Präsi creativtag

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Präsi creativtag

  1. 1. Herausforderung Netzwerk <br />Erwartungen und Notwendigkeiten Kreativer<br />CreativTag NiedersachsenKultur- und Kreativwirtschaft in der FlächeRitterhude, 20. Mai 2010Erweiterte LesefassungKlaus Georg Koch<br />
  2. 2. I. Musikland Niedersachsen<br />
  3. 3. Musikland<br />Schleswig-Holstein<br />Musikland<br />NRW<br />MusikstadtHamburg<br />Musikland<br />Sachsen<br />Musikland<br />Sachsen-Anhalt<br />Musikland<br />Österreich<br />Musikland<br />Baden-Württemberg<br />Musikland<br />Mecklenburg<br />Vorpommern<br />Musikland<br />Bayern<br />
  4. 4. Stiftungen<br />Schulen<br />Landschaften<br />MWK<br />Festivals<br />HMTH<br />Landes-Musikrat<br />Musik-Theater<br />Musik-Schulen<br />Kirchen-Musik<br />
  5. 5. Koalitionsvertrag<br />„Mit dem „Musikland Niedersachsen“ stärken wir Ansehen und Wettbe-werbsfähigkeit Niedersachsens. Wir haben den Bau der Landesmusikaka-demiein Wolfenbüttel als Ort der Begegnung, Fort- und Weiterbildung für Musikschaffende auf den Weg gebracht. Schwerpunkt unserer Arbeit bleibt weiter, jedem Kind den Zugang zur musikalischen Bildungund frühpädagogischen Musikerzie-hung zu eröffnen.““ <br />
  6. 6. Unsere Mission<br /><ul><li>Nachfrageseitig: Mehr Menschen in Niedersachsen zum Musik hören, Musik erleben und Musik machen bringen
  7. 7. Angebotsseitig: Die Musikveranstalter darin unterstützen, weiter auf die Öffentlichkeit zuzugehen</li></li></ul><li>Unsere Ziele<br /><ul><li>Profilierung Niedersachsens als Musikland nach Innen und Außen
  8. 8. Wahrnehmbarkeit der Musikkultur erhöhen</li></ul> a) Öffentlichkeit informieren<br /> b) Angebote besser nutzbar machen<br /><ul><li>Professionalisierung der Anbieter</li></li></ul><li>Geschäftsstelle<br /><ul><li>Träger: Stiftung Niedersachsen, unterstützt durch Niedersächsische Sparkassenstiftung und Ministerium für Wissenschaft und Kultur
  9. 9. Etat € 400 000.- p.a.
  10. 10. Laufzeit: Mai 2008 – April 2011</li></li></ul><li>
  11. 11. Werkzeuge der Vernetzung<br />Dachmarke und CI<br />
  12. 12. Werkzeuge der Vernetzung<br />Interaktive Webplattform<br /><ul><li>Erste interaktive Plattform für die Musikkultur eines Bundeslandes
  13. 13. Landesweiter Veranstaltungskalender
  14. 14. Musikland-Nachrichtenblog
  15. 15. Eigene Profil-Sites für alle Aktiven und Organisationen des Musiklandes
  16. 16. Filmporträts von Menschen, die sich für Musik einsetzen
  17. 17. Fachinformationen und Foren für Musikanbieter</li></li></ul><li>II. Netzwerke<br />
  18. 18. Soziale Netzwerke<br />bestehen aus ...<br />
  19. 19. Knoten (Personen)<br />
  20. 20. Kanten (Beziehungen)<br />
  21. 21. Dyaden (kleinste Einheit)<br />
  22. 22. Zwei oder mehr Dyaden ergeben ein Netzwerk<br />
  23. 23. Netzwerke funktionieren nach Prinzipien wie Austausch, Kooperation oder Konkurrenz. Es gibt <br />in ihrem Inneren Rangunterschiede. Dennoch sind sie von Organisationsstrukturen wie dirigistischen Hierarchien grundsätzlich unterschieden. <br />In Firmen werden Netzwerke eingesetzt, um durch Kommunikation jenseits von Silos und Hierarchien Innovation zu generieren.<br />
  24. 24. Boss<br />
  25. 25. Man kann zwischen Netzwerken geringerer und höherer Dichte unterscheiden. In einem Netzwerk höherer Dichte ist die Sozialkontrolle, oft aber auch die Dichte der Ressourcen höher. <br />Dichte Netzwerke zeichnen sich oft durch kooperatives Verhalten aus, das den Erwerb von Kollektivgütern erleichtert. Etwa in der Schule, wo die Kinder auf diesem Weg zum Erwerb von Bildungskapital angehalten werden. <br />
  26. 26. Netzwerk höherer Dichte<br />
  27. 27. Netzwerk geringerer Dichte<br />
  28. 28. Auch in der Kreativwirtschaft unterhalten Unternehmungen Beziehungen zu Lieferanten, Kunden, Konkurrenten und Organisationen, die <br />ihre Rahmenbedingungen beeinflussen. Diese Beziehungen haben die unterschiedlichsten Formen. Einige davon sind in der Form von Netzwerken organisiert. <br />D.h., das Unternehmen kann davon profitieren, <br />mit der Politik, mit Forschungseinrichtungen oder mit anderen Unternehmen etwa seiner Region vernetzt zu sein. <br />
  29. 29. Lieferanten<br />Soziokulturelle Akteure<br />(Medien, Interessen-gruppenMeinungs-macher, Kirchen)<br />Wirtschaftliche Akteure<br />(Finanzamt, Zentral-banken, Verbände, Gewerkschaften)<br />indirekt horizontal<br />direkt horizontal<br />Kreativ-Unternehmer<br />Konkurrenten<br />Komplementäre<br />Politische Akteure<br />(Behörden, Parteien, Regierung, internationale Institutionen, Lobbyisten)<br />Technologische Akteure<br />(Universitäten, Forschungsinstitute)<br />Konsumenten<br />
  30. 30. Die Musikland-Netzwerke<br />wurden in den Jahren 2008 und 2009 gegründet. Niedersachsen ist das erste Bundesland, das damit den Versuch unternahm, Entwicklungsprozesse über die gesamte Breite seiner Musikkultur anzuregen. “ <br />
  31. 31.
  32. 32. 3 Musikland-Netzwerke<br />Alle Musik-Entscheider: Veranstalter, Verbände, Förderer, Fachabteilung der Ministerien, kommunale Kulturpolitiker<br />Musikvermittler/Konzertpädagogen<br />Festivalmacher<br />
  33. 33. Ziele<br />
  34. 34. a) Unsere Ziele<br />Fachleute in Kontakt, Know-how und neue Ideen in Umlauf bringen <br />Gemeinschaft der Musikland-Idee (Soziales Korrelat der Dachmarke)<br />Schaffung von Synergien<br />Qualitätsmaßstäbe & Wettbewerb<br />
  35. 35. b) Ziele der Teilnehmer<br />Kontakte – Gemeinschaften <br />Informationen (Wer macht was? Wie geht das?)<br />Selbstdarstellung (auch gegenüber Förderern)<br />Synergien<br />
  36. 36. Die Position der Musikland-Geschäftsstelle in diesen Netzwerken ist durch strukturelle Autonomie geprägt. Wir wirken als Makler zwischen Individuen und Gruppen, die sonst voneinander getrennt wären, und auf die wir aktiv zugehen. <br />Makler wollen Gewinne machen. <br />Unser Gewinn: Informationen und Anregungen in das System einspeisen und herausfiltern können, über neue Beziehungen neue oder wirksamere Projekte ermöglichen, Verbreitung der Musikland-Idee. <br />
  37. 37. Herausforderung Netzwerk<br />
  38. 38. Intentionalität vs. Spontaneität <br />Kulturen der Macht<br />Ressourcen<br />Zeithorizonte<br />
  39. 39. Intentionalität vs. Spontaneität <br />Die Musikland-Netzwerke entstanden und gedeihen nicht spontan. Gleichwohl müssen unsere Partner die Gewissheit haben, das Netzwerk bestehe in ihrem Interesse und die Teilnahme sei freiwillig.<br />
  40. 40. Kulturen der Macht<br />Die Teilnehmer der Musikland-Netzwerke sind ganz unterschiedlich verfasst. Einige sind selbstbestimmte Künstler, andere mehr oder weniger hierarchisch strukturierte Organisationen. <br />Ein hierarchisch organisiertes Ministerium etwa kann in einen Rollenkonflikt geraten, wenn es sich zum Player in einem Netzwerk macht. Das ändert aber nichts daran, dass Informationen und Anregungen im Netzwerk in alle Richtungen fließen können müssen. <br />
  41. 41. Zeithorizonte<br />Netzwerke können Veränderungen anregen, befördern, erleichtern. Aber Netzwerke sind keine Projektteams, die schnell etwas umsetzen. <br />Das Musikland-Projekt ist von den Trägern auf wenige Jahre angelegt. Und Musikveranstalter erwarten kurzfristig oft nur eine Ressource: Geld. Prozesse wie Marken- und Profilbildung und die Gewinnung politischer Anerkennung brauchen dagegen Zeit. Besonders, wenn sie mit geringem Einsatz von Ressourcen und Sozialkontrolle betrieben werden. <br />
  42. 42. Vielen Dank<br />

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