Führung 2.0 -Alles wie bisher oder doch nicht?Prof. Dr. Peter M. WaldHochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig...
Peter M. WaldPersonalmanagement, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig! Studium und Promotion in Le...
„Führung heute“ - nicht nur Führung 2.0                       Führung scheint nicht so wichtig zu sein!                   ...
Schlaglichter der neuen Situation                       Neue Informationen (Umfang & Inhalte)                           Ne...
DGFP-Kurzumfrage                                                                                                  Social M...
Across industries, companies are adopting Web 2.0/social technologies                           Companies using at least 1...
Grenzen in Auflösung: Organisatorische Änderungen  in den nächsten Jahren (McKinsey, 2011)                       Die Grenze...
Wie steht es um die Qualität der Führung 1.0?von Rosenstiel: Führungskräfte tun in ihremAlltag vieles. Die Beschäftigung m...
Im Jahr 2011 arbeiten nur 14 Prozent der Beschäftigten in Deutschland wirklich engagiert - mit einer      hohen emotionale...
Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen idealen Chef aus?(bis zu 5 Antworten möglich - Angaben in %)                        ...
Die Geführten: Erwartungen von jungen Professionals an   die Arbeitsstelle (DIS AG; Sonntag/Wald, 2011)                   ...
Führung 2.0: Erwartungen berücksichtigen - beim Einsatzvon Social Media (DIS-AG; Sonntag/Wald, 2011)"   Mit zunehmender Pr...
Führung 2.0:Neue Relation von Aufgaben- und BeziehungsorientierungBeziehungsorientierung:                                 ...
Die zehn Elemente der offenen Führung (Li, 2010)                    Informations-                        teilung          ...
Führung 2.0: Aufgabe - Beziehung - Vertrauen                                                                     Vertrauen...
und Führung 2.0?      Ziele erreicht                      Zufriedene und           bzw.                            gebunde...
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Fuehrung 2.0 sage_sept_2012_final

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Einführende Gedanken zur neuen Führung (2.0)

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  1. 1. Führung 2.0 -Alles wie bisher oder doch nicht?Prof. Dr. Peter M. WaldHochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur LeipzigFragen an mich selbst ...• Was könnte Führung 2.0 bedeuten?• Führender oder Geführter?• Welche Konsequenzen könnte dies für mich und meine Arbeit haben? Führung 2.0? 2
  2. 2. Peter M. WaldPersonalmanagement, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig! Studium und Promotion in Leipzig! Trainee bei der Altana AG/Milupa AG, Bad Homburg v.d.H./Friedrichsdorf/Ts.! Personalmanagementfunktionen in verschiedenen Dienstleistungsunternehmen (Bauplanung, Finanz- und IT-Dienstleistungen) – Acerplan Planungsgesellschaft mbH, Stadt- und Kreissparkasse Leipzig, IT-Services and Solutions GmbH! 2003 Ruf an die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH) - Lehrgebiet Management und Organisation am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften! Fächer: Change Management, Organizational Leadership, Organisation, Organi- zational Behavior, Management-Skills, Strategisches Management und Organisation, Management von Non-Profit-Organisationen! 2009 Ruf an die HTWK Leipzig - Fakultät Wirtschaftswissenschaften - Lehrgebiet Personalmanagement! derzeit Kooperationen mit und Beratungsaufgaben bei verschiedenen Unter- nehmen und Organisationen! Themen: Social Media & HRM, Führung und Führungsinstrumente, Reorganisation von Personalbereichen, Vertrauen und Personalmanagement wald@wiwi.htwk-leipzig.de Führung 2.0? 3Inhalt & Ablauf• Veränderungen in den Unternehmen und bei der Führung von Mitarbeitern durch den zunehmenden Einsatz von Social Media• Theoretische Grundlagen & Vorstellung von ausgewählten Studienergebnissen• Wie steht es derzeit um die Führung 1.0?• Von der Führung 1.0 zur Führung 2.0 - Ein Spaziergang?• Auswirkungen von Social Media auf die Führung von Mitarbeitern• Die Bedeutung der Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter• Chancen und Risiken der Führung 2.0• Werkzeuge der Führung 2.0• Wohin geht die Reise? Führung 2.0? 4
  3. 3. „Führung heute“ - nicht nur Führung 2.0 Führung scheint nicht so wichtig zu sein! Studie: von Rosenstiel Steinert/Halstrup Was ist Bedingungen der Führung Führung Neue Geführte heute? massive organisatorische Geführte ändern sich Veränderungen durch Einsatz Generation Y mit von Social Media neuen Erwartungen Führung ist der Erfolgsfaktor schlechthin! Romantisierung/Verklärung und Vereinfachung Führung 2.0? 5Neue Bedingungen der Führung: Groundswell als Trend(Li, 2009 bzw. Michelis/Schildhauer, 2012) A social trend in which people use technologies to get the things they need from each other, rather than from traditional institutions like corporations Führung 2.0? 6
  4. 4. Schlaglichter der neuen Situation Neue Informationen (Umfang & Inhalte) Neue Kommunikationsmöglichkeiten Neue Möglichkeiten der Einflussnahme Geschwindigkeit, Aktualität Informationsmacht und Einflussmöglichkeiten Bedenken: Umgang mit Beruflichem und Privatem ür zen f e quen g ?Kons ührun die F Umgang mit Informationen Massiver Druck in Richtung Transparenz und Offenheit Führung 2.0? 7Veränderungen in der Führung:Änderungen beim Umgang mit Informationen & Wissen Verfügbarkeit über bzw. Eindringen von bzw. Umgang mit Einfluss mittels Informationen und Informationen und Wissen Wissen Informationsmacht Transparenz Hierarchie Kontrolle „Heterarchie“ Offenheit Machtfragen Informationen A A B Wissen Informationen Meinungen Wissen Beziehungen B B Vertrauen Statusnivellierung Führung 2.0? 8
  5. 5. DGFP-Kurzumfrage Social Media am Arbeitsplatz? Social Media sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr weg zu denken. Auch nicht aus dem Arbeits- alltag? Während einige Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Social Media während der Ar- beitszeit untersagen, fördern andere Unternehmen aktiv Social-Media-Aktivitäten ihrer Mitarbeiter, halten Social Media - Überall und nirgendwo - aber wie!? sie beispielsweise dazu an, soziale Netzwerke zur Kontaktpflege zu nutzen. Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) hat Ende März 2012 mit einer kurzen Online- Umfrage untersucht, wie ihre Mitgliedsunternehmen den Zugang zu Social Media gestalten. An der Befra- gung haben sich 202 Personalmanager beteiligt. Zugang zu Social Media während der Arbeitszeit wird sehr unterschiedlich gestaltet Obwohl eine relative Mehrheit von 28 Prozent der untersuchten Unternehmen ihren Mitarbeitern während finden es akzeptabel Social 80% der Arbeitszeit uneingeschränkten Zugang zu Social Media gewährt, zeigt sich insgesamt ein sehr hetero- 30% genes Bild: Fast genauso viele Unternehmen (26 Prozent) untersagen die private Nutzung, 12 Prozent 47% Media für persönliche Zwecke setzen am Arbeitsplatz, der deutschen Zugang aufMitarbeitergruppen die Nutzung vonsperren Unternehmen 9 Prozent Social zeitliche Grenzen, 10 Prozent gestatten nur bestimmten Media 7 Prozent beschränken den ausgewählte Dienste, bei der Arbeit zu benutzen Entscheidung getroffen.setzen Soziale Medien ein alle Social Media Dienste und immerhin 15 Prozent der Unternehmen haben diesbezüglich noch keine Wenn nur bestimmte Mitarbeitergruppen Social Media während ihrer Arbeitszeit Anteil der Online- (43% befürchten jedoch negative Effekte) in denen nur bestimmte15% planenam Arbeitsplatz genutzt werden dürfen, fällt die Wahl (... Social Media Dienste den Einsatz) nutzen dürfen, sind das vorwiegend Beschäftigte aus den Bereichen Marketing, Vertrieb und HR. In den Fällen, Aktiven, die regel- hauptsächlich auf XING und LinkedIn, also auf Professional Networks. mäßig in Social Media kelly Global workforce index, Juni 2012 BITKOM-Studie, Mai 2012 Einige Unterschiede im Umgang mit Social Media scheinen sich auch aus der Branchenzugehörigkeit oder der Unternehmensgröße zu ergeben: So gewähren Dienstleistungsunternehmen eher uneingeschränkten Zugang, Produktionsunternehmen sperren eher alle Social Media Dienste und die Beschränkung auf aus- aktiv sind gewählte Dienste ist vor allem in großen Unternehmen üblich. McKinsey, Juli 2012 Nutzungshäufigkeit bei Young Professionals (DIS, Sonntag/Wald, 2011) 74% Wie gestaltet Ihr Unternehmen den Zugang zu Social Media während der Arbeitszeit? (Mehrfachnennungen; n=201) alle 6h 32 Wir gewähren uneingeschränkten Zugang 28 der Internetnutzer in D sind in Wir untersagen die private Nutzung 26 mindestens einem sozialen 1x pro Tag 23 Netzwerk angemeldet, 2/3 Wir begrenzen die Nutzung zeitlich 12 nutzen dieses auch aktiv (14- alle 12h 14 Wir begrenzen die Nutzung auf bestimmte Mitarbeitergruppen (z.B. Vertrieb, Marketing) 10 29-Jährige: 92% Mitglied) Wir begrenzen die Nutzung auf ausgewählte 7 BITKOM/Forsa, Mai 2012 Internetnutzer verbringen fast Social Media Dienste ein Viertel (23%) der Online-Zeit Wir sperren alle Social Media Dienste 9 in Sozialen Netzwerken (2011:14%) Das haben wir noch nicht entschieden 15 BITKOM/comScore, Februar 2012 0 5 10 15 20 25 30 % Facebook-Sucht immer häufiger DGfP, März 2012 1 der deutschen Mitar- 81%... alle Männer Mitglieder von Online-Netzwerken, der deutschen Manager 56% 45 Prozent geben an, sich abhängig von Facebook & Co. zu fühlen beiter würden Freund- nutzen Social Media beruflich September 2012 schaftsanfrage des Forschung und Arbeitskreise 26. LAB Managerpanel, Juni 2012 Chefs ablehnen (BITKOM, 2012) Dr. Sascha Armutat Christiane Geighardt-Knollmann Lena Steinhäuser Führung 2.0? 9 DGFP-Kurzumfrage Social Media am Arbeitsplatz? Social Media sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr weg zu denken. Auch nicht aus dem Arbeits- alltag? Während einige Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Social Media während der Ar- beitszeit untersagen, fördern andere Unternehmen aktiv Social-Media-Aktivitäten ihrer Mitarbeiter, halten Social Media - Überall und nirgendwo - aber wie!? sie beispielsweise dazu an, soziale Netzwerke zur Kontaktpflege zu nutzen. Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) hat Ende März 2012 mit einer kurzen Online- Umfrage untersucht, wie ihre Mitgliedsunternehmen den Zugang zu Social Media gestalten. An der Befra- gung haben sich 202 Personalmanager beteiligt. Zugang zu Social Media während der Arbeitszeit wird sehr unterschiedlich gestaltet Obwohl eine relative Mehrheit von 28 Prozent der untersuchten Unternehmen ihren Mitarbeitern während finden es akzeptabel Social 80% der Arbeitszeit uneingeschränkten Zugang zu Social Media gewährt, zeigt sich insgesamt ein sehr hetero- 30% genes Bild: Fast genauso viele Unternehmen (26 Prozent) untersagen die private Nutzung, 12 Prozent 47% Media für persönliche Zwecke setzen am Arbeitsplatz, der deutschen Zugang aufMitarbeitergruppen die Nutzung vonsperren Unternehmen 9 Prozent Social zeitliche Grenzen, 10 Prozent gestatten nur bestimmten Media 7 Prozent beschränken den ausgewählte Dienste, bei der Arbeit zu benutzen Entscheidung getroffen.setzen Soziale Medien ein alle Social Media Dienste und immerhin 15 Prozent der Unternehmen haben diesbezüglich noch keine Wenn nur bestimmte Mitarbeitergruppen Social Media während ihrer Arbeitszeit Anteil der Online- (43% befürchten jedoch negative Effekte) in denen nur bestimmte15% planenam Arbeitsplatz genutzt werden dürfen, fällt die Wahl (... Social Media Dienste den Einsatz) nutzen dürfen, sind das vorwiegend Beschäftigte aus den Bereichen Marketing, Vertrieb und HR. In den Fällen, Aktiven, die regel- hauptsächlich auf XING und LinkedIn, also auf Professional Networks. mäßig in Social Media kelly Global workforce index, Juni 2012 BITKOM-Studie, Mai 2012 Einige Unterschiede im Umgang mit Social Media scheinen sich auch aus der Branchenzugehörigkeit oder der Unternehmensgröße zu ergeben: So gewähren Dienstleistungsunternehmen eher uneingeschränkten Zugang, Produktionsunternehmen sperren eher alle Social Media Dienste und die Beschränkung auf aus- aktiv sind Private Berufliche gewählte Dienste ist vor allem in großen Unternehmen üblich. Nutzungshäufigkeit bei Young Professionals McKinsey, Juli 2012 (DIS, Sonntag/Wald, 2011) 74% Wie gestaltet Ihr Unternehmen den Zugang zu Social Media während der Nutzung in D sind in alle 6h Arbeitszeit? (Mehrfachnennungen; n=201) der Internetnutzer 32 Nutzung Wir gewähren uneingeschränkten Zugang Wir untersagen die private Nutzung 28 26 mindestens einem sozialen 1x pro Tag 23 Netzwerk angemeldet, 2/3 Wir begrenzen die Nutzung zeitlich 12 nutzen dieses auch aktiv (14- alle 12h 14 Wir begrenzen die Nutzung auf bestimmte Mitarbeitergruppen (z.B. Vertrieb, Marketing) 10 BITKOM/Forsa, Mai 2012Gartner: 2014 - 1/5 aller Mitarbeiter 29-Jährige: 92% Mitglied) Internetnutzer verbringen fast Wir begrenzen die Nutzung auf ausgewählte Social Media Dienste 7 ein Viertel (23%) der Online-Zeit Wir sperren alle Social Media Dienste 9 kommunizieren über betriebliche in Sozialen Netzwerken (2011:14%) BITKOM/comScore, Februar 2012 Das haben wir noch nicht entschieden 15 Netzwerke 0 5 10 15 20 25 30 % Facebook-Sucht immer häufiger DGfP, März 2012 1 der deutschen Mitar- beiter würden Freund- 81% nutzen Social Media beruflich... alle Männer Mitglieder von Online-Netzwerken, der deutschen Manager 56% 45 Prozent geben an, sich abhängig von Facebook & Co. zu fühlen September 2012 schaftsanfrage des 26. LAB Managerpanel, Juni 2012 Chefs ablehnen (BITKOM, 2012) Führung 2.0? 10
  6. 6. Across industries, companies are adopting Web 2.0/social technologies Companies using at least 1 Web 2.0 tool % of respondents (n = 4,261) High tech and telecom DGFP-Kurzumfrage 86 Social Media am Arbeitsplatz? Business, legal, and 77 Social Media sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr weg zu denken. Auch nicht aus dem Arbeits- professional services alltag? Während einige Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Social Media während der Ar- beitszeit untersagen, fördern andere Unternehmen aktiv Social-Media-Aktivitäten ihrer Mitarbeiter, halten Social Media - Überall und nirgendwo - aber wie!? 74 kollaborative Führungsstile Public administration sie beispielsweise dazu an, soziale Netzwerke zur Kontaktpflege zu nutzen. Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) hat Ende März 2012 mit einer kurzen Online- Umfrage untersucht, wie ihre Mitgliedsunternehmen den Zugang zu Social Media gestalten. An der Befra- gung haben sich 202 Personalmanager beteiligt. Zugang zu Social Media während der Arbeitszeit wird sehr unterschiedlich gestaltet Pharma 74 Obwohl eine relative Mehrheit von 28 Prozent der untersuchten Unternehmen ihren Mitarbeitern während finden es akzeptabel Social 80% der Arbeitszeit uneingeschränkten Zugang zu Social Media gewährt, zeigt sich insgesamt ein sehr hetero- 30% genes Bild: Fast genauso viele Unternehmen (26 Prozent) untersagen die private Nutzung, 12 Prozent 47% Media für persönliche Zwecke setzen am Arbeitsplatz, der deutschen Zugang aufMitarbeitergruppen die Nutzung vonsperren Unternehmen 9 Prozent Social zeitliche Grenzen, 10 Prozent gestatten nur bestimmten Retail Media 69 7 Prozent beschränken den ausgewählte Dienste, bei der Arbeit zu benutzen Entscheidung getroffen.setzen Soziale Medien ein alle Social Media Dienste und immerhin 15 Prozent der Unternehmen haben diesbezüglich noch keine neue Unternehmenskultur Wenn nur bestimmte Mitarbeitergruppen Social Media während ihrer Arbeitszeit Anteil der Online- (43% befürchten jedoch negative Effekte) in denen nur bestimmte15% 69 Dienste am Arbeitsplatz genutzt werden dürfen, fällt die Wahl (... Social Mediaplanen den Einsatz) nutzen dürfen, sind das vorwiegend Beschäftigte aus den Bereichen Marketing, Vertrieb und HR. In den Aktiven, die regel- Transportation Fällen, hauptsächlich auf XING und LinkedIn, also auf Professional Networks. BITKOM-Studie, Mai 2012 Health careGlobal workforce index, Juni 2012 der Unternehmensgröße zu ergeben: So gewähren Social Media Dienste und dieeher uneingeschränkten kelly and Einige Unterschiede im Umgang mit Social Media scheinen sich auch aus der Branchenzugehörigkeit oder mäßig in Social Media Dienstleistungsunternehmen aktiv sind 67 Zugang, Produktionsunternehmen sperren eher alle Beschränkung auf aus- social services gewählte Dienste ist vor allem in großen Unternehmen üblich. McKinsey, Juli 2012 Nutzungshäufigkeit bei Young Professionals Transparenz 74% Manufacturing Sonntag/Wald, 2011) (DIS, Wertschätzungsstil 64 Wie gestaltet Ihr Unternehmen den Zugang zu Social Media während der Arbeitszeit? (Mehrfachnennungen; n=201) Financial alle 6h 32 Wir gewähren uneingeschränkten Zugang 64 28 Verschlagwortung der Internetnutzer in D sind in Wir untersagen die private Nutzung 26 mindestens einem sozialen 1x pro Tag 23 Netzwerk angemeldet, 2/3 Energy 62 zeitlich Wir begrenzen die Nutzung 12 nutzen dieses auch aktiv (14- alle 12h 14 Wir begrenzen die Nutzung auf bestimmte Mitarbeitergruppen (z.B. Vertrieb, Marketing) 10 29-Jährige: 92% Mitglied) social technologies are extending the organization," Thebegrenzen die Nutzung auf ausgewählte SOURCE: "How Wir McKinsey Quarterly, November 2011 7 BITKOM/Forsa, Mai 2012 offene Führung Internetnutzer verbringen fast Social Media Dienste Offene Kommunikation ein Viertel (23%) der Online-Zeit Wir sperren alle Social Media Dienste 9 Marketing remains theNetzwerken (2011:14%) in Sozialen most common businessDas haben wir noch nicht entschiedensocial technologies, application of 15 BITKOM/comScore, Februar 2012 0 5 10 15 20 25 30 % Facebook-Sucht immer by 79 percent of companies in 2011 (Exhibit 8). More than half of companies used häufiger DGfP, März 2012 surveyed say they useder deutschen Mitar- in sales, and nearly half use social social technologies 1 neues Führungsverhalten 81%... alle Männer Mitglieder von Online-Netzwerken, der deutschen Manager 56% technology in IT operations. WithinFreund- beiter würden marketing, the leading Social Media beruflich nutzen use is generating 45 Prozent geben an, sich abhängig von neue Teilhabe Facebook & Co. zu fühlen schaftsanfrage des and promotion as well as in product consumer insights, for use in advertising September 2012 26. LAB Managerpanel, Juni 2012 Chefs ablehnen (BITKOM, 2012) development. In sales, companies are using data from social platforms to Führung 2.0? 11 fine-tune demand forecasting. Social networks are also being used to provide customer service. Across industries, the most active users are middle managers, technical specialists, and frontline employees. Exhibit 8 Web 2.0 tools are used across functions and employee types Warum „Verschlagwortung“? % of respondents Corporate functions that are Types of employees using using Web 2.0 technologies Web 2.0 technologies Media beruflich? Wer nutzt Social Ausweichen! Marketing 79 Middle managers 65 Technical experts Sales 51 (e.g., researchers, 61 programmers) Berufliche IT 48 Frontline employees 60 Nutzung Research and development 44 Senior executives (vice president 53 and above) Führung Service 35 Other employees 24 Other general McKinsey, November 2011 34 and administrative Eine entsprechende Vorbereitung ist gar nicht notwendig. Production/ operations 29 Führungskräfte können doch mit Social Media umgehen! Eine Aufgabe mehr ... „Es wird schon irgendwie klappen!“ SOURCE: "How social technologies are extending the organization," The McKinsey Quarterly, November 2011 Führung 2.0? 12
  7. 7. Grenzen in Auflösung: Organisatorische Änderungen in den nächsten Jahren (McKinsey, 2011) Die Grenzen zwischen Mitarbeitern, Lieferanten, und Ergebnissen werden verschwimmen 35 Teams werden sich selbst organisieren 32 Entscheidungen werden vor allem auf Daten und weniger auf Meinungen und Erfahrungen basieren 32 Die Unternehmenshierarchien werden viel flacher bzw. verschwinden 27 Daten für Entscheidungen werden vor allem durch Erprobung zur Verfügung gestellt 20 Die finanzielle Transparenz wird dramatisch zunehmen 19Interne Märkte oder andere Abstimmungsverfahren werden benutzt, um Ressourcen zu allozieren (Talente, Kapital, Ideen) 18 Strategische Prioritäten werden von unten nach oben gesetzt 17 Individuelle Leistungen werden eher durch Kollegen als durch die Manager bewertet 14 Mitarbeiter werden mehr Entscheidungsfreiheit über die von Ihnen zu bearbeitenden Aufgaben bekommen 12 Mitarbeiter werden eine größere Rolle bei der Besetzung von Führungspositionen spielen 10 Große Firmen oder Geschäftseinheiten werden geteilt/zerschlagen 9 Entscheidungen zur Vergütung werden eher durch Kollegen als durch die Manager getroffen 3 Befragung von McKinsey im Juni 2011: 4.261 Teilnehmer weltweit Führung 2.0? 13 Was bedeutet eigentlich Führung? Nach Staehle ist unter Führung „die Beeinflussung der Einstellungen und des Verhaltens von Einzelpersonen sowie der Interaktionen in und zwischen Gruppen, mit dem Zweck bestimmte Ziele zu erreichen“ zu verstehen. Ziele erreicht Zufriedene und bzw. + gebundene Aufgaben erfüllt Mitarbeiter = Führung 1.0 ? Führung 2.0? 14
  8. 8. Wie steht es um die Qualität der Führung 1.0?von Rosenstiel: Führungskräfte tun in ihremAlltag vieles. Die Beschäftigung mit den ihnenunterstellten Mitarbeitern macht dabei nur einenkleinen Ausschnitt aus. Hier darf man - wenn auchmit großer Streuung - einen Anteil von ca. 15% alsrealistisch vermuten. Innerhalb dieser 15% spieltsich personale Führung ab, die man als bewusste eher nicht tolerant sehrund zielorientierte Beeinflussung der Mitarbeiter 21% 16%mit Hilfe der Kommunikation umschreiben kann. IAQ-Report 2011-03 2 Studie Steinert/Haslstrup 2011: wenig Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich aus diesem Anlass zum einen mit der langfristigen Ent- 4% wicklung der Arbeitszufriedenheitoberen Ebene, Führungskräfte der in Deutschland; hier liegen bislang nur Ergebnisse für den die bei sehr guten operativen Ergebnissen Zeitraum bis Ende im Führungsverhalten aufweisen überwiegend Schwächen der 1990er Jahre vor (vgl. Matiaske / Mellewigt 2001). Zum anderen wird die 27% Arbeitszufriedenheit in Deutschland mit den Zufriedenheitswerten in anderen europäischen Län- (n = 115) dern verglichen. relativ Langfristige Entwicklung der Arbeitszufriedenheit in Deutschland 32% Basis der in diesem Abschnitt präsentierten Befunde sind die Daten des Sozio-Oekonomischen Führung 2.0? 15 Panels (SOEP) (Wagner et al. 2007). Das SOEP ist eine seit 1984 jährlich durchgeführte Wie- derholungsbefragung von Haushalten in den alten und (seit 1990) neuen Bundesländern. Im SOEP wird regelmäßig die Frage gestellt „Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig mit den folgenden Bereichen Ihres Lebens?“, wobei dann konkret gefragt wird „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Arbeit?“. Die Befragten bewerten ihre Zufriedenheit auf einer 11er Skala von 0 („ganz und garDurchschnittliche Arbeitszufriedenheit getrennt für West- unzufrieden“) bis 10 („ganz und gar zufrieden“).und Ostdeutschland, 1984/1991 bis 2009 (IAQ, 2011) Abbildung 1: Durchschnittliche Arbeitszufriedenheit getrennt für West- und Ostdeutschland, 1984 bzw. 1991 bis 2009 8,0 West 7,8 Ost durchschnittliche Arbeitszufriedenheit 7,6 7,4 7,2 7,0 6,8 6,6 6,4 6,2 6,0 1984 1986 1988 1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 Quelle: SOEP (querschnittsgewichtet); eigene Berechnungen Abbildung 1 zeigt die langfristige Entwicklung der durchschnittlichen Arbeitszufriedenheit ab- hängig Beschäftigter (ohne Beamte) im AlterFührung 2.0? 20 und 64 Jahren getrennt für West- und zwischen 16 Ostdeutschland. Dabei zeigt sich, dass die Arbeitszufriedenheit in den alten Bundesländern in den vergangenen 25 Jahren deutlich abgenommen hat. Wurden 1984 noch Durchschnittswerte von 7,6 Punkten gemessen, so ist der Wert bis 2009 auf 6,8 gesunken. Gleichzeitig zeigt sich,
  9. 9. Im Jahr 2011 arbeiten nur 14 Prozent der Beschäftigten in Deutschland wirklich engagiert - mit einer hohen emotionalen Bindung zu ihrem eigenen Arbeitsplatz. Der durch Wirtschaftskrise und Globalisierung erhöhte Zeit- und Leistungsdruck, der von vielen Beschäftigten und Arbeitsschützern mit "Arbeitsverdichtung, Stress und Arbeiten ohne Ende" beklagt wird, fordert Höchstleistungen von Mitarbeitern und deren Führungskräften. Aber werden diese Höchstleistungen auch abgerufen? Die Arbeitszufriedenheitsstudie ergab: 63 Prozent der Beschäftigten in Deutschland verspüren, auf das Jahr 2011 bezogen, keine echte Verpflichtung ihrer Arbeit gegenüber, sind "unengagiert", 23 Prozent sogar "aktiv unengagiert", d.h. sie zeigen unerwünschtes Verhalten, das zu Lasten der Leistungs- und... und Gallup Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen geht. Gallup Engagement Index 2001-2011 16% 15% 12% 13% 13% 13% 12% 13% 11% 13% 14% 69% 69% 70% 69% 69% 68% 68% 67% 66% 66% 63% 15% 16% 18% 18% 18% 19% 20% 20% 23% 21% 23% 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 hohe geringe Emotionale Bindung Basis: Arbeitnehmer ab 18 Jahre zum eigenen Arbeitsplatz Quelle: Gallup Institut keine Grafik: www.berkemeyer.net Führung 2.0? 17Was bedeutet Führung heute? http://www.flickr.com/photos/icedsoul/ Führung 2.0? 18
  10. 10. Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen idealen Chef aus?(bis zu 5 Antworten möglich - Angaben in %) Beitraining, 2012 Führung 2.0? 19Motivatoren (Birkinshaw/Rollins/Turconi, Oktober 2011) Intellectual challenge 3,7Opportunities for advancement 3,6 Working with good collegues 3,6 Level of responsibility 3,5 Recognition for my work 3,5 Independence 3,4 Salary 3,4 Work-life balance 3,3 1 2 3 4 Führung 2.0? 20
  11. 11. Die Geführten: Erwartungen von jungen Professionals an die Arbeitsstelle (DIS AG; Sonntag/Wald, 2011) fordernde$Aufgaben$ 78%$ flexible$Arbeitszeiten$ 65%$ hoher$Verdienst$ 55%$ Familienfreundlichkeit$ 51%$ flexibler$Arbeitsort$(z.$B.$HomeGOffice)$ 39%$ Möglichkeit$einer$bezahlten$Auszeit$ 21%$ 0%$ 10%$ 20%$ 30%$ 40%$ 50%$ 60%$ 70%$ 80%$ 90%$ n = 648 Führung 2.0? 21 Führung 2.0: Erfahrungen - übernehmen & weiterentwickeln Führen in virtuellen Teams Führung 2.0 M M Highlights Wichtige Konsequenzen- Emergente Entwicklungen/Selbstorganisation - mit Emergenz umgehen - Bedeutung des Vertrauens - Vertrauen aufbauen und leben - geteilte Führung - Klärung: Verteilung Führungsaufgaben - Rolle der Vorbereitung - Rolle der Vorbereitung - Aufgabenorientierung im Fokus - Neues Verhältnis von Aufgaben- und - besondere Maßnahmen zur Förderung der Beziehungsorientierung Beziehungsorientierung Führung 2.0? 22
  12. 12. Führung 2.0: Erwartungen berücksichtigen - beim Einsatzvon Social Media (DIS-AG; Sonntag/Wald, 2011)" Mit zunehmender Präsenz von Social Media in der täglichen Arbeit wachsen insbesondere die Anforderungen an die #Aktualität von Informationen #Vernetzung und Zusammenarbeit #Möglichkeit des Zugriffs auf Informationen #Kenntnis von Stellenangeboten #Möglichkeiten zur Beteiligung #(Bessere Arbeitsatmosphäre) Führung 2.0? 23Motivation, Engagement, Zufriedenheit mit Social Media?• Aufgabengestaltung - Umgang mit Informationen• Transparenz und Mitarbeiterzufriedenheit (Transparenz-Studie 2011) • Je transparenter Mitarbeiter ihren Arbeitgeber empfinden, desto häufiger sind sie (sehr) zufrieden in ihrem Unternehmen.• Übertragung von Verantwortung, Feedback von Führungskraft, anderen Mitarbeitern und Kunden• Beziehung zur Führungskraft - Aufbau von Vertrauen• Mitarbeiter-Netzwerke und Communitys - neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zum Wissens-/Erfahrungsaustausch • Old-Boys-Netzwerke verlieren schrittweise ihre Bedeutung• Umfassende Möglichkeiten zum Lernen Führung 2.0? 24
  13. 13. Führung 2.0:Neue Relation von Aufgaben- und BeziehungsorientierungBeziehungsorientierung: Aufgabenorientierung: eher direkt führen eher indirekt führen erläutern Vision formulieren Ziele erklären Ziele kommunizieren Zusammenarbeit fördern Standards setzen Wissen teilen Machtverteilung Guidelines implementieren Freiräume schaffen Tools nutzen implementieren & Beziehungen aufbauen & neue Rolle annehmen durchsetzen (Kontrolle) pflegen Medienkompetenz technische Voraussetzungen entwickeln schaffen Empowerment Vertrauen bilden und systematische Beteiligung sichern Führung 2.0? 25Führung 2.0: Aufgabe - Beziehung - Vertrauen Beziehungen Vertrauen Aufrichtigkeit/ Integrität pflegen Offenheit Aufbau Reputation Beziehungen Sachverhalte achten & pflegen Beziehung erläutern Kontrolle abgeben Kommunikations- stil Medienkompetenz Verbindlichkeit Kommunikations- fähigkeit Regeln & Stan- dards definieren Geschwindigkeit Aufgabe Führung 2.0? 26
  14. 14. Die zehn Elemente der offenen Führung (Li, 2010) Informations- teilung Entscheidungen Erklärend Aktuell Zentralisiert Aufnahmebereit Demokratisch Offene Kanäle Selbst-gesteuert Crowdsourcing Verteilt Plattformen Führung 2.0? 27Von der alten zur neuen Führung: Hinweise & Überlegungen Strategie & Führung Restriktiver Umgang mit Informationen neue Transparenz Reputationsaufbau Rolle/n M e d neue i Beziehungsorientierung Beziehungen „alte“ „neue“ e n k o neue Führung Führung m p Beteiligungsstrategie Mitwirkung e t e Crowdsourcing Führung 1.0 n z Führung 2.0 Communities Social Kontrolle Collaboration Vertrauen Entwicklung wird flankiert durch Social Media Kompetenz-, Beziehungs- und Reputationsaufbau Führung 2.0? 28
  15. 15. Führung 2.0: Aufgabe - Beziehung - Vertrauen Vertrauen Aufrichtigkeit/ Integrität Beziehungen Soziale pflegen Netzwerke E Zusammen- Offenheit arbeit Feedback Aufbau Reale Meetings M Reputation Beziehungen Virtuelle EBeziehung Sachverhalte Blogs erläutern achten & pflegen Meetings Kontrolle abgeben R Kommunikations- stil Sprechen Lernen 2.0 Medienkompetenz Empowerment G Kommunikations- Zugriff auf Informationen Verbindlichkeit E Strukturieren Zuhören fähigkeit Regeln & Stan- N dards definieren Selbst- management Geschwindigkeit Z Aufgabe Führung 2.0? 29Führung 2.0: Alte & neue Tools• Blogs der Führungskräfte und Mitarbeiter• Bewertungsmöglichkeiten - Unternehmen, Führungskräfte, Mitarbeiter• Interne soziale Netzwerke, Interne Communities (verschiedene Größen)• Virtuelle Meetings, Q&As mit Führungsmannschaft, erweiterte Telefonkonferenzen• neue Möglichkeiten zur Selbstentwicklung, zum Lernen, zum Erfahrungsaustausch• Apps für die Kommunikation/Abonnements• Innovations-Plattformen und Jams• Virtuelle Unternehmenspiele• Open Grading Systeme/Open Source• Liquid Feedback auch im betrieb- lichen Rahmen Führung 2.0? 30
  16. 16. und Führung 2.0? Ziele erreicht Zufriedene und bzw. gebundene Aufgaben erfüllt Mitarbeiter + Ziele selbständig Zusammenarbeit erreicht, Verantwor- verbessert tung geteilt Vertrauen erlebt Gezielte Nutzung von Social Media = Führung 2.0 Führung 2.0? 31Anmerkungen & Notizen Führung 2.0? 32

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