Sozial-Mediale Intereffikation
Eine inhaltsanalytische Auseinandersetzung mit dem (Zusammen-) Spiel
von Public Relations u...
Referent: Jan M. Rechlitz
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Worüber wir heute reden
Relevanz
1 ...
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Relevanz
1
1. Die Diplomarbeit wurde durch die
Internetagentur Aperto gefördert.
Aperto deckt als Full-Service-Agentur sämtliche Bereiche der
digitalen Kommunikation ab, auch PR und Journalismus.
2. Erkenntnisse der Diplomarbeit
flossen bereits konzeptionell und
strategisch in erste Social-Media-
Projekte mit ein.
Bei der Fernost-Rallye haben Nachwuchsjournalisten ostdeutsche
Hochschulen besucht und via Social Media darüber berichtet.
3. Bei Aperto wurde eine neue
Fachdisziplin `Social Media`
gegründet, aus der klassischen
Konzeption herauslöst...
...und zwischen den beiden etablierten Fachdisziplinen PR und
Redaktion verortet.
Referent: Jan M. Rechlitz
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Relevanz
1 Methodisches
Vorgehen
2
Das Intereffikationsmodell
beschreibt die gegenseitige
Beeinflussung von PR und
Journalismus und ist Fundament
und Skelett...
Das Intereffikationsmodell untersucht...
...Induktionen...
...und Adaptionen...
a) ...in der zeitlichen Dimension.
b) ...i...
Induktionsleistungen beschreiben...
...zielgerichtete Kommunikationseinflüsse,...
...die von einem System ausgehen...
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Adaptionsprozesse beschreiben...
...bewusste Orientierung & Anpassung eines
Systems...
...an zeitliche, sachliche & sozial...
Das Intereffikationsmodell auf einen Blick
Angepasstes Intereffikationsmodell
(eigene Darstellung)
Klassisches Intereffika...
Die Formulierung einer zentralen
Forschungsfrage war Ausgangs-
punkt der Untersuchung und zieht
sich durch die gesamte Arb...
Inwieweit & in welcher Form findet in Social Media...
...ein Zusammenspiel...
...zwischen Public Relations...
...und Journ...
Um Arten und Richtungen
unterschiedlicher Einflussbezie-
hungen genauer zu strukturieren,
wurden vier weitere
Forschungsfr...
In welcher Form gibt es in Sozialen Medien...
...Induktionsleistungen...
1. ...der Public Relations?
2. ...des Journalismu...
Eine Auseinandersetzung mit dem
aktuellen Forschungsstand zeigte
ein noch unerschlossenes Feld.
Einige Studien, deren Auss...
...und kontrovers im die Diplomarbeit begleitenden
kommunikationswissenschaftlichen Blog diskutiert.
Die Diplomarbeit besitzt ein Ziel und
hat sogar einen Anspruch,
nämlich...
...die Diplomarbeit...
...soll einen explorativen Forschungsbeitrag leisten...
...um das (Zusammen-)Spiel von PR und
Journ...
Da es sich um ein unerforschtes
Gebiet handelt, wurde sich für eine
qualitative Inhaltsanalyse als
Untersuchungstyp entsch...
Die Beantwortung der
Forschungsfragen führt über die
Erhebung von Leitfadeninterviews
Der Interviewleitfaden.
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Thematische Untergliederungen der F...
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Fragen
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Experten aus den Bereichen PR,
Journalismus und Social Media
sollten zu relevanten Ergebnisse...
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3030
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Chefredakteur...
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Christian Artopé
Unit-Leiter A...
Die Auswertung von Daten darf
nicht willkürlich passieren.
Qualitative Forschung muss
intersubjektiv nachvollziehbar sein
...
Deswegen wurde auf Grundlage des Intereffikationsmodells ein
individuelles Kategoriensystem entwickelt.
Die Kategorien-Mat...
Die erste Extraktion von Daten aus
den transkribierten Interviews ist
gleichzeitig die erste intepretative
Handlung.
Die Auswertungsschablone
Relevante Informationen wurden in Kategorien eingeordnet, mit
einem einzigartigen Code versehen...
Die ausgefüllt Kategorien-Matrix
...und anschließend in die Kategorien-Matrix übertragen.
Nichtkategorisierbare Daten land...
Die zweite Extraktion führte zur
iterativen Auswertung der
kategorisierten Daten und setzte sie
miteinander in Bezug.
1) PR und Journalismus in Sozialen Medien
Um ein Bild von PR und Journalismus in Sozialen Medien zu
erhalten, wurden zuers...
2) Dimensionen von PR & Journalismus in SocialMedia
Um Verhalten und Agieren von PR und Journalismus zu
verstehen, wurden ...
3) Hypothesen der Sozialmedialen Intereffikation
In Bezug zu den Ergebnissen aus Schritt 2 wurden die Daten erst
horizonta...
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Relevanz
1 Methodisches
Vorgehen
2 ...
12 Annahmen bzw. Hypothesen
bringen die Ergebnisse der Arbeit
auf einen Punkt und beantworten
die zu Beginn aufgestellten
...
Eine Hypothese ist eine Aussage,
der Gültigkeit unterstellt wird, die
aber nicht bewiesen oder verifiziert
ist.
Quantitati...
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Induktionsleistungen der PR
4646
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Adaptionsprozesse der Public Relati...
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Adaptionsprozesse der Public Relati...
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Adaptionsprozesse der Public Relati...
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Adaptionsprozesse des Journalismus
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Adaptionsprozesse des Journalismus
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Adaptionsprozesse des Journalismus
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Schluss-Fazit: PR und
Journalismus nähern sich durch
Soziale Medien in ihrem Wesen
zunehmend aneinander an!
Referent: Jan M. Rechlitz
Sozial-Mediale Intereffikation
58 Aachen | 29.10.2010 | RWTH
Aachen - Social-Media-Strategie 58
...
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Sozial-Mediale Intereffikation
59 Aachen | 29.10.2010 | RWTH
Aachen - Social-Media-Strategie 59
...
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Aache...
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Sozial-Mediale Intereffikation
61 Aachen | 29.10.2010 | RWTH
Aachen - Social-Media-Strategie
......
Referent: Jan M. Rechlitz
Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation
62 Aachen | 29.10.2010 | RWTH
Aache...
Literaturliste
• Bentele, Günther / Liebert, Tobias / Seeling, Stefan (1997c): Von
der Determination zur Intereffikation. ...
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Sozial-Mediale Intereffikation
64 Aachen | 29.10.2010 | RWTH
Aachen - Social-Media-Strategie
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Verteidigung Diplomarbeit "Sozialmediale Intereffikation"

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  • Kunden gewinnen und binden.Wertvoll: Ein Freund auf Facebook ist mehr wert als ein Banner-Sichtkontakt
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  • Verteidigung Diplomarbeit "Sozialmediale Intereffikation"

    1. 1. Sozial-Mediale Intereffikation Eine inhaltsanalytische Auseinandersetzung mit dem (Zusammen-) Spiel von Public Relations und Journalismus in und über Social Media Ilmenau, den 04.11.2010 Eine inhaltsanalytische Auseinandersetzung mit dem (Zusammen-) Spiel von Public Relations und Journalismus in und über Social Media
    2. 2. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Worüber wir heute reden Relevanz 1 Methodisches Vorgehen 2 Ergebnisse 3
    3. 3. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Relevanz 1
    4. 4. 1. Die Diplomarbeit wurde durch die Internetagentur Aperto gefördert.
    5. 5. Aperto deckt als Full-Service-Agentur sämtliche Bereiche der digitalen Kommunikation ab, auch PR und Journalismus.
    6. 6. 2. Erkenntnisse der Diplomarbeit flossen bereits konzeptionell und strategisch in erste Social-Media- Projekte mit ein.
    7. 7. Bei der Fernost-Rallye haben Nachwuchsjournalisten ostdeutsche Hochschulen besucht und via Social Media darüber berichtet.
    8. 8. 3. Bei Aperto wurde eine neue Fachdisziplin `Social Media` gegründet, aus der klassischen Konzeption herauslöst...
    9. 9. ...und zwischen den beiden etablierten Fachdisziplinen PR und Redaktion verortet.
    10. 10. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Relevanz 1 Methodisches Vorgehen 2
    11. 11. Das Intereffikationsmodell beschreibt die gegenseitige Beeinflussung von PR und Journalismus und ist Fundament und Skelett der Diplomarbeit.
    12. 12. Das Intereffikationsmodell untersucht... ...Induktionen... ...und Adaptionen... a) ...in der zeitlichen Dimension. b) ...in der sachlichen Dimension. c) ...und in der psychisch-sozialen Dimension.
    13. 13. Induktionsleistungen beschreiben... ...zielgerichtete Kommunikationseinflüsse,... ...die von einem System ausgehen... ...und zu beobachtbaren Wirkungen im anderen führen.
    14. 14. Adaptionsprozesse beschreiben... ...bewusste Orientierung & Anpassung eines Systems... ...an zeitliche, sachliche & soziale Gegebenheiten... ...des anderen Systems.
    15. 15. Das Intereffikationsmodell auf einen Blick Angepasstes Intereffikationsmodell (eigene Darstellung) Klassisches Intereffikationsmodell (Bentele et al. 1997: 242*)
    16. 16. Die Formulierung einer zentralen Forschungsfrage war Ausgangs- punkt der Untersuchung und zieht sich durch die gesamte Arbeit.
    17. 17. Inwieweit & in welcher Form findet in Social Media... ...ein Zusammenspiel... ...zwischen Public Relations... ...und Journalismus statt?
    18. 18. Um Arten und Richtungen unterschiedlicher Einflussbezie- hungen genauer zu strukturieren, wurden vier weitere Forschungsfragen abgeleitet.
    19. 19. In welcher Form gibt es in Sozialen Medien... ...Induktionsleistungen... 1. ...der Public Relations? 2. ...des Journalismus? ...Adaptionsprozesse... 3. ...der Public Relations? 4. ...des Journalismus?
    20. 20. Eine Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsstand zeigte ein noch unerschlossenes Feld. Einige Studien, deren Aussagekraft nicht ausführlich geklärt werden konnte, wurden angerissen...
    21. 21. ...und kontrovers im die Diplomarbeit begleitenden kommunikationswissenschaftlichen Blog diskutiert.
    22. 22. Die Diplomarbeit besitzt ein Ziel und hat sogar einen Anspruch, nämlich...
    23. 23. ...die Diplomarbeit... ...soll einen explorativen Forschungsbeitrag leisten... ...um das (Zusammen-)Spiel von PR und Journalismus... ...in und über Social Media zu verstehen... ...und ggf. zu optimieren.
    24. 24. Da es sich um ein unerforschtes Gebiet handelt, wurde sich für eine qualitative Inhaltsanalyse als Untersuchungstyp entschieden.
    25. 25. Die Beantwortung der Forschungsfragen führt über die Erhebung von Leitfadeninterviews
    26. 26. Der Interviewleitfaden.
    27. 27. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Thematische Untergliederungen der Fragen 2727 • A.3 Einstieg • B.6 Akteursebene: Persönliche Erfahrungen mit Social Media • C.14 Organisationsebene: Berufliche Nutzung von Social Media • D.6 Einfluss von Social Media auf den Arbeitsalltag • E.3 Systemebene und Abschluss
    28. 28. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Fragen 2828 • Welche Rolle spielt Social-Media für die eigene Arbeit? • Inwiefern hat das Aufkommen von Social-Media die eigene Arbeitsweise verändert? • Aus welchen Gründen werden Social-Media bei der eigenen Arbeit verwendet? • Welche Rolle spielen Social-Media für die Zusammenarbeit mit den anderen Disziplinen? • Inwiefern hat das Aufkommen von Social-Media das etablierte System verändert? • ...
    29. 29. 3 Interviews mit kompetenten Experten aus den Bereichen PR, Journalismus und Social Media sollten zu relevanten Ergebnissen führen.
    30. 30. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation 3030 Bernhard Jodeleit Standortleiter fischerAppelt relations & Buchautor Public Relations
    31. 31. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation 3131 Frank Schmiechen Chefredakteur WELT KOMPAKT Journalismus
    32. 32. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation 3232 Christian Artopé Unit-Leiter Aperto AG Social Media
    33. 33. Die Auswertung von Daten darf nicht willkürlich passieren. Qualitative Forschung muss intersubjektiv nachvollziehbar sein und empirische Gütekriterien gewährleisten.
    34. 34. Deswegen wurde auf Grundlage des Intereffikationsmodells ein individuelles Kategoriensystem entwickelt. Die Kategorien-Matrix
    35. 35. Die erste Extraktion von Daten aus den transkribierten Interviews ist gleichzeitig die erste intepretative Handlung.
    36. 36. Die Auswertungsschablone Relevante Informationen wurden in Kategorien eingeordnet, mit einem einzigartigen Code versehen...
    37. 37. Die ausgefüllt Kategorien-Matrix ...und anschließend in die Kategorien-Matrix übertragen. Nichtkategorisierbare Daten landeten in der eigenen 0-Dimension.
    38. 38. Die zweite Extraktion führte zur iterativen Auswertung der kategorisierten Daten und setzte sie miteinander in Bezug.
    39. 39. 1) PR und Journalismus in Sozialen Medien Um ein Bild von PR und Journalismus in Sozialen Medien zu erhalten, wurden zuerst die Daten der 0-Dimension ausgelesen.
    40. 40. 2) Dimensionen von PR & Journalismus in SocialMedia Um Verhalten und Agieren von PR und Journalismus zu verstehen, wurden dann die Daten vertikal nach Dimensionen ausgelesen.
    41. 41. 3) Hypothesen der Sozialmedialen Intereffikation In Bezug zu den Ergebnissen aus Schritt 2 wurden die Daten erst horizontal ausgelesen, dann vertikal nach Dimensionen.
    42. 42. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Relevanz 1 Methodisches Vorgehen 2 Ergebnisse 3
    43. 43. 12 Annahmen bzw. Hypothesen bringen die Ergebnisse der Arbeit auf einen Punkt und beantworten die zu Beginn aufgestellten Forschungsfragen.
    44. 44. Eine Hypothese ist eine Aussage, der Gültigkeit unterstellt wird, die aber nicht bewiesen oder verifiziert ist. Quantitative Forschung überprüft die in explorativen Untersuchungen geäußerten und wissenschaftlich überprüfbaren Hypothesen. (vgl. hierzu Bortz / Döring 2002: 360)
    45. 45. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Induktionsleistungen der PR Hypothese 1 (zeitliche Dimension)  Aufgrund der starken Konkurrenz begrenzt, aber möglich und somit als gegeben anzusehen, aber tendenziell schwächer als außerhalb Sozialer Medien. - Zeitpunktgenaue Steuerung eines memetischen Triggers, der eine Lawine loslöst, ist äußerst schwer (z.B. Blumentopf)
    46. 46. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Induktionsleistungen der PR 4646 Hypothese 2 (sachliche Dimension)  Es kann von Induktionsleistung von Seiten der PR in Form von intendierten Informationsleistungen an die Journalisten ausgegangen werden. - Akteure und Organisationen der PR versuchen mit ihren Informationen Journalisten zu erreichen „Klar, PR`ler müssen da rein, keine Frage. Wenn er das gut macht und auch ich als Journalist damit in Kontakt komme, dann ist das für ihn gut“ (Schmiechen).
    47. 47. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Induktionsleistungen der PR 4747 Hypothese 3 (psychisch-soziale Dimension)  Weist relativ schwache Induktionsleistungen auf, aufgrund von Subjektivität der Akteure und starker Konkurrenz. - Vernetzung für „Infos aus erster Hand“ ist nicht mehr ganz so attraktiv wie offline, da nicht mehr lange exklusiv.
    48. 48. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Induktionsleistungen des Journalismus 4848 Hypothese 4 (zeitliche Dimension).  Können angenommen werden, da zeitliche Routinen des Journalismus in Richtung der Public Relations ausstrahlen. - Klassische Webseiten besitzen bekannte Nutzer-Peaks und journalistische Organisationen geregelte Arbeitszeiten. „Ich schreibe überall, auf dem iPad, auf dem iPhone, Zuhause und im Urlaub“ (Schmiechen).
    49. 49. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Induktionsleistungen des Journalismus 4949 Hypothese 5 (sachliche Dimension)  Es bestehen starke Induktionsleistungen, was insbesondere die Aufbereitung von Inhalten betrifft. - Wissen über Kosten- und Erlösstrukturen des Online-Journalismus strahlen in Richtung PR ab und machen ihn anfällig. „Das ist eine große Herausforderung. Lang schreiben kann jeder, kurz kostet mehr Zeit, wenn man es gut machen will“ (Schmiechen).
    50. 50. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Induktionsleistungen des Journalismus 5050 Hypothese 6 (psychisch-soziale Dimension)  Sind relativ stark, insbesondere aufgrund direktem Zugang über Kontakte zu crossmedialen und reichweitenstarken Angeboten. - Journalisten wie Frank Schmiechen arbeiten oft für unterschiedliche Medien-Plattformen und können Zugang schaffen.
    51. 51. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Adaptionsprozesse der Public Relations 5151 Hypothese 7 (zeitliche Dimension).  Relativ stark aufgrund von Anpassungen an zeitliche Routinen des Journalismus. Inhalte werden tendenziell zu Zeiten veröffentlicht, wenn sie mit großer Wahrscheinlichkeit in den Sichtbarkeitsbereich der Journalisten eindringen können - Bei der Nutzung von Sozialen Medien können bestimmte Peaks über den Tag verteilt festgestellt werden. „Wenn ich als PR`ler überlege, Inhalte zu veröffentlichen, dann sollte ich es dann tun, wenn am meisten Leute zuhören“ (Artopé).
    52. 52. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Adaptionsprozesse der Public Relations 5252 Hypothese 8 (sachliche Dimension)  Mehrschichtige Aufbereitung von Inhalten (Social Media News Release) weist weist auf großen Drang zu Adaptionsprozessen. - Das Social Media (News) Release bietet eine multimediale Aufbereitung von Informationen, z.B. Videos und Bilder.
    53. 53. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Adaptionsprozesse der Public Relations 5353 Hypothese 9 (psychisch-soziale Dimension)  Stark, aufgrund dauerhafter und persönlicher Vernetzungen mit Organisationen und Akteuren des Journalismus. - Journalisten können Zugang zu crossmedialen Plattformen schaffen.
    54. 54. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Adaptionsprozesse des Journalismus 5454 Hypothese 10 (zeitliche Dimension).  Können vorliegen, allerdings weniger stark ausgeprägt als außerhalb Sozialer Medien aufgrund großer Konkurrenz und Charakter der Echtzeitkommunikation. - PR konkurriert in Social Media mit vielen anderen Absendern. Journalisten als Eigen-PR`ler orientieren sich an Nutzer-Peaks.
    55. 55. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Adaptionsprozesse des Journalismus 5555 Hypothese 11 (sachliche Dimension)  Ausdrücklich gegeben. Journalismus passt sich durch seine Intentionen und Zielsetzungen in seinem Wesen an jenes der PR an. - Journalisten recherchieren in Sozialen Medien und nehmen Informationen bereitwillig auf. „Woher soll ich wissen, was die Leute im Fernsehen kucken oder welche Band du hören musst? Deswegen bin ich in Sozialen Medien“ (Schmiechen).
    56. 56. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation Adaptionsprozesse des Journalismus 5656 Hypothese 12 (psychisch-soziale Dimension)  Stark, aufgrund dauerhafter und persönlicher Vernetzungen mit Organisationen und Akteuren der PR. - Aufbau von Kontaktnetzwerken erfolgt heute schnell und niedrigschwellig.
    57. 57. Schluss-Fazit: PR und Journalismus nähern sich durch Soziale Medien in ihrem Wesen zunehmend aneinander an!
    58. 58. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale Intereffikation 58 Aachen | 29.10.2010 | RWTH Aachen - Social-Media-Strategie 58 Der klassische Weg der PR über den Journalismus Informationen an die Öffentlichkeit zu übermitteln... PR J J J J J J
    59. 59. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale Intereffikation 59 Aachen | 29.10.2010 | RWTH Aachen - Social-Media-Strategie 59 ...wird über Soziale Medien ausgehebelt, so dass eine direkte Interaktion mit der Öffentlichkeit möglich wird. PR
    60. 60. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation 60 Aachen | 29.10.2010 | RWTH Aachen - Social-Media-Strategie Fishing where the fish is: Journalistische Organisationen gehen dort hin, wo die Nutzer sind...
    61. 61. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale Intereffikation 61 Aachen | 29.10.2010 | RWTH Aachen - Social-Media-Strategie ...führen sie über Verknüpfungen von den Orten im Social Web zu sich...
    62. 62. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale IntereffikationSozial-Mediale Intereffikation 62 Aachen | 29.10.2010 | RWTH Aachen - Social-Media-Strategie ...und nutzen Aktivitäten in Soziale Medien & Soziale Netzwerken nicht zuletzt um „PR in eigener Sache“ zu machen (Schmiechen). „Ich habe 16.000 Follower, die kriegen Post von mir, kommen in Kontakt mit meiner Zeitung, das ist PR für meine Zeitung“ (Schmiechen).
    63. 63. Literaturliste • Bentele, Günther / Liebert, Tobias / Seeling, Stefan (1997c): Von der Determination zur Intereffikation. Ein integriertes Modell zum Verhältnis von Public Relations und Journalismus. In: Bentele, Günter / Haller, Michael (Hrsg.): Aktuelle Entstehung von Öffentlichkeit. Akteure – Strukturen – Veränderungen. UVK Medien, Konstanz. [S. 225- 247]. • Bortz, Jürgen / Döring, Nicola (2002): Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler. Springer Medizin Verlag, Heidelberg.
    64. 64. Referent: Jan M. Rechlitz Sozial-Mediale Intereffikation 64 Aachen | 29.10.2010 | RWTH Aachen - Social-Media-Strategie Vielen Dank  Jan M. Rechlitz Berater für digitale Kommunikation und Social Media www.PorNoKratie.com @PorNoKratie Sozialmediale Intereffikation

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