MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012

1.071 Aufrufe

Veröffentlicht am

Public Affairs-Verantwortliche haben wieder deutlich mehr Vertrauen in die Regierung. Das geht aus der aktuellen Public Affairs-Umfrage von MSL Germany hervor. 60 Prozent bewerten die Regierungsarbeit mit „gut“ – im Vorjahr waren es nur 34 Prozent. Zum elften Mal in Folge befragte die Kommunikationsagentur Top-Entscheider aus Unternehmen und Verbänden.

Veröffentlicht in: News & Politik
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.071
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
1
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
12
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012

  1. 1. Public affairs-Umfrage 2012
  2. 2. Politische Kommunikation im Wandel –wir kennen die TrendsPublic Affairs-Verantwortliche sind Experten für die Nuancen des politischen Geschehens. Mit feinemGespür analysieren sie Themenkonjunkturen und politische Prozesse und bringen die Expertise ihrerUnternehmen und Verbände in die Debatten ein. In der jährlichen Public Affairs-Umfrage von MSL Ger-many erlauben die Befragten einen Einblick in ihre Tätigkeiten. Vor einem intensiven Wahljahr habenwir die Befragten auch um Einschätzungen und Prognosen zu kommenden Entwicklungen im politi-schen Berlin gebeten. Interessante Ergebnisse liegen u.a. zu Koalitionsmöglichkeiten nach der Bundes-tagswahl vor, zur SPD-Kanzlerkandidatenkür oder auch zur Zukunft der Piratenpartei in Deutschland.Gleichzeitig legen wir Wert darauf, bestimmte Entwicklungen über die Jahre hinweg zu verfolgen undsomit Vergleichbarkeit zu gewährleisten.MSL Germany führte 2012 bereits zum elften Mal verlässliche Analysen, die Einblicke zwischen denin Folge eine Umfrage unter Public Affairs-Ent- Zeilen erlauben. Um Risiken und Chancen frühzei-scheidern wichtiger Unternehmen und Verbände tig einschätzen zu können, müssen jederzeit allein Deutschland durch. Dazu wurden Ende Juni relevanten politischen Felder und Entscheider imgut 300 Fragebögen per Post verschickt. Über ein Blick behalten werden.Fünftel der Angeschriebenen hat die vollständigausgefüllten Fragebögen zurückgesendet. Wir Dabei stellt die rasante Entwicklung von Socialfreuen uns, Ihnen die Ergebnisse auf den folgenden Media die Public Affairs-Verantwortlichen vor neueSeiten vorstellen zu dürfen. Herausforderungen, bietet aber auch eine Vielzahl an Möglichkeiten. Gleichwohl bleiben neben denSeit vielen Jahren beraten wir Unternehmen, neuen Tools gewachsene Kontakte und persönlicheOrganisationen und Verbände in politischer Kom- Gespräche mit Meinungsführern und politischenmunikation. Bevor wir Ihnen die Ergebnisse der Entscheidern auf allen Ebenen das stärkste Instru-nunmehr elften Public Affairs-Umfrage präsentie- ment der Public Affairs-Arbeit.ren, möchten wir kurz einige Beobachtungen zuEntwicklungslinien, Trends und Potentialen moder- Ein starkes Netzwerk ist für Unternehmen, Organi-ner Public Affairs-Arbeit vorstellen. sationen und Verbände ein wichtiger Erfolgsfaktor, um politische Entwicklungen rechtzeitig zu erken-Grundlegender Bestandteil erfolgreicher Public nen und eigene Positionen und Anliegen zielge-Affairs ist es, den Dialog mit politischen Entschei- richtet zu kommunizieren. Vernetzung schafftdungsträgern anzustoßen und kontinuierlich zu Vertrauen. Vertrauen schafft Verbündete. Dass sichbegleiten. Dafür reicht es nicht aus, Politiker zum die Public Affairs-Branche bei der Kontaktpfle-Kaffee zu treffen. Es zählt das Wissen, welche In- ge Instrumenten bedient, die engen Kontakt undhalte wertvoll für die Arbeit und die Entscheidungs- fruchtbaren Dialog befördern, zeigen die Ergebnis-findung des Politikers sind, sowie die angemessene se der Public Affairs-Umfrage 2012.Aufbereitung dieser Informationen.Basis für nachhaltige Public Affairs-Arbeit sind da- Ein intelligentes Zeit- und Themenmanagementher ein effektives on- und offline Monitoring sowie ist ebenso entscheidend für den Erfolg oder
  3. 3. Im Politischen Salon von MSL Germany: Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Axel WallrabensteinMisserfolg von Public Affairs. Gelungene Public Gesellschaft machen es schwerer denn je, Auf-Affairs-Kampagnen der letzten Jahre zeichnen sich merksamkeit, Akzeptanz und Unterstützung fürdadurch aus, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen eigene Anliegen zu gewinnen. Das benötigte GehörThemen zu setzen und die Kommunikation von in Politik und Gesellschaft können sich Unterneh-sensiblen Sachverhalten angemessen zu orchest- men und Verbände nur durch strategisch angelegterieren. Diese Form des politischen Agenda Settings Public Affairs-Arbeit sowie kreative und multidiszip-sichert Handlungs- und Reaktionsspielräume im linär umgesetzte Informations- und Mobilisierungs-politischen Entscheidungsprozess. Es ist damit kampagnen verschaffen.nicht nur die Voraussetzung, um in einer komple-xen Medien- und politischen Öffentlichkeit gehört Mehr Informationen zu diesem Thema und wie diezu werden, sondern auch einer der Grundpfeiler Public Affairs-Verantwortlichen in Unternehmenprofessioneller Krisenprävention. und Verbänden die aktuellen politischen Entwick- lungen einschätzen, erwarten Sie auf den folgen-Insgesamt lässt sich Folgendes festhalten: Hoch- den Seiten. Wir wünschen Ihnen bei der Lektürekomplexe Meinungsbildungs- und Entschei- interessante Einblicke.dungsprozesse sowie eine zunehmend vernetzteAxel Wallrabenstein Florian WastlChairman MSLGroup Germany Associate Director MSL Germany
  4. 4. Teil 1 —Allgemeine Fragen:Politik, Wirtschaft und ImageIn einem Jahr wird ein neuer Bundestag gewählt, das letzte Viertel der 17. Legislaturperiode beginnt.Bevor das politische Berlin in den Wahlkampf-Modus umschaltet, haben wir die Public Affairs-Ent-scheider im ersten Teil der Befragung gebeten, Einschätzungen zur Arbeit der Regierung abzugebenund verschiedene Prognosen für das Wahljahr zu wagen. Neben der Leistung der Bundesregierung ins-gesamt sowie in einzelnen Politikbereichen von Außenhandel über Netzpolitik bis Verbraucherschutzwurden außerdem die Öffentlichkeitsarbeit der Regierung von Angela Merkel sowie die Rolle der Po-litik in der Finanzkrise bewertet. Nicht zuletzt fällten die Befragten ein Urteil zur Parteienlandschaft,zum idealen Kanzlerkandidaten der SPD sowie zur Zukunft der Piratenpartei.
  5. 5. 6 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Vor dem Wahljahr: Bewertung der schwarz-gelben Regierungspolitik Die Zustimmung zur Regierungsarbeit ist unter Stimmen entfielen auf die Antwortoptionen „sehr den Public Affairs-Entscheidern spürbar gestiegen. gut“ (wie 2011) und “sehr schlecht“. Ein Jahr vor Beurteilten 2011 nur rund ein Drittel der Befragten der Bundestagswahl ist also ein deutlicher Auf- (34 Prozent) die Leistung der Bundesregierung mit wärtstrend zu erkennen insgesamt ist dies das „gut“, so sind es nach dem dritten Jahr der schwarz- beste Ergebnis für die christlich-liberale Koalition gelben Koalition 60 Prozent. Mit 37 Prozent ist in dieser Legislaturperiode, nachdem in den letzten auch der Anteil derjenigen, die die Leistung der beiden Jahren die Regierungsleistung mehrheitlich Regierungskoalition mit „schlecht“ bewerten, um mit „schlecht“ bewertet wurde. 15 Prozent zur Vorjahresumfrage gesunken. Keine Wie beurteilen Sie insgesamt die Leistung der schwarz-gelben Bundesregierung nach dem dritten Amtsjahr? 0% 60% 37% 0% 3% sehr gut gut schlecht sehr schlecht keine angabe
  6. 6. Teil 1 — Allgemeine Fragen: Politik, wirtschaft und Image 7Beurteilung der Regierungsleistung nach PolitikbereichenTiefer ins Detail gehen die Bewertungen der Public umweltministers Peter Altmaier ist die Zufrieden-Affairs-Verantwortlichen in Bezug auf die Arbeit der heit mit der Arbeit der Bundesregierung in seinemBundesregierung in einzelnen Politikbereichen. In Aufgabenbereich sehr gering. Mehr als ein Jahrder diesjährigen Befragung übernimmt der Bereich nach dem Regierungsbeschluss zum schrittweisenAußenhandelspolitik die Führung, insgesamt 72 Ausstieg aus der Kernenergie bewerten die PublicProzent bescheinigten der Regierung eine „gute“ Affairs-Entscheider die Bereiche Energie und Um-oder „sehr gute“ Leistung in diesem Bereich. Eine welt überwiegend negativ. Die Energiepolitik wurdeähnlich positive Bewertung wurde für die Bereiche zu 44 Prozent als „schlecht“ und zu 31 Prozent alsVerteidigung und Wirtschaft abgegeben, hier votier- „sehr schlecht“ eingestuft. Bei der Umweltpolitikten jeweils 71 bzw. 69 Prozent mit „sehr gut“ und waren es insgesamt 53 Prozent, die die Regie-„gut“. Zum Start der Amtszeit des neuen Bundes- rungsarbeit negativ bewerteten.Wie beurteilen Sie die Arbeit der Bundesregierung in folgenden Politikbereichen? Wirtschaft 0% 69% 24% 5% 2% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe Steuern 0% 39% 37% 18% 6% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe Arbeit und Soziales 0% 60% 23% 3% 15% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe AuSSenhandel 6% 66% 8% 2% 18% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe gesundheit 0% 35% 48% 8% 8% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe forschung und technologie 3% 53% 29% 3% 11% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe bildung 0% 37% 44% 8% 11% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe umwelt 2% 35% 42% 11% 10% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe
  7. 7. 8 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Fortsetzung: Wie beurteilen Sie die Arbeit der Bundesregierung in folgenden Politikbereichen? energie 2% 16% 44% 31% 8% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe verbraucherschutz 0% 58% 23% 6% 13% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe verteidigung 10% 61% 6% 6% 16% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe Netzpolitik 0% 48% 26% 5% 21% sehr gut schlecht sehr keine gut schlecht Angabe
  8. 8. Teil 1 — Allgemeine Fragen: Politik, wirtschaft und Image 9Beurteilung der Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung im letzten JahrWährend der Parlamentarischen Sommerpause so deutlich wie bei der Bewertung der gesamtenmusste Regierungssprecher Seibert harsche Kritik Regierungsarbeit. Dennoch lässt sich für das Votuman seiner Kommunikation zu den Ergebnissen des „gut“ eine Steigerung um 17 Prozent auf insgesamtEU-Gipfels in Brüssel einstecken. Im Gegensatz 39 Prozent Zustimmung feststellen. Der Anteil der-zu der Wahrnehmung einiger Journalisten ist die jenigen, die die Öffentlichkeitsarbeit der RegierungZufriedenheit mit der Öffentlichkeitsarbeit der Bun- mit „schlecht“ oder „sehr schlecht“ bewerteten, istdesregierung bei den Befragten der Public Affairs- dagegen um deutliche 20 Prozentpunkte auf 58Umfrage gestiegen. Zwar ist der Anstieg nicht Prozent gesunken.Wie bewerten Sie die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung in den letzten zwölf Monaten?0% 39% 55% 3% 3%sehr gut gut schlecht sehr schlecht keine angabe
  9. 9. 10 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Anteil der Politik an der Bewältigung der Finanz- und Schuldenkrise in Deutschland Nach Agenda 2010 und dem Krisenmanagement unter den Befragten bei der Bewertung des Anteils der Regierungsjahre von Angela Merkel stellt sich der Politik an der stabilen Situation, in der sich die die Frage, wie groß der Anteil der Politik an der Bundesrepublik fünf Jahre nach Beginn der Welt- Bewältigung der Finanz- und Schuldenkrise in finanzkrise befindet. 84 Prozent glauben, dass die Deutschland ist. Auch wenn manche Ratingagentu- Rahmenbedingungen, die die Politik geschaffen ren die Zukunft der deutschen Wirtschaftskraft ne- hat, dafür mit verantwortlich sind. Nur 15 Prozent gativ bewerten und die Krise auch an Deutschland teilen diese Auffassung nicht. nicht spurlos vorbeigeht: Große Einigkeit herrschte Deutschland hat die Finanz- und Schuldenkrise im Vergleich zu anderen Staaten bisher sehr gut über- standen. Wie schätzen Sie den Anteil der Politik an dieser Situation ein? Die von der Politik gesetzten Rahmenbedingungen sind dafür… verantwortlich 84% Nicht verantwortlich 15%
  10. 10. Teil 1 — Allgemeine Fragen: Politik, wirtschaft und Image 11Prognosen: Koalitionsoptionen undKanzlerfrageZwischen Ampel und groSSer Koalition: Optionen für die Koalitionsbildung nachder Bundestagswahl 2013 in DeutschlandDer FDP-Parteivorsitzende Philipp Rösler schloss scheinlich. Auf Platz Zwei folgt Rot-Grün, 49kürzlich eine Koalition mit den Sozialdemokraten Prozent stimmen für „sehr wahrscheinlich“ oderkategorisch aus: Trotzdem weiß man im Thomas- „wahrscheinlich“. Dagegen halten fast alle Be-Dehler-Haus nicht, welcher Farbenlehre die kom- fragten eine Wiederholung von Schwarz-Gelb fürmende Regierungskoalition folgen wird. Aktuelle nahezu ausgeschlossen: 90 Prozent votierten fürSonntagsfragen der großen Umfrageinstitute „kaum wahrscheinlich“ oder „nicht wahrscheinlich“.ergeben ein alles andere als klares Bild. Deshalb Ähnlich düster sehen die Public Affairs-Entscheiderwurden die Public Affairs-Entscheider gebeten, die Aussichten für eine Schwarz-Grüne Koalition:ihre Prognosen hinsichtlich der wahrscheinlichsten nur zwei Prozent halten diese Variante für „wahr-Regierungskoalition der 18. Legislaturperiode zu scheinlich“.äußern.So halten 45 Prozent eine große Koalition fürwahrscheinlich, 50 Prozent sogar für sehr wahr-Wie schätzen Sie die Chancen für folgende mögliche Koalitionen nach der Bundestagswahl 2013 ein?(Mehrfachnennungen möglich) cdu/ csu & FDP5% sehr wahrscheinlich 53% kaum wahrscheinlich0% wahrscheinlich 37% nicht wahrscheinlich 5% keine Angabe spd & grüne7% sehr wahrscheinlich 37% kaum wahrscheinlich42% wahrscheinlich 10% nicht wahrscheinlich 5% keine Angabe
  11. 11. 12 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 CDU/CSU & SPD 50% sehr wahrscheinlich 5% kaum wahrscheinlich 45% wahrscheinlich 0% nicht wahrscheinlich 0% keine Angabe spd & grüne & fdp 3% sehr wahrscheinlich 39% kaum wahrscheinlich 15% wahrscheinlich 37% nicht wahrscheinlich 6% keine Angabe cdu/ csu & Grüne 0% sehr wahrscheinlich 27% kaum wahrscheinlich 2% wahrscheinlich 62% nicht wahrscheinlich 10% keine Angabe
  12. 12. Teil 1 — Allgemeine Fragen: Politik, wirtschaft und Image 13Wer ist aus Ihrer Sicht der ideale Kanzlerkandidat der SPD? 13% Hannelore kraft 33% dr. frank- walter steinmeier 10% sigmar gabriel 43% Peer steinbrückSPD-Kanzlerfrage aus Sicht der Public Affairs-VerantwortlichenDie SPD will ihren Kanzlerkandidaten für die Wahl bereits die Public Affairs-Verantwortlichen nach2013 erst nach der Landtagswahl in Niedersach- ihrer Meinung zum idealen Kanzlerkandidatensen Ende Januar zu küren. Auf dem zukünftigen der SPD. Die Mehrheit stimmte mit 43 Prozent fürKanzlerkandidaten wird eine große Verantwortung Peer Steinbrück. Der Kanzlerkandidat von 2009,liegen: er (oder sie?) wird sich der Herausforderung Dr. Frank-Walter Steinmeier, folgt ihm dicht auf denstellen müssen, die SPD nach einem Rekordnegati- Fersen mit 33 Prozent. Mit deutlichem Abstandvergebnis 2009 wieder an die Regierung zu führen. reiht sich Hannelore Kraft ein, überraschend vorVor der parteiinternen Kandidatenkür fragten wir dem Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel.
  13. 13. 14 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Piraten in Parlamenten? - Parteienlandschaft im Wandel Parteien, mit denen die Zusammenarbeit am konstruktivsten ist Am konstruktivsten ist die Zusammenarbeit für Prozentpunkt hinter den Sozialdemokraten bei 60 Public Affairs-Verantwortliche mit der CDU. 85 Prozent landet. Den größten Sprung nach vorne Prozent der Befragten teilen diese Ansicht – eine machen Bündnis90/Die Grünen: 37 Prozent der Steigerung um fünf Prozentpunkte. Die SPD erar- Befragten sagen, die Zusammenarbeit mit dieser beitet sich eine Steigerung um drei Prozent gegen- Partei sei für sie am konstruktivsten, ein Zuwachs über dem Vorjahr und überholte die FDP, die einen von neun Prozent. Der Aufstieg der Piratenpartei führt zu einer noch höheren Heterogenität in den Parlamenten: Mit wel- chen Parteien ist die Zusammenarbeit aus Sicht Ihres Unternehmens/ Verbands am konstruktivsten? (Mehrfachnennungen möglich) 61% 60% SPD FDP 40% CSU 85% CDU 37% Grüne 4% Piratenpartei
  14. 14. Teil 1 — Allgemeine Fragen: Politik, wirtschaft und Image 15Bevorzugter Ansprechpartner: Regierung oder Opposition?Der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern ist einen erheblichen Sprung. Sagten 2011 noch 84für die Public Affairs-Arbeit von Unternehmen und Prozent, dass sie gezielt auch mit der OppositionVerbänden unerlässlich. Bei der Frage nach dem sprechen, sind es in diesem Jahr zehn Prozentbevorzugten Ansprechpartner wirft die Bundes- mehr – und damit ebenso viele wie auf Regierungs-tagswahl bereits ihre Schatten voraus und sorgt für seite.Regierung oder Opposition: Wer ist Ihr Ansprechpartner?(Mehrfachnennungen möglich)Wir sprechen… 94% gezielt auch mit der politischen opposition 94% mit den regierungsparteien
  15. 15. 16 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Auswirkungen neuer Koalitionsoptionen auf die Public Affairs-Arbeit In einer weiteren jährlich wiederkehrenden Frage Abgeordnetenhaus ist die Komplexität im Vergleich interessierten wir uns für die Einschätzung der zu den letzten Jahren weiter gewachsen. Die Be- Public Affairs-Entscheider, ob ihre Arbeit und das fragten antworten auf die Frage zu 56 Prozent mit Erreichen der Unternehmens- oder Verbandsziele „eher schwieriger“ (ein Plus von zwölf Prozent), 39 durch die gestiegene Komplexität der Koalitions- Prozent glauben, dass es keine Veränderungen ge- optionen leichter oder schwieriger werden. Ein Jahr ben wird (ein Minus von elf Prozent), und nur zwei nach dem Einzug der Piratenpartei in das Berliner Prozent sprechen von Erleichterung. Wird Ihre Arbeit durch die neuen Koalitionsoptionen (z.B. „Jamaika-“ oder Ampel-Bündnisse bzw. Rot-Rot-Grüne Koalitionen) leichter oder schwieriger in Bezug auf das Erreichen Ihrer Unternehmens-/ Verbandsziele? 2% unsere arbeit wird einfacher 56% unsere arbeit wird schwerer 39% 3% unsere arbeit keine Angabe wird sich nicht verändern
  16. 16. Teil 1 — Allgemeine Fragen: Politik, wirtschaft und Image 17Auswirkung des vermehrten Einsatzes direktdemokratischer Elemente auf diePublic Affairs-ArbeitDer Volksentscheid nach Stuttgart 21 war ein wei- Unternehmens- oder Verbandsziele allerdingsterer Meilenstein: Der Begriff Liquid Democracy ist kritisch: 63 Prozent der Public Affairs-Entscheidernicht mehr nur Theorie, sondern wird inzwischen glauben, dass ihre Arbeit dadurch schwerer wird, 32auch in die Praxis überführt – direktdemokratische Prozent erwarten keine Veränderungen durch dasInstrumente gewinnen wachsende Bedeutung für verstärkte Einbeziehen der Bevölkerung in politi-das politische Geschehen. Die Befragten sehen sche Entscheidungsprozesse.direktdemokratische Elemente in Bezug auf ihreDie Forderung nach mehr politischer Mitentscheidung durch die Bevölkerung ist in aktuellen Debattensehr populär. Aus Ihrer Unternehmens-/ Verbandssicht: Wie verändern direktdemokratische ElementeIhre Public Affairs Arbeit in Bezug auf das Erreichen Ihrer Unternehmens-/ Verbandsziele? 32% 3% unsere arbeit wird sich nicht verändern keine Angabe 63% 2% unsere arbeit wird unsere arbeit wird eher schwieriger eher leichter
  17. 17. 18 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Zukunftsaussichten der Piratenpartei Die Piraten, ihre Personalien und ihre internen in den Parlamenten auf Landes- und Bundesebene Streitigkeiten sind Lieblingsthemen der Medien. etablieren wird. 39 Prozent antworten mit „viel- Die kommende Bundestagswahl ist eine wichtige leicht“ und halten es damit zumindest für möglich, Zäsur für die junge Partei. Die Mehrheit der Befrag- dass die Piraten eine wichtige Rolle als Mandatsträ- ten steht dem skeptisch gegenüber: 53 Prozent ger spielen werden. glauben nicht, dass sich die Piratenpartei langfristig Rechnen Sie damit, dass sich die Piratenpartei langfristig in Landesparlamenten und im Bundestag etablieren wird? nein vielleicht 53% 39% JA keine angaben 6% 2%
  18. 18. Teil 1 — Allgemeine Fragen: Politik, wirtschaft und Image 19Prognosen: ÖkonomischeEntwicklungen im Jahr 2013Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung für das kommende JahrDer wirtschaftliche Aufschwung der letzten Jahre 2011 prognostizierten noch 70 Prozent der Befrag-neigt sich dem Ende entgegen. Diese These würde ten eine Fortsetzung des Aufschwungs. Von diesemdie Mehrheit der Public Affairs-Verantwortlichen Optimismus ist 2012 nicht mehr viel zu spüren.der deutschen Wirtschaft vertreten. 73 Prozent Nur noch 11 Prozent rechnen damit, dass der Auf-rechnen für das Jahr 2013 mit einer Stagnation, 16 schwung anhalten wird.Prozent gar mit einem wirtschaftlichen Abschwung.Wie schätzen Sie die wirtschaftliche Entwicklung für das Jahr 2013 ein?Ich rechne mit… 11% 73% 16% 0% ich rechne mit ich rechne mit einer ich rechne mit einem Keine Angabe einem weiteren wirtschaftlichen wirtschaftlichen wirtschaftlichen stagnation abschwung aufschwung
  19. 19. 20 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Erwarten Sie im Jahr 2013 eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation der gesamten Euro-Zone? nicht wahrscheinlich sehr wahrscheinlich 8% kaum wahrscheinlich 2% 68% wahrscheinlich 23% Wirtschaftliche Aussichten der Euro-Zone 2012 ist geprägt durch die Eurokrise, die sich weiter schaftlichen Situation in der Euro-Zone für „nicht“ verschärft hat. Viele sprechen bereits vom un- oder „kaum wahrscheinlich“. Etwas mehr als ein vermeidlichen Ende der Gemeinschaftswährung. Fünftel (23 Prozent) votiert mit „wahrscheinlich“. So hält auch eine deutliche Mehrheit der Public Nur zwei Prozent glauben, dass eine Stabilisierung Affairs-Entscheider eine Stabilisierung der wirt- „sehr wahrscheinlich“ sei.
  20. 20. Teil 1 — Allgemeine Fragen: Politik, wirtschaft und Image 21Politik – auch in der Zukunft ein verlässlicher Partner der Wirtschaft?Mit jeweils 94 Prozent der Befragten pflegt eine 34 Prozent (2011: 18 Prozent) . Eine relative Mehr-große Mehrheit der Public Affairs-Verantwortlichen heit von 44 Prozent gibt jedoch an, dass Politikden Dialog mit Regierung und Opposition. Um die- „bereits ein weniger verlässlicher Partner“ sei, undse Aussage zu differenzieren, stellten wir die Frage, 21 Prozent glauben, dass man sich zukünftig daraufob die Politik insgesamt als verlässlicher Partner einstellen müsse, dass die Politik ein weniger ver-wahrgenommen wird. In diesem Jahr bejahen dies lässlicher Partner sein wird.Ist die Politik für Ihr Unternehmen/ Ihren Verband ein verlässlicher Partner?Die Politik… Wird künftig ein weniger verlässlicher Partner sein 21% Die Politik ist und bleibt ein verlässlicher Partner 34% Ist bereits ein weniger verlässlicher Partner 44%Ist kein verlässlicherPartner mehr Keine Angabe0% 2%
  21. 21. 22 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Teil 2 – Public Affairs Arbeit von Unternehmen und Verbänden Im zweiten Teil der Umfrage wurden die Public Affairs Verantwortlichen nach der Ausgestaltung der Public Affairs-Arbeit in ihren Unternehmen und Verbänden sowie nach den Trends der Branche gefragt. Hierbei geht es insbesondere um die Entwicklung der Public Affairs-Aktivitäten im vergangenen Jahr, die Instrumente der politischen Kontaktpflege, die Arbeit mit Social Media-Instrumenten, die Zusam- menarbeit mit externen Dienstleistern und die politischen Schwerpunkte der Unternehmen und Ver- bände für 2013.
  22. 22. Teil 2 — Public Affairs-Arbeit von Unternehmen und Verbänden 23Öffentliches Ansehen der BrancheSeit der Public Affairs-Umfrage 2009 werden die Image der Branche habe sich im vergangenen JahrBefragten um eine Selbsteinschätzung ihrer Bran- nicht verändert. Knapp ein Fünftel vertritt die Mei-che gebeten. Wie in den drei Jahren zuvor vertre- nung, das Branchenimage habe sich verschlechtert.ten rund zwei Drittel (69 Prozent) die Ansicht, das Lediglich elf Prozent erkennen eine Verbesserung.Wie hat sich das Image der Public Affairs Branche im letzten Jahr entwickelt?Das Image der Public Affairs-Branche hat sich… 11% verbessert 69% nicht verändert 18% verschlechtert
  23. 23. 24 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Investitionen in Public Affairs Auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten wächst die haben „mehr finanzielle Ressourcen“ aufgewendet, Public Affairs-Branche weiter. Unternehmen und im letzten Jahr waren es 40 Prozent. Knapp ein Verbände investieren mit mehr Personal und Fünftel (19 Prozent) antworteten, sie hätten ihre größeren Budgets in die Public Affairs-Arbeit. 39 finanziellen Aufwendungen zurückgefahren. 16 Prozent der Befragten geben an, „mehr personel- Prozent geben an, „weniger personelle Ressour- le Ressourcen“ eingesetzt zu haben, 45 Prozent cen“ eingesetzt zu haben. Wie haben sich Ihre Public Affairs-Aktivitäten im laufenden Jahr entwickelt? (Mehrfachnennungen möglich) 45% 19% Es wurden mehr finanzielle Es wurden weniger finanzielle Ressourcen für die Public Ressourcen für die Public Affairs-Aktivitäten eingesetzt Affairs-Aktivitäten eingesetzt 39% 16% Es wurden mehr personelle Es wurden weniger personelle Ressourcen für die Public Ressourcen für die Public Affairs-Aktivitäten eingesetzt Affairs-Aktivitäten eingesetzt
  24. 24. Teil 2 — Public Affairs-Arbeit von Unternehmen und Verbänden 25Instrumente zur politischenKontaktpflegeFür die Kontaktpflege zwischen Politik und Wirt- oder Parlamentarische Abende durch. Dass dieseschaft gewinnt das Social Web immer mehr an Formate etwas seltener gewählt werden, beweistBedeutung. Innerhalb der letzten zwei Jahre stieg die Entwicklung seit 2010, als noch 78 Prozent derdie Anzahl derjenigen, die Social Media und Web Befragten diese Dialogform wählten. Den Kontakt2.0 für ihre politische Kontaktpflege nutzen um mit der Arbeitsebene aus dem Deutschen Bun-24 Prozent auf insgesamt 44 Prozent. Klassische destag pflegen 52 Prozent mit Workshops oderInstrumente erhalten trotzdem Vorzug unter Public Frühstücksveranstaltungen. Newsletter stellen mitAffairs-Verantwortlichen: Alle Befragten nutzen 27 Prozent nur für rund ein Viertel ein geeignetespersönliche Treffen mit Entscheidungsträgern zum Instrument dar.Austausch, 65 Prozent führen Politische SalonsWelche Instrumente nutzen Sie, um Ihre politischen Kontakte zu pflegen?(Mehrfachnennungen möglich) 65% politische salons, 35% 27% parlamentarische abende regelmäSSige mailings newsletter 52% Workshops 13% sonstige 44% social media 47% und web 2.0-elemente 100% Persönliche treffen mit relevanten podiumsdiskussionen politischen entscheidungsträgern
  25. 25. 26 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Netzwerken 2.0: Kontaktpflege im Social Web Um mehr Informationen zur Pflege von politischen nutzen, arbeiten mit dem 2004 gegründeten so- Kontakten im Internet zu erhalten, baten wir die zialen Netzwerk. Die folgenden Ränge liegen eng Public Affairs-Entscheider um einen Einblick in ihr beieinander: 23 Prozent entfallen auf das Berufs- Nutzungsverhalten im Social Web. Facebook ist netzwerk Xing, 21 Prozent auf Twitter, 19 Prozent der klare Sieger: 40 Prozent derjenigen, die Social auf Blogs und 18 Prozent auf YouTube. Media und Web 2.0 Instrumente zur Kontaktpflege Wenn Sie Social Media und Web 2.0-Instrumente zur Pflege politischer Kontakte nutzen, welche sind das? (Mehrfachnennungen möglich) 18% 3% 3% 40% 19% 23% 21%
  26. 26. Teil 2 — Public Affairs-Arbeit von Unternehmen und Verbänden 27Public affairs im social webNeben den Instrumenten zur Online-Kontaktpflege Social Web nach wie vor skeptisch gegenüber undist auch die Frage nach der Präsenz der Public antworten mit „nein“. 31 Prozent sind „projektbe-Affairs-Aktivitäten von Unternehmen und Verbän- zogen“ im Social Web vertreten, und 21 Prozentden im Social Web interessant. Fast die Hälfte der betreiben ihre Online-Präsenz „dauerhaft“.Befragten (48 Prozent) steht einem Auftritt imSetzen Sie im Rahmen Ihrer Public Affairs-Aktivitäten auf Präsenz im Social Web?Japrojektbezogen31% NEIn 48% Ja dauerhaft 21%
  27. 27. 28 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Kooperation mit externen Dienstleistern Der Einsatz von erhöhten finanziellen Mitteln für jektbezogen“ mit Agenturen und Beratern zusam- die Public Affairs-Arbeit äußert sich häufig in der menzuarbeiten (2011: 46 Prozent). 16 Prozent Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern. setzen auf eine „dauerhaft“ angelegte Zusammen- Knapp über die Hälfte der Befragten gibt an, „pro- arbeit (2011: 10 Prozent). Arbeiten Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer Public Affairs Strategien mit externen Beratern bzw. Agenturen zusammen? Ja projektbezogen 52% NEIn 32% Ja dauerhaft 16%
  28. 28. Teil 2 — Public Affairs-Arbeit von Unternehmen und Verbänden 29Diejenigen, die im Rahmen ihrer Public Affairs- des Dienstleisters mit relevanten Entscheidungsträ-Arbeit mit externen Dienstleistern zusammenarbei- gern“ (62 Prozent). Das Preis-Leistungs-Verhältnisten, fragten wir zusätzlich nach den Auswahlkriteri- spielt für die Hälfte der Befragten eine Rolle,en für die Kooperationen. Am wichtigsten ist ihnen jeweils 26 Prozent legen Wert auf Internationalitätdemnach die „Erfahrung mit Dienstleister/Refe- und Kampagnenfähigkeit des Dienstleisters.renzen“ (67 Prozent), gefolgt von der „VernetzungFalls ja, nach welchen Kriterien wählen Sie diese externen Dienstleister aus?(Mehrfachnennungen möglich) 62% Vernetzung des dienst- leisters mit relevanten entscheidunsträgern 50% Preis-leistungs- verhältnis26%Internationalitätdes Dienstleisters26%Kampagnenfähigkeitdes dienstleisters 10% Sonstige 67% Erfahrung mit dienstleister/Referenzen
  29. 29. 30 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Die Antworten auf die Frage nach den Auswahlkri- dass ihre Kriterien von breiter aufgestellten „Kom- terien externer Dienstleister spiegeln sich auch in munikationsagenturen mit Public Affairs-Kompe- den Antworten zur Art der Beratungsunternehmen tenzen“ erfüllt werden. Mit deutlichem Abstand wider, mit denen Public Affairs-Verantwortliche aus folgen reine Public Affairs-Agenturen (31 Prozent), Unternehmen und Verbänden bevorzugt zusam- Anwaltskanzleien (24 Prozent) und Unternehmens- menarbeiten. 69 Prozent der Befragten sagen aus, beratungen (19 Prozent). Mit welcher Art von Beratungsunternehmen arbeiten Sie bevorzugt zusammen? (Mehrfachnennungen möglich) 19% unternehmensberatung 5% 24% anwaltskanzlei Freie Berater 31% public affairs agentur 69% Kommunikationsagentur mit Public affairs-kompetenzen
  30. 30. Teil 2 — Public Affairs-Arbeit von Unternehmen und Verbänden 31Schwerpunkte derPublic Affairs–Arbeit 2012Der Bereich Wirtschaft bleibt auch im Jahr 2012 am tig“), Umwelt (73 Prozent), Energie (66 Prozent),wichtigsten für die Public Affairs-Verantwortlichen Verbraucherschutz (49 Prozent) sowie Forschungaus Unternehmen und Verbänden. Insgesamt 88 & Technologie (41 Prozent) folgen auf den Plätzen.Prozent entscheiden sich für die Antwortoptionen Netzpolitik ist zwar für 21 Prozent „sehr wichtig“, für„sehr wichtig“ und „wichtig“. Die Bereiche Steuern insgesamt 53 Prozent allerdings „weniger wichtig „(76 Prozentpunkte für „sehr wichtig“ und „wich- oder „unwichtig“.Wo liegen für Ihr Unternehmen/Ihren Verband die Schwerpunkte der politischen Arbeit imnächsten Jahr auf internationaler Ebene?(Mehrfachnennungen möglich) Wirtschaft 56% 32% 2% 3% 6% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe Steuern 39% 37% 11% 6% 6% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe Arbeit und Soziales 18% 27% 24% 6% 24% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe AuSSenhandel 10% 18% 34% 11% 27% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe gesundheit 10% 19% 26% 24% 21% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe
  31. 31. 32 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 forschung und technologie 23% 18% 23% 13% 24% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe bildung 16% 26% 26% 8% 24% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe umwelt 39% 34% 11% 5% 11% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe energie 47% 19% 13% 8% 13% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe verbraucherschutz 26% 23% 26% 6% 19% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe verteidigung 3% 3% 15% 52% 27% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe Netzpolitik 21% 5% 27% 26% 21% sehr wichtig weniger unwichtig keine wichtig wichtig Angabe
  32. 32. Teil 2 — Public Affairs-Arbeit von Unternehmen und Verbänden 33Angaben zum Unternehmen/Verband65 Prozent der Befragten haben in Berlin eine titutionen sind es 61 Prozent (2011: 50 Prozent). 34Public Affairs-Repräsentanz. Fast ebenso viele Prozent steuern die Public Affairs-Arbeit von ihremunterhalten in Brüssel ein Büro, am Sitz der EU-Ins- Hauptsitz aus.An welchen Standorten unterhält Ihr Unternehmen oder Verband ein eigenes Public Affairs-Büro?(Mehrfachnennungen möglich)Berlin65% Sonstige wichtige standorte 16%Public Affais machen wirvon unserem Hauptsitz aus Washington34% 11% Brüssel 61%
  33. 33. 34 MSL Germany Public Affairs Umfrage 2012 Bei der personellen Ausstattung der Public Affairs- tum um sechs Prozent für Abteilungen mit mehr Abteilungen lässt sich über die Jahre hinweg ein als 15 Personen zu verzeichnen. Fast ein Fünftel leichtes Wachstum erkennen. Zwar ist der Wert für der Befragten gibt an, dass sie über keine eigene Abteilungen von 5-15 Personen gegenüber 2011 Public Affairs-Abteilung verfügen. gleich geblieben. Allerdings ist ein leichtes Wachs- Aus wie vielen Mitarbeitern besteht Ihre Public Affairs-Abteilung in Deutschland? 5–15 Personen 24% 1–4 Personen 46%
  34. 34. Teil 2 — Public Affairs-Arbeit von Unternehmen und Verbänden 35Mehr als 15 Personen10% Keine eigene Pa-Abteilung 18% Keine Angabe 3%
  35. 35. MSL Germany gehört zur MSLGROUP, dem welt- MSL Germany verfügt über eine ausgewieseneweiten Reputations- und PR-Network der Publicis Stärke in strategischer Public Affairs-BeratungGroupe S.A. In Deutschland ist MSL Germany an und zählt in Deutschland zu den führenden Publicden Standorten Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt Affairs-Agenturen. Unsere Kompetenzen umfassenund München vertreten. Wir bieten unseren inter- Analyse und Strategie, Politisches Agenda Setting,nationalen und nationalen Kunden neun Leistungs- Networking, Öffentliche Kampagnen und Digitalfelder an, die das komplette Kommunikations- Public Affairs.spektrum abdecken: Public Relations, Strategie& Reputation, Digital Intelligence/Social Media, MSL Germany lädt regelmäßig zum „PolitischenHealthcare Communication, Public Affairs, Finanz- Salon“ in Berlin ein. In hochkarätigen Gesprächs-kommunikation, Brand & Talent, Design & Kreation runden können Kunden und Journalisten in densowie Broadcast. Dialog mit politischen Top-Entscheidern treten und sich über aktuelle politische Themen im kleinenUnser Team aus 3700 Mitarbeitern an über 100 Kreis austauschen.Standorten rund um den Globus hat MSL zu denfünf größten Reputations- und PR-Netzwerken derWelt gemacht. In den rasant wachsenden Märktenin China und Indien ist MSLGROUP heute schon dieNummer eins.
  36. 36. Informationen zur Public Affairs-Umfrage 2012 und zu älteren Umfragenkönnen Sie auch auf unserer Homepage www.mslgroup.de abrufen.Bei Rückfragen steht Ihnen Florian Wastl telefonisch (030 / 820 82 - 524)oder per Email (florian.wastl@mslgroup.com) gerne zur Verfügung.MSLGroup Germany GmbHChausseestraße 810115 Berlin

×