenden befähigt, grenzüberschreitend zu beraten und mit ihren Kenntnissen und Methoden mit den Entwicklungen in der europäischen Rechtswissenschaft Schritt zu halten. Der interdiszi- plinäre Studienansatz ermöglicht es den Teilnehmenden, ihre Beratungsleistungen auch über den typisch gesellschaftsrechtlichen Rahmen hinaus auszudehnen. Ausbildungsziel Die Teilnehmenden werden sowohl Grundlagen- als auch Detailkenntnisse erwerben, die es ihnen ermöglichen, im Liechtensteinischen und Internationalen Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht sowie den entsprechenden Querschnittsmaterien rechtliche Beratung anzubieten. Insbesondere sollen sie für den Wirtschaftsstandort und den Finanzplatz Liechtenstein eine zukunftsgerichtete, qualifizierte Personalressource darstellen, ohne indes vom Standort Liechtenstein abhängig zu sein. Die einmalige Mög- lichkeit, kostenlos einzelne Module aus den parallel angebotenen Executive-Masterstudi- engängen International Taxation, Banking and Securities Law und dem EMBA in Interna- tional Asset Management zu besuchen, bietet eine hervorragende Chance, sein Wissen individuell zu vervollständigen. Unter Berücksichtigung der Bologna-Deklaration will die Universität Liechtenstein mit dem Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht auch einen aktiven Beitrag zur internationalen beruflichen Mobilität in Europa leisten. Zielgruppe Der Studiengang richtet sich an Akademikerinnen und Akademiker mit einem rechts- wissenschaftlichen Background, die eine umfassende und anwendungsorientierte Zusatzqualifikation im Bereich Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht erwerben wollen. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit einer Zulassung bei vergleichbarer beruf- licher oder anderweitiger Eignung, die allerdings der Studienleitung nachzuweisen und von dieser in einem persönlichen Gespräch nachzuprüfen ist. Über die Zulassung ent- scheidet die Studienleitung nach Durchsicht der fristgerecht und vollständig eingereich- ten Bewerbungsunterlagen (Download unter www.uni.li/llm-gesellschaftsrecht).
  6. 6. 76 Abschluss Teilnehmende, die an mindestens 75 % der Präsenzveranstaltungen anwesend waren, sämtliche Modulprüfungen erfolgreich absolviert haben und deren Masterthesis angenommen wurde, schliessen mit dem Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesell- schafts-, Stiftungs- und Trustrecht ab. Sie sind berechtigt, folgenden Titel zu führen: LL.M. oder LL.M. (Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht)  « Die Ausbildung im Stiftungsrecht ist angesichts der hohen volkswirt- schaftlichen Bedeutung dieser Rechts- form in Liechtenstein, Österreich und der Schweiz ausserordentlich wichtig. Organisationsrechtliche Fragen sowie Fragen der Governance müssen mit allgemeinen zivilrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Wertungen in Einklang gebracht werden. All dies muss gemeinsam gelernt und geübt werden, um die Vielfalt der Fragestellungen in der Praxis sach­ gerecht bewältigen zu können. Daher ist ein eigens darauf spezialisierter LL.M.- Studiengang für die Qualität juristischer Qualifikation von heraus- ragender Bedeutung. » Prof. Dr. Susanne Kalss, LL.M., Professorin am Institut für Zivil- und Unternehmensrecht der Wirtschaftsuniversität Wien
  7. 7. Studienplan Der Studiengang umfasst drei Semester zzgl. Thesis und ist modular aufgebaut. Die Präsenz­ver­anstaltungen finden grund­sätzlich alle vier Wochen von Donnerstag bis Samstag ganztags statt. Im Anschluss ist eine Masterthesis zu verfassen. Es finden insgesamt sechs Modulprüfungen und drei bewertete Präsentationen statt, die alle bestanden werden müssen und je einmal wieder­holt werden können. Die Masterthesis muss vom Gutachter mindestens mit « bestanden »  bewertet werden. Besuch einzelner Module Alle Module können auch einzeln besucht werden, wobei hier auf die Studierenden und die Platzkapazitäten angemessen Rücksicht genommen wird. Die Teilnahme­gebühr wird auf Anfrage von der Studienleitung mitgeteilt. Der erfolgreiche Abschluss der Module wird nach absolvierter Prüfung durch eine Bescheinigung mit den erreichten ECTS-Punkten ausgewiesen. Kostenloser Besuch von Modulen in den Executive-Master-Studiengängen Inter­national Taxation, Banking and Securities Law und dem EMBA in International Asset Management Die Teilnehmenden des Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht haben die Möglichkeit, kostenlos zusätzlich einzelne Module in den weiteren Executive-Master-Studien­gängen, die parallel und terminlich abgestimmt auf die drei weiteren Executive Masterstudiengänge des Instituts für Finanzdienst- leistungen angeboten werden, zu besuchen und sich so um­fassend und individuell ab- gestimmt weiterzubilden. Nach- oder Wiederholungsprüfungen sind mit Mehrkosten verbunden. Studienreisen Sowohl das vierte wie auch das siebte Modul (Wahlmodule) werden im Rahmen einer Studienreise angeboten und abgehalten. Die genauen Des­tinationen und das jewei- lige Programm werden rechtzeitig von der Studienleitung bekannt gegeben. Die Kosten dieser Studienreise sind in den Studiengebühren nicht enthalten, die Teilnahme ist nicht verpflichtend. Alternativ kann auch ein frei wählbares Modul der anderen Executive- Masterstudiengänge in International Taxation, in Banking and Securities Law oder in International Asset Management absolviert werden. « Der Entscheid, einer Mit­ arbeiterin den Besuch des LL.M.-­ Studiengangs zu ermöglichen, hat sich bewährt: Aufgrund des breiten Ausbildungs­bereichs ergibt sich eine direkte Wissens­ umsetzung in der Tages­arbeit. » Dr. Bernd Hammermann, Leiter des Amtes für Justiz, Vaduz « Der LL.M. im Gesellschafts-, Stif- tungs- und Trustrecht ist die einzige Möglichkeit, sich vertieft wissen- schaftlich und praxisnah mit dem Liechtensteinischen, Europäischen und Internationalen Gesellschafts- recht auseinanderzusetzen. Das Gelernte kann ich tagtäglich einsetzen, gibt mir ein fundiertes Wissen und eröffnet optimale Beratungs­möglichkeiten in diesem Bereich. » Mag. iur. Thomas Vogt, LL.M., Rechtsanwalt, Landtagsabgeordneter und Absolvent des LL.M., Vaduz Modulübersicht Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht 9 Module à 5 ECTS-Punkten 45 ECTS-Punkte + Masterthesis 15 ECTS-Punkte = Total 60 ECTS-Punkte
  8. 8. 98 Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht Modul 1    6 Tage, 5 ECTS-Punkte Liechtensteinisches Gesellschaftsrecht I Grundlagen des Liechtensteinischen Rechtssystems (PGR); Personengesellschafts- recht; GmbH-Recht; Aktienrecht; Societas Europaea; EWR-Recht; Case Studies Modul 2    6 Tage, 5 ECTS-Punkte Liechtensteinisches Gesellschaftsrecht II Liechtensteinisches Stiftungs- und Anstaltsrecht; Handelsregisterrecht; Stiftungsaufsicht; Case Studies Modul 3    6 Tage, 5 ECTS-Punkte Liechtensteinisches und angloamerikanisches Trustrecht Liechtensteinische Treuhänderschaft; Angloamerikanisches Trustrecht; Case Studies Modul 4    6 Tage, 5 ECTS-Punkte   Wahlmodul Studienreise nach New York City und Washington D.C. Alternativ: Besuch eines frei wählbaren Moduls der anderen Executive-Masterstudiengänge Besuch namhafter Universitäten, Organisationen, Botschaften, Trust Companies mit inhaltlich auf den Studiengang zugeschnittenen Workshops und Vorträgen Modul 5    6 Tage, 5 ECTS-Punkte Das Stiftungsrecht der umliegenden Nachbarstaaten Schweizer, Österreichisches, Deutsches und Europäisches Stiftungsrecht; Case Studies Modul 6    6 Tage, 5 ECTS-Punkte Internationales Gesellschaftsrecht mit FL-Bezug UK- und US-Gesellschaftsrecht; Sorgfaltspflichtenrecht; justizielle Zusammenarbeit in Straf- und Zivilsachen; Geldwäschereibekämpfung Modul 7    6 Tage, 5 ECTS-Punkte    Wahlmodul Studienreise nach HK/SG Alternativ: Besuch eines frei wählbaren Moduls der anderen Executive-Masterstudiengänge Workshops zu Fragen des International Private Wealth Managements sowie des HK/SG-Trustlaws mit Bezug zu Liechtenstein; Besuch lokaler und internationaler Organisationen und Botschaften Modul 8    6 Tage, 5 ECTS-Punkte Vermögensplanung und -gestaltung Internationales Erb- und Ehegüterrecht; Internationales Insolvenz- und Anfechtungsrecht; Asset Protection; Case Studies Modul 9    6 Tage, 5 ECTS-Punkte   International Private Wealth Management: Finance, Recht, Steuern Interdisziplinärer Workshop mit Studierenden der anderen Executive-Masterstudi- engänge in International Taxation, Banking and Securities Law und in International Asset Management: Querschnittsthemen, grenzüberschreitende Fallstudien: Prä- sentation und Diskussion im Plenum Masterthesis 6 Monate, 15 ECTS-Punkte Abschluss: Master of Laws im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht, LL.M. (Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht)
  9. 9. Modulbeschreibungen Studienbeginn Im Rahmen der Einführungsveranstaltung erfolgt die allgemeine Vorstellung der Uni- versität, der Räumlichkeiten sowie der vorhandenen Infrastruktur. Nachdem die Teil- nehmenden eine Einführung in die IT, die externen Zugriffsmöglichkeiten sowie die an der Universität verfügbaren juristischen Datenbanken erhalten haben, findet eine grundlegende Einführung in das liechtensteinische Rechtssystem statt. Dargestellt werden die Verfassung, der Staatsaufbau, die Gesetzgebung sowie die Gerichte nebst Instanzenzug. Modul 1 Liechtensteinisches Gesellschaftsrecht I Das Modul stellt die Ausgangsbasis für die weitere Wissensvermittlung im LL.M.-Stu- diengang dar. Vermittelt werden zunächst die gesellschaftsrechtlichen Grundlagen. Die Teilnehmenden unterscheiden zwischen Verbandspersonen und Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit. Sie lernen zunächst die einzelnen Rechtsformen der Personen- gesellschaften (Einfache Gesellschaft, Kollektivgesellschaft [Offene Gesellschaft], Kom- manditgesellschaft) kennen. Anschliessend werden die Rechtsformen der gängigen Kapitalgesellschaften, also die GmbH und die Aktiengesellschaft, ausführlich darge- stellt. Vor- und Nachteile dieser Gesellschaftsformen stehen – jeweils im Vergleich mit den umliegenden Rechtsordnungen – ebenso auf dem Lehrplan. Anhand von Fällen wird das Gelernte vertieft und in die praktische Arbeit integriert. Zum Abschluss erfolgt eine Einführung in das Recht des Europäischen Wirtschaftsraumes und seine Bedeutung für Liechtenstein, insbesondere unter Berücksichtigung der europäischen Grundfreiheiten sowie des allgemeinen Diskriminierungsverbotes. Modul 2 Liechtensteinisches Gesellschaftsrecht II Im zweiten Modul werden den Studierenden die grundlegenden Kenntnisse des Liech- tensteinischen Stiftungs- und Anstaltsrechts vermittelt. Die Teilnehmenden lernen die beiden zentralen Rechtsformen der liechtensteinischen Rechtsordnung sowie deren Gestaltungsmöglichkeiten eingehend kennen. Sie erhalten einen Einblick in die grundlegenden Struktur- und Wesensmerkmale der privat- und gemeinnützigen Stif- tung sowie der Anstalt und werden über Besonderheiten im Vergleich zu anderen Rechtsordnungen informiert. Ergänzend zu den Rechtsformen erhalten die Studie- renden sowohl eine Einführung in das Handelsregisterrecht als auch grundlegende Kenntnisse über die Stiftungsaufsicht, die von der Stiftungsaufsichtsbehörde und den Gerichten wahrgenommen wird. Das erlernte Wissen zum Stiftungs- und Anstaltsrecht wird anhand von Case Studies gefestigt. Im Zuge dieser Vertiefung erhalten die Studierenden einen Einblick in die Methoden der Nachfolgeplanung mittels liechtensteinischer Rechtsformen sowie den Gläubigerschutz. « Der LL.M.-Studiengang hebt sich deutlich von weiteren vergleich­ baren LL.M.-Programmen ab: Denn hier werden vertiefte Kenntnisse im Liechten­steinischen sowie im Europäischen und Internationalen Ge­sellschaftsrecht in einem Fokus ver- mittelt, welcher die Möglichkeit der direkten Umsetzung des Ge­lernten in meiner Tätigkeit am Finanzplatz Liech- tenstein bietet. Um im Land erfolg- reich tätig zu sein, ist der Rechts- vergleich mit den Juris­diktionen der umliegenden Länder ein Muss!» Dr. Iris von Habsburg-Lothringen, LL.M. Präsidentin des Verwaltungsrates und der Geschäftsführung, Partnerin, Hyperion Asset Management AG, Vaduz Modul 3 Liechtensteinisches und Angloamerikanisches Trustrecht Das dritte Modul des Lehrganges steht ganz im Zeichen von Treuhänderschaft und Trust. Zu Beginn lernen die Teilnehmenden das liechtensteinische Treuunternehmen sowie den Trust nach liechtensteinischem Recht kennen. Aufgezeigt werden die Grund- begriffe, die jeweiligen gesetzlichen Grundlagen sowie Unterschiede und Gemein- samkeiten. Die Teilnehmenden erfahren die verschiedenen Möglichkeiten des
  10. 10. 1110 liechtensteinischen Treuunternehmens (echte bzw. unechte Geschäftstreuhand), die einzelnen Verwaltungsorgane sowie die Einflussnahmemöglichkeiten des Treugebers. Ebenso beleuchtet werden die Rechtsstellung des Settlor, Regelungen zu Vertretung und Haftung sowie die Rechte von Begünstigten und Gläubigern. Nachdem das Rechts- institut des Trust dem kontinentaleuropäischen Recht überwiegend fremd ist, werden hier zunächst vertiefte rechtsdogmatische Grundlagen gelehrt, bevor die Errichtung eines Trust genauer behandelt wird. Hierzu gehören die sogenannten « Three Certain- ties » ebenso wie Aussenwirkung und Einflussnahme auf den Trust sowie die Rechtsstel- lung des Trustee, des Settlor und der Beneficiaries. Die Rechtsfolgen eines sogenannten « Breach of Trust » stellen ein weiteres spannendes Feld dar, ebenso die sich bieten- den Möglichkeiten der Asset Protection. Die erworbenen Kenntnisse werden sowohl im Rahmen eines Themenabends als auch im Rahmen praktischer Fallbearbeitung erwei- tert und vertieft. In ähnlicher Art und Weise werden auch die Kenntnisse des englischen Trust vermit- telt: Nachdem zunächst die Frage nach der Rechtsnatur eines Trust geklärt und die einzelnen Kategorien dargestellt werden, sollen die weiteren Aspekte wie die Rollen von Settlor, Beneficiaries usw. aufgezeigt werden. Insofern erfolgt die Betrachtung stets im Kontext des liechtensteinischen Trust. Auch die erworbenen Kenntnisse zum englischen Trust Law werden anhand von Case Studies erweitert und vertieft. Modul 4 Studienreise nach New York City /Washington D.C. Im vierten Modul haben die Teilnehmenden die Wahl zwischen einer gemeinsamen, fünftägigen Studienreise in die Vereinigten Staaten und dem Besuch eines Moduls der anderen Executive-Masterstudiengänge in International Taxation, Banking and Secu- rities Law oder des EMBA in International Asset Management. Die Studienreise führt nach New York City und in die amerikanische Hauptstadt Washington D.C., wobei das vielfältige Programm abwechslungsreich ausgestaltet ist und hochinteressante Ein- drücke garantiert. Neben dem Besuch namhafter Universitäten mit inhaltlich auf den LL.M.-Studiengang zugeschnittenen Workshops und Vorträgen sind auch einschlägige nationale wie internationale Organisationen und Botschaften Teil der Reise. Begeg- nungen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten der Geschäftswelt eröffnen darüber hinaus die Möglichkeit, die eigene Wissensbasis zu erweitern und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Ein angemessenes Rahmenprogramm rundet die Studienreise ab. Im Rahmen eines Essays erbringen die Teilnehmenden die erforderliche Prüfungsleistung. Anstelle der Studienreise kann auch von der Wahlmöglichkeit der Belegung eines frei bestimmbaren Moduls anderer Executive-Master-Programme Gebrauch gemacht werden. Dadurch ergibt sich die Chance, die eigene Fachkompetenz im Bereich Finance, Recht oder Steuern den individuellen Anforderungen entsprechend zu erweitern. Modul 5 Das Stiftungsrecht der umliegenden Nachbarstaaten Zu Beginn des fünften Moduls werden den Studierenden die grundlegenden Kennt- nisse des Stiftungsrechts Österreichs, der Schweiz und Deutschlands vermittelt. Die Teilnehmenden lernen die Rechtsformen der österreichischen Privatstiftung, der schweizerischen Stiftung und der deutschen Stiftung sowie deren Ausprägungen und
  11. 11. Executive Master of Laws (LL. M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht Gestaltungsmöglichkeiten eingehend kennen. Eröffnet wird mit einem Einblick in die grundlegenden Struktur- und Wesensmerkmale der jeweiligen Stiftung ebenso wie in die Besonderheiten der einzelnen Rechtsordnungen. Aufbauend auf diesen erwor- benen Kenntnissen werden Verknüpfungen zum Liechtensteinischen Stiftungsrecht (Modul 2) hergestellt und rechtsvergleichende Überlegungen angestellt. Aufgrund der Nähe zwischen dem Österreichischen und Liechtensteinischen Stiftungsrecht – bedingt durch die gegenseitige Rezeption in der Vergangenheit – wird der Schwerpunkt in diesem Bereich auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den Gestaltungsmög- lichkeiten der beiden Stiftungsrechte gelegt. Um das erlernte Wissen zu den einzelnen Stiftungsrechtsordnungen zu vertiefen, finden im Anschluss an die Vorlesungen jeweils Case Studies statt, in denen die Teilnehmenden anhand praktischer Fälle lernen, das neue Wissen entsprechend anzuwenden. Zum Abschluss erfolgt eine Einführung in das Recht der gemeinnützigen Stiftungen in der Schweiz, das mit der Schaffung des recht- lich unverbindlichen Swiss Foundation Code in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein- genommen hat. Neben allgemeinen Informationen über das gemeinnützige Stiftungs- recht wird besonderes Augenmerk auf die Entwicklung und Ausgestaltung des Swiss Foundation Code sowie die praktischen Erfahrungen mit diesem Regelwerk gelegt. Dis- kutiert wird überdies die Frage, inwieweit die Einführung eines derartigen rechtlich unverbindlichen Selbstregulierungscodes auch für Liechtenstein empfehlenswert ist. Modul 6 Internationales Gesellschaftsrecht mit FL-Bezug Das sechste Modul beschäftigt sich mit den internationalen gesellschaftsrechtlichen Regelungen im liechtensteinischen Umfeld. Nach einem grundlegenden Einblick in das UK- und US-Gesellschaftsrecht werden die elementaren Unterschiede zwischen dem Common Law und dem Civil Law eingehend beleuchtet. Daran anschliessend lernen die Teilnehmenden die nationalen wie internationalen Rechtsquellen bei grenzüber- schreitenden gesellschaftsrechtlichen Sachverhalten kennen. Hierzu werden zunächst die zentralen Aspekte des internationalen Gesellschaftsrechts im Zusammenspiel mit den nationalen Regelungen eingehend erläutert und daneben die zur Verfügung stehenden supranationalen Rechtsformen dargestellt. Ebenso werden die zentrale Bedeutung des Gesellschaftsstatuts als Anknüpfungselement und die Möglichkeit der Sitzverlegung von Gesellschaften sowie hieraus resultierende gesellschaftliche Folgen eingehend thematisiert und erörtert. Weitere Schwerpunkte dieses Moduls stellen die polizeiliche und justizielle Zusam- menarbeit in Zivil- und Strafsachen sowie das nationale Sorgfaltspflichtrecht dar. Hier erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die jeweiligen Anforderungen, Vorschriften und Verfahrensabläufe. In diesem Zusammenhang werden den Teilneh- menden auch die Besonderheiten der Geldwäschereibekämpfung nähergebracht und ein Einblick in die Abläufe der Verfahrensarten bei der Bekämpfung von Geldwäsche gewährt. Modul 7 Gemeinsame Studienreise mit den Studierenden der weiteren Executive-Masterstudiengänge Das siebte Modul ist als Wahlmodul ausgestaltet. Zum einen kann das Modul durch die Teilnahme an der gemeinsamen sechstägigen Studienreise in die Finanzmetro- polen Hongkong und Singapur sowie die Abhaltung einer Präsentation absolviert werden.
  12. 12. 1312 Alternativ steht den Studierenden der Besuch eines beliebig wählbaren Moduls der anderen Executive-Masterstudiengänge in International Taxation,Banking and Securi- ties Law oder des EMBA in International Asset Management frei. Das Programm der Studienreise sieht einerseits Vorlesungen an bedeutenden Uni­ versitäten vor, die inhaltlich individuell auf den jeweiligen LL.M.-Studiengang an­­ gepasst sind. Andererseits finden Workshops und Vorträge bei lokalen Institutionen und Firmen sowie Besuche von internationalen Organisationen und Botschaften statt. Hierbei werden zentrale Themen sowohl des lokalen Rechtskreises mit Bezug zu Liech- tenstein als auch weiterer kontinentaleuropäischer Rechtsordnungen er­örtert. Ein ent- sprechendes Rahmenprogramm ergänzt den Inhalt der Studienreise. Modul 8 Vermögensplanung und -gestaltung Ganz im Zeichen der Vermögensplanung und -nachfolge steht das achte Modul. So ist der erste Teil dem Internationalen Erb- und Ehegüterrecht gewidmet. Den Teil- nehmenden werden zunächst die internationalen prozessrechtlichen Grundlagen Liechtensteins wie auch der umliegenden Länder (Deutschlands, Österreichs und der Schweiz) im Hinblick auf das Ehe- und Ehegüterrecht eingehend erläutert, ebenso die internationalen Abkommen aus diesen Bereichen. Hierzu gehört auch die Feststellung der anwendbaren Rechtsnormen, deren Prü­fung sowie die einzelnen Anknüpfungstatbestände. Im Anschluss wird das materielle Ehe­ güterrecht der einzelnen Rechtsordnungen sukzessive behandelt und einander gegen- übergestellt. Auch im Hinblick auf das Internationale Erbrecht werden zunächst die Abkommen sowie die liechtensteinischen kollisionsrechtlichen Bestimmungen intensiv erörtert. Im Besonderen wird sodann auf das Internationale Erbrecht nach Stiftungen und Anstalten eingegangen, bevor die prozessuale Vorgehensweise erläutert wird. Ein Überblick über das Internationale Insolvenz- und Anfechtungsrecht, insbesondere im Hinblick auf gesellschafts- und erbrechtliche Sachverhalte, rundet den ersten Teil ab. Im zweiten Teil liegt das Augenmerk auf den Möglichkeiten der Asset Protection, also dem Schutz erworbenen Vermögens vor dem Zugriff Dritter. Nachdem die Grund­lagen funktionierender Asset Protection (wie zum Beispiel die Zulässigkeit der Schiedsge- richtsbarkeit eines Asset Protection Trust usw.) eingehend erörtert wurden, kommen die Möglichkeiten und Erfordernisse zunächst aus ehegüterrechtlicher Sicht, sodann aus erbrechtlicher Perspektive zur Sprache. Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeit an konkreten, realen Fällen. Abgerundet wird das Modul mit einem Themenabend zum Wirtschaftsstrafrecht. Modul 9 Gemeinsamer Workshop mit den Studierenden der weiteren Executive-Masterstudiengänge zum Wealth Management: Finance, Recht und Steuern Im neunten Modul findet ein interdisziplinärer Workshop statt, in dem die Studieren­ den der vier Executive-Masterstudiengänge gemeinsam konkrete Querschnitts­themen aus dem International Private Wealth Management in Form von grenzüberschreiten- den Fallstudien behandeln, diskutieren und präsentieren. Dadurch können die in den einzelnen Studiengängen gewonnenen, disziplinären Erkenntnisse fach­übergreifend verbunden werden. « Meine Entscheidung, den LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trust- recht zu besuchen, habe ich keinen Tag bereut. Gemeinsam mit meinen Kollegen berate ich tagtäglich Man- danten im Bereich der Nachlass- planung. Bereits nach kurzer Zeit er­möglichte die breite Wissens­ vermittlung des Masterstudiengangs den Blick über den Tellerrand in die umliegenden Rechtsordnungen. Von den sich hieraus ergebenden zahlreichen Gestaltungsmöglichkei- ten haben nicht zuletzt unsere Man­ danten profitiert. » Anne Kathrin Bruins, LL.M., Rechtsanwältin aus München und Absolventin des LL.M.-Studiengangs 2010 – 2012
  13. 13. Executive Master of Laws (LL. M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht Dr. Alexandra Butterstein, LL.M. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht, Universität Liechtenstein, Vaduz Mag. iur. Simone Büchel, LL.M. Client Advisor, First Family Estate Planning, First Advisory Group, Vaduz Hon.-Prof. Dr. Dietmar Czernich, LL.M. Honorarprofessor an der Universität Innsbruck; Rechtsanwalt und Partner bei CHG Czernich Rechts­anwälte, Innsbruck lic. iur. Marco Ender, LL.M. Rechtsanwalt und Partner, Mayer + Roth Rechts- anwälte, Triesen Dr. Andrea Entner-Koch, LL.M. Amtsleiterin der Stabsstelle EWR der liechten- steinischen Regierung, Vaduz Dr. Johannes Gasser, LL.M. Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Batliner Gasser Rechtsanwälte, Vaduz Dr. Richard Gassmann Rechtsanwalt und Partner bei Baker & McKenzie, Zürich Prof. Dr. Pascal Grolimund, LL.M. Titularprofessor für Internationales Privat- und Zivilverfahrensrecht sowie Rechtsanwalt und Partner bei Kellerhals Anwälte Basel Dr. Bernd Hammermann Leiter des Amtes für Justiz, Landesverwaltung des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz Prof. Dr. Helmut Heiss, LL.M. Inhaber des Lehrstuhls für Privatrecht, Rechts- vergleichung und Internationales Privatrecht, Universität Zürich Assoz. Prof. Dr. Margareth Helfer Institut für Italienisches Recht, Universität Innsbruck Prof. Dr. Dominique Jakob, M. I. L. (Lund) Inhaber des Lehrstuhls für Privatrecht und Leiter des Zentrums für Stiftungsrecht, Universität Zürich Prof. Dr. Susanne Kalss, LL.M. (Florenz) Professorin am Institut für Zivil- und Unterneh- mensrecht, Wirtschafts­universität Wien Prof. Dr. oec. Hans Rainer Künzle Rechtsanwalt, Titularprofessor für Privatrecht und Privatrechtsvergleich an der Universität Zürich, Partner, KENDRIS AG, Zürich Mandeep Lakhan, LL.B. (Hons), M.A., LL.M. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht, Univer- sität Liechtenstein, Vaduz Dr. Bernhard Lorenz, LL.M. Rechtsanwalt und Partner von LNR Rechts­ anwälte, Vaduz Referentinnen und Referenten Die Referentinnen und Referenten sind national und international anerkannte Expertinnen und Experten sowohl von Universitäten als auch aus der Praxis. Hier handelt es sich lediglich um einen Auszug  des vorgesehenen Lehrkörpers :
  14. 14. 1514 Dr. Florian Marxer, LL.M. Rechtsanwalt und Partner, Marxer & Partner Rechts­anwälte, Vaduz Prof. Dr. Paul Matthews, LLB (UCL), BCL (Oxford) and LLD (London) Solicitor advocate; visiting professor at the University of London, King‘s College; Deputy Chairman of the Trust Law Committee Prof. Dr. Peter Mayr Institutsleiter am Institut für Zivilgerichtliches Verfahren, Universität Innsbruck Dr. Peter Monauni Rechtsanwalt und Konsulent der Kanzlei Batliner Gasser Rechtsanwälte, Vaduz lic. iur. Filippo Noseda, LL.M. Rechtsanwalt und Partner von Withers LLP in London Prof. Dr. Paul Oberhammer Professor am Institut für Zivilverfahrens- recht, Universität Wien lic. iur. Thomas Ritter, M.B.L.-HSG Leiter Stiftungsaufsicht, Amt für Justiz, Landesverwaltung des Fürstentums Liechten- stein, Vaduz Prof. Dr. Martin Schauer Stv. Institutsvorstand des Instituts für Zivil- recht der Rechts­wissenschaftlichen Fakultät, Universität Wien Dr. Peter Schierscher, LL.M. Rechtsanwalt und Partner von Jehle Partner, Vaduz Prof. Dr. Francesco A. Schurr Inhaber des Lehrstuhls für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht am Institut für Finanz- dienstleistungen, Universität Liechtenstein, Vaduz Prof. Dr. Andreas Schwartze, LL.M. (EHI) Institutsleiter am Institut für Zivilrecht; Leiter der Task Force Europäisches, Vergleichendes und Internationales Privatrecht (EVIP) am Institut für Zivilrecht Dr. Wilhelm Ungerank, LL.M. Richter am Fürstlichen Obergericht, Vaduz LStA Dr. Robert Wallner Leitender Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Liechtenstein, Vaduz Dr. iur. Ines Wohlgenannt, LL.M. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht, Universität Liechtenstein, Vaduz Prof. Dr. Johannes Zollner Leiter des Instituts für Unternehmensrecht und internationales Wirtschaftsrecht, Karl-Franzens- Universität Graz
  15. 15. Executive Master of Laws (LL. M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht Executive Master of Laws (LL.M.) in International Taxation Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht Executive Master of Business Administration (EMBA) in International Asset Management Executive Master of Laws (LL.M.) in Banking and Securities Law Modul 7 : Studienreise Modul 9 : Kombi-Workshop Feiertag Studienkalender 2016 2017 September Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 November Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Oktober Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Dezember Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Januar Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 März Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Februar Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 April Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
  16. 16. 1716 Erweiterte Studienangebote Themenabende Neben dem regulären Studienplan werden weiterführende Themen- abende zu aktuellen Entwicklungen im nationalen und internationalen Gesellschafts-, Stiftungs- und Trust- recht sowie den hieran angrenzenden Querschnittsmaterien angeboten. Exkursionen/Weiterbildungen Mit dem Curriculum ist der Zugang zu einem Spektrum optionaler Weiter- bildungs­angebote und Exkursionen verbunden. Die jeweils verfügbaren ­Angebote finden Sie auf unserer Webseite www.uni.li/llm. 2018 Mai Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Juli Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Juni Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 August Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Januar Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 September Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Oktober Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 November Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Dezember Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Februar Mo Di Mi Do Fr Sa So 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28
  17. 17. 1918 Allgemeine Informationen Organisation Der Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht wird vom Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht am Institut für Finanzdienst- leistungen der Universität Liechtenstein durchgeführt. Bewerbung Zum Studium zugelassen wird, wer die Zulassungsbedingungen (Art. 22 ff. der Hoch- schulverordnung) erfüllt und alle Anmelde­unterlagen und Zeugnisse fristgerecht eingereicht hat. Die Aufnahme erfolgt nach Eingangsdatum der Anmeldung. Eine Aufnahme «sur dossier» berechtigt nur zum Abschluss jenes Studienganges, in welchem die Aufnahme erfolgte. Im Übrigen ist die Zustimmung der jeweiligen Studienleitung erforderlich. Der Studiengang wird nur durchgeführt, wenn mindestens 15 Anmeldungen vorliegen. Es werden maximal 30 Studierende pro Studiengang aufgenommen. Das Anmelde­ verfahren beginnt mit der Einreichung des Anmeldeformulars (Download unter www.uni.li/llm-gesellschaftsrecht) und den entsprechenden Beilagen. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Termine Anmeldeschluss ist am 31. Juli 2016 (Poststempel). Spätere Anmeldungen können nur berücksichtigt werden, sofern noch freie Studienplätze verfügbar sind. Studienzeiten Der Unterricht findet in der Regel alle vier Wochen von Donnerstag bis Samstag statt. Die Lehrveranstaltungen werden im Allgemeinen donnerstags und freitags von 8.30 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 8.30 bis 16.30 Uhr abgehalten. Studiengebühren Die Studiengebühren betragen für den gesamten Studiengang CHF 28 500.–. In den Studiengebühren sind die Prüfungsgebühren enthalten, nicht jedoch die Kosten für ergänzende Lehrmittel. Allfällige Exkursionsgebühren, insbesondere für die Studien- reise, sowie Übernachtungskosten gehen zulasten der Studierenden. Bei Wiederholung oder Nachholung von Prüfungen wird eine Gebühr von CHF 350.– in Rechnung gestellt. Vor Beginn des jeweiligen Semesters sind folgende Gebühren zu entrichten : 1. Semester CHF 10 000.– 2. Semester CHF 10 000.– 3. Semester CHF 8 500.– Stipendien werden im Einzelfall nach akademischen Kriterien vergeben. « Endlich ein speziell auf die liechten­ steinischen Verhältnisse abgestimmtes juristisches Ausbildungsprogramm! » Prof. Dr. Peter Mayr, Institutsleiter des Instituts für Zivilgerichtliches Verfahren an der Universität Innsbruck « Für Juristen, die mit wirtschaftsrecht- lichen Sachverhalten beschäftigt sind, ist rechtsordnungsübergreifendes Grundlagenwissen unabdingbar. Dies gilt ganz besonders für den Finanz- platz Liechtenstein. Der LL.M. im Gesell- schafts-, Stiftungs- und Trustrecht bietet hier eine hervorragende Weiter- bildungsmöglichkeit. » Dr. Florian Marxer, LL.M., Marxer Partner Rechtsanwälte, Vaduz
  18. 18. 2120 Wissenschaftliche Studienleitung Prof. Dr. Francesco A. Schurr Telefon + 423 265 11 76 Fax + 423 265 11 12 francesco.schurr@uni.li Organisatorische Studienleitung und Studienberatung Dr. Alexandra Butterstein, LL.M. Studiengangsmanagerin Telefon + 423 265 11 82 Fax + 423 232 51 59 alexandra.butterstein@uni.li Administration und allgemeine Information Laura Oehry Studiengangsbetreuerin Telefon + 423 265 11 93 Fax + 423 265 11 12 laura.oehry@uni.li Universität Liechtenstein Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht Fürst-Franz-Josef-Strasse 9490 Vaduz, Liechtenstein Annullationsbedingungen Ein Rücktritt von der Teilnahme kann bis acht Wochen vor Start des Studienganges kos- tenfrei erfolgen. Bei Rücktritt bis zu vier Wochen vor Beginn werden 30 % der Gesamt- kosten in Rechnung gestellt und bis zu zwei Wochen vor Studiengangsbeginn sind es 50 % der Gesamtkosten, die zur Zahlung fällig werden. Danach sind die vollen Studienge- bühren zur Zahlung fällig. Ersatzteilnehmende werden ohne zusätzliche Kosten akzeptiert, falls die geforderten Zulassungsbedingungen erfüllt sind. Über die Zulassung entscheidet die zuständige Stelle an der Universität Liechtenstein. Der Rücktritt hat mittels eingeschriebenem Brief an die Studienleitung zu erfolgen. Es gilt das Datum des Poststempels. Sprachkompetenz Die Lehrveranstaltungen werden grundsätzlich in deutscher Sprache abgehalten. Einzelne Dozierende referieren jedoch in englischer Sprache, sodass bei den Teilnehmenden zumindest gute Englischkenntnisse vorhanden sein sollten. European Credit Transfer System / Diplomzusatz Alle positiv bewerteten Studienleistungen werden mit Kreditpunkten nach dem European Credit Transfer System (ECTS) ausgewiesen. Für den Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht werden insgesamt 60 ECTS-Punkte vergeben. Das entspricht einem durchschnittlichen Arbeitsaufwand von 1800 Stunden zur Absolvierung des Studiengangs. Mit der Übergabe des Diploms wird der Diplomzusatz in Deutsch und Englisch aus­ gehändigt. Dieser nach EU-Vorgaben strukturierte Diplomanhang bietet um­fassende Informationen zum Studium, insbesondere für den Arbeitgeber, und listet alle er­­ brachten Stu­dienleistungen und erreichten ECTS-Punkte auf.
  19. 19. 2322 Institut für Finanzdienstleistungen Das Institut für Finanzdienstleistungen der Universität Liechten­stein bildet den Wis- senspool für die Themen­bereiche Asset und Wealth Management, Banking, Corpo­ rate Finance und Fi­nancial Management, Nationales, Europäisches und Internationales Gesellschafts-, Finanzmarkt- und Bankrecht sowie betriebs­wirtschaftliche Steuerlehre, Inter­nationales und Liechten­steinisches Steuerrecht. In den Tätigkeitsfeldern Ausbil- dung, Weiterbildung, Forschung und Wissens­transfer werden diese Themenbereiche von verschiedenen Lehrstühlen in den Be­reichen Finance, Recht und Steuern wahr­ genommen. Das Institut für Finanzdienstleistungen wird durch die Be­setzung neuer Lehrstühle und den Ausbau der Forschung gegen­wärtig sukzessive zu einem integrierten, kon­sequent auf Wealth Management fokussierten FL House of Finance fort­entwickelt und strategisch auf die Themenbereiche Private Wealth Management, inter­national tätige Unternehmen und inter­nationale Finanzplätze ausgerichtet. « Der LL.M.- Studiengang zeichnet sich nicht zuletzt durch sein Dozierenden- team aus: Die ausgewogene Mischung aus Wissenschaftlern und Praktikern erlaubt es, gesellschaftsrechtliche Fragestellungen sowohl in ihren Grund­ lagen als auch in ihrer praktischen Handhabung zu vermitteln. Die Inter- nationalität des Dozierendenteams stellt sicher, dass das Gesellschafts- recht unter Anlegung eines grenzüber- schreitenden Blickwinkels unterrichtet wird. So profitieren liechtensteini- sche und ausländische – insbesondere österreichische und schweizerische – Studierende gleichermassen. » Prof. Dr. Helmut Heiss, LL.M., Inhaber des Lehrstuhls für Privatrecht, Rechtsverglei- chung und Internationales Privatrecht, Universität Zürich Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht Zum 1. September 2009 wurde der Lehrstuhl für Gesellschafts‐, Stiftungs‐ und Trust- recht am Institut für Finanzdienstleistungen besetzt. Das Tätigkeitsfeld des Lehrstuhl- inhabers erstreckt sich vorrangig auf das Liechtensteinische, Europäische und Inter- nationale Gesellschaftsrecht, mit dem Hauptschwerpunkt auf das Liechtensteinische Stiftungsrecht sowie das Trustrecht. Im Bereich der Aus‐ und Weiterbildung, der Forschung und des Wissenstransfers spielen zudem alle an das Gesellschaftsrecht angrenzenden Themengebiete, wie etwa das Internationale Privatrecht, das Vertrags- recht aber auch das Erbrecht, eine entscheidende Rolle. Der Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls liegt auf Gegenwartsfragen des Liechten- steinischen Gesellschafts‐, Stiftungs‐ und Trustrechts. Insoweit nimmt die Auseinander- setzung mit den jüngsten gesetzlichen Entwicklungen, die kontinuierliche Weiter- entwicklung des Trustrechts sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen im Private Wealth Management Sektor eine zentrale Rolle ein. Im Rahmen des Wissenstransfers werden Lösungsansätze nicht nur im heimischen Recht, sondern auch in der Judikatur und im Schrifttum der benachbarten Staaten wie Österreich, Schweiz, Italien und Deutschland sowie des angloamerikanischen Rechtskreises gesucht. Insbesondere die Ergebnisse aus der betriebenen Forschung werden zur Wissensver- mittlung in den Bachelor- und Masterstudiengängen, in zahlreichen weiterbildenden Zertifikats- und Diplomlehrgängen sowie insbesondere im Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts‐, Stiftungs‐ und Trustrecht herangezogen. Zudem finden rund sechs Mal pro Jahr die Rechtsprechtage statt, an denen die aktuelle Judikatur einzel- ner Rechtsbereiche dargestellt, diskutiert und analysiert wird. Der Lehrstuhl für Gesell- schafts‐, Stiftungs‐ und Trustrecht hält darüber hinaus jährlich den Liechtensteinischen Stiftungsrechtstag ab, eine Tagung, die sich mit aktuellen Entwicklungen und Trends im nationalen und internationalen Stiftungsrecht befasst. Ebenfalls jährlich organisiert der Lehrstuhl die Liechtenstein Trust Conference, welche sich mit aktuellen Fragen bzw. Themen zum liechtensteinischen Trustrecht befasst. Rund vier Mal pro Jahr findet das Praxisseminar Lunch Learn statt, wo aus dem Bereich der für Liechtenstein relevanten Legislative aktuelle Themen aufgegriffen und diskutiert werden. Der Lehrstuhl für Gesellschafts‐, Stiftungs‐ und Trustrecht ist Mitglied der ISTR Inter- national Society for Third‐Sector Research.
  20. 20. 2524 Studieren in Liechtenstein Liechtenstein Das Fürstentum Liechtenstein liegt im Herzen Europas im Alpen­rheintal, umgeben von seinen Nachbarländern Schweiz und Österreich. Mit 160 Quadratkilometern ist Liechten­ stein der viertkleinste Staat Europas, mit einer hoch entwickelten Volkswirtschaft, einer starken Exportindustrie, leistungs­fähigen Finanzdienstleistungsunternehmen und einer breiten Palette kleiner und mittlerer Unternehmen. Als moderner Wirtschafts- platz steht Liechten­stein für Innovation, Entwicklung und Stabilität. Das Alpenrheintal und die umgebenden Regionen bieten ideale Voraus­setzungen zur Ausübung zahlreicher Sommer- und Wintersport­arten. Darüber hinaus bietet die Region eine rege Kulturszene und diverse Gelegenheiten zur Freizeitgestaltung. www.liechtenstein.li Universität Liechtenstein – Impulse für die Wirtschaft Die Universität Liechtenstein ist jung, regional verankert und inter­national aktiv. In den Bereichen Architektur, Raumentwicklung, Entre­preneurship, Finanzdienstleistungen und Wirtschaftsinformatik wirkt sie als innovativer Denkplatz im Vierländereck Liech­ tenstein, Ostschweiz, Vorarlberg und süddeutsche Bodenseeregion. Die regio­nale Wirt- schaft profitiert vom Wissens- und Technologietransfer der Universität. Mit Unter- nehmen und Wirtschafts­verbänden arbeitet die Universität in zahlreichen Projekten und Programmen zusammen und gibt Impulse für die Wirtschaft. Seit 50 Jahren werden gefragte Fachkräfte aus- und weitergebildet. Rund 1200 Studierende sind in den Bachelor-, Master-, Doktorats- und Weiterbildungs­programmen eingeschrieben. Das Studium erfolgt in einem sehr persönlichen Umfeld – mit Aussicht ! www.uni.li Rund ums Studium Auf der Website www.uni.li der Universität Liechtenstein sind ausführliche Informa­ tionen zum Thema « Rund ums Studium » (Studienservice, Campus, Bibliothek usw.) und « Studieren in Liechtenstein » (Einreise und Aufenthalt, Wohnen usw.) dargestellt. Campus und Infrastruktur Der Campus der Universität Liechtenstein befindet sich auf dem Areal einer ehemaligen Textilfabrik oberhalb von Vaduz mit Rundblick auf die umgebende Berglandschaft des Alpenrheintals. Die moderne Campus-Infrastruktur unterstützt das Studium in tech­ nischer und sozialer Hinsicht: mit zeitgemässer Informatik, einer Bibliothek mit Zugriff auf Literaturdatenbanken und Fernleihe sowie einer campuseigenen Cafeteria als Treff- punkt. Für den Zugang zur IT-Infrastruktur benötigen die Studierenden ein eigenes Notebook. Informationsveranstaltungen Die zweimal im Jahr stattfindenden Informationsabende zu den Weiterbildungs­ angeboten des Instituts für Finanzdienstleistungen und weitere Informations­anlässe werden auf der Website der Universität unter www.uni.li und in der Tagespresse angekündigt.
  21. 21. Zürich 110km Chur 45km 255km 235km Vaduz München Mailand Universität Liechtenstein Innsbruck 170km Universität Liechtenstein im Zentrum Europas Verkehrsanbindung Die Universität Liechtenstein kann aus der Schweiz, aus Deutschland, Österreich und Italien gut erreicht werden. Hinweise siehe « Standort und Anreise » auf der Website der Uni­versität Liechtenstein. Universität Liechtenstein Gamprin- Bendern (FL) Feldkirch (A) St.Gallen (CH) Buchs (CH) Zürich (CH) Chur (CH) Vaduz (FL) Bushaltestelle Ebenholz/Universität Triesen (FL) Fü rst-Franz-Josef-Strasse Mühleweg Vaduz (FL) Grosskreisel Schaan 5 2 1 3 41. Hauptgebäude 2. Bibliothek und Cafeteria 3. Studentenwohnheim Fürst-Franz-Josef-Strasse 15 und 17 4. Standort, Fürst-Franz-Josef-Strasse 21 (WI und KOFL) 5. Standort, Mühleweg 5 (FDL) 6. Standort, Fürst-Franz-Josef-Strasse 22 (ARCH) 7. Standort, Schaanerstrasse 99 (FDL, ENT, KMU) 7 4 3 2 1 6 5 Schaan (FL) SAL am Lindaplatz
  22. 22. © 01.2016 Universität Liechtenstein. Änderungen vorbehalten. 1000 Exemplare. Gestaltung : Leone Ming, Intensive Brand, Schaan ; Fotos : Roland Korner / Close up, Triesen , Olivier Bracher
  23. 23. uni.li/llm-gesellschaftsrecht

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