Vom Braindrain zur Win-Win Situation 15 October 2008 ÖFSE, Wien Denis Drechsler OECD Entwicklungszentrum Welche Strategien?
Internationale Migration:  Folgen in den Partnerländern <ul><li>Übersicht über die Präsentation: </li></ul><ul><li>Was  me...
Was  meinen  wir zu wissen? <ul><li>Internationale Migration ist stark angestiegen </li></ul><ul><li>Die meisten Migranten...
Was wissen wir  wirklich ?  Quelle: Vereinte Nationen
Migration und Entwicklung <ul><li>Migration von Geringqualifizierten </li></ul><ul><ul><li>Höhere finanzielle Rückflüsse <...
Abwanderung von  Universitätsabsolventen Quelle :  OECD Database on Expatriates and Immigrants, 2004/2005; Cohen and Soto ...
Vom Braindrain zum Braingain <ul><li>Zunächst: Unterscheidung von Brain- und Drain-Effekt </li></ul><ul><li>Rückführung vo...
Entscheidend: Bildungs-  und Arbeitsmarktpolitik <ul><li>Bildungspolitik </li></ul><ul><ul><li>Angebot benötigter Fachkräf...
…  und Politikkohärenz <ul><li>Aus Sicht der Gebergemeinde </li></ul><ul><ul><li>Mehr Flexibilität und zirkuläre Migration...
Zusammenfassend  <ul><li>Migration ist fester Bestandteil der Globalisierung </li></ul><ul><li>Internationale Mobilität wi...
Für weitere Informationen: www.oecd.org/dev/migration
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Vom Braindrain zum Braingain

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Braindrain aus Entwicklungsländern ist ein kontrovers diskutiertes Phänomen. Diese Präsentation behandelt die Entwicklungspotenziale von Migration

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Vom Braindrain zum Braingain

  1. 1. Vom Braindrain zur Win-Win Situation 15 October 2008 ÖFSE, Wien Denis Drechsler OECD Entwicklungszentrum Welche Strategien?
  2. 2. Internationale Migration: Folgen in den Partnerländern <ul><li>Übersicht über die Präsentation: </li></ul><ul><li>Was meinen wir zu wissen? </li></ul><ul><li>Was wissen wir wirklich ? </li></ul><ul><li>Was können wir tun? </li></ul>
  3. 3. Was meinen wir zu wissen? <ul><li>Internationale Migration ist stark angestiegen </li></ul><ul><li>Die meisten Migranten in OECD-Ländern kommen aus armen Regionen </li></ul><ul><li>Der Verlust von Facharbeitern (brain drain) nimmt armen Ländern Entwicklungschancen </li></ul>
  4. 4. Was wissen wir wirklich ? Quelle: Vereinte Nationen
  5. 5. Migration und Entwicklung <ul><li>Migration von Geringqualifizierten </li></ul><ul><ul><li>Höhere finanzielle Rückflüsse </li></ul></ul><ul><ul><li>Größerer Effekt auf die Armutsbekämpfung </li></ul></ul><ul><ul><li>Abbau von Arbeitslosigkeit oder Lohnsteigerungen </li></ul></ul><ul><ul><li>Erhöhung der Produktivität </li></ul></ul><ul><li>Migration von Hochqualifizierten </li></ul><ul><ul><li>Möglichkeit zum Wissenstransfer </li></ul></ul><ul><ul><li>Anreizwirkung im Bildungssektor </li></ul></ul><ul><ul><li>Potenzielles Gewinnsummenspiel </li></ul></ul><ul><ul><li>Aber: besonders problematisch in armen (kleinen) Ländern </li></ul></ul>
  6. 6. Abwanderung von Universitätsabsolventen Quelle : OECD Database on Expatriates and Immigrants, 2004/2005; Cohen and Soto (2001)
  7. 7. Vom Braindrain zum Braingain <ul><li>Zunächst: Unterscheidung von Brain- und Drain-Effekt </li></ul><ul><li>Rückführung von erworbenem Know-How </li></ul><ul><ul><li>Bessere Integration von rückkehrwilligen Migranten </li></ul></ul><ul><ul><li>Aktive Anreize zur Rückkehr </li></ul></ul><ul><ul><li>Ausnutzung bestehender Diaspora Netzwerke </li></ul></ul><ul><li>Migrationswillige Arbeitskräfte im Land halten </li></ul><ul><ul><li>Schaffung adäquater Beschäftigungsmöglichkeiten </li></ul></ul><ul><ul><li>Bessere Ausnutzung des vorhandenen Humankapitals </li></ul></ul><ul><ul><li>Effiziente Verbindung von Bildungs- und Arbeitsmarkpolitik </li></ul></ul>
  8. 8. Entscheidend: Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik <ul><li>Bildungspolitik </li></ul><ul><ul><li>Angebot benötigter Fachkräfte aufrechterhalten oder Lücken schließen </li></ul></ul><ul><ul><li>Öffentliche Finanzierung von Bildung an Verpflichtungen knüpfen </li></ul></ul><ul><li>Arbeitsmarktpolitik </li></ul><ul><ul><li>Aktives Werben um rückkehrwillige Migranten </li></ul></ul><ul><ul><li>Informationsangebote und Integrationshilfe </li></ul></ul><ul><li>Partnerschaftsabkommen zwischen Sende- und Empfangsländern </li></ul><ul><ul><li>Z.B. Jamaikanische Krankenschwestern in Florida </li></ul></ul>
  9. 9. … und Politikkohärenz <ul><li>Aus Sicht der Gebergemeinde </li></ul><ul><ul><li>Mehr Flexibilität und zirkuläre Migration </li></ul></ul><ul><ul><li>Bessere Richtlinien für Anwerbung Hochqualifizierter </li></ul></ul><ul><ul><li>Konzertierte Maßnahmen, um Transaktionskosten von finanziellen Rückflüssen zu senken </li></ul></ul><ul><li>Aus Sicht der Partnerländer </li></ul><ul><ul><li>Migration in Entwicklungsstrategien integrieren </li></ul></ul><ul><ul><li>Besseres Personalmanagement, um Folgen der Migration auszugleichen </li></ul></ul><ul><ul><li>Investitionen in Transport- und Kommunikationsnetze, um Mobilität von Arbeitskräften zu erhöhen </li></ul></ul>
  10. 10. Zusammenfassend <ul><li>Migration ist fester Bestandteil der Globalisierung </li></ul><ul><li>Internationale Mobilität wird eher noch zunehmen mit steigender Entwicklung </li></ul><ul><li>Entwicklungspotenziale von Migration bislang unzureichend genutzt </li></ul><ul><li>Mehr Partnerschaftsabkommen und Politikkohärenz nötig </li></ul>
  11. 11. Für weitere Informationen: www.oecd.org/dev/migration

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