Ingrid Reischle
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Trauerphasen  Schleusenzeit  Labyrinthzeit  Januszeit  Regenbogenzeit
    Das Zulassen von Trauer    Verlässlichkeit, Aufmerksamkeit, Sorge    Akzeptanz    Schweigende Präsenz    Nähe und...
    Gespräche und Zeit haben    Sitzwache vom Hospizdienst    Rituale je nach Konfession und Spiritualität     Vorher m...
In der Schleusenzeit:   Realität des Todes für Hinterbliebene   wahrnehmbar machen durch:  Abschiedsrituale  Schmerz und...
  Kommt   auf die Kultur und den Wunsch an:   Körperpflege und Kleiden  Kerzen  Gebet ( Buch für Pflegepersonal)  Fens...
BeerdigungsinstitutKarte vorbereiten für PflegepersonalTeilnahme an der Beerdigungermöglichen
Nach der BeerdigungAngebote:  Nachgespräche und Trauerbesuche  Besuche zu Festtagen und Geburtstag  Einzelgespräche  T...
Regelmäßige Fortbildungen z. B. zu folgenden Themen:•  Gesprächsführung•  Trauerprozesse: Schleusenzeit, etc.•  Patientenv...
Wenn der Tod zum Umfeld einer Tätigkeitgehört, werden die Professionellenzwangsläufig mit der eigenen Betroffenheitkonfron...
Trauer wird begünstigt durch:1.    Eigene Biographie = die der Zugehörigen2.    Dauer und Intensität der Beziehung3.    Ze...
•  Stress kann man bewältigen•  Burnout therapieren•  Trauer benötigt Zeit•  Wird oft als Störfaktor wahrgenommen•  Trauer...
Januszeit  Trauer als etwas Kostbares bewahren,weil   Trauer verbindet einen mit einem Menschen  Gute und schöne Erinner...
Regenbogenzeit  Weil es keine neuen Geschichten gibt, wird   das Erzählen der alten Geschichten so   wichtig   In ihnen b...
 Erinnerungen sind das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können
NPK2011: Trauerbegleitung in der ambulanten Pflege
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NPK2011: Trauerbegleitung in der ambulanten Pflege

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Ingrid Reischle, BAG Ambulante Pflege im DBfK, Heilbronn

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NPK2011: Trauerbegleitung in der ambulanten Pflege

  1. 1. Ingrid Reischle
  2. 2.  
  3. 3. Trauerphasen  Schleusenzeit  Labyrinthzeit  Januszeit  Regenbogenzeit
  4. 4.   Das Zulassen von Trauer  Verlässlichkeit, Aufmerksamkeit, Sorge  Akzeptanz  Schweigende Präsenz  Nähe und Distanz beachten  Eigenständigkeit fördern  Lebensfördernde Gefühle entstehen lassen  Trauerbegleitung bedeutet auch die Neuorientierung erleichtern und Hilfestellung geben damit neue Beziehungen geknüpft werden können
  5. 5.   Gespräche und Zeit haben  Sitzwache vom Hospizdienst  Rituale je nach Konfession und Spiritualität Vorher mit der erkrankten Person besprechen, bzw. mit Angehörigen  Heft anbieten: Die letzten Tage mit Infos auch zu organisatorischen Fragen
  6. 6. In der Schleusenzeit: Realität des Todes für Hinterbliebene wahrnehmbar machen durch:  Abschiedsrituale  Schmerz und Trauer wahrnehmen lassen durch Berührungen des Verstorbenen
  7. 7.   Kommt auf die Kultur und den Wunsch an: Körperpflege und Kleiden  Kerzen  Gebet ( Buch für Pflegepersonal)  Fenster öffnen  Duftlampe  Musik
  8. 8. BeerdigungsinstitutKarte vorbereiten für PflegepersonalTeilnahme an der Beerdigungermöglichen
  9. 9. Nach der BeerdigungAngebote:  Nachgespräche und Trauerbesuche  Besuche zu Festtagen und Geburtstag  Einzelgespräche  Trauercafe  Gottesdienst für Angehörige, die einen Menschen verloren haben  Treffen in der DST für Angehörige  Lebensbaum
  10. 10. Regelmäßige Fortbildungen z. B. zu folgenden Themen:•  Gesprächsführung•  Trauerprozesse: Schleusenzeit, etc.•  Patientenverfügungen•  Sterbevorgang•  Beerdigungsinstitut
  11. 11. Wenn der Tod zum Umfeld einer Tätigkeitgehört, werden die Professionellenzwangsläufig mit der eigenen Betroffenheitkonfrontiert Bei der Sterbe- und Trauerbegleitung entsteht:Frühere Verluste leben wieder auf
  12. 12. Trauer wird begünstigt durch:1.  Eigene Biographie = die der Zugehörigen2.  Dauer und Intensität der Beziehung3.  Zeit der erhöhten Verletzlichkeit4.  (Stress, Tod in der Familie, Scheidung)5.  Verabschiedung nicht möglich war (zwischenmenschlich bleibt etwas offen)6.  Schwieriger SterbeprozessGefühle von Frustration, Hilflosigkeit, Schuldgefühle
  13. 13. •  Stress kann man bewältigen•  Burnout therapieren•  Trauer benötigt Zeit•  Wird oft als Störfaktor wahrgenommen•  Trauerarbeit ist Aufgabe der Organisation
  14. 14. Januszeit  Trauer als etwas Kostbares bewahren,weil Trauer verbindet einen mit einem Menschen  Gute und schöne Erinnerungen sind Verbindungen zu dem Verstorbenen  Trauer ist ein Geschenk an jeden von uns, um das Werden und Vergehen um uns und in uns zu meistern und gestalten
  15. 15. Regenbogenzeit  Weil es keine neuen Geschichten gibt, wird das Erzählen der alten Geschichten so wichtig In ihnen bleibt der Verstorbene Teil des eigenen Lebens  Trauer kann man nicht loswerden, weil sie ein Teil von uns ist. Ziel Sie kann durch Achtsamkeit und Liebe in Lebendigkeit umgewandelt werden
  16. 16.  Erinnerungen sind das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können

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