Nachhaltige Führung

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Nachhaltige Führung

  1. 1. Fachhochschule Kärnten Studienbereich Wirtschaft Studiengang Hotel Management Bachelorarbeit I Nachhaltigkeit, wesentlicher Teil einer ökologisch orientierten Hotelführung Verfasser: Nejc Maks Riossa Personenkennzeichen: 1410636100 Betreuer: FH-Prof. Dr. Dietmar Brodel Villach, November 15
  2. 2. I Eidesstaatliche Erklärung Ich erkläre an Eides Statt: Dass ich die vorliegende Abschlussarbeit selbständig und ohne fremde Hilfe verfasst und noch nicht anderweitig zu Prüfungszwecken vorgelegt habe. Dass ich keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt, die den verwendeten Quellen wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen als solche kenntlich gemacht und mich auch sonst keiner unerlaubten Hilfe bedient habe. Dass diese Arbeit mit der vom Begutachter beurteilten Arbeit übereinstimmt. Dass ich einwillige, dass ein Belegexemplar der von mir erstellten Abschlussarbeit in den Bestand der Fachhochschulbibliothek aufgenommen und benutzbar gemacht wird (= Veröffentlichung gem. § 8 UrhG). Zudem erkenne ich an, dass die Fachhochschule in keiner Weise für die missbräuchliche Verwendung von Inhalten durch die Bibliotheksbenutzer/innen infolge von Lektüre oder Vervielfältigung der Arbeit haftet. Insbesondere ist mir bewusst, dass ich für die Anmeldung von Patenten, Warenzeichen oder Geschmacksmustern selbst verantwortlich bin und daraus resultierende Ansprüche selbst verfolgen muss. Unterschrift Studierender: Villach, 15.11.2105 …………………..………
  3. 3. II Zusammenfassung Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Verbindung zwischen dem Tourismus, der Umwelt und dem Klima, den Öko-Hotels und der Rolle der Nachhaltigkeit in diesen. Zunächst erfolgt die Erläuterung des Problems des Klimawandels. Dabei wird erklärt, wie der Klimawandel die touristischen Destinationen und die Tourismusunternhemen beeinflussen kann und welche Verantwortung der Tourismus für den Klimawandel trägt. Es werden die Gründe angegeben, wie ein Hotel die Landschaft, das Wasser und die Luft verschmutzen und belasten kann. Der Hauptteil beschäftigt sich mit der ökologisch orientierten Hotelführung, die als eine Lösung für das Problem des Klimawandels gesehen wird. Zunächst wird der Begriff „Öko-Tourismus“ definiert. In Folge werden die Ziele eines Öko-Hotels sowie seine ökologischen, ökonomischen und sozialen Vorteile begründet. In der zweiten Hälfte des Hauptteils wird das Thema Nachhaltigkeit bearbeitet. Es werden ihre drei Aspekte und ihre Rolle im einen Hotel erklärt. Außerdem wird mit Fallbeispielen veranschaulicht, wie ein Hotel durch Ressourcenmanagement seine negativen Auswirkungen auf die Umwelt minimieren und dadurch ökonomische Vorteile erwerben kann. Zum Abschluss wird noch die Bedeutung der Regionalität dargestellt.
  4. 4. III Abstract The following thesis focuses on the role of sustainability and how it relates to tourism, environment, climate, and Eco-Hotels. Firstly, is the examination of the problem of climate change and how it affects tourism destinations and companies. It also investigates how the tourism play a role in the climate change. Finally, it discusses how hotels pollute and affect the surrounding landscape, water and air. The main part of the paper deals with the environmental aspect of hotel management, which can be described as a solution to the problem of climate change. It starts by defining the term “eco-tourism.” In addition to that, goals of the eco-hotel are listed as well its environmental, economical and social benefits are analyzed. In the second half of the paper the three aspects of sustainability are discussed and how it plays a role in hotel management. It is then followed up by case studies illustrating how a hotel can minimize its negative effects on the environment and still profit financially. Finally, the importance of the rationality is presented.
  5. 5. IV Inhaltsverzeichnis Eidesstaatliche Erklärung ................................................................................................................. I Zusammenfassung........................................................................................................................... II Abstract .......................................................................................................................................... III Inhaltsverzeichnis………………………………………………………………………………………………………………………IV 1 Einleitung......................................................................................................................................... 1 1.1 Ausgangssituation ................................................................................................................... 1 1.2 Forschungsfragen und Zielsetzung.......................................................................................... 2 1.3 Vorgehensweise ...................................................................................................................... 2 2 Die Hotellerie in dem Zusammenhang mit der natürlichen Umwelt.............................................. 4 2.1 Klimawandel............................................................................................................................ 4 2.2 Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus............................................................. 5 2.3 Umweltauswirkung des Tourismus ......................................................................................... 6 3 Öko-Hotel ...................................................................................................................................... ..9 3.1 Definition „Ökotourismus“.................................................................................................... ..9 3.2 Ziele und Vorteile eines Ökohotels ....................................................................................... 10 3.3. Notwendigkeit eines Ökohotels ………………………………………………………………………………………..11 4 Bedeutung der Nachhaltigkeit in einem Öko-Hotel…………………………………………….……………………12 4.1 Definition „Nachhaltigkeit“ ………………………………………………………………………………………………12 4.2 Nachhaltige Ressourcenmanagement................................................................................... 15 4.2.1 Übersicht über nachhaltiges Ressourcenmanagement................................................. 15 4.2.2 Ressourceneffiziente Maßnahmen……………………………………………………………………………16 4.3 Regionalität ........................................................................................................................... 18 5 Resümee........................................................................................................................................ 20 6 Literaturverzeichnis....................................................................................................................... 22
  6. 6. 1 1 Einleitung 1.1 Ausgangssituation Der Tourismus ist eine* der weltweit größten Wirtschaftsbranchen und ist deshalb für viele Länder besonders bedeutend. Im Jahre 2011 stellte die globale Reise- und Tourismusindustrie 9,1 Prozent der globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) und 9,7 Pro- zent der weltweiten Beschäftigung dar.1 Der Tourismus hilft außerdem gegen Ar- mutsbekämpfung und trägt zu einer Gleichstellung der Geschlechter bei, erhält das Kulturerbe und die Natur. Eine große Gefahr für den Tourismus bedeutet heutzutage der Klimawandel. Der Tourismus ist nämlich von der natürlichen Umwelt und Klima sehr abhängig und deshalb ein sehr klima-sensitiver Wirtschaftssektor. Die Klima- schwankung kann bestimmte touristische Destinationen und Tourismusunternehmen nicht nur negativ beeinflussen, sondern auch komplett zerstören. Auf der anderen Seite trägt aber der Tourismus selbst die Verantwortung für den Klimawandel. Die Tourismus- und Reisebranche verursachen weltweit 5 Prozent der Kohlendioxidemis- sionen und über das Szenarium mit unveränderten Rahmenbedingungen wird bis 2035 diese Menge um 130 Prozent gestiegen. Deswegen ist es wichtig, dass diese Branche die Änderungen annimmt um das natürliche Umwelt und letztendlich die ganze Gesellschaft zu schützen.2 Eine mögliche Lösungsalternative sind Öko-Hotels, die heutzutage immer mehr an der Bedeutung zunehmen. Das sind die jenige Hotels, die ihre negativen Umweltauswirkungen zu minimieren versuchen und dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgen. Solche Hotels setzen sich immer mehr durch, weil sie nicht nur ökologische sondern auch ökonomische und soziale Vorteile bringen. Sie sind auch bei den Gästen immer mehr beliebt, weil es heutzutage viele von denen wollen, dass ihnen ein Hotel nicht nur die Einrichtungen bietet, sondern auch, dass es sich um die natürliche Umwelt kümmert.3 1 Vgl. WTTC, 2012, S. 2-3 [online]. 2 Vgl. UNWTO, 2009, S. 3-4 [online]. 3 Vgl. EcoGreenHotel, 2008, „Benefits of Environmentally Friendly Hotel“ [online].
  7. 7. 2 1.2 Forschungsfragen und Zielsetzung Anhand der Ausgangsituation, welche in einem vorherigen Kapitel vorgestellt wurde, besteht das erste Ziel dieser Bachelorarbeit darin die Verbindung zwischen dem Tou- rismus, Umwelt und dem Klima zu erklären. Das zweite Ziel ist es zu erklären was ein Öko-Hotel ist und welche positiven Effekte es aus der ökologischen und ökonomi- schen Sicht hat. Das dritte Ziel ist es, die Rolle der Nachhaltigkeit in einem Öko-Hotel zu beschreiben. In dieser Bachelorarbeit werden die folgenden Fragen beantwortet: • Welche Auswirkungen haben die Hotels auf die Umwelt und wie wirkt sich der Klimawandel auf den Tourismus aus? • Was sind die Öko-Hotels und welche positiven Effekte haben sie aus der öko- logischen und ökonomischen Sicht? • Welche Rolle spielt die Nachhaltigkeit in einem Öko-Hotel und wie kann ein Hotel für diese sorgen? 1.3 Vorgehensweise In Hinsicht auf den Zweck und die Ziele, wird zuerst das Problem des Klimawandels behandelt. Dabei wird sowohl begründet, wie ein Hotel seine natürliche Umwelt durch seine Aktivitäten beeinträchtigen kann, als auch welche negativen Konsequen- zen der Klimawandel auf dem Tourismus hat. Im Hauptteil wird das Öko-Hotel, als eine Lösung für das Problem des Klimawandels und dessen Arbeitsweise vorgestellt. Es werden die Ziele eines Öko-Hotels, sowie seine Vorteile für einen Hotelier, Gast und die natürliche Umwelt begründet. Weiters wird die Rolle der Nachhaltigkeit und ihre drei Aspekte erklärt. Folglich werden des Weiteren die Gründe für ein nachhalti- ges Ressourcenmanagement und seine möglichen Maßnahmen beschrieben. Für ein leichteres Verständnis der Wirksamkeit des Ressourcenmanagement werden in dem Kapitel bestimmte Fallbeispiele inkludiert. Zum Abschluss wir noch die Bedeutung der Regionalität erklärt.
  8. 8. 3 Die Hauptquellen von Informationen und Daten waren die verfügbare Literatur und Online Quellen. Viele Informationen werden den Studien von bestimmten Organisati- onen, wie beispielsweise World Meteorological Organization (WMO), World Tourism Organization (UNWTO) und World Travel & Tourism Council (WTTC) entnommen.
  9. 9. 4 2 Die Hotellerie in dem Zusammenhang mit der natürli- chen Umwelt 2.1 Klimawandel Der Klimawandel stellt eine der größten Gefahr für die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft dar. Dieses Thema stellt das Problem schon seit Jahrzenten und viele Or- ganisationen setzen sich weltweit um das Umweltbewusstsein der Menschen zu er- weitern. Die Inter-Governmental Panel on Climate Change (IPPC) deklarierte, dass der globale Temperaturanstieg unmissverständlich sei. Sie haben abgeschlossen, dass es für den Anstieg der globalen Durschnittstemperaturen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts in größtmöglichem Umfang menschliche Aktivitäten, die die Konzentra- tion der Treibhausgase in der Atmosphäre erhöhen, schuldig sind.4 „Als Klima bezeichnet man einen durch statistischen Parameter beschriebenen Zu- stand und das Verhalten der Atmosphäre, das für einen längeren Zeitraum charakte- ristisch ist.“5 Das Klima ist von der Stärke der Sonneneinstrahlung, der Beschaffen- heit der Erdoberfläche, dem Gehalt an Treibhausgasen und anderen Rahmenbedin- gungen bestimmt. Eine entscheidende Bedeutung hat auch die Verteilung von Land und Wasser auf dem Erdball sowie die Lage von Hochgebirgen.6 „Im Laufe der Erd- geschichte hat sich das Klima an der Erde immer wieder geändert. Eine der wichtigs- ten Ursachen zur Klimaänderung ist die Änderung des Gehalts an Treibhausgasen in der Atmosphäre.“7 Die Treibhausgasen werden auf einer Seite von allen Menschen, Tieren und den meisten Mikroorganismen abgegeben und auf der anderen Seite von allen Pflanzen, Meeresanlagen und dem Wasser der Ozeane aufgenommen. Die be- deutende Veränderung der Lebensräume von Pflanzen und Tieren führt zu einer Stö- rung des Gleichgewichts dieses Kreislaufs und daraufhin zur Klimaänderung.8 In den letzten 50 Jahren hat der Mensch mit der Verbrennung von großen Mengen an fossilen Energieträgern, zu schnellerem Klimawandel beigetragen. Dadurch wird mit Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Gas und Öl zu einer großen 4 Vgl. UNWTO, 2009, S. 2 [online]. 5 Spektrum, 2001, „Klima“ [online]. 6 Vgl. Bayerisches Landesamt für Umwelt, 2008, S. 1 [online]. 7 Bayerisches Landesamt für Umwelt, 2008, S. 2 [online]. 8 Vgl. Bayerisches Landesamt für Umwelt, 2008, S. 3 [online].
  10. 10. 5 Entstehung von Treibhausgase beigetragen. Diese Gase verursachen den Treib- hauseffekt, womit sie die Warme, die sonst im Weltraum zerstreut, zurück zum Erd- boden spiegeln.9 Das Ergebnis ist ein Klimawandel, das extreme Wetterereignisse, Hitzewellen und schwere Niederschlagsereignisse mitbringt. Diese Extremereignisse werden viele Regionen, einschließlich touristische Destinationen negativ beeinflus- sen. Diese vorgesehenen Veränderungen verlangen ein größeres Bewusstsein vor Naturgefahren und systematische Maßnahmen auf der lokalen und globalen Ebene.10 2.2 Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus Tourismus ist wegen des engen Verhältnisses mit der Umwelt und Klima ein sehr hoch klimaempfindlicher Wirtschaftssektor. Das Klima bestimmt die Dauer und Quali- tät der touristischen Saison. Es beeinflusst die touristische Aktivitäten und Umweltbe- dingungen, die die Besucher entweder anlocken oder verhindern. Der globale Tem- peraturanstieg beeinflusst schon heute die Entscheidungsfindung in der Tourismusin- dustrie. Das Klima hat auch einen wichtigen Einfluss auf die Betriebskosten, wie z.B. die Heizung-Kühlung, Beschneidung, Bewässerung, Lebensmittel- und Wasserver- sorgung und Versicherungskosten. Die Veränderung von der Dauer und Qualität der touristisch abhängigen Saisons könnte viele Auswirkungen auf den Wettbewerb zwi- schen den Destinationen und der Rentabilität der touristischen Betriebe haben. Au- ßerdem werden die extreme Wetter- und Klimaereignisse die touristische Industrie mit dem erhöhten Infrastrukturschaden, zusätzlichen Notfallanforderungen, höheren Betriebsaufwendungen und Betriebsunterbrechungen beschädigen.11 Indirekte Auswirkungen des globalen Klimawandels stellen insbesondere eine Gefahr für die dritte Welt dar. Hungersnöten, Epidemien, Stürme und Überschwemmungen, die sich daraus ergeben würden, könnten die kriegerische Auseinandersetzung und Gesellschaftskonflikte verursachen. Diese Ereignisse stellen ihrerseits eine wichtige Steuergröße für den globalen Tourismus dar. Weiter könnten die nationalen und in- 9 Vgl. UNWTO, 2010, S. 7 [online]. 10 Vgl. Gladini et al., 2008, S. 11 [online]. 11 Vgl. Gladini et al., 2008, S. 12 [Online].
  11. 11. 6 ternationalen Klimaschutzmaßnahmen eintreten, die Auswirkungen auf den Fremd- verkehrsfluss haben könnten. Das würde die Transportkosten erhöhen und folglich die Reiseverhalten beeinflussen. Der Anstieg der Flugpreisen würde zum Beispiel die touristische Wettbewerbssituation maßgeblich verändern. 12 Der Klimawandel bedeutet für die globale Tourismusindustrie hauptsächlich mehr Ri- siken als Chancen. Trotzdem würde die Temperaturerhöhung für die bestimmten Destinationen einen geringeren Vorteil haben. Das gilt bestimmt für den Norden, wo- hin sich die Reiseströme aus dem Süden verschieben würden. Ein Vorteil wird auch bei solchen touristischen Betrieben gesehen, bei denen sich die touristische Saison wegen der Temperaturerhöhung verlängern würde. 13 2.3 Umweltauswirkung des Tourismus Der Bezug zwischen dem Tourismus und Klimawandel ist sehr stark. Der Klimawan- del wirkt sich auf dem Tourismus aus und der Tourismus wirkt sich auf dem Klima- wandel aus. Die ganze Tourismuswirtschaft ist für 4 bis 6 Prozent der CO2-Emissio- nen weltweit verantwortlich. Die Verwendung von nicht erneuerungsfähigen Energie- trägern, führt zu einer höheren Konzentration von CO2 in der Atmosphäre. Außer- dem beeinflusst der Stromverbrauch den CO2-Ausstoß, weil die Energie meistens von nicht erneuerungsfähigen Brennstoffen, wie die Kohle oder Gas produziert wird.14 Ein Hotelunternehmen beeinträchtigt die Umwelt durch viele Aktivitäten. Die Land- schaft wird sowohl durch den Abfall aus dem Leistungsprozess des Hotels als auch durch die touristischen Aktivitäten der Gäste außerhalb des Hotels beeinträchtig. Die Landschaftsverschmutzung hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. der Betriebsart, dem Standard des Hotels, dem Gewicht des Logis- und F&B-Bereiches und der Sai- sonabhängigkeit des Standortes. Das Müllaufkommen steigt dabei mit der Anzahl der 12 Vgl. Keller, n.d., S. 2 [Online]. 13 Vgl. Kreilkamp, n.d., S. 72 [Online]. 14 Vgl. UNWTO, 2010, S.7 [online].
  12. 12. 7 Gäste an. Deshalb werden dann vor allem kleine und sensible Destinationen in der Müllentsorgung an ihre Grenzen gestoßen15. Weiter beeinträchtig ein Hotelunternehmen das Wasser durch den Verbrauch und Verschmutzung. Die Höhe des Wasserverbrauches ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie z.B. den klimatischen Bedingungen, den technischen Standards in den Ausstattungen und Ausrüstungen von Hotelbetrieben, der Bedeutung des Beherber- gungsbereiches und dem Verhalten der Gäste.16 „So weisen Stadthotels und Hotels in Kur- und Ferienorten mit First-Class-Ausstattung auf Grund ihres hohen Produkt- standards, der Dominanz des Beherbergungssekts und Verbrauchsintensiver Anla- gen einen hohen Wasserverbrauch pro Gast auf“ 17 Das Wasser wird bei einem Hotel aber auch für Hallenbad, Whirlpool, Gartenanlage und eigene Wäscherei verbraucht. Die größten Probleme des Wasserverbrauchs zeigen sich bei einem Massentouris- mus. Er ist besonders in den halbtrockenen und trockenen Gebieten sowie auf Inseln problematisch. In Sommer haben diese Gebiete wenige Niederschläge, deshalb das einerseits zu Versorgungsengpässen und anderseits zu einer starken Belastung von Wasserreserven und folglich zu ökologischen Schaden führen kann. Touristen belas- ten die Umwelt auch durch die Wasserverschmutzung. Dabei spielen eine Rolle die Abwässer, die durch den Betrieb belastet werden und Gewässer, die durch die Aktivi- täten außerhalb des Hotels verschmutzt werden. Mit diesen Problemen treffen sich speziell die Destinationen, bei denen die Entsorgungsinfrastruktur nicht für den Mas- sentourismus abgestimmt wird und da wo ungeklärte Abwässer ins Meer eingeleitet wird.18 Um ein Hotel im Betrieb zu setzen, braucht man auch eine bestimmte Infrastruktur. Damit werden alle Objekte für die Beherbergung und Ernährung, sowie die Objekte und Einrichtungen für die touristischen Aktivitäten (z.B. Lifte, Schwimmbäder, Kon- gressräume usw.) gemeint. Alle solche Objekte und Eingriffe, die irgendwo einen na- türlichen Raum ändern, haben eine negative Auswirkung auf die natürliche Umwelt. Speziell auf den Destinationen mit dem Massentourismus ist zu einer großen Bebau- ung und damit zu einer drastischen Veränderung der natürlichen Umwelt gekommen. 15 Vgl. Freyberg et al., 2013, S. 304. 16 Vgl. Freyberg et al., 2013, S. 304. 17 Freyberg et al., 2013, S. 304. 18 Vgl. Freyberg et al., 2013, S. 304.
  13. 13. 8 Ein Bau verändert ein Ökosystem und gefährdet den Lebensraum von Pflanzen und Tieren.19 „Während sich in diesen Fällen die Konsequenzen noch auf bestimmte Regionen be- schränken, bleiben die Wirkungen des erhöhten Verkehrsaufkommens nicht auf ein- zelne Gebiete beschränkt. Der Massentourismus zieht einen sehr intensiven Auto- und vor allem Flugverkehr nach sich und trägt dadurch zu Luftverschmutzung und Klimawandel bei.“20 Ein Hotel selbst verschmutzt die Luft durch die Verwendung von fossilen Brennstoffen, zum Beispiel für die Heizungsanlage.21 19 Vgl. Freyberg et al., 2013, S. 305. 20 Kaschuba, 2009, „Umweltzerstörung durch Massentourismus“ [Online]. 21 Vgl. Freyberg et al., 2013, S. 305.
  14. 14. 9 3 Öko-Hotel 3.1 Definition „Ökotourismus“ Eine gute Lösung um die Auswirkung des Tourismus auf die natürliche Umwelt zu minimieren, ist sogenannte „Ökotourismus“. „Die Internationale Gesellschaft für Ökotourismus (The International Ecotourism Society) definiert das Ökotourismus als ein verantwortungsvolles Reisen in naturnahe Gebiete, welches zum Schutz der Um- welt beiträgt, von Nutzen für die einheimische Bevölkerung ist und die Auslegung und Ausbildung umfasst." 22 Dabei geht es um die Reise in die unversehrte natürliche Destinationen, deren Reisende, mit ihrem verantwortungsvollen Handeln als solche auch behandeln. Der Ökotourismus klärt den Reisenden die Umweltprobleme auf und setzt sich für die Erhaltung der biologischen und kulturellen Vielfalt durch Schutz der Ökosysteme ein. Ein wichtiger Teil des Ökotourismus ist auch die Schaffung von Arbeitsplätzen und Forderung der wirtschaftlichen Entwicklung der lokalen Gemein- schaften. Der Ökotourismus setzt sich auch für die Achtung der verschiedenen Kultu- ren und der Menschenrechte ein.23 „Der Begriff Ökotourismus ist in den 90en Jahren im Zuge der Naturschutzbewegung und der internationalen Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung in den USA ent- standen. Mit der Idee, einen Beitrag zum internationalen Naturschutz zu leisten, wurde Ökotourismus ursprünglich als ein Konzept und Entwicklungsinstrument entwi- ckelt.“24 22 TIES, 2015, „What is Ecotourism?“ [Online]. 23 Vgl. TIES, 2015, „What is Ecotourism?“ [Online]. 24 Dickhut, 2015, S. 104-105.
  15. 15. 10 3.2 Ziele und Vorteile eines Ökohotels Im Rahmen des Ökotourismus haben sich Ökohotels entwickelt. Eine exakt definierte Grenze, ab wann ein Hotel das Öko-Hotel ist, gibt es nicht. Als eine Richtlinie können aber verschiedene ökologische Zertifizierungssysteme dienen. Diese Systeme for- dern ein einheitliches Mindeststandard und verleihen entsprechenden Hotels ein Um- weltverzeichnis.25Traditionell haben sich diese Hotels in dem Dschungel, in einer na- türlichen Umwelt befunden. Ein Ziel dieser Hotels war, dass die Menschen fühlen, dass sie in einer natürlichen Schönheit, nahe der Umgebung wohnen.26 Grundsätzlich muss ein Hotel, das sich als ein Öko-Hotel definiert, einigen grundle- genden Prinzipen des Ökotourismus folgen. Es muss bewahren, dass seine Aktivitä- ten nicht in die Natur und Kultur, in der es sich befindet eingreifen. Es muss eine ver- antwortungsvolle Beziehung zur Natur und Kultur bauen und eine positive Beziehung zwischen den Gästen und Gastgebern gewährleisten. Weiter muss es die finanzielle Vorteile für die lokale Bevölkerung schaffen und das Bewusstsein der Gäste für das politische, ökologische und soziale Klima des Landes, in dem es sie sich befindet, fördern. Ein Öko-Hotel konzentriert sich auf individuelle Freiwilligkeit, persönliches Wachstum und Verantwortung für die Umwelt.27 Ein verantwortlicher Ökotourismus besteht aus den Programmen, die negative Auswirkungen des Hotels minimieren. Ein echtes Öko-Hotel funktioniert nach den Prinzipen des Recyclings und der Einspa- rung von Energie und Wasser.28 Wegen der vielen Vorteilen, die die Ökohotels bringen, werden sie immer mehr ge- fragt. Die Ökohotels sparen nämlich viele Kosten, damit sie umweltfreundliche Maß- nahmen durchführen. Wegen des Recyclings wird eine Verringerung der Abfall- menge vorgesehen. Weiter entstehen in so einem Hotel die Marketingmöglichkeiten. Es gibt auf jeden Fall mehrere Möglichkeiten im Marketing, sobald ein Hotel umwelt- freundliche Tätigkeiten durchführt. Die Vorteile werden auch bei den Mitarbeitern und Gästen gesehen, die eine höhere Zufriedenheit haben. Die Gäste respektieren die Idee von Erhaltung der Umwelt und werden deshalb in das Hotel zurückkommen. 25 Vgl. Altmannshofer & Gräber, 2011, S. 375. 26 Vgl. EcoGreen, 2008, „Eco hotel“[online]. 27 Vgl. TIES, 2015, „What is Ecotourism?“ [Online]. 28 Vgl. Alexander, 2002, S. 2 [online].
  16. 16. 11 Nicht zuletzt haben Hotels, die die umweltfreundlichen Praktiken durchführen, in der Regel einen höheren monetären Wert.29 3.3 Notwendigkeit des Ökohotels „Die globale Erderwärmung spielt eine enorme Rolle bei der wirtschaftlichen Entwick- lung und besonders in der Weltpolitik. Wie durch viele Experten bereits vorhergesagt, wird die globale Erderwärmung das Klima in dramatischer Weise verändern.“30 Als im Voraus erklärt, trägt die Tourismusindustrie eine große Verantwortung für den Klima- wandel. Sie verursacht zurzeit 5% der globalen CO2-Emissionen und mit ihrer Wachstum viel Stress auf die Umwelt.31 Zum Beispiel in Goa, Indien haben Bauun- ternehmer, um den Tourismus in der Region zu steigern, einige Hotels gebaut. Eine große Auswirkung auf dem Wasserverbrauch wurde bald gesehen, als die Hotels 250 Liters von Wasser aus Brunnen und anderen regionalen Quellen abgepumpt ha- ben. Das Ergebnis war, dass viele Brunnen und Flüsse getrocknet wurden.32 „Hin- sichtlich ihres rasanten Wachstums wird die Tourismusbranche in Zukunft noch mehr Einfluss haben und damit entsprechend mitverantwortlich für den Klimawandel sein.“33 Die WTO erwartet, dass bis zum Jahr 2020 1,56 grenzüberschreitende Tou- rismusunterkünfte, 1,18 Mrd. Ankünfte innerhalb einer Region und 227 Mio. Lang- streckenreisen stattfinden werden. Unter Berücksichtigung dessen ist es nicht nur eine Chance, sondern auch die Verantwortlichkeit der Tourismusindustrie intensiv über die Lösungswege nachzudenken und die Nachhaltigkeitsstrategien entwi- ckeln.34 Die Existenz des Tourismus ist sehr wichtig, weil der Tourismus eine der führenden Wachstumsbranchen der globalen Wirtschaft ist. Einerseits bringt er jährlich Milliar- den Dollar in die Entwicklungsländer und anderseits hebt er viele Menschen aus der Armut.35 Er gewährleistet sowohl viele Arbeitsplätze als auch unternehmerische 29 Vgl. EcoGreen, 2008, „Benefits of Environmentally Friendly Hotel“ [online]. 30 Belz, 2011, S. 364. 31 Vgl. Belz, 2011, S. 364. 32 Vgl. Alexander, 2002, S.2 [online]. 33 Belz, 2011, S. 364. 34 Vgl. Belz, 2011, S. 364. 35 Vgl. Alexander, 2002, S. 2 [online].
  17. 17. 12 Chancen und ist deshalb ein sehr bedeutender Bestandteil der internationaler Ent- wicklung und Handelsagenda.36 Die Tourismusbranche kann wegen dieses wichtigen Beitrags zur globalen Entwicklung auch andere Branche beeinflussen. Mit der Be- nachrichtigung kann sie der Regierung, Industrie und Öffentlichkeit verkündigen, dass der Klimaschutz und die Anpassungsmaßnahmen nicht nur von der entschiede- nen Bedeutung für die Zukunft, sondern auch schon heute wirtschaftlich sinnvoll sind.37 Das Internationale Pflanzenschutzübereinkommen signalisiert, dass bald alle soziale und wirtschaftliche Sektoren sich dem Klimawandel anpassen werden müssen und dass viele, einschließlich der Tourismus mit der Adaption, damit schon begonnen ha- ben. Der Klimaschutz kann durch viele technologische, ökonomische und soziale Veränderungen erreicht werden, wobei die wesentlichen Ergebnisse nur mit der Ver- haltensänderung der Touristen erreicht werden können.38 36 Vgl. Gladini et al., 2008, S. 11 [online]. 37 Vgl. Gladini et al., 2008, “Foreword” [online]. 38 Vgl. Gladini et al., 2008, S. 16-19 [online].
  18. 18. 13 4 Bedeutung der Nachhaltigkeit in einem Öko-Hotel 4.1 Definition „Nachhaltigkeit“ Die Organisation International Tourism Partnership (ITP) behauptet, dass der Begriff „Öko“ sowohl den Umweltgedanken umfasst als auch aus allen Aspekten der Nach- haltigkeit und der sozialen Unternehmensverantwortung besteht. Ein richtiges Öko- Hotel soll also ein nachhaltiges Denken innerhalb des ganzen Managementsystems integrieren und konsequent verfolgen.39 Die Hotellerie begann sich mit der Philoso- phie der Nachhaltigkeit Anfang des Jahres 1990 zu beschäftigen. Mit der Publizie- rung der Agenda 21, dem entwicklungs- und umweltpolitischem Aktionsprogramm des 21. Jahrhunderts, waren viele einzelne Geschäfte und Hotellerie mit den Verhal- tensregeln der Nachhaltigkeit informiert. Die Betriebe wurden nachhaltiger orientiert und fingen an den nachhaltigen Tourismus zu promovieren. Eine steigende Zahl der Hotels bedient sich heutzutage mit den umweltfreundlichen Maßnahmen, was auch die Umfrage in Europa zeigt, wo sich 80% der Hotels an umweltorientierten Aktivitä- ten beteiligen.40 „Die wohl bekannteste und am meisten verbreitete Definition von Nachhaltigkeit wurde von der Brundtland Kommission geprägt und beschreibt Nachhaltigkeit als ei- nen Zustand, der Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt, ohne die Möglich- keit zukünftiger Generation zu gefährden.“41 Darüber hinaus ist jedoch die Nachhal- tigkeit im Kontext der Hotellerie von Interesse. Nach der Definition der World Tourist Organisation umfasst die Nachhaltigkeit alle Aspekte der nachhaltigen Entwicklung, nämlich das umweltliche, gesellschaftliche, wirtschaftliche und klimatische Betäti- gungsfeld. Ein nachhaltiger Tourismus ist also ein verantwortungsbewusster Touris- mus, der sowohl die Bedürfnisse der Umwelt und Menschen, die da wohnen, als auch die lokale Wirtschaft und die Besucher respektiert.42 Somit wurden mit der Brundtland Definition ökonomische, soziale und ökologische Aspekte erweitert.43 Diese drei Faktoren werden 1994 nach der Enquete-Kommission zum Schutz der Menschen und Umwelt in einem „magischen Dreieck“ integriert. Sie entwickeln sich 39 Vgl. Belz, 2011, S. 363. 40 Vgl. Chen et al., 2013, S. 24. 41 Belz, 2011, S. 62, zit. nach: Cornell University, 2009, „Overview sustainability at Cornell“ [online]. 42 Vgl. UNEP et al., 2005, S. 11-12 [online]. 43 Vgl. Belz, 2011, S.362.
  19. 19. 14 nachhaltig nur dann, wenn sie gleichrangig sind und in systematischer Weise mitei- nander verknüpft werden.44 Verschiedene Kritiker des Drei-Säulen-Modells (=„magi- schen Dreieck“) stimmen nicht ganz mit dieser Behauptung zu. Sie meinen, dass zwi- schen diesen drei Faktoren ein Ungleichgewicht entsteht und dass, eine ökologische Nachhaltigkeit die Voraussetzung ist, um sowohl soziale als auch wirtschaftliche Nachhaltigkeit gewährleisten zu können.45 „Die ökologische Nachhaltigkeit ist die Nutzung eines Systems in einer Weise, die dafür sorgt, dass dieses in seinen wesentlichen Eigenschaften dauerhaft erhalten bleibt und so sein Fortbestand gesichert wird.“46 Sie konzentriert sich auf die Auswir- kung einer Organisation auf die Flora und Fauna, die zusammen ein Ökosystem bil- den. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen auch die Luft, die wir amten, das Wasser, das wir trinken und das Land, das wir genießen. Dabei wird der ganze öko- logische Fußabdruck einer Organisation beobachtet. Der Transformationsprozess soll so ablaufen, dass er die kurz- und langfristigen Umweltschäden vermeidet und die natürliche Vielfalt fördert.47 „Eine Vernachlässigung der ökologischen Nachhaltig- keit führt dazu, dass bestimmte Ressourcen unwiderruflich zerstört oder unbrauchbar gemacht werden und damit die Chancen für jegliche weitere Entwicklungen vernich- tet werden.“48 „Die ökonomische Nachhaltigkeit beschreibt die Maximierung des ökonomischen Er- trags bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der benötigten Eingangsressourcen.“49 Die Maximierung des ökonomischen Ertrags ist für eine kommerzielle Organisation ent- scheidend, weil sie ohne Gewinn zu machen kann. Es ist bescheinigt, dass die Inves- titionen in die Nachhaltigkeit und die nachhaltig orientierte Tätigkeiten viele lang- und kurzfristige Vorteile liefern. Eine technische Innovation kann beispielsweise zu einer gesteigerten Effizienz führen, was folglich die interne Rentabilität erhöht. Außerdem sichert die ökologische Nachhaltigkeit die Entwicklung auf der lokalen Ebene. Mit der Erhöhung von lokalen Beschäftigungsmöglichkeiten, Geschäftsverbindungen und 44 Vgl. Freyberg et al., 2015, S. 10. 45 Vgl. Belz, 2011, S. 363. 46 Freyberg et al., 2015, S. 16. 47 Vgl. Chen et al. 2013, S. 25. 48 Leyman & Nowak, n.d., „ökologische Nachhaltigkeit“ [online]. 49 Leyman & Nowak, n.d., „ökonomische Nachhaltigkeit“ [online].
  20. 20. 15 Einkommensmöglichkeiten bietet sie wirtschaftliche Vorteile für die lokale Bevölke- rung.50 „Die soziale Nachhaltigkeit beschreibt die bewusste Organisation von sozialen und kulturellen Systemen.“51 Im Mittelpunkt steht eine Gesellschaft und die Auswirkungen einer Organisation auf sie. Eine nachhaltige Organisation muss also so bewirtschaf- ten, dass sie positiv zum Leben der lokalen Gesellschaft und der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter beisteuert.52 Sie soll mit der lokalen Gesellschaft kooperieren in dem sie verschiedene Projekte zum Schutz der natürlichen Umwelt einschließt, Partner- schaft mit der lokalen Organisationen schließt und Lebensmittel und Getränke aus der Region anschafft. Die soziale Nachhaltigkeit umfasst auch die Befürwortung für die Existenz der kulturellen Vielfalt.53 „Sie muss daher sensibel mit lokalen Sitten und Werten umgehen und das Selbstbestimmungsrecht der Einheimischen respektie- ren.“54 4.2 Nachhaltige Ressourcenmanagement 4.2.1 Übersicht über nachhaltiges Ressourcenmanagement Ein nachhaltiges Ressourcenmanagement ist ein sehr wichtiger Teil eines Öko-Ho- tels. Dabei geht es darum, mit den vorhandenen Ressourcen rücksichtvoll und effi- zient umzugehen. Sein Ziel ist es, die Kosten für Energie, Wasser und Materialen so gering wie möglich zu halten. Die Bedeutung eines nachhaltigen Ressourcenmana- gements ist in den letzten Jahren stark gestiegen.55 Der Grund dafür sind die stei- genden Energiekosten. Bei der Beachtung der privaten Haushalte von 1991 bis 2012 sind die Kosten für Strom um das 1,75-Flache und die Ausgaben für Heizöl um knapp 3,5-Flache angestiegen.56 Der Anstieg der Energiekosten hat deshalb die Ho- tellerie sehr negativ beeinflusst. Laut der Konjukturumfrage des DEHOGA im 2014 bezeichnet 55 Prozent der Hoteliers die steigenden Energiekosten als größtes 50 Vgl. Chen et al. 2013, S. 26. 51 Nowak, n.d., „soziale Nachhaltigkeit“ [online]. 52 Vgl. Chen et al. 2013, S. 26. 53 Vgl. Strasdas, 2015, S. 19. 54 Strasdas, 2015, S. 19. 55 Vgl. Freyberg et al., 2015, S. 23. 56 Vgl. Freyberg et al., 2015, S. 23., zit. nach: BMWI, 2014, S. 2.
  21. 21. 16 Hauptproblemfeld.57 Ein nachhaltiges Ressourcenmanagement bringt aber nicht nur ökonomische sondern auch ökologische Vorteile. Neben den niedrigen Energiever- brauch sinkt der Wasserverbrauch und Abfallaufkommen. Das bedeutet für ein Hotel eine niedrigere negative Umweltauswirkung.58 Die Einführung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements soll sehr strukturiert und strategisch erfolgen. Zuerst muss ein interner Mitarbeiter die Rolle eines nach- haltigen Managers übernehmen. Im Hotel müssen dann alle Einsparungspotenziale und Probleme gefunden werden sowie lange und kurzfristige Ziele gesetzt werden. Der nachhaltige Manager muss ein sogenanntes „Greenteam“ zusammenstellen. Ein solches Team entsteht aus den motivierenden Mitarbeitern unterschiedlichen Berei- chen, die eine Begeisterung für die gesamte Organisation entfachen können. Diese Mitglieder sind zuständig dafür, dass das nachhaltiges Programm in seinem Bereich planmäßig läuft. Die Kommunikation spielt dabei eine große Rolle. Alle Mitarbeiter müssen regelmäßig durch ein Feedback informiert werden, was erreicht worden ist. Auch die Meetings und unterschiedliche Wettkampfs, wie z.B. „der grünste Mitarbei- ter“ sollen einbezogen werden, damit die Mitarbeitermotivation erhalten wird.59 Zu ei- nem nachhaltigen Programm ist es effizient auch die Gäste einzubeziehen. Ein Hotel soll seine Gaste informieren, dass es sich um die Umwelt kümmert und sie fördern um einfache Maßnahmen einzunehmen. Die meisten Gäste werden zufrieden sein, dass sie in einem Hotel, das versucht sein Umweltauswirkung zu minimieren bleiben und werden die Ziele des nachhaltigen Managements unterstützen.60 4.2.2 Ressourceneffiziente Maßnahmen Ein nachhaltiges Management hat also zum Ziel durch eingesetzte Maßnahmen, Kosten und Umweltauswirkungen eines Hotels zu minimieren. „Erfahrungswerte bei unterschiedlichen Betrieben zeigen, dass Einsparungsmöglichkeiten von oftmals 10 bis 20 Prozent realisiert werden können.“61 Die Energie kann mit der Installation von energieeffizienten Technologien gespart werden. Die energieeffizienten Geräte und 57 Vgl. DEHOGA, 2014, „DEHOGA-Branchenbericht“ [online]. 58 Vgl. Freyberg et al., 2015, S. 23. 59 Vgl. Legrand & Solan, 2009, S. 397-398. 60 Vgl. HES, n.d.,S. 1 [online]. 61 Freyberg et al., 2014, S. 24.
  22. 22. 17 Belichtungen sowie Heiz-/Kühlsysteme können einem Hotel die Kosten für die Rech- nung der öffentlichen Versorgungsbetriebe verringern.62 Zum Beispiel das Hotel Fair- mont Dellas hat im bestimmten Zimmer die Fenster mit reflektierenden Spiegelflä- chen eingebaut und digitale Thermostate installiert. Damit hat es, wegen des niedri- geren Energieverbrauchs, die Energiekosten um 50.000$ verringert.63 Das Otani Ho- tel in Japan installiert eine neue Klimaanlage und Küchensystem, wodurch es 14% der Energieeinsparung realisiert hat und die Kohlendioxidemissionen um 30% ge- senkt hat.64 Weiter nützt The Willard Intercontinental Hotel in Washington D.C. die Windenergie um Strom selbst zu produzieren. Das Hotel hat damit die Energiekosten verringert und in 5 Jahren den Stromverbrauch um 12% verringert.65 Das Wasser kann durch bestimmte Systeme und Hilfsmittel wie beispielsweise Durchlaufbegrenzunger, Perlatoren, wassersparende Geräte und Systeme für die Aufbereitung von Grau- oder Regenwasser gespart werden.66 So hat beispielsweise The Willard Intercontinental Hotel mit dem Einbau von wasserlosen Urinalen eine 100% Wasserreduktion realisiert. Im ersten Jahr 2005 hat das Hotel 359.614 Liter und bis 2009 über 3.785.411 Liter von Wasser erspart.67 Das Otani Hotel baute eine Wasseraufbereitungsanlage zur Wiederverwendung von Wasser. Die Anlage produ- ziert täglich 1000 Tonnen von Recycling-Wasser aus dem Küchenabwasser, die für Gärten und Toiletten gebraucht wird.68 Der Abfall kann minimiert werden, indem ein Hotel dem Konzept vom Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln folgt.69 Es ist bestätigt, dass ein Hotel ungefähr 54% von Abfall trennen oder verwerten kann. Das Hotel The Westin San Francisco hat durch ein Recycling-Programm 22 Tonnen vom Material getrennt und damit 6.000$ gespart.70 Außerdem trennte das Willard Intercontinental Hotel 191 Tonnen Material in dem Jahr 2008 und verringerte die Restmüllmenge von dem Jahr 2005 bis 2008 von 1029 auf 635 Tonnen. Das Hotel hat auch alle umweltschädlichen Reinigungs- mittel beseitigt und recycelbares Papier eingeführt. 62 Vgl. Gracy & Kuehnel, 2010. S. 12 [online]. 63 Vgl. FRHI, 2007, „Green Partnership Guide“ [online]. 64 Vgl. New Otani Co, n.d., „Environment Philosophy“ [online]. 65 Vgl. Willard InterContinental Hotel, 2009, S. 1 [online]. 66 Vgl. Freyberg et al., 2015, S. 27-28. 67 Vgl. Willard InterContinental Hotel, 2009, S. 1 [online]. 68 Vgl. New Otani Co, „Environment Philosophy“ [online]. 69 Vgl.Gracy & Kuehnel, 2010. S. 12., zit. nach: Greenhotelier, 2004, S. 1-4 [online]. 70 Vgl. Gracy & Kuehnel, 2010. S. 12., zit. nach: Alexander, 2002 [online].
  23. 23. 18 4.3 Regionalität „Das Thema „Regionalität“ steht mit 45 % in der Wichtigkeit der Themen beim Ver- braucher eindeutig an erster Stelle, vor den Themen „Bio“ (22 %) und „Nachhaltig- keit“ (21 %). Das Thema Regionalität ist keine Modeerscheinung, sondern ein lang- fristiger Megatrend. 61 % der Verbraucher glauben, dass uns dieses Thema noch in den nächsten zehn Jahren beschäftigen wird.“71 Deshalb muss sich ein Hotel um er- folgreich zu sein mit dem Thema Regionalität stark beschäftigen. Darunter zählen aber nicht nur regionale Produkte, sondern auch eine regionale Architektur, Design und regionale Partnerschaften.72 Unter regionalen Produkten werden vor allem diese Produkte gemeint, die frisch sind, lokale Wirtschaft fördern, Herkunft erweisen, und einen kurzen Lieferweg ha- ben. Regionale Lebensmittel sind besonders vorteilhaft, weil sie Vielfalt der Natur und Geschmack erhalten. Sie bieten sowohl eine Chance, die heimische Landwirt- schaft und das lokale Handwerk zu unterstützen, als auch das Landschaftsbild zu prägen.73 Eine nachhaltige Entwicklung der Region kann auch mit der Schließung der regionalen Partnerschaften gefördert werden. Sie kann als eine gemeinsame Vermarktung gesehen werden. Hotels in einer Region können sich miteinander zu- sammenschließen und zusammen als eine endgültige Zielgruppe werben. Sie kön- nen auch verschiedene Leistungsträger im Tourismus zur Kooperation einbeziehen, um ein einheitliches Destinationsmarketing aufzubauen. Eine mögliche Alternative der regionalen Partnerschaften sind auch Mitarbeiter-Benefits-Programme. Dabei werden Partnerschaften zwischen den Hotels und Einzelhändlern aus der Region ab- geschlossen werden, um die Mitarbeiter mit speziellen Einkaufsrabatten an die Um- gebung zu binden. Die Mitarbeiter werden dadurch die Einkaufsvorteile gewinnen und die Geschäfte werden von neuen Kunden profitieren. Ein weiteres Aspekt der Regionalität ist die außen- und Innenarchitektur des Hotels. Jede Region hat bestimmte kulturelle Eigenschaften, die in dem Hotelkonzept einzu- bauen sind. In Anbetracht dessen, kann sich ein Hotel an die örtliche* Umgebung 71 DLG, 2011, „Presseinformationen für die Ernährungswirtschaft“ [online]. 72 Vgl. Freyberg et al., 2015, S. 48-54. 73 Vgl. Ehrentreich & Hillenbrand, 2014, „Regionale Lebensmittel liegen im Trend“ [online].
  24. 24. 19 besser anpassen und sich stärker in der Region anbinden. Den Gästen wird ein sol- cher Betrieb den Charakter der Region wiederspiegeln und deshalb eine gewisse At- mosphäre vermitteln.
  25. 25. 20 5 Resümee Der Klimawandel wird in der Zukunft viele Problemme für den Tourismus darstellen. Besonders Destinationen, die ein sehr starkes Verhältnis von dem Klima haben, wer- den sehr negativ beeinträchtigt werden. Der Temperaturanstieg verursacht die extre- men Wetter- und Klimaereignisse, die die touristische Industrie mit dem erhöhten Inf- rastrukturschaden, zusätzlichen Notfallanforderungen, höheren Betriebsaufwendun- gen und Betriebsunterbrechungen beschädigen können. Außerdem bedeuten die in- direkten Auswirkungen des Klimawandels insbesondere eine Gefahr für die dritte Welt, wo Hungersnot, Epidemien, Stürme und Überschwemmungen entstehen kön- nen. Eine negative Auswirkung des Klimawandels auf einen Teil des Tourismussys- tems, kann eine Chance woanders bieten und damit die Wettbewerb ändern. Es ist aber besonders zu beachten, dass der Tourismus mit seinen Aktivitäten selbst zum Klimawandel beiträgt. Der Tourismus ist nämlich für 5% der CO2-Emissionen verantwortlich. Ein Hotel belastet die Umwelt durch den Abfall, Wasserverbrauch, Wasserverschmutzung, Verwendung von fossilen Brennstoffen und nicht zu Letzt mit dem Bau der Infrastruktur. Die Tatsache ist jedoch, dass der Tourismus von der Aus- nützung der natürlichen Umwelt und deren Attraktivität lebt. Deshalb ist es unmög- lich, ihn auf diese Weise anzupassen, dass er die Umwelt aus keiner Sicht belasten würde. Es ist aber möglich seine negativen Umweltauswirkungen zu minimieren. Ein Öko-Hotel ist anhand vielen Autoren und Organisationen für die natürliche, sozi- ale und kulturelle Umwelt eine der freundlichsten Arten der Tourismusbetätigung. Bei einem solchen Betrieb werden strengere Bedingungen und Grundsätze erforderlich. Ein Öko-Hotel muss grundsätzlich seine negativen Auswirkungen auf das natürliche Umfeld und lokale Gesellschaft minimieren und positive Auswirkungen maximieren. Neben den ökologischen und sozialen Vorteilen bring ein Öko-Hotel auch viele öko- nomische Vorteile, besonders aus der Sicht der Kosten. Alle diesen Anforderungen können aber sehr schwer verwirklicht werden, deshalb kann ein ökologischer Touris- mus nicht in allen touristischen Unternehmen eingeschlossen werden. Im Gegensatz dazu können den Prinzipen des nachhaltigen Tourismus, die breiter und damit weni- ger streng sind, Betriebe aller Arten der Tourismus folgen. Die Orientierung zur nach- haltigen Entwicklung ist ein langfristiger Prozess, weil es zu einer Änderung der
  26. 26. 21 Denkweise kommen soll. Die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung des Touris- mus werden eine wichtige Rolle vor allem bei den Rahmenvorgaben des Tourismus in die Zukunft spielen.
  27. 27. 22 6 Literaturverzeichnis Alexander, S. (2002). Green Hotels: Opportunities and Resources for Success. Ver- fügbar unter: http://www.zerowaste.org/publications/GREEN_HO.PDF Altmannshofer, R., & Gräber, M. (2011, Juni). Green Hotels - Praxisbeispiele. In Do- erner, R. W., & Niemayer, M. (Hrsg.), Kompendium der Hotelimmobilie (2. Auflage) (S. 375). Wiesban: Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft. Bayerisches Landesamt für Umwelt. (2009). Klimawandel – Warum ändert sich unser Klima?. Verfügbar unter https://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/uw_79_wa- rum_aendert_sich_unser_klima.pdf Belz, M. (2011, Juni). Nachhaltigkeit bei Hotelimmobilien. In Doerner, R. W., & Niemayer, M. (Hrsg.), Kompendium der Hotelimmobilie (2. Auflage) (S. 362-364). Wiesban: Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft. Chen, J. S., Legrand, W., & Sloan, P. (2013). Sustainability in the hospitality industry. Principles of sustainable operations (2. Auflage). Oxon: Routledge. DEHOGA. (2014). DEHOGA-Branchenbericht: Solides Winterhalbjahr – Optimismus vor Fußball-WM – Mindestlohn bereitet Sorge. Verfügbar unter http://www.dehoga- bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/discothekenunternehmer- preis-2014-geht-an-andreas-heimberger-mitinhaber-der-discotheken-unterneh- mens/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=de- tail&cHash=fad12e4332cd331b6b163cc55d501351 Dickhut, H. (2015, Februar). Natur- und Ökotourismus. In Rein, H., Strasdas, W. (Hrsg.), Nachhaltiger Tourismus (S. 397-398). Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH. DLG. (2011). Presseinformationen für die Ernährungswirtschaft. Neue DLG-Studie: Regionalität aus Verbrauchersicht. Verfügbar unter http://www.dlg.org/aktuel- les_ernaehrung.html?&wb=%2FpublicArtikelDetail.do&artikelId=4479&katego- rieId=4&spracheId=1&sub=2015dlg EcoGreen. (2008). Benefits of Environmentally Friendly Hotel. Verfügbar unter https://www.ecogreenhotel.com/Article-12.php EcoGreen. (2008). Eco hotel. Verfügbar unter https://www.ecogreenhotel.com/Article- 8.php Ehrentreich & Hillenbrand. (2014, Mai). Regionale Lebensmittel liegen im Trend. Ver- fügbar unter http://www.ernaehrung-bw.info/pb/,Lde/Startseite/Nachhaltigkeit/Regio- nale+Lebensmittel+liegen+im+Trend Freyberg, B., Gruner, & A. Henchel, U. K. (2013). Hotelmanagement (4. Auflage). München: Oldenburg Verlag.
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  29. 29. 24 Strasdas, W. (2015, Februar). Nachhaltiger Tourismus Einführung. In Rein, H., Stras- das, W. (Hrsg.), Nachhaltiger Tourismus (S. 19). Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH. TIES. (2015). What is Ecotourism?. About TIES. Verfügbar unter https://www.ecotou- rism.org/what-is-ecotourism UNEP. (2005). Making Tourism More Sustainable. A Guide for Policy Makers. Ver- fügbar unter http://www.unep.fr/shared/publications/pdf/DTIx0592xPA-TourismPo- licyEN.pdf UNWTO. (2009). From Davos to Copenhagen and Beyond: Advancing Tourism's Re- sponse to Climate Change. UNWTO Background Paper. Verfügbar unter: http://sdt.unwto.org/sites/all/files/docpdf/fromdavostocopenhagenbeyondunwtopa- perelectronicversion.pdf UNWTO. (2010). Energy Efficiency in Thai Hotels. Verfügbar unter http://biodiv.un- wto.org/sites/all/files/docpdf/peekeehandbook.pdf Willard InterContinental Hotel. (2009). Citing Hotel’s 100% Wind Power, Willard Inter- Continental Hotel Awarded DC Mayor’s Environmental Excellence Award. Verfügbar unter http://washington.intercontinental.com/files/pdfs/press/100_WIND_POWER.pdf WTTC. (2012, November). The Comparative Economic Impact of Travel & Tourism. The Authority on World Travel & Tourism. Verfügbar unter http://www.wttc.org/-/me- dia/files/reports/benchmark%20reports/the_comparative_economic_im- pact_of_travel__tourism.pdf

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