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Rückblick 
• 1978 
– “Im Rahmen der Frühförderung gewinnt neben der 
entwicklungsgerechten erzieherischen Betreuung des 
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Lerntherapie
Biomedizinisches Modell 
Zelle 
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Gesundheit 
Krankheit 
Störung 
Therapie 
Behinderung
Wie können wir richtig helfen? 
• Mit mehr Geld? 
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Wie können wir richtig helfen? 
• Mit Hilfsmitteln? 
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Was bedeutet “richtig helfen”? 
• “Die richtigen Dinge tun”* (Effektivität) 
– “Kinder mit Behinderungen oder die von Behi...
Was ist Frühförderung? 
„spezielle Hilfsangebote für Kinder vorwiegend im Vorschulalter mit körperlichen, geistigen oder 
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Bio-psycho-soziales Modell - ICF 
Gesundheitszustand 
(Störung oder Krankheit, ICD) 
Umweltfaktoren 
• materiell 
• sozial...
Was bedeutet “richtig helfen”? 
• “Die richtigen Dinge tun”* (Effektivität) – “Frühförderung” 
• “Die Dinge richtig tun”* ...
Voraussetzungen für gute 
Frühförderung 
• Informationen (ICF) 
• Komplexität erkennen, verstehen und erklären 
• Gestärkt...
“Expertise” – CanMEDS 
• Fachkompetenz und: 
– Kommunikation 
– Management 
– Zusammenarbeit 
– Vertretung des Patienten 
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“Menschen” – Die Helfer 
• Meine Kompetenzen 
– Kann ich zuhören? 
– Kann ich erklären? 
– Kann ich fürsprechen? 
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“Menschen” – Kinder und Familien 
• Die anderen Menschen 
– Was will das Kind? 
– Was wollen die Eltern? 
– Kenne ich das ...
F-Words
F-Words 
Diane Kay 
@DianeMKay
Diane Kay 
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F-WORT VERTRAG 
Von____________ Alter_______________ 
Bitte bedenke die folgenden Dinge, wenn wir z...
Zieldefinition 
Darrah, 2008 
Aktivitäten 40 - 68% 
Teilhabe 0 – 14 % 
Körperfunktionen 18 - 60%
Zieldefinition 
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Pollock, 2014
Familienzentriertheit 
• “Je familienzentrierter die Fachleute 
empfunden wurden, umso stärker war bei den 
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Helfe ich richtig? 
• Die Methoden 
– Welche Evidenz besteht? 
– Passt die Methode zu den 
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Erforschung von effizienten 
Fördermethoden 
• ist komplex 
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Wie kann Forschung helfen? 
“Hilfe ist keine Hilfe, wenn sie nicht hilfreich ist” “Hilfe, die nicht hilfreich ist, kann sc...
Beurteilung von Fördermethoden 
• Evidenz: 
– “evidence-based medicine”(EBM), McMaster 
University, 1990 
– Hierarchie von...
Beurteilung von Fördermethoden 
• Evidenz in der Praxis: 
– “Entscheidungen werden nie alleine von der vorhandenen 
Eviden...
Evidenz basierte Praxis 
Beste 
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Studien zu chronischen Erkrankungen bei Kindern 
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Wo finde ich Informationen? 
• Studien 
• Übersichtsarbeiten 
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Beispiele 
CEBC: http://www.cebc4cw.org 
Datenbank über Programme zum Kinder-und 
Jugendschutz 
• 282 unterschiedliche Pro...
Beispiele 
• Circle of Security (Powell, B., et al., 2013) 
• Right from the Start (Niccols, A., 2008) 
• Incredible Years...
Zusammenfassung 
• Frühförderung ist effektiv 
• Gute Frühförderung bezieht Kinder und Eltern 
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Ausblick 
• “…Für diese Arbeit ist vor allem festzuhalten, daß der 
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Herzlichen Glückwunsch 
und vielen Dank!
Celebrating 25 years 
Family-Youth Research Symposium 
on November 22, 2014 
CanChild – What we Can Do Together! 
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Literatur 
• Bogard, K. and M. Mellody, Eds. (2014). The Cost of Inaction for Young Children Globally. Washington, 
D.C., ...
Literatur 
• Hobbel, S. and M. B. Drugli (2013). "Symptom changes of oppositional defiant disorder after treatment with th...
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Festvortrag zum 50. Jubiläum des Zentrums für Frühförderung und Frühbehandlung Köln.

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  • Krankheit ist als zelluläre Störung definiert, die letzendlich auch den Namen der Diagnose ergibt.”Ohne Diagnose keine Therapie”
  • Der Gesetzgeber sieht vor, dass Kinder mit Behinderungen oder die von Behinderung bedroht sind, Anspruch auf Frühförderung haben.
    Verschiedene Studien haben die Wirksamkeit von Frühförderung belegt. Cochrane reviews gelten als eine Zusammenfassung der besten verfügbaren Evidenz zu einem bestimmten Thema. Dieser Review hat nur die Studien einbezogen, die randomisierte Vergleiche beschrieben und kommt zu dem Schluss, dass Frühförderung bei ehemaligen Frügeborenen zu positiven Veränderungen in der motorischen und kognitiven Entwicklung imVorschulalter führt.

    In den ersten 3 Lebensjahren bilden sich im kindlichen Gehirn 700 neue Nervenverbindungen pro Sekunde!
    Im Alter von 18 Monaten machen sich schon Unterschiede in der Sprachentwicklung je nach Umfeld bemerkbar.
    Die Wahrscheinlichkeit einer Entwicklungsverzögerung liegt bei 90 – 100% wenn Kinder 6 bis 7 Risikofaktoren wie Misshandlung, Armut, psychische Erkrankungen eines Elternteils, alleinerziehende Eltern, niedriges Bildungsniveau der Eltern ausgesetzt worden sind.
    Erwachsene, die sich an 7 bis 8 traumatische Erlebnisse in der Kindheit erinnern (häusliche Gewalt, Misshandlung) haben eine 3x so hohe Rate von Herz-Kreislauferkrankungen.
    Jeder in Frühförderung investierte Dollar führt zu einem “return of Investment” von 4 bis 9 Dollar.
  • „spezielle Hilfsangebote für Kinder vorwiegend im Vorschulalter mit körperlichen, geistigen oder seelischen Auffälligkeiten und für ihre Bezugspersonen mit dem Ziel, eine Entwicklungsgefährdung möglichst früh zu erkennen und mittels der Angebote dazu beizutragen, dem Kind die bestmöglichen Bedingungen zum Aufbau seiner Persönlichkeit und zur Entwicklung seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Alltagsbewältigung zukommen zu lassen.
    Die Hilfsangebote dienen der Kompetenzsteigerung, werden jedoch nicht vom Leistungsstand des einzelnen Kindes oder dessen Perspektiven abhängig gemacht. Sie haben die Eckpfeiler Prävention, Förderung und Kooperation mit den Bezugspersonen und können in vielfältiger Art und durch verschiedene Berufsgruppen erfolgen;
    sie sind dabei stets den Grundprinzipien Interdisziplinarität, Ganzheitlichkeit, Familienorientierung und sozialer Integration verpflichtet und beziehen das soziale Umfeld mit ein“ (Sohns, 1998)
  • Die Hierarchie geht von Einzelfallbeschreibungen/Erfahrungen über Studien bis hin zu randomisierten Doppel-Blind-Studien und schließlich systematischen Übersichtsarbeiten und Metaanalysen.
  • Wirksamkeit der Frühförderung

    1. 1. Research Making a Difference www.canchild.ca Wirksamkeit der Frühförderung - wie können wir richtig helfen? Olaf Kraus de Camargo Twitter: @DevPeds Email: krausdc@mcmaster.ca
    2. 2. Rückblick • 1978 – “Im Rahmen der Frühförderung gewinnt neben der entwicklungsgerechten erzieherischen Betreuung des behinderten jungen Kindes die “Frühtherapie” ihr besonderes Gewicht.” – “Herauszustellen ist, daß “Frühtherapie” neben der gegebenenfalls anzuwendenden operativen, diätetischen oder medikamentösen Behandlung in erster Linie “frühe Lerntherapie” darstellt.” Pechstein, J. (1978). "Erkenntnisse aus der Psychohygiene der kindlichen Entwicklung und ihre Anwendung in der Frühförderung behinderter Kinder." International Journal of Rehabilitation Research 1(2): 149-166.
    3. 3. Lerntherapie
    4. 4. Biomedizinisches Modell Zelle Organ Gesundheit Krankheit Störung Therapie Behinderung
    5. 5. Wie können wir richtig helfen? • Mit mehr Geld? https://www.patdeegan.com/sites/default/files/imagecache/large/body_images/silence_image_1.jpg
    6. 6. Wie können wir richtig helfen? • Mit Hilfsmitteln? https://www.patdeegan.com/sites/default/files/imagecache/large/body_images/silence_image_1.jpg
    7. 7. Was bedeutet “richtig helfen”? • “Die richtigen Dinge tun”* (Effektivität) – “Kinder mit Behinderungen oder die von Behinderung bedroht sind, haben einen Anspruch auf Frühförderung” (SGB IX) – “Frühförderprogramme für ehemalige Frühgeborene haben einen positiven Einfluss auf die kognitive und motorische Entwicklung im Vorschulalter” (Cochrane Review, 2012) *Drucker, P. F. (1963). "Managing for Business Effectiveness." Harvard Business Review.
    8. 8. Was ist Frühförderung? „spezielle Hilfsangebote für Kinder vorwiegend im Vorschulalter mit körperlichen, geistigen oder seelischen Auffälligkeiten und für ihre Bezugspersonen mit dem Ziel, eine Entwicklungsgefährdung möglichst früh zu erkennen und mittels der Angebote dazu beizutragen, dem Kind die bestmöglichen Bedingungen zum Aufbau seiner Persönlichkeit und zur Entwicklung seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Alltagsbewältigung zukommen zu lassen. Die Hilfsangebote dienen der Kompetenzsteigerung, werden jedoch nicht vom Leistungsstand des einzelnen Kindes oder dessen Perspektiven abhängig gemacht. Sie haben die Eckpfeiler Prävention, Förderung und Kooperation mit den Bezugspersonen und können in vielfältiger Art und durch verschiedene Berufsgruppen erfolgen; sie sind dabei stets den Grundprinzipien Interdisziplinarität, Ganzheitlichkeit, Familienorientierung und sozialer Integration verpflichtet und beziehen das soziale Umfeld mit ein“ (Sohns, 1998)
    9. 9. Bio-psycho-soziales Modell - ICF Gesundheitszustand (Störung oder Krankheit, ICD) Umweltfaktoren • materiell • sozial • Einstellungen Personbezogenen Faktoren • Alter, Geschlecht • Motivation • Lebensstil Körperfunktionen und -strukturen Aktivitäten Partizipation Medikament Barrieren Förderfaktoren Therapie WHO, 2001 Familie Pädagogik
    10. 10. Was bedeutet “richtig helfen”? • “Die richtigen Dinge tun”* (Effektivität) – “Frühförderung” • “Die Dinge richtig tun”* (Effizienz) – “gute” Frühförderung – Expertise – Menschen – Methoden – Evidenz – Evaluation *Drucker, P. F. (1963). "Managing for Business Effectiveness." Harvard Business Review.
    11. 11. Voraussetzungen für gute Frühförderung • Informationen (ICF) • Komplexität erkennen, verstehen und erklären • Gestärkte Patienten und Familien (Empowerment) • Geteilte Entscheidungsfindung (shared decision-making, Familienzentriertheit)
    12. 12. “Expertise” – CanMEDS • Fachkompetenz und: – Kommunikation – Management – Zusammenarbeit – Vertretung des Patienten – Professionalität – Lernen und Lehren Frühförder- http://www.royalcollege.ca/ Fischer, (2012)
    13. 13. “Menschen” – Die Helfer • Meine Kompetenzen – Kann ich zuhören? – Kann ich erklären? – Kann ich fürsprechen? – Bin ich auf dem neuesten Stand? – Arbeite ich mit anderen zusammen? – Habe ich den Überblick?
    14. 14. “Menschen” – Kinder und Familien • Die anderen Menschen – Was will das Kind? – Was wollen die Eltern? – Kenne ich das Umfeld? – Kenne ich die Einschränkungen und Barrieren?
    15. 15. F-Words
    16. 16. F-Words Diane Kay @DianeMKay
    17. 17. Diane Kay @DianeMKay F-WORT VERTRAG Von____________ Alter_______________ Bitte bedenke die folgenden Dinge, wenn wir zusammenarbeiten FUNKTION – Ich möchte machen! Es ist oft nicht wirklich wichtig, dass ich die Dinge nicht genauso mache wie alle anderen…….. FAMILIE – Die kennen mich am besten und ich vertraue, dass sie wissen, was das Beste für mich ist. Hör’ ihnen zu. Sprich mit ihnen. Nehme an was sie sagen. Respektiere sie ……… FITNESS – Jeder muss sich fit und gesund halten und das ist mit mir nicht anders. Ich benötige vielleicht andere Wege, um mich fit zu halten und vielleicht auch etwas Hilfe dabei…… FREUDE – Alles was Spaß macht!!.... FREUNDE – um mit ihnen Spaß zu haben, mit ihnen gemeinsam zu lernen, aufzuwachsen und alt zu werden…. ZUKUNFT – Die Zukunft ist jetzt – Morgen ist was ich aus dem Heute machen kann. Ich möchte keine Gelegenheit auslassen. Hilf mir zu schaffen, was ich heute kann. Vielen Dank
    18. 18. Zieldefinition Darrah, 2008 Aktivitäten 40 - 68% Teilhabe 0 – 14 % Körperfunktionen 18 - 60%
    19. 19. Zieldefinition Teilhabe 83% Kontext 10% Körperfunktionen 7% Pollock, 2014
    20. 20. Familienzentriertheit • “Je familienzentrierter die Fachleute empfunden wurden, umso stärker war bei den Eltern das Gefühl der Selbstwirksamkeit und umso positiver wurde die psychische Gesundheit von Eltern und Kinder bewertet” Dunst, C. J. und C. M. Trivette (2009)
    21. 21. Helfe ich richtig? • Die Methoden – Welche Evidenz besteht? – Passt die Methode zu den Zielen? – Beherrsche ich die Methode und bin ich aktualisiert? – Wer kann mir helfen?
    22. 22. Erforschung von effizienten Fördermethoden • ist komplex • benötigt detaillierte Kenntnisse über alle Bestandteile der Förderung • Orientierung an den Bedürfnissen von Familien
    23. 23. Wie kann Forschung helfen? “Hilfe ist keine Hilfe, wenn sie nicht hilfreich ist” “Hilfe, die nicht hilfreich ist, kann schaden” • Mit mehr Veröffentlichungen? “Um hilfreich zu sein, müssen Fachleute uns fragen, was wir brauchen und uns zuhören” “Hilfe ist etwas, das Behinderte und Fachleute gemeinsam schaffen” https://www.patdeegan.com/sites/default/files/imagecache/large/body_images/silence_image_1.jpg
    24. 24. Beurteilung von Fördermethoden • Evidenz: – “evidence-based medicine”(EBM), McMaster University, 1990 – Hierarchie von Evidenzen – Es gibt nicht “keine Evidenz” Guyatt, G., et al. (2008). Users's Guide to the Medical Literature: A Manual for Evidence-Based Clinical Practice, JAMAevidence, McGraw Hill.
    25. 25. Beurteilung von Fördermethoden • Evidenz in der Praxis: – “Entscheidungen werden nie alleine von der vorhandenen Evidenz bestimmt, sondern müssen immer die Präferenzen und Werte des Patienten berücksichtigen.” Guyatt, G., et al. (2008). Users's Guide to the Medical Literature: A Manual for Evidence-Based Clinical Practice, JAMAevidence, McGraw Hill. http://ebm.jamanetwork.com
    26. 26. Evidenz basierte Praxis Beste wissenschaftliche Evidenz Beste klinische Erfahrung Übereinstimmung mit Werten der Familie IOM, 2001
    27. 27. Evidenz basierte Praxis Beste wissenschaftlich e Evidenz Beste klinische Erfahrung Übereinstimmung mit Werten der Familie IOM, 2001
    28. 28. Verteilung der Outcome-Kriterien für registrierte Studien zu chronischen Erkrankungen bei Kindern 0 30 60 90 120 Primäre Outcomes Sekundäre Outcomes Körperfunktionen und - strukturen Aktivitäten & Partizipation Umweltfaktoren Fayed (2013)
    29. 29. Wo finde ich Informationen? • Studien • Übersichtsarbeiten • Leitlinien • Datenbanken
    30. 30. Beispiele CEBC: http://www.cebc4cw.org Datenbank über Programme zum Kinder-und Jugendschutz • 282 unterschiedliche Programme • Etwa die Hälfte hat ein Evidenzrating erhalten • Info über Rating, Implementierung und notwendige Fachkenntnisse • Ermöglicht es, einzelne Programme miteinander zu vergleichen
    31. 31. Beispiele • Circle of Security (Powell, B., et al., 2013) • Right from the Start (Niccols, A., 2008) • Incredible Years (Hobbel, S. and M. B. Drugli, 2013) • COPEing …Series (Niccols, A., 2009)
    32. 32. Zusammenfassung • Frühförderung ist effektiv • Gute Frühförderung bezieht Kinder und Eltern mit ein, orientiert sich an der besten verfügbaren Evidenz und bietet Hilfen entsprechend der Wünsche der Familien an. • Gute FrühförderInnen sind erfahren und aktualisiert, kritisch und offen; arbeiten inter- /transdiziplinär, sehen und hören den Familien zu.
    33. 33. Ausblick • “…Für diese Arbeit ist vor allem festzuhalten, daß der öffentliche Auftrag der frühestmöglichen und weitestmöglichen Einbeziehung der behinderten Kinder und ihrer Familien in unser aller Leben bei weitem noch nicht erfüllt ist. Noch muß das Bewußtsein dafür geschärft werden, daß das Humane nicht an den unteren Leistungsgrenzen des Normalen endet.” (Pechstein, 1978)
    34. 34. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!
    35. 35. Celebrating 25 years Family-Youth Research Symposium on November 22, 2014 CanChild – What we Can Do Together! Twitter: canchild_ca Website: www.canchild.ca FB: www.facebook.com/canchild.ca
    36. 36. Literatur • Bogard, K. and M. Mellody, Eds. (2014). The Cost of Inaction for Young Children Globally. Washington, D.C., Institute of Medicine • Committee on Quality of Health Care in America, Institute of Medicine - IOM (2001). Crossing the Quality Chasm: A New Health System for the 21st Century, National Academies Press. • Darrah, J., et al. (2008). "Do therapists' goals and interventions for children with cerebral palsy reflect principles in contemporary literature?" Pediatr Phys Ther 20(4): 334-339. • Drucker, P. F. (1963). "Managing for Business Effectiveness." Harvard Business Review. • Dunst, C. J. and C. M. Trivette (2009). "Meta-analytic structural equation modeling of the influences of family-centered care on parent and child psychological health." Int J Pediatr 2009: 576840. • Fayed, N., et al. (2013). "Patient-important activity and participation outcomes in clinical trials involving children with chronic conditions." Qual Life Res. • Fischer, M. R. (2012). "Undergraduate medical education as a foundation for health care and research." Dtsch Arztebl Int 109(18): 325-326. • Guyatt, G., et al. (2008). Users's Guide to the Medical Literature: A Manual for Evidence-Based Clinical Practice, JAMAevidence, McGraw Hill.
    37. 37. Literatur • Hobbel, S. and M. B. Drugli (2013). "Symptom changes of oppositional defiant disorder after treatment with the Incredible Years Program." Nord J Psychiatry 67(2): 97-103. • Niccols, A. (2008). "‘Right from the Start’: randomized trial comparing an attachment group intervention to supportive home visiting." Journal of Child Psychology and Psychiatry 49(7): 754-764. • Niccols, A. (2009). "Immediate and short‐term outcomes of the ‘COPEing with Toddler Behaviour’parent group." Journal of Child Psychology and Psychiatry 50(5): 617-626. • Pechstein, J. (1978). "Erkenntnisse aus der Psychohygiene der kindlichen Entwicklung und ihre Anwendung in der Frühförderung behinderter Kinder." International Journal of Rehabilitation Research 1(2): 149-166. • Pollock, N., et al. (2014). "Change in parent-identified goals in young children with cerebral palsy receiving a context-focused intervention: associations with child, goal and intervention factors." Phys Occup Ther Pediatr 34(1): 62-74. • Powell, B., et al. (2013). The Circle of Security Intervention: Enhancing Attachment in Early Parent-child Relationships, Guilford Publications. • Rosenbaum, P. and J. W. Gorter (2012). "The 'F-words' in childhood disability: I swear this is how we should think!" Child Care Health Dev 38(4): 457-463. • Spittle, A., et al. (2012) Early developmental intervention programmes post-hospital discharge to prevent motor and cognitive impairments in preterm infants. Cochrane Database of Systematic Reviews DOI: 10.1002/14651858.CD005495.pub3 • www.communityed.ca • http://www.cebc4cw.org • http://www.royalcollege.ca/

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