A.Lersch profil & branding

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A.Lersch profil & branding

  1. 1. Profil & BrandingDas Selbstverständnis als Erfolgsgeheimnis Jahreskonferenz Musikland Niedersachsen 23. – 24. Juni 2011 Landesmusikakademie Wolfenbüttel
  2. 2. AusgangslagePrägende Veränderungen Gesellschaft im Wandel – Kulturangebote im Wandel Kulturinteressierte Kulturangebote mobiler als je zuvor Zahl vergleichbarer Angebote wächst interessiert an unterschiedl. Angeboten sind überall verfügbar wenig Interesse an langfristiger Bindung sind zu jeder Zeit verfügbar vergleichen stärker Preis und Leistung werden austauschbarer gestiegene Erwartungshaltung steigern ihren Eventcharakter
  3. 3. GrundlageProfilbildung Das Erfolgsgeheimnis WERDEN SIE … BLEIBEN SIE … EINZIGARTIG
  4. 4. GrundlagenDie BotschaftWelche Botschaften verbinden Sie mit diesen niedersächsischen Kulturanbietern? Arbeitskreis Musik in der Jugend Concerto Gandersheim e.V.
  5. 5. GrundlagenDie Botschaft Internationale Händelfestspiele Göttingen •  Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH: (1) Zweck der Gesellschaft ist die Pflege des musikalischen Werks von Georg Friedrich Händel. (2) Der Gegenstand des Unternehmens besteht in erster Linie in der Ausrichtung der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. •  Jahr für Jahr um die Pfingstzeit treffen sich in Göttingen die Freunde der Barockmusik. Herausragende Musiker und ein anspruchsvolles Publikum geben der Stadt das Flair eines internationalen Festspielortes. •  Die Internationalen Händelfestspiele Göttingen sind die weltweit ältesten Festspiele für Alte Musik.
  6. 6. GrundlagenDie Botschaft Arbeitskreis Musik in der Jugend •  Der Arbeitskreis Musik in der Jugend - Deutsche Föderation Junger Chöre und Instrumentalgruppen e.V. (AMJ) ist ein Bundesverband mit mehreren Landes- und Regionalverbänden. Seit 1978 befindet sich die Bundesgeschäftsstelle in Wolfenbüttel. •  Seine Hauptaufgaben sieht der AMJ im Bereich der außerschulischen musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie von MultiplikatorInnen. •  Der AMJ ist ein Chorverband vor allem für Kinder- und Jugendchöre, Schul- und Hochschulchöre sowie für alle Erwachsenenchöre, die leistungsbezogen arbeiten und denen die Weiterbildungsangebote und das internationale Profil des AMJ wichtig sind. Seine Mitgliedsgruppen unterstützt der AMJ bei vielerlei praktischen Problemen.
  7. 7. GrundlagenDie Botschaft Das Neue Ensemble •  Das Neue Ensemble wurde 1993 von seinen Mitgliedern um den künstlerischen Leiter Stephan Meier gegründet. Seitdem haben sich die Hannoveraner einen Platz unter den international erfolgreichen Ensembles für zeitgenössische Musik erobert. •  Für innovative Programmkonzeption erhielten sie 2005 den Inventio-Preis des Deutschen Musikrats. Auch mit Programmen für Kinder begeisterten sie neue Hörer. •  Die Abonnementreihe "Mobile Musik" macht aus der Not eine Tugend. Der ideale Kammermusiksaal in Hannover ist dem Ensemble jeweils derjenige, der zum Thema des jeweiligen Konzertes gehört. So entstehen "komponierte Konzerte", die auch ihren Ort miteinbeziehen, etwa "Gelbe Klänge" im Sprengel Museum, "Tango Alemán" im Tango Milieu oder die "Moonlight Serenade" unter freiem Himmel. Ihre Abonnementreihe „Mobile Musik“ hat sich ein breites Stammpublikum erobert.
  8. 8. GrundlagenDie Botschaft Concerto Gandersheim e.V. •  Seit 2001 veranstaltet und pflegt CONCERTO GANDERSHEIM e.V. überregional bedeutsame Konzertveranstaltungen in der südniedersächsischen Festspielstadt Bad Gandersheim. Der Verein führt damit die über 20jährige Tradition der Gandersheimer Dommusiken fort. •  Concerto Gandersheim e.V. ist der Veranstalter des Ganzjahresprogramm "Gandersheimer Dommusiken" und der "Internationalen Gandersheimer Dommusiktage" im September jeden Jahres - einer Reihe mit vorwiegend klassischen Konzerten in der Bad Gandersheimer Stiftskirche und weiteren Orten in Südniedersachsen. •  Concerto Gandersheim e.V. steht für niveauvolle Konzerte in der besonderen Atmosphäre der Gandersheimer Stiftskirche ("Dom") und darüber hinaus. Der Verein ist ein Konzertveranstalter mit hoher Professionalität. •  Durch intensives Erleben von Klang, Raum und Resonanz wird Menschen der Zugang zur Musik aus verschiedensten Epochen und Stilrichtungen eröffnet. •  Seine Arbeit sieht der Verein angesiedelt im Spannungsbogen von konzertanten Spitzenprodukten und nachhaltiger musikalischer Basisarbeit, die für ihn die Grundlage für die Entwicklung sowohl von überregional bedeutsamen Ensembles als auch einer kulturellen Kompetenz in der Region darstellt.
  9. 9. GrundlagenUnterscheidung Marke und Produkt
  10. 10. GrundlagenOrganisationszweck der Kultureinrichtung Wer sind wir? Kulturanbieter sollten diese Fragen beantworten können: Was gibt Identität? Wie sieht das Selbstverständnis aus? Welche Mission haben Sie? Welche Vision verfolgen Sie? Was gehört zu Ihrem Leitbild?
  11. 11. Grundlagenfür den ErfolgStrategisches Kulturmarketing steht auf 3 Säulen: Marke / Organisation Konzept Kommunikationskonzept / und Inhalte gesellschaftlicher Nutzen Kunden, Produkt / Besucher, Projekt Zielgruppen Vertrieb / Marketing
  12. 12. Mission StatementDie Einflussfaktoren Es wirken ganz unterschiedliche Interessengruppen bzw. Anspruchsgruppen auf eine Kulturorganisation ein: -  Künstlerische Leitung -  Beteiligte Künstler, Ensemble -  Mitglieder (Vereinsmitglieder, Fördermitglieder) -  Verschiedene Publikumsgruppen -  Örtliche Wirtschaft -  Tourismus- und Fremdenverkehrswirtschaft, Stadtmarketing -  Politik -  … Alle können für Sie wichtige Interessengruppen („Stakeholder“) sein! Wer entscheidet über die Ausrichtung Ihrer Kulturorganisation?
  13. 13. Mission StatementDie Grundsatzentscheidung Festlegung auf eine bestimmte Mission Treffen Sie eine Grundsatzentscheidung über folgende Fragen: -  Wer sind wir? -  Was tun wir (bzw. was wollen/sollen wir in Zukunft tun)? -  Warum schaffen wir unsere Angebote /Produkte? -  Wo arbeiten wir (regional / überregional)? -  Für wen sind wir da? -  Mit welchen Partner kooperieren wir gegebenenfalls? Ziel: Festlegung eines bestimmten Handlungsrahmens, einer bestimmten Handlungsrichtung
  14. 14. Mission StatementEs geht nicht ohne Im sogenannten MISSION-STATEMENT wird der Organisationszweck bzw. das Unternehmensziel zusammengefasst. Keine Mission zu haben bedeutet: Unklarheit über Kurs und Sinn Folgen: Oftmals werden eine Vielzahl unterschiedlicher Leistungen erbracht, die nicht unbedingt dem eigentlichen Ziel der Organisation dienen. Wo inhaltliche Klarheit fehlt, können sich finanzielle Ziele leichter in den Vordergrund drängen.
  15. 15. Mission StatementOrientierung durch Entscheidung Das Mission-Statement sollte allgemein verständlich und kurz sein. Es sollte allgemein genug sein, um nicht ständig revidiert werden zu müssen. Es sollte speziell genug sein, um klar die Ziele und das Programm zu verdeutlichen. Das Mission-Statement schafft Orientierung Nach innen: Zentrales Planungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrument Nach außen: Einheitliche Botschaft gegenüber allen externen Interessengruppen und Maßstab, an dem die Organisation gemessen werden kann.
  16. 16. Mission StatementDie EinflussfaktorenDas Mission-Statement einer Kultureinrichtung speist sich aus unterschiedlichen Quellen: Auftrag des Gründers / Trägers Visionen für die Zukunft Anforderungen von Dachverbänden Besucher Mission-Statement Verträge (evtl. mehrere Partner) Positionierung der Mitbewerber KünstlerIdee / Unternehmensphilosophie Vorhandene Organisationskultur
  17. 17. Mission StatementWas Ihr Angebot prägt und bewegt Übung: „Nur wer selbst brennt, kann andere entzünden“ Situationsbeschreibung: Stellen Sie sich vor, Sie treffen eine Bekannte / einen Bekannten nach langer Zeit unerwartet wieder. Das sie / er kulturell interessiert ist, ist Ihnen bekannt. Sie stehen mit ihm / ihr an der Bushaltestelle. In 3 Minuten kommt kommt der Bus. Bis dahin wollen Sie Ihren Bekannten / Ihre Bekannte auf Ihr Kulturprojekt ansprechen und dazu motivieren, sich noch einmal mit Ihnen darüber zu unterhalten und ihr Kulturprojekt zu besuchen bzw. zu unterstützen. Aufgabe: Bitte beschreiben Sie, was Ihre Mission ist. Werden Sie konkret und anschaulich. Was begeistert Sie selbst an Ihrem Projekt / Kulturangebot? Was könnte andere an Ihrem Projekt / kulturellen Angebot begeistern? Was machen Sie besser als andere? Warum ist Ihr Projekt / Angebot einzigartig? Wieso ist Ihre Arbeit wichtig? – FASSEN SIE SICH KURZ!
  18. 18. Wenn der Grund gelegt ist –wie geht es weiter? Das Mission-Statement beantwortet die Sinnfrage für die Kultureinrichtung „The reason why we exist“ Das ist die Grundlage für die weitere Entwicklung von: Vision - Zukunftsplanung Strategischem Leitbild – Grundlagen für das Alltagshandeln Corporate Identity – Einheitliche Kommunikationsstrategie nach innen und nach außen
  19. 19. Die Anziehungskraft und Faszination einer kulturellen Marke Der Aufforderungswert einer kulturellen Marke setzt sich Verhaltenswissenschaftlich aus drei Teilen zusammen: Sympathie- Unterschei- Vertrauens- wert dungswert wert
  20. 20. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!André LerschAgentur KOSOKommunikationsberatung und SozialmarketingSeerosenweg 623858 ReinfeldTel. 04533 208906Mail lersch@agentur-koso.de

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