Spirochäten
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Von Bedeutung sind:
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Hygieneskriptum 2014
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Geschlechtskrankheit
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Hygieneskriptum 2014
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Hygieneskriptum 2014
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Lyme-Borreliose
(Erythema migrans-Erkrankung)
Erreger:
Borrelia burgdorferi, gram neagtive
schraubenförmige, sehr beweglic...
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Beuchert, Glaser Präsentationen zum
Hygieneskriptum 2014
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Lyme-Borreliose – Epidemiologie,
Übertragung, IKZ
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Zeckenzangen, Zeckenkarten
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Beuchert, Glaser Präsentationen zum
Hygieneskriptum 2014
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• Es bildet sich um die Stich...
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Hygieneskriptum 2014
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Lyme Borreliose – weiterer Krankheitsverlauf
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Beuchert, Glaser Präsentationen zum
Hygieneskriptum 2014
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Lyme-Borreliose – Diagnose,
Therapie, Komplikation ...
Leptospirose
(Zoonose)
Erreger:
Leptospiren, spiralig geformte, gut bewegliche Bakterien,
alle pathogenen
Leptospiren habe...
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Beuchert, Glaser Präsentationen zum
Hygieneskriptum 2014
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Leptospirose – Epidemiologie,
Übertragung, IKZ, Kra...
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Hygieneskriptum 2014
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Leptospirose – Therapie, Prophylaxe,
zu beachten
Th...
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10. und 11. Stunde Spirochäten

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Stunde 10 und 11 - Spirochäten

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10. und 11. Stunde Spirochäten

  1. 1. Spirochäten Spirochäten (griech. – gedrehtes Haar) wegen ihres eigenartigen Aussehens und ihrer guten Beweglichkeit  Sonderstellung im Bakterienreich. Durch Gramfärbung lassen sie sich nur unbefriedigend nachweisen. Unter dem Mikroskop erkennt man sie aber leicht an der Form. 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 1
  2. 2. Von Bedeutung sind: 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 2 • Treponema: z.B. T. pallidum (Lues, Syphilis) • Borrelia: z.B. Borrelia burgdorferi (Lyme- Krankheit) • Leptospira: z.B. Leptospira icterohaemorrhagica (Leptospirose) Zudem gibt es eine Reihe von apathogenen Spiralbakterien in der physiologischen Flora der Mund- und Darmschleimhaut.
  3. 3. Lues (Syphilis) Geschlechtskrankheit Erreger: Treponema pallidum 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 3
  4. 4. Lues – Epidemiologie, Übertragung und IKZ 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 4 Epidemiologie: weltweit Übertragung: über Geschlechtsverkehr, diaplazentar IKZ: 2-3 Wochen
  5. 5. Lues – 3-phasiger Verlauf Lues I 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 5 Lues I: zunächst Vermehrung an der Eintrittspforte  Primäraffekt= nässendes schmerzloses Ulkus, mit hartem Rand und Grund = harter Schanker. Die regionalen (meist Leisten-) Lymphknoten sind angeschwollen  spontane Ausheilung der Symptome Ulkus durum und Lymphadenitis = syphilitischer Primärkomplex  schmerzloses oder schmerzarmes Geschwür, ist gerötet und sondert eine farblose Flüssigkeit ab. Diese Flüssigkeit enthält viele Erreger, ist also äußerst ansteckend. Penis, Vagina, Mund, Rachen, Enddarm - Persistenz der Keime!!
  6. 6. Lues II 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 6 Lues II: Bakteriämie aus dem Primärherd, Sekundärstadium nach ca. 8 Wochen: • grippeartige Symptome (Fieber, Krankheitsgefühl..) • Lymphknoten im ganzen Körper sind geschwollen, • Genereller Hautausschlag = typische syphilitische Exantheme • Kupferfarbene Knötchen = Condylomata lata • Auch Schleimhaut betroffen (Enantheme)  Angina spezifica • Haarausfall Weiterer Verlauf: • Spontane Ausheilung • Lues latens  keine Symptome, aber serologisch positiv • Lues Stadium III
  7. 7. Lues III und IV 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 7 • nach Jahren, Pat. ist nicht mehr infektiös, kommt es zu • Infektallergischen granulomatösen Entzündungen = Gummen od. Syphilome = Befall der Haut, Knochen, Leber, Herz und Gefäße (Angiitis). • Neurolues  ZNS-Befall mit Rückenmarkschwindsucht (progressive Paralyse), unsicherer Gang, Beeinträchtigung der Intelligenz – fortschreitende Demenz bzw. Psychose
  8. 8. Konnatale Lues 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 8 Konnatale Lues  Eine Infektion des Feten in der 2. Schwangerschaftshälfte führt meist zum Absterben des Kindes. Bei Lebendgeborenen finden sich Veränderungen des Knochengerüstes, der Zähne (Tonnenzähne), Sattelnase, Innenohrschwerhörigkeit. Ein Dauerschnupfen kann ein erstes Warnsymptom sein.
  9. 9. Lues – Diagnose, Therapie, Prophylaxe, zu beachten: 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 9 Diagnose: Abstriche, Serologie, Screening in der Schwangerschaft, Dunkelfeldmikroskop Therapie: Antibiotikum, Penicillin, Partnermitbehandlung Prophylaxe: Kondom Zu beachten: Meldepflicht, Behandlungszwang!
  10. 10. Lyme-Borreliose (Erythema migrans-Erkrankung) Erreger: Borrelia burgdorferi, gram neagtive schraubenförmige, sehr bewegliche Fäden 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 10
  11. 11. 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 11 Lyme-Borreliose – Epidemiologie, Übertragung, IKZ Epidemiologie: weltweit Übertragung: Zeckenstich IKZ: 3-30 Tage
  12. 12. Zeckenzangen, Zeckenkarten
  13. 13. 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 13 Lyme - Krankheitsbild • Es bildet sich um die Stichstelle eine Rötung (Erythem), diese Rötung kann im Hautniveau ringförmig um die Einstichstelle wandern und im weiteren Verlauf zentral abblassen. • Allgemeinsymptome wie Fieber, Kopfschmerzen sowie Lymphknotenschwellungen können Begleiterscheinungen sein. Kann zum Teil unbehandelt abheilen.
  14. 14. 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 14 Lyme Borreliose – weiterer Krankheitsverlauf bei etwa der Hälfte der unbehandelten Patienten nach wenigen Monaten : • Lyme-Arthritis (Schmerzen und Schwellung in den großen Gelenken), • Neuroborreliose (Nervenschmerzen, Meningitis, Nervenlähmungen) • eine späte Neuroborreliose kann als Polyneuropathie oder Enzephalopathie auftreten • Acrodermatitis chronica arthrophicans = zigarettenpapierdünne Haut im Akrenbereich – keine Heilung • Lymphozytom = Knötchen unter der Haut, häufiger bei Frauen
  15. 15. 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 15 Lyme-Borreliose – Diagnose, Therapie, Komplikation und Prophylaxe Diagnose: Serologie, Hauterscheinungen Therapie: Antibiotikum Komplikationen: Tod bei Herzbeteiligung (Myocarditis) Prophylaxe: Impfung in Erprobung
  16. 16. Leptospirose (Zoonose) Erreger: Leptospiren, spiralig geformte, gut bewegliche Bakterien, alle pathogenen Leptospiren haben Erregerreservoir in warmblütigen Tieren (v.a. Ratten), Hunden  Bakterien werden mit Urin ausgeschieden. 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 16
  17. 17. 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 17 Leptospirose – Epidemiologie, Übertragung, IKZ, Krankheitsbild Epidemiologie: Kanalisation, überall wo es stehende Gewässer gibt Übertragung: direkter Kontakt der Person zum infizierten Tier (Tierarzt, Tierpfleger..) Indirekter Kontakt – tierischer Urin in Gewässern IKZ: ca. 2 Wochen Krankheitsbild: milde grippeähnliche Symptome, bis zu schwersten ikterischen Formen mit Nieren-, Milz- und Leberbeteiligung.
  18. 18. 21.09.2015 Beuchert, Glaser Präsentationen zum Hygieneskriptum 2014 18 Leptospirose – Therapie, Prophylaxe, zu beachten Therapie: Antibiotika Prophylaxe: Impfung für Risikoberufsgruppen (z.B. Kanalarbeiter, Tierärzte) Zu beachten: Meldepflicht

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