Bachelor-Arbeit v. Peter Wicke
Förderung
der Selbstlernkompetenz
von Werkrealschülern
Die Förderung der Selbstlernkompetenz von Werkrealschülern
Wenn ich nur darf, wenn ich soll,
aber nie kann, wenn ich will,...
Die Haupt-
schule
Die Selbst-
regulation
des Lernens
Die Förde-
rung der
Selbstlern-
kompetenz
Die Förderung der Selbstler...
1. Die Entwicklung der Hauptschule
2. Die aktuelle Situation in Baden-Württemberg
3. Haupt- und Werkrealschüler im Bildung...
Die Entwicklung der Hauptschule
Ging 1964 aus der
'Volksschule'
hervor
Allgemeinbildende und
weiterführende Schulart
Pflic...
Die aktuelle Situation
in Baden-Württemberg
Hauptschule
unter
Druck
+ Wirtschaftliche u.
demografische Entwicklung
+ Bildu...
Haupt- und Werkrealschüler
im Bildungssystem
StrukturelleVeränderungen
Belastungsfaktoren
Bildungsungleichheit
“Creaming-o...
Haupt- und Werkrealschüler
im Bildungssystem
Die subjektive Perspektive
Selbstlernkompetenz stärken
Strategien, um Ziele z...
Übergänge in die berufliche Ausbildung
Verdrängung
durch Real- und
Gymnasial-
schüler
Begrenzte
Perspektive
Erschwernis:
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Die Zukunft der Haupt- / Werkrealschule
Steigerung der Attraktivität der Schule
Neue Chancen im Landesbildungsplan
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Die Selbstregulation des Lernens
Warum
Selbstregulation?
●
Ziele eigenständig planen
●
geeignete Lernstrategien wählen
●
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Die Selbstregulation des Lernens
Theoretischer Hintergrund der Selbstregulation
- Zeitlich-zyklische Modelle
- Psychologis...
Theoretischer Hintergrund der Selbstregulation
Zeitlich-zyklische Modelle
Rubikon-Modell
Prozessmodell der
Selbstregulatio...
Phasen der Modelle – Stichworte zum Geschehen
Prädesizionale Phase
Präaktionale Phase
Aktionale Phase
Postaktionale Phase
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Theoretischer Hintergrund der Selbstregulation
Psychologische Aspekte der Selbstregulation
Psychologische Aspekte der Selbstregulation
+ Definition: Zielgerichtetheit, Intensität und Ausdauer (Rheinberg & Krug),
+...
Psychologische Aspekte der Selbstregulation
+ „Von grundlegender Bedeutung für das psychische Geschehen“ (Grawe)
+ Bei all...
Psychologische Aspekte der Selbstregulation
Lageorientierung :
Aufmerksamkeit auf eine vergangene Lage oder z.B. auf einen...
Die Förderung der Selbstlernkompetenz
- Lernstrategien -
Allgemeine Systematik
Handlungskontrollstrategien
Volitionale Asp...
Lernstrategien - Allgemeine Systematik
Handlungsabfolge, die aus dem eigenen Repertoire abgerufen werden kann
Verschiedene...
Lernstrategien
Handlungskontrollstrategien (Kuhl)
Willentliche Handlungskontrolle gegen "Verhaltensflimmern"
Aufmerksam-
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Lernstrategien
Volition – Motivation – Emotion
Volition
Metakognitive, metamotivationale und
metaemotionale Kontrollstrate...
Die Förderung der Selbstlernkompetenz
Das Lerntagebuch
Allgemeine
Gesichtspunkte
Entwurf des
Lerntagebuchs
Einsatz des Ler...
Die Förderung der Selbstlernkompetenz
Das Lerntagebuch (LTB)
Allgemeine
Gesichtspunkte
Entwurf des
Lerntagebuchs
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●
Alleine das Ausfüllen des LTB bringt Veränderung (Schmidt & Schmitz)
●
An konkreten Lernzielen und Lerninhalten ausgeric...
Das Lerntagebuch
- Entwurf des Lerntagebuchs -
Grundlagen
Systematisch entwickelte
Lernstrategien
Aktuelle Bedürfnisse jed...
Entwurf des Lerntagebuch
- ADDIE-Modell -
Fünf
Grundkomponenten,
wirkungsvolles
Planungswerkzeug der
didaktischen
Entwickl...
Entwurf des Lerntagebuch
- ADDIE-Modell – Prädesizionale Phase
Ziele des Trainings, möglicher Gewinn, ARCS-Dimensionen
im ...
Entwurf des Lerntagebuchs
- Anwendung des ADDIE-Modells -
in allen Trainingsmodulen
Entwurf des Lerntagebuchs
- Anwendung des ADDIE-Modells -
Analyse: präzise Zielformulierung
Design: Strategiepool aufbauen...
Lerntagebuch
Einsatz des Lerntagebuchs
- Anwendung des ADDIE-Modells -
Situation Ziele
Werkrealschule - siebte Klasse -
"Brennpunktgebi...
Einsatz des Lerntagebuchs
- Einführungsveranstaltung -
Themen:
LTB-Vorstellung,
möglicher 'Gewinn',
Ihnen schon bekannte L...
Einsatz des Lerntagebuchs
Themen der Trainingsmodule
1
Planung der wöchentlichen Lernzeit
Fragebogen zu vorhandenen kognit...
Einsatz des Lerntagebuchs
Themen der Trainingsmodule 4 - 8
4
Fragen zum Ressourcenmanagement klären
Selbstwertschätzung: F...
3. Messung der Reaktion der Lernenden hinsichtlich der Instruktion
Belastung meist im mittleren Bereich, Ablauf, Zusammena...
Zum Abschluss
Erschwerte Startchancen – erschwerte Perspektive
Umgestaltung der Werkrealschule
Unterstützung für Jugendlic...
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Using a daily diary for learning at secondary school in Germany. Learning learning strategies.Training course for kids. In German only.

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Selbstlernkompetenz von Hauptschülern in Deutschland

  1. 1. Bachelor-Arbeit v. Peter Wicke Förderung der Selbstlernkompetenz von Werkrealschülern
  2. 2. Die Förderung der Selbstlernkompetenz von Werkrealschülern Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: Die können sollen, müssen auch wollen dürfen! (Autor unbekannt)
  3. 3. Die Haupt- schule Die Selbst- regulation des Lernens Die Förde- rung der Selbstlern- kompetenz Die Förderung der Selbstlernkompetenz von Werkrealschülern - Gliederung -
  4. 4. 1. Die Entwicklung der Hauptschule 2. Die aktuelle Situation in Baden-Württemberg 3. Haupt- und Werkrealschüler im Bildungssystem 4. Übergänge in die berufliche Ausbildung 5. Die Zukunft der Haupt-/ Werkrealschule Die Hauptschule
  5. 5. Die Entwicklung der Hauptschule Ging 1964 aus der 'Volksschule' hervor Allgemeinbildende und weiterführende Schulart Pflichtschule stark praxisbezogen endet mit der Berufsschulreife
  6. 6. Die aktuelle Situation in Baden-Württemberg Hauptschule unter Druck + Wirtschaftliche u. demografische Entwicklung + Bildungsentwicklung + Bildungsstudien + Mediale Berichterstattung + Wegfall der Grundschul- empfehlung Werk- realschule mit verschiedenen Schul- abschlüssen Neue Bildungspläne + berufsorientierte Bildung + Kompetenztraining + neue Kooperationen
  7. 7. Haupt- und Werkrealschüler im Bildungssystem StrukturelleVeränderungen Belastungsfaktoren Bildungsungleichheit “Creaming-out”-Prozess (Solga & Wagner) "Entsorgungsmentalität" (Fend) Homogenisierung fehlende Durchlässigkeit Faktoren- geflecht
  8. 8. Haupt- und Werkrealschüler im Bildungssystem Die subjektive Perspektive Selbstlernkompetenz stärken Strategien, um Ziele zu erreichen Selbstwirksamkeitsüberzeugung Misserfolg - Angst - Scheitern Benachteiligung - von Anfang an - Lebensabschnitt Pubertät Lernort Familie Lernort Peers Zufriedenheit in der Schule
  9. 9. Übergänge in die berufliche Ausbildung Verdrängung durch Real- und Gymnasial- schüler Begrenzte Perspektive Erschwernis: Migrations- hintergrund nur 25 % finden sofort eine Ausbildung im dritten Jahr: noch 16 % ohne Ausbildung Selbstlern- Kompetenz stärken
  10. 10. Die Zukunft der Haupt- / Werkrealschule Steigerung der Attraktivität der Schule Neue Chancen im Landesbildungsplan Neue Schul- und Lernmodelle Wichtige Anstöße von Hattie Selbstlernkompetenz entwickeln Pädagogische und didaktische Neuentwicklungen
  11. 11. Die Selbstregulation des Lernens Warum Selbstregulation? ● Ziele eigenständig planen ● geeignete Lernstrategien wählen ● Lernprozess überwachen ● Ziel-Erreichung überprüfen ● kognitive Prozesse ● motivationale Prozesse ● emotionale Prozesse (Nückles et. al.) Definition ● Wissen ist in naher Zukunft veraltet ● Entwicklungen in der Werkrealschule ● Übergänge in die Berufswelt ● Selbstverantwortung stärken
  12. 12. Die Selbstregulation des Lernens Theoretischer Hintergrund der Selbstregulation - Zeitlich-zyklische Modelle - Psychologische Aspekte
  13. 13. Theoretischer Hintergrund der Selbstregulation Zeitlich-zyklische Modelle Rubikon-Modell Prozessmodell der Selbstregulation Integrated Modell of Self-regulated learning
  14. 14. Phasen der Modelle – Stichworte zum Geschehen Prädesizionale Phase Präaktionale Phase Aktionale Phase Postaktionale Phase Wünschen, Abwägen, Wählen Bedarf ermitteln, Ziele setzen, aktuelle Verfassung, Aufgabe verstehen, Commitment, Handlungs- Planung, Vorbereitung, Ergebnis-Erwartungen, Selbstmotivation (Selbst-) Reflexion, Auswertung, Zielrealisierung (Selbst-) Bewertung, Vergleich Strategiemodifikation, Zielmodifikation Handlungsbeginn, zielgerichtetes Handeln, Lernstrategien, Zeiteinteilung, Self-Monitoring, Steuern, Leistung, Selbstkontrolle, Überwachen Prompts, Ermutigung, Lernumgebung
  15. 15. Theoretischer Hintergrund der Selbstregulation Psychologische Aspekte der Selbstregulation
  16. 16. Psychologische Aspekte der Selbstregulation + Definition: Zielgerichtetheit, Intensität und Ausdauer (Rheinberg & Krug), + intrinsische und extrinsische M. + Wie fördere ich die intrinsische Motivation von Schülern? + Autonomie, Kompetenzerleben, soziale Einbindung (Ryan & Deci) + ARCS-V (Keller): 5 zentrale motivationale Bedingung - Autonomy, relevance, confidence, satisfaction, Volition - ARCS-V-Bedingungen im Lerntagebuch erfüllen + "Wille" als Steuermann (Deimann), Handlungsabsicht durchsetzen, + Definition: "management, protection, and maintenance of attention, motivation, and emotion in tasks” (Corno & Randi), + Volitionale (und motivationale) Phänomene in allen Handlungsphasen (Kehr) + "Willens-Akku" (Deimann), hoher Ressourcenverbrauch, zeitlich befristet einsetzbar Motivation Volition
  17. 17. Psychologische Aspekte der Selbstregulation + „Von grundlegender Bedeutung für das psychische Geschehen“ (Grawe) + Bei allen Reaktion auf wichtige Ereignisse und Lebenslagen dabei (z.B. Noten) + „Verhaltensenergetisierung" (Sokolowski) + Verflochten mit Motivation und Volition + Zur Optimierung von positiven Emotionen und Prävention von negativen Emotionen, ist kaum etwas bekannt (Pekrun) + Lernstrategien stehen signifikant im Zusammenhang mit Interesse, Wohlbefinden und Schulzufriedenheit (Gläser-Zikuda) Emotion
  18. 18. Psychologische Aspekte der Selbstregulation Lageorientierung : Aufmerksamkeit auf eine vergangene Lage oder z.B. auf einen zukünftigen Zustand gerichtet, die Handlungsbereitschaft ist gehemmt Handlungsorientierung Das Verhalten bleibt trotz Widerständen, Fehlschlägen oder Verlockungen auf Kurs bleibt (Rheinberg) + Die persönliche Überzeugung, eine Situation angemessen einschätzen Und aus eigener Kraft bewältigen zu können + Vier Quellen der Selbstwirksamkeitserwartung: (1) Eigene Erfolgserlebnisse, (2) Stellvertretende Erfahrung, (3) Verbale Ermutigung, (4) Physiologische Reaktion. + Verlässlicher Prädiktor für die Motivation und das Lernen an sich (Zimmerman, Bandura) Lage- und Handlungs- Orientierung (Kuhl) Perceived Self-efficacy (Bandura)
  19. 19. Die Förderung der Selbstlernkompetenz - Lernstrategien - Allgemeine Systematik Handlungskontrollstrategien Volitionale Aspekte der Selbststeuerung Motivationale Aspekt der Selbststeuerung Emotionale Aspekte der Selbststeuerung
  20. 20. Lernstrategien - Allgemeine Systematik Handlungsabfolge, die aus dem eigenen Repertoire abgerufen werden kann Verschiedene Strategien Kognitive Strategien Metakognitive Strategien ressourcenbezogene Strategien Informationsaufnahme, -verarbeitung, -speicherung Planens, Überwachens, Auswertens und Regulierens von Lernschritten interne (Anstrengung, Aufmerksamkeit, Zeitmanagement) externe (Lernumgebung, Lernen mit anderen)(nach Schmitz)
  21. 21. Lernstrategien Handlungskontrollstrategien (Kuhl) Willentliche Handlungskontrolle gegen "Verhaltensflimmern" Aufmerksam- keitskontrolle Motivations- kontrolle Emotions- kontrolle Bewältigung von Misserfolgen Umwelt- kontrolle Sparsamkeit der Informationsver arbeitung Sechs Strategien
  22. 22. Lernstrategien Volition – Motivation – Emotion Volition Metakognitive, metamotivationale und metaemotionale Kontrollstrategien (Lynn & Randi) Volitionales Designmodell (Deimann) Motivation ARCS-V-Modell Die Aufmerksamkeit für das Thema, die Relevanz des Lernstoffes, das Vertrauen in die eigene Kompetenz, die Befriedigung über das eigene Lernergebnis und die volitionalen Strategien, wenn die Motivation absinkt Emotion Gefühle sollen dem aktuellen Vorhaben dienen und es nicht behindern (Kuhl) Einfluss auf die Wahl und Realisierung von kognitiven und metakognitiven Lernstrategien (Pekrun)
  23. 23. Die Förderung der Selbstlernkompetenz Das Lerntagebuch Allgemeine Gesichtspunkte Entwurf des Lerntagebuchs Einsatz des Lerntagebuchs
  24. 24. Die Förderung der Selbstlernkompetenz Das Lerntagebuch (LTB) Allgemeine Gesichtspunkte Entwurf des Lerntagebuchs Einsatz des Lerntagebuchs
  25. 25. ● Alleine das Ausfüllen des LTB bringt Veränderung (Schmidt & Schmitz) ● An konkreten Lernzielen und Lerninhalten ausgerichtet (Felten & Stern) ● Angeleitet und strukturiert (Hübner, Nückles & Renkl) ● Einsatz von Prompts (Hübner, Nückles & Renkl) ● Angemessene Sprache ● Einüben des LTB und der Strategien, Scaffolding (Schett) ● Nicht für alle Jugendliche geeignet (Löb, Perels & Schmitz) Das Lerntagebuch - Allgemeine Gesichtspunkte - Dokumentation des eigenen Denk- und Lernprozesses Individuell 'maßgeschneiderte' Lernstrategien Angemessene Förderung durch Lernbegleiter Struktur des LTB folgt dem Prozessmodell der Selbstregulation Einsatz verschiedener Strategien in allen Phasen des Modells Grundlagen
  26. 26. Das Lerntagebuch - Entwurf des Lerntagebuchs - Grundlagen Systematisch entwickelte Lernstrategien Aktuelle Bedürfnisse jedes Schülers Klar zielorientiert Mittlerer Schwierigkeitsgrad Strategien kognitive, metakognitive oder ressourcenbezogene Strategien motivationale, volitionale und emotionale Aspekte der Handlungssteuerung
  27. 27. Entwurf des Lerntagebuch - ADDIE-Modell - Fünf Grundkomponenten, wirkungsvolles Planungswerkzeug der didaktischen Entwicklungsarbeit, Rückkopplungs- möglichkeiten zw. den Komponenten Prädesizionale Phase → Präaktionale Phase → Aktionale Phase → Postaktionale Phase → Evaluation Analyse Design Develop- ment Implemen- tation
  28. 28. Entwurf des Lerntagebuch - ADDIE-Modell – Prädesizionale Phase Ziele des Trainings, möglicher Gewinn, ARCS-Dimensionen im Unterricht u.v.a. Strategien und Übungen sammeln, motivationale, volitionale und emotionale Aspekte, metakognitive und ressourcenbezogene Aspekte Ziele (SMART) formulieren, Erstellung von Zeit- und Ablaufplänen, Materialien erstellen Einführungsveranstaltung durchführen, an die aktuelle Situation anpassen Anzahl der Teilnehmer, Erfolgszuversicht, Verbesserungsvorschläge Welche Anliegen in die Tat umsetzen? (Heckhausen) Wollen die Jugendlichen die Anstrengung auf sich nehmen? Überschreiten des Rubikon (Heckhausen) Evaluation Design Development Implementation Analyse
  29. 29. Entwurf des Lerntagebuchs - Anwendung des ADDIE-Modells - in allen Trainingsmodulen
  30. 30. Entwurf des Lerntagebuchs - Anwendung des ADDIE-Modells - Analyse: präzise Zielformulierung Design: Strategiepool aufbauen Development: 1. Modul fertig vorbereiten Präaktionale Phase Implementierung: beharrlich Ziele verfolgen, Handlungskontrolle, Self-Monitoring Aktionale Phase Evaluation: Reflexion, Konsequenzen, Zufriedenheit, fünfstufiger Prozess (Keller) Aktionale Phase
  31. 31. Lerntagebuch
  32. 32. Einsatz des Lerntagebuchs - Anwendung des ADDIE-Modells - Situation Ziele Werkrealschule - siebte Klasse - "Brennpunktgebiet" viele Konflikte untereinander, Konflikte mit Schulregeln, 50% machen immer Hausaufgaben, die meisten beteiligen sich im Unterricht, offene und freundliche Atmosphäre, hoch motivierte Lehrerin allgemein Strategien zu vermehrtem selbständigem Arbeiten, Strategien zur Steigerung der Leistung, für regelmäßigere Hausaufgaben, zu mehr Selbstvertrauen und für eine höhere Fehlerfreundlichkeit Durchführung von acht Trainingsmodulen Struktur: Vorbereitung – Durchführung – Impuls – Nachbereitung – Vorbereitung ...
  33. 33. Einsatz des Lerntagebuchs - Einführungsveranstaltung - Themen: LTB-Vorstellung, möglicher 'Gewinn', Ihnen schon bekannte Lernstrategien, Fragebogen (anonym): Zufriedenheit, Lehrer-Schüler-Kontakt, Schulmotivation, Aufmerksamkeit, Hausaufgabenverhalten, eigene Lernleistung Zwei Tage Bedenkzeit Nachbereitung hohe Zufriedenheit, Selbsteinschätzung: geringe Aufmerksamkeit, geringe Lernleistung Alle möchten teilnehmen
  34. 34. Einsatz des Lerntagebuchs Themen der Trainingsmodule 1 Planung der wöchentlichen Lernzeit Fragebogen zu vorhandenen kognitiven, metakognitiven und ressourcenbezogenen Strategien Hausaufgabe: Tägliche Dokumentation des Lernverhaltens 2 (kognitive Lernstrategien werden direkt im Unterricht bearbeitet) Revision der Wochenpläne Strategien des externen Ressourcenmanagements Hausaufgabe: Lernzeiten einhalten, Ressourcenstrategien täglich anwenden und ins LTB eintragen 3 Revision der Wochenpläne Wiederholung des Ressourcenmanagements Erweiterung der geplanten Lernzeit für die Klassenarbeit Übungsblatt: Lernziele planen, Umgang mit Ablenkungen, Willensstärkung Fragebogen zur Selbstwirksamkeit
  35. 35. Einsatz des Lerntagebuchs Themen der Trainingsmodule 4 - 8 4 Fragen zum Ressourcenmanagement klären Selbstwertschätzung: Fortschritte dokumentieren, Erfolge würdigen individuelle 'Stark-mach'-Sätze Ressourcen-Pool: Umgang mit Angst, Stress und Anspannung Merkblatt: Ausruhen, Entspannen, Beruhigen 5 Gesprächskreis: Umgang mit Misserfolg und Frustration Übungsblatt zum Misserfolg: Akzeptanz und Handlungspläne entwickeln Input: Zusammenhang zwischen Anstrengung und Erfolg (mit der Lehrerin: langfristige Planung für Misserfolgserlebnisse) Fragebogen: Was fehlt? 6 Übung: Metakognitive Selbstlernstrategien 7 Wiederholung und Ergänzung: Metakognitive Lernstrategien Übungsblatt: Aktionsplan 8 Evaluation: anonymer Fragebogen Evaluation: Gruppeninterview Abschluss: kreative Geschichten und Dank
  36. 36. 3. Messung der Reaktion der Lernenden hinsichtlich der Instruktion Belastung meist im mittleren Bereich, Ablauf, Zusammenarbeit 4. Messung der Lernleistung erreicht: Basiskompetenz bezüglich Lernstrategien, Instrumente zur Lernkontrolle, regelmäßigere Hausaufgaben, gesteigertes Selbstvertrauen nicht erreicht: Individualisierung, Fehlerfreundlichkeit 5. Abschätzung der Konsequenzen Einschätzung: Einsatz von Lernstrategien sind auch in Zukunft zu erwarten; Bedingung: regelmäßige Anwendung und Unterstützung 2. Qualitätskontrolle des Entwicklungsprozesses Verbessern: Zeiteinteilung, mehr Üben, Themen: Erholung und Pausen, Umgang mit Anspannung und Stress, Umgang mit Misserfolg 1. Evaluation der Lehr-Lernmaterialien Materialien gut; teilweise: Formulierungen verbessern Trainingsnachbereitung – Evaluation Fünf Evaluationsschritte (Deimann / Gagné u.a.)
  37. 37. Zum Abschluss Erschwerte Startchancen – erschwerte Perspektive Umgestaltung der Werkrealschule Unterstützung für Jugendliche (z.B.: LTB) Lernen und Zukunft selbstverantwortlich gestalten

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