Das Buch zu E-Books

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"Das Buch zu E-Books" bietet einen kompakten und verständlichen Einstieg in die Welt der digitalen Bücher. Die Autoren unterstützen Sie mit praktischen Anleitungen und Tipps bei Ihren ersten Schritten: beim Auswählen des für Sie passenden Geräts, mit welchen Apps Sie E-Books lesen können, wo und wie Sie kostenpflichtige und kostenlose E-Books finden u.v.m.
Technische Aspekte - etwa wie sich EPUBs von PDFs unterscheiden oder warum es häufig Probleme mit DRM gibt - werden verständlich erklärt.

Mehr Informationen: http://www.oreilly.de/catalog/dasbuchzuebooksger/

Veröffentlicht in: Bildung
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Das Buch zu E-Books

  1. 1. Inhaltsverzeichnis1. Die neue Welt des digitalen 3. Lesen auf dem iPad 51 Lesens 9 iBooks im App Store 51 Vorteile von E-Books 11 Der iBook Store 53 Nachteile von E-Books 15 Lesen mit iBooks 55 Sind E-Books etwas für mich? 19 Hinzufügen von Büchern in iBooks 59 Dateiformate auf dem iPad 612. Geräte zum Lesen von E-Books 21 Die iBooks-Bibliothek 63 Computer 23 E-Books auf Apples Desktop lesen 65 Smartphones 25 Alternativen zu iBooks 67 Tablet-PCs 27 Android und iOS 29 4. Lesen auf Android-Geräten 69 5 Die Spezialisten: E-Reader-Geräte 31 Aldiko in Google Play 71 Amazons Kindle-Familie 33 Bücher direkt aus Aldiko laden 73 Die Oyo-Lesegeräte von Thalia 35 Lesen mit Aldiko 75 Das Kobo-Lesegerät 37 Teilen von Inhalten aus Aldiko 77 Der LumiRead von Acer 39 Das Inhaltsverzeichnis und die Der PocketBook Touch 622 41 Bedienung von Aldiko 79 Der PRS-T2 von Sony 43 Bücher aus anderen Quellen zu Aldiko Der Liro Ink von MVB 45 hinzufügen 81 Fazit 47 Das Aldiko-Bücherregal 83 Alternativen zu Aldiko 85 Einschub: Einstieg ins digitale Lesen 49
  2. 2. 5. Lesen auf Amazons 7. Kostenlose E-Books 125 Kindle-Geräten 87 Einige Quellen für kostenlosen Die Kindle-Lesegeräte 89 Lesestoff 127 Bücher laden aus dem Kindle-Shop 91 Rechtliche Aspekte bei kostenlosen Lesen mit der Kindle-App 95 Büchern 129 Andere Quellen für Bücher in der Die Qualität von freien Büchern 131 Kindle-App 97 8. E-Book-Bibliotheken 133 Die Kindle-Bibliothek 99 Lesen unterwegs mit Kindle 101 Skoobe: Anmeldung und App 135 Skoobe: Bücher suchen 137 6. Lesestoff: E-Books kaufen 103 Skoobe: Bücher ausleihen und lesen 139 Google in der E-Book-Welt 105 Die Onleihe 141 textunes – der Onlineshop von Thalia 107 Onleihe: Das Angebot 1436 Hugendubel 109 Onleihe auf dem iPad 145 eBook.de (ehemals Libri) 111 Onleihe: Lesen mit dem PagePlace 113 Bluefire Reader 149 libreka! – Bücher vom Börsenverein 115 Onleihe auf Android-Geräten mit Aldiko 151 Lehmanns Media 117 Onleihe: Fazit 153 Kobo – Verkauf mit passendem E-Reader-Gerät 119 Safari Books Online 155 Ciando – Verkäufer und Dienstleister 121 PaperC – der Fachbuchspezialist 123
  3. 3. 9. Technisches 11. Bücher und Lesen: Von den E-Book-Grundwissen 157 Anfängen bis zur Gegenwart 193 Bücher sind jetzt Computerdateien 159 Papier 195 PDF als E-Book-Format 161 Die Form des Buches 197 EPUB als Standardformat für digitale Technik für Bücher 199 Bücher 163 Die rasante technische Entwicklung 201 E-Books im Mobipocket-Format 165 Die Entwicklung vom Buch zum Digital Rights Management (DRM) 167 E-Book 205 Apples DRM „FairPlay“ 169 Die Zukunft des E-Books: E-Reader 207 Adobe-DRM 171 Die Zukunft des E-Books: Dateiformate 211 Der Kopierschutz von Amazon 173 Amazons E-Reader-App „Kindle“ 175 Anhang 213 Apples E-Reader-App iBooks für iOS 177 Internetlinks zu diesem Buch 213 7 Aldiko als Lesesoftware für Android 177 Quellen für kostenlose E-Books 215 Adobe Digital Editions (ADE) 179 E-Book-Shops im Internet 215 E-Book-Management mit Calibre 181 Index 21710. Erste Hilfe/Troubleshooting 183 Probleme mit Adobe Digital Editions (ADE) 185 Probleme mit E-Reader-Geräten 187 Probleme mit Apples iBooks 189 Probleme mit Amazons Kindle 191
  4. 4. 68
  5. 5. KAPITEL 4 | Lesen auf Android-GerätenBei Smartphones ist Android inzwischen das führende Betriebssystem, aber auch Tablet-PCs mit demBetriebssystem von Google werden immer beliebter. Wer sich beim Telefon für ein Android-Gerätentschieden hat, wird auch bei einem Tablet eher zu einem mit dem Betriebssystem von Googleneigen.Die Tablet-PCs mit Android-System unterscheiden sich von Smartphones vor allem durch eines: dieGröße. Auf einem größeren Display lassen sich Bücher wesentlich leichter lesen als auf dem kleinenBildschirm der Telefone. So ist auch Android zu einer interessanten Plattform für das digitale Lesen ge-worden.Tablet-PCs mit AndroidApple ist mit seinen iPads noch unbestrittener Marktführer bei den flachen Alleskönnern, doch derMarkt ändert sich und andere Geräte rücken vor. Eine Übersicht fällt schwer, denn ständig werden 69neue Geräte angekündigt und zurückgezogen.Geräte von Acer, Asus, Google, HTC, Lenovo, Motorola, Samsung und anderen Herstellern in unter-schiedlicher Größe und Ausstattung versuchen, Kunden zu finden.Gemeinsam ist diesen Geräten eigentlich nur das Betriebssystem namens Android, das sich aufSmartphones durchsetzen konnte und nun die neue Computergeneration der Tablet-PCs zu erobernversucht.
  6. 6. 1 Google Play auf dem 2 Aldiko in Google Play 3 Die Installation von Android Smartphone suchen Aldiko starten70 4 Aldiko wurde 5 Kurze Zeit zeigt sich 6 Aldikos Startseite heruntergeladen das Startbild von Aldiko
  7. 7. Aldiko in Google PlayAldiko ist die meistbenutzte Lesesoftware auf Android-Geräten und ist auf vielen Smartphones undTablettrechnern vorinstalliert. Sollte dies nicht der Fall sein, laden wir uns die App namens „GooglePlay“ aus dem Shop von Google herunter (1).Wir laden Aldiko auf einem kleinen, älteren Smartphone, dem HTC Magic, über Google Play. Der Shoppräsentiert sich mit Werbung für Apps, Spiele und Bücher. Diese drei Kategorien finden wir auch zurSuchauswahl. Da wir mit Aldiko eine App suchen, tippen wir auf diesen Bereich und dann auf die Lupe.Im erscheinenden Suchfenster geben wir „Aldiko“ (2) ein und finden sofort unsere gewünschte App.Ein Fingertipp auf das Schaltfeld „Installieren“ (3) und ein weiterer auf das Feld „Akzeptieren/Herun-terladen“ reichen, um die Software auf dem Handy zu installieren und benutzen zu können. Nach derInstallation fehlt nur noch ein Tippen auf das Schaltfeld „Öffnen“ (4). Nach der kurzen Anzeige einessogenannten Start-Bildschirms oder Splash Screens (5) befinden wir uns im Programm Aldiko (6).Google Play funktioniert im Prinzip wie der App Store von Apple. Durch eine Anmeldung mit einer 71E-Mail-Adresse erhält man Zugriff auf die kostenfreien Inhalte aus dem Shop. Die Anmeldung ist überdie App, die auf jedem Android-Smartphone oder Android-Tablettrechner vorinstalliert ist, oder überdie Website von Google möglich.Für den Download kostenpflichtiger Inhalte ist eine Kreditkarte nötig, mit der das Bezahlsystem „Goo-gle Wallet“ bedient wird. Einige Mobilfunkanbieter wie T-Mobile, Vodafone und O2 bieten auch dieMöglichkeit, Inhalte über die Mobilfunkrechnung zu bezahlen. Wichtig! Die meisten kostenpflichtigen Bücher in Aldiko sind mit digitalem Rechtemanagement (DRM) von Adobe geschützt. Bevor Sie Bücher kaufen, sollten Sie sich eine Adobe-ID zugelegt haben. Wie dies funktioniert, beschreiben wir in Kapitel 8, „Technisches E-Book-Grundwissen“.
  8. 8. 1 Feedbooks in Aldiko 2 Gemeinfreie Bücher in 3 Die Auswahl zwischen Aldiko suchen Ficton und Non-Fiction72 4 Erster Fund: Effi Briest 5 Unser erstes E-Book in 6 Effi Briest in Aldikos von Theodor Fontane Aldiko Bücherregal
  9. 9. Bücher direkt aus Aldiko ladenIm Bereich „Store“ können wir zwischen mehreren Buchshops wie Feedbooks, beam books oderO’Reilly wählen. Wir entscheiden uns für „Feedbooks“ und rollen herunter zu den kostenlosen Büchern(1). Stets werden im oberen Bereich Buchempfehlungen eingeblendet, und im unteren Bereich wer-den wir mit Werbung traktiert, die übrigens in der kostenpflichtigen Version von Aldiko nicht mehr er-scheint.Unter den kostenlosen Büchern wählen wir den Punkt „Gemeinfreiheit“ (2) und durchforsten den Shopweiter. Unten finden wir nun einen Punkt „Kategorien“, dahinter „Fiction“ (Sachbücher) und „Non-Ficti-on“ (Belletristik). Wir tippen auf „Fiction“ (3) und finden weitere, englischsprachige Kategorien wie „Li-terary“, „Short Stories“, „Action & Adventure“ usw.Die englischen Kategorien sollten uns aber nicht verwirren, denn hinter „Literary“ finden wir deutsch-sprachige Klassiker von Franz Kafka, Oscar Wilde, Arthur Schnitzler und vielen anderen.In Erinnerung an die Schulzeit entscheiden wir uns für „Effi Briest“ von Theodor Fontane (4). Einmal auf 73„Download“ getippt, wird das Buch unserer Aldiko-Bibliothek hinzugefügt (5). Wir tippen nun auf den„Home-Button“ von Aldiko und danach auf die „Bücherregal-Ansicht“ (6) und fühlen uns gleich anApples iBooks und andere Buch-Apps erinnert: die Metapher des Bücherregals scheint überall zufunktionieren. Hier sehen wir das Coverbild unserer gerade geladenen „Effi Briest“. Englischsprachige Überschriften in Apps Auch wenn man des Englischen nicht mächtig ist, sollten englische Überschriften nicht gleich ver- wirren: In den Apps sind viele Teile wie „Fiction“ oder „Literary“ einfach nicht übersetzt. Sie sollten sich nicht entmutigen lassen, sondern einfach weiterprobieren.
  10. 10. 1 Das Titelbild in Aldiko 2 Blocksatz in Aldiko74 3 Die Optionen zur Dar- 4 Erweiterte Formatierung stellung in Aldiko in Aldiko
  11. 11. Lesen mit AldikoWie auch in iBooks tippen wir auf das Coverbild und das Buch öffnet sich und zeigt zuerst eine grö-ßere Ansicht des Titelbildes (1). Der Text wird in der Grundeinstellung als Blocksatz angezeigt (2).Auch hier blättern wir durch Wischen von rechts nach links (vor) oder links nach rechts (zurück).Auf unserem kleinen Smartphone ist uns die Schrift zu klein und wir suchen nach den Einstellungen zurAnpassung der Schriftgröße. Diese finden wir nach dem Drücken des „Menü-Buttons“ auf dem Gerätunter „Optionen“ (3) und dort ganz oben unter „Text“. Die Schriftgröße heißt hier „Schriftart“ und lässtsich durch Drücken auf „+“ vergrößern und durch „-“ verkleinern.Neben der Schriftgröße haben wir auch eine Option zum Erweitern und Verringern des Abstandes desTextes vom Bildschirmrand über „Seitenränder“. Um die Veränderung zu bestätigen und das Fenster zuverlassen, brauchen wir nur kurz in den Text zu tippen. Unter den Optionen finden wir auch weitereEinstellungsmöglichkeiten wie die Helligkeit oder die Möglichkeiten der Leseausrichtung: „Automa-tisch“, „Hochformat“ oder „Querformat“. 75Hinter dem Punkt „Mehr“ befinden sich umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten: Neben Schriftgrößeund Seitenrändern können wir die Schrift- und Hintergrundfarbe individuell einstellen, die Textausrich-tung ändern und den Zeilenabstand anpassen (4).Wir können uns auch die aktuelle Seitenzahl einblenden lassen und das Animieren des Blätterns an-und abstellen. Auch haben wir an dieser Stelle die Möglichkeit festzulegen, wann sich der Bildschirm,wenn wir nicht mehr lesen, automatisch abschaltet.Bei Aldiko kann auch mit dem Lautstärkeregler geblättert werden. Gerade bei einem kleinen Gerätwie unserem Smartphone, bei dem öfter geblättert werden muss, ist dies eine Erleichterung, denn eswird nur eine Hand zum Lesen gebraucht.
  12. 12. 76 1 Inhalte aus Aldiko teilen
  13. 13. Teilen von Inhalten aus AldikoAus Aldiko können wir Textzitate direkt Freunden zukommen lassen. Dazu finden wir im Menü hin-ter dem Punkt „Mehr“ die Aktionen „Bluetooth“, „Dropbox“, „E-Mail“, „Google Mail“ und „SMS/MMS“ (1). Über „Bluetooth“ lassen sich markierte Textabschnitte direkt von Smartphone zuSmartphone austauschen. Über die „Dropbox“ können wir systemübergreifend über verschiedeneGeräte komplett Dateien austauschen, solange diese nicht DRM-geschützt sind. Mit „E-Mail“ oderdem speziellen Angebot „Google Mail“ kann die Textstelle an Kontakte gesendet werden – auchdas Senden per SMS ist möglich. 77
  14. 14. 1 Über das Menü „Gehe 2 … Inhaltsverzeichnis von zu“ gelangen wir zum … Aldiko78 3 Lesezeichen in Aldiko 4 Aldikos Suchfunktion
  15. 15. Das Inhaltsverzeichnis und die Bedienung von AldikoIm Menü unter „Gehe zu…“ gelangen wir über den oberen Punkt „Übersicht“ (1) ins Inhaltsverzeichnis(2) und können direkt zu den Kapiteln springen. Über „Gehe zu…“ können wir auch Lesezeichen ein-fügen. Im Gegensatz zu iBooks sind Lesezeichen und Notizen nicht getrennt. Beim Anlegen eines Lese-zeichens durch „Lesezeichen hinzufügen“ (3) kann dieses gleich mit einem Notiztext beschrieben wer-den. „Gehe zu…“ bietet auch einen gleichnamigen Unterpunkt, mit dem sich Textstellen nach Seiten-zahl ansteuern lassen.Aldiko verfügt auch über eine Suchfunktion. Diese ist nach dem Drücken der Menütaste rechts ober-halb des Textes als Lupe zu finden (4). Geben wir hier die Worte „weites Feld“ ein und tippen erneutauf die Lupe, werden gleich sieben Textstellen mit dieser Phrase im Zusammenhang und mit Seitenan-gabe angezeigt.Markierungen und Unterstreichungen kennt Aldiko leider nicht. Wir können aber beispielsweise denFinger auf ein Wort legen und zwei Sekunden ruhen lassen. Anschließend kann man wählen, ob das 79markierte Wort im weiteren Text gesucht, oder in die Zwischenablage kopiert oder ob in Google oderWikipedia nach einer Definition gesucht werden soll.
  16. 16. 80 1 „Nils Holgersson“ in 2 Entscheidung nach 3 Der neue Download im Mobileread suchen dem Download Aldiko-Bücherregal
  17. 17. Bücher aus anderen Quellen zu Aldiko hinzufügenWir starten den Browser auf unserem Android-Gerät und nehmen uns beispielsweise die Website vonMobileread vor und suchen unseren „Nils Holgersson“ von Selma Lagerlöf (1). Nachdem wir denDownloadlink für die EPUB-Version gewählt haben und die Datei heruntergeladen wurde, bekommenwir die Mitteilung, dass die Datei heruntergeladen wurde. Wir können uns jetzt entscheiden, wie dieDatei behandelt werden und wie in Zukunft mit ähnlichen Dateien verfahren werden soll (2).Wir entscheiden uns dafür, dass heruntergeladene EPUB-Dateien zukünftig stets in das Bücherregalvon Aldiko (3) importiert werden sollen. Auch bei Android steht uns der Weg über die Dropbox zurVerfügung. 81
  18. 18. 82 1 Kategorien in Aldiko 2 PDF-Darsteillung als 3 Vergrößerte PDF-Dar- ganze Seite in Aldiko stellung in Aldiko
  19. 19. Das Aldiko-BücherregalSobald wir eine Reihe von Büchern heruntergeladen und unserem Regal hinzugefügt haben, machenwir uns auch bei Aldiko Gedanken über die Ordnung in einer schnell wachsenden Sammlung. Aldikobietet uns leider nicht die Möglichkeit, Kategorien selbst anzulegen.Wir haben lediglich die Auswahl zwischen Bücherregal-Ansicht und Listenansicht. Bei beiden Ansich-ten können wir unsere Bücher nach verschiedenen Kriterien sortieren lassen, zum Beispiel können dieBücher nach Bewertung sortiert werden (1). PDFs in Aldiko Wie auch iBooks kann Aldiko neben EPUB-Dateien auch PDF-Dateien lesen und verwalten. Bei unserem Smartphone mit kleinem Display fällt der Nachteil von PDFs gleich ins Auge: Öffnen wir 83 beispielsweise eine Seite aus dem Hochschulmagazin „H1“ der Universität Bielefeld, sehen wir ei- ne typische Magazinseite im Vollformat (2). Um hier etwas lesen zu können, müssen wir Ausschnit- te vergrößern und hin- und herschieben, um den Text zu erfassen (3).
  20. 20. 1 Hugendubel 2 PagePlace 3 Textunes84 4 eBookS Reader 5 Moon+ Reader 6 Bluefire Reader
  21. 21. Alternativen zu AldikoHäufig sind E-Reader-Apps shopgebunden, das heißt, dass Sie über die Lese-App direkt das Angeboteines Internet-Buchshops durchsuchen, E-Books kaufen und herunterladen können. E-Reader-Software,die bestimmte Internet-Buchshops bedient, finden wir für Android genauso in Google Play wie fürApples iOS im App Store:1 Hugendubel2 PagePlace3 textunes4 eBookS ReaderNeben diesen Readern, die ihre eigenen Märkte bedienen, gibt es auch noch den beliebten E-Book-Reader „Moon+ Reader“ (5) und vor allem den Bluefire Reader (6), mit dem wir auch in der Lage sind,mit Adobe-DRM geschützte E-Books zu lesen (siehe Kapitel 9, „Technisches E-Books-Grundwissen“). 85Außer diesen E-Readern gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Lesesoftware für Android. Manchesind shopgebunden, andere sind ohne jede Bindung. Freie Reader ohne Bindung sind zwar manch-mal kostenlos, aber dann oft werbefinanziert, und wir bekommen in den Übersichten Werbebannereingeblendet. Die Version ohne Werbung kostet dann nur wenige Euro. Unglaublich viele Lese-Apps … … buhlen in Google Play um unsere Gunst. Mit den vorgestellten E-Reader-Programmen haben Sie schon eine gute Auswahl kostenloser Apps. Sollten Sie wirklich viel auf Ihrem Smartphone lesen und außerdem einen Tablet-PC mit Android-Betriebssystem besitzen, lohnt es sich für Sie, Googles Internetshop nach weiterer Software zu durchforsten. Die für Sie angenehmste und werbefreie App ist sicher auch ein paar Euro wert.
  22. 22. Weiterlesen in ... Florian Rudt, Andy Artmann 1. Auflage Dezember 2012, 224 Seiten ISBN 978-3-86899-377-6 http://www.oreilly.de/catalog/dasbuchzuebooksger/Print-Ausgabe: 17,90 € E-Book-Ausgabe: 14,00 € mit den Formaten EPUB, MOBI und PDF DRM-frei

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