Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015
DINTA
Der Digitale Integrationsassistent
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Ablauf
1. Der demographische Wandel und die Neue Arbeitsmigration in
Deutschland
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1. DER DEMOGRAFISCHER WANDEL
UND DIE NEUE ARBEITSMIGRATION
NACH DEUTSCHLAND
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Demografiestrategie der
Bundesregierung
Familie als
Gemeinschaft
stärken
Motiviert,
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Positivliste Mangelberufe
Für Facharbeiter/-innen,
Bundesagentur für Arbeit, 2014
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Das Potential: Migration
nach Deutschland
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Eine Antwort: nachhaltige Lösungen
für den Fachkräftemangel
„Wir wollen ja mit unserem ...
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Was sind die größten
Herausforderungen vor der Abreise?
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Was sind die größten Herausforderungen
bei der beruflichen Integration?
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Wie wird die Effektivität beruflicher
Integrationshilfen bewertet?
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Gibt es unterschiedliche
Herausforderungen bei der beruflichen
Integration für Männe...
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Wie wird die Effektivität sozialer
Integrationshilfen bewertet?
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Bisheriges Fazit
• Aufgrund des Fachkräftemangels gibt es einen langfristigen Bedarf...
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2. DINTA – PROJEKTPLAN, ZIELE
UND VORGEHENSWEISE
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Forschungsprojekt
DINTA – der Integrationsassistent
• Erschließung des Forschungsfel...
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Ziele
Entwicklung und Test eines Modells der Unterstützung der
Arbeitsmigration in F...
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Produkte
• Für alle Branchen:
▪ Forschungsplan inklusive Bedarfsanalyse der verschie...
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Vorgehensweise
Produkt
Entwicklung
Evaluierung
durch
Prototyping und
Nutzer-Feeback
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Vorgehensweise II
Identifi-
kation
potentieller
Nutzer
Bedarfe und
Anforderungen der...
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Vorgehensweise III
Identifi-
kation
potentieller
Nutzer
Bedarfe und
Anforderungen de...
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3. BISHERIGE ERKENNTNISSE
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Der Integrationsprozess
ausländischer Fachkräfte
Migrations
-phase:
Vor-Migrations-
...
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Die wichtigsten Akteure
Migrant/-
innen
Vermittler
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Bedarfe der Migrant/-innen
Migrations-
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Vor-Migration
Ankunft und
Orientierung
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Bedarfe der bestehenden
Belegschaft
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Bedarfe der
Unternehmensleitung
Migrations-
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Ankunft und
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Risikofaktoren und
Herausforderungen
Migrations-
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Ankunft und
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Angebotskategorien des
Integrationsassistenten
Arten der
Angebote
Details
Informatio...
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Bestehende Lösungen
Arten der
Angebote
Details
Information
Persönlicher Austausch, D...
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Potentielle Lösungsansätze
Migrationsphase Vor-Migration
Ankunft und
Orientierung
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5. GRUNDKONZEPTION DES
DIGITALEN
INTEGRATIONSASSISTENTEN
Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 32
Einsatzmodell
Kommunikation & Information
Kommunikation
&Information
Kommunikation
&...
Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 33
Potentielle Funktionalitäten
Mehrsprachige
Wissensbasis
kollaborative
Erstellung von...
Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 34
Organisationskonzept des
DINTA Prototypen
Unternehmensleitung und Vermittler/-
innen...
Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015
4. NÄCHSTE SCHRITTE
Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 36
Bedarfserfassung
2014
1. Test der
Prototypen
Nächste Schritte -
Erprobungspartner
Ko...
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VIELEN DANK FÜR IHRE
AUFMERKSAMKEIT
Tobias Stapf
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Präsentation - DINTA - der Digitale Integrationsassistent

  1. 1. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 DINTA Der Digitale Integrationsassistent
  2. 2. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 2 Ablauf 1. Der demographische Wandel und die Neue Arbeitsmigration in Deutschland 2. Projektplan, Ziele und Vorgehensweise des Projektes 3. Bisherige Erkenntnisse des Projektes ▪ Der Integrationsprozess ausländischer Fachkräfte ▪ Bedarfe der wichtigsten Akteure ▪ Risikofaktoren und Herausforderungen ▪ Bestehende Lösungen und Lösungsansätze 4. Grundkonzeption des digitalen Integrationsassistenten 5. Nächste Schritte
  3. 3. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 1. DER DEMOGRAFISCHER WANDEL UND DIE NEUE ARBEITSMIGRATION NACH DEUTSCHLAND
  4. 4. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 4 Demografiestrategie der Bundesregierung Familie als Gemeinschaft stärken Motiviert, qualifiziert und gesund arbeiten Qualifizierung und Weiterbildung ausbauen Selbstbestimmtes Leben im Alter Lebensqualität in ländlichen Räumen und integrative Stadtpolitik fördern Grundlagen für nachhaltiges Wachstum und Wohlstand sichern Zuwanderung gut qualifizierter ausländischer Fachkräfte verbessern und eine Willkommensk ultur entwickeln Handlungsfähigkeit des Staates erhalten Bundesministerium des Inneren, „Jedes Alter zählt“, 2011
  5. 5. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 5 Positivliste Mangelberufe Für Facharbeiter/-innen, Bundesagentur für Arbeit, 2014 Gesuchte Berufe (nach Häufigkeit der Nennung, ohne Azubi-Initiativen, n=81) Kraußlach/Stapf, 2014 Medizinische Gesundheitsberufe Medizinische Gesundheitsberufe Nichtmed. Gesundheit, Körperpflege, Medizintechnik Nichtmed. Gesundheit, Körperpflege, Medizintechnik Mechatronik-, Energie- u. Elektroberufe Mechatronik-, Energie- u. Elektroberufe (Innen-) Ausbauberufe (Innen-)Ausbauberufe Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe Informatik- und andere IKT-Berufe Informatik- und andere IKT-Berufe Metallerzeugung, -bearbeitung, Metallbau Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe Technische Forschung und Entwicklung Einkaufs-, Vertriebs- und Handelsberufe Gebäude- u. versorgungstechnische Berufe Gebäude- u. versorgungstechnische Berufe Führer von Fahrzeug- u. Transportgeräten Verkehr, Logistik (außer Fahrzeugführ.) Der Bedarf: Branchen mit Fachkräftemangel *nicht auf der Positivliste
  6. 6. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 6 Das Potential: Migration nach Deutschland - 20 000 - 10 000 0 10 000 20 000 30 000 40 000 50 000 60 000 70 000 80 000 90 000 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Saldo-Zuwanderung nach Deutschland 2007-2013 10 Herkunftsländer mit den größten Zuwachsraten 2013 Destatis, 2015, eigene Bearbeitung Afrika (v. a. Ägypten, Nigeria, Marokko, Ghana) Asien (v. a. China, Indien, Pakistan, Afghanistan) Polen Rumänien Ungarn Bulgarien Italien Griechenland Syrien Kroatien Spanien Russische Föderation
  7. 7. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 Eine Antwort: nachhaltige Lösungen für den Fachkräftemangel „Wir wollen ja mit unserem Projekt erreichen, dass die Unternehmen nicht kurzfristig eine Stelle füllen, weil jemand krank geworden ist, oder um Löhne zu reduzieren. Uns geht es darum, langfristige Lösungen für den Fachkräftemangel in (…) zu finden und langfristige Arbeitsplätze zu sichern.“ Projektleiter Kraußlach/Stapf, 2014
  8. 8. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 8 Was sind die größten Herausforderungen vor der Abreise? 1,3 1,4 1,4 1,6 1,7 2,2 2,3 2,4 2,4 2,6 2,9 2,9 Integration von Kindern in die Schule/ den Kindergarten (n=126) Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten (n=190) Beratungseinrichtungen (n=200) Arbeitslosenversicherung/-unterstützung (n=210) Spanische Vereine/Organisationen in Dt. (n=217) Anerkennung beruflicher Qualifikationen (n=207) Sozialversicherung (n=218) Möglichkeiten der Arbeitssuche (n=209) Wohnungsmarkt und Wohnungssuche (n=210) Arbeitsmarkt (Arbeitslosigkeitsrate Durchschnittsgehalt) (n=214) Möglichkeiten Deutsch zu lernen (n=231) Lebenshaltungskosten (n=229) 1 2 2 3 3 Wie intensiv haben Sie sich vor Ihrer Abreise über folgende Themen informiert? N = 248, Skala 1 „gar nicht“ bis 4 „sehr gut“, Kraußlach/Duschl, 2014
  9. 9. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 9 Was sind die größten Herausforderungen bei der beruflichen Integration? Herausforderungen Bewertung Fehlende Sprachkenntnisse/Schwierigkeiten beim Erwerb der deutschen Sprache (n=163) 4,8 Unterstützungsbedarf während der Arbeit/Ausbildung (n=159) 4,6 Anerkennung ausländischer Qualifikationen (n=159) 4,3 Unterstützungsbedarf außerhalb der Arbeit/Ausbildung (n=157) 4,3 N=309, 1=keine Herausforderung, 6=große Herausforderung, Kraußlach/Stapf, 2014
  10. 10. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 10 Wie wird die Effektivität beruflicher Integrationshilfen bewertet? N=309, 1=nicht effektiv, 6=sehr effektiv, Kraußlach/Stapf, 2014 Berufliche Integrationshilfe Bewertung Ansprechpartner/-in mit entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen (n=183) 5,3 Soziale Einbindung/kulturelle Aktivitäten auf Arbeit (n=182) 5,3 Willkommensveranstaltung (n=181) 5,2 Abholung am Flughafen (n=177) 5,1
  11. 11. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 11 Gibt es unterschiedliche Herausforderungen bei der beruflichen Integration für Männer und Frauen? Abbildung: Qualifikationsentsprechung der Tätigkeit, Spanier/-innen, in % Kraußlach/Duschl et al., 2014, 51 56,3 70,2 40,7 42,9 29,8 57,4 0,9 0 1,9 0 20 40 60 80 100 Gesamt Männer Frauen Entspricht der Qualifikation Überqualifiziert Unterqualifiziert
  12. 12. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 12 Wie wird die Effektivität sozialer Integrationshilfen bewertet? N=309, 1=nicht effektiv, 6=sehr effektiv, Kraußlach/Stapf, 2014 Soziale Integrationshilfen Bewertung Hilfe bei der Wohnungssuche (n=181) 5,7 Begleitung bei Behördengängen (n=183) 5,5 Bereitstellung einer Wohnung (n=182) 5,3 Ansprechpartner/-in mit entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen (n=183) 5,3 Unterstützung der Familie bei der Integration (zum Beispiel Kindergarten, Schule, Jobsuche) (n=178) 5,2
  13. 13. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 13 Bisheriges Fazit • Aufgrund des Fachkräftemangels gibt es einen langfristigen Bedarf nach ausländischen Fachkräften in verschiedenen Branchen • Aufgrund der wirtschaftlichen Weltlage kommt eine wachsende Zahl ausländischer Fachkräfte nach Deutschland, um zu arbeiten • Die Anwerbung, sprachliche Ausbildung und Integration einer ausländischen (Pflege-)Fachkraft bedeutet eine erhebliche Investition für die Unternehmen (zeitlich und finanziell) • Die nachhaltige berufliche und soziale Integration ausländischer Fachkräfte ist ein komplexer Prozess, der von allen Akteuren erhebliche Anstrengungen erfordert • Bei bisherigen Fachkräfteinitiativen werden Abbruchraten von bis zu 20% berichtet
  14. 14. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 2. DINTA – PROJEKTPLAN, ZIELE UND VORGEHENSWEISE
  15. 15. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 15 Forschungsprojekt DINTA – der Integrationsassistent • Erschließung des Forschungsfeldes Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel im Bereich Arbeitsmigration: Berufliche Integration von europäischen Fachkräften durch technische Assistenz • Zentrale Frage: Wie können digitale Anwendungen die Integration ausländischer Fachkräfte in deutschen Unternehmen unterstützen, um den Integrationsprozess nachhaltiger zu gestalten und Abbruchraten zu reduzieren? • Fallbeispiel: ausländische Fachkräfte (insbesondere aus Spanien und den Philippinen) in stationären Pflegeeinrichtungen • Förderung: BMBF • Zeitraum: November 2014 bis April 2016
  16. 16. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 16 Ziele Entwicklung und Test eines Modells der Unterstützung der Arbeitsmigration in Form eines digitalen Integrationsassistenten. Der Integrationsassistent soll: ▪ individualisierte Informations-, Beratungs-, Lern- und Mentoringangebote u. a. enthalten ▪ auf mehreren technischen Plattformen nutzbar sein ▪ den gesamten Prozess der Integration von Arbeitsmigrant/- innen begleiten ▪ Auf die Nutzung in verschiedenen Branchen anpassbar sein ▪ Auf die Anforderungen von Fachkräften aus verschiedenen Herkunftsländern anpassbar sein
  17. 17. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 17 Produkte • Für alle Branchen: ▪ Forschungsplan inklusive Bedarfsanalyse der verschiedenen Stakeholder als Basis für die konkrete Produktentwicklung und weitere Forschung • Fallbeispiel - stationäre Pflegeeinrichtungen: ▪ Konzepte für die laufenden Integrationsprozesse in den Unternehmen ▪ Erfassung der Unterstützungsbedarfe der wichtigsten Akteure der ausländischen Fachkräfte bei der Integration ▪ Funktionsfähige Prototypen für Smartphone Apps und/oder web- basierte Anwendungen ▪ Erprobungsbericht über den Entwicklungsprozess der Prototypen
  18. 18. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 18 Vorgehensweise Produkt Entwicklung Evaluierung durch Prototyping und Nutzer-Feeback Weiter- entwicklung des Produktes Unterstützung der Integration ausländischer Fachkräften durch digitale Anwendungen Abgeleitet vom Model des „Lean Product Development“ Eric Ries, Lean Startup, 2012
  19. 19. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 19 Vorgehensweise II Identifi- kation potentieller Nutzer Bedarfe und Anforderungen der Kunden und End-Nutzer technische Voraus- setzungen Analyse best. Lösungen techn. Mach- barkeit Produkt Entwicklung Evaluierung durch Prototyping Weiter- entwicklung des Produktes Konzeptio- nierung der Interfaces Fallbeispiel ausländische Pflegekräfte in stationären Einrichtungen Potentielle Lösungen
  20. 20. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 20 Vorgehensweise III Identifi- kation potentieller Nutzer Bedarfe und Anforderungen der Kunden und End-Nutzer technische Voraus- setzungen Analyse best. Lösungen techn. Mach- barkeit Produkt Entwicklung Evaluierung durch Prototyping Weiter- entwicklung des Produktes Konzeptio- nierung der Interfaces Fallbeispiel ausländische Pflegekräfte in stationären Einrichtungen Potentielle Lösungen Forschungs- plan Erprobungs- bericht
  21. 21. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 3. BISHERIGE ERKENNTNISSE
  22. 22. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 22 Der Integrationsprozess ausländischer Fachkräfte Migrations -phase: Vor-Migrations- phase im Herkunftsland Ankunft und Orientierung – im Zielland Verfestigung Teilhabe Geschätzte Dauer: 6-12 Monate vor der Abreise bis zu 6 Monate nach der Ankunft 6 Monate – 3 Jahre > 3 Jahre OECD, International Migration Outlook 2014, S. 124
  23. 23. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 23 Die wichtigsten Akteure Migrant/- innen Vermittler /-innen Unterneh mens- leitung Beleg- schaft unterstütz. Organi- sationen Familie der Migrant/- innen Migrations -phase: Vor-Migrations- phase im Herkunftsland Ankunft und Orientierung – im Zielland Verfestigung Teilhabe Geschätzte Dauer: 6-12 Monate vor der Abreise bis zu 6 Monate nach der Ankunft 6 Monate – 3 Jahre > 3 Jahre
  24. 24. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 24 Bedarfe der Migrant/-innen Migrations- phase Vor-Migration Ankunft und Orientierung Verfestigung Migrant/-innen •Bürokratische Voraussetzungen (Visa etc.) •Sprachausbildung •Information über Zielland, Industrie und Unternehmen •Information über Möglichkeiten der Kommunikation mit der Familie • … •Sicherung des Aufenthaltsstatus •Sprachausbildung •Orientierung über Lebensgrundlagen •Kontakt zur Familie im Heimatland •Kennenlernen der Arbeit und Mitarbeiter/- innen •Vernetzung mit anderen Migrant/-innen • … •Bestätigung des Aufenthaltstitels •Nutzung von Informations- und Beratungsangeboten •Berufsbezogene Sprachkurse •Fragen über Nachzug der Familie oder Familiengründung im Zielland • …
  25. 25. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 25 Bedarfe der bestehenden Belegschaft Migrations- phase Vor-Migration Ankunft und Orientierung Verfestigung Belegschaft •Information/Vor- bereitung auf neue Mitarbeiter/-innen •Auswahl von potentiellen Pat/-innen •Vorbereitung auf die Patentätigkeit •Kontakte mit Migrantencommunities • … •Durchführung der Patentätigkeit •Einweisung der neuen Mitarbeiter/-innen •Kennenlernen der neuen Kulturen, Kommunikations- und Arbeitsformen •Übung der Sprachfähigkeiten •Austausch mit anderen Mitarbeiter/-innen • … •Patentätigkeit weniger intensiv •Einweisung der neuen Mitarbeiter/-innen •Kennenlernen der neuen Kulturen, Kommunikations- und Arbeitsformen •Austausch mit anderen Mitarbeiter/-innen • …
  26. 26. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 26 Bedarfe der Unternehmensleitung Migrations- phase Vor-Migration Ankunft und Orientierung Verfestigung Unternehmens- leitung •Erstellung eines Integrationskonzeptes sowie Willkommens- und Integrationsplans •Information und Vorbereitung der Mitarbeiter/-innen – insb. Pat/-innen •Vorinformation der Kund/-innen •Information über den kulturellen Hintergrund der Migrant/-innen • … •Begrüßung der Migrant/-innen •Organisation des Patenprogramms •Erhöhter Kommunikationsbedarf mit allen Stakeholdern •Qualitätskontrolle der Arbeit der Migrant/- innen, insbesondere in Bezug auf Kund/-innen • … •Verstetigung der Integrations-Prozesse •Fortführung Patenprogramme •Nutzung der erhöhten Vielfalt in der Belegschaft •Anerkennung der Qualifikationen der neuen Mitarbeiter/- innen • …
  27. 27. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 27 Risikofaktoren und Herausforderungen Migrations- phase Vor-Migration Ankunft und Orientierung Verfestigung Migrant/-innen •Fehlende Information und Zusicherung •Falsche Erwartungen an Gehalt und Tätigkeit •Enttäuschte Erwartungen an Gehalt und Tätigkeit •Kulturschock •Langfristige Perspektive im Unternehmen •Soziale Einbindung im Unternehmen und im sozialen Umfeld Belegschaft •Ungewissheit über zeitliche und inhaltliche Anforderungen •Überlastung durch Patentätigkeit •Überlastung durch Sprachanforderungen •Interkulturelle Konflikte •Enttäuschte Erwartungen Unternehmens- leitung •Finanzierung der Anwerbung und Integration (Arbeitszeit, Sprachkurse etc.) •Kontakte zu lokalen Beratungsträgern •Hohes Abbruchrisiko •Risiko der Abwerbung der Fachkräfte •Abbruchrisiko •Hohes Risiko der Abwerbung durch andere Unternehmen
  28. 28. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 28 Angebotskategorien des Integrationsassistenten Arten der Angebote Details Information Spezifische, arbeitsplatzbezogene Informationen und die Integration vorhandener Informationsangebote z. B. zum Thema „Leben und Arbeiten in Deutschland“ Vermittlung von Kontakten Vermittlung von Kontakten zu allgemein vorhandene Angebote von Drittanbietern für Migrant/-innen, z. B. Beratungsangebote oder Sprachenlernangebote Lernen/ Anleitung Interaktive Angebote, die das Erlernen von arbeitsplatzbezogenem Wissen vermitteln – z. B. Arbeitsabläufe, Hygienevorschriften oder auch Fachvokabular Kommuni-kation Interaktives Angebot zur Unterstützung der organisatorischen und sozialen Vernetzung, Austausch- und Feedback-Prozesse durch die Einbindung bestehender Kommunikationsplattformen in die Informations-, Lern- und Vermittlungsangebote. Die Kommunikationsangebote bieten die Möglichkeit, Mentoringsysteme zu flexibilisieren Kollaboration Kollaborative Erstellung von Inhalten, bzw. Umwandlung von Inhalten aus den Kommunikationsangeboten in eine permanente Wissensbasis Integration mit bestehenden Systemen Der Integrationsassistent soll zudem, wo möglich, mit bestehenden Betriebssystemen oder Anwendungen am Arbeitsplatz integrierbar sein, um als zentrales Begleitsystem funktionieren zu können.
  29. 29. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 29 Bestehende Lösungen Arten der Angebote Details Information Persönlicher Austausch, Druckmaterialien, Internet-Recherche und Online – Ressourcen wie z. B.: www.make-it-in-germany.com und http://www.goethe.de/lrn/prj/wnd/deindex.htm oder Apps wie z. B. „Job in Germany“ und Maseltov Vermittlung von Kontakten Persönlicher Austausch, Internet-Recherche, Internet-Recherche und Online – Ressourcen wie z. B. http://www.bamf.de Lernen/ Anleitung Persönlicher Austausch, Druckmaterialien, Internet-Recherche und Online – Ressourcen wie z. B. http://www.pflegeverantwortung.de Kommuni- kation Smartphone Apps: WhatsApp, Facebook, Messenger, Skype, Email, SMS, Telefonate etc. Online Ressourcen: Facebook, Skype, Email etc. Integration mit bestehenden Systemen Persönlicher Austausch und Anleitung, übersetzte Handbücher
  30. 30. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 30 Potentielle Lösungsansätze Migrationsphase Vor-Migration Ankunft und Orientierung Verfestigung Migrant/-innen Informationsangebot über branchen-spezifische Praxis und Theorie und die Anforderungen im Arbeitsalltag Lernangebot zum Erlernen von Fachvokabular und zum Erstellen von eigenen Vokabellisten Informations- und Lernangebot über das Arbeiten und Leben in Deutschland Paten/Belegschaft Informationsangebot über die wichtigsten Schritte zur Vorbereitung auf die Paten-Arbeit Integration bestehender Kommunikationsplattfor men wie Whatsapp in die Informations- oder Lernangebote Informations- und Lernangebot zum Üben der interkulturellen Kommunikation auf der Arbeit Unternehmens- leitung Informations- und Kommunikationsangebot für die Übermittlung von unternehmensspezifische n Informationen an die ausl. Fachkräfte Anleitungsangebot und Übersetzung der digitalen Leistungserfassung und Arbeitsdokumentation Informations- und Vermittlungsangebot über die Anerkennung ausländischer Qualifikationen
  31. 31. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 5. GRUNDKONZEPTION DES DIGITALEN INTEGRATIONSASSISTENTEN
  32. 32. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 32 Einsatzmodell Kommunikation & Information Kommunikation &Information Kommunikation &Information Information/Beratung/Vermittlung Akteure Funktionen des digitalen Integrationsassistenten Anleitungund Lernen Kollaboration Paten & Beleg- schaft Unterneh mens- leitung Vermittler /-innen Migrant/- innen Anleitung und Lernen Kommunikation & Information
  33. 33. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 33 Potentielle Funktionalitäten Mehrsprachige Wissensbasis kollaborative Erstellung von Inhalten Chat Nutzer- Registrierung und Gruppierung Digitales, mehrsprachiges Wörterbuch Zugang auf der Arbeit und zu Hause Für Möglichkeit der Hintergrundrecherche oder auch Zugang zu Dokumenten für die soziale Integration Die Nutzung des mehrsprachigen Infoportals als Wörterbuch auf der Arbeit auf mobilen Geräten auch für Nicht- Paten und Bewohner/- innen Relevante, neue Informationen aus informalen Chats können in neue Artikel für das Infoportal umgewandelt werden Informale, niederschwellige Kommunikations- möglichkeit für schnelle Beantwortung von Fragen z. B. via Whatsapp Zugang nur für registrierte Nutzer im Unternehmen Mehrsprachige und multimediale Wissensbasis für alle Fragen der berufliche und sozialen Integration, Infoportal und Lernangebot
  34. 34. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 34 Organisationskonzept des DINTA Prototypen Unternehmensleitung und Vermittler/- innen Administration, Redaktion, Inhaltserstellung und Einführung neuer Mitarbeiter, Nutzung Chat, Kollaboration und Wissensbasis Paten/Mentoren und ausl. Fachkräfte Einführung neuer Mitarbeiter, Inhaltserstellung, allgem. Nutzung Chat, Kollaboration und Wissensbasis Belegschaft (Nicht-Paten) allgem. Nutzung Wissensbasis Kunden (Bewohner) und ihre Angehörigen begrenzte Nutzung Wissensbasis als Wörterbuch Legende: Akteure Zugangsrechte Nutzung der Funktionalitäten
  35. 35. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 4. NÄCHSTE SCHRITTE
  36. 36. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 36 Bedarfserfassung 2014 1. Test der Prototypen Nächste Schritte - Erprobungspartner Konzeptionierung I Entwicklung Prototypen Konzeptionierung II 2015 2016 2. Test der Prototypen Weiterentwicklung Interviews mit Stakeholdern Test der Prototypen Stakeholder-Befragungen zu: - Arbeitsprozessen - Technischen Systemen - Informations- und Lernbedarfen - Integrationserfahrungen Bedarfserfassung Stakeholder-Befragungen Minor Aufgaben Erprobungspartner
  37. 37. Minor e. V. & SIBIS GmbH06.03.2015 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT Tobias Stapf t.stapf@minor-kontor.de www.minor-kontor.de/forschung/dinta

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