„Mind Mapping“      Referent: Dipl.-Kfm. Oliver Aflenzer            IHK Bochum, 07.02.2011Forum: Wirtschaftsjunioren im mi...
ReferentOliver Aflenzer  Manager Finance & Accounting  InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG  Seit 10 Jahren in Führungsverantw...
Wichtige UnternehmereigenschaftenFachkompetenz                                             Durchsetzungsvermögen          ...
Zitat I: Kreativität„Was vorstellbar ist, ist auch machbar!“ (Albert Einstein, dt.-amerikan. Physiker, 1879 - 1955)       ...
Zitat II: Kreativität“The Lord gave us two ends – one to sit on   and the other to think with. Success depends on which on...
Das Gehirn – einige FaktenGewicht: ca. 1.200 – 1.400 g~2% der Körpermasse, ~20% d. Sauerstoffs, ~25% d. GlukoseNervenzelle...
Neuronale Netzwerke                      Input über sensorische Felder                      Verarbeitung über Assoziations...
Prinzip der Informationsverarbeitung                      Gehirn verfügt über ca. 700 Schichten,                      d.h....
Top Down-ProzesseInformationsverarbeitung erfolgt nicht nur Bottom-Up, sondern auch Top-DownFrühere Erfahrungen beeinfluss...
Top Down-Prozesse / Bsp. I                             10
Top Down-Prozesse / Bsp. II                              11
Top Down-Prozesse / Bsp. III                               12
Entscheidungsmatrix                      13
Vorstufe: Brain Storming• Entwickelt durch amerik.  Werbefachmann Alex Osborne in den  1940er Jahren• Dient dem Finden mög...
Brain Storming – Voraussetzungen• Abgeschlossener Raum („Kreative Umgebung“)• Teamteilnehmer aus verschiedenen Fachrichtun...
Brain Storming – Ideenfindung• Ideenfindung (eigentliches Brainstorming)   •   Zeit festlegen (Phase I: 7-8 min. Phase II:...
Brain Storming – Bewertung• Bewertung   • Gruppe beurteilt die Ideen hinsichtlich ihres Lösungsgehaltes   • Bildung von lo...
Brain Storming – Entscheidung• Entscheidung   • Nochmalige Eingrenzung auf die TOP 5 Ideen     (Handhabbare Anzahl)   • Ge...
Brain Storming - Beispiel                            19
Mind Mapping – Radiales Denken„Mind Mapping stellt den äußeren Spiegel des radialen Denkens dar!“                         ...
Mind Mapping – Nutzung beider Gehirnhälften                                              21
Mind Mapping – Nutzung aller Fähigkeiten                                           22
Mind Mapping – Vorbereitung                              23
Mind Mapping - Einstieg                          24
Mind Mapping – Brain Structure                                 25
Mind Mapping – Blockadebrecher                                 26
Mind Mapping – Betonung                          27
Mind Mapping – Assoziationen                               28
Mind Mapping – Deutlichkeit                              29
Mind Mapping – Eigener Stil                              30
Mind Mapping – Vorteile ggü. linearen Notizen                                                31
Mind Mapping – Beispiele (WJ)                                32
Mind Mapping – Beispiel „Glück“                                  33
Mind Mapping: ÜbungStellt euch vor, ihr seid Materialforscher/-ingenieure. EinBremsenhersteller für Lkws bittet euch bei d...
EndeVielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!                                       35
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Mind Mapping

2.107 Aufrufe

Veröffentlicht am

Eine Mind-Map (englisch: mind map; auch: Gedanken[land]karte, Gedächtnis[land]karte) beschreibt eine besonders von Tony Buzan geprägte kognitive Technik, die man z. B. zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes, zum Planen oder für Mitschriften nutzen kann. Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeiten des Gehirns zu nutzen. Die Mind-Map wird nach bestimmten Regeln erstellt und gelesen. Den Prozess bzw. das Themengebiet bzw. die Technik bezeichnet man als Mind-Mapping.

Veröffentlicht in: Business
1 Kommentar
1 Gefällt mir
Statistik
Notizen
Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
2.107
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
10
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
1
Gefällt mir
1
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Mind Mapping

  1. 1. „Mind Mapping“ Referent: Dipl.-Kfm. Oliver Aflenzer IHK Bochum, 07.02.2011Forum: Wirtschaftsjunioren im mittleren Ruhrgebiet 1
  2. 2. ReferentOliver Aflenzer Manager Finance & Accounting InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG Seit 10 Jahren in Führungsverantwortung (Mittelstand im Konzern) Seit 2006 aktiv bei den WJ Bochum (seit 4 Jahren „Förderer“) 2
  3. 3. Wichtige UnternehmereigenschaftenFachkompetenz Durchsetzungsvermögen AnalytischesAusdauer Kreativität Denkvermögen Interpersonal Skills Mut Hinweis: Die o.g. „Sammlung“ ist rein exemplarisch und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! 3
  4. 4. Zitat I: Kreativität„Was vorstellbar ist, ist auch machbar!“ (Albert Einstein, dt.-amerikan. Physiker, 1879 - 1955) 4
  5. 5. Zitat II: Kreativität“The Lord gave us two ends – one to sit on and the other to think with. Success depends on which one we use the most.” (“Ann Landers” aka Eppie Lederer, US-amerikanische Zeitungskolumnistin, 1918 - 2002) 5
  6. 6. Das Gehirn – einige FaktenGewicht: ca. 1.200 – 1.400 g~2% der Körpermasse, ~20% d. Sauerstoffs, ~25% d. GlukoseNervenzellen (Neuronen): ~ 100 Milliarden (jedes Neuron ist mit durchschn. 1.000 Synapsen verbunden)Synapsen (Kontaktstelle zwischen Nervenzellen zwecks Erregungsübertragung): ~100 BillionenGroßhirnrinde (Cortex) enthält ca. 19-23 Mrd. NervenzellenLänge der Nervenbahnen: ~5,8 Mio. Km (ca. 145-facher Erdumfang)Bestandteile der Großhirnrindenfelder (Cortex): Primäre Felder: Sensorische Felder: Verarbeitung von Information durch Wahrnehmung (z.B. Empfinden, Sehen, Hören, Riechen, Tasten, Schmecken, etc.) Motorische Felder: Bewegung Gedanken- und Antriebsfelder (Assoziationsfelder): Abstimmung verschiedener Funktionen aufeinander [“Denken”, “Abspeichern” (Gedächtnis)]~1013-1016 analoge Rechenoperationen pro Sekunde(Computervergleich: Intel’s “Terascale” mit 80 Prozessorkernen schafft ~1012Rechenoperationen pro Sekunde; allerdings mit bis zu 5.000-fach höheremEnergiebedarf)Speicherkapazität i.F.v. chemischen Informationen in den Synapsen: ~2 Petabyte(Petabyte (PB) 1015 Byte = 1.000.000.000.000.000 Byte) 6
  7. 7. Neuronale Netzwerke Input über sensorische Felder Verarbeitung über Assoziationsfelder (Prinzip der Zwischenschicht) Output über motorische Felder Cortex hat kaum direkte Verbindung nach “draussen”, d.h. das Großhrin beschäftigt sich fast nur mit sich selbst: => Ermittlung allgemeiner Strukturen aus Erfahrungen mit der Umwelt => Abbildung regelhafter Zusammenhänge der Umgebung => Geschicktes Ableiten eines differenzierten Verhaltensrepertoires Primäre Bereiche (hell) => Sensotik & Motorik Assoziationsfelder (dunkel) => Denken 7
  8. 8. Prinzip der Informationsverarbeitung Gehirn verfügt über ca. 700 Schichten, d.h. spezialisierte einzelne Areale Gehirn sammelt Input über sensorische und motorische Felder und speicher diese ab Erfahrungen werden in den Zwischen- schichten (Assoziationsfeldern) analy- siert u. interpretiert “Gefilterte Erfahrungen werden auf “Kortikalen Landkarten” abgelegt Hier: Bottom Up-Prozess 8
  9. 9. Top Down-ProzesseInformationsverarbeitung erfolgt nicht nur Bottom-Up, sondern auch Top-DownFrühere Erfahrungen beeinflussen das tatsächlichGeseheneWahrnehmung geschieht nicht nur aus der Analysevon Eingangssignalen noch durch reine Synthese,sondern vielmehr durch einen interaktiven Prozess(Prozess des Verstehens) 9
  10. 10. Top Down-Prozesse / Bsp. I 10
  11. 11. Top Down-Prozesse / Bsp. II 11
  12. 12. Top Down-Prozesse / Bsp. III 12
  13. 13. Entscheidungsmatrix 13
  14. 14. Vorstufe: Brain Storming• Entwickelt durch amerik. Werbefachmann Alex Osborne in den 1940er Jahren• Dient dem Finden möglichst vielen Idee zur Lösung eines Problems in möglichst kurzer Zeit ohne viel Vorbereitung 14
  15. 15. Brain Storming – Voraussetzungen• Abgeschlossener Raum („Kreative Umgebung“)• Teamteilnehmer aus verschiedenen Fachrichtungen mit vielseitigem, breitem Wissen und unterschiedlichen Alltagserfahrungen (Breite der Ideenvariabilität)• Optimale Gruppengröße 5-7 Personen• Gedanken zur Fragestellung machen zwecks richtiger Ausrichtung der Ideen auf die Problemlösung• Fragestellung auf Flipchart notieren 15
  16. 16. Brain Storming – Ideenfindung• Ideenfindung (eigentliches Brainstorming) • Zeit festlegen (Phase I: 7-8 min. Phase II: 1 min. Pause Phase III: 5 min.) • Moderator festlegen • Quantität zählt! Je mehr Ideen, desto besser! • Zurufen der Ideen (einschl. Verbessern oder Ergänzen vorhandener Ideen) • Jede Meinung zählt („Je ausgefallener, desto besser“) • Keine Erläuterung wie ein Vorschlag zu verstehen ist (keine Gruppendiskussion) • Gruppe stimuliert sich gegenseitig („kognitive Anregung“) • Keine Kommentare, keine Kritik, keine Killermimik, keine Ablenkung • Sichtbare Notierung der Vorschläge auf bspw. Flipchart („Kreuz und quer“ ohne Muster) 16
  17. 17. Brain Storming – Bewertung• Bewertung • Gruppe beurteilt die Ideen hinsichtlich ihres Lösungsgehaltes • Bildung von logischen Mustern oder Zusammenhängen („Cluster“) • Herausfiltern der bspw. 10 besten Ideen • Zügige Durchführung (5-10 Minuten) • Bewertung mit Punkten pro Teilnehmer oder Abstimmung • Vermeidung großer Diskussionen 17
  18. 18. Brain Storming – Entscheidung• Entscheidung • Nochmalige Eingrenzung auf die TOP 5 Ideen (Handhabbare Anzahl) • Genaue Analyse und Prüfung bzgl. des Lösungsbeitrages • Zügige Durchführung (5-10 Minuten) • Bewertung mit Punkten pro Teilnehmer oder Abstimmung • Aufbaustufe: Mind Mapping 18
  19. 19. Brain Storming - Beispiel 19
  20. 20. Mind Mapping – Radiales Denken„Mind Mapping stellt den äußeren Spiegel des radialen Denkens dar!“ 20
  21. 21. Mind Mapping – Nutzung beider Gehirnhälften 21
  22. 22. Mind Mapping – Nutzung aller Fähigkeiten 22
  23. 23. Mind Mapping – Vorbereitung 23
  24. 24. Mind Mapping - Einstieg 24
  25. 25. Mind Mapping – Brain Structure 25
  26. 26. Mind Mapping – Blockadebrecher 26
  27. 27. Mind Mapping – Betonung 27
  28. 28. Mind Mapping – Assoziationen 28
  29. 29. Mind Mapping – Deutlichkeit 29
  30. 30. Mind Mapping – Eigener Stil 30
  31. 31. Mind Mapping – Vorteile ggü. linearen Notizen 31
  32. 32. Mind Mapping – Beispiele (WJ) 32
  33. 33. Mind Mapping – Beispiel „Glück“ 33
  34. 34. Mind Mapping: ÜbungStellt euch vor, ihr seid Materialforscher/-ingenieure. EinBremsenhersteller für Lkws bittet euch bei der Entwicklungneuer Bremsen mitzuarbeiten. Euer besondere Fokus solldabei auf den Bremsklötzen liegen. Hier will man unbe-dingt einen „technologischen Sprung“ schaffen! Was müsst ihr bei eurer Entwicklung bedenken? Welche Elemente sind dabei besonders wichtig? Wo liegt eine Möglichkeit für eine entscheidende Neuentwicklung? 34
  35. 35. EndeVielen Dank für Eure Aufmerksamkeit! 35

×