Zukunft des E-Tourismus - Wege und Anforderungen (Prof. Armin Brysch)

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Wie funktioniert Content Marketing im Tourismus. Touristischer Content ist zugleich Information, als auch Inspiration und Emotion. Destinationen und touristische Regionen, sowie Agenturen und Content Distributoren betrachteten das Thema Content und Storytelling auf den Outdooractive Tagen aus verschiedenen Perspektiven und stellten die verschiedenen Facetten hochwertiger Content-Erstellung und -Distribution dar. Zahlreiche Experten aus Technologie, Marketing, SEO und Mobil zeigten neue Trends und Entwicklungen aus erster Hand. Wie erschafft man mit bestehenden Inhalten eine erlebbare Marke und wie könnte die Zukunft von e-Tourismus aussehen.

Prof. Brysch gewährt in seinem Vortrag einen Ausblick auf aktuelle Trends und den Tourismus von Morgen.

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Zukunft des E-Tourismus - Wege und Anforderungen (Prof. Armin Brysch)

  1. 1. v Outdooractive Tage 2015 Content im Tourismus Zukunft des E-Tourismus – Wege und Anforderungen Prof. Armin Brysch Hochschule Kempten
  2. 2. Zukunft des E‐Tourismus  ‐ Wege und Anforderungen ‐ Prof. Armin A. Brysch Immenstadt, 17.9.2015
  3. 3. E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 2 E‐ Tourismus Elektronisch Erlebnis Emotion Evolution Events E‐Tourismus …
  4. 4. E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 3 E‐Tourismus ist ein komplexes Gebilde Digitale  Wirtschaft Technik Kunden‐ verhalten Content Markt‐ regeln Neue  Akteure
  5. 5. Agenda E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 4 1. Eingrenzung E‐Tourismus 2. Einflussfaktoren 3. Anforderungen 4. Ausblick
  6. 6. Annäherung E‐Tourismus (eTourism) E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 5
  7. 7. Grundelemente des E‐Tourismus E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 6
  8. 8. Grundelemente des E‐Tourismus  Element Gäste:  Interessierte, potenzielle und  tatsächliche Gäste  Suchen, informieren, visualisieren,  kommunizieren, buchen, inter‐ agieren  E‐Tourismus begleitet Gäste auf  Customer Journey  Informative Funktion  Kommerzielle Funktion  Soziale Funktion  Psychologische Funktion E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 7
  9. 9. Grundelemente des E‐Tourismus  Element Anbieter:  Gastgewerbe, Mobilitäts‐ dienstleister, Destinationen etc.  visualisieren, vermarkten,  vergleichen,  vernetzen  E‐Tourismus eröffnet Anbietern  Absatzmärkte mit neuen  Geschäftsmodellen   Vertriebliche Funktion  Kommunikative Funktion  Marken‐Funktion  Wettbewerbs‐Funktion E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 8
  10. 10. Grundelemente des E‐Tourismus  Element Mittler:  OTA, Portale, Veranstalter, Platt‐ formen, stationärer Vertrieb, etc.  Verkaufen, vergleichen,  bewerten  E‐Tourismus eröffnet Mittlern Markt‐ bzw. Vertriebschancen   Vertriebliche Funktion  Technische Funktion  Kommunikative Funktion (u.a. mit  Bewertungen der Gäste)  Kommerzielle Funktion E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 9
  11. 11. Definition E‐Tourismus  E‐Tourismus (eTourism) umfasst die Planung,  Konzeption und Umsetzung von internetbasierten  Anwendungen der Informations‐ und Kommunikations‐ technologien in der Tourismus‐ und Freizeitwirtschaft.   Diese verändern strukturell die traditionellen  Geschäftsmodelle touristischer Unternehmen und  integrieren den Kunden auf seiner virtuellen und realen  Reise (Customer Journey) in den Dienstleistungs‐ prozess.  E‐Tourismus als Herausforderung für das Management  E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 10
  12. 12. E‐Tourismus als unternehmerische Chance  Schaffung von Wettbewerbsvorteilen  Beschaffungen werden beschleunigt  Geschäftsprozesskosten werden gesenkt  Produktionsabläufe werden optimiert oder verkürzt  Wertschöpfungsketten werden gesichert oder erweitert  Interne Kommunikationsmaßnahmen werden gestärkt  Externe Kommunikation (Pull‐Faktoren) wird genutzt  Kundenbindungen werden intensiviert  Leistungen und USPs werden transparenter  … E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 11
  13. 13. Voraussetzung: DigitaleStrategieE‐Tourismus E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 12 Markt‐ position Digitale   Strategie  Kompetenzen USP Kunden‐ daten … habenSieeinedigitaleStrategie? etc.
  14. 14. Voraussetzung: DigitaleStrategieE‐Tourismus E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 13 „UNISTER ist eines der größten E‐Commerce‐Unternehmen in Deutschland. Wir  entwickeln, betreiben und vermarkten einige der reichweitenstärksten Web‐Portale  national und international. Mit monatlich mehr als zehn Millionen Unique Usern  gehören wir zu den erfolgreichsten Anbietern auf dem Markt.“ (Unister 2015)
  15. 15. Grundmodell des E‐Tourismus E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 14 Quelle: Brysch 2015
  16. 16. Agenda E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 15 1. Eingrenzung E‐Tourismus 2. Einflussfaktoren 3. Anforderungen 4. Ausblick
  17. 17. CeBIT 2015 E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 16 Quelle: http://www.cebit.de/ , abgerufen am 17.03.2015
  18. 18. Dmexco 2015 E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 17 Quelle: http://dmexco.de/Downloads/dmexco2015_Conference_Program.pdf/ ,  abgerufen am 10.09.2015
  19. 19. Schlüsselfaktoren digitaler Kommunikation Schlüsselfaktoren aus  den Bereichen:  Technologie  Kommunikation  Gesellschaft und Politik  Wirtschaft 18 Quelle: Instititute of Electronic Business  2013 E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch
  20. 20. Ausgewählte Einflussfaktoren E‐Tourismus Technik 19E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch Wirtschaft Kunden
  21. 21. Ausgewählte Einflussfaktoren E‐Tourismus 1. Technische Einflüsse  BYOD – Bring your own device  Medienkonvergenz   VR – Virtual Reality  Innovationszyklen 20E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch
  22. 22. Technological Progress E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 21 Quelle: http://t3n.de/news/digitale‐transformation‐perpetual‐disruption‐614747/digitale‐transformation‐veuve/; abgerufen 14.09.2015
  23. 23. Neue Zyklen E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 22
  24. 24. Ausgewählte Einflussfaktoren E‐Tourismus 2. Wirtschaftliche Einflüsse  Digitalisierung von Waren und  Dienstleistungen  Branchenexterne Wettbewerber  und Wettbewerbsdruck  Innovationskompetenz des   Unternehmens 23E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch
  25. 25. WirtschaftlicheEinflüsse II Quelle: Brysch 2015, erweitert in Anlehnung an Peters 2010 E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 24 Digitalisierung von Waren und Dienstleistungen
  26. 26. WirtschaftlicheEinflüsse III Quelle: meedia.de/2015/06/29/zimmer‐mit‐aussicht‐airbnb‐schon‐25‐milliarden‐dollar‐wert/ E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 25 Neue (Big) Player entstehen  Bewertung von Airbnb (Marktwert) stieg in den vergangenen  zwei Jahren von vier Mrd. Dollar (Anfang 2013) auf zehn  Milliarden Dollar in 2014 und binnen weiterer zwölf Monate  um 150 %. Trotz 150 Mio. Verlust (erwartet) in 2015!  Geschäftsentwicklung Airbnb: Umsätze in 2015 sollen auf 900  Mio. Dollar steigen, nachdem sie 2013 noch bei 250 Mio.  Dollar lagen.  Bewertung von Uber liegt bereits bei mehr als 45 Mrd. Dollar  (BMW ca. 26 Mrd. Dollar)
  27. 27. WirtschaftlicheEinflüsse IV Quelle: http://www.millwardbrown.com/BrandZ/2015/Global/2015_BrandZ_Top100_Chart.pdf E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 26
  28. 28. Ausgewählte Einflussfaktoren E‐Tourismus 3. Kundenbezogene Einflüsse  Demographischer Wandel  Veränderte Lebensstile und  Werte  Käufermarkt  Customization 27E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch
  29. 29. Ausgewählte Einflussfaktoren E‐Tourismus Neue Reisetypen 2030: 28E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch  Social Capital Seekers (Selbstdarsteller im Netz)  Cultural Purists (Kulturpuristen)  Ethical Travellers (Reise‐Ethiker)   Simplicity Searchers (Schnörkellosen)  Obligation Meeters (Pflicht‐Reisenden)  Reward Hunters  (Reise‐Hedonisten) Quelle: Amadeus 2015
  30. 30. Ausgewählte Einflussfaktoren E‐Tourismus 29E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch
  31. 31. Agenda E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 30 1. Eingrenzung E‐Tourismus 2. Einflussfaktoren 3. Anforderungen 4. Ausblick
  32. 32. E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 31  E‐Tourismus als Aufgabe für das  Management ? und / oder  E‐Tourismus als dynamischer Markt mit Wettbewerbs‐Chancen?  Zukunft E‐Tourismus ?
  33. 33. Anforderungen I: Ringe der Macht Quelle: Brysch 2015, in Anlehnung an Clement und Schreiber 2013, S. 166 E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 32 Skalen‐ Effekte Netzwerk‐ Effekte Lock‐in‐ Effekte
  34. 34. Anforderungen II: 5 Wettbewerbskräfte Quelle: Porter 2008 E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 33 Threat of  New Entrants Threat of Substitute  Products or Services Bargaining Power of  Buyers Bargaining Power of  Suppliers Rivalry Among Existing Competitors
  35. 35. Anforderungen III: Wertschöpfungskette Infrastructure Human resources R&D Procurement Inbound  logistics Operations Marketing  & sales Outbound  logistics After‐sales service Supporting activities Primary activitiesQuelle: Porter 1999 E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 34 Quelle: Meier/Stromer 2012, S. 1
  36. 36. E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 35 Quelle: European Comissioner for Digital Economy and Society, Günther Oettinger, 20 January 2015 Anforderungen IV: Digitales Europa https://youtu.be/6‐fWQsijMZs
  37. 37. Agenda E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 36 1. Eingrenzung E‐Tourismus 2. Einflussfaktoren 3. Anforderungen 4. Ausblick
  38. 38. Ausblick: E‐Commerce und E‐Tourismus I E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 37
  39. 39. Ausblick: E‐Commerce und E‐Tourismus II E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 38
  40. 40. Ausblick E‐Tourismus  So wie Handel (Commerce) ohne E‐Commerce nicht  funktioniert, wird Tourismus ohne E‐Tourismus  zukünftig nur schwer möglich sein.  Die Digitale Transformation im E‐Tourismus ist erst der  Anfang, es folgt der Marathon der „Perpetual Disruption“.  Der Kunde erlebt bei jedem Touchpoint einen „Moment  of Truth“, der in der Customer Journey über Erfolg und  Misserfolg entscheidet. E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 39
  41. 41. Ausblick E‐Tourismus "Prognosen sind schwierig,  vor allem wenn sie die  Zukunft betreffen“ Danke für die  Aufmerksamkeit. E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch 40
  42. 42. Literatur / Weiterführende Links 41E‐Tourismus 2015, © Prof. A. Brysch  Brysch, Armin (2015): Internetökonomie und eTourismus, in:  Schulz, Axel/Weithöner, Uwe/Egger, Roman/Goecke, Robert  (Hrsg.): eTourismus: Prozesse und Systeme, Berlin, S. 34‐51  Kreutzer, Ralf T. (2014): Praxisorientiertes Online‐Marketing, 2.  Aufl., Wiesbaden  Brysch, Armin (2012): E‐Tourismus – Status quo und Potenziale  für das Onlinemarketing, in: DWIF (Hrsg.): Jahrbuch für  Fremdenverkehr 2012, München, S. 31 – 43
  43. 43. Besuchen Sie uns auf den Outdooractive Tagen 2016 am 21. und 22. September 2016 Die ALPSTEIN Tourismus GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung für die Wahrung der Bildrechte in der Präsentation. Für alle Inhalte ist ausschließlich der Ersteller der Präsentation verantwortlich. Outdooractive is a brand of ALPSTEIN Tourismus GmbH & Co. KG Missener Straße 18 87509 Immenstadt Deutschland Tel.: +49 (0)8323 / 80 06 - 0 Fax: +49 (0)8323 / 80 06 - 50 Info@outdooractive.com corp.outdooractive.com ALPSTEIN GmbH Vogelweiderstrasse 47 5020 Salzburg Osterreich Tel.: +43 (0)662 / 89 07 88 Fax: +43 (0)662 / 89 07 88 - 15 austria@outdooractive.com corp.outdooractive.com Norbert Kofler (HV) Chiara Rossi (HV) Via Belvedere 6 39057 Appiano (BZ) Italien Tel.: +39 339 / 329 80 46 italy@outdooractive.com corp.outdooractive.com

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