Ehrenamt –
              Chancen und Methoden
Das Beispiel des Konzerthauses Berlin




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Grundsätze

Ehrenamt …

…ist nie ein Ersatz, sondern immer ein Mehrwert

…ist ohne feste Strukturen meist nicht erfolgreic...
Das Programm am Konzerthaus

•  Gegründet im Jahr 2003
•  Momentan 35 aktive Ehrenamtliche
•  Einsatzgebiete:
    –  Besuc...
Lebenszyklus




Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
Planung allgemein

•  Erste Fragen
   –  Welche Abteilungen wollen mit Ehrenamtlichen arbeiten, welche
      Aufgaben gibt...
Planung am Konzerthaus

•  Leitung im Haupt- und Ehrenamt:
    –  Institution: Direktor und 1 Mitarbeiter Marketing /
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Auswahl allgemein

•  Festlegung der äußeren Parameter und Entwicklung der
   Aufgabenbeschreibungen
   –  Welche Vorausse...
Auswahl am Konzerthaus

•  Es gibt Aufgabenbeschreibungen
•  Es gibt offensive Bewerbungsinstrumente wie
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Training allgemein

•  Orientierungsveranstaltung
   –  Erste Veranstaltung, bei der alle Ehrenamtlichen eingewiesen
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Training am Konzerthaus

•  Schulungen:
   –  Dauer: 4 Trainingseinheiten à 4 Stunden im Abstand von ca. 14
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Motivation und Dank allgemein

•  Täglicher Dank durch die Hauptamtlichen
•  besondere Anerkennung
   –  Geburtstagskarten...
Motivation und Dank am Konzerthaus

•  Zum Abschluss der Saison gibt es jedes Jahr ein Fest
   mit den Hauptamtlichen und ...
Evaluation allgemein

•  Fragebögen…
•  Feedbackgespräche
   –  nach drei Monaten
   –  nach sechs Monaten




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Evaluation am Konzerthaus

•  Trainings und Feedbackrunden: 3 x / Jahr
•  Rundgänge: 1x jährlich Kontrolle durch Teilnahme...
Das Programm am Konzerthaus –
     Nutzen durch das Binden von älteren Ehrenamtlichen


•  Die Ehrenamtlichen werden durch...
Das Ende unseres Vortrages –
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2. Fachtag niedersächsischer Festivalmacher - Ehenamt

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Bei dem Fachtag Niedersächsischer Festivalmacher "Altersfragen - die Kluft zwischen den Generationen" wurde das Management von ehrenamtlichen Mitarbeitern in diesem Vortrag erläutert.

Veröffentlicht in: Unterhaltung & Humor, Business
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2. Fachtag niedersächsischer Festivalmacher - Ehenamt

  1. 1. Ehrenamt – Chancen und Methoden Das Beispiel des Konzerthauses Berlin Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  2. 2. Grundsätze Ehrenamt … …ist nie ein Ersatz, sondern immer ein Mehrwert …ist ohne feste Strukturen meist nicht erfolgreich …zu organisieren kostet Zeit und Geld Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  3. 3. Das Programm am Konzerthaus •  Gegründet im Jahr 2003 •  Momentan 35 aktive Ehrenamtliche •  Einsatzgebiete: –  Besucherbetreuung bei Konzerten –  Unterstützung des pädagogischen Programms –  Rundgänge durchs Konzerthaus Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  4. 4. Lebenszyklus Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  5. 5. Planung allgemein •  Erste Fragen –  Welche Abteilungen wollen mit Ehrenamtlichen arbeiten, welche Aufgaben gibt es?... •  Ressourcen –  Haben wir Räume?, Haben wir Arbeitsplätze?, Haben wir Zeit zur Betreuung? •  Verantwortlichkeiten und internes Team –  Wer ist für die Ehrenamtlichen zuständig? Wer koordiniert? •  Organisationsstruktur –  An welche Abteilung wird das Programm angegliedert? •  Projektliste –  Welche Projekte kommen in frage? Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  6. 6. Planung am Konzerthaus •  Leitung im Haupt- und Ehrenamt: –  Institution: Direktor und 1 Mitarbeiter Marketing / Presse-ÖA –  Ehrenamt: 1 Gesamtkoordinatorin, dazu 2 „Sub- Koordinatoren“ •  Ressourcen: –  Zeit in Institution: 6-8 Stunden pro Woche –  Geld: für Outfit (Schals), Materialien (Flyer, Handbuch), Mailings, Incentives (Freikarten, Einladungen) Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  7. 7. Auswahl allgemein •  Festlegung der äußeren Parameter und Entwicklung der Aufgabenbeschreibungen –  Welche Voraussetzungen, wieviel Zeit, welche Aufgaben, was bekommen die EA im Gegenzuge •  Plan zur Auswahl der Ehrenamtlichen und Bewerbungsmodalitäten –  Anzeigen, Handzettel, Formulare, Interviews, Tag der offenen Tür… •  Vereinbarung –  Schriftliche Vereinbarung •  Interviews und Auswahl –  Ablauf, Fragen, Umgang mit Ablehnung Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  8. 8. Auswahl am Konzerthaus •  Es gibt Aufgabenbeschreibungen •  Es gibt offensive Bewerbungsinstrumente wie Informationstage, Handzettel, Eigenanzeigen etc… •  Es gibt Bewerbungsbögen für Interessenten (Selbstauskunft) •  Es gibt immer ein Interview, bevor das Engagement aufgenommen wird. •  Es gibt Vereinbarungen Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  9. 9. Training allgemein •  Orientierungsveranstaltung –  Erste Veranstaltung, bei der alle Ehrenamtlichen eingewiesen werden •  Handbuch –  Das Buch, in dem von A-Z alle wichtigen Details stehen •  Dauer, Art, Inhalt und Aufbau der Schulungen –  Welche Dinge müssen die Ehrenamtlichen wissen, um ihr Engagement auszuüben –  Wie vermitteln wir das ohne Druck auszuüben –  Wie können wir die Qualität immer wieder überprüfen und neu schulen Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  10. 10. Training am Konzerthaus •  Schulungen: –  Dauer: 4 Trainingseinheiten à 4 Stunden im Abstand von ca. 14 Tagen –  Inhalte: Untereinander Kennenlernen / Vermittlung: welche Ziele, wie funktioniert das Haus (Service-Handbuch!), wie will es wahrgenommen werden? Rallye, Quiz / Vermittlung der programmbezogenen Inhalte (Hinzuziehung von Referenten) / Arbeitsgruppen / „Hausaufgaben“ mit Präsentation / Probestunden bzw. Rollenspiele –  Kosten: Kopien, Büromaterialien Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  11. 11. Motivation und Dank allgemein •  Täglicher Dank durch die Hauptamtlichen •  besondere Anerkennung –  Geburtstagskarten, Weihnachtskarten, Auszeichnungen, etc.. •  Führung –  Wie gehen die Führungskräfte mit den Ehrenamtlichen um? •  Beziehung Ehrenamtliche / Hauptamtliche –  Jährliches Fest zusammen mit dem Hauptamt, … Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  12. 12. Motivation und Dank am Konzerthaus •  Zum Abschluss der Saison gibt es jedes Jahr ein Fest mit den Hauptamtlichen und den Ehrenamtlichen •  Außerdem werden 2x / Jahr Exkursionen organisiert (z.B. in Ausstellungen) •  Die Ehrenamtlichen werden zum jährlichen Orchesterfest eingeladen •  Die Koordinatoren erhalten eine Einladung zur Saisoneröffnung •  Kartenkontingent: 10 Tickets pro Saison Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  13. 13. Evaluation allgemein •  Fragebögen… •  Feedbackgespräche –  nach drei Monaten –  nach sechs Monaten Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  14. 14. Evaluation am Konzerthaus •  Trainings und Feedbackrunden: 3 x / Jahr •  Rundgänge: 1x jährlich Kontrolle durch Teilnahme eines Mitarbeiters •  Pädagogisches Programm: Auswertung nach jedem Probeneinsatz durch die ehrenamtliche Koordinatorin •  Pädagogisches Programm: Feedback-Bögen der Lehrer Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  15. 15. Das Programm am Konzerthaus – Nutzen durch das Binden von älteren Ehrenamtlichen •  Die Ehrenamtlichen werden durch das Ehrenamt zu Botschaftern für das Konzerthaus •  Die Kompetenzen der älteren Generation können genutzt werden – das kann allerdings auch ein Risiko sein (Rechthaberei und überbordendes Engagement)! •  Interne Kommunikation: Ehrenamtliche werden als "Gegner" gesehen, die den Job nicht so gut können wir man selbst   Das sind generelle Schwierigkeiten unabhängig vom Alter Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger
  16. 16. Das Ende unseres Vortrages – der Anfang einer lebhaften Diskussion… Dr. Gesa Birnkraut und Martin Redlinger

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