Prozessorientierung:
Potenzial und kritische
Erfolgsfaktoren,
Zukunftsaussichten
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Quelle: Bearing Point (2012): Business Process Management-Studie
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GPM – Schwerpunkt Messbarkeit
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GPM - neben «zeitlosen» Zielen Kosteneinsparung und
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Potentiale – Online-Banking: Die Kundschaft arbeitet …
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Grundlagen – Optimierungsziele und -Scope klären
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Grundlagen – Ursachen für Ineffizienzen/Ineffektivität
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• Auslastungssc...
Repräsentation
von Informationen
Usability
• Fähigkeiten
• Wissen
• Häufigkeit der Nutzung
Herausforderungen der IT-Unters...
Herausforderungen des
Geschäftsprozessmanagements
Globalisierung
Technologie
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• Modellierung / Analyse / Optimierung von Prozessen in einer
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swissdec Froum 2014: Prozessorientierung: Potenzial und kritische Erfolgsfaktoren, Zukunftsaussichten

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Auf der ökonomischen Seite der eSociety steht das übergreifende Zusammenspiel der verschiedenen Akteure im Vordergrund. Auf dem swissdec Forum 2004 in Bern hob Peter Jaeschke von der FHS St. Gallen die Bedeutung einer End-to-End-Betrachtung bei der Gestaltung und Optimierung von Geschäftsprozessen hervor. Insbesondere bei unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen besteht sonst das Risiko, dass sich einzelne Akteure zu Lasten des Gesamtsystems und anderer Partner optimieren, anstatt ihren Beitrag zur Gesamtoptimierung zu leisten. Ziel der swissdec ist eine zentrale Informationsplattform zur Standardisierung des elektronischen Datenaustausches via Lohnbuchhaltungssystemen zwischen Unternehmen, Sozialversicherungen, Steuerbehörden und Versicherungen. Die Veranstaltung wurde von 200 Teilnehmenden besucht.

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swissdec Froum 2014: Prozessorientierung: Potenzial und kritische Erfolgsfaktoren, Zukunftsaussichten

  1. 1. Prozessorientierung: Potenzial und kritische Erfolgsfaktoren, Zukunftsaussichten swissdec Forum Bern 2014 Prof. Dr. Peter Jaeschke FHS St.Gallen Hochschule für Angewandte Wissenschaften Institut für Informations- und Prozessmanagement peter.jaeschke@fhsg.ch http://www.fhsg.ch/ipm
  2. 2. Agenda • Geschäftsprozessmanagement – Studien und Ergebnisse • Potentiale – Beispiele im Lauf der Zeit • Optimieren – Fallstricke und Erfolgsfaktoren (Auswahl) • Grundlagen – Ziele, Scope und Ursachen • Herausforderungen • F&A 2
  3. 3. 0% 20% 40% 60% 80% 100% Handel, Konsumgüter Chemie, Pharma Industrie Automobilindustrie Energie gesamt 41% 42% 66% 58% 61% 51% 1 2 3 4 5 6 GPM – Entwicklungsstand 1 = sehr weit entwickelt 6 = gar nicht entwickelt Quelle: Price Waterhouse Coopers (2011): Zukunftsthema Geschäftsprozessmanagement Wie bewerten Sie den aktuellen Umsetzungsgrad von nachhaltigem BPM? Quelle: Bearing Point (2012): Business Process Management-Studie Entwicklungsstand nach Branchen 3
  4. 4. GPM – Wichtigkeit nimmt zu Quelle: Bearing Point (2012): Business Process Management-Studie Damit verbundene Ziele 93% Effizienz steigern 90% Transparenz erhöhen 85% Standardisierungs- potenzial heben 82% Qualität verbessern Wie wichtig ist nachhaltiges BPM für Ihr Unternehmen heute und in Zukunft? Quelle: Bearing Point (2012): Business Process Management-Studie (5 wichtigsten angegebenen Ziele) 4
  5. 5. Welche Hauptprozesse werden durch BPM in Ihrem Unternehmen adressiert? Quelle: Bearing Point (2012): Business Process Management-Studie 5
  6. 6. GPM – Schwerpunkt Messbarkeit 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% kont. Prozesse verbessern Prozesse aufeinander abstimmen Vergleichbarkeit schaffen Leistungsfähigkeit transparent machen Leistungsfähigkeit systematisch überwachen Qualtät über Kennzahlen messbar machen 1 2 3 4 5 61 = sehr stark 6 = gar nicht Quelle: Price Waterhouse Coopers (2011): Zukunftsthema Geschäftsprozessmanagement 6
  7. 7. GPM - neben «zeitlosen» Zielen Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung …, auch: Compliance, Auflagen und Governance: Sicherstellung der Nachvollziehbarkeit und Vertrauenswürdigkeit Prozesse abstimmen, harmonisieren und vergleichen • Aufbau von Prozessbibliotheken mit standardisierten Teilprozessen  Verbesserung des Zusammenspiels zwischen  administrativen und wertschöpfenden Prozessen  Prozessen unterschiedlicher Unternehmen Überwachung und Transparenz der Leistungsfähigkeit: Durchgängige IT-unterstützte Messung, Aufbereitung und Analyse der Prozessleistung durch Process Performance Indicators 7
  8. 8. Potentiale – bereits kurz nach 1900 1913 photograph Ford company, US (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford) 8
  9. 9. Potentiale – Tankstelle: Die Kundschaft arbeitet … … als Tankwart/in … Kassierer/in Zusatzpotential im Prozess • Einnahmequelle (Unternehmer) • One-Stop-Shop (Kundschaft) 9
  10. 10. Potentiale – Online-Banking: Die Kundschaft arbeitet … … als Belegerfasser(in) und profitiert - keine Papierbelege mehr ausfüllen - Fehlerquelle eliminiert - Bankgeschäfte von zu Hause - 24 x 7 Transaktionen und Informationen - Vorlagen - Wertstellung/Terminierung - Saldovorschau 10
  11. 11. Potentiale – Kosten/Risiken senken, Kundennutzen steigern - Discounterstrategien - 210 Chipstüten (Prozesskosten) - Rasenmäher (Warenumschlag) - Mass Customization - Individualität - zu Kosten einer Massenproduktion - eBooks - Drucken entfällt - Auflagenrisiko entfällt - 10% Lesen vor Kaufentscheid - In den Laden geht entfällt - Kunden die …, haben auch … - Reviews 11
  12. 12. Arbeitszeugnis erstellen Optimieren – Prozessgrenzen lokale Optimierung vs. ganzheitliche Optimierung Vorgesetzte/r Personal- abteilung Formular ausfüllen Zeugnis formulieren Zeugnis überprüfen Zeugnis finalisieren Zeugnis unterschreiben + übergeben Auslagerung in ein Land mit geringeren Personalkosten 12
  13. 13. Optimieren – Nur einmal anfassen Kunde Eltern Jugend- liche/r Telco Normal Telco Jugend Antrag online ausfüllen Fall prüfen / Ausweis anfordern Ausweis Kopie senden Vertrag eröffnen Fall prüfen / Ausweis anfordern Ausweis Kopie senden Abo freischalten Jugendabonnement mit neuem Natel abschliessen 13
  14. 14. Optimieren – Bearbeitungszeit/Durchlaufzeit reduzieren Ist Optimiert 50% Optimierungserfolg bzgl. Bearbeitungszeit Defacto 0% Optimierungserfolg bezüglich Durchlaufzeit (geringe Prozesseffizienz – hoher Leerlauf) 60 Min 60 Min 60 Min 60 Min 60 Min 30 Min 30 Min 30 Min 30 Min 30 Min 1Tag 1Tag 1Tag 1Tag 1Tag 1Tag 1Tag 1Tag 14
  15. 15. Grundlagen – Optimierungsziele und -Scope klären - Kunden gewinnen und Kundenbindung erhöhen - Qualität steigern - Kosten senken - Stückkosten - Auftragskosten - Zeiten reduzieren - Durchlaufzeit - Bearbeitungszeiten - Liegezeiten - Transferzeiten - Ressourcenengpässe reduzieren Lieferanten Unternehmen Kunden Optimierungsscope Optimierungsscope 15
  16. 16. Grundlagen – Ursachen für Ineffizienzen/Ineffektivität Lieferanten Unternehmen Kunden • Kapazitätsengpässe • Auslastungsschwankungen Schnittstellen • Organisatorisch • Informationssysteme • Bürokratie • Berichtswesen • Kontrollen • Hierarchien • Kompetenzen/Verantwortlichkeiten • Mangelnde Qualität Input • System- bzw. Medienbrüche Ungeeignete • IT-Systeme • Werkzeuge • Methoden, Verfahren Wissensstand/Fähigkeiten der Prozessbeteiligten 16
  17. 17. Repräsentation von Informationen Usability • Fähigkeiten • Wissen • Häufigkeit der Nutzung Herausforderungen der IT-Unterstützung Lieferanten Unternehmen Kunden 17
  18. 18. Herausforderungen des Geschäftsprozessmanagements Globalisierung Technologie strukturiert regelbasiert wissensbasiert adhoc automatisiert flexibel, situativ standardisiert Kollaboration und Interaktion informationsaustausch -basiert zentral gesteuert Dezentrales Zusammenspiel leitplankenorientiert unstrukturiert, schwach strukturiert eng geführt 18
  19. 19. Social Business Process Management – ein Trend? • Modellierung / Analyse / Optimierung von Prozessen in einer vernetzten Business Community • Sozialisierung der Geschäftsprozessgestaltung • Gemeinsamer Zugriff auf gemeinsam genutzte Prozesse • Diskussion / Austausch in Web 2.0-basierten Netzwerken • Moderation durch «Prozess-Experten», welche(r) auch Diskussionsbeiträge / Verbesserungsvorschläge systematisch bearbeitet • «Special Interest Groups» mit Mitgliedern, die gemeinsam Prozesse modellieren / simulieren • Personalisiertes Prozessportal • Anwender sehen nur die für sie relevanten Prozesse • Prozess-Repository in der «Cloud» 19
  20. 20. ?

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