Inhaltsverzeichnis   Vorwort                                   9      Bilder als JPEG exportieren              45         ...
Farbsättigung aufbessern              83    7. Scharfe Bilder und       Einzelne Farben ändern                85       Wei...
Silhouetten anfertigen               171      Auswahlen speichern                     213   Einen High-Key-Effekt erzielen...
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KAPITEL 4 | FarbkorrekturenFarben sind für fast jedes Bild essenziell. Mit Farben können Sie die Stimmung lenken, und je n...
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Keine Angst vor Fehlern: das JournalWenn Sie sich einmal vergaloppiert haben und ein Bild nach der Bearbeitung nicht so au...
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Weißabgleich per AutokorrekturÖffnen Sie die Datei Weißabgleich.jpg. In dem Bild fällt sofort der starke Blau-Rot-Stich in...
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Der RGB-Modus: Bilder für den BildschirmGIMP arbeitet bei Farbbildern mit dem RGB-Farbmodell. RGB steht für Rot, Grün und ...
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Farbstiche mit dem Farbabgleich anpassenÖffnen Sie die Datei Farbstich.jpg. Man erkennt sofort, dass das Bild einen Grünst...
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Farbkontraste verbessernÖffnen Sie die Datei Farbkontrast.jpg. Das Foto wirkt noch etwas mager, obwohl sehr viele Farbenim...
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Farbsättigung aufbessernEine weitere Möglichkeit, Farben zum Leuchten zu bringen, erreichen Sie über die Farbsättigung. Si...
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Einzelne Farben ändernSie haben gerade gesehen, wie Sie die Sättigung der einzelnen Farben verändern können. Mit demgleich...
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Ein Foto einfärbenUm eine besondere Stimmung im Bild zu erzeugen, können Sie die einzelnen Farbinformationen ent-fernen un...
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Rote Augen entfernenRote Augen entstehen, wenn Sie jemanden mit direktem Blitzlicht in schummriger Umgebung auf-nehmen. Di...
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Alte Fotos aufpolierenZum Abschluss dieses Kapitels können Sie sich an einer Fotorestaurierung versuchen und alles bisherE...
Weiterlesen in …                            Kay Richter                            1. Auflage November 2012, 256 Seiten   ...
Das GIMP 2.8 Buch
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Das GIMP 2.8 Buch

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GIMP ist eine freie Bildbearbeitungssoftware, die vor allem für Hobby-Fotografen viel zu bieten hat. Kleinere Aufnahmefehler sind mit wenigen Klicks behoben, und sogar komplexere Aufgaben wie Fotomontagen und Bildretuschen lassen sich mit GIMP 2.8 sehr gut meistern.

Dieses Buch richtet sich an alle, die einen verständlichen und zügigen Einstieg in die Arbeit mit GIMP suchen. Dank der vielen Abbildungen ist das Buch besonders anschaulich, sodass Sie sich schnell in GIMP zurechtfinden und sich ganz auf die Bearbeitung Ihrer Fotos konzentrieren können. Vom Import der Bilder auf Ihren Rechner bis hin zum Print-Abzug sowie zum digitalen Fotoalbum wird alles behandelt.

Das Buch ist plattformübergreifend und eignet sich für Windows-, Mac- und Linux-Nutzer.

Veröffentlicht in: Kunst & Fotos
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Das GIMP 2.8 Buch

  1. 1. Inhaltsverzeichnis Vorwort 9 Bilder als JPEG exportieren 45 Geeignete Dateiformate für Pixelbilder 47 Danksagung 11 Eine neue Datei erstellen 491. Vorbereitungen 13 Hilfe zu GIMP 51 Bilder auf den Rechner kopieren 15 3. Grundlegende Schritte bei Bilderverwaltung für Linux, Mac OS und Windows 17 der Bildkorrektur 53 Die Bildqualität prüfen 55 XnView herunterladen und installieren 19 Den Bildausschnitt wählen 57 Mit XnView Bilder von der Kamera Gestaltungsregeln in der importieren 21 Fotokomposition 59 Scannen mit XnView 23 Farben neutralisieren 61 Bilder mit Suchbegriffen versehen 5 Den Kontrastumfang anpassen 63 und kategorisieren 25 Lichter und Schatten verteilen 65 Bilder bewerten, sortieren und suchen 27 Gezielte Farbänderungen vornehmen 67 GIMP herunterladen und installieren 29 Das Foto nachschärfen 69 XnView mit GIMP verknüpfen 312. Einführung in GIMP 33 4. Farbkorrekturen 71 Keine Angst vor Fehlern: das Journal 73 Der erste Start: die Arbeitsoberfläche von GIMP 35 Weißabgleich per Autokorrektur 75 Werkzeuge auswählen und einstellen 37 Der RGB-Modus: Bilder für den Bildschirm 77 Dialoge im Dock anpassen 39 Farbstiche mit dem Farbabgleich Ein Foto in GIMP öffnen 41 anpassen 79 Bilder im GIMP-eigenen Format Farbkontraste verbessern 81 speichern 43
  2. 2. Farbsättigung aufbessern 83 7. Scharfe Bilder und Einzelne Farben ändern 85 Weichmacher 127 Ein Foto einfärben 87 Schnelle Schärfekorrektur 129 Rote Augen entfernen 89 Schärfen in einzelnen Bereichen 131 Alte Fotos aufpolieren 91 Ebenen 133 Fotos genauer schärfen 135 5. Belichtung korrigieren 93 Bilder weicher erscheinen lassen 137 Helligkeit und Kontrast schnell Schärfentiefe nachträglich verändern 139 korrigieren 95 Bewegung simulieren 141 Unterbelichtete Fotos aufhellen 97 Bildrauschen minimieren 143 Überbelichtete Fotos abdunkeln 99 Dunkle Bereiche abwedeln 101 8. Fotos retuschieren 145 In Bildbereiche hineinzoomen 1476 Helle Bereiche nachbelichten 103 Helligkeitsunterschiede ausgleichen 105 Auswahlen mit der Schnellmaske 149 Gradationskurven 107 Zähne weiß erstrahlen lassen 151 Einen Himmel optimieren 109 Lippen nachkolorieren 153 Augen betonen 155 6. Mit RAW-Dateien arbeiten 111 Augen zum Leuchten bringen 157 RAW-Dateien in GIMP öffnen 113 Hautunreinheiten und Glanzlichter Problemlösungen bei Fehlermeldungen 115 beseitigen 159 Belichtungskorrektur 117 Störende Bildelemente entfernen 161 Den Bildausschnitt wählen 119 Ein altes Foto restaurieren 163 Einen Weißabgleich durchführen 121 Die Gradationskurve anpassen 123 9. Schwarz-Weiß-Fotos 165 Die Sättigung einstellen 125 Graustufenbilder erzeugen 167 Farbfotos entsättigen 169
  3. 3. Silhouetten anfertigen 171 Auswahlen speichern 213 Einen High-Key-Effekt erzielen 173 Bildebenen gegeneinander Einen Low-Key-Effekt erzielen 175 verschieben 215 Schwarz-Weiß-Bilder einfärben 177 Text integrieren 217 Farbakzente im Schwarz-Weiß-Foto Text bearbeiten und positionieren 219 setzen (Color Key) 179 Die richtige Schrift- und Farbwahl 22110. Bildgröße und Bildbereiche 12. Drucken und präsentieren 223 verändern 181 Bilder drucken 225 Die Fotogröße verändern 183 CMYK: Fotos für den Druck 227 Auflösung 185 Fotos in der Druckerei drucken lassen Ein Passepartout erzeugen 187 (CMYK) 229 Ein Bild drehen 189 CMYK-Umwandlung in GIMP 231 7 Objekte vergrößern und verkleinern 191 CMYK-Modus speichern 233 Den Horizont begradigen 193 Ein Fotoalbum erstellen 235 Perspektivische Verzerrungen Kostenlose Webpräsentationen 237 ausgleichen 195 Bilder fürs Internet aufbereiten 239 Objekte spiegeln 197 Bildershow mit XnView 241 Spezialeffekte 199 Index 24311. Fotomontage 201 Das Konzept entwerfen 203 Bildebenen erzeugen 205 Ein Bildelement hinzufügen 207 Hilfslinien als Gestaltungshilfen 209 Bereiche freistellen 211
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  5. 5. KAPITEL 4 | FarbkorrekturenFarben sind für fast jedes Bild essenziell. Mit Farben können Sie die Stimmung lenken, und je nachJahres- oder Tageszeit sorgen die Farben für eine bestimmte Atmosphäre in Ihrem Foto. Farbenkönnen den Betrachter aber auch verwirren, indem die natürliche Farbe verändert wird und somit einMoment der Irritation entsteht. Mit Farbe lässt sich eine räumliche Wirkung erzeugen, denn warmeFarben erzeugen Nähe und kalte Farben Distanz.Wie bereits in Kapitel 3 erwähnt, wirken sich die vorherrschenden Lichtverhältnisse bei der Auf-nahme auf die Farben des Bilds aus. Mit GIMP können Sie hier Hand anlegen und die Wirkungeines Fotos mithilfe der eingesetzten Farben verändern. Von heiter bis wolkig ist hier alles drin.In diesem Kapitel lernen Sie die Farbkorrektur mit GIMP kennen und erfahren, wie Sie • nachträglich einen Weißabgleich durchführen, • Farbstiche mit dem Farbabgleich anpassen, 71 • Farbkontraste und Farbsättigungen verbessern, • einzelne Farben ändern, • Fotos einfärben, • rote Augen entfernen und • alte Fotos aufpolieren. Tipp Die Fotos, die in diesem Kapitel bearbeitet werden, können Sie von der Verlagswebsite herunterladen (http://examples.oreilly.de/german_examples/gimpbuchger/ ).
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  7. 7. Keine Angst vor Fehlern: das JournalWenn Sie sich einmal vergaloppiert haben und ein Bild nach der Bearbeitung nicht so aussieht, wieSie es sich vorgestellt haben, können Sie mit dem sogenannten Journal jeden einzelnen Schritt rück-gängig machen, solange Sie die Datei noch nicht geschlossen haben!Das Journal ist ein wichtiger Dialog, da Sie es in der Bildbearbeitung immer wieder verwendenmüssen. Sollte Ihr Journal nicht eingeblendet sein, ist jetzt der Moment, dies nachzuholen! Gehen Siedazu im Dock auf das kleine Dreieck ᕡ und blenden Sie es über Reiter hinzufügen  Journal ein.Es zeichnet jeden Schritt auf, den Sie während der Bearbeitung machen. Ein kleines Vorschaubildzeigt Ihnen, was Sie wann gemacht haben. Wenn Sie auf das entsprechende Bild klicken, wirddieser Zustand wiederhergestellt. Im Beispiel habe ich auf das Basisbild ᕢ geklickt, damit ich zumAusgangsbild zurückkomme.Eine Alternative, um Schritte rückgängig zu machen, bietet die Tastenkombination (Strg) + (Z) (bzw. 73(°) + (Z) auf dem Mac). Wiederholen Sie die Tastenkombination so lange, bis Sie wieder denZustand haben, an dem Sie weiterarbeiten möchten. Tipp Wenn Sie ein Originalbild geöffnet haben, speichern Sie es direkt unter einem anderen Namen. Dann passiert dem Originalfoto nichts! Und denken Sie bitte an die Datensicherung .
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  9. 9. Weißabgleich per AutokorrekturÖffnen Sie die Datei Weißabgleich.jpg. In dem Bild fällt sofort der starke Blau-Rot-Stich ins Auge.Offensichtlich war bei der Aufnahme mit dem Weißabgleich der Kamera etwas nicht in Ordnung.Führen Sie einen automatischen Weißabgleich durch (Farben  Automatisch  Weißabgleich). DasBild wird schlagartig freundlicher, doch der Farbstich bleibt. Dies liegt daran, dass sich die Auto-matik an den Schwarz- und Weißwerten im Bild orientiert. Da weder ein richtiges Schwarz noch einklares Weiß vorhanden ist, kann die Automatik nicht richtig arbeiten.Mit dieser automatischen Korrektur ist es wie mit den meisten anderen, die Ihnen in GIMP zur Ver-fügung stehen: Das Ergebnis ist häufig nicht befriedigend. Probieren Sie bei Ihren Fotos die auto-matischen Farbkorrekturen ruhig aus, manchmal funktionieren sie. Besser ist es, die Farbstichemanuell zu entfernen, da GIMP bei den automatischen Korrekturen etwas grob vorgeht. Dazusollten Sie wissen, wie GIMP mit Farben umgeht. 75Machen Sie deshalb den Schritt rückgängig, indem Sie im Journal auf das Basisbild klicken. Tipp Probieren Sie trotz der wenig überzeugenden Ergebnisse auch die anderen automatischen Farbkorrekturmöglichkeiten einmal aus. So bekommen Sie ein Gespür dafür, was welche Korrektur bewirkt.
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  11. 11. Der RGB-Modus: Bilder für den BildschirmGIMP arbeitet bei Farbbildern mit dem RGB-Farbmodell. RGB steht für Rot, Grün und Blau. Ausdiesen drei Farben setzen sich Bilder bei digitalen Kameras, Scannern und Monitoren zusammen. Fürjede Farbe ist ein Farbkanal vorhanden. Jede Farbe ist von 0 bis 255 über die GIMP-Farbauswahl ᕡeinstellbar, woraus sich 256 Werte ergeben, wenn Sie die Null als Einstellgröße dazurechnen. Beidrei Farben haben Sie 256 x 256 x 256 Einstellungsmöglichkeiten, zusammen also 16,7 MillionenFarben. Wenn alle drei Farben voll zu gleichen Teilen vorhanden sind, haben Sie die Farbe Weiß.Man spricht vom additiven Farbsystem. Ist keine der drei Farben vorhanden – stehen also alle Werteauf 0 –, haben Sie Schwarz. Sind alle Farben zu gleichen Teilen vorhanden zwischen den Werten1 und 254 ᕢ, ergibt das unterschiedliche Graustufen.Johann Wolfgang von Goethe entwickelte in seiner Farbenlehre einen Farbkreis, in dem es zujeder Farbe eine Komplementärfarbe gibt. Das sind die Farben, die sich im Kreis gegenüber-liegen. Goethes Kreis kann allerdings nicht so ohne Weiteres auf den Computer übertragen werden, 77da diese Farben zum Mischen in der Malerei gedacht waren. Das RGB-Modell hingegen arbeitet mitFarben, die aus Licht erzeugt werden. Ich möchte Ihnen dennoch anhand eines vereinfachtenSystems zeigen, was es damit auf sich hat.In diesem Modell ᕣ liegt Rot gegenüber von Cyan, Grün gegenüber von Magenta, Blau gegen-über von Gelb. Jeder Farbkanal ist einzeln regelbar. Entweder können Sie Richtung Hauptfarbe Rot,Grün, Blau regulieren oder in die entsprechende Komplementärfarbe. Merken Sie bereits, worauf eshinausläuft? Wenn Ihre Bilder Farbstiche haben, können Sie diese durch die Komplementärfarbenreduzieren.Beispiel: Ihr Bild hat einen ordentlichen Blaustich. Dann können Sie diesen reduzieren, indem Sie dasBlau in Richtung Gelb regeln. Wenn Sie dieses Prinzip verstanden haben, können Sie fast allen Farb-stichen zu Leibe rücken.
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  13. 13. Farbstiche mit dem Farbabgleich anpassenÖffnen Sie die Datei Farbstich.jpg. Man erkennt sofort, dass das Bild einen Grünstich hat. So etwaspassiert oft, wenn Sie bei Mischlicht fotografieren. In diesem Fall bestand das Licht in dem Raum ausTageslicht und Kunstlicht. Welche Farbe nehmen Sie, um den Grünstich zu neutralisieren? Genau,Sie brauchen die Komplementärfarbe. Das ist im Fall von Grün die gegenüberliegende FarbeMagenta.Um Farbstiche in GIMP manuell zu entfernen, steht Ihnen der Farbabgleich zur Verfügung. Sie errei-chen ihn über Farben  Farbabgleich. Im oberen Bereich des Farbabgleichs können Sie den Bereichwählen, den Sie bearbeiten möchten. Dabei wählen Sie aus, ob Sie die dunklen Bereiche, wie Schat-ten, oder die hellen Bereiche, wie Glanzlichter, anpassen wollen. Eine gute Wahl bieten die Farb-töne von mittlerer Helligkeit, die Mitten ᕡ. Sie regulieren damit die mittleren Farbtöne in einem Bild.Unter Farbwerte anpassen ᕢ können Sie die Farben einstellen, die Regler lassen sich mit der Mausbewegen. Die Werte, die Ihnen angezeigt werden, stellen Prozente dar (0 liegt in der Mitte der 79Skala). Um den Grünstich zu entfernen, wählen Sie den mittleren Regler aus und schieben ihn in Rich-tung Magenta. Gehen Sie beim Anpassen der Farbwerte sehr fein vor. Ein Wert von -16 erzeugt indiesem Beispiel ein gutes Ergebnis.Achten Sie darauf, dass bei Helligkeit erhalten und Vorschau Häkchen sind. Helligkeit erhaltenbedeutet, dass GIMP beim Regeln nicht abdunkelt. Die Vorschau zeigt Ihnen sofort die Veränderungim Bild.Bestätigen Sie Ihre Einstellung durch Klick auf OK, und Sie sehen, wie der Farbstich verschwindet.
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  15. 15. Farbkontraste verbessernÖffnen Sie die Datei Farbkontrast.jpg. Das Foto wirkt noch etwas mager, obwohl sehr viele Farbenim Bild vorhanden sind. Indem Sie die Farbkontraste verbessern, bringen Sie das Bild zum Leuchten.Öffnen Sie dazu das Menü Farben  Helligkeit/Kontrast.Zur Erinnerung:• Die Helligkeit entscheidet darüber, wie hell oder dunkel ein Bild insgesamt erscheint. Wenn Sie die Helligkeit erhöhen, gewinnen zwar die dunklen Bildbereiche an Detailzeichnung; gleichzeitig geht diese aber in den hellen Bereichen verloren.• Mit dem Kontrast regeln Sie den Unterschied zwischen hellen und dunklen Bildbereichen. Wenn Sie den Kontrast erhöhen, werden dunkle Bildbereiche wie beispielsweise Schatten dunkler und helle Bildbereiche wie z.B. der Himmel gleichzeitig heller. Wird der Kontrast zu stark erhöht, wirkt das Foto silhouettenhaft, ist er zu schwach, wirkt es flau und grau. 81Achten Sie darauf, dass das Häkchen bei der Vorschau aktiv ist, um die Veränderung direkt zusehen.Erhöhen Sie nun den Kontrast, indem Sie den Regler nach rechts schieben. Für mein Empfindenerzeugt ein Wert von 13 ein schönes Ergebnis. Vermindern Sie jetzt die Helligkeit, indem Sie denRegler nach links schieben. Ich habe mich für einen Wert von -10 entschieden. Bestätigen Sie wiedermit Klick auf OK. Tipp Entfernen Sie den leichten Blaustich, bevor Sie die Farbkontraste verbessern (siehe dazu Seite 79).
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  17. 17. Farbsättigung aufbessernEine weitere Möglichkeit, Farben zum Leuchten zu bringen, erreichen Sie über die Farbsättigung. Siesteuert, wie kräftig eine Farbe erscheint. Das Spannende an dieser Korrektur ist, dass Sie zum einendie Sättigung einzelner Bildbereiche beeinflussen und zum anderen gezielt die Farbsättigung einerbestimmten Farbe regulieren können.Öffnen Sie die Datei Farbsaettigung.jpg. Obwohl in diesem Bild viele Farben vorhanden sind, ist dieFarbintensität hier noch nicht optimal. Ändern Sie das über das Einstellfenster Farben  Farbton/Sättigung.Im oberen Bereich ᕡ befindet sich ein Farbkreis, mit dem Sie die Sättigung einzelner Farbenbeeinflussen können. In der Mitte des Farbkreises können Sie Alle auswählen, damit alle Farben glei-chermaßen gesteuert werden. Wählen Sie diese Einstellung.Im unteren Bereich ᕢ können Sie die Gewählte Farbe bearbeiten. Da Sie die Sättigung verändern 83bzw. verstärken möchten, schieben Sie den Regler nach links. Stellen Sie hier einen Wert von 30 einund bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit Klick auf OK. Tipp Gehen Sie beim nachträglichen Anpassen der Sättigung behutsam vor. Wenn Sie die Regler zu stark aufziehen, wirken die Farben sehr schnell künstlich.
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  19. 19. Einzelne Farben ändernSie haben gerade gesehen, wie Sie die Sättigung der einzelnen Farben verändern können. Mit demgleichen Fenster (Farben  Farbton/Sättigung) können Sie auch die Farbtöne verändern, indem Sieim Farbkreis eine Farbe auswählen und den Regler für den Farbton einstellen. Nachteil dieserMethode ist, dass bei dieser Auswahl beispielsweise alle Rottöne im Bild verändert werden. Möch-ten Sie nur einen bestimmten Bereich in Ihrem Bild ändern, müssen Sie ihn vorher auswählen. Dazunutzen Sie die Auswahlwerkzeuge.Öffnen Sie die Datei Einzelne Farben.jpg. Um nur die gelbe Blumenmitte auszuwählen, verwendenSie den Zauberstab ᕡ aus dem Werkzeugkasten. Mit ihm können Sie gleiche Farben auswählen.Wie viele ähnliche Farben er auswählt, bestimmen Sie durch Regeln des Schwellwerts in den Werk-zeugeinstellungen ᕢ (die Skala reicht von 0 bis 255). Je nachdem, wie Sie mit dem Mauszeigerüber den Regler fahren, verwandelt sich der Cursor in einen einfachen Pfeil. Wenn Sie die Mausnicht ganz im Reglerfeld platzieren, sondern leicht darunter, erscheint ein Doppelpfeil ᕣ. Mit dem 85einfachen Pfeil können Sie grob, mit dem Doppelpfeil fein regeln, wenn Sie bei gedrückter Maus-taste ziehen. Stellen Sie den Schwellwert auf ca. 50.Klicken Sie anschließend auf den gelben Bereich in der Blume. Sie sehen jetzt so etwas wie eineAmeisenstraße. Diese zittrigen Linien zeigen Ihnen an, welcher Bildbereich ausgewählt ist.Je nachdem, welchen Gelbton Sie gerade beim Klicken mit der Maus erwischen, werden andereBereiche ausgewählt (homogene Flächen sind naturgemäß etwas einfacher auszuwählen).Öffnen Sie jetzt das Fenster Farbton/Sättigung (Farben  Farbton/Sättigung), wählen Sie Gelb ausund stellen Sie den Farbton auf -40. Sie sehen, wie sich der Farbton verändert. Bestätigen Sie mitOK. Die immer noch aktive Auswahl heben Sie auf durch Auswahl  Nichts.
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  21. 21. Ein Foto einfärbenUm eine besondere Stimmung im Bild zu erzeugen, können Sie die einzelnen Farbinformationen ent-fernen und das Bild insgesamt einfärben. Dadurch wird das Motiv stärker betont. Oder Sie gebeneinem Bild einen typischen „Anno-dazumal-Touch“, indem Sie es mit einem typischen Braun- bzw.Sepiaton versehen.Öffnen Sie die Datei Einfaerben.jpg und gehen Sie anschließend in das Menü Farben  Einfärben.Stellen Sie zuerst den gewünschten Farbton ein. Hier stehen Ihnen Werte von 0 bis 360 Grad zurVerfügung (die Gradzahlen beziehen sich auf einen kompletten Farbkreis). Jeder Farbe ist eine Grad-zahl zugeordnet. Um einen Braunton zu erreichen, stellen Sie einen Wert von 46 ein.Erhöhen Sie anschließend die Sättigung, um die Intensität der Farben zu verstärken. In diesemBeispiel regeln Sie auf den Wert 59. Durch die erhöhte Sättigung werden auch die Weißanteile stär-ker dargestellt, deshalb wird das Bild insgesamt heller. Regeln Sie nun die Helligkeit durch die Ein-stellung -3 ein wenig nach unten und bestätigen Sie abschließend mit OK. Das altertümliche Motiv 87hat jetzt einen schönen Sepiastich bekommen.
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  23. 23. Rote Augen entfernenRote Augen entstehen, wenn Sie jemanden mit direktem Blitzlicht in schummriger Umgebung auf-nehmen. Die Pupillen haben dann keine Zeit, sich dem Lichtwechsel anzupassen, und die Netzhautim Inneren des Auges reflektiert das Licht. Dadurch erscheinen die Pupillen rot. Um diesem Effekt vor-zubeugen, haben manche Blitzgeräte einen Vorblitz, damit sich die Pupille etwas schließen kann.GIMP verfügt über eine automatische Funktion zur Korrektur roter Augen, allerdings wirkt sie sich aufdas gesamte Bild aus. Deshalb ist es geschickter, die Augen vorher auszuwählen. Tipp Bei Korrekturen wie dieser müssen Sie genau arbeiten. Sie können mit der Plustaste in das Bild hineinzoomen. Mit der Minustaste zoomen Sie wieder heraus, und wenn Sie die Leer- 89 taste drücken, können Sie mit der Maus im Bild navigieren.Öffnen Sie die Datei Rote Augen.jpg. Wählen Sie das Werkzeug Elliptische Auswahl ᕡ und ziehenSie eine Auswahl um das linke Auge auf. Sobald Sie die Maustaste loslassen, verändert sich derMauszeiger zu einem Kreuz mit Pfeilen an der Spitze. Damit können Sie die bestehende Auswahlverschieben und genau auf dem Auge platzieren. Drücken Sie jetzt die Umschalt-Taste und ziehenSie eine weitere Auswahl auf dem rechten Auge auf. Justieren Sie auch hier die Auswahl, bis siekorrekt auf dem rechten Auge sitzt.Öffnen Sie nun die automatische Korrektur über Filter  Verbessern  Rote Augen entfernen. Nunkönnen Sie mithilfe des Schwellwertreglers ᕢ die rote Farbe entfernen. Über die beiden Lupen ᕣlässt sich der Bildvorschaubereich vergrößern und verkleinern, damit Sie die Veränderung besser ver-folgen können. Wenn Sie mit der Maus in diesem Fenster über den Bildbereich gehen, können Sieden Ausschnitt intuitiv durch Ziehen bei gedrückter Maustaste wählen. Der Bildausschnitt muss dazuaber vergrößert sein. Stellen Sie den Schwellwert auf einen Wert von 45 und bestätigen Sie mit OK.Heben Sie zum Schluss die Auswahl mit Auswahl  Nichts auf.
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  25. 25. Alte Fotos aufpolierenZum Abschluss dieses Kapitels können Sie sich an einer Fotorestaurierung versuchen und alles bisherErlernte anwenden, ohne dass ich Ihnen die Werte vorgebe. Öffnen Sie die Datei Aufpolieren.jpgund nehmen Sie folgende Bildbearbeitungsschritte vor:1. Sehen Sie sich das Foto genau an. Sie werden bei dieser Sichtprüfung feststellen, dass farb- lich bei diesem 70er-Jahre-Foto nichts mehr stimmt. Es ist flau, hat einen ordentlichen Rotstich, und die Bildgestaltung ist auch nicht gerade überzeugend.2. Legen Sie den Bildausschnitt mit dem Zuschneiden-Werkzeug fest. Greifen Sie dabei auf die Drittelregel ᕡ zurück, die Sie in den Werkzeugeinstellungen auswählen können.3. Entfernen Sie nun den Farbstich mithilfe des Farbabgleichs. Korrigieren Sie diesmal den Rotstich sowohl für die Glanzlichter (helle Bereiche im Bild) als auch die Mitten (mittlere Farbtöne im Bild).4. Erhöhen Sie den Kontrast und regeln Sie die Helligkeit nach unten. 915. Abschließend rücken Sie die Person gezielt noch mehr in den Vordergrund, indem Sie den Hintergrund etwas ausblenden. Wählen Sie als Auswahlwerkzeug die Magnetische Schere ᕢ. Sie hilft Ihnen dabei, Formen mit klaren Konturen auszuwählen. Klicken Sie nun oberhalb des lin- ken Schuhs und setzen Sie den nächsten Klick in Höhe des Knies. Sie sehen, dass sich eine Linie ans Bein legt. Fahren Sie fort, bis Sie die ganze Person erfasst haben. Klicken Sie am Schluss, wenn Sie um die Person herumgeklickt haben, in den Anfangspunkt, damit sich die Auswahlform schließt. Sie haben jetzt die Möglichkeit, die einzelnen Punkte noch zu verschieben, um die Form zu korrigieren. Ein weiterer Klick in die Mitte der Form erstellt die Auswahl. Da Sie den Bereich um die Person herum abschwächen wollen, muss die Auswahl über Auswahl  Invertieren umge- dreht werden. Schwächen Sie nun bei aktiver Auswahl die Sättigung ab.6. Zum Schluss heben Sie die Auswahl auf.Vergleichen Sie das Ausgangsbild mit Ihrem Ergebnis. Sie können sich ruhig auf die Schulter klopfen.In der Bildbearbeitung sind Sie nämlich schon ganz schön weit gekommen. Bravo! Lesen Sie imnächsten Kapitel, wie Sie Belichtungen korrigieren.
  26. 26. Weiterlesen in … Kay Richter 1. Auflage November 2012, 256 Seiten ISBN 978-3-86899-857-3 http://www.oreilly.de/catalog/gimpbuchger/Print-Ausgabe: 17,90 € E-Book-Ausgabe: 14,00 € mit den Formaten EPUB und PDF DRM-frei

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