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Impulse für die Relation Bayern Rotterdam

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  • Bayrolo Film

    Was verbindet Bayern und Rotterdam bzw. die Niederlande?
    -> Viele Gegensätze: Wasser vs. Berge, Frikandel vs. Schweinsbraten,
    -> Gemeinsamkeiten: beide sind Fussball-verrückt, beide sind v.a. starke Wirtschaftszentren, Rotterdam als größter Hafen Europas, Bayern als eines der stärksten Wirtschaftszentren Europas mit marktführenden Unternehmen u.a. aus der Automobilwirtschaft, der Kunststoffindustrie, der Health Care Branche, der High Tech Industrien, des Anlagenbaus und der Konsumgüterwirtschaft.
    -> und: die Logistik verbindet die beiden Wirtschaftszentren über alle Verkehrsträger eng miteinander, das haben wir in unserem kleinen Trailer gesehen!

    Wir wollen heute die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund stellen und über das Gemeinschaftsprojekt Bayrolo berichten, dass der Port of Rotterdam und die bayernhafen Gruppe vor ca. 1,5 Jahren initiiert haben.

    Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich möchte Sie alle sehr herzlich zu unserer Bayrolo Veranstaltung „Impulse für die Relation Bayern-Rotterdam“ begrüßen. Herzlich willkommen in Bayern, herzlich willkommen in Franken, ein besonderes willkommen im schönen Nürnberg!
    Ik wil ook graag speciaal alle Nederlandse gasten verwelkomen vandaag! Hartelijk welkom in Nuernberg! Ik hoop dat U begrip heeft dat ik verder ga in Duits want mijn Nederlands is net zo goed als het Duits van Rudi Carrell!
    Vorstellung meiner Person und meiner Rolle im Projekt
    Begrüßung besonderer politischer Gäste:
    Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Herrn Joachim Herrmann
    Generaldirektor des Niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt, Herrn Marc Frequin
    CEO des Port of Rotterdam, Herrn Allard Castelein
    Geschäftsführer der Bayernhafen Gruppe, Herrn Joachim Zimmermann, gleichzeitig Gastgeber der heutigen Veranstaltung

    Was ist Bayrolo? Woher kommt der Name Bayrolo?
    Ziele des Tages: für das Projekt begeistern, über Projekt berichten, Impulse setzen für den KV zwischen Rotterdam und Bayern
  • Ich möchte versuchen, Ihnen das bisherige Projekt bzw. die Studie über 4 Fragen näher zu bringen.
  • Am Anfang steht die Frage der Motivation.
  • Megatrends: Kontinuierlich wachsender Welthandel, neue Handelsabkommen (TTIP, CETA), Skaleneffekte in der Containerschifffahrt, Ausbau TEN, Verlagerung von Straße auf Schiene/BiSchi, Stärkung KV

    USPs PoR: First Port of Call, Tiefseehafen (Hamburg nicht, Elbvertiefung), Fiskalverzollung etc.

    POR und BG sehen sich als Standort-Architekten von Supply Chains
    keinen direkten Kontakt zu sog. „Ur-Verladern“, Kunden sind Operateure, Spediteure, Reedereien, Terminalbetreiber
    -> keinen direkten Einfluss auf Verkehrsträger-, Routen-, Seehafenwahl

    Starke bayerische Wirtschaft (Rede Staatsminister Herrmann), starker Fokus auf deutsche Seehäfen -> große Abhängigkeit, zunehmende Bedeutung einer Alternative, Relation Bayern-Rotterdam mit vergleichsweise geringem Marktanteil bzw. Nutzungsgrad

    Warum???

    Interdisziplinäre niederländisch-deutsche Projektgruppe:
    Operateure Schiene/BiSchi, Spediteure, Terminalbetreiber, Infrastrukturbetreiber, Verbände, Politik, Wissenschaft
    -> nächste Seite
  • Sie sehen, das Projekt-Konsortium ist beeindruckend groß, vielfältig, mit unterschiedlichen Motivationen am Projekt beteiligt.

    Politische Institutionen, Infrastrukturbetreiber, Spediteure, Transporteure, Operateure, Terminalbetreiber, Hafen

    Dank an die Projektpartner

    Große Herausforderung in der Vorbereitung, Planung, Durchführung des Projektes

    Andere Sprachen, Herangehensweisen etc.

    Alle können viel voneinander lernen
  • Erhöhung des Marktanteils, Bedeutung der Relation für Spediteure und Verladern steigern -> im Vergleich mit anderen Hafenrelationen

    Gleichzeitig KV-Anteil auf der Relation steigern -> KV Schiene und Binnenschiff statt Straße

    Verdeutlichung: KV-Relation Bayern-Rotterdam ist heute schon wettbewerbsfähige Alternative!

    d.h.: Verstehen, Lernen, Stärken und Schwächen identifizieren, Stärken ausbauen, Schwächen eliminieren, Leistungsfähigkeit kommunizieren!
  • Vorgehensweise und Methodik

    Unterschied zu anderen vergleichbaren Studien

    Es stand nie zur Diskussion, einen 100-seitigen Abschlussbericht zu formulieren, sondern umsetzungsorientiert zu agieren. D.h., dass wir die im Projekt gesammelten Erkenntnisse direkt gemeinsam reflektieren und die Umsetzungsmöglichkeiten prüfen.

    Trotzdem ist natürlich ein strukturiertes, analytisch-konzeptionelles Vorgehen und ein professionelles Projektmanagement notwendig.
    -> Dank an die beiden Projektleiter: Peter ten Broek vom PoR und Mate Gelencser von der bayernhafen Gruppe!
  • Das Projekt bzw. die Studie wurde in 5 Blöcken bearbeitet.

    Analyse „Megatrends und Rahmendaten“ (Juni/Juli 2014)
    Recherchearbeit, ZDF (schwierig!)
    -> Überblick über alle aktuelle Marktsituation, Trends, Entwicklungen

    Analyse „Angebot, Nachfrage, Infrastrukturen, Wettbewerb“(August/September 2014)
    Recherchearbeit, teils zusätzliche Expertengespräche, Workshops
    -> Basiswissen schaffen: Anbieter, Leistungsportfolio, Supply Chain (Prozesse, Akteure, Systeme), Situation Infrastruktur (Engpässe etc.)

    Analyse „Nutzer-Erwartungen und Anforderungen“ (Oktober 2014-Feb. 2015)
    Strukturierte Expertengespräche mit Verladern, Spediteuren, Reedereien
    -> Denk- und Handlungsweisen der ATG verstehen, extern wahrgenommene Einschätzung der Leistungsfähigkeit (externe Reflexion)

    Ableitung „Maßnahmenplan und Umsetzung“ (seit März 2015)
    Gemeinsame Workshops, offene Diskussion der Erkenntnisse
    -> konkrete Umsetzungsideen entwickeln
  • Es ging uns um das Verstehen der Spediteure und Verlader!

    Herzstück der Studie, größter Aufwandstreiber, große Leistung des Teams!

    Entscheidung für strukturierte Expertengespräche und gegen standardisierte Fragebögen, weil: aussagekräftiger (wichtige Information zwischen den Zeilen), keine wissenschaftliche Scheingenauigkeit, sondern ehrliche (manchmal auch sehr kritische) Worte

    Durchführung zumeist in Teams, von Oktober 2014 bis Februar 2015

    110 Experten angefragt, 73 Interviews durchgeführt, teils auch telefonisch, Teilnahmequote 66% -> sehr gut im Vergleich mit anderen Studien

    Verlader: Eher mittlere und große Unternehmen wegen KV-relevanter Menge

    Spediteure: über alle Größenkategorien hinweg

    Reedereien: alle relevanten wurden angesprochen
  • Wie bereits erwähnt, ging es in den Gesprächen um das Verstehen der Denk- und Handlungsweisen, keine Vertriebspräsentationen (hoffentlich…)

    Logistik & Abwicklung:
    Organisation der Logistik: Organisatorische Einordnung, Aufgabenspektrum, Entscheidungsgewalt, Mengenstrukturen, Quellen-Senken-Strukturen
    Modus der Auftragsvergabe, Entscheidungskriterien:
    Ausschreibungsverfahren, Ausschreibungszyklen, Besonderheiten im Transporteinkauf, wesentliche Entscheidungskriterien und Anforderungen des Unternehmens an hafenbezogene Transporte, Einflussnahme auf die Transportkette bzw. die Hafenwahl

    Service & Kosten:
    Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Relation: in Bezug auf Zuverlässigkeit, Transportzeit, Kosten, Frequenzen
    Anforderungen an die Logistik-Abwicklung: Was müsste besser werden?

    Hafen & KV:
    Bekanntheit (z.B. USPs, Fiskalverzollung, Extended Gate), Erfahrungen, Erwartungen insgesamt an KV bzw. Seehäfen
  • Viel Aufwand getrieben, insbesondere die Workshops in Rotterdam und in Nürnberg sowie die umfangreichen Expertengespräche

    Viel Aufwand, für was? Was sind die Erkenntnisse?
  • Zunächst, meine Damen und Herren, darf ich Sie mit einigen Original-Aussagen aus den Expertengesprächen vertraut machen, die die Vielfalt an Themen, Antworten und Anregungen repräsentieren.
  • Die wesentlichen Erkenntnissen aus den Expertengesprächen können wir folgt zusammen gefasst werden:

    Alternativ Relationen: Abhängigkeiten von Nordseehäfen und deren Abwicklung, Flexibilität

    Spediteure entscheiden: Verbindung zu deutschen Seehäfen historisch gewachsen, oft langjährige Partnerschaft, Vorbehalte bzgl. der Sprache

    Entscheidungskriterien: Laufzeiten/Schnelligkeit, Frequenzen mind. 5x/Woche, Kosten im Vgl. mit Nordseehäfen (mindestens Preisgleichheit)

    Bekanntheitsgrad: vergleichsweise gering

    Leistungsdefizite werden vermutet bzw. wahrgenommen (langsamere/längere Hinterlandverbindung, Zollabwicklung, Frequenzen, keine Alternativ-Bahn-Operateure)
  • KV Schiene: BEISPIELE
    Verfügbarkeit Informationen:
    automatisierte Verarbeitung der Daten, Verfügbarkeit relevanter Information (Verspätungen, Ladeeinheiten-Daten etc.) zur Beschleunigung von Abfertigungsprozessen

    Planung Infrastrukturen:
    eine bessere Abstimmung und Kommunikation der Auswirkungen von Ausbauvorhaben auf bestehende Ströme kann Unsicherheiten in der Planung vermindern und Transportprozesse effizienter gestalten (z.B. Kapa Hafen/Hinterland -> Betuwe)

    Abstell-Kapazitäten:
    Bereitstellung ausreichender Kapazitäten im Hinterland für Abstellungsprozesse, Berücksichtigung ausreichender Abstellflächen bereits bei der Förderung von Inland-Terminals
     
    KV BiSchi: BEISPIELE
    Slotvergabe Seehafen:
    Ablaufoptimierung der Slotvergabe im Seehafen, automatisierte Vergabe, aber auch gezielte Vermarktung von freien Anlegestellen
  • Spannende Frage: Wie gehen wir mit diesen Erkenntnissen um? Was haben wir daraus gelernt?
  • Umsetzungsorientiert
    Noch enger kooperieren!
    Vermutete und wahrgenommene Leistungsdefizite!
    Kommunikationsdefizite!

    2 Arbeitsgruppen für 2 zentrale Themengebiete
    Operations sowie Kommunikation

    Themenvielfalt -> Masterplan Operations & Kommunikationskonzept
  • Ziel ist die Weiterentwicklung der Relation Bayern-Rotterdam, um diese noch besser zu machen!
    Dazu wurden zahlreiche Erkenntnisse gesammelt, ausgewertet und priorisiert

    2 Teams, die sich abstimmen, Moderations-Komitee als Klammer

    Erläuterung der einzelnen Themenfelder:
    Automatisierung der DV: Durchgängigkeit und Verfügbarkeit von Informationen über den Status der Auftragsabwicklung für alle SC Akteure -> Standardisierung von Schnittstellen
    Integrierte Kundeninformationen: Auskunftsfähigkeit gegenüber dem Kunden und Transparenz für den Kunden
    Planung und Ausbau von Infrastrukturen: Akteursübergreifende Planung, bessere Abstimmung und Kommunikation von Engpässen, Bauvorhaben
    Kapazitäten für Abstellflächen: müssen im Hinterland weiter geschaffen werden
    Repo und Vermittlung von Leercontainern: gemeinsame Pool-Lösungen über alle Akteure hinweg
    Integriertes Kapazitätsmanagement in der SC: Kapazitäten über alle SC Partner hinweg steuern
    Ausbau bestehender Produktionskonzepte: Hub-Konzepte, Dreiecksverkehre, Mischzüge
    Vereinfachung intern. Bahnverkehre: Personalwechsel, Zugsicherungssysteme etc. pp


  • Bayrolo Film

    Was verbindet Bayern und Rotterdam bzw. die Niederlande?
    -> Viele Gegensätze: Wasser vs. Berge, Frikandel vs. Schweinsbraten,
    -> Gemeinsamkeiten: beide sind Fussball-verrückt, beide sind v.a. starke Wirtschaftszentren, Rotterdam als größter Hafen Europas, Bayern als eines der stärksten Wirtschaftszentren Europas mit marktführenden Unternehmen u.a. aus der Automobilwirtschaft, der Kunststoffindustrie, der Health Care Branche, der High Tech Industrien, des Anlagenbaus und der Konsumgüterwirtschaft.
    -> und: die Logistik verbindet die beiden Wirtschaftszentren über alle Verkehrsträger eng miteinander, das haben wir in unserem kleinen Trailer gesehen!

    Wir wollen heute die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund stellen und über das Gemeinschaftsprojekt Bayrolo berichten, dass der Port of Rotterdam und die bayernhafen Gruppe vor ca. 1,5 Jahren initiiert haben.

    Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich möchte Sie alle sehr herzlich zu unserer Bayrolo Veranstaltung „Impulse für die Relation Bayern-Rotterdam“ begrüßen. Herzlich willkommen in Bayern, herzlich willkommen in Franken, ein besonderes willkommen im schönen Nürnberg!
    Ik wil ook graag speciaal alle Nederlandse gasten verwelkomen vandaag! Hartelijk welkom in Nuernberg! Ik hoop dat U begrip heeft dat ik verder ga in Duits want mijn Nederlands is net zo goed als het Duits van Rudi Carrell!
    Vorstellung meiner Person und meiner Rolle im Projekt
    Begrüßung besonderer politischer Gäste:
    Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Herrn Joachim Herrmann
    Generaldirektor des Niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt, Herrn Marc Frequin
    CEO des Port of Rotterdam, Herrn Allard Castelein
    Geschäftsführer der Bayernhafen Gruppe, Herrn Joachim Zimmermann, gleichzeitig Gastgeber der heutigen Veranstaltung

    Was ist Bayrolo? Woher kommt der Name Bayrolo?
    Ziele des Tages: für das Projekt begeistern, über Projekt berichten, Impulse setzen für den KV zwischen Rotterdam und Bayern
  • Präsentation bayrolo

    1. 1. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 1 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Bildquelle: bayernhafen (2015).
    2. 2. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 2 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Herzlich willkommen zur Veranstaltung
    3. 3. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 3 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 4 Fragen als „Orientierungsrahmen“ für die folgenden Minuten 1. Die „Motivation“ des Projektes: Was treibt die Initiatoren und Partner? 2. Die „Evolution“ des Projektes: Was wurde wie untersucht? 3. Die „Quintessenzen“ des Projektes: Welche Erkenntnisse wurden erzielt? 4. Die „Follow-ups“ des Projektes: Wie geht es weiter?Bildquelle: wordpress.com. Ergebnisse
    4. 4. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 4 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 1. Die „Motivation“ des Projektes: Was treibt die Initiatoren und Partner? Ergebnisse
    5. 5. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 5 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 bayrolo ist eine länderübergreifende Initiative und versteht sich als interdisziplinäre Ideen- und Maßnahmenplattform. • Begünstigende Megatrends und bestehende Stärken des Hafens Rotterdam • Trotzdem geringer Nutzungsgrad der Relation Bayern-Rotterdam im KV • Hafen Rotterdam und bayernhafen Gruppe als Initiatoren des Projektes • Interdisziplinäre, offene Projektgruppe • Politische und wissenschaftliche Begleitung und UnterstützungBildquelle: bayernhafen (2015). Rotterdam Ergebnisse
    6. 6. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 6 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Am bayrolo Projekt sind die direkt politisch und logistisch relevanten Akteure beteiligt. Ergebnisse Bildquellen: Jeweilige Unternehmen (2015). Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr
    7. 7. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 7 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 bayrolo zielt auf eine Stärkung der Hinterlandverbindung zwischen Bayern und Rotterdam im Kombinierten Verkehr ab. • Verlagerung von Langstreckenverkehren auf Schiene und Wasserstraße • Erhöhung der Nutzungsintensität der Relation Bayern-Rotterdam • Gleichzeitig Stärkung des Kombinierten Verkehrs im Hinterland • Positionierung der KV-Relation Bayern- Rotterdam als wettbewerbsfähige Alternative im Markt Bildquellen: Port of Rotterdam (2015). Ergebnisse
    8. 8. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 8 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 2. Die „Evolution“ des Projektes: Was wurde wie untersucht? Ergebnisse
    9. 9. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 9 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 bayrolo konzentriert sich auf Anwendungsorientierung und Umsetzung. Ergebnisse
    10. 10. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 10 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Zur Gewinnung praxisorientierter Erkenntnisse wurden umfassende strukturierte Expertengespräche geführt. 73 Interviews 37 Verlader 21 Spediteure 15 Reedereien Ergebnisse
    11. 11. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 11 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Im Mittelpunkt der Gespräche stand das „Verstehen“ der Kundenbedürfnisse und der zukünftigen Anforderungen. Logistik & Abwicklung Service & Kosten Hafen & KV • Organisation der Logistik • Modus der Auftragsvergabe • Entscheidungs- kriterien • Einschätzung der Leistungs- fähigkeit der Relation • Anforderungen an die Logistik- Abwicklung • Bekanntheit von Leistungen • Erfahrungen aus bisheriger Nutzung • Erwartungen an Akteure Ergebnisse
    12. 12. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 12 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 3. Die „Quintessenzen“ des Projektes: Welche Erkenntnisse wurden erzielt? Ergebnisse
    13. 13. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 13 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Ergebnisse Vorab einige ausgewählte „Original-Töne“ bzw. Aussagen aus den Expertengesprächen. „… Die Nachlaufkosten sind zu hoch …“ „… Preise und Laufzeiten im KV sind absolut wettbewerbsfähig …“ „… Die Frequenzen nach Rotterdam sind zu gering …“ „… Wir überlassen die Hafenwahl unserem Spediteur …“ „…Im Nachlauf fehlen Wettbewerber…“ „… Wir sind abhängig von Hamburg …, … wir begrüßen Alternativen …“ „…Unsere Spediteure bevorzugen die deutschen Seehäfen…“ „… Die Vorteile der Relation Rotterdam-Bayern sind uns nicht bekannt …“
    14. 14. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 14 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Aus den Expertengesprächen können fünf zentrale Erkenntnisse in Bezug auf die bayrolo Relation abgeleitet werden. 1. Es besteht großes Interesse an Alternativ-Relationen. 2. Zumeist entscheiden die Spediteure über die Routen- und Seehafenwahl. 3. Laufzeiten, Frequenzen und Kosten sind dabei die wesentlichen Entscheidungskriterien. 4. Der Bekanntheitsgrad der bayrolo Relation (und deren Potenziale) ist vergleichsweise gering ausgeprägt. 5. Es bestehen (teils vermutete) Defizite bzgl. Abwicklung, operativer Transparenz und integrierter Information. Ergebnisse
    15. 15. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 15 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Die in mehreren Workshops identifizierten Potenziale zur Ver- besserung der KV-Abwicklung bestätigen diese Erkenntnisse. KV Schiene KV Binnenschiff • Verfügbarkeit Informationen • Planung Infrastrukturen • Kommunikation SC-Akteure • Abstell-Kapazitäten • Interoperabilität • Flexibilität Transportkette • Slotvergabe Seehafen • Modernisierung, Innovationen • Informationsmanagement RIS • Leercontainer-RePo • Vermarktung Kapazitäten • Kommunikation Hafen/BiSchi Ergebnisse
    16. 16. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 16 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 4. Die „Follow-ups“ des Projektes: Wie geht es weiter? Ergebnisse
    17. 17. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 17 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Erarbeitung eines integrierten Kommunikations- und Marketing- konzeptes Erarbeitung eines Masterplanes zur Optimierung relevanter operativer Aspekte der Relation Rotterdam-Bayern Arbeitsgruppe „Komm./Marketing“ In zwei interdisziplinären, offenen Arbeitsgruppen werden die gewonnenen Erkenntnisse weiter konkretisiert und umgesetzt. Arbeitsgruppe „Operations“ Arbeitsgruppe „Operations“ Arbeitsgruppe „Kommunikation/ Marketing“ Ergebnisse
    18. 18. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 18 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Die beiden Teams arbeiten in enger Kooperation an gemeinsam festgelegten, aufeinander abgestimmten Aufgabenstellungen. Infrastrukturen • Planung und Ausbau von Infrastrukturen • Kapazitäten für Abstellflächen • Repositionierung und Vermittlung von Leercontainern Informationssysteme • Automatisierte Datenverarbeitung • Integrierte Kunden- Informationen Marketing-Strategie • „Basis“-Instrumente • PR/Öffentlichkeitsarbeit • Dialog-Kommunikation Produktion/Transport • Integriertes Kapazitäts- Management in der SC • Ausbau bestehender Produktionskonzepte • Vereinfachung intern. Bahnverkehre Arbeitsgruppe „Operations“ Ergebnisse Arbeitsgruppe „Kommunikation/ Marketing“
    19. 19. bayrolo Impulse für die Relation Bayern Rotterdam 19 © Prof. Dr. Christoph Tripp Nürnberg, 21.10.2015 Bildquelle: bayernhafen (2015).

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