Stunde 7 Hygienische Händedesinfektion

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Stunde 7 Hygienische Händedesinfektion

  1. 1. Hygienische Händedesinfektion
  2. 2. Die Hygiene ist ein zentraler Faktor der Qualitätssicherung im Krankenhaus Die meistgebrauchten medizinischen Instrumente sind die Hände! Um Patienten vor Infektionen zu schützen ist die anerkannt wichtigste Maßnahme die Händedesinfektion.
  3. 3. Händedesinfektion  Expositionsprohylaxe:  Nichtkontamination – Non-Touchtechnik  Einmalhandschuhe  Die Händedesinfektion ist wesentlich wirksamer in der Keimbeseitigung als das Waschen der Hände.
  4. 4. Händedesinfektion  Die hygienische Händedesinfektion soll transiente Keime beseitigen.  Die chirurgische Händedesinfektion soll transiente und residente Keime beseitigen. Sie ist Teil der chirurgischen Händevorbereitung und gilt für alle operativen Eingriffe.  Wichtiger als jede Desinfektion ist allerdings die Nichtkontamination!
  5. 5. Ziel der hygienischen Händedesinfektion  Die durch ärztliche oder pflegerische Handlung erfolgte Kontamination der Hände zu beseitigen oder vor kleinen, kurzen, ärztlichen oder pflegerischen Eingriffen die Infektionswahrscheinlichkeit durch Hautkeime zu senken.  Verhütung und Bekämpfung der Übertragung von Mikroorganismen durch die Hände und zum Selbstschutz (Abtötung der transienten Hautflora = Anflug- und Kontaktkeime).
  6. 6. Vorgangsweise wenn überhaupt erforderlich...
  7. 7. Ausnahme – verunreinigte Hände  Hände mit nassem Einmalhandtuch vorreinigen  Tuch kontaminationsfrei entsorgen  Hände unter fließendem Wasser ohne Verspritzen von Schmutz sorgfältig sauber spülen  Mit Einmalhandtuch trocknen (auch dieses kontaminationsfrei entsorgen!) und schließlich  Hände mit alkoholischem Präparat desinfizieren  Das Waschbecken muss anschließend gründlich wischdesinfiziert werden.
  8. 8. Voraussetzungen für eine adäquate Händedesinfektion • Die Nägel müssen kurz gehalten werden - Abschluss Fingerkuppe • Kein Nagellack - auch kein farbloser Lack • Keine künstlichen Fingernägel • Kein Fingernagelschmuck - z.B. Steine • Hand/Fingerschmuck inkl. Ehering, Armbanduhren, Freundschaftsbänder und Ähnliches sind vor medizinischen und/oder pflegerischen Handlungen an Patientinnen und Patienten abzulegen • Das untere Drittel der Unterarme (ca. Handbreite über Handgelenk) darf nicht bedeckt sein Verunreinigte Hände sind vor der Händedesinfektion zu waschen und zu trocknen
  9. 9. Voraussetzungen seitens der Gesundheitseinrichtungen • Gelistetes alkoholisches Händedesinfektionsmittel (z.B. ÖGHMP, VAH) • Ausreichende Anzahl und leicht erreichbare Händedesinfektionsmittelspender in Pa-tientInnennähe • Kittelflaschen für Bereiche wo die Anbringung von Spendern technisch nicht möglich ist oder zu einem PatientInnenrisiko führen kann (Kinder, Psychiatrie) • Ausreichende Anzahl von korrekt ausgestatteten Handwaschplätzen (siehe Richtlinie Nr. 26) Handpflegeprodukte sind zur Verfügung zu stellen (keine Tiegel)
  10. 10. Verschiedene Desinfektionsmittelspender
  11. 11. Wartung der DM-Spender Auf Reinigung, besonders der Eurospender, ist zu achten!
  12. 12. Ziel: Abtötung der transienten Hautflora. Verhütung und Bekämpfung der Übertragung von Mikroorganismen durch die Hände und Selbstschutz!
  13. 13. Wann? – 5 Indikationen zur Händedesinfektion
  14. 14. Wann?
  15. 15. Eigenverantwortliche Händedesinfektion
  16. 16. Video - Händedesinfektion Kittelflasche
  17. 17. Videotutorials zur Händedesinfektion

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