REISESEGEN: 
GOTT NAHE ZU KOMMEN, IST MEIN GLÜCK 
GOTTESDIENST ZUR WINGERTSHEISJER-WANDERUNG 
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Himmelberg 3. August 2014...
Bläservorspiel 
Begrüßung Stadecken Elsheim es Jugenheim oberhilbersheim 
Vendersheim Partenheim Dortmund 
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2. Führe die Straße, die du immer gehest, stets dich nur zu 
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3. Hab' unterm Kopf ein weiches Ruhekissen, habe Kleidung und 
das täglich Brot; es möge Gottes Huld dich bewahren alle Ze...
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Reisesegen Wingertsheisjerundgang am Himmelberg

  1. 1. REISESEGEN: GOTT NAHE ZU KOMMEN, IST MEIN GLÜCK GOTTESDIENST ZUR WINGERTSHEISJER-WANDERUNG ! Himmelberg 3. August 2014 !
  2. 2. Bläservorspiel Begrüßung Stadecken Elsheim es Jugenheim oberhilbersheim Vendersheim Partenheim Dortmund Ich begrüße Sie und euch herzlich zu diesem Gottesdienst mit dem Thema: "Reisesegen für die Ferien". Das soll heute bedeuten: die Sorgen loslassen, den Augenblick Spüren, die eigene Sehnsucht leben, Zeit haben, Gott nah sein! Den Blick öffnen für das Kleine, die Ruhe, das Schöne: C C Dm G                                             1. Schön ist der Mor - gen, schau nach der F C C Em Am D Son - ne, ganz neu ge - bo - ren, ein neu - er G C F C Tag, Zeit um zu le - ben, Zeit um zu Am D G C F G7 C träu - men, was wird er brin - gen, der neu - e Tag? ! 2. Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet. So lag auf erstem Gras erster Tau. Dank für die Spuren Gottes im Garten, grünende Frische, vollkommnes Blau. 3. Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen, Glanz, der zu mir aus Eden aufbricht! Dank überschwenglich, Dank Gott am Morgen! Wiedererschaffen grüßt uns das Licht.
  3. 3.                                                                                                          Votum            1. Ich lo-be mei-nen Gott, der aus der Tie- fe mich holt, Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes. Gott ist die Kraft, die uns Leben schenkt. Jesus der Christus hat mit der eigenen Kraft andere gestärkt. In Gottes Geist können wir uns in Schwächen beistehen und an Stärken freuen. Amen da-mit ich le-be. Ich lo-be mei-nen Gott, der mir die Fes - seln löst, da -mit ich frei bin. Eh - re sei Gott auf der Er - de in al - len Stra - ßen und Häu-sern, die Men-schen wer-den sin-gen, bis das Lied zum Him-mel steigt. Eh-re sei Gott und den Men- schen Frie-den, Eh- re sei Gott und den Men-schen Frie - den, Frie - den auf Er - den.
  4. 4. Psalm 121 Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von Gott, Gott hat Himmel und Erde gemacht. Gott wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, Gott behütet dich und schläft nicht. Siehe, Gott schläft und schlummert nicht. Gott behütet dich. Gott ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Gott behüte dich vor allem Übel, behüte deine Seele. Gott behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit. Lobsinget Gott, erhebet Gottes Namen! Ehre sei Gott auf der Erde Gebet Gott, vielen Dank für diesen schönen Sommertag. Jetzt stehen die Ferien vor der Tür. Endlich haben wir Urlaub, die Zeit, auf die wir uns schon das ganze Jahr gefreut haben. Endlich Zeit, um zu entspannen und neue Kraft zu schöpfen. Doch wenn wir dann am Ziel unserer Reise angekommen sind oder zu Hause im Liegestuhl liegen, will sich das erhoffte Urlaubsgefühl nicht einstellen. Stress, Sorgen und Ängste haben wir im Reisegepäck
  5. 5. mitgenommen. All das hindert uns daran abzuschalten und uns zu erholen. Statt Ruhe zu suchen, stürzen wir uns dann manchmal von einer Aktion in die andere, um uns abzulenken. Du hast gesagt, werfet alle Sorgen auf mich. Das ist doch unsere Chance im Urlaub. Gerade jetzt können wir dir alles abgeben, was uns auf der Seele liegt. Dann wird es auch wieder möglich, neue Kraft zu schöpfen. Gott, zeige uns heute morgen, wie wir gerade im Urlaub deine Nähe suchen können. Amen ! Gedenkminute 100 Jahre 1. Weltkrieg 2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Male. Im deutschen Gedächtnis hat er sich als der „Erste Weltkrieg“ eingeprägt – aus der verheerenden und beschämenden Erfahrung des Zweiten Weltkrieges heraus und wohl immer im Schatten dieses zweiten großen Weltkrieges, den Deutschland begonnen hat und der der Menschheit die Erfahrung des Holocaust brachte. Schon dieser erste Krieg mit seinen abertausenden Toten brachte Verwerfungen, die - wie in der Ukraine, bis heute zu bemerken sind. Gott, hier sind wir. Denken an den Krieg vor 100 Jahren. wir erschrecken vor dem, was geschehen ist: Millionen Opfer
  6. 6. und niemand wollte oder konnte es verhindern. Und doch hast du uns zum Frieden geschaffen. Du traust uns zu, dass wir widersprechen, wo Hass geschürt wird, dass wir vermitteln, wo man Menschen gegeneinander hetzt. Du gehst an unserer Seite, jeden Schritt zum Frieden. Gott, hier sind wir. Denken an die Kriege heute. Sieh uns an. Höre uns. Heile die Wunden. Vergiss keines deiner Menschenkinder. Amen. Gedenkminute 100 Jahre 1. Weltkrieg
  7. 7.              1. Be - wah- re uns, Gott, be - hü- te uns, Gott, sei            mit uns auf un - sern We - gen.                     Sei Quel - le und Brot in Wü - sten - not, sei Quel - le und Brot in Wü - sten - not, sei um uns mit dei - nem Se - gen, sei um uns mit dei - nem Se - gen. 4. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns durch deinen Segen. Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen, dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen. Lesung Matthäus 6, 25-34 2. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, / sei mit uns in allem Leiden. / Voll Wär-me und Licht im Angesicht, / sei nahe in schweren Zeiten, / voll Wärme und Licht im Angesicht, / sei nahe in schweren Zeiten. 3. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, / sei mit uns vor allem Bösen. / Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft, / sei in uns, uns zu erlösen, / sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft, / sei in uns, uns zu erlösen. Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht ängstlich um euer Leben, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, auch nicht um euren Körper, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben viel mehr als Essen, der Körper viel mehr als Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sammeln auch keine Vorräte in Scheunen – und Gott, Vater und Mutter für euch im Himmel, ernährt sie. Unterscheidet ihr euch nicht in vielem von 4. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, / sei mit uns durch deinen Segen. / Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, / sei um uns auf unsern Wegen, / dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, / sei um uns auf unsern Wegen.
  8. 8. ihnen? Könnt ihr eurem Lebensalter auch nur eine kurze Strecke hinzufügen, indem ihr euch Sorgen macht? Und was sorgt ihr euch um Kleidung? Betrachtet die Blumen auf den Feldern, wie sie sich im Wachsen entfalten: Sie mühen sich nicht ab und spinnen kein Kleid. Doch ich sage euch: Nicht einmal Salomo in all seinem Glanz war schöner gekleidet als eine dieser Feldblumen. Wenn aber Gott selbst die Gräser auf dem Feld so kleidet, das Kraut, das heute da ist und morgen in den Ofen geworfen wird, um wie viel mehr euch, ihr Menschen mit wenig Vertrauen! So hört nun auf, euch zu sorgen und zu sagen: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Womit sollen wir uns kleiden? Auf all dies richten die Menschen der Völker ihren Sinn. Gott, Vater und Mutter für euch im Himmel, weiß ja, dass ihr dies alles braucht. Sucht hingegen zuerst die Welt und die Gerechtigkeit Gottes, und dies alles wird euch dazugeschenkt werden. Sorgt euch deshalb nicht um morgen, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Es reicht, wenn jeder Tag seine eigene Belastung hat. Gottes Wort bleibt in Ewigkeit Amen! Bläserzwischenspiel (Wochenend und Sonnenschein?) Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral In einem Hafen an einer westlichen Küste Europas liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist greift nach seinem Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, grüne See mit friedlichen, schneeweißen Wellenkämmen, schwarzes Boot, rote Fischermütze. Klick. Noch einmal: klick, und da aller guten Dinge drei sind und sicher ist, ein drittes Mal: klick. Das spröde, fast feindselige
  9. 9. Geräusch weckt den dösenden Fischer, der sich schläfrig aufrichtet. ! "Sie werden heute einen guten Fang machen." Kopfschütteln des Fischers. "Aber man hat mir gesagt, dass das Wetter günstig ist." Kopfnicken des Fischers. "Sie werden also nicht ausfahren?" Kopfschütteln des Fischers, steigende Nervosität des Touristen. Gewiss liegt ihm das Wohl des ärmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer über die verpasste Gelegenheit. "Oh? Sie fühlen sich nicht wohl?" Endlich geht der Fischer von der Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort über. "Ich fühle mich großartig", sagt er. "Ich habe mich nie besser gefühlt." Er steht auf, reckt sich, als wollte er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist. "Ich fühle mich fantastisch." Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglücklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrücken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht: "Aber warum fahren Sie dann nicht aus?" Die Antwort kommt prompt und knapp. "Weil ich heute morgen ausgefahren bin." "War der Fang gut?" "Er war so gut, dass ich nicht noch einmal auszufahren brauche, ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Dutzend Makrelen gefangen."
  10. 10. Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen beruhigend auf die Schultern. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rührender Kümmernis. ,,Ich habe sogar für morgen und übermorgen genug", sagt er, um des Fremden Seele zu erleichtern. "Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mischen", sagt er, "aber stellen Sie sich mal vor, Sie führen heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertel Mal aus, und Sie würden drei, vier, fünf, vielleicht gar ein Dutzend Makrelen fangen. Stellen Sie sich das mal vor!" Der Fischer nickt. "Sie würden", fahrt der Tourist fort, "nicht nur heute, sondern morgen, übermorgen, ja an jedem günstigen Tag zwei-, dreimal, vielleicht viermal ausfahren - wissen Sie, was geschehen würde?" Der Fischer schüttelt den Kopf. "Sie würden sich in spätestens einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren könnten Sie vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten oder dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen - eines Tages würden Sie zwei Kutter haben, Sie würden ... ", die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme, "Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber rundfliegen, die Fischschwärme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisung geben. Sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne Zwischenhändler direkt nach Paris exportieren - und dann ... „
  11. 11. - wieder verschlägt die Begeisterung dem Fremden die Sprache. Kopfschüttelnd, im tiefsten Herzen betrübt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustig, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen. "Und dann", sagt er, aber wieder verschlägt ihm die Erregung die Sprache. Der Fischer klopft ihm auf den Rücken wie einem Kind, das sich verschluckt hat. "Was dann?", fragt er leise. "Dann", sagt der Fremde mit stiller Begeisterung, "dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken." "Aber das tu ich ja schon jetzt", sagt der Fischer, "ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört." ... Heinrich Böll             Got - tes Lie - be ist wie die Son - ne, sie ist                         im-mer und ü - ber - all da. 1. Streck dich ihr ent - ge - gen, nimm sie in dich auf. Kehrvers 2. Sie kann dich verändern macht das Leben neu. Kehrvers 3. Nichts kann uns von ihr scheiden, was auch immer es sei. Kehrvers 2. Gottes Liebe ist wie die Sonne, / sie ist immer und überall da. / Sie kann dich verändern / macht das Leben neu. 3. Gottes Liebe ist wie die Sonne, / sie ist immer und überall da. / Nichts kann uns von ihr scheiden, / was auch immer es sei.
  12. 12. 4. Denn der Herr dieser Liebe, Christus Jesus, ist treu. Kehrvers Predigt Zählen Sie auch schon die Tage, bis es losgeht in die Ferien? Hat die Vorfreude Sie schon gepackt? Egal, ob Sie verreisen oder die Ferien zu Hause genießen, bis zu dem Tag X kann es einem ganz schön lang werden! Und was alles zu tun ist, bis es losgeht! Angefangen hat die Planung ja schon Anfang des Jahres: erst einmal entscheiden, wo es hingehen soll- die Hälfte der Familie möchte Badeurlaub am Meer machen, die andere Hälfte der Familie zum KIeltern in die Berge. Was machen wir - gibt es einen Kompromiss, oder wechseln wir von Jahr zu Jahr ab mit dem Reiseziel? Oder muss in diesem Jahr gespart werden und die Ferien werden zu Hause, im Garten und im Freibad verbracht?! Und wenn gefahren wird ... was ist noch alles zu tun! Die Koffer vom Speicher holen, ausprobieren, ob der Badeanzug noch passt, das Auto zur Inspektion bringen, die Zeitung abbestellen, der Nachbarin wegen der Blumen Bescheid sagen ... , diese Liste scheint schier endlos zu sein. Bis alle im Auto sitzen und die Haustür abgeschlossen ist, ist schon die erste Schlacht geschlagen, vielleicht schon der erste Krach perfekt. "Nein, das kannst du nicht mitnehmen, das passt nicht mehr ins Auto", "ich weiß nicht, wo deine Sandalen sind", "Mensch, helft mir doch mal!" Kommt Ihnen das bekannt vor? Wir setzen große Hoffnung in die Zeit, die vor uns liegt - die schönste Zeit des Jahres ist sie für viele.
  13. 13. Es werden einige Tage vergehen, bis es in unserer Seele angekommen ist, dass wir frei haben. Wir sind frei von Arbeit, von Schule, Uni, Kindergarten, von Verpflichtungen und Termindruck. Wir können ausschlafen, mit Zeit und Genuss frühstücken und den Tag kommen lassen. Wir sind frei für das Fest der freien Zeit. Wissen Sie, dass sich unser Wort "Ferien" vom lateinischen Wort "feriae" ableitet?! "Feriae", das waren im alten Rom die Tage, an denen keine Gerichtssitzungen abgehalten wurden, geschäftsfreie Tage, Ruhetage, Festtage. Die Wörter "Fest", "Feier" und "Ferien" lassen sich auf den gleichen lateinischen Wortstamm zurückfuhren. Damit liegt die Bedeutung von "Ferien" nahe bei dem, was die Bibel unter dem Sabbat bzw. dem Sonntag versteht. Ein Fest der freien Zeit. Nicht Langeweile, sondern Feststimmung, Zeit, die ich für mich und andere habe. Heilige Zeit, heilige Tage, wie es im englischen Begriff "Holidays" zum Ausdruck kommt'. Der Dichter Fernando Pessoa sagt einmal: "Im Grunde reist man am besten, indem man fühlt". Wie fühlt sich das an, zu reisen? Es ist sehen, riechen, hören, schmecken, fühlen. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an einem Bach, haben die Füße im Wasser, die Sonne berührt Ihre Haut, Sie hören das Vogelgezwitscher und das Surren der Insekten, riechen die sonnengewärmte Erde, duftende Gräser und Blumen und atmen die Stille ein. Entdeckungsreise mit den Augen, Sie schauen minutenlang einem Schmetterling hinterher und sind ganz bei sich. Langsam können Sie die Schnelligkeit, das Tempo, mit dem Sie sonst leben, loslassen und Ihr Kopf versucht Ihnen nicht
  14. 14. mehr einzureden, Ihre Muße sei Zeitverschwendung. Sie fühlen sich! Sie haben Zeit! Sie haben Zeit, Ihren Kindern beim Spielen zuzusehen, s i c h z u f reuen, wi e selbstvergessen und versunken Sie sein können. Sie spüren bewusst die Hand Ihres Mannes, die Ihre hält. Sie nehmen wahr, dass Ihre Frau Sie ansieht und der Blick erreicht Ihr Herz. Es ist so, als ob wir angehalten werden, neu zu fühlen. Es sind die kleinen Dinge, die wir wahrnehmen, die uns zufallen, die in der Geschäftigkeit des Alltags verloren gehen, die wir jetzt als Geschenk begreifen und die uns froh machen. Unsere Seele öffnet sich und vielleicht hat Gott jetzt eine Chance uns zu erreichen r In der Ruhe und in dem Geöffnet sein für das Leben kommen wir nämlich mit unserer Sehnsucht in Berührung. In unserer Sehnsucht erfahren wir, auch wenn es uns nicht bewusst ist, dass in uns etwas lebt, was über diese Welt hinausgeht. Im Predigerbuch der Bibel im Kapitel 3, 11 heißt es: "Gott hat die Ewigkeit in unser Herz gelegt, nur dass der Mensch nicht ergründen kann, das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende." Gott macht uns sehnsüchtig, nach erfülltem Leben, Leben, das zu uns passt, Leben in Geborgenheit und Nähe Gottes. Jeder Mensch, heißt es in Römer 1,20, kann an der Schöpfung erkennen, dass es Gott gibt, seine Schöpfung ist Zeichen seiner göttlichen Macht und Größe. An der zauberhaf ten Natur Got tes können wi r seinen Phantasiereichtum und seinen Humor entdecken. Werden Sie sich in Ihren Ferien von Gott berühren lassen? Werden Sie sich vielleicht an einem wunderbaren Ort in die Landschaft stellen und sagen:
  15. 15. Gott, hier bin ich! Wenn es dich gibt, zeig dich mir! Berühre mich, lass dich finden! Setzen Sie sich in eine schöne Kirche oder auf eine Bank in den Sonnenuntergang und schauen Sie mal, was es mit Ihnen macht! Wenn wir unserer Sehnsucht nachspüren, können wir mit Gott in Kontakt kommen und auf einmal einverstanden sein mit unserem Leben, so wie es ist. Dann können wir uns verabschieden von den Illusionen, die wir uns vom Leben gemacht haben und die uns in die Unzufriedenheit getrieben haben. Unser Leben muss nicht perfekt sein. Das Leben muss nicht alle unsere Wünsche erfüllen. Wenn ich weiß, wie meine tiefe Sehnsucht erfüllt wird, dann kann ich ruhig und gelassen ja sagen zu dem Leben, wie es halt ist mit allen Höhen und Tiefen, mit seinen Behinderungen und Begrenzungen. Dann fühle ich, jetzt ist alles gut, ich bin stimmig mit mir, ausgeglichen, dann komme ich Gott nahe. Ich möchte aber noch eine andere Seite der Ferien beleuchten. Es hat etwas Besonderes auf sich mit der freien Zeit. Nichts ist so befrachtet mit Hoffnungen, Wünschen und Erwartungen wie die bevorstehenden Ferien. Es soll einfach alles toll werden! Und oft kann es passieren, dass, wenn endlich die ersehnte Zeit da ist, sie uns enttäuscht. Der Eine oder der Andere wird krank, weil endlich der Körper zulassen darf, wie groß die Erschöpfung ist und wie sehr die Arbeit an einem gezehrt hat. Oder der Beziehungskonflikt, der im Alltag immer noch zu händeln war, bekommt jetzt soviel Aufmerksamkeit, dass ihm nicht mehr auszuweichen ist.
  16. 16. Und meine Sorgen, wie es mit meiner Arbeitsstelle weitergehen wird, wie ich meine finanziellen Probleme unter die Füße bekomme, wie ich mit dem Verlust eines geliebten Menschen fertig werde oder wie ich mit meiner angeschlagenen Gesundheit zurechtkomme - das alles habe ich in meinem Lebensrucksack und sicher Einiges davon auch in meinem Feriengepäck dabei. Vielleicht können Sie die Kraft und die Zusage Jesu nutzen, die wir im Bibeltext gehört haben (Mt. 6,25-34): "Sorgt euch nicht, seht euch die Vögel an, euer Vater im Hinullel versorgt sie. Meint ihr nicht, dass er sich um euch noch viel mehr kümmert? Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben auch nicht um einen Augenblick verlängern. Gebt Gott den ersten Platz in eurem Leben, so wird er euch auch alles geben, was ihr nötig habt. Deshalb habt keine Angst vor der Zukunft! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine Lasten hat. Gott wird auch morgen fLir euch sorgen." Weil Gott zuverlässig und treu ist, dürfen wir unsere Sorgen loslassen und Gott vertrauen. Gott sorgt für uns. Und egal ob wir in den Ferien zu Hause bleiben oder verreisen, Gott will uns beschenken und reich machen. Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie das Erlebte, das Fest der freien Zeit, wie ein kostbares Gut in sich bewahren und dass es mit seiner Lebendigkeit noch lange in Ihren Alltag strahlt. Amen
  17. 17.                  1. Son - ne der Ge - rech - tig - keit, ge - he auf zu                            uns - rer Zeit; brich in dei -ner Kir - che an, daß die Welt es se - hen kann. Er - barm dich, Gott. 5. Gib den Boten Kraft und Mut, Glaubenshoffnung, Liebesglut, laß viel Früchte deiner Gnad folgen ihrer Tränensaat. Erbarm dich, Gott. 6. Laß uns deine Herrlichkeit ferner sehn in dieser Zeit und mit unsrer kleinen Kraft üben gute Ritterschaft. Erbarm dich, Gott. 7. Kraft, Lob, Ehr und Herrlichkeit sei dem Höchsten allezeit, der, wie er ist drei in ein, uns in ihm läßt eines sein. Erbarm dich, Gott. Fürbitten Gott, nun ist die freie Zeit da, auf die wir uns so gefreut haben! Wir danken Dir, dass wir ausspannen dürfen und Zeit füreinander haben! Lass uns Abstand von der Arbeit gewinnen und neue Kraft schöpfen. Du zeigst uns die Wunder der Natur, und wir erleben, Teil Deiner Schöpfung zu sein.
  18. 18. Lass uns innehalten, um in der Ruhe besser sehen und fühlen zu können. Du schenkst uns Begegnungen mit anderen Menschen, die unser Leben bunter und reicher machen. Lass uns in allem, was wir erleben, Deine Gegenwart und Deine Nähe spüren. Mach unser Herz weit für Dich. Wir bitten Dich, dass Du uns gesund und sicher nach Hause zurückkehren lässt und auch bei allen bist, die ihren Urlaub zu Hause verbringen. Gott. angesichts der immer neuen Gewalt in Israel und Palästina beten wir für den Frieden in unserer Welt: Für einen Frieden, der verhindert, dass Menschen sich in Bunkern verstecken oder aus zerbombten Häusern flüchten müssen! Für ein Jerusalem, in dem Juden, Christen und Muslime sicher leben können, ohne dass Kriege und Gewalt ihr Leben zerstören! Für eine Nächstenliebe, die stärker ist als Hass und Krieg, die die Herzen der Menschen verändert und den Kreislauf der Gewalt unterbricht! Für eine Stärkung gewaltfreier Aktionen! Weder Luftangriffe noch Bodenkämpfe werden den Völkern und Religionen den Frieden bringen! Wir beten zu Dir: Gott, erbarme Dich!
  19. 19.                     V: Va - ter un - ser, Va - ter im Him-mel. A: Ge - hei - ligt wer - de dein Na -me. V: Dein                                                                                                                                                                                             Reich kom-me, dein Wil - le ge- sche -he. A: Ge- hei - ligt wer - de dein Na -me. V: Wie im Him-mel, so auch auf Er-den. A: Ge-hei- ligt wer -de dein Na-me. V: Un-ser täg-lich Brot, Herr, gib uns heu- te. A: Ge-hei- ligt wer -de dein Na-me. V: Und ver-gib uns un-se-re Schuld. A: Ge-hei- ligt wer -de dein Na-me. V: Wie auch wir ver-ge - ben un - se - ren Schuld - nern. A: Ge - hei - ligt wer - de dein Na -me. V: Und führ uns, Herr, nicht in Ver -su- chung. A: Ge-hei - ligt wer -de dein Na-me. V: Son - dern er - lö - se uns von dem Bö- sen. A: Ge-hei - ligt wer - de dein Na-me. V: Denn dein ist das Reich und die Kraft. A: Ge-hei - ligt wer -de dein Na-me. V: und die Herr - lich- keit in E - wig - keit. A - men. A: Ge - hei - ligt wer - de dein Na - me. Abkündigungen Kollekte und Spenden: Orgel der Kirche St. Peter
  20. 20. Im Anschluss - Herzliche Einladung zu Speiß und Trank, bei uns hier und an den anderen Heisjern auf dem Weg Segen Möge die Straße dir entgegeneilen, möge der Wind immer in deinem Rücken sein. Möge die Sonne warm auf dein Gesicht scheinen und der Regen sanft auf deine Felder fallen. Und bis wir uns wiedersehen halte Gott dich an der Hand und schenke Dir Frieden! Amen
  21. 21. 2. Führe die Straße, die du immer gehest, stets dich nur zu deinem Ziel allein; habe im Leben Wärme und Hoffnung und in dunkler Nacht des Mondes Schein. Ref:
  22. 22. 3. Hab' unterm Kopf ein weiches Ruhekissen, habe Kleidung und das täglich Brot; es möge Gottes Huld dich bewahren alle Zeit vor jeder Angst und Not. Ref: 4. Bis wir dereinst uns einmal wiedersehen, hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt. Gott halte dich stets fest in den Händen, führe dich durchs Leben treu und fest. Ref: Nachspiel

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